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Cecilia ...



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...   Erstellt am 09.02.2009 - 07:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Whisky ist gut gegen Schlangenbisse.
Deswegen sollte er in keinem Schlafzimmer fehlen.

Brendan Francis Behan
*9.2.1923 †20.3.1964



Breandan O’Beachain



Irischer Dramatiker, Journalist und IRA-Aktivist; der Sohn eines Anstreichers wuchs - aus einer kinderreichen Familie stammend - in ärmlichen Verhältnissen am Rand der Slums von Dublin auf.

Bei seiner Geburt saß sein Vater, der in der Gewerkschaftsbewegung aktiv war, im Gefängnis wegen illegaler Aktionen ein. Auch Behan, der im Alter von 13 Jahren die Schule verlassen hatte und einer der bedeutendsten irischen Dramatiker des 20. Jahrhunderts werden sollte, saß wegen seiner Mitgliedschaft und seiner Aktivitäten in der IRA (Irish Republican Army), von der er sich 1939 hatte anwerben lassen, häufig in Besserungsanstalten bzw. Gefängnissen ein, so mit kurzen Unterbrechungen von 1939 bis 1947.

Seine erste Haft verbüßte er, weil er im verhaßten England einen Bombenanschlag hatte ausführen wollen; er wurde jedoch noch vor Ausführung des Anschlags in Liverpool verhaftet.

Kaum entlassen, wurde er bereits 1942 erneut verhaftet, weil er mit einem Mord an zwei Polizisten in Verbindung gebracht und zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

Bei einer Generalamnestie kam er jedoch bereits 1946 wieder auf freien Fuß, um wenig später wegen anderer, geringfügigerer Delikte erneut einzusitzen.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis arbeitete er wie sein Vater es getan hatte, zunächst als Anstreicher, wurde dann 1947 nach einer erneute Freilassung aus einer kurzen Haft nach Frankreich abgeschoben, wo er in Paris als Journalist für den Rundfunk arbeitete und erstmals, von Albert Camus und Samuel Beckett ermutigt, ernsthaft mit dem Schreiben begann.

Er hatte zwar schon während seiner zahlreichen Gefängnisaufenthalte begonnen, zu schreiben; seine Erlebnisse während der Haft verarbeitete er jedoch später in seinen Dramen, die er teilweise in englischer Sprache, teilweise auf gälisch verfaßte; und es gab zunächst nur einige wenige Abdrucke in der Literaturzeitschrift The Bell, ansonsten aber hatten seine Schriften wenig Echo gefunden.

Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, verfaßte er in dieser Zeit auch pornographische Texte.

1951 kehrte Behan nach Dublin zurück und wurde durch sein 1954 verfaßtes Theaterstück The Quare Fellow (dt. Der Spaßvogel bzw. Der Mann von morgen früh) einem Stück über die Stunden vor einer Hinrichtung berühmt.
Es wurde 1956 in London uraufgeführt und 1962 verfilmt.

Die Tragikomödie The Hostage (Die Geisel), ein weiteres seiner sehr erfolgreichen Werke, schildert die Geiselnahme eines englischen Soldaten durch Angehörige der IRA und wurde 1958 in Dublin uraufgeführt.

Peter Zadek verfilmte das Stück 1977 mit O. E. Hasse, Hannelore Hoger und Peter Kern.

Charakteristisch für Behans Stücke sind umgangssprachliche Dialoge und bissiger Humor.

Zu seinen Prosawerken gehören Borstal Boy (1958), ein autobiographischer Bericht über seine Zeit in der Besserungsanstalt Borstal, Brendan Behan’s Island (1962), eine Sammlung irischer Anekdoten, Hold Your Hour and Have Another (1964), ebenfalls ein Anekdoten- und Erinnerungsband, sowie The Scarperer (1964, Der Spanner). Behan starb am 20. März 1964 in Dublin.


Quelle Encarta® Online-Enzyklopädie 2008

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