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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 16.10.2006 - 21:42 |  |
Dicke Bohne
Vicia faba
Dicke Bohne wird auch Saubohne, Puffbohne oder Pferdebohne genannt und ist eine Wickenart. Sie gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wurde schon in der Bronzezeit angebaut. Geerntet wird sie von Juni bis September. Essbar sind nur die leicht bräunlichen Kerne, die Hülsen sind zu hart. Die gekochten Kerne schmecken mehlig und intensiv, in Italien beispielsweise werden sie mit Zwiebeln und Speck zubereitet. In Spanien wird daraus ein deftiger Bohneneintopf gekocht. Als Nährwerte enthält sie viel Folsäure, Kohlenhydrate, Eiweiß, Calcium, Eisen und Vitamine.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 16.10.2006 - 23:07 |  |
Grüne Bohne
Solange sie noch nicht reif sind, können die Hülsen der Grünen Bohnen mitverzehrt werden. Übrigens auch die der gelben Wachsbohnen und der Prinzeßbohnen. Im reifen Zustand werden die Samen ausgepelllt, frisch gegart oder getrocknet. Beim Einkauf sollten frische, feste und knackige Bohnen ausgesucht werden. Gekochte Bohnen kann man als Gemüsebeilage heiß servieren oder kalt als Salat mit Essig und Öl.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2006 - 10:12 |  |
Palbohnen
Palbohnen sind frische Bohnen, die nur angetrocknet werden.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 29.11.2006 - 13:43 |  |
... ein beliebter Sommergenuss

Grüne Bohnen sind wegen den vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten ein beliebter Sommergenuss
Von den in Mittelamerika beheimateten grünen Bohnen gibt es viele Varianten z. B. Stangen-, Lima- und Prinzessbohnen. Von den Prinzessbohnen brauchen vor dem Kochen nur die Stiele abgeschnitten zu werden, die Stangenbohnen müssen immer von ihren Fäden befreit werden. Die Vielfalt der großen Bohnenfamilie zeigt sich auch in den Hülsenformen und -farben: von oval, flach und breit über grün- und blauhülsig ist alles vertreten.
In unseren Breiten isst man grüne Bohnen übrigens erst seit dem 17. Jahrhundert und Madame Pompadour z. B., musste noch viel für diese damals ausgefallenen Speise zahlen, um in ihren Genuss zu kommen.
Im 19. Jahrhundert setzten sich dann allmählich grüne Bohnen und auch Erbsen als frisches Gemüse durch.
Bohnensaison
Noch werden Busch- und Stangenbohnen aus heimischem Anbau geerntet. Sie kommen von Juli bis Ende September auf den Markt. Als Konserve und tiefgefroren sind sie natürlich rund ums Jahr erhältlich.
Die fleischigen Buschbohnen werden gern als Brechbohnen, die schlanken Stangenbohnen als Schnitt- oder Schnippelbohnen für Eintöpfe und die Wachsbohnen (so genannt wegen ihrer Farbe - gelb wie Bienenwachs) in Salaten verwendet. Sie sind in Nordamerika sehr beliebt.
Die edelsten Abkömmlinge sind die Prinzess- oder Delikatessbohnen, ideale Begleiter für ein festliches Mahl.
Die meisten Bohnensorten sind inzwischen "fadenlos" und damit bequem zu handhaben, so dass sie auch gern von Hobbyköchen verwendet werden.
Inhaltsstoffe
Bohnen aller Art sind fabelhafte Energiespender. Die frischen grünen Bohnen haben 35, die getrockneten Kerne 352 Kalorien pro 100 Gramm.
Enorm ist der Eiweißgehalt (21,3 g) und der Kohlehydratanteil (57,6 g) bei weißen Bohnenkernen. Kaum ein anderes Gemüse kann das bieten.
Dazu enthalten Bohnen, egal ob grün oder weiß, sehr viel Kalzium, Phosphor, reichlich Vitamine (A, B1, B2, C und Niacin) und Ballaststoffe, das Gemüse ist somit gut für die Nerven wie auch für die Verdauung.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 29.11.2006 - 13:44 |  |
Einkauf, Aufbewahrung und Verwendung
Einkauf und Aufbewahrung
Frische Bohnen müssen knackig sein und beim Durchbrechen eine glatte, feuchte Bruchstelle haben. Feuchtigkeit auf der Oberfläche führt zu braunen Flecken und lässt das Gemüse schnell faulen. Frische Bohnen riechen frisch und würzig.
Das Gemüse verdirbt schon nach ein bis zwei Tagen. Optimal ist es deshalb, die Bohnen unmittelbar nach der Ernte zu verarbeiten. Kurz blanchiert lassen sie sich sehr gut einfrieren oder einmachen.
Tipp: Welke Bohnen 15 Minuten vor dem Kochen ins Wasser legen und in höchstens 10 Minuten bissfest garen.
Verwendung
Bohnen dürfen nie roh verzehrt werden, denn sie enthalten den giftigen Eiweißstoff Phasin, der beim Garen, Dünsten oder durch Gärung in salziger Lake zerstört wird.
Stangen- oder Kletterbohnen, oft auch als Schnittbohnen angeboten, eignen sich hervorragend für Eintöpfe. Brechbohnen sind ideal für Salate, Prinzessbohnen sind eine schmackhafte Beilage zu Fleischgerichten. Auch dicke Bohnen sind wegen der harten Schale für den Frischverzehr ungeeignet. Sie werden getrocknet oder als Nasskonserven angeboten und eignen sich für Eintöpfe als auch für Salate.
Bohnen vorbereiten

Es gibt immer noch einige Bohnensorten, die an den Seiten Fäden haben. Diese sind unverdaulich und sollten entfernt werden.
Die langen flachen Stangenbohnen sollten für die Weiterverarbeitung in etwa ½ bis 1 cm breite Stücke geschnitten werden.
Zarte Buschbohnen haben in der Regel keine Fäden. Sie müssen lediglich gewaschen werden. Der Stiel- und Blütenansatz wird abgeschnitten.
Im Gegensatz zu den Stangenbohnen werden die dickeren Buschbohnen nicht klein geschnitten, sondern in Stücke gebrochen.
Leichtes Sommerrezept für 4 Personen:
- 500 g Buschbohnen
- Salz
- 4 frische, feste aromatische Tomaten
- 1 kleine Zwiebel
- 2 EL Butter
- frisch gemahlener Pfeffer
- 2 TL frischer, gehackter Salbei
Buschbohnen waschen, wenn nötig abfädeln, in kochendem Salzwasser bissfest kochen.
Tomaten waschen, entstielen und mit heißem Wasser überbrühen, dann die Haut abziehen und vierteln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebelwürfel darin goldgelb dünsten. Bohnen- und Tomatenviertel zugeben und kurz mitdünsten. Mit Pfeffer, Salz und Salbei würzen und heiß servieren.
Dazu passen in Butter geschwenkte kleine Kartoffeln oder einfach frisches Brot.
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Bohnen

Sojabohnen
Sie gehören weltweit zu den wertvollsten Hülsenfrüchten. Durch ihre Zusammensetzung haben sie herausragende Bedeutung in der Welternährung. Sie werden meist verarbeitet (Öl) angeboten.
Rote Sojabohnen heißen „Azuki - Bohnen“. Sie kommen aus Asien und werden dort oft zu Eis verarbeitet. Wir essen sie eher als Gemüse.
Schwarze Bohnen
Die lackschwarzen Bohnen haben einen weißen Kern, der gekocht süß schmeckt!
Sie stammen aus Südamerika, wo sie für viele Nationalgerichte, z. B. „gebratene Bohnen“, sehr beliebt sind. Nach dem Kochen sind sie innen mehlig, aber bleiben trotzdem fest in ihrer Form. Sie eigenen sich auch für Eintöpfe und Salate.
Große weiße Bohnen
Die Bezeichnung "weiße Bohnen" ist ein Sammelbegriff für weiße bis cremefarbene Bohnen aller Größen (z. B. Lima-, Cannellini-, Perlbohnen) . Sie haben eine dünne Schale, kochen sämig bis cremig und weicher als die bunten Bohnen. Sie schmecken mild und eigenen sich für Eintöpfe, Schmorgerichte und Antipasti.
Kleine weiße Bohnen
Die kleine Schwester der großen weißen Bohnen schmeckt genauso, gart aber schneller. Sie eignet sich besonders für Salate, als Suppeneinlage und Beilage in Tomatensoße zu Fleisch.
Mungobohnen
Bei der Mungobohne oder grünen Sojabohne handelt es sich um erbsengroße olivgrüne Samen, die aus China oder Indien kommen. Sie schmecken sehr aromatisch und sind vitaminreich.
Kidneybohnen
Eine kräftige rote Schale und einen mehligen Kern haben Kidneybohnen, die meistens aus Amerika und Afrika stammen. Kidneybohnen ähneln geschmacklich der Esskastanie. Sie werden für scharfe Fleischgerichte, wie das Chili con carne und Salate verwendet.
Wachtelbohnen
werden auch Pinto - Bohnen genannt. Rot-braun-beige gesprenkelt sind die mittelgroßen, länglichen Wachtelbohnen oder bunten Bohnen. Sie ähneln in ihrem Aussehen den getupften Wachteleiern und haben daher ihren Namen. Die dekorative Bohnensorte benutzt man gern für Salate und Eintöpfe, sie schmecken mild - nussig.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 22.04.2007 - 10:02 |  |
Bohnen
Zuchtformen der Bohne aus der Zeit um 7000 v. Chr. wurden bei Ausgrabungen in prähistorischen Küchenabfällen gefunden. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen waren und sind Bohnen ein ausgesprochen wichtiges Grundnahrungsmittel. Getrocknet konnten sie problemlos gelagert werden und dienten im Winter als wertvoller Vorrat. Es gibt über 100 Sorten die sich nur gerigfügig im Nährstoffgehalt unterscheiden, jedoch eine große Vielfalt in Farbe, Form und Geschmack aufweisen.
Die alten Griechen verwendeten Bohnen sogar als" Stimmzettel" bei Wahlen. Ein veraltetes Sprichwort:" sich der Bohnen zu enthalten" richtete sich nicht an Personen mit schwachem Verdauungsapparat, sondern war die Aufforderung, sich aus der Politik herauszuhalten.
In den Mittelmeerländern hat die getrocknete Bohne weiterhin einen festen Platz in der traditionellen Küche. In unseren Breiten ist sie fast in Vergessenheit geraten. Hier dominiert die Verwendung der frischen Grünen Bohnen. Diese werden im Winter sogar aus Kenia, Spanien und Israel eingeflogen.
Dabei sind nicht nur Bohnen sondern Hülsenfrüchte im allgemeinen für die Ernährung enorm wertvoll. Sie liefern pflanzliches Eiweiß, reichlich Kohlenhydrate, enthalten wichtige Ballaststoffe und so gut wie kein Fett. Kalium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Zink, Vitamin C und B sind nur einige aus der langen Inhaltsliste von lebensnotwendigen Spurenelementen.
Denken Sie mal darüber nach, wann Sie das letzte Mal Bohnen, Erbsen oder Linsen gegessen haben!
quelle: www.daskochrezept.de
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 19.08.2007 - 07:07 |  |
Bohnen

Bohnen werden an der Stange oder am Busch gezogen. Im Sommer sind Grüne Bohnen ein beliebtes Gartengemüse, problemlos anzubauen und von leichtem Geschmack. Frische Bohnen müssen gekocht werden, denn sie enthalten Giftstoffe, die jedoch durch 10-15 Minuten Garen in heißem Wasser abgebaut werden. Bohnen wurden schon vor mehr als 7000 Jahren von Indianern in Mexiko und Peru angebaut. Im 16. Jahrhundert gelangten die Bohnen über Afrika nach Europa. Der Name "Bohne" bezeichnet sowohl die Hülse, die man als Gemüse verzehrt, als auch die Samen, die frisch oder getrocknet angeboten werden. Die Bohne ist eine "Hülsenfrucht". Es gibt übrigens mehr als 100 Bohnensorten! Frische Bohnen sollten fest und knackig sein, eine intensive Farbe zeigen und gleichmäßig geformt sein. Die Hülsen sollten ohne Flecken sein. Bricht man die Bohnen auseinander, bildet sich an der Bruchstelle Tropfen. Im Sommer sollten Bohnen möglichst bald verzehrt werden, denn durch ihren hohen Eiweißgehalt entwickeln sie eine intensive Eigenwärme und werden dadurch sehr schnell faul. Will man Bohnen frisch zubereiten, dann werden sie erst kurz vor ihrer Verwendung gewaschen.
Im Sommer sind besonders die Grünen Bohnen ein beliebtes Gemüse, den sie haben einen sehr aromatischen Geschmack. Sie enthalten viel Eiweiß, Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Auch Mineralien, wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen, stecken in den Gartenbohnen drin. Grüne Bohnen wirken bedingt durch ihre Inhaltsstoffe harntreibend, krampflösend und blutreinigend. In Asien gelten sie als Vorbeugungs- und Heilmittel.
Prinzessbohnen
Werden gepflückt, wenn sie noch jung und zart sind. Sie haben kurze Hülsen und enthalten kleine, dünne Samen. Die Prinzessbohnen ergeben die hochwertigsten Konserven.
Delikatess- oder Brechbohnen
Sind dickfleischig und rundhülsig. Wie schon der Name sagt, lassen sie sich leicht in Stücke brechen.
Stangenbohnen
Sind sehr ertragreich und werden vorwiegend für den Frischmarkt angebaut.
quelle: www.swr.de
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 02.09.2007 - 07:22 |  |
Grüne Bohnen und frische Bohnenkerne – Neue Rezepte für ein vielseitiges Gemüse

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
Bohnen – da gibt es im Sommer eine Menge der unterschiedlichsten Sorten auf dem Markt: Am gebräuchlichsten sind wohl die rundlichen Bobbybohnen, die je nach Größe und Dicke entweder in Stücke gebrochen (Brechbohnen), wenn sie ganz jung und zart sind, auch ganz gelassen werden (Prinzessbohnen). Dann gibt es die flachen, breiten Schwertbohnen, entweder glatt oder mit feinen Härchen – letztere sind die so genannten Feuerbohnen, die rot blühen und so wunderbar bohnig schmecken. Und dann gibt es noch die gelben Wachsbohnen, lila Feuerbohnen, gefleckte Bohnen, schlanke Bohnen, große Bohnen, stricknadelfeine, die so genannten Keniabohnen ...
Grüne Bohnen
In jedem Fall gehören Bohnen zunächst einmal geputzt: Es werden zunächst die Spitzen und Enden abgeknipst. Fädeln muss man die Bohnen heute meistens nicht mehr, weil man ihnen die Fäden weggezüchtet hat.
Wie bei vielen grünen Gemüsen ist das Blanchieren wichtig, um Farbe, Vitamine und Inhaltsstoffe zu erhalten. Wie schnell Vitamine abbauen, ist messbar: Zum Beispiel verringert sich der Vitamin-C-Anteil stündlich – dieser Abbau wird durch Blanchieren gestoppt.
Wichtiger als die Sorte ist deshalb eigentlich also ihre Frische. Und dann: die Größe. Jede Bohne ist eine Delikatesse, solange sie jung und zart ist, die Sorte ist dann im Grunde egal.
Fein und stricknadeldünn geerntet sind Bohnen wundervoll. Lässt man sie nur ein paar Tage länger hängen, bis sie dick und groß geworden sind, stellen sie nur noch ein gewöhnliches Gemüse dar. Der Unterschied ist womöglich innerhalb von Stunden sichtbar, denn Bohnen wachsen an warmen Tagen enorm schnell. Deshalb also unbedingt die Bohnenzeit nutzen, es lässt sich so herrlich viel mit diesem Gemüse anstellen.
Die Bohnen also stets in reichlich Wasser blanchieren – übrigens: unglaublich, wie viel Salz Bohnen brauchen! Wer nicht genügend Salz ins Blanchierwasser tut, wird es anschließend schwer haben, den Bohnen noch genügend Geschmack abzugewinnen. Deshalb von vornherein das Wasser stark salzen, die Bohnen dann darin nur so kurz kochen, dass sie noch schönen Biss haben, aber bitte lang genug, dass sie wirklich gar sind. Es ist eine Unsitte, halbrohe Bohnen aufzutischen. Außerdem ist es unbekömmlich, weil nicht durchgegarte grüne Bohnen Phasin enthalten, und das ist giftig. Deshalb grüne Bohnen nie roh essen!
Die so genannten „Meter-Bohnen“ oder „Long Beans“ aus Thailand enthalten dieses Phasin nicht und können deshalb roh gegessen werden, allerdings am besten mit einer scharfen Soße aus Chili, Knoblauch und Ingwer, sonst sind sie zu fad.
Weiche Bohnen sind ebenfalls kein Genuss. Also immer wieder eine Bohne herausfischen und probieren – das ist der beste Weg, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.
Und noch eins: Die Bohnen nach dem Blanchieren unbedingt richtig abschrecken, in Eiswasser! Steckt noch ein bisschen Wärme in ihnen, färben sich die Bohnen beim ersten Kontakt mit Säure (das braucht kein Essig zu sein, es genügt die Säure von Tomaten) grau und sind kein schöner Anblick mehr!
Bohnenkerne
Wer glaubt, Bohnenkern sei Bohnenkern und die Auswahl nicht groß, irrt gewaltig: Da gibt es die lila-schwarz gesprenkelten Kerne aus den Feuerbohnen, die bräunlichen Wachtelbohnen mit den hübschen pinkfarbenen Tupfen, die weißen Bohnenkerne, die grünen Flageolets, die schwarzen und die riesigen Bohnenkerne (spanische Geantes). Die Vielfalt ist groß, jeder Kern schmeckt anders, jede Sorte erzielt im Gericht einen anderen Effekt, und alle kann man wenigstens getrocknet im gut sortierten Reformhaus, Bioladen oder sogar Supermarkt kaufen.
Tipp: Wer einen Garten hat, der sollte die Kerne bereits auslösen, bevor sie ausgereift und am Strauch getrocknet – also noch saftig und weich – sind. Dann schmelzen sie geradezu auf der Zunge, wenn sie gekocht sind, und sie schmecken dann einfach umwerfend gut.
Übrigens lassen sie sich in diesem Zustand prima einfrieren. Einfach in Folienbeutel schweißen und in die Truhe legen. Zum Servieren nicht auftauen, sondern gefroren, mit Wasser bedeckt, zum Kochen bringen, leise, knapp unterhalb des Siedepunkts gar ziehen lassen.
Wichtig: Auf keinen Fall Bohnenkerne – ob getrocknet oder frisch – sprudelnd kochen. Sie bestehen aus empfindlichem Eiweiß, und das wird hart, wenn man es zu stark erhitzt. Das bedeutet, dass die Bohnenkerne nie richtig weich werden. Und noch eins: Bitte die Kerne stets so lange ziehen lassen, bis sie wirklich schmelzend zart sind. Nichts ist unangenehmer als Bohnenkerne mit Biss!
Immer wieder hört und liest man, Bohnenkerne dürfen nicht gesalzen werden. Vergessen Sie’s, es ist nicht wahr! Im Gegenteil: Nur wenn gleich von Anfang an Salz im Kochwasser ist, kann es in die Hülsenfrüchte eindringen. Später hinzugefügtes Salz sitzt obenauf und kann nicht wirken, und Sie brauchen später mehr, um überhaupt einen Effekt davon zu spüren.
Getrocknete Bohnenkerne sollte man vorher mehrere Stunden – am besten über Nacht – in kaltem Wasser einweichen. Das verkürzt die Kochzeit.
quelle: www.wdr.de
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