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froeschli ...



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 20:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielen Dank für Eure hilfreichen Diskussionen und Anregungen.
Zur Dusche, ja klar habe ich Feuchtigkeit im Boot, aber sagt mal ehrlich, wo soll ich und Katja sonst duschen? Wir liegen nicht immer in einer einsamen Bucht und dann vor Augen anderer in der Plicht duschen, ich glaub da komm ich nicht mit bei meiner besseren Hälfte durch.
Meine Stegnachbarn haben ein Stahlmotorboot in dem sie duschen. Sie haben große Fenster und einen guten Lüfter. Wenn die geduscht haben, dann ist kein Spiegel angelaufen. Na ja, wenn die dann natürlich die Tür aufmachen und rausgehen, dann geht mit Sicherheit Luftfeuchte mit raus.

Stahl: Bobby schreibt, dass Stahl immer sehr viel Arbeit macht wenn man nicht dauernd streicht. Auch rostet Stahl von Innen nach Aúßen. Keine Frage Stahl ist stabiler und wenn ich etwas rammen müßte wie Wale oder Boote (als einziger Ausweg), dann habe ich mit einem GFK schlechte Karten. Bobby schreibt auch, dass bei einem Kontakt mit einem Riff Stahl sowohl GFK leckt.
Der Vorteil von Stahl liegt natürlich in der leichteren Reperaturmöglichkeit als GFK.

Meine Frage ist, was ist mit der Isolation?
Stahl wird im Winter kälter sein als GFK .

Wieso wenn GFK dann ein Kat?

Wir suchen momentan Serieyachten aus GFK die schwer sind, da sie ein dickeres Laminat haben wie z.B. die teure Moody.

Viele Grüße

Andreas





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Gruss Andreas

Bernd ...





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...   Erstellt am 23.07.2009 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


froeschli schrieb

    ......
    Zur Dusche, ja klar habe ich Feuchtigkeit im Boot, aber sagt mal ehrlich, wo soll ich und Katja sonst duschen? ........

Man, wir leben doch nicht mehr im Mittelalter! Natürlich erwartet keiner, dass ihr Euch ganz nackig auf die Badeplattform stellt, aber da gibt es erstens die Möglichkeit, auch mal mit Höschen an zu duschen oder in die Marinadusche zu gehen. Ich lebe monatelang wie viele andere Langzeitsegler so. Stell Dich nicht so an.

froeschli schrieb
    ............
    Keine Frage Stahl ist stabiler und wenn ich etwas rammen müßte wie Wale oder Boote (als einziger Ausweg), dann habe ich mit einem GFK schlechte Karten.
    .........


Versuch einfach mal, gar nichts zu rammen.
Nein, Spass beiseite, Du musst nicht glauben, dass GFK-Rümpfe dünn wie Yoghurtbecher sind (so werden sie gerne verspottet), nein, bei einer für die Katgorie A zertifizierten GFK-Yacht ist der Rumpf daumendick laminiert.





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Gruss

Bernd

chacha 



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bernd schrieb
    Dennoch: Der genannte Etat ist für ein Weltumseglerboot vielleicht ein wenig zu tief gegriffen.


Lass' ihn mal. Der Appetit kommt beim Essen

Hat nicht ausnahmslos jeder einzelne von uns nach dem Kauf viiiiiiiiiel mehr Geld in sein Boot investiert, als er je dachte. Und ganz ehrlich: das allermeiste, was man sich so anschafft, ist auch ziemlich entbehrlich. Aber solang's Spaß macht ...




chacha 



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 22:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


froeschli schrieb

    Vielen Dank für Eure hilfreichen Diskussionen und Anregungen.
    Zur Dusche, ja klar habe ich Feuchtigkeit im Boot, aber sagt mal ehrlich, wo soll ich und Katja sonst duschen? Wir liegen nicht immer in einer einsamen Bucht und dann vor Augen anderer in der Plicht duschen, ich glaub da komm ich nicht mit bei meiner besseren Hälfte durch.


Alle anderen machen das auch nicht anders.

froeschli schrieb

    Stahl: Bobby schreibt, dass Stahl immer sehr viel Arbeit macht wenn man nicht dauernd streicht. Auch rostet Stahl von Innen nach Aúßen.


Der rostet auch genau so von Außen nach Innen, wenn Du nicht aufpasst. Mein Stahlboot ist mittlerweile 25 Jahre alt, und die Bilgen sind staubtrocken. Rost kenne ich ausnahmslos als kleine Punkte an Deck und am Rumpf außen, die anfangen zu "bluten". Dann geht man mit der Flex dran und sprüht Zinkspray drauf. Sind nach ein paar Monaten zu viele solcher Zinkflecken sichtbar, dann werden die in einem Aufwasch grundiert und lackiert, und fertig. Falls ich den Aufwand kalkulieren müsste, würde ich den auf etwa 1 Stunde im Monat schätzen. Meine Elektrik hält mich mehr auf Trab.

froeschli schrieb
    Meine Frage ist, was ist mit der Isolation?
    Stahl wird im Winter kälter sein als GFK .


Wieso? Du verwechselst Wärmeleitung mit Temperatur. Stahl hat die weitaus größere Wärmeleitung, aber Temperatur haben beide dieselbe.

Stahl musst Du von Innen dämmen, damit kein Schitzwaser entsteht. Das empfiehlt sich aber auch bei einem Plastikboot, wenn Du im Winter in kalten Zonen nicht in einer Tropfsteinhöhle leben willst. Die beste Lösung dafür für Schiffe aus beiden Materialien: meidet den AUfenthalt in kalten Zonen.

ABer wenn Du unbedingt richtig kalte Zonen aufsuchen willst, dann geht an einem Stahlboot sowieso nix vorbei. Sobald Eis ins Spiel kommt, ist Plastik kein geeignetes Bootsmaterial mehr.




chacha 



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 22:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


chacha schrieb
    Rost kenne ich ausnahmslos als kleine Punkte an Deck und am Rumpf außen, die anfangen zu "bluten".


Eine Ergänzung, die vielleicht nötig ist: Stahl ist nicht gleich Stahl. Es gibt viele verschiedene Legierungen mit unterschiedlichen Eigenschaften, die nicht alle gleich gut als Bootsbaumaterialien geeignet sind. Aber dafür bin ich selbst nicht Fachmann ...

Als ich vor ein paar Jahren mein Boot gekauft habe, da war jemand dabei, der sich auskannte. Das Boot war für einen reichen DDR-Bürger (ja, sowas gab's) als eines von einer Kleinstserie in Stralsund gebaut worden, und da war an nix gespart worden. Mein Fachmann war ganz hin und weg - teilweise kannte er das Material (z.B. Edelstahl der Reling) nur aus Militärtechnik.




mclaus ...



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 22:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Andreas,

da les ich doch bei Dir "teure Moody".
Also, ich hab eine Moody 41, Baujahr 83 und bin restlos zufrieden. Mit den Laengs- und Querstringern ist sie sehr stabil und kann auch ne Menge Wind ab, dabei nicht gerade langsam bei wenig Wind. Sie hat mich $ 100.000 gekostet, vor 4 Jahren und ich denke, das ist 1. nicht zu viel und 2. ist sie das auch allemal wert. Maschine ist 5 Jahre alt, Mast, stehendes/laufendes Gut, Segel, Electronik alles nur 4 Jahre alt...
Ich hab sogar 2 Duschen an Bord und benutze nur die Dritte und die ist aussen, entweder in Badehose oder ohne, wenn ich irgendwo alleine bin. Meine Frau macht das ebenso - allerdings, hier ist es natuerlich ziemlich warm und 'draussen duschen' erfrischend.
Eine Dusche waere fuer mich ueberhaupt kein Kriterium, aber Gottseidank sind wir ja alle unterschiedlich, was ich ja auch bereits in meiner ersten mail mal gesagt hatte...
Ich wuerde immer nur GFK nehmen, aber auch da scheiden sich ja bekanntlich die Geister.
Es hilft nur, gucken, gucken, gucken und probesegeln, vielleicht auch probechartern, denn das gibt die besten Eindruecke.





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fair winds and following seas

Michael
SY "Sail La Vie"
TO-Stuetzpunkt Miami, Florida

froeschli ...



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 22:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nennt mir mal bitte Marken von Stahlyachten, die geeignet sind.





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Gruss Andreas

froeschli ...



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 22:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


mclaus schrieb



    "teure Moody".
    Also, ich hab eine Moody 41, Baujahr 83 und bin restlos zufrieden.


Dieses Jahr haben wir bei einem Törn Engländer mit einer Moody kennengelernt. Sie haben sehr geschwärmt von dem Boot. Sie haben es schon mehrere Jahre und Leben darauf. Wir haben uns das Boot ansehen dürfen und es war sehr schön.
Nur wenn ich mich im Boatshop so umschaue, werden die Moodys schon hoch gehandelt. Vielleicht sieht ja jemand eine Moody ab 10 m. dann bitte bei uns melden.





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Gruss Andreas

Bernd ...





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...   Erstellt am 23.07.2009 - 23:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Andreas,

wenn ich all das so lese, was die erfahrensten Forenkollegen so schreiben und was du dann darauf antwortest so fällt mir nur noch eines ein: Du solltest, bevor Du überhaupt weiter über eine eigene Yacht nachdenkst mal bei erfahrenen Skippern auf ihren diversen Yachten mitsegeln. Du hast Dir vieles angelesen, aber, Hand auf´s Herz, im Grunde hast Du keinerlei Erfahrung.
Segeln fängt aber nicht beim Kapitän an, sondern beim Schiffsjungen! Schau Dir doch die Segelei bei divesen Kameraden erst mal an und bilde Dir dann ein Urteil! Nur so vermeidest Du Fehler.





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Gruss

Bernd

Moskito ...





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...   Erstellt am 24.07.2009 - 11:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


froeschli schrieb

    Nennt mir mal bitte Marken von Stahlyachten, die geeignet sind.


Cumulant
Feltz
van de Stadt
Reinke

und viele Eigenbauten

ob die geignet sind ,muss dann jeder selbst entscheiden.

Und.. lass die Bordfrau mit entscheiden, auch wenn es um so männliche Nebensächlichkeiten wie Duschen und Haare-Waschen geht.....
nach meiner Erfahrung sehen Frauen das Segeln sowieso viel kritischer als die Kerle, man ist als Mann gut beraten, wenn man auf die Stimme der besseren Hälfte mithört.




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