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RitaAngel ...

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Registriert seit: 24.05.2005
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...   Erstellt am 30.04.2007 - 13:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 



Über Borreliose zu berichten ist nicht mein Ding -
ich habe sie zum Glück nicht erfahren, also kann ich nicht darüber erzählen..

Aber ich habe einen link zu einem Erfahrungsbericht gesetzt
und damit habe ich mehr zur Aufklärung beigetragen,
als diverse Panik-Artikel mit "Killer-Zecken" Überschriften!

H i e r kannst Du, wenn Dich das interessiert,
einen Erfahrungsbericht lesen über die Behandlung mit Kardentinktur bei Borreliose..

Karden-Distel - wilde Karde

Auf jeden Fall, falls Du selbst Borreliose hast,
oder jemanden kennst,
wäre ein Ausprobieren vielleicht gar nicht schlecht..





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In diesem Sinne wünsche ich allem was IST,
den inneren und äusseren Frieden!

ღ.•:*¨`*:•.♥˙٠•●●•٠·˙˙·٠•●●•٠·˙♥.•:*¨`*:•.ღ

RitaAngel ...

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Registriert seit: 24.05.2005
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...   Erstellt am 25.05.2007 - 15:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 





Liebe Eltern,

das schöne Wetter in den letzen Wochen hat alle ins Freie gelockt.
Wir sind mit den Kindern täglich draußen unterwegs – meist mit dem Fahrrad,
manchmal auch auf kleinen Wanderungen durch den Wald.

Wie viele Zecken dort lauern, sehe ich immer an unserem Hund.
Nach einem einstündigen Spaziergang habe ich schon bis
zu sechs „wandernde“ Zecken, die nach der geeigneten Bissstelle suchen,
abgesammelt – und das, obwohl er ein Mittel gegen Zecken und Flöhe bekommt.
Natürlich ist der Hund viel stärker zeckengefährdet als Hanna und Martin,
weil die beiden nicht ständig die Nase ins Gras stecken
und auch nicht an jedem Busch das Beinchen heben. Trotzdem werden die beiden nach jedem Waldspaziergang
gründlich abgesucht.

Was sonst noch gegen Zecken hilft,
habe ich nachfolgend für Sie zusammengestellt.

So schützen Sie Ihr Kind vor Zecken

1. Die Wahrscheinlichkeit, sich eine Zecke „einzufangen“,
ist besonders hoch an Waldrändern, Waldlichtungen, Wegrändern
und kleinen „Trampelpfaden“, im hohen Gras sowie in Büschen.
Bleiben Sie daher auf etwas breiteren Waldwegen und unternehmen
Sie keine Abstecher in das Unterholz oder hohes Gras.
Auch Heuhaufen oder Futterstellen sind beliebte Zecken-Aufenthaltsorte.

2. Selbst geeignete Bekleidung schützt niemals
hundertprozentig gegen Zecken!
Günstig sind lange Hosen, Strümpfe und geschlossene Schuhe.
Die Hosenbeine sollten in die Strümpfe bzw. Stiefel gesteckt werden.
Wählen Sie einfarbige, helle Kleidungsstücke, da hierauf wandernde Zecken,
die nach einer günstigen Einstichstelle suchen, am einfachsten zu sehen sind.
Decken Sie den Kinderwagen mit einem Mückennetz ab.

3. Insektenabweisende Mittel (Repellentien) schützen unbedeckte
Hautstellen gegen Zeckenbefall.
Manche Produkte (z. B. mit dem Inhaltsstoff DEET) sind gerade
für Kinder nicht ungefährlich.
Unschädlich ist z. B. die Zanzarin® Bio-Hautschutz-Lotion (Wirkstoff Kokosfettsäuren),
die laut Stiftung Warentest die beste Schutzwirkung gegen Zecken aufweist.
Das Mittel schützt bis zu sechs Stunden gegen Zecken und
bis zu fünf Stunden gegen Stechinsekten wie Mücken.
Es ist bereits für Säuglinge geeignet.

4. Machen Sie bei einem Waldspaziergang alle zwei Stunden
einen „Zecken-Check“.
Suchen Sie den gesamten Körper nach dem Spaziergang gründlich ab.
Zecken sitzen bevorzugt an gut durchbluteten,
warmen und feuchten Hautstellen.
Suchen Sie besonders in den Leistenbeugen, in den Kniekehlen,
unter den Armen, im Nacken, im Genitalbereich sowie am Gesäß.
Bei Kindern sitzen Zecken häufig am Haaransatz,
sodass Sie auch Kopf und Nacken absuchen sollten.

5. Ziehen Sie Ihr Kind nach einem Waldspaziergang,
einem ausgedehnten Parkspaziergang oder Spielplatzbesuch um.


Zecke entdeckt? So reagieren Sie richtig

1. Entfernen Sie jede entdeckte Zecke sofort,
das reduziert insbesondere das Risiko einer Lyme-Borreliose,
senkt aber auch die Gefahr einer FSME-Infektion.
Neuere Untersuchungen deuten nämlich darauf hin,
dass die FSME-Viren während des Saugaktes der Zecke,
eine starke Vermehrung in den Speicheldrüsen durchmachen.

2. Die Entfernung gelingt am einfachsten mit einer Splitterpinzette
(feine, L-förmig gebogene Pinzette).
Zeckenzangen mit dicken Greifbacken aus Kunststoff,
werden von manchen Experten als ungünstig beurteilt,
da sehr kleine Zecken damit eher zerquetscht werden.
Mit einer Zeckenkarte (Format einer Kreditkarte,
hat an einer Ecke eine eng zulaufende Aussparung)
kann man unter die Zecke fahren und sie aushebeln.
Das funktioniert jedoch nur gut,
wenn die Zecke mindestens Stecknadelkopfgröße erreicht hat.
Notfalls können Sie die Zecke auch mit den Fingernägeln entfernen.

3. Fassen Sie die Zecke direkt über der Haut,
ohne den Körper der Zecke zu quetschen
(Gefahr der vermehrten Abgabe von Erregern!).
Halten Sie die Zecke dann für etwa 60 Sekunden unter leichtem Zug
(dabei aber nicht abreißen!).
Das führt dazu, dass die Zecke meist von selbst loslässt
und komplett entfernt werden kann.
Sie können die Zecke jedoch auch aus der Haut herausdrehen
(Richtung egal) oder durch vorsichtiges Rütteln,
den mit Widerhaken besetzten Saugrüssel lockern,
um die Zecke zu entfernen.

4. Versuchen Sie keinesfalls, die Zecke mit Öl,
Klebstoff oder Ähnlichem zu „ersticken“.
Das schadet mehr als es nützt.
Es führt mit großer Wahrscheinlichkeit dazu,
dass die Zecke im „Todeskampf“ erst recht Erreger in die Wunde abgibt.
Falls Sie ein Kältespray gegen Verletzungen in Ihrer Erste-Hilfe-Ausrüstung haben,
können Sie die Zecke vor dem Herausziehen damit einsprühen und so betäuben

5. Desinfizieren Sie nach dem Entfernen Hände und Stichwunde
mit 70prozentigem Alkohol oder einem handelsüblichen Desinfektionsmittel
(z. B. Octenisept Lösung).
Eventuell in der Haut verbliebene Mundwerkzeuge werden meist
innerhalb weniger Tage problemlos „abgestoßen“.

6. Trauen Sie sich die Entfernung der Zecke nicht zu,
oder ist ein Teil der Zecke in der Haut verblieben und hat sich entzündet,
suchen Sie bitte einen Arzt auf.

7. Eine vorbeugende antibiotische Behandlung,
um eine eventuelle Borrelieninfektion zu verhindern, ist unnötig.
Beobachten Sie die Haut nach dem Entfernen der Zecke
jedoch aufmerksam über mehrere Wochen, um eine Rötung nicht zu übersehen.
Tritt tatsächlich eine Wanderröte auf,
sollte sofort antibiotisch behandelt werden.
Eine Blutabnahme, um nach Antikörpern gegen Borrelien zu suchen,
ist unnötig.
Bei 50 Prozent der Patienten finden sich trotz eindeutiger
Infektion in den ersten vier bis sechs Wochen keine Antikörper!



von Dr. Andrea Schmelz





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