lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5057 Nachricht senden | Erstellt am 15.03.2006 - 15:16 |  |
Braucht Schulmedizin keine Beweise?
"Für die meisten Außenseitermeinungen, fand ich Bücher, die die vollständige Beweisführung zusammengefaßt enthalten.
Für schulmedizinische Lehrmeinungen fehlen mir diese Bücher.
Ich habe in jede medizinische Fachbücherei hineingeschaut, die mir aufgefallen ist, Im Verzeichnis der Lieferbaren Bücher nachschauen lassen, Impfstoffhersteller angeschrieben, schaute die Internetseiten vom Robert-Koch-Institut (Staatlich, BRD), CDC (staatlich, USA) und der WHO an und suchte Bücher über Buchempfehlungen von Ärzten und über den Bibliothekskatalog der GHK (Gesamthochschule Kassel). Hierbei bestätigte sich: Es gibt viele Bücher, in denen gelehrt wird, wie der menschliche Körper laut Lehrmeinung funktioniert oder wie bestimmte Krankheiten zu behandeln seien. Doch Bücher, die beweisen, daß diese Lehrmeinung stimmt, fand ich nie.
Dabei wurden in der Medizin oft über tausend Studien zu einem Thema gemacht. Was nützen uns Placebo-kontrollierte randomisierte Doppelblindstudien, wenn sie zwar sorgfältig geordnet und sortiert werden, aber niemand sich die Mühe macht, sie zu einem Buch zusammenzufassen, das sie auswertet? Wenn sie einmal in einer Zeitschrift stehen und dann in Vergessenheit geraten? Jeder, der sich in mehr als einem oder zwei Bereichen über das für und wider verschiedener Methoden anständig informieren will, braucht solche hunderte Einzelstudien zusammenfassenden Studien.
Zur Notwendigkeit solcher Arbeiten siehe:
VA67. Welche nichtwissenschaftlichen Faktoren verfälschen das Wissen der Fachleute über den Stand wissenschaftlicher Forschung?
Müssen nur Außenseiter Beweise bringen? Oder ist man in der Schulmedizin der Ansicht, daß außer dem Facharzt (also nur Onkologen bei Krebs) sich niemand um Beweise kümmern muß und alle anderen glauben sollen, was Fachleute ihnen erzählen?
Sollte das der Fall sein, kann ich diesem Gedankengang nicht zustimmen. Denn gebildete Leute fangen im Fall einer eigenen Erkrankung oft an, sich sich ausführlich über die Krankheit zu informieren. Wenn es jedoch nicht einmal gute zusammenfassende Fachbücher über schulmedizinische Methoden gibt, dann werden sie Außenseitermethoden selbst dann vorziehen, wenn die schulmedizinischen Methoden die besseren wären.
Abgesehen davon ist es natürlich auch denkbar, daß die Schulmedizin mit ihrer Meinung im Unrecht ist. In dem Fall wird durch das Fehlen einer zusammengefaßten vollständigen Beweisführung eine Widerlegung dieser falschen Meinung erheblich erschwert - das ist für diejenigen, die daran verdienen, sehr lukrativ aber aufgrund des daraus entstehenden menschlichen Leids ein untragbarer Zustand."
Quelle: www.kersti.de/V0005.HTM
[Dieser Beitrag wurde am 15.03.2006 - 15:17 von lebenslust aktualisiert]
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