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The Trooper

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...   Erstellt am 28.05.2007 - 20:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Spielerkarriere


Beim Universitätsteam von Maine begann Brad Purdie seine Eishockeykarriere 1992. In der Saison 1995/96 spielte er erstmals als Profi in der ECHL für die Dayton Bombers und in der AHL für die Cornwall Aces. Die folgenden drei Jahre bestritt Purdie bei verschiedenen Teams der IHL. Für die Spielzeit 1999/00 heuerte er beim VSV Villach in der ÖEL an. Nach seiner persönlich erfolgreichsten Saison mit 82 Scorerpunkten holten ihn dann die Krefeld Pinguine in die Deutsche Eishockey-Liga. Unter Coach Doug Mason wurde er dort zum besten Center der Liga. Die Angriffsreihe um Purdie, Patrik Augusta und Christoph Brandner wurde das "Magische Dreieck" genannt und war eine wichtige Stütze im Team der Pinguine. Nach dem Meistertitel 2003 wechselte er dann zum damaligen Etat-Krösus, den Hamburg Freezers. Doch bei den Hanseaten durchlebte er vor allem in seinem zweiten Jahr eine schwierige Zeit. Mit 34 Scorerpunkten in 58 Spielen erzielte er weniger als die Hälfte der Punkte, die er aus seiner Krefelder Zeit gewohnt war. Deshalb wollte er zur Saison 2005/06 wieder den Club wechselte. Sein Ex-Trainer Mason holte ihn zu den Iserlohn Roosters, bei denen er sich nach durchwachsenem Start zum Ende der Spielzeit stabilisierte. Er verlängerte seinen Vertrag bis zum Ende der Saison 2006/07.

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...   Erstellt am 28.05.2007 - 20:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auszeichnungen/ Erfolge




Deutscher Meister 2003 mit Krefeld
Most Valuable Player der Play-Offs 2003
Bester Center der DEL 2001, 2002, 2003
4 Länderspiele für Kanada





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...   Erstellt am 28.05.2007 - 20:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://www.hockeydb.com/ihdb/stats/pdis … 3?pid=4417





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...   Erstellt am 22.07.2007 - 09:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Brad WER?“ lautete wohl eine der meistgestellten Fragen im Krefeld des Sommers 2000, als man bekannt gab, dass neben dem ebenfalls völlig unbekannten Österreicher Christoph Brandner noch eben jener Brad Purdie aus der Alpenliga an den Niederrhein wechseln würde. Sicher, in Österreich hatte er gepunktet als stünden keine Gegner auf dem Eis (32 Tore und 82 Punkte aus 33 Spielen) und auch in den Nordamerikanischen Minor Leagues waren seine Statistiken nicht schlecht. Doch letztlich erwartete man sich nicht all zu viel von dem Kanadier aus Dollard-des-Ormeaux (Quebec). Und genau damit lag man grundfalsch! Obwohl das Team als Ganzes enttäuschte und erstmals seit dem Wiederaufstieg die Playoffs verpasste mischten die „beiden Antons“ Purdie und Brandner die Liga fast nach Belieben auf. 25 Tore, 64 Punkte und +23 standen letztlich nach der Saison für ihn zu Buche! Und es herrschte große Erleichterung als endlich feststand, dass sowohl Purdie als auch Brandner, die beiden „unzertrennlichen Zwillinge“, deren Spielweise so perfekt zueinander passte, in Krefeld bleiben würden. Purdie, der Taktiker, der Passgeber, der Unauffällige und Brandner, der Wuchtige mit den stabilen Körper, dem harten Schlagschuss und den unwiderstehlichen Soli, das passte einfach!
So waren die Erwartungen an die beiden sicherlich groß, als man in die Saison 2001/02 startete. Aber erneut wussten sie, diese zu übertreffen! Sie bildeten mit dem neu geholten Patrik Augusta die unbestritten stärkste Reihe der Liga und dominierten fast nach Belieben. Letztlich wurde Brad Torschützenkönig mit 32 Treffern und Topscorer mit 75 Punkten. Er hatte die meisten Powerplay-Tore der Liga und wurde Spieler des Jahres – und in den meisten dieser Kategorien landete Brandner nur kurz dahinter. Er war drittbester Torjäger – hinter dem ebenfalls für Krefeld spielenden Jeff Christian – und belegte sowohl bei Überzahltoren, Punkten, als auch bei der Wahl zum Spieler des Jahres vordere Plätze. Perfekt abgerundet wurde das alles durch die Übersicht und defensive Arbeit von Patrik Augusta. Das „Magische Dreieck“ war geboren! Doch als man in den Playoffs sang- und klanglos gegen Köln scheiterte ebbte die Euphorie schnell ab. Im folgenden Jahr konnten die Drei nicht mehr an die absolut überragenden Leistungen anknüpfen und besonders Brad geriet in die Kritik. Nur 11 Tore waren für den amtierenden Torschützenkönig einfach unbefriedigend. Auch das Team stand nicht mehr, wie noch im Vorjahr, lange auf Platz eins, sondern kämpfte bis zum vorletzten Spieltag um die Playoff-Qualifikation. Und Purdie war hierfür einer der Sündenböcke. Dennoch aber war er bester Vorbereiter der Liga – und Brandner Torschützenkönig! Aber vielleicht war es gut, dass die ganz große Euphorie weg war. Denn so startete man als Außenseiter in die Playoffs und wurde vielleicht auch von der DEG ein wenig unterschätzt… Das Ende ist bekannt! Das Pinguine-Powerplay war schon beinahe eine Garantie für ein Tor. Brandner, Purdie und Augusta dominierten wie selten zuvor eine Reihe in der Geschichte der Liga. Brad schoss in 14 Spielen 12 Tore und kam auf unglaubliche 23 Punkte – wenig überraschend die Topwerte der Liga. Und getragen von der Offensive dieser Reihe und mit einer sonst geschlossenen Mannschaftsleistung flog das Team geradezu auf einer Euphoriewelle durch die Playoffs. Wurde es einmal eng konnte man sich blind darauf verlassen, dass bald ein Überzahlspiel kommen würde – zumeist herausgeholt von eben dieser Reihe – und dass Brad entweder ein Tor schoss, oder eine Vorlage gab. Erst im Finale wurde es nach 2-0 Spiele-Führung eng. Kurz vor Schluss kassierte man den Ausgleich im vierten Spiel und verlor es nach Verlängerung. Die Euphorie hatte einen schweren Dämpfer erhalten. Doch in Köln war es erneut Christoph Brandner auf Pass von Brad Purdie, der den Siegtreffer markierte! Als dann der berühmte Ziesche-Schuss die Torlinie passierte war es amtlich: Brad war – gemeinsam mit anderen Meister-Pinguinen – zu einer Legende in Krefeld aufgestiegen! Auch wenn er danach nach Hamburg und von dort nach Iserlohn wechselte, er wird durch diesen Husarenstreich auch immer ein Wenig Krefelder bleiben. Und Jahr für Jahr reißen die Diskussionen nicht ab, ob man ihn nicht zurück holen solle. Immerhin steht er für die beiden erfolgreichsten Spielzeiten mindestens seit den 70er Jahren und nicht zuletzt den Titel, wie sonst vielleicht nur noch Robert Müller und Christoph Brandner! Und in Hinsicht auf Scoring kann es sonst wohl nur Chris Lindberg mit ihm aufnehmen. Zwar war er nie der ganz große Publikumsliebling wie eben Lindberg oder auch Brandner, dafür war seine Spielweise oft zu rationell und zu wenig auf spektakuläre Soli und dergleichen ausgelegt, aber seinen uneingeschränkten Heldenstatus in der Seidenstadt kann ihm nichtsdestotrotz niemand mehr nehmen!


krefeld-pinguine.de





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