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froeschli ...



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...   Erstellt am 21.07.2009 - 17:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo liebe Gemeinde,
wir planen im nächsten Jahr auf ein geeignetes Boot zu ziehen und dann 2-3 Jahre später mit diesem eine Weltreise zu unternehmen.
Da wir erst seit letztem Jahr ein Segelboot in der Größe von 8 m haben, kennen wir uns auf dem Gebrauchtbootmarkt noch nicht gut genug aus.
Wir fühlen uns noch unsicher was auch die Ausstattung betrifft.

Wir würden uns sehr über Anregungen und persönlichen Kontakt freuen.

Liebe Grüße
Katja und Andreas





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Gruss Andreas

Wolfgang ...





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...   Erstellt am 22.07.2009 - 19:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Katja und Andreas,
Eure Frage in allen Ehren, aber sie ist so allgemein gestellt, dass Ihr darauf wirklich keine ernst zu nehmenden Antworten bekommen könnt!
Versucht doch mal die Frage etwas einzugrenzen:
z.B.
welches Revier für die nächsten 3 Jahre,
wie definiert Ihr Welreise,
welche Größe,
Einrumpf oder Mehrrumpfboot,
Budget,
wieviel Personen,
welches Alter,
welches Material,
eher traditionell oder ultramodern,
fertig ausgerüstet oder Ausbauschale,
usw., usw.
auf solche konkreteren Fragen bekommt Ihr sicher auch brauchbare Antworten!
Schöne Grüße
Wolfgang





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www.katamaran-blueliner.de

mclaus ...



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...   Erstellt am 22.07.2009 - 20:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Katja und Andreas,

Wolfgang hat da vollkommen Recht. Es kommt natuerlich auch sehr auf persoenliche Praeferenzen an, denn ansonsten wuerden wir alle in aehnlichen Booten rumschippern.
Mein Vorschlag waere, schaut Euch so viele Boote an wie moeglich, dh ueber Makler, Segelmagazine, Bootsaustellungen usw und dann 10m, 11m, 12m, Monohull und Kat.
Schaut Euch an, wie es innen aussieht, lest Berichte von den Booten, Testberichte gibt es im Web ueberall. Redet mit Leuten von Eigner-Organisationen.
Groessere Schiffe haben Vorteile, aber man muss sie auch handhaben koennen und man muss sie bezahlen koennen. Wo koenntet Ihr Kompromisse eingehen. Und wenn Ihr dann Eure Idealboote etwas eingrenzen koennt, dh Laenge, Typ, Werft usw, gibt es hier eine Menge Leute, die dazu qualitativ was sagen koennen.
Viel Glueck und, es macht Spass sich einen Ueberblick zu verschaffen. Das haben hier letzlich die meisten irgendwann einmal gemacht.





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fair winds and following seas

Michael
SY "Sail La Vie"
TO-Stuetzpunkt Miami, Florida

froeschli ...



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...   Erstellt am 22.07.2009 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Wolfgang und Michael,

danke für Eure Nachrichten, wir haben schon einiges recherchiert und wissen auch was wir an Innenausstattung wollen.
Also ich zähl mal auf:
Einrumpf
GFK vielleicht Stahl aber Stahl hat viele schlechte Eigenschaften
ca. um die 10 - 12 Meter
für den Preis von 30 - 35 tsnd Euro
große Pantry
Bad mit Dusche
Typ ist ganz egal ob modern oder klassisch
großzügige Eignerkabine
legen keinen Wert auf viele Kojen, da nur für 2 Personen und nur gelegntlich Übernachtungsgäste
viel Stauraum
Heizung
Wollen in dem Boot aufm Main Überwintern daher bin ich mir unsicher wegen Isolierung

Auch gibt es Boote, die mit einer kompletten Nautik ausgestattet sind. Die Nautik altert natürlich und ich denke Boote die mit weniger ausgestattet sind, sind auch günstiger im Kauf und wir rüsten dann mit den Geräten auf, kurz bevor wir auch losfahren werden. Bis dahin sind auch die heute neuesten Geräte günstiger und erprobter.

Zur Route, da haben wir uns noch keine konkreten Pläne gemacht. Das Boot muss auch für kältere Regionen ausgestattet sein.
Daher habe ich mich eher mit dem Energiemanagement bsiher beschäftigt und natürlich auch das Finanzielle und der ausßergewöhnliche Wohnsitz.

Auch die Sicherheit an Bord hat mich viel beschäftigt.
Katja hat sich in das Boot verliebt
http://www.freewebs.com/yacht-ballena/
sprengt allerdings etwas den finaziellen Rahmen, da noch Ausrüstung fehlt wie z. B. Heizung, Wassermacher .....?

Viele Grüße

Andreas und Katja

[Dieser Beitrag wurde am 22.07.2009 - 21:58 von froeschli aktualisiert]





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Gruss Andreas

froeschli ...



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...   Erstellt am 22.07.2009 - 22:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Achso das Alter,
wir sind 35 und 38 Jahre





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Gruss Andreas

chacha 



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...   Erstellt am 22.07.2009 - 22:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


froeschli schrieb

    GFK vielleicht Stahl aber Stahl hat viele schlechte Eigenschaften


Welche?

Es hat schon seine Gründe, warum der Anteil an Stahlbooten bei den Langzeit- und Fahrtenseglern deutlich höher ist als bei den anderen.

Wenn kein Stahlboot, dann unbedingt ein Mehrrumpfboot Aber da kriegst Du für 35 k€ "nur" sowas wie eine Iroquois (ein sehr schönes Boot für's Mittelmeer, aber da sind für Mehrrumpfboote die Liegeplätze teuer - ich würde sie dennoch in die engere Wahl ziehen).

froeschli schrieb

    ca. um die 10 - 12 Meter
    für den Preis von 30 - 35 tsnd Euro
    große Pantry
    Bad mit Dusche


Für den Preis kriegst Du allemal was. Aber auf eine Dusche IM Boot würde ich unbedingt verzichten - Du holst Dir damit so viel Feuchtigkeit ins Boot, dass das Leben darin dann keinen Spaß mehr macht. Sieh' Dich mal um bei den Seglern - die Dusche dient als Lagerraum (da passen Segelsäcke bestens rein), aber wird nie als Dusche genutzt.

Ich würde Dir empfehlen, lieber ein Boot mit weniger Ausrüstung zu kaufen und dann selbst das Nötige neu zu kaufen. Dann kannst Du Dich auch einigermaßen darauf verlassen und kriegst genau das, was Du brauchst und haben willst. Außerdem weisst Du dann auch, wie alles zusammen hängt, und welches Gerät mit welchem anderen wie kommuniziert.

PS - ich sollte natürlich erwähnen, dass ich ein Stahlboot habe

[Dieser Beitrag wurde am 22.07.2009 - 22:41 von chacha aktualisiert]




Wolfgang ...





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...   Erstellt am 23.07.2009 - 00:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo noch einmal,
alles bisher geschriebene ist richtig, bis auf den Gebrauch/Nichtgebauch der Dusche, - das halte ich (und Chacha sicher auch) aber erstmal für die größte Nebensächlichkeit!
Für Euer Budget ist sicher was zu kriegen, auch in der Größe.
Allerdings:
Werftneu ist das natürlich nicht mehr und dann muß man Prioritäten setzen.
Etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt, ist das "Behagliche" am einfachsten selber herzustellen.
Gerade am Anfang läßt man sich sooo gerne von Äußerlichkeiten, wie gemütlicher Salon, tolle Dusche, schöne Poster, heimelige Eignerkabine usw. blenden.
Viel wichtiger ist aber die Substanz des Bootes:
Ist der Rumpf gesund, wie steht es um´s Rigg, welchen Zustand hat die gesamte Maschinenanlage nebst Zusatzteilen, ist die Ruderanlage in Ordnung, sind (bei Kunststoff) Deck oder Schottverbindungen weich, wie steht es um Osmose, oder (bei Metall) wie steht es um die Versiegelung oder ist überall nur eine Verkaufslakierung drauf, wie sehen "verdächtige" Rostecken unter den Bodenbrettern und hinter der Backskistenverkleidung aus, wie ist die Isolierung ausgeführt.
Diese Punkte gehen im Zweifel schnell ins Geld und an die Nerven und werden zu Großbaustellen!
Dagegen sind neue Salonpolster und Gardinen, ja ganze Pantrys und Nasszellen noch selbst herstellbar.
Richtig ist, sich von Elektronikspielkram nicht verleiten zu lassen, der hat tatsächlich nur eine Halbwertzeit von wenigen Jahren, wenn nicht nur Monaten, und: das meiste ist nicht wirklich nötig, sondern nur "nice to have".
Auch eine komplette Segelgarderobe kann schnell ins Geld gehen, während Batterien (leider) zu den Verbrauchsartikeln gehören und - spätestens in 3 Jahren - wahrscheinlich sowieso fällig sind.
Falls noch nicht bekannt, sind natürlich - gerade für Neueinsteiger - die Internetseiten von Schenk, Erdmann usw. wahre Fundgruben, in denen man erstmal stundenlang genau zu dem Thema versinken kann!
Macht Euch schlau und übereilt nichts, das Gebrauchtbootangebot wird zwangsläufig immer größer und schaut Euch viel an, der Markt ist groß. Da kriegt man schnell ´raus, den Spreu vom Weizen zu unterscheiden.
Good luck
Wolfgang





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Moskito ...





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...   Erstellt am 23.07.2009 - 14:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


chacha schrieb


    froeschli schrieb



      GFK vielleicht Stahl aber Stahl hat viele schlechte Eigenschaften


    Welche?

    Es hat schon seine Gründe, warum der Anteil an Stahlbooten bei den Langzeit- und Fahrtenseglern deutlich höher ist als bei den anderen.

    Wenn kein Stahlboot, dann unbedingt ein Mehrrumpfboot Aber da kriegst Du für 35 k€ "nur" sowas wie eine Iroquois (ein sehr schönes Boot für's Mittelmeer, aber da sind für Mehrrumpfboote die Liegeplätze teuer - ich würde sie dennoch in die engere Wahl ziehen).

er rostet und ist damit weit mehr reparaturanfällig als GFK. Vor allem bei Gebrauchtbooten ist das wichtig,da man nie alle Winkel eines Bootes auf einmal kontrollieren kann.
Bei Eigenbau ist Stahl schon eine Alternative, da weiss man, was man falsch machen kann.
GFK ist nun mal heute das gebräuchlichste Bootsbaumaterial und die Auswahl an Bootstypen ist gegenüber Stahl einfach riesengross.

Mehrrumpfboote sind angenehm zum Leben, aber für das Budget..

chacha schrieb

    Für den Preis kriegst Du allemal was. Aber auf eine Dusche IM Boot würde ich unbedingt verzichten - Du holst Dir damit so viel Feuchtigkeit ins Boot, dass das Leben darin dann keinen Spaß mehr macht. Sieh' Dich mal um bei den Seglern - die Dusche dient als Lagerraum (da passen Segelsäcke bestens rein), aber wird nie als Dusche genutzt.




Feuchtigkeit...Das ist vielleicht bei Stahlbooten gefährlich...heute gibt es auf dem GFK-Gebrauchtmarkt wahrscheinlich kein Boot mehr ohne Nasszelle, jedenfalls ist Klo und Dusche in einer Zelle und man wird ja wohl nicht auf den Pott verzichten wollen...

ob man sie dann auch nutzt,bleibt jedem überlassen.

Wenn Ihr auf dem Main überwintern wollt, dann habt ihr bestimmt am Liegeplatz Landstrom, also braucht Ihr keine "Einbau"heizung, es genügt ein einfacher Radiator vom Baumarkt, wenn Ihr in die Tropen fahrt, wird der dann schon bald entsorgt.




chacha 



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...   Erstellt am 23.07.2009 - 18:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Moskito schrieb

    er rostet und ist damit weit mehr reparaturanfällig als GFK.


Ach, mein Gott, da ist mittlerweile schon so viel drüber geschrieben worden, dass ich das nicht mehr zu wiederholen brauche. Der Reparaturaufwand ist bei beiden Materialien etwa derselbe, verteilt sich aber zeitlich unterschiedlich. Beim Stahlboot muss man halt immer Kleinigkeiten erledigen, beim Plastikboot kann man auch mal ein paar Jahre schludern und hat dann einen großen Batzen auf einmal.

Wie gesagt: unter den Langzeit- und Fahrtenseglern ist der Anteil von Stahlyachten beträchtlich höher als sonst, aber auch da dominiert Plastik, weil das Angebot an Gebrauchtyachten da einfach sehr viel größer ist.

Auch auf dem Stahlboot ist die Feuchtigkeit durch die Dusche kein Problem für den Stahl, wenn's richtig gemacht ist. Das Problem mit der Dusche ist die Feuchtigkeit in der Luft. Klamme Klamotten, Polster usw sind nicht jedermanns Sache, und ich kenen wirklich keinen einzigen Segler, der eine vorhandene Innendusche auch wirklich benutzt.

PS - mein Stegnachbar hat sogar eine Badewanne an Bord. Benutzt hat er sie noch nie.




Bernd ...





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...   Erstellt am 23.07.2009 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hmm,

das unter Langfahrtseeglern Stahlboote verbreiteter sind als unter Wochenendseglern ist sicher richtig.
Richtig ist aber auch -und das klingt nur auf´s erste widersprüchlich- unter Langfahrtseglern sind GFK-Boote inzwischen verbreiteter als Stahlboote.
Muss man einen Moment drüber nachdenken, ist aber so.

Ich stimme chacha uneingeschränkt zu, Duschen an Bord führt zu einer Ansammlung von Feuchtigkeit, die auf jedem Boot, Stahl, GFK oder Holz widerlich ist. Duschen kann man in der Marinadusche oder am Heck!!

Ganz richtig finde ich, auf den Erhaltungsstand der Elektronik nicht so grossen Wert zu legen sondern dafür einen gewissen Etat für den Neuaufbau einzuplanen.

Dennoch: Der genannte Etat ist für ein Weltumseglerboot vielleicht ein wenig zu tief gegriffen.





Signatur
Gruss

Bernd

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