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lotusbluete ...
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...   Erstellt am 28.03.2005 - 00:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


jaa es sollte mal ein bisschen politisch werden hier.

also, war letzten freitag auf einer demo in münchen, wir haben schule geschwänzt bzw. gestreikt weil wir eben gegen büchergebühren sind. denn damit wird bildung käuflich und somit wieder nur ein privileg für die obere schicht. denn bei 40 € wird es nicht bleiben.

www.kostenlose-bildung.de

wie ich zu studiengebühren stehe weiß ich ehrlich gesagt noch nicht ganz, ich meine, klar da gilt auch das prinzip der "bildung wird käuflich" these aber es ist nun mal tatsache dass in deutschland die studierenden teils jahre länger brauchen als es im ausland der fall ist. es herrscht so eine trägheit an der uni, und man versucht das nun eben durch studiengebühren einzudämmen. natürlich ist das nicht der richte weg aber was ist die lösung?? mehr tests und prüfungen? ich weiß es nicht. zumal die idee der studiengebühren auch deswegen enstanden ist, weil ein student von sich aus zahlen wollte, damit die studiengänge besser finanziert werden und mehr geld vorhanden ist um die unis zu unterstützen. resultat wären dann eben erfolgreichere studienabgänger, kürzere studiengänge und eben globales ansehen der deutschen fakultäten.

im ausland ist das schon gang und gebe. jeder weiß wie viel das in den USA kostet. aber wie gesagt, was ist die lösung und wie steht ihr dazu?
und denkt wirklich mal drüber nach, ernsthaft, nicht nur studiengebühren sind scheiße. also konstruktive meinungen bitte!

schließlich betrifft das einen großteil von uns, oder spätestens eure geschwister.

[Dieser Beitrag wurde am 28.03.2005 - 01:11 von lotusbluete aktualisiert]




BabyGurl ...
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...   Erstellt am 28.03.2005 - 14:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also mich wird es in 2 jahren auch betreffen.. ich weiss nicht.. ich find es nicht gut..bei dem was ich bisher gehört habe.. wozu ist es bitte? wer braucht eine klassengesellschaft?

scheiss kapitalismus..





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lotusbluete ...
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...   Erstellt am 28.03.2005 - 17:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


für mich stellt sich dann nur die frage, wie man die studenten aus ihrer lethargie reißen soll, ich mein, viele wissen es einfach nicht zu schätzen dass hier das tudium noch kostenlos ist, die belegen irgendwelche kurse, gehen aber erst gar nicht in die vorlesungen und haben so gesehen auch nicht den druck, den sie hätten, müssten sie geld bezahlen. versteht mich nicht falsch, natürlich sollte bildung nicht käuflich weredn, aber was für einen anderen weg gibt es?!

BITTE POSTEN!!! mich interessiert eure meinung!!!




Lena ...
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...   Erstellt am 29.03.2005 - 00:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also meiner meinung nach finde ich das auch nicht so toll.kein plan ob es mich auch mal betreffen wird,aber ich bin dagegen.das hat kein sinn.der staat zieht dir echt schon überall das geld aus den taschen





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Julie ...
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...   Erstellt am 29.03.2005 - 12:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


mich betrifft es ja jetzt schon.. zum glück sollen vorläufig bei uns keine studiengebühren erhoben werden.. aber was heißt da 'zum glück'? es läuft dann darauf hinaus, dass leute aus anderen bundesländern zu uns kommen um hier 'umsonst' zu studieren, was dazu führt, dass unsere hörsäle noch voller sind als jetzt und irgendwann wird sich der gute herr vom kultusministerium überlegen 'hmm, das mit dem studiengeld läuft in anderen bundesländern, also warum nicht auch bei uns?'
im endeffekt sind wir als studenten die verarschten, weil wir es nicht schaffen werden, nach 9 semestern mit dem studium fertig zu sein, wenn die uni total überfüllt ist und nur eine gewisse anzahl an plätzen in vorlesungen, übungen und seminaren angeboten wird... da hat man dann wahrscheinlich einfach mal pech gehabt!





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BabyGurl ...
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...   Erstellt am 30.03.2005 - 12:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ja so muss man das natürlich auch sehn..
ich finde das sowieso unsinnig alles den bundesländern zu überlassen als einheitlich zu handeln..jez auch auf andere dinge bezogen..

kim du hast schon recht vielleicht würde das der "diziplin" der deutschen mal gut tun.. aber wie lange.. und ob das wirklich in der praxis so ist.. können wir auch nicht wissen.. mich würd interessieren wie es da in den anderen ländern aussieht..





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lotusbluete ...
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...   Erstellt am 30.03.2005 - 22:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


da funktioniert es ganz gut. es hat schon seine gründe, dass spitzenuniversitäten wie harvard, stanford oder jale nicht in deutschland zu finden sind. klar, unsere unis sind auch gut, aber um in den oberen rängen mitzuspielen, ist einfach zu wenig geld da, um die studiumskonditionen an der uni zu verbessern. in den usa kommen beispielsweise 30 studenten auf einen prof und nicht 50 wie bei uns. da funktioniert das betreuungssystem ganz anders.

hier mal ein kurzer überblick über die studiengebühren im ausland:

USA: 4230 - 7200 €
Typisches Abschlussalter nach Diplomstudiengängen (5-6 Jahre): nicht vergleichbar

Australien: 2200 - 3700 €
Typisches Abschlussalter nach Diplomstudiengängen (5-6 Jahre): nicht vergleichbar

Großbritannien: 1600 €
Typisches Abschlussalter nach Diplomstudiengängen (5-6 Jahre): 23

Niederlande: 1445 €
Typisches Abschlussalter nach Diplomstudiengängen (5-6 Jahre): 23

Österreich: 727 €
Typisches Abschlussalter nach Diplomstudiengängen (5-6 Jahre): 23

Belgien: 726 €
Typisches Abschlussalter nach Diplomstudiengängen (5-6 Jahre): 24

Deutschland: --
Typisches Abschlussalter nach Diplomstudiengängen (5-6 Jahre): 26


aber es ist doch so, dass der, der viel geld für seine ausbildung zahlt, auch qualität verlangt und schnell vorankommen will, denn je länger er braucht desto teurer wirds. außerdem gibt es sowas wie monatelange semesterferien im ausland nicht.

aber andererseits werden kinder finanzschwacher familien benachteiligt...es ist halt so ein zwiespalt...

aber ich denke nicht dass man studiengebühren mit der staat will uns das geld aus der tasche ziehen, denn langfristig profitieren WIR davon, weil die wualität der universitäten steigen wird und wir dadurch auch weltweite erfolge erzielen können...

ich weiß auch nicht...ich bin hin und her gerissen...keine ahnung was ich für einen standpunkt einnehme...

kauft euch das spiegel special: STUDENT 2005, ist ganz interessant auch was die besten unis deutschland - und weltweit betrifft.

[Dieser Beitrag wurde am 08.04.2005 - 10:07 von lotusbluete aktualisiert]




DieSchwarzeNase 
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...   Erstellt am 07.04.2005 - 19:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hmm. Also von Sachen wie Studium und Konsorten hab ich auch keine große Ahnung. Aber ich denke mal, es wird das gleiche Spiel wie immer sein. Ist kein Geld mehr da, holt man es eben von den "kleinen Leuten." Die Finanzpläne von Freund Eichel haben versagt??? Och, kein Problem. Das bezahlen die Rentner. Schon werden Rentengelder versteuert. Gewisse Herren in gehobenen Positionen wollen Geschäftsreisen machen??? Na dann los Raucher!!! Die Kippen kosten dann eben 4eur...
Naja und jetzt sind eben die Studenten dran. Alle Anderen sind ja schon Pleite oder kurz davor. Nur weil Irgendjemand wiedermal irgendwo was verbockt hat und jetzt schnell Geld her muß.





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