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Tempus ...

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...   Erstellt am 20.08.2008 - 03:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Einige Zeit ging ins Land.

Elearis erholte sich schnell und lebte sich gut ein. Sie wurde zum Sonnenschein aller, in deren Leben sie auftauchte.
Imzadi brauchte etwas länger. Körperlich blieb sie schwach und angreifbar, und seelisch schien sie auch nicht mehr die Alte werden zu können. Sie blieb still und in sich gekehrt, die meiste Zeit in der Schneiderstube oder bei ihrer Tochter. Ein geistesabwesendes Lächeln auf ihrem blassen Gesicht war oft der einzige Gruß, den sie erwiderte, wenn man ihr einen guten Morgen wünschte.

Tempus reiste mit Aquila und Magnus gemeinsam in die Stadt Goldinsel, um dort zu arbeiten. Die drei Brüder wollten Zeit miteinander verbringen, und wo ging das besser, als in ruhiger Abgeschiedenheit einer kleinen Stadt.

Lappenbart kam eines Tages wieder einmal von der Jagd zurück nach Eleorath zu Jiradir - und brachte eine Idee mit. Kiraem, ein gildenloser Freund und Jagdgefährte von ihm, wollte mit einigen anderen eine Stadt im Norden ausbauen und suchte Hilfe.
Tempus kannte Kiraem ebenfalls und war begeistert von der Idee, als man ihm davon schrieb. Jiradir jedoch zunächst gar nicht. Doch dann sprach Tempus sich dafür aus, und Jiradirs Ansichten wandelten sich. Er begann, sich für das Projekt zu engagieren.

Und dann traten einige Probleme auf... nachzulesen hier.

Es sah ganz so aus, als müssten sich langsam einige Wege trennen.


[Dieser Beitrag wurde am 08.12.2009 - 04:09 von Tempus aktualisiert]





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Aquila ...
Laurus Quintus
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...   Erstellt am 20.08.2008 - 03:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sie waren also wieder zurück in Eleorath.

Aquila saß auf der Straße vor dem Haus, in dem Jiradir und seine Familie die beiden Zimmer all die Tage, die sie weggewesen waren, alleine bewohnt hatten.
Jetzt waren sie also wieder da...
Und sonst? Sie hatten noch nicht wieder miteinander geredet. Auf der ganzen Reise war kein Wort über die Sache gefallen.

Magnus und Tempus waren drinnen, um Jiradir aufzusuchen. Doch Aquila hatte warten wollen. Er wollte nicht dabei sein, wenn Jiradir und Tempus die Nachtkind-Tie Fortombla-Geschichte beredeten.

Fryda schien die Stadt bereits verlassen zu haben. Wenn die andere Sache nicht gewesen wäre, wäre Aquila wohl nicht so traurig darüber gewesen, doch jetzt flüchtete er sich ein wenig dahinein, dass sie sich nicht von ihm verabschiedet hatte. Wenn sie noch in der Stadt wäre - dann hätte sie sie sicher begrüßt...!

[Dieser Beitrag wurde am 30.08.2008 - 15:45 von Aquila aktualisiert]





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Magnus ...
Nigellus Kreuzhand
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...   Erstellt am 20.08.2008 - 15:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Magnus kam aus dem Haus und setzte sich neben Aquila.

Es würde ihm nicht gefallen, was Tempus zu sagen hatte... nein, sicher nicht.





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Aquila ...
Laurus Quintus
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...   Erstellt am 20.08.2008 - 15:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Aquila rührte sich nicht. "Was gibt es, Magnus? Werde ich jetzt gesteinigt? Tötet das Nachtkind?"





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Magnus ...
Nigellus Kreuzhand
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...   Erstellt am 20.08.2008 - 15:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Magnus sah ihn kurz an, sonst reagierte er nicht.

Aquila wusste ohnehin, was er dachte. Er hasste es, dass seine Brüder sich stritten. Wenn sie sich denn wenigstens streiten würden! Aber nein, sie mussten sich ja ausschweigen.

Welche Ironie...





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Aquila ...
Laurus Quintus
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...   Erstellt am 20.08.2008 - 15:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Aquila seufzte und schwieg.
Er hörte Tempus schon auf der Treppe.





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Tempus ...

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...   Erstellt am 20.08.2008 - 16:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Tempus kam langsam, auf seinen Stock gestützt, nach draußen.
Er setzte sich neben Magnus, der somit in ihrer Mitte saß. Erst einmal sagte er nichts.

Jiradir war nicht da. Er war mit Imzadi und Elearis bereits nach Tie Fortombla aufgebrochen. Die Hauswirtin hatte nur ein Brief für ihn, in dem sein Freund ihm noch einmal ausführlich erklärte, was Kiraem ihm nun genau geschrieben hatte, und was er von den Gildenfeindschaften wussten... Es war ein fürchterlicher Zwiespalt, in dem Tempus sich befand. Er hatte Kiraem einen Korb gegeben, und seinen Bruder würde er am liebsten schlagen für all das... Und Jiradir war nicht da, um ihm zu helfen. Er hasste sich im Moment wirklich selbst.

[Dieser Beitrag wurde am 30.08.2008 - 15:54 von Tempus aktualisiert]





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Aquila ...
Laurus Quintus
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...   Erstellt am 22.08.2008 - 14:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Aquila rührte sich nicht. Mit leiser Stimme sagte er: "Es gibt nicht viele Lösungen für unser Problem. Ich sehe im Grunde nur eine, von der wir drei gemeinsam profitieren können. Bei allen anderen ist immer einer von uns der Verlierer - oder wir alle."
Er machte eine kleine Pause.
"Ich werde Dunladan verlassen", sagte er.

Das war die einzige Möglichkeit, seine Brüder zu schützen - und auch sich selbst. Er konnte die Nachtkinder nicht verlassen. Wie sehr hatte er sich darum bemüht, bei ihnen aufgenommen zu werden, und wie gerne würde sich hocharbeiten! Er lechzte danach. Doch auf der Rückreise von Goldinsel war ihm klargeworden: Sowohl Magnus, als auch Tempus würden darunter leiden. Tempus litt bereits, er hatte seine Träume begraben, weil er idiotischerweise seinem Bruder die Treue halten wollte.
Aquila war ihm sehr dankbar dafür. Er wusste, wie sehr Tempus sich auf die neue Stadt gefreut hatte, das Abenteuer, das es mit sich brachte... dass er seinetwegen ohne Zögern darauf verzichtet hatte, tat ihm sehr gut. Doch er wollte es nicht zulassen. Es wäre das erste von vielen Opfern, die seine Brüder seinetwegen würden bringen müssen, und Aquila wollte es nicht so weit kommen lassen. Er wollte aber auch nicht die Nachtkinder verraten, er hatte sich für ihren Weg entschieden und stand immer noch dazu. Sein eigenes Schicksal war ihm gleich, er war bereit, alles zu akzeptieren. Die Nachtkinder hatten ihn zu sich geholt - er akzeptierte das, freute sich über die Herausforderung... Nur es würde seinen Brüdern ein Nachteil nach dem nächsten werden. Das wusste er jetzt.
Er stand zwischen seinen eigenen Wünschen und dem Wohl von Tempus und Magnus. Und weil er seine Brüder liebte, würde er sich für sie entscheiden. Ein einziges Opfer von ihm - was bedeutete das schon, wenn die beiden dann ohne schlechtes Gewissen nach Tie Fortombla ziehen und dort beim Aufbau helfen konnten!
Er würde nach Fryda suchen. Wenn sie noch hier war, würde er sie finden, und dann mit ihr das Land verlassen.

"Ich werde Euch nicht durch meine Entscheidungen im Wege stehen. Ich gehe - und niemand wird euch noch als die Brüder des Nachtkinds Aquila kennen lernen. Ihr könnt ganz neu anfangen, und ich werde dasselbe irgendwo anders tun."





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Tempus ...

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...   Erstellt am 30.08.2008 - 12:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Tempus hatte mit großen Augen zugehört.
Und als sein Bruder fertig war, sagte er erst einmal nichts. Das war zu hart.

Jiradir hatte diese Lösung in seinem Brief angesprochen, doch er selbst war dagegen gewesen. Und sie jetzt aus Aquilas Mund zu hören war...
Verstörend.
Gab es denn keinen anderen Weg, dass alle damit glücklich wären? Er selbst war es nämlich nicht.

[Dieser Beitrag wurde am 30.08.2008 - 15:58 von Tempus aktualisiert]





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Magnus ...
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...   Erstellt am 30.08.2008 - 12:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Magnus schloss die Augen, als er Aquilas Worte hörte.
Er wusste, das Tempus es nicht gefiel, und ein Blick in sein Gesicht bestätigte ihm das. Doch für ihn war der Plan seines Bruders so eine Erleichterung - es war nicht zu fassen.

Er nahm seine Wachstafel und schrieb darauf. Dann hielt er sie Tempus hin, damit er laut vorlesen konnte.

Dunladan ist dein Zuhause, Tempus. Doch auch für mich ist es kein Ort. Ich will irgendwo hin, wo ich eine neue Sprache für mich lernen kann. Das geht hier nicht.





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