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Lavida ...



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...   Erstellt am 11.06.2009 - 11:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für Jazzfans sind es fast Heiligtümer:

Aufnahmen der Plattenfirma Blue Note aus den 50er und 60er Jahren.

Musik und Gestaltung waren kompromisslos avantgardistisch.

Ein Mythos, der einst süchtig machte
Bahnbrechenden Cover des großen Labels, das für ein in Jazz ausgedrücktes Lebensgefühl stand.



Bevor Andy Warhol in den späten sechziger Jahren zum Kultkünstler wurde, war er das grafische Nachwuchstalent von Blue Note












Blue Note war nicht nur in jeder Hinsichtavantgardistisch sondern auch kompromisslos, was die Qualitätsmaßstäbe anging.
Das brachte Blue Note den Ruf ein, die beste Jazzmusik der Welt herauszubringen.

Die Mythen und Legenden des Blue Note-Labels wuchern üppig.
Kenner wissen, dass sie sich leicht auf einen einzigen Mann zurückführen lässt.

Alfred Lion, in Berlin geboren, der vom Jazz geradezu besessen war, emigrierte er in die USA.
Er lebte in New York.

Er lud die Boogie-Woogie-Pianisten Albert Ammons und Meade Lux Lewis in ein Studio ein und nahm die ersten Platteneinspielungen auf:

„Melancholy/Solitude" und „Boogie Woogie Stomp/Boogie Woogie Blues".


Diese Aufnahmen wurden auf 12-Zoll-Scheiben gepresst - ein Format, das damals noch ausschließlich für klassische Musik reserviert war.

Die Kritiker waren hell entzückt, aber die Nachfrage nach den ersten Blue Note-Veröffentlichungen hielt sich in Grenzen.

Alfred Lion und sein etwas später von den Nazis emigrierter Partner Francis Wolff lieferten auf dem Fahrrad aus.

Der Durchbruch gelang ihnen mit Sydney Bechets Fassung von „Summertime";
von da an gehörte das Stück zum Standardrepertoire des Saxophonisten.

Das Erfolgsrezept der beiden Jazzverleger war simpel: „Wir nehmen nur das auf, was wir mögen" hieß ihr Motto. Das allerdings taten sie dann in Perfektion. „Feeling" war ihnen das wichtigste, und sie förderten es so zielsicher zu Tage.

Sidney Bechet - Summertime





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© Romi




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