auron Überflieger


Status: Offline Registriert seit: 23.04.2005 Beiträge: 34 Nachricht senden | Erstellt am 11.06.2005 - 13:36 |  |
Titel: Broken Hearts Autor: auron Genre: Dramatik, Action Alter: 14
Takeru Izuaki: Blau Akaru (während Takerus Ohnmacht): Dunkelblau Tera Hikari: Rot Yuki Futaba: Grün Satoshi Ritsuzou: Indigo Lehrer: Dunkelrot/Kursiv Eri Izuaki: Orange Akira Izuaki: Oliv
Kapitel 1 Montag. Wieder einmal ein neuer Schultag. Aber Takeru freute sich darauf. Der Grund? Tera Hikari. Seit er vor einem Jahr zu ihr in die Klasse kam, konnte er sie einfach nicht mehr vergessen. Sie waren sehr gute Freunde, und das reichte ihm auch. Wenigstens bis jetzt. Heute wollte er ihr sagen, was er fühlte. Nur wie sollte er ihr das sagen? Zeit zum Überlegen hatte er nicht mehr, er war schon spät dran. 1. Stunde, Geschichte. Wieder einmal las der Lehrer aus einem Buch vor und brachte die halbe Klasse zum Schlafen. Anstatt zuzuhören, überlegte Takeru, wo und wann er es Tera sagen sollte. Aber darüber brauchte er sich keine Gedanken mehr zu machen. "Das Schulfest steht bald an. Dieses Jahr sind wir für die Dekoration des Saals und für die Unterhaltung verantwortlich. Vier von euch werden sich um die Deko kümmern. Hikari, Tera. Futaba, Yuki. Izuaki, Takeru. Ritsuzou, Satoshi. Der Rest sorgt für gute Unterhaltung. Ich will nicht wegen euch Harakiri begehen müssen, verstanden? Das Dekoteam geht jetzt bitte in den Saal. Für den Rest des Tages habt ihr keinen Unterricht mehr. Aber dafür will ich, dass ihr etwas Anständiges zustande bringt." Das gesamte Team war ununterbrochen am Arbeiten. Ständig musste hier und dort verbessert werden. Takeru verlor langsam die Hoffnung, mit Tera noch sprechen zu können. Doch dann... "Hey Takeru. Kannst du mir bitte helfen?" "Ja klar, wobei denn?" "Ich krieg das mit den Leuchten einfach nicht hin. Wenn du das kurz für mich machen könntest?" "Gut, mach ich. Ach ja, Hikari-san, kann ich mit dir reden?" "Du sollst mich doch nicht Hikari-san nennen, sondern Tera. Was ist denn?" "Ich...äh...muss dir was sagen. Etwas, was ich dir schon lang sagen wollte. Nun ja...öhm...weißt du...i-ich bin schon...seit langem...ähm...v-ve..." "Tera, die Bühne ist fertig. Es ist genau so, wie du es wolltest." "Oh Danke. Du bist ein Schatz, Satoshi." Noch bevor Takeru zuende reden konnte, lief Tera zu Satoshi, umarmte ihn zärtlich...und küsste ihn. Für Takeru briech innerhalb weniger Sekunden eine Welt zusammen. Wieso hat sie ihn geküsst? Waren sie etwa zusammen? Was wäre gewesen, wenn er den Satz beendet hätte? "Ach ja, was hast du gerade eben gesagt?" "Ni-nichts, vergiss es. Hat sich erledigt." "Ja? Okay, wie du meinst." Das war der schlimmste Tag seines Lebens. Er hatte das Gefühl, als würden Meteoriten auf ihn fallen, als würden tausende von Messern ihn durchbohren. Keiner auf der Welt würde wissen, wie er sich fühlte. Jedoch gab es noch jemanden, der genauso fühlte. Jemand, der im selben Saal war... ______________________________ Kapitel 2 Dienstag. Takeru lag in seinem Bett und dachte an das Gespräch mit Tera. Was, wenn er es ihr gesagt hätte? Das wäre wohl unendlich peinlich gewesen. Wie sollte er sich verhalten, jetzt wo er von der Beziehung wusste. Einfach so tun, als wäre nichts passiert? Nein, das konnte er nicht. Abstand halten. Genügend Abstand halten und vergessen...wenn das nur so einfach wäre. ~BIEP~ ~BIEP~ ~BIEP~ Der Wecker klingelte. Zeit für die Schule, leider. Die Tür ging plötzlich auf. "Guten Morgen! Herzl..." "Guten Morgen! Herzl..." "Morgen! Sorry, aber ich muss jetzt los. Wir sehen uns heut Nachmittag. Ciao" Zügig ging Takeru aus dem Haus. Im Moment hatte er überhaupt keinen Bock, mit jemandem zu reden, nicht einmal mit seinen Eltern. "Hmm. Er ist definitiv bereit." "Hoffen wir, dass er das schafft..." Kaum ging Takeru um die Straßenecke, schon sah er Tera. Anscheinend wartete sie auf jemanden. Doch nicht etwa auf ihn, oder doch. Wer sollte denn sonst noch in der Gegend wohnen. Die Antwort auf die Frage kam auch. Satoshi. Er und Satoshi wohnten in der gleichen Nachbarschaft, nur hat Takeru das nie bemerkt. Er konnte es nicht mit ansehen...wie sie sich umarmten und Hand in Hand gingen. Takeru blieb stehen. Er ließ sich fallen und verharrte eine ganze Weile regunslos. "Nein, Nein, Nein, Nein, Nein! Wieso? Wieso nur?!" ~POCH~ ~POCH~ ~POCH~ "Hrgh! Was...was ist los? Mein Herz!" Es fing an zu donnern. Die Atmosphäre wurde immer düsterer. Wie kann so etwas möglich sein? Noch nie hat sich das Wetter so schnell geändert. Dann, als sich pechschwarze Wolken über Takeru sammelten und Dunkelheit brachten, erschien jemand. Er konnte die Person nicht identifizieren, nur ein schwarzer Umhang war zu erkennen. "Nun, es ist Zeit. Hier und jetzt musst du dein Schicksal annehmen." "Aber...die Stimme! Bist du das, Mutter?!" "Angst?" ______________________________ Kapitel 3 "Was soll das Ganze hier?" "Nichts. Ich werde dir lediglich dein wahres Wesen zurückgeben, also nichts schlimmes..." "Wie, nichts schlimmes?! Was meinst du damit?" "Das wirst du jetzt sehen." Vor Takeru bildete sich plötzlich eine Art Sog. Es war vergebens, er konnte nicht zurückweichen und wurde eingesogen. ~~~~~~~~~~ "Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Nicht von dir. Mehr hast du nicht drauf? Schwach." Eine Energiekugel bildete sich. Sie war rot, glühend rot. "W-was??" Die Kugel schoss geradewegs auf Takeru zu. ~Zack~ ~~~~~~~~~~ Er öffnete seine Augen. Es war dunkel. Der Boden war nicht erkennbar. Es schien fast so, als würde er schweben, anstatt auf festem Grund zu stehen. "Was war das nur für ein Traum...? Wo bin ich überhaupt?" "Na also, biste endlich 15 geworden. Hab dich mir aber 'n bissl anders vorgestellt. Immerhin haste keinen schwächlichen Körper." "Äh, was? Wer ist..." ~POCH~ ~POCH~ ~POCH~ "Arrgh! Nein! Schon wieder?! Wi-wieso nur?!"
Zurück in Japan. Doch etwas war anders. Die Gegend schien verlassen zu sein. Keine Menschenseele war zu sehen. Plötzlich erschienen mehrere Schattengestalten...in Form von wölfenähnlichen Bestien. "Dann wollen wir dich mal testen, Takeru. Let's get started!" Mit einer Handstreckung in die Luft donnerten mehrere Blitze auf die Bestien. Sie schienen jedoch unbeeindruckt. Doch es blitzte immer mehr auf sie ein...bis sie zu Boden fielen. Einige verschwanden genauso mysteriös, wie sie erschienen. Die drei übrig gebliebenen Kreaturen stießen ein lautes Jaulen aus und brachen zusammen. Jedoch verschwanden sie nicht. Sie lösten sich langsam auf und bildeten gemeinsam eine neue Gestalt. Eine Gestalt, weder tier- noch menschenähnlich, riesiger als alles andere in der Umgebung. "Woah! Das is ja mal 'n Gegner nach meinem Geschmack." "Sterblicher, woher hast du diese Kräfte?" "Sterblicher? Ich und sterblich? Na, ich will mal sehen, wie 'n einfacher Sterblicher sowas schafft..." Er zeigte mit der Handfläche auf den Riesen. Mehrere Feuerkugeln materialisierten sich und verschmelzten zu einer. "...Devil's Fire!!" Volltreffer! Der Riese fiel um. Mit seinen letzten Kräften fragte er noch: "Wie...ist dein Name...?" "Naja, eigentlich hat's dich ja nich' zu interessieren...Akaru!" "Ha, also doch..." Langsam löste sich der Riese auf, und mit ihm die dunkle Atmosphäre. Man konnte den Verkehr wieder hören, die Menschen waren wieder zu sehen, alles war wieder wie vorher. "Haa...haa...haa...Was war denn jetzt auf einmal? Wo, wo ist...?" "Suchst du mich?" "Mom?!" Mit einem breiten Grinsen rannte Eri zu Takeru, umarmte ihn fest, und fragte: "Na, na? Wie war es? Toll, oder? Du hast einfach spitze gekämpft!" "Wie jetzt? Du weißt davon?" "Na klar! Du kannst davon ja nichts gewusst haben, schließlich passierte es, als du noch ein Baby warst." "Was passierte?" "Gehen wir erst einmal nach Hause. Dann beantworte ich dir alle Fragen." ______________________________ Kapitel 4 Zu Hause angekommen wartete schon Takerus Vater, Akira, vor der Haustür. "Und?" "Bestens!" Takeru war ziemlich überrascht. Sein Vater wusste also auch davon? Sie gingen ins Wohnzimmer und nahmen auf der Couch Platz, während Takeru sich in den Sessel saß. "Also. Du willst doch bestimmt wissen, wieso das alles passiert ist, stimmt's? Takeru überlegt kurz. Wollte er das wirklich wissen? Er würde es vielleicht bereuen, wenn er es wüsste. Doch das wär ja immer noch besser als gar nichts zu wissen. "Ja..." "Vor etwa 15 Jahren, als du gerade mal wenige Tage alt warst, haben wir dich geteilt." "Ge-geteilt?!" "Nicht so wie du denkst. Wir haben einen Teil deiner Seele und deines Herzens geteilt, um deine psychischen Fähigkeiten einzusperren." "Als Kind hättest du deine Kräfte nicht kontrollieren können, das Risiko war einfach zu hoch." "Dein 'anderes Ich' hatte so die Möglichkeit, seine Kräfte zu trainieren und zu kontrollieren, während du deine physischen Fähigkeiten verbessert hast." "Woher habe ich solche Kräfte? Ist das so eine Art Erbe?" "Nein. Du bist der einzige, der solche Kräfte besitzt." "Vor 1000 Jahren herrschten Schattendämonen über die Welt. Sie waren skrupellos und töteten jeden, der ihnen im Weg war. Doch es gab einen Menschen mit unvorstellbarer Macht. Er vernichtete einen Dämonen nach dem anderen, bis er dem stärksten aller Dämonen gegenüberstand..." "...Sie bekämpften sich bis auf's Blut. Am Ende konnten die Dämonen bezwungen werden, doch man wusste, dass sie irgendwann wiederkommen würden. Mit allerletzter Kraft belegte sich der schwer verletzte Krieger mit einem Spruch. Er sollte wiedergeboren werden, um die Dämonen ein weiteres Mal zu vernichten. Dann verstarb er." "Heißt das etwa...?" "Ja. Ich bin sein Nachfahre. Du bist mit unglaublichen Fähigkeiten geboren worden, sowohl physisch als auch psychisch." "Ja aber wenn das so ist, dann bedeutet es ja, dass die Dämonen wieder zurückkommen, oder??" "Korrekt!" "Hä?" "Sie sind wieder da. Doch diesmal werd' ich sie endgültig ausrotten! Noch einmal wiedergeboren zu werden. Ich weiß nich' ob ich das aushalte. Fast 1000 Jahre zu warten, um die Bestien dann zu bekämpfen..." Die Stimme. Das musste wohl sein 'anderes Ich' sein. Seine Stimme hallte im ganzen Raum, es war fast unmöglich festzustellen, von wo die Stimme herkam. Doch irgendwie hatte Takeru das Gefühl, das er bzw. seine Stimme ganz in Takerus Nähe, wenn nicht sogar in ihm war. "Dämonen ziehen es vor, in dunklen Gegenden anzugreifen. Bei Nacht ist dann bestimmt die Hölle los." "Jep! Deswegen sollten wir jetzt sofort mit der Jagd anfangen! Klaro?" "Er hat, äh...du hast recht. Du solltest schleunigst damit anfangen." "Hä, und wie soll ich das bitte machen? Ich weiß doch überhaupt nicht, wie ich Magie einsetzen soll!" "Das überlass mal mir. Bereit?" "Wofür?" "Für die Wiedervereinigung natürlich!" "Du warst ja schon einmal vereinigt." Stimmt. Langsam erinnerte sich Takeru wieder. Er hatte einen Riesen erledigt. Doch wie konnte er so etwas in so kurzer Zeit vergessen? "Die Vereinigung hat vorhin nich' ganz geklappt. Du warst im Ohnmachtszustand und kannst dich daher nich' mehr richtig erinnern. Naja, zum Glück hielt die Vereinigung wenigstens solange, bis der Dämon besiegt war. Also, auf ein Neues. Und diesmal hält sie auch." "OK, dann soll es halt so sein." Takeru hatte ein wenig Angst. Eine Vereinigung erlebt man ja nicht alle Tage. Würde sein Herz etwa wieder schmerzen? ~POCH~ ~POCH~ ~POCH~ Also doch. Sein Herz raste. Es war fast, als würde er innerlich verbrennen. Eine endgültige Vereinigung. Bedeutete dies endgültigen Schmerz...? "Haa...haa...haa...puh..." "U-und?" ______________________________ Kapitel 5 "Tja, hier ist er: Der neue verbesserte Takeru! Ha ha ha!" "Öh...wie jetzt?" "Na dann, Rock 'n Roll!" Er stürzte aus dem Haus. "...Und das ist unser Sohn?" "Keine Sorge. Ist bestimmt nur so 'ne Phase." Takeru durchsuchte schon beinahe die halbe Stadt, fand aber keine Spur von den Dämonen. Neun weitere Stunden vergingen, doch es waren weit und breit keine Dämonen in Sicht. Die Straßenlampen gingen schon an. "Arrgh...Das wird heut wohl nichts mehr..." Doch dann sah er Yuki. Was machte sie denn noch so spät auf der Straße? Er zog sich schnell seine Kapuze über, um nicht von ihr erkannt zu werden. Sie ging an ihm vorbei. Doch plötzlich blieb sie stehen und drehte sich zu ihm um. "Entschuldigung, aber kenne ich dich nicht vielleicht von irgendwo?" "Äh...n-nein...ich...äh..." Jedoch, bevor er sich eine Ausrede überlegen konnte, war es soweit. Die Dämonen tauchten auf. Sie sprangen förmlich aus der Erde. Innerhalb kürzester Zeit waren Takeru und Yuki von ihnen umzingelt. "Verdammt!" "Wa-wa-was sind das für Dinger?!" "Du...du kannst sie sehen?" Die Dämonen greiften an. "Mist! Protective Wall!" Eine unsichtbare Wand bildete sich um die beiden und schleuderte die Dämonen zurück. "So! Erst einmal aufräumen!" Unzählige Blitze donnerten auf die Dämonen ein, ein Bltz stärker als der andere. Anstatt zu verschwinden, wurden sie jedoch aggressiver und hämmerten gegen die unsichtbare Wand. Sie zerbrach. "Aaaahh!!" "Yuki!" Ein Dämon attackierte sie. Doch plötzlich durchspießte eine Eissäule seinen Körper und er löste sich auf. Fast die Hälfte aller anderen Dämonen teilten sein Schicksal, sie alle wurden auufgespießt. Takeru, kochend vor Wut, ließ Eis auf sie hageln. Er schnappte sich Yuki und rannte mit ihr auf seinem Rücken davon. Die übrigen Bestien verfolgten sie. Plötzlich blieb Takeru stehen. "Festhalten!" Er dreht sich um und streckte seine Hand aus. "Devil's Fire!" Ein gewaltiges Meer aus Flammen löschte die Verfolger aus. "Puh...bist du verletzt?" "N-nein..." "Gut, dann geh ich mal..." "Wa-warte! Bist du es...Takeru?" "...Nein!" Er ging. Yuki blieb jedoch regungslos stehen. "...Deine Stimme, Takeru. Außerdem...hast du meinen Namen gerufen..."
Fortsetzung folgt...
[Dieser Beitrag wurde am 29.01.2006 - 17:29 von auron aktualisiert]
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