Manuelk

Status: Offline Registriert seit: 14.04.2008 Beiträge: 366 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2008 - 12:17 |  |
Die Vorführung von Tristans BU in Dernbach war sehr überzeugend, was mich persönlich am meisten überzeugt, ist das man von seinem Fahrzeugsystem unabhängig ist und diese Elektronik variabel einbauen kann. Weiterhin ist das System zu allen anderen erhältlichen Bu´s kompatibel. Und der Preis ist unschlagbar. Gründe für mich genug, um sich mit dem Teil näher zu befassen.
Mein T34, wird mein erstes Fahrzeug mit der tristianischen BU.
Der Umbau ist für einen Elektroniklaien recht komplex, werde ich es Step by Step beschreiben. Nach jedem Step, sollte nochmal ein Funktionstest ausgeführt werden, um sicherzustellen, das es auch wirklich funktioniert.
Eigentlich, war die Schaltung ja nur für eine Pak gedacht, wo eine Sendediode und eine Empfangsdiode völlig ausreichend sind. Die Schaltung hat aber noch wesentlich mehr Potential und man kann da noch einiges mehr machen, wie Helge auch schon bei der Vorstellung erwähnte. Für Leute die das nur für eine Stellung benutzen möchten reicht auch das einfache Soundmodul von ELV aus. Ich möchte jedoch, das ganze in einem Panzer betreiben, mit einem Beier Soundmodul, das neben den Schußgeräuschen auch noch Fahrgeräusche hat. Daher sind ein paar Modifikationen notwendig.
[B]Step 1, Unterbringung und Anschluß, der Empfängerdioden[/B]
Links im Bild die Platine vom Kollegen, rechts im Bild das kleine Soundmodul von ELV und ein HL Testlautsprecher
Die Empfängerdiode ( TSOP 1840 IR-Sensor Conrad 171131 )habe ich bereits ausgelötet und hier mit 1,2,3 beschriftet.

Die 3 Dioden klebte ich mir auf eine kleine PS-Platte und dann dementsprechende verkabelt.

Ob man nun 2,3, oder 4 Dioden verwenden möchte, bleibt einem selbst überlassen. Ich werde es nun mal mit 3 Dioden versuchen. Verdrahtet, werden sie so wie in meiner Skizze. Übrigens, die Empfängerdioden, die auf dem T34 waren, sind Baugleich, mit der Diode die Tristan verwendete.

Nach Möglichkeit, möchte ich natürlich die BU, so unsichtbar wie möglich.

Der Turm, des T34 ist zum Teil sogar aus durchsichtigem Kunststoff gegossen, daher klebte ich die Sensoren in die Komandantenluke. Im Periskop, die rote Led ( Trefferkontrolle )
Damit die Sendediode nicht so hoch streuen kann und nicht alles was in der Nähe steht, sondern nur das trifft, auf was man zielt, schnitt ich mir ein 6mm MS-Rohr und stülpte dieses über die Sendediode
Die Diode lötete ich von der übrigens sehr sauber verarbeiteten Platine ab und verlängerte die Anschlüsse dementsprechend mit 2adrigem Kabel.

Die Diode verbaute ich in Fahrtrichtung links in der Blende. Somit kann ich auch jemand, wo auf einer Anhöhe steht anvisieren

So, sieht das dann von vorne aus, ok man sieht zwar die Sendediode, aber auch nur wenn man genauer hinschaut, dafür gibts aber keinen häßlichen Pilz mehr auf dem Turm und ich kann trotzdem noch Figuren in die Luken setzten.

[B]1.ter Funktionstest[/B]
Als Schußblitz, verwende ich weiter die hellweiße Led, die Helge auf der Platine hatte. Auch hier hab ich die Led ausgelötet und mit 2 adrigem Kabel verlängert.

Und so siehts dann aus wenn man getroffen wurde

Nachdem der Funktionstest erfolgreich war, trennte ich Kabel für Kabel auf und setzte einen 9 poligen PC-Stecker/ Büchse dazwischen ( natürlich kann man das auch gleich machen, aber so ist es einfach sicherer ). Das hat den Vorteil, das man den Turm später auch vom Unterteil trennen kann, ohne wieder löten zu müssen.
Man sollte auch darauf achten, das die Kabel lange genug sind, damit sich der Turm später, ohne Behinderung frei drehen kann und kein Kabel abreisst.

Damit wäre der Einbau, von Sende- und Empfängerdioden schon mal erfolgreich abgeschlossen.
[B]Vorbereitung und Modifizierung der Hauptplatine[/B]
Helge, hat aus platzgründen und auch aus fertigungstechnischen Gründe, keine Steckerreihe, für die Anschlüsse unterbringen können, daher sitzen die benötigten Anschlüsse etwas verteilt auf der Platine. Um nicht jedes Mal an der Platine rumfummeln zu müssen und auch um unnötige Kabelbrüche zu vermeiden, habe ich alle benötigten Kabel auf eine Lochrasterplatine herausgeführt.
Zuerst lötete ich oben den Spannungsregler ab, der für meinen Zweck nicht benötigt wird, da das Beier Modul, eine andere Stromversorgung ( wird direkt am Akku angeschlossen ) besitzt. Der Spannungsregler, war nur für das kleine elv- Soundmodul notwendig. Die drei grünen Kabel ( an den Pins, mit 1,2,3 beschriftet ), sind Minusschaltend und Steuern das Soundmodul an. Die meisten Module werden übrigens minusgeschaltet, so auch das Beier Modul.

Vom IC, greifen wir dann noch den Ausgang 1 und Ausgang 2 ab, womit wir später z.B. Turmdrehen, oder Kettenantrieb bei Treffer abschalten können. Dazu werden noch kleine Schaltungen benötigt, die ich später auch noch mal Beschreiben werde. Das wird aber noch ein wenig dauern, da ich mir die benötigten Bauteile erst besorgen muß und im moment noch nicht relevant sind.
Am Taster ( wo ich mit dem schwarzen Punkt markiert habe ), habe ich noch ein weiteres Kabel angelötet, das ist für die Schußauslösung notwendig. Zum Schluß habe ich dann noch die Stromversorgung, auf meine Lochrasterplatine geführt.

Nachdem ich nun die ganzen Kabel soweit vorbereitet habe, schnitt ich mir eine PS-Platte auf der ich mittels Heißkleber, die Platinen drauf befestigte, und die Kabelanschlüsse zusätzlich sicherte. Durch die PS-Platte ist die Rückseite gegen Kurzschlüsse gesichert und die Platinen lassen sich einfach mit doppelseitgem Klebeband, im Panzer befestigen. Die weitere Verdrahtung ist nun ebenfalls wesentlich erleichtert, weil man nicht erst die Punkte suchen muß und sich ggf. wieder irgendwelche Kabel dabei abreißt.
Mittels PC, hab ich meine Anschlüsse gekennzeichnet.
Vor der Jumperbrücke links unten auf der Platine, sitzt noch eine 3 er Stiftleiste. Hie kann man bei Bedarf ein Servokabel anlöten und das BSU System direkt über den Empfänger ansteuern. Falls, schon ein BEC System im Panzer eingebaut ist, wird nur Minus ( linker Pin braun, oder schwarz) und die Signalleitung ( rechter PIN orange, oder weiß) benötigt. Soll die Elektronik des Panzers, über das BEC System von der BSU mitversorgt werden, dann lötet man noch das rote Kabel, des Servosteckers auf den mittleren Pin.
[B]Vorsicht: Es darf nur ein BEC System angeschlossen werden!!!!![/B]
Und so sieht das Ganze nun, fertig und für den weiteren Einbau in den Panzer aus.

[U][B]Anschlußbezeichnung[/B][/U]
von links nach rechts
E = Schußauslösung*1
*1 Hier haben wir nun zwei Möglichkeiten, entweder, man kann die Schußauslösung, über einen sep. Schaltbaustein z.B. CTI ansteuern, oder über das Servokabel.
A2 = Ausgang für z.B. Turmdrehabschaltung *2
A1 = Ausgang für z.B. Antriebsabschaltung *2
S3 = Ansteuerung Soundmodul z.B. Treffersound
S2 = Ansteuerung Soundmodul z.B. Treffer Totalschaden
S1 = Ansteuerung Soundmodul z.B. KWK Schuß
+ = Stromversorgung ( 6 bis 9 Volt )
minus = Stromversorung
*2 dazu braucht man noch eine kleine Schaltung, Beschreibung folgt später
hab mal das Ganze provisorisch für den 1ten Funktionstest zusammengebaut.
Turmdrehen und Rohr heben senken ist dabei noch nicht angeschlossen, ebenso, wie Schadenstreffer.
Was aber schon geht, ist Fahren , Sound ( außer Treffer und Totalschaden ), BSU, Schußblitz und Rohrrückzug ( dazu im Baubericht später mehr ).
Im Video ganz am Anfang, nach dem ich den Panzer anlasse, sieht man Schußblitz und Sound etwas Zeitversetzt, das kommt durch die Videocam. Ebenfalls kann man rechts neben dem Schußblitz sogar das Licht der Infrarot Led sehen ( wußte ich auch nicht das man sie so sichtbar machen kann, zufall ? )
Viel spaß beim Anschauen des Videos
*** Click me ***
[B]Anschlußpläne[/B]
Damit wir hier nicht durcheinander kommen, werde ich auch den Anschluß der Platinen Step by Step erklären.
In meinem Fall, habe ich auf den Anschluß Servokabel, von Tristans Platine verzichtet, da ich noch mehr Funktionen auf dem Kanal schalten möchte. Wer aber nur den Schuß auf einem Kanal schalten möchte, kann aber auch das Servokabel, von der BSU direkt an den Empänger anschliessen und auf das CTI PS4aT verzichten. Die Anschlüsse zur Soundplatine sind aber die gleichen.
Allerdings, kann man dann den KwK Rückstoss nicht ansteuern.
Hier also die Anschlußpläne mit einem seperaten Steuermodul. Anstelle, des CTI Schaltbausteins, kann man aber auch andere Schaltbausteine ( Taster, kein Memory ) von, z.B. Conrad nehmen.
An der KwK muß mechanisch nichts umgebaut werden, da das schon alles paßt. Einzig elektrisch muß hier umgelötet werden. Ursprünglich, war der Mikroschalter, der an der KwK sitzt zur Schußauslösung gedacht und angeschlossen. Der Mikroschalter ( Wechselschalter ) , benutzten wir nun aber, als Endabschaltung. Geben wir also nun einen kurzen Impuls, auf den mittleren Pin Läuft der Motor eine runde und schaltet sich dann wieder in der Endstellung ab. Weitere Funktionen des CTI-Moduls, oder eines anderen minusschaltenden Moduls, entnehmt ihr bitte von dem jeweiligen Hersteller.
Somit, hätten wir schon mal die Ansteuerung mechanisch ( Rohrrückzug ) und die Ansteuerung der BSU, inklusive Schußblitz ( wird über die BSU angesteuert ) fertig.

Im nächsten Schritt wollen wir den Sound anbinden.
Das Soundmodul Beier ( man könnte hier auch andere nehmen ) schliessen wir nach Herstellerangaben an, bis auf die Anschlüsse X1/3 bis X1/5
Über die BSU steuern wir dann über die Ausgänge S1 bis S3 das Soundmodul an. Auf die jeweiligen Soundkanäle, spielen wir dann den jeweiligen Sound auf.
Soimit wäre dann auch die Soundanbindung fertig und wir können schon, wie im Video battlen.

[B]Bezugsquelle: Beier Soundmodul[/B]
Anschlüssübersicht des Beiermoduls.
X1/1 Versorgungsspannung Plus (6,8 – 14V DC)
X1/2 Versorgungsspannung Minus
X1/3 Eingang für Zusatzgeräusch 1 / 5 (Sound #19 / #27)
X1/4 Eingang für Zusatzgeräusch 2 / 6 (Sound #20 / #28)
X1/5 Eingang für Zusatzgeräusch 3 / 7 (Sound #21 / #29)
X1/6 Eingang für Zusatzgeräusch 4 / 8 (Sound #22 / #30)
X1/7 Eingang für Auswahl Zusatzgeräusche 1-4 oder 5-8
X1/8 Eingang für Fahrgeräusch ein/aus
X1/9 Motor 2
X1/10 Motor 2
X1/11 Motor 1
X1/12 Motor 1
X1/13 Anschluss für zusätzlichen NF-Verstärker
X1/14 Lautsprecher +
X1/15 Lautsprecher -
X1/16 Ausgang 2
X1/17 Ausgang 1
X2 Anschluss für serielle Schnittstelle
X3 Anschluss für externes Potentiometer zur Lautstärkeeinstellung
[B]Bezugsquelle CTI-Schaltmodule[/B]
Jetzt, fehlen und nur noch die Platinen zum Ausfall bei Treffer
[B]Trefferausfallschaltungen[/B]
der letzte Schritt, dann wäre der Einbau geschafft.
Die Schaltung ist denkbar einfach.
Leider gehts im T 34 sehr eng zu, daher verzichtete ich darauf, die bauteile auf einer Platine zu verlöteten. Stattdessen, lötete ich zuerst die Sperrdiode ( 1N4148 ), an die Anschlüsse Spule, des Relais ( Finder, Typ siehe Baubeschreibung 1xUM, 10 A ). Dannach die Schalttransistoren ( BS 170 ). In meinem Fall möchte ich nur Turmdrehausfall ( im Bild rechtes Relais ) und zum Schluß, kompletter Laufwerksaufall ( linkes und mittleres Relais ). Für den Laufwerksausfall könnte man statt 2 Relais (1x UM) auch ein Relais ( 2xUM ) nehmen. Der Transistor schafft aber auch beide zu schalten, ohne Schäden davon zu tragen, oder warm zu werden.
Das gelbe Kabel ist Plus, das Braune Minus und die beiden blauen Kabel kommen, an die BSU A1 und A2, als Steuerleitung. Nachdem ich die Bauteile, wie auf dem Bild hier zu sehen verlötet hatte, sichtere und isolierte ich die Bauteile zusätzlich mit Heißkleber. Die dünnen Beinchen reissen sonst, bei so einem fliegendem Aufbau gerne ab.

Hier mal die gesamte Schaltung
FR = Fahrtenregler


Die Trefferausfallschaltung, kann bei allen Ansteuerungen ( egal, ob Eigenbau, HL, oder elmod ) verwendet werden. Nach dem ich wieder alles getestet habe, kanns losgehen, dem nächsten battlen steht nichts mehr im Wege. Ich wünsche Euch viel Erfolg, beim Nachbauen.
[B]Einbau, unter Verwendung der original HL Elektronik (RX 14 )[/B]
Auch mit der Original Elektronik, ist die BSU verwendbar. Vor allem Interessant ist das für unsere HL- OriginalElektronikfahrer, die trotzdem mitbattlen wollen.
Da, Tristan ja inzwischen die neuere und etwas kleinere Platinen im Programm hat, ist der Umbau auch etwas einfacher. Tristan arbeitet mit einem kleinen Soundmodul von elv, was man ebenfalls über ihn beziehen kann und für den Umbau eines HL Panzer genügt. Als Beispielspanzer hab ich nun mal meinen HL Pershing genommen. Da BSU, mit dem kleinen Soundmodul von ELV schon fertig verdrahtet geliefert wird, haben wir den Schritt schon mal gespart. Wichtig ist, wir behalten den Originallautsprecher, der HL Platine bei und besorgen uns einen weiteren, da das Soundmodul einen seperaten Lautsprecher benötigt. HL und Soundplatine über einen Lautsprecher zu fahren funktioniert nicht!
[B]Step 1[/B]
Am einfachsten für die weitere Montage ist, wenn wir die ganzen Led´s und Infrarotempfänger ( schwarzes Bauteil, mit den 3 Beinchen ) auslöten und stattdessen Platinenstecker einlöten ( gibs im Elektronikversand ).
Man könnte natürlich auch die Kabel der Bauteile direkt wieder mit der Platine verlöten, nur wenn man den Panzer zerlegen möchte z.B. zum Lackieren, wirds schwierig in der Handhabe.

[B]Step 2[/B]
Dann setzten wir erstmal die Infrarotempfänger ( TSOP 1840 ) und verdrahten diese parallel, wie in meiner Skizze oben.
Als Einbauplatz hab ich diesesmal, Bug MG ( wird später mit einer Abdeckung verkleidet )...

... am Heck direkt unterm Auspuff...

... und links und rechts jeweils 1 Sensor im fahrwerk gewählt, weil sie hier am wenigsten auffallen und trotzdem störungsfrei Funktionieren ( hab bereits schon einige Tests gemacht ). Wenn wir dann ein passendes Plätzchen, für die BSU Platine gefunden haben, verbinden wir sie auch schon mit der Platine. [B]Auf Polung achten !!![/B]

Die Sendediode hab ich statt der roten Led in der Kwk- Blende unauffällig eingebaut und die Schußblitz Led ist ja wohl klar. Die gelbe und rote Kontroll Led´s hab ich in dem Fall unter der ovalen Luke untergebracht, bei Bedarf mache ich eben die Luke auf und sehe welcher Stauts aktuell ist. Die Led´s können dann auch schon gleich angeschlossen werden. [B]Auf Polung achten !!! Wobei hier nichts kaputt gehen kann, wenn man sie verpolt hat, sondern sie leuchten einfach nur nicht, bzw, sendet die Infrarotdiode kein Signal.[/B]

[B]Step 3[/B]
Für die Trefferausfallplatine, die ich auf einer Lochrasterplatine aufgebaut habe, benutzte ich diesemal, wesentlich kleinere Printplatten Relais ( 5 V, 2x UM ). Wer sich die Platine nicht selbst bauen möchte, kann sich das Teil, aber auch schon fertig bei Tristan bestellen. die Schutzdioden sitzen hierbei auf der Unterseite ( Schaltplan siehe im Bericht weiter oben ).
Nicht alle Relais haben die gleiche Anschlußbelegung!!

Am Bug vorne rechts fand sie ihren Platz. Auch schon zu sehen ist auf dem Bild, wie ich die Lautsprecher untergebracht habe. Der Lautsprecher im schwarzen Gehäuse, ist an der Original HL-Platine angeschlossen und strahlt nach unten seinen Sound ab. Dazu hab ich passend eine Schallöfnung in die Wanne geschnitten. der Lautsprecher im olivem Gehäuse ist an der kleinen elv Soundplatine angchlossen und sorgt für den Schuß-, Treffer- und K.O. Sound. Übrigens, die Lautsprecher selbst habe ich gegen wesentlich bessere und etwas lautere Visaton Chassis ausgetauscht. Der Klang ist nun auch einen guten Zacken kerniger.

Nachdem wir nun, alle Led´s, Infrarotsender- und Empfängerdioden, sowie die Stromversorgung angeschlossen haben, brauchen wir nur noch die Schußauslösung und die Trefferausfallplatine anzuschliessen.

[B]Step 4[/B]
Vom Turm oben kommt ein Kabelpaar ( im Schrumpfschlauch ) nach unten auf die Hauptplatine, auf der Platine sind die Kabel fast in einer Reihe angelötet ( Nähe, dem großen grauen Widerstand )
Von der BSU Schußauslösung ( am Taster der BSU Platine abgegriffen ( siehe Anschlußplan oben ), löten wir ein Kabel, statt dem gelben Kabel ( Kugelschreiber ) an. Das gelbe Kabel ( Pinzette ), isolieren wir einfach. Nun können wir schon schiessen und auch Treffer erhalten.
TIP:
Wer alternativ, noch den Erbsenspucker behalten will, der läßt das gelbe Kabel an der Hauptplatine dran und geht oben in dem Turm, an den Ein/Ausschalter, des Erbsenspuckers auf den freien Pin des Schalters. Die beiden schwarzen Kabel müssen hierbei aber umgedreht werden, so das das Kabel das von der Platine her kommt auf dem mittleren Pin des Schiebeschalters sitzt. Stelllen wir nun den Schalter auf Ein, ist der Erbsenspucker aktiv, stellen wir den Schalter auf Aus, ist die BSU aktiv.
[B]Step 5[/B]
Als, letztes müsen wir nur noch die Trefferausfallplatine anschliessen.
Zwei Ausfälle können wir simulieren. In meinem Fall, habe ich Turmdrehausfall und im K.O. Fall, kompletter Antriebsausfall.
Von jedem Motor, reicht es nur einen Pol abzuschalten. Hierzu hab ich einfach die rote Leitung des Motors genommen und am Schalteingang des Relais ( A1 ) . Von dem Pin der Ruhestellung aus, ein weiteres Kabel wieder zurück an den Motor. Da ich ein 2x UM Relais verwendet habe, kann ich gleichzeitig beide Motoren über den Trefferkomplettausfall ansteuern. Bekommt der Panzer nun seinen "Gnadenschuß", so zieht das Relais an und unterbricht die Stromzufuhr beider Motoren.
Das selbe Prinzip machen wir uns beim Turmdrehausfall zu nutze. hierzu löten wir das rote Kabel an der Platine ab und am Ruhekontakt, des Relais (A2) an. Statt dem roten Kabel, löten wir hier ein weiteres Kabel an und führen das zum Schalteingang des Relais ( A2 ). Siehe dazu auch meine Skizze Trefferausfallschaltung.

Geschafft!!! Glückwunsch!!!
Der Aufwand sieht wesentlich größer aus, wie er eigentlich ist. Jeder der mit einem Lötkolben umgehen kann, kann diese Schaltung, Step by Step selbst einbauen. Wichtig ist eigentlich nur, das man jeden Step überprüft, dann kann eigentlich nichts schief gehen.
Übrigens, die von Tristan mitgelieferte Beschreibung ist leicht verständlich, selbst für Elektroniklaien
Viel Spaß, beim Nachbau.
[Dieser Beitrag wurde am 16.05.2008 - 12:19 von Manuelk aktualisiert]
Signatur Mfg Manuel
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