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DancingHorse
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...   Erstellt am 20.06.2005 - 19:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


flüsterte ich als ich mich ein paar Minuten später in seinem Arm kuschelte und einschlief. Wir standen erst so gegen Mittag auf, verabredeten uns mit Heather und Shawn zum Lunch. Dort redeten meine Freundin und ich über die Eindrücke die wir gestern Abend bekommen hatten und über die Feier. Danach machen wir uns auf um unsere Sachen zu packen. „Ok, Baby, ich bin in weniger als 2 Wochen wieder da. Ich rufe dich an welche Maschine ich nehme vielleicht kannst Du mich ja dann abholen. Ok? „ „In Ordnung. Du wirst mir fehlen“ „Du mir auch. Und wenn was ist ruf einfach an.“ „Werde ich tun und ja ich melde mich wenn ich zu Hause bin“ „Gut sehr schön. Pass auf dich auf“ lange küssten wir uns zum Abschied. Dann stiegen Heather und ich ins Taxi und fuhren Richtung Flughafen.„Oh Mann ich bin schon froh wieder zu Hause zu sein. Irgendwie war mir das viel zu viel Trubel auf einmal“ grinste ich Heather an als wir auf dem Weg zu meinem Hof waren. Kaum stiegen wir aus kam uns A.J. entgegen gerannt. Mann war er gewachsen er ging mir mittlerweile fast bis zur Hüfte. Ich musste mich an das Auto lehnen sonst wäre ich umgefallen bei dieser überschwänglichen Begrüßung. „Na wie war’s erzählt mal!“ fragten die anderen Mädels die sich alle bei mir versammelt hatten.“ Ganz gut ein wenig zu viel Trubel aber ansonsten ok. Ich gehe mal kurz in den Stall, dann bin ich wieder da. Lasst euch am besten alles mal von Heather erzählen“ grinste ich meine Freundin an und machte mich mit A.J. auf den Weg zum Stall. Dort kamen auch schon die Köpfe zum

Vorschein die ich sehr vermisst hatte. Am meisten meinen geliebten Kahn. Dieser scharrte schon unruhig. Ich befahl meinem vierbeinigen Bodyguard auf mich vor der Box zu warten ."Marco, was ist mit ihm?" rief ich denn mir viel auf, dass er ein wenig abgenommen hatte. "Oh Sie sind wieder da. War es schön? Khan hatte kaum etwas gegessen während Sie weg waren. Er hat sie vermisst. Aber das wird ja jetzt wieder, sehen Sie" Der schwarze Friesenhengst stand an seinem Futtertrog und mampfte genüsslich ließ mich aber nicht aus den Augen. "Du machst mir Sachen mein Süßer..." ich strich ihm über die Nase wünschte eine Gute Nacht und ging wieder ins Haus.

Dort saßen die Mädels und unterhielten sich. Heather schien gerade dabei zu sein von der Verleihung zu erzählen und natürlich auch von Ihrem Shawn. Es war noch ein sehr lustiger abend aber ich war auch froh als sie gegen halb 1 gingen. Ich legte mich in mein Bett und schlief traumlos ein. Die nächsten Tage waren eigentlich wie immer früh aufstehen, Reitstunden halten, Pferde bewegen füttern, Büroarbeit usw. Eines Morgens kam ein Transporter auf den Hof gefahren während ich Donna auf die Weide brachte mit ihrem Fohlen. "Entschuldigung, sind Sie Mrs. Lamas?" fragte der Fahrer und ich nickte. "Sehr schön. Ich habe hier eine sozusagen Lieferung für sie." "Ach ja, aber woher denn? Ich weiß nichts davon." "Machen Sie sich keine Sorgen, die Tiere sind schon bezahlt und sie wurden in Auftrag von einem Mr. Johnson." "Was für Tiere?" "Er schickt Ihnen 4 Pferde. Hier sind die Papiere" Ich nahm diese entgegen und las sie aufmerksam. Es gab keinen Zweifel diese Pferde gehörten mir. Da ich die Tiere nicht so lange in dem Transporter lassen wollte rief ich den Pflegern zu sie sollte 2 Boxen im Hengststall und 2 im Stutenstall fertig machen. Unser Verwalter Jacob kam zu mir und half dem Fahrer die Pferde herauszuführen. Es waren wunderschöne Tiere. Einer der Hengste war ganz schwarz bis auf einen weißen Fleck auf der Nase, der andere hatte ein rotbraunes Fell und eine helle Mähne und Schweif. Die beiden Stuten waren weiß und die andere braun weiß gescheckt. Wir führten die Pferde in die Boxen, tränkten sie und gaben ihnen ein wenig zu fressen. Danach wandte ich mich an den Fahrer unterschrieb den Lieferschein und er reichte mir noch ein paar Boxen mit dem passenden Halter, Trensen, Sätteln und dazu einen Brief. Als wir alles aufgeräumt hatten setzte ich mich vor den Stall und las den Brief. "Hey, ich hoffe dir gefallen diese Schönheiten. Weißt Du ich bin momentan in Deutschland und hier war eine Pferdemesse. Ich bin eigentlich nur aus Neugier hingefahren mit Kevin Nash, einem Freund. Ich erzählte ihm dass Du Pferde züchtest und wir beschlossen uns mal die Versteigerung anzusehen. Dort waren diese schönen Pferde. Sie sind alle reinrassig und haben angeblich einen ganz passablen Stammbau (was ich aber leider nicht sagen kann). Na ja auf jeden Fall dachte ich mir, vielleicht willst Du auch noch mit diesen hier züchten oder einfach nur reiten. Ich hoffe sie gefallen Dir. Melde dich mal wenn sie angekommen sind, ok? Bis bald...ich denke an dich. Dwayne" Ich konnte es nicht fassen, so ein Spinner und von wegen passabler Stammbaum. Dieser war einfach spitze. Gegen Nachmittag brachte ich unsere Neuankömmlinge auf die Weide. Am nächsten Abend als alle weg waren wagte ich mich ans reiten. Es war immer ein sehr komisches Gefühl ein neues Pferd zu reiten und vor allem so eines. Ich entschied mich für den braunen Marahnti. Ich führte ihn raus, putze ihn sattelte ihn und führte ihn in die Halle. Er hatte einen sehr weichen Gang, versuchte sich zwar durchzusetzen und tänzelte ein wenig nervös aber ansonsten ließ er sich perfekt reiten. Ich merkte gar nicht wie die Zeit verging. Als ich schließlich auf die Uhr sah waren fast 2 Stunden vergangen also hielt ich ihn in der Mitte der Halle an und stieg ab. "Wow ihr seht klasse aus!" ich wirbelte herum und der Hengst stieg nervös.. Dwayne stand an dem Geländer. "Was machst Du denn hier?" "Ich habe eine frühere Maschine genommen. Darf ich reinkommen?" "ja aber langsam. Er ist ein wenig nervös" Der Hengst tänzelte neben mir und machte Anstalten wieder zu steigen. So schnell wir möglich trockneten wir den Hengst ab versorgten die anderen und gingen ins Haus. "Ich dachte du kommst erst nächste Woche" "Tja ich wollte dich ein wenig überraschen" sagte er und beugte sich über mich um mich zu küssen. Nach einer weile sagte er ernst "Ich muss aber mit Dir reden, Jay" "Um was geht es?" "Na ja hör zu du weißt, dass ich Vater bin und ich habe mit Dany gesprochen. Sie will mir die Kinder am nächsten Dienstag bringen und sie eine Woche später wieder abholen" "Und was habe ich damit zu tun?" fragte ich ihn obwohl ich schon einen Verdacht hatte. "Na ja wäre es in Ordnung wenn ich mit den Mädchen hier her komme? Ich meine dann lernen die dich kennen und könnten ab und zu mal reiten" "Dwayne, ich weiß nicht. Da muss ich noch mal drüber nachdenken.“ Er sah mich ein wenig enttäuscht an. „Gut, tu das.“ Plötzlich klingelte sein Handy und er nahm ab und verschwand. Ich wusste nicht, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite freute ich mich, dass er mich in „seine Familie“ einbinden wollte aber auf der anderen Seite war ich mir nicht sicher ob ich das schaffe. Irgendwie geht mir das gerade alles so schnell und warum geht er raus zum telefonieren?? Eigentlich konnte ich mir denken, dass es Dany war. „Jay? Ich habe mit Dany geredet. Wenn es Dir zu viel wird, dann lassen wir das ganze mit den Kindern. Ich na ja, ich kann auch woanders mit den beiden hin und wir kommen ab und zu und besuchen dich.“ „Dwayne, ich finde es toll, dass Du mich mit einbinden willst, aber ich weiss nicht ob ich dazu schon bereit bin.“ Zärtlich nahm er mein Gesicht in seine Hände, gab mir einen Kuss und zog mich in seinen Arm.




DancingHorse
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...   Erstellt am 20.06.2005 - 19:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein paar Tage später verließ er mich schon wieder um seine Töchter zu holen. Ich bekam eine kurze SMS als er dort ankam. Ich wusste dass er mit den Kleinen Ausflüge machen wollte auf den Weg hierher und also nicht gleich am nächsten Tag kam. Es dauerte eine Woche bis er mit den Kleinen bei mir auftauchte. „Na wie wars?“ fragte ich und umarmte ihn zur Begrüßung. „Es war schön. Ich habe mir überlegt, dass wir die nächsten Tage bei mir wohnen und dann zurückfliegen.“ Kein Problem. Wie ihr wollt. Wenn Du magst, die Ponys müssen noch bewegt werden. Ich muss mich um die Araber kümmern.“ „Gut, werde ich tun. Kommst Du gut mit Ihnen klar? „ „Ja sehr gut, abgesehen davon, dass der Schwarze mir mittlerweile hinterher laufen würde wie A.J. wenn ich ihn lassen würde.“ Grinste ich mit Seitenblick auf mein Riesenhund der neben mir saß. Wir machten die Ponys fertig für Dwaynes Töchter und ich ging in den Stall um den schwarzen Hengst Maheeb zu holen. Ich ritt mit ihm auf einen der Aussenpaddocks und auf dem anderen konnte ich meinen Freund mit seinen Töchtern beobachten. Es war eine schönes Gefühl ihn so glücklich und ausgelassen zu sehen, aber es tat mir auch weh, denn ich wusste dass ich nie in dieses Bild reinpassen würde. „Mache ich das gut?“ fragte Rachel die älteste seiner Töchter. Ich nickte und liess mir von Dwayne das Gatter öffnen.Vom Pferderücken aus eine Stunde. Als sie die Tier absattelten hatte ich das Gefühl, dass ich die beiden ein wenig zu hart rangenommen hatte. „Alles ok mit Dir?“ Dwayne legte mir seine Hand auf die Schulter während die Kleinen mit dem Hund spielten. „Ja alles ok mit mir. Mach Dir keine Sorgen. Es ist nur ein komisches Gefühl…alles einfach nur so ungewohnt.“ „Es wird schon, Baby“ er küsste mich. Die nächsten Tage waren sehr anstrengend nicht nur dass ich meine normalen Stunden geben musste und ich mich um die Tiere kümmern musste sondern auch, dass ständig Dwayne und seine Töchtern um mich herum waren. Die beiden versuchten mir zu helfen so gut es ging und abends sassen wir zusammen in der Küche und aßen. Es war eigentlich ganz schön. Aber wenn sein Telefon klingelte und er aus dem Raum verschwand wusste ich dass es Dany war. Das machte mir immer mehr und mehr Sorgen. In meinem Kopf gingen lauter irre Gedanken herum was mit ihnen war, wieso er Geheimnisse vor mir hat usw. Es tat mir schon ein wenig weh. Als die Zeit zu viert zu Ende ging fuhr ich sie zum Flughafen. Es war richtig ungewohnt wieder alleine zu sein. Die nächsten Tage hörte ich kaum etwas von ihm. Ich wusste dass er viel zu tun hatte wegen seinem neuen Film und der ganzen Promotion aber ich machte mit trotzdem meine Gedanken und Sorgen. Ich vertraute mich meinen Freundinnen an. Diese versuchten mich abzulenken so gut es ging. Es half zwar die meiste Zeit aber nachts wenn ich alleine in meinem Bett lag schwirrte alles auf einmal in mir herum. Ich ging nach unten und setzte mich vor den Fernseher, vielleicht konnte ich dann einschlafen. Es lief wieder mal nichts gescheites also blieb ich an eine dieser Hollywood Shows hängen. Es kam ein Bericht über Dwayne´s neuen Film. Dort sah man ein Interview von ihm und auch einen kleinen Bericht unter anderem sah man ihn am Set mit seiner Ex Frau und den Kindern. Das versetzte mir einen Stich. Ich lief in meinem Haus auf und ab wie ein Panther in einem Käfig ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich kam mir so dumm vor, so unnötig. Irgendwann ging ich nach draußen in den Stall und setzte mich zu Khan in die Box. Er merkte, dass es mir nicht gut ging und legte mir seinen Kopf auf die Schulter. „Jay? Alles in Ordnung mit Ihnen“ ich erwachte und sah in Marco´s Gesicht. „Müssen Sie nicht zum Flughafen um Senor Johnson zu holen?“ Ich sah auf die Uhr und stellte fest, dass ich in einer halben Stunde los musste um pünktlich dort zu sein.„Sie haben Recht. Danke“ schnell stand ich auf, streichelte Khan und rannte ins Haus. Auf dem Weg dorthin war ich nervös wie noch nie. Das Flugzeug war schon gelandet als ich ankam und die ersten Passagiere kamen schon heraus. Keine 5 Minuten später war Dwayne dort. Wir küssten uns innig und gingen eng umschlungen zum Auto. „Na was hast Du so gemacht?“ fragte er. „Nicht so viel ich war mit den Mädels unterwegs habe normal gearbeitet, wir haben ein paar neue Fohlen unter anderem hat auch eine der Araberstuten gefohlt. Und du?“ „Ach ich habe gedreht und dann die ganze Promotion. Ich habe dich vermisst“ „Schön. Ich habe gestern einen Bericht im Fernsehen gesehen über die Dreharbeiten. Willst Du mir nicht irgendwas erzählen?“ fragte ich und stieg aus dem Auto und ging Richtung Haus. „Jay, ich muss Dir was sagen.“ „Ich höre“ in mir drin spürte ich wieder dieses ungute Gefühl was ich schon die letzten Wochen hatte. „ Dany war mit den Mädchen am Set. Sie haben mich besucht. Es war schön mit Ihnen zusammen zu sein. Wir haben uns alle gut verstanden.“ „Schön für dich. Und was ist noch? Wieso hast Du dich nicht gemeldet?“ „ Na ja ich weiss nicht. Ich habe mir so meine Gedanken gemacht über uns. Weißt Du, ich empfinde sehr viel für dich, Jay. Aber ich denke ich kann dich im Moment nicht so behandeln wie Du es verdienst. Du bis eine Klasse Frau und ich will dich nicht enttäuschen oder dir weh tun. Ich will dass es Dir gut geht. Und ich will ehrlich zu Dir sein. Die letzten Wochen habe ich genossen und viel nachgedacht. Dany und ich sind geschieden und auch nur gute Freunde. Aber Gefühle existieren immer noch für sie und werden es immer tun. Für dich empfinde ich auch einiges aber ich kann Dir nicht sagen dass ich Dich liebe oder dass Du mich 100%ig hast. Ich weiss momentan selber nicht genau was ich will oder wer ich bin. Das ganze will ich aber nicht an Dir auslassen also will ich fair sein.“ „Dwayne, dann sag es mir doch einfach so dass Du nicht mehr mit mir zusammen sein willst. So einfach ist dass. Rede nicht um den heissen Brei herum, ok??“ „Jay, es liegt nicht an dir oder an meinen Gefühlen für dich. Es geht darum dass es an mir liegt. Allein an mir und ich will einfach nicht unfair sein oder Dir weh tun. Bitte verstehe dass. Ich meine wenn es so sein soll mit uns, dann soll es so sein. Aber wenn wir wirklich zusammen gehören sollten, dann bekommen wir noch eine zweite Chance. Es ist nicht einfach für mich Dir das zu sagen da es mir auch selber weh tut. Bitte glaube mir das.“ Ich nickte und stand schweigend auf. Ich stellte mich vor das Fenster um meine Tränen nicht zu zeigen. Es hatte sich also bewahrheitet. „Jay, bitte sag doch was?“ flüsterte Dwayne. Ich spürte wie er sich hinter mich stellte und seine Arme um mich legte. „Ich weiss nicht was ich sagen soll, Dwayne. Ich hatte mich noch nie so wohl gefühlt und noch nie eine „normale“ Beziehung wie wir sie haben oder hatten geführt. Ich hatte immer nur Idioten und ich war am Ende meistens die Dumme die das nachsehen hatte. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht dazu bestimmt jemanden lange zu haben. Kaum habe ich mich an jemanden gewöhnt und mit der Person alles geteilt was mir wichtig ist, dann habe ich denjenigen schon wieder verloren. Ich weiss nicht wieso. Ob ich zu viel Verlange, zu viel gebe oder was auch immer. Ich weiss ich bin nicht die hübscheste oder die best gebauteste Frau dieser Erde. Ich weiss auch dass ich meine Fehler habe wie jeder Mensch, ich bin eifersüchtig, ich bin dickköpfig und auch sehr temperamentvoll aber das einzige was ich mir wünsche ist, dass jemand für mich da ist und der mich so nimmt wie ich bin. Ich will nichts mehr davon hören dass man es immer gut mit mir meint oder dass man mich beschützen will. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wieso meint man es immer gut und wieso will man mir immer nicht weh tun? Wieso sagt man dass ich so toll und gut bin? Wenn es wirklich so ist, wieso schaffe ich es dann nicht eine normale Beziehung zu führen oder den Mann zu halten für den mein Herz schlägt? Du brauchst nicht zu antworten und mir auch keine Antwort zu geben. Ich muss die Pferde reinholen“ mit diesen Worten wandte ich mich aus seinem Arm und ging nach draussen. Ich holte die Pferde von der Weide und brachte sie in die Box, danach begann ich sie zu füttern. Als ich bei Khan ankam und in seine Augen sah kamen mir wieder die Tränen. Wieso konnte ich nicht mal glücklich sein? Wieso hatte ich immer so ein Pech? Wieso musste ich immer versuchen oder hatte das Gefühl mich mit einer Person messen zu müssen? „Jay? Bitte weine nicht“ hörte ich Dwayne. Er stand vor der Boxentür und sah mich an. „Wieso kann ich nicht weinen wenn es mir weh tut? Wieso muss ich immer gut drauf sein?“ fragte ich ihn. Er öffnete die Tür und streckte mir seine Hand entgegen. Nach kurzem Zögern nahm ich sie entgegen und ging hinaus. Dwayne zog mich in seine Arme und hielt mich fest. Nach einer weile fingen wir an uns zu küssen und unsere Hände machten sich selbstständig. Wir gingen in eine leere Box und liebten uns mit Tränen in den Augen. Danach lagen wir schweigend aneinander geschmiegt im Heu. Nach einer Weile sagte ich ihm, dass es besser wäre wenn er ging. Was er auch tat. Kaum fuhr er aus dem Hof ging ich in mein Wohnzimmer und setzte mich dorthin mit einer Flasche Wein. Ich betrachtete unsere Bilder und dachte an unsere Zeit in Barcelona und die Award Show. Die nächsten Tage verbrachte ich wie in einem Traum. Ich tat meine Arbeit wie gewohnt, lachte aber weniger, ass kaum und fühlte mich einfach nur leer. Es fühlte sich an als ob ich etwas in mir verloren hatte.Abends suchte ich meistens Trost bei Kahn oder bei Sheila der Araberstute. A.J. war auch ein wenig verwirrt er lief nachmittags meistens nach draussen um, wie immer, auf Dwayne zu warten der aber nicht kam. Als ich abends auf der Suche nach meiner Turnierreithose war (da ich mit Sheila bei einer Stutenschau teilnahm) fielen mir einige von Dwaynes Kleidungsstücke entgegen. Ich nahm diese an mich und fing an zu weinen. Ich konnte ihn riechen und wenn ich meine Augen schloss, dann kamen mir die Bilder von uns in den Sinn. Ich wusste nicht was ich tun sollte also packte ich sie mir ging mit A.J. nach unten an den Kühlschrank holte mir ein Bier und sah mein Handy an. Sollte ich ihn anrufen? Bevor ich etwas machen konnte bekam ich eine SMS. Sie war von Dwayne also rief ich ihn zurück. „Hey, wie geht’s Dir?“ fragte er. „Na ja es geht und Dir?“ „Auch nicht viel besser. Ich habe aber viel zu tun wegen meinem neuen Film, Was machst Du so?“ „Na ja ich gehe bald mit Sheila auf eine Stutenschau wir scheinen ganz gute Chancen zu haben. Ach ja, ich habe meine Turnierreithose gesucht und habe noch ein paar Klamotten von Dir gefunden. Willst Du sie holen oder soll ich sie Dir vorbeibringen?“ „Wann hast Du denn die Schau mit Sheila? Ich würde mir das gerne ansehen wenn es ok für dich ist. Und ich hole mir die Klamotten in den nächsten Tagen, ok?“ „In Ordnung. Wenn Du magst besorgen ich Dir auch eine Karte und einen Pass für die Show. Übrigens eventuell nehme ich mit Mahranti auch teil. Das steht aber noch nicht fest Es ist nächsten Samstag. Du kannst gerne mit uns fahren. Es geht aber hier schon um 6 Uhr los.“ „Das macht nichts. Da habe ich sowieso frei. Ich bin dann am Samstag da, ok? Und im laufe der nächsten Tage komme ich nach den Dreharbeiten wegen den Klamotten“ „In Ordnung. Ich wünsche Dir noch einen schönen abend und eine gute Nacht“ „Ich Dir auch. Bis dann“ Es tat mir weh mit ihm zu telefonieren aber es tat auch gut seine Stimme zu hören.




DancingHorse
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...   Erstellt am 20.06.2005 - 19:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich stand gerade mit Mahranti in der Stallgasse und putze ihn gründlich als ich A.J. ´s aufgeregtes Bellen hörte. Also lief ich raus und sah Dwayne´s Auto auf den Hof fahren. Mein Herz begann zu klopfen und ich war nervös. Er stieg aus und mein Hund begrüßte ihn freudig, dann fiel sein Blick auf mich. „Hallo Jay.“ „Hi Dwayne. Ich komme gleich, ich muss Mahranti noch in die Box bringen“ erklärte ich im und drehte mich um. Der braune Hengst stand schon scharrend vor der Box. Ich beruhigte ihn ein wenig und führte ihn rein. Kaum schloss ich die Tür und wollte zurück gehen stand Dwayne vor mir. Ich konnte ihn riechen und seine Haut an meiner spüren. “Ich habe deine Klamotten im Haus. Komm mit“ sagte ich und wir liefen schweigend aus dem Stall. Im Wohnzimmer angekommen nahm er mich fest in die Arme. Ich spürte dass meine Augen feucht wurden und wandte mich aus seinem Arm und ging ins Nebenzimmer um seine Klamotten zu holen.“Hier bitte ich habe sie gewaschen und gebügelt. Ähm sag mal, möchtest Du etwas essen? Ich habe noch etwas übrig Lachs und Nudeln“ „nein, ist schon ok, ich mache mir etwas wenn ich zu Hause bin“ Ich gab ihm keine Antwort, ging zum Kühlschrank, holte das Essen heraus, machte es warm und stellte ihm einen Teller hin. Nachdem er es gegessen hatte, stellte er den Teller in die Spülmaschine und wir setzten uns auf die Couch. Wir redeten über alles mögliche auch über uns.Während des Gesprächs kamen mir wieder die Tränen hoch und er nahm mich in den Arm und hielt mich fest. „Bitte weine nicht“ flüsterte er. Ich hob meinen Kopf und wir sahen uns tief in die Augen, dann fanden sich unsere Lippen und wir kämpften nicht gegen unsere Gefühle an. Am nächsten Morgen ging sein Wecker um sechs, er strich mir über die Wange und ging.

Samstag Morgen tauchte er auf als ich gerade Sheila in den Transporter lud. Wir fuhren ein paar Minuten später los. Er half mir die Pferde fertig zu machen. Ich war tierisch nervös als ich Mahranti in den „Ring“ führte. Der braune lief perfekt an der Hand und absolvierte seine Dressurkür perfekt. „Gleich geben sie die Ergebnisse bekannt Senora!“ rief Marco. Dwayne merkte wie nervös ich wurde und drückte meine Hand. „Und der Erste Preis bei den Hengsten geht an Mahranti und seine Besitzerin Jaquline Lamas!“ „Oh mein Gott“ rief ich aus und hüpfte herum. „na los, geh schon, Du muss mit ihm rein und deinen Preis holen“ sagte Dwayne, drückte mir die Zügel in die Hand und schubste mich Richtung Schiedsrichter. Sheila machte „leider“ nur den 3. Platz bei den Stuten. Ich platzte vor stolz…als wir endlich gegen abend auf dem Hof ankamen hatte ich das immer noch nicht ganz realisiert. Während Marco und sein Cousin die Pferde in den Stall brachten drehte ich mich zu Dwayne. „Danke, Dwayne. Für alles und auch für die Pferde“ „Ist schon ok, das habe ich alles gerne getan. Und Jay…es tut mir leid“ die letzten Worte flüsterte er. „Ich weiss…bitte versuche das alles zu klären. Ok?“ „Ja, versprochen. Übrigens Dany kommt in ein paar Tagen hierher. Ich will mit ihr auch reden.“ „Tu das und ich denke, es ist besser wenn wir dann die nächsten Wochen keinen Kontakt haben. Wir treffen uns erst dann wenn sie weg ist, dann sehen wir weiter, ok?“ „Gut, tun wir das. Pass bitte auf dich auf und arbeite nicht so viel“ „Werde ich tun. Keine Angst. Und, Dwayne?“ er sah mich an. „Du bedeutest mir sehr viel“ flüsterte ich. „Du mir auch, Baby.“ Wir küssten uns und er stieg ins Auto. Ich sah ihm hinterher. Ich wusste, dass die nächsten Wochen sehr schwer für mich wurden. Ich beschäftigte mich so gut wie es ging und versuchte ihn aus meinen Gedanken zu bannen. Das funktionierte auch zum größten Teil abgesehen von Abends wenn ich alleine mit A.J. im Wohnzimmer sass und alles hochkam. Ich fühlte mich so ruhelos ich hatte angst und ich fühlte eine Leere in mir die ich noch nie zuvor hatte. Es war als wäre ein Teil von mir gegangen. Um mich ein wenig abzulenken sah ich Fernsehen und prompt (bei meinem Glück wieder) kam auch schon ein Interview mit Dwayne im Fernsehen. Ich wollte umschalten, konnte es aber nicht. Also ging ich nach draußen und lief ruhelos im Stall herum. Das Wetter war nicht sehr berauschend aber es war immerhin noch hell also entschloss ich mich kurzerhand den schwarzen Araber Onyx aus dem Stall zu holen, sattelte ihn und ritt los. Wir ritten langsam und wurden dann immer schneller, ich spürte die Energie des Pferdes und meine Traurigkeit. Wir kamen verschwitzt an dem nahegelegenen See an. Dort stieg ich ab und liess den Schwarzen trinken. Eine weile beobachtete ich ihn beim grasen und schaltete mein Gehirn einfach ab. Irgendwann stand ich auf , schwang mich auf seinen Rücken und wir machten uns auf den Heimweg. Plötzlich hörte ich Motorgeräusche. Ich sah mich um und es kamen von der Seite 3 Jugendliche mit Motorrädern angebraust. Onyx erschrak und rannte querfeldein. Es fiel mir schwer ihn zu halten.




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...   Erstellt am 21.06.2005 - 20:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Ich gehe dann, bis morgen!“ rief Marco und ging nach draussen. Er kam an der Box des schwarzen Friesenhengstes Kahn vorbei der unruhig darin tänzelte und mit den Hufen scharrte. Der Hund seiner Chefin stand auch davor und winselte „Was ist denn mit Dir los?“ fragte er und beobachtete das Tier. Dieser stiess seine Hufen gegen die Tür. Um ihn zu beruhigen öffnete der Pfleger die Tür aber kaum war sie auf wurde er schon beiseite geschoben und der Hengst gallopierte gefolgt von dem Hund nach draussen.“He!!“ schrie er und rannte hinterher. Jacob wurde wegen des Lärmes aus seiner Kammer getrieben und sah nur noch wie die beiden Tiere aus dem Hof rannten. Bevor er aber mit Marco schimpfen konnte hatte er ihm in schnellen Sätzen alles erklärt. „Gut dann nimm eines der Pferde und reite den beiden hinterher. Jay ist nicht da, sie ist noch mal mit dem schwarzen Araber ausgeritten“ So schnell wie es ging rannte der Pferdepfleger nach drinnen, zäumte eine der Andalusierstuten auf und gallopierte ohne Sattel auch aus dem Hof. Er folgte dem schwachen Bellen des Hundes…nach einer Weile wurde es lauter und er entdeckte Kahn, der vor einem Baumstamm stand und etwas im Gras anstupste. Schnell stieg Marco ab und rannte zu den Tieren. Jay lag im Gras und blutete. „Oh Nein.“ Flüsterte er. „Marco, was machst Du hier“ hörte er leise die Stimme seiner Chefin, bevor er aber irgendwas erklären konnte, fiel sie schon wieder in Ohnmacht. Er trug sie vorsichtig zu der Stute aber der schwarze Friesenhengst stellte sich vor sie. Da der junge Mann keine Lust auf solche Spielchen hatte legte er die Frau auf den Rücken des Riesen und schwang sich hintendrauf. Er ließ dem Pferd die Führung, denn mit einer Hand hielt er die Zügel seiner Stute und mit der anderen hielt er Jay fest. „Was ist passiert!“ Jacob kam ihm entgegen gerannt als er im Hof eintraf. „Der schwarze ist kurz nach euch hier her gekommen. Er war Schweiß nass.“ Dann sah er Jay. Schnell nahm er sie Marco ab, bettete sie vorsichtig auf den Boden und rief einen Krankenwagen. Als dieser mit den Ärzten kam, weigerte sich das Pferd in seinen Stall zu gehen. „Und was machen wir jetzt?“ fragte Ricardo. „Geh ins Haus und guck ob Du in ihrem Handy die Nummer von Dwayne findest. Ruf ihn an und sag ihm er soll her kommen. So schnell wie es geht!“ der junge ging ins Haus und tat wie ihm befehl. Eine viertel Stunde später brauste ein schwarzer Lincoln auf den Hof als Marco und Ricardo versuchten den Friesen festzuhalten und Jacob den Hund da man gerade Jay in den Krankenwagen einladen wollte. Schnell stieg der Wrestler aus und rannte auf die Gruppe zu. „A.J. Platz!“ kaum hörte der Hund diesen Befehl setzte er sich ganz ruhig vor dem Verwalter auf den Boden und das schwarze Pferd beruhigte sich auch ein wenig aber scharrte immer noch mit den Hufen. „Was ist passiert?“ fragte Dwayne nun und sah sie alle an. „Wir wissen es nicht genau. Wenn Kahn und A.J. nicht verrückt gespielt hätten wäre es uns gar nicht aufgefallen“. Sein Blick ging zu Jay, die bewusstlos auf der Barre in den Wagen gehoben wurde. „Was hat sie?“ „Sie hat eine leichte Gehirnerschütterung, Prellungen und einen gebrochenen Arm. „ informierte einer der Sanitäter ihn. „Gut, in welches Krankenhaus bringen Sie sie?“ „Ins Memorial.“ „Ich werde nachkommen und bringe ihr ein paar Klamotten. Danke“ Kaum waren die Sanitäter weg drehte sich Dwayne zu den beiden Männern um. „Wieso habt ihr sie bei Einbruch der Dunkelheit rausgehen lassen?“ schnauzte er sie an. „Bei allem Respekt Senor Johnson aber Jay ging es in den letzten Wochen nicht sehr gut und war in mieser Stimmung. Sie hat kaum gelacht, hat sich noch mehr Arbeit aufgehalst als gut für sie war, hat mehr als sonst geraucht, ist abends hier herumgelaufen oder bis spät in die Nacht war sie auf. Und in dieser Stimmung ist es besser nicht zu versuchen sie von etwas abzuhalten.“ Peinlich berührt drehte sich der Wrestler um, ging ins Haus und packte einige Sachen zusammen. Sein Blick fiel auf das Bett. Dort stand auf Ihrer Seite ein Foto von ihm schnell lenkte er seine Gedanken woanders hin und ging nach draußen zu seinem Auto. „Kümmert euch bitte um den Hof und vor allem um A.J. und Kahn. Danke, ich fahre zu ihr ins Krankenhaus.“ Er stieg in sein Auto und fuhr los.

Mein Schädel brummte, es fiel mir schwer meine Augen zu öffnen, mein Mund war trocken und mein Körper tat weh. Als ich es schaffte meine Augen zu öffnen sah ich Dwayne neben mir. Sein Kopf lag auf dem Bett und er hielt meine Hand. Da mir kein Wort herauskam drückte ich seine Hand. „Jay, du bist wach! Hier trink was“ Er schreckte hoch und hielt mir ein Glas vor dem Mund. „Was ist passiert?“ flüsterte ich. „Du hattest einen Unfall. Ich bin gleich wieder da, ich hole einen Arzt“ „Arzt? Wo bin ich?“ fragte ich entsetzt. „Im Krankenhaus.“ Kurz darauf kam er wieder mit einem Mann. Dieser erklärte mir, dass ich eine leichte Gehirnerschütterung hatte, gebrochene Rippen und ein gebrochenen Arm. Als er weg war erzählte mir Dwayne alles was er wusste von dem Unfall und von Richardo´s Anruf. „Aber was machst Du dann noch hier und was ist mit den Tieren? Was ist mit Onyx?“ „Jay, mach Dir keine Sorgen, dein Verwalter, Marco und Ricardo kümmern sich um alles und Onyx geht es gut. Genauso wie Kahn und A.J.“ „Wieso Kahn und A.J.?“ „Die beiden haben dich gefunden. Khan war nervös, und als Marco die Box aufmachte und ihn beruhigen wollte ist er abgehauen mit dem Hund.“ „Oh meine Süßen. Wann kann ich heim?“ „Der Doktor sagte du musst noch 2 Tage hier bleiben. Dann kannst Du heim und reiten darfst Du erst in ein paar Wochen wieder.“ Die nächsten Tage kam Dwayne kümmerte sich um mich, fuhr auf den Hof holte mir Sachen die ich brauchte und bewegte einige der Pferde. Als es endlich soweit war, dass ich heim konnte wurde ich von ihm auch abgeholt. Wir fuhren zu mir und als ich ausstieg standen sie alle im Hof, meine Mädels, A.J. , Marco, Ricardo, Jacob und Khan. Kaum war ich draußen rannte auch schon mein Hund mir entgegen und sprang mich an. Ich umarmte alle und vor allem meinem schwarzen Hengst, dann gingen wir in mein Haus und dort standen Kuchen und ein paar belegte Brote auf meinem großen Tisch im Wohnzimmer. „Setzt dich hin. Soll ich Dir was bringen?“ fragte mich Dwayne. Ich hatte kaum meinen Mund auf, dann stellte er mir bereits einen Teller hin. „Soll ich bei Dir bleiben um Dir zu helfen?“ bot Heather an und setzte sich zu mir. „Wenn Du willst, danke. Aber jetzt muss ich mal kurz raus. Bin gleich wieder da“ ich schlich mich nach draußen und stellte mich an den Weidenzaun um meine Pferde zu beobachten. „Alles ok?“ es war Dwayne. „ Ja, aber was machst Du hier?“ fragte ich ihn als er sich zu mir stellte. „Ich habe mir Sorgen gemacht und ich will mich um dich kümmern.“ „Gut, das finde ich ja ganz nett, aber was ist mit Dany?“ „Ich habe es mit ihr geklärt. Sie wohnt mit den Kindern in einem Hotel und ich kann sie sehen.“ „Dann geh zurück.“ Auf der einen Seite war ich sehr erleichtert aber auf der anderen Seite hatte ich auch angst. „Nein, ich möchte hier bleiben. Bei Dir…“ „Dwayne, ich weiß um ehrlich zu sein nicht, ob das so gut ist. Ich meine Du kannst gerne kommen mir mit den Tieren helfen aber mehr kann ich noch nicht. Da das was passiert ist einfach einiges kaputt gemacht hat. Du bedeutest mir immer noch sehr viel und ich will dich auch weiterhin in meinem Leben haben. Nun bin ich es die ein wenig Zeit braucht. Die letzten Wochen waren schwer für mich.“ „Natürlich gebe ich Dir die Zeit. Ich verstehe dich. Wenn Du willst dann komme ich in den nächsten Tage bis du wieder fit bist her und reite deine Pferde.“ „Wenn Du das tun würdest fände ich das toll. Aber was ist mit deinem Film?“ „Na ja er läuft jetzt dann in den Kinos an und es sind zwar einige Premieren, aber da muss ich nicht unbedingt hin.“




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...   Erstellt am 21.06.2005 - 20:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Um 6 Uhr klingelte wie gewöhnlich mein Wecker. Also wollte ich aufstehen spürte aber einen stechenden Schmerz der mich wieder ins Bett fallen liess. Ich hasste es so auf andere angewiesen zu sein, als ich Geräusche in der Küche hörte, dachte ich es wäre Heather und lief langsam in meinem viel zu großen T Shirt nach unten. Auf der Treppe kam mir aber nicht meine Freundin sonder Dwayne entgegen. „Was machst Du denn hier?“ fragte ich. „Ich habe dir gesagt ich helfe und ich weiss von Dir dass deine Pferde um halb sieben ihr Futter bekommen. Also bin ich hier. Frühstück für dich ist auch fertig.“ „Danke, aber wo ist denn Heather?“ „Sie kam kurz nach mir und ist sich jetzt umziehen gegangen. Eigentlich wollten wir dich schlafen lassen.“ „Ich will aber nicht schlafen, Dwayne. Ich komme mit. Aber vorher muss ich mir irgendwie Klamotten anziehen“. „Soll ich Dir helfen? Ich meine um ganz ehrlich zu sein kenne ich ja alles an dir schon“ „Ich weiss nicht…“ sagte ich aber mir kam in den Sinn, dass Heather bestimmt noch eine Weile im Bad sein würde, also stimmte ich zu. Er half mir also eine alte Jeans und ein T Shirt anzuziehen und als wir es endlich geschafft hatten gingen wir nach unten und hörten Heather schreien. So schnell es ging liefen wir hinterher und sahen wie meine Freundin im Fenster eines mir unbekannten Autos hing. „Wer ist denn das?“ fragend sah ich Dwayne an. Als die Tür des Fords aufging erkannte ich Shawn. Woher wusste er wo ich wohne und was machte er denn hier? „Hallo Leute, ich war hier in der Gegend und Heather erzählte mir dass Du verletzt bist. Deshalb dachte ich mir ich helfe auch ein wenig mit“ lachte er und stieg aus. Heather und er machten sich nach der Fütterung daran die Boxen sauber zu machen während Marco und Dwayne die Pferde bewegen sollte. Marco ritt Sheila die weisse Araberstute und Dwayne führte Kahn am Zügel. Ich lief ihm langsam zum Paddock hinterher und beobachtete ihn genau. „Dwayne, lass ihm die Zügel nicht zu lange, sonst macht er was du willst…genau Sitz ein wenig grader im Sattel und treibe ihn mehr. Genau“ ich gab ihm eine sehr anstrengende Stunde. Als die beiden nach ein eineinhalb Stunden verschwitzt herauskamen musste ich lachen. Denn ich hatte gesehen wie die beiden miteinander gekämpft haben und keiner aufgeben wollten. „So mein lieber lass Marco ihn Dir abnehmen, jetzt ist Mahranti dran. Er ist nicht so schwierig wie Khan nur ein wenig nervös.“ „Was noch einen?“ „Ja mein lieber, ich bin fast nur am Pferde bewegen, unterricht geben, Büroarbeit und so aber wenn Du meinst Du hast schon genug, dann verstehe ich das….“ Schnell versicherte er mir, dass es gar nicht so schlimm sei es sei nur etwas ungewohnt. So ging es die nächsten Tage weiter, manchmal schlief Dwayne sogar auf der Couch er half mir wo es ging und fuhr mit mir auch zum Arzt. Eines Tages brachte er gerade Onyx´s Sattelzeug weg als ein Auto auf den Hof fuhr mit 2 Kindern. Komisch ich hatte doch allen bescheid gegeben dass erst mal die Stunden ausfallen. Die Tür ging auf und eine dunkelhaarige Frau stieg aus und kam direkt auf mich zu. A.J. der neben mir stand stellte seine Haare auf. Vorsichtshalber hielt ich ihn mit meinem gesunden Arm am Halsband fest. „Sie haben es hier aber schön, Jay. Bestimmt sehr schön für Kinder.“ Sagte die Frau als sie vor mir stand. „Ja, ist es. Aber ich habe alle Reitstunden für die nächsten beiden Wochen abgesagt. Es tut mir leid.“ „Ist schon in Ordnung. Ich suche nur jemanden und ich vermute diese Person ist auch hier.“ „Wen denn?“ fragte ich und der Hund wurde zunehmend nervöser. „Meinen Ex Mann. Dwayne. Ist er hier?“ als ich zum sprechen ansetzten wollte kam er auch schon aus dem Stall. „Dany? Was machst Du hier?“ „Das könnte ich dich genauso gut fragen. Ich wusste nicht wo Du warst, Du hast Dich seit Tagen nicht mehr gemeldet und dich nur ein paar Stunden wegen den Kindern sehen lassen“ sagte sie. „Ich habe Jay geholfen und werde ihr auch weiterhin helfen. Dany, ich habe dir gesagt was los ist und bitte verstehe und akzeptiere es.“ Versuchte er zu erklären. „Was ist mit mir, Dwayne? Verstehst Du was ich meine? Was ist mit uns?“ saget sie aufgebracht und gestikulierte wild. Onyx wurde deshalb sehr nervös und fing an an seinem Strick zu zerren. „Wenn ihr euch schon streiten müsst dann bitte woanders.“ „Wieso? Sie sind doch schuld!“ fuhr sie mich an und lief auf mich zu. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf, ich konnte A.J. nicht mehr halten er sprang von mir weg stellte sich vor die fremde Frau und knurrte sie dumpf an während Onyx sich los riss und in wilder Panik stieg. Langsam ging ich auf den Hengst zu und konnte auch seine zerfetzten Strick erreichen aber als ich ihn beim zweiten Mal nach unten zog streifte er mit seinen Hufen meine Schulter. „Mist!“ rief ich und fiel durch die Wucht auf die Knie den Strick aber immer noch fest in der Hand. „JAY! Alles ok?“ er kniete sich neben mich. „Ja es geht schon. Klärt bitte euer Gespräch woanders und nicht hier. Ich muss ihn reinbringen“ flüsterte ich, richtete mich auf rief nach dem Hund und ging langsam in den Stall.

„Na das hast Du ja super hinbekommen.“ Brummte Dwayne und führte seine Ex Frau weg. „Es tut mir leid, das wollte ich wirklich nicht. Ich war nur so wütend und enttäuscht“ „Ja verständlich, aber man sollte schon etwas nachdenken. Was wäre wenn der Hengst sie nicht an der Schulter sondern am Kopf getroffen hätte?“ „Du magst sie, oder?“ fragte Dany auf einmal und sah ihren Ex Mann an. „Ja ich mag sie sehr. Aber ich habe diese Gespräche nicht wegen Ihr geführt sondern wegen mir. Mir ist klar geworden, dass ich so nicht weiter machen kann. Mit uns beiden wird es nie wieder so wie früher sein. Aber so lange wir so weiter machen wie bisher dass wir einfach nur das tun und sagen was wir denken oder sogar unseren noch vorhandenen Gefühlen freien Lauf lasse, dann werden wir beide nicht mehr glücklich. Wir müssen uns damit abfinden, dass wir nun getrennte wegen gehen und diese sich nur kreuzen wenn es um unsere Kinder geht. Wir müssen, jeder für sich, eine Grenze setzten bis dahin und nicht weiter. Mir fällt es sehr schwer Dir das zu sagen und es tut auch weh aber es muss sein. Das mit Jay hat mir natürlich auch die Augen geöffnet aber ich will ihr nicht noch mehr wehtun als ich es schon getan habe und ich will auch nicht unfair sein oder sie anlügen. Ich weiss auch, dass ich mit niemanden so eine Beziehung führen kann wie ich es mit Dir hatte aber ich bzw. wir beide können neue Erfahrungen machen und neue und glückliche Beziehungen eingehen. Es wird wieder alles gut, Dany.“ Die Frau blickte auf die Weide und beobachtete eine Weile die Tiere die ausgelassen herumliefen dann wandte sie ihn wieder auf Dwayne.. „Ich denke Du hast recht. Es tut mir leid, ich werde mich bemühen. Meinst Du ich kann mich bei Jay entschuldigen?“ „Das liegt an Dir. Sie ist bestimmt noch im Stall. Pass aber wegen dem Hund auf.“ Dany nickte und lief in die Richtung in der sie ihre „Konkurrentin“ hatte gehen sehen. Diese stand vor einer der Boxtüren und sah in das innere. Als sie sich ihr näherte hörte sie ein tiefes Knurren. Jay drehte sich um.




DancingHorse
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...   Erstellt am 21.06.2005 - 20:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Was kann ich für Sie tun?“ fragte ich Dany als sie plötzlich hinter mir stand. „Nichts, ich wollte mich für mein Verhalten vorhin entschuldigen Es tut mir leid. Ich habe ein wenig überreagiert.“ Wow, ich konnte es nicht fassen dass sich diese Frau entschuldigen wollte. „Ist schon in Ordnung. Es ist nur nicht sehr empfehlenswert so laut zu sein in Gegenwart solcher Tiere.“ „Wenn ich irgendwas tun kann, dann lassen Sie es mich wissen“ „Nein danke. Es ist alles in Ordnung. Ich brauche nichts. Ich habe alles meinen Job, meinen Hof und meine Tiere.“ „Und meinen Ex Mann“ „Wie bitte?“ „Jay, ich habe gesehen wie er sie ansieht, wie er sich um sie gekümmert hat als sie am Boden saßen. Er mag sie, sogar sehr. Es tut mir weh das zugeben zu müssen und es auch noch zu sehen aber es ist die Wahrheit. Behandeln Sie ihn gut“ sagte die Frau und ging. Ein wenig verwirrt blickte ich ihr hinterher doch dann glitt mein Blick zurück auf Donna und den kleinen Rock. „Jay, Dwayne hat mir erzählt was passiert ist. Komm, lass mich mal sehen“ riss mich Heather aus meinen Gedanken. „Mir geht es gut. Mach Dir keine Gedanken“ „Hör auf zu maulen und komm mit“ sie zog mich hinterher über den Hof ins Haus. Dort half sie mir aus meinem T Shirt und betastete meine Schulter. Es schmerzte aber ich wollte es nicht zugeben. Sie schmierte meine Schulter ein kühlte sie. „Oh Mann, dein tätowierter Pegasus hat jetzt ganz schön Farbe abbekommen und außerdem ist oben drüber noch ein schöner Hufabdruck. Am besten Du bleibst jetzt hier drinnen und ruhst dich aus. Wir schaffen das schon“ „Aber was ist mit Dwayne wenn er jetzt Kahn reitet“ „Jay, er macht das jetzt schon seit Tagen und nun wird er auch schon mal alleine mit ihm fertig er ist schließlich kein Kind. Bis nachher und bleib liegen!“ warnte mich meine Freundin und verschwand nach draußen. Es war ein komisches Gefühl, hier drinnen alleine zu sein und nichts machen zu können, also setzte ich mich an meinen Laptop und fing an die Buchhaltung und meine Emails durch zugehen. „Wie geht es Dir?“ Dwayne kam gerade zu mir. Das erste Mal seit langem war ich mit ihm alleine. „Ganz gut es tut mir zwar alles noch ein wenig weh, aber sonst ist alles ok.“ „Das freut mich. Es tut mir leid wegen vorhin das mit Dany“ „ist schon in Ordnung. Du kannst ja nichts dafür.“ „Na ja aber ganz unschuldig bin ich nicht.“ „Vielleicht, aber sag mal, was hast Du mit ihr besprochen bevor sie in den Stall kam?“ fragend sah ich ihn an. „Wieso was hat sie gesagt?“ „Nichts besonderes, nur…na ja, dass sie den Eindruck hat, dass ich Dir etwas bedeute“ Er konnte es nicht fassen. „Aber weißt Du, sie hat recht damit“ flüsterte er und küsste mich leicht. „Dwayne, bitte. Du bedeutest mir auch einiges, aber ich brauche nun ein wenig Zeit denn das ganze hin und her hat um ehrlich zu sein einiges zerstört was wir vorher hatten.“ „Ich weiß und ich werde alles tun, damit es besser wird. Lass uns einfach von vorne noch einmal anfangen…“ Er gab mir einen leichten Kuss und ging raus. Nachdem ich meinen Gips abbekam und der Arzt mir wieder die Erlaubnis gab zu reiten ging mein normaler Alltag wieder los. Heather und Shawn fuhren zusammen in den Urlaub, Dwayne musste herumreisen wegen seiner Promotion. Wir telefonierten ab und zu und schrieben uns E-Mails. An meinem Geburtstag überraschten mich meine Freundinnen. Sie holten mich abends ab und wir fuhren in die Stadt. Jane parkte auf einen mir sehr bekannten Parkplatz. „Was machen wir denn hier? Ihr wollt doch nicht etwa..“ „Doch meine Liebe. Komm schon“ „Nein Leute, ich will da nicht rein…ich kann nicht“ „Und wie du kannst…wir haben eine kleine Überraschung für dich. Also stell dich nicht so an.“ Grinste Heather und zog mich hinter sich her in das Pub. Dort angekommen war eine ganze Ecke für uns reserviert und sogar ein Buffet aufgebaut. „Herzlichen Glückwunsch!“ riefen die Mädels und umarmten mich. Sie führten mich zu einem Platz der voll stand mit Paketen und sogar ein riesiger Strauss Rosen. „Das wäre doch nicht nötig gewesen.“ Sagte ich und roch an den Blumen. „Die sind nicht von uns“ meinte Jane, zog eine Karte heraus und reichte sie mir. Sie waren von Dwayne. Gerade war ich dabei meine Geschenke auszupacken, hörte ich Gitarrenklänge auf der Bühne und eine unglaubliche Stimme. Als ich aufsah erkannte ich Dwayne…wir hatte doch kurz zuvor noch telefoniert..


And I would give up tomorrow
And die for one yesterday
I'd lie, beg, steal and borrow
To hear you whisper my name
Tonight there ain't no miracles
Washing up on this beach
The angels left here long ago
But I still believe that
Chorus:
Maybe someday
I will hold your hand
Maybe someday
We'll trace our footsteps in the sand
And just walk away… maybe someday
Now I don't know how a heart beats
But I sure know how one breaks
Remember how I used to hold you
To share every breath that you'd take
How can I forget
You're every tear that I cry
I know you're coming back
You never kissed me goodbye
Chorus:
Maybe someday
I will hold your hand
Maybe someday
We'll trace our footsteps in the sand
And just walk away… maybe someday
They say that nothing lasts forever
But we know our two hearts beat together
And though you're far away
Every night I pray
Maybe someday… Maybe someday…
Chorus:
Maybe someday
I will hold your hand
Maybe someday
We'll trace our footsteps in the sand
And just walk away… maybe someday
Maybe someday
I will hold your hand
Maybe someday
We'll trace our footsteps in the sand
And just walk away… maybe someday

Während dieses Liedes liefen mir wieder mal die Tränen herunter. Wie konnte er nur!! Alle weiblichen Wesen die sich in dem Raum befanden standen schmachtend vor der Bühne während der letzten Zeilen legte er die Gitarre beiseite und lief durch die Menge auf mich zu. „Happy Birthday, Baby“ flüsterte er und nahm mich in den Arm. „Danke, Dwayne. Es war wunderschön. So etwas hatte noch nie jemand für mich gemacht.“ „Na dann wird es langsam mal Zeit“ grinste er. Dieses Lächeln hatte er mir an unserem ersten Abend schon gegeben und er hatte mich damit verzaubert. „So na dann können wir endlich feiern!“ rief Tara. „Ich habe noch etwas für dich. Du musst nicht wenn du nicht willst aber ich würde mich sehr freuen“ flüsterte Dwayne nach einer weile und reichte mir einen Umschlag. Ich öffnete ihn und dort befand sich ein Brief und ein weiterer Umschlag.




DancingHorse
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...   Erstellt am 21.06.2005 - 20:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Hi Hon,
ich bin nicht gut im Briefe schreiben wie Du aber es fällt mir auch schwer Dir alles zu sagen was ich denke und fühle. Ich weiß dass die letzte Zeit sehr schwer für dich war und es tut mir unendlich leid Dir weh getan zu haben. Es lag alles an mir und nicht an Dir. Weißt Du, ich war selber an der ganzen Situation schuld denn ich habe von Anfang an (wie Du mir bereits einmal gesagt hattest) keine exakte Linie gezogen und mit der Vergangenheit abgeschlossen. Momentan reise ich die ganze Zeit herum und lebe aus meinen Koffern. Ich habe viel Zeit zum nachdenken vor allem wenn ich alleine hier im Hotelzimmer sitze. Ich denke an dich und vermisse dich. Du bedeutest mir einiges, Jay. .Unter anderem habe ich auch ein Lied geschrieben über meine Gefühle und Gedanken.

Heute bin ich hier in Portugal und ich denke es würde Dir hier sehr gut gefallen. Bald ist ja auch dein Geburtstag. Eigentlich lässt es mein Zeitplan nicht wirklich zu bei Dir zu sein, aber ich werde alles dafür tun dass es klappt. Und wenn dann bekommst Du diesen Brief. In dem anderen Umschlag sind 2 Tickets. Tickets für einen Neuanfang. Hoffentlich stimmst Du zu. Bitte gib mir noch eine Chance.

In Liebe

Dwayne

Ich konnte es nicht fassen also öffnete ich den anderen Umschlag und fand 2 Flugtickets erster Klasse nach Faro (Portugal, Algarve). „Und, was sagst Du? Ein Neuanfang?“ „Ok, aber nur wenn Du Dir die anderen Weiber vom Hals hältst“ lachte ich. Er nahm mich in den Arm und küsste leicht meine Stirn.“ Versprochen“ Der Rest des Abends verlief weiterhin feucht fröhlich. „Sollen wir Dich jetzt heim fahren oder fährst Du mit Dwayne?“ fragte Heather und half mir die Geschenke in eine Tüte einzupacken. „Ich fahre wahrscheinlich mit ihm. Sag mal hast Du davon gewusst?“ ich warf meiner Freundin einen fragenden Blick zu. „Na ja eigentlich erst seit gestern. Es war seine Idee hierher zu kommen. Also haben wir innerhalb 24 Stunden unsere ganze Planung über den Haufen geworfen. Er hat mich angerufen und mir von seinem Geschenk erzählt und was er vorhat.“ „Danke, ihr seid echt klasse!“ wir umarmten uns. „Dwayne?“ ich drehte mich um. „Ja?“ „Fahren wir? Ich werde langsam müde“ „Ok, dann los“ Wir gingen zusammen nach draußen, stiegen in seinen Lincoln und fuhren auf meine Ranch. Dort ging ich wie immer noch einmal kurz in den Stall und dann in mein Schlafzimmer. „Schlaf schön“ flüsterte Dwayne und nahm mich in den Arm. Morgens standen wir gemeinsam auf und kümmerten uns um die Pferde. „Sag mal, magst Du mit zu der Premiere meines neuen Films?“ fragte er mich während wir die Pferde striegelten. „Wann denn?“ „Übermorgen in München. Wir fliegen heute Abend los und dann können wir direkt von dort nach Portugal.“ „Was?? So schnell? Was mache ich mit dem Hof? Und außerdem brauche ich doch wieder für diese Veranstaltung Klamotten“ „ Das ist alles schon geklärt wenn Du willst und um die Klamotten brauchst Du dir auch keine Sorgen zu machen“ „Ich weiß nicht Dwayne, das ist so kurzfristig“ „Na los, gib Dir einen Ruck“ sagte er und legte seine Arme von hinten um mich. „ok“ sagte ich nach einer Weile. Also rannte er ins Haus und kümmerte sich um alles und am Abend stiegen wir ins Flugzeug Richtung Deutschland. Dort angekommen war es sehr kalt, wir fuhren gleich ins Hotel und schliefen ein paar Stunden. Dann machten wir uns auf in die Innenstadt und suchten nach Klamotten für mich. Diesmal entschied ich mich für einen schwarz weißen Anzug und ein kurzes Top. Abends wurden wir von einer Limousine abgeholt die uns zum Kino brachte. Dort stellte er auf der After Show Party seine Kollegen John Travolta, Uma Thurmann und einige andere vor. Es war sehr schön und der Film hatte mir auch sehr gut gefallen. Nachdem wir erst einmal ausgeschlafen hatte packten wir wieder mal unsere Sachen und fuhren zum Flughafen um uns auf den Weg nach Faro zu machen. Dort fuhren wir erst einmal mit einem Mietauto nach Lagos. Es war eine sehr schöne Stadt mit kleinen verwinkelten Gassen und Restaurants. Unter tags lagen wir am Strand, sonnten uns oder mieteten uns Pferde um am Wasser entlang zu reiten. Abends liefen wir Arm in Arm durch die Gassen und aßen gemütlich in einem der Restaurant. „Und gefällt es Dir?“ „ja es ist wunderschön hier vor allem der Ritt heute. Danke, für alles“ „Das tue ich gerne. Und sogar noch mehr wenn Du das willst, Baby“ flüsterte er und wir küssten uns innig. „Entschuldigung“ hörten wir eine Stimme und an unserem Tisch standen 3 junge Mädchen. „Könnten wir vielleicht ein Autogramm bekommen Mr. Johnson und vielleicht ein Foto?“ „Ja natürlich. Habt ihr was zu schreiben?“ Ihm wurden Zettel gereicht die er unterschrieb und es wurden einige Fotos gemacht. Sie bedankten sich wünschten uns einen schönen Abend und gingen. „Tja das gehört dazu, Tut mir leid“ lächelte er. „ist schon ok, so lange daraus nicht mehr wird als nur Autogramm und Fotos“ lachte ich. „Na ja, einige sind schon niedlich, aber…“ „Na das ist ja wieder nett von Dir“ fuhr ich ihn an. „He ich habe noch nicht zu Ende geredet. Ich wollte eigentlich sagen dass zwar einige niedlich sind aber niemand so wunderschön und so toll ist wie Du, deshalb würde ich auch jedes Angebot was ich bekommen werde ausschlagen“ „Na das will ich aber auch hoffen.“ „Jay, Du bist so süß wenn Du eifersüchtig bist“ neckte er mich und wir bekamen unser Essen. Danach liefen wir noch ein wenig durch die Stadt und gingen ins Hotel zurück. Wir hatten noch 2 Tage bis wir wieder zurückfuhren also besorgten wir noch einige Mitbringsel, spannten aus und packten unsere Sachen. Als wir im Taxi Richtung Flughafen saßen fand ich es sehr schade dass diese schöne Zeit so schnell vergangen ist. Als Erinnerung hatten wir uns ein paar Flaschen Wein mitgenommen, Fotos gemacht, Bücher und Karten besorgt. Kaum durchquerten wir die Tür zum Bereich wo die Abholenden warteten kam schon ein „schwarzes Kalb“ auf uns zu gerannt. Es war A.J. „Entschuldigt aber als er euch gesehen hat, konnte ich ihn nicht mehr halten“ sagte Heather und umarmte mich. „Wie war es?“ fragte nun Shawn. „ Es war sehr schön. Wir haben euch auch noch was mitgebracht!“ lachte Dwayne und nahm die Leine des Hundes. Zu viert liefen wir plaudernd Richtung Auto und fuhren nach Hause. Es tat gut wieder dort zu sein. Nach 2 Stunden verabschiedeten sich Heather und Shawn. „Ich gehe dann mal duschen.“ Flüsterte Dwayne in mein Ohr und küsste mich. „Tu dass, Stinki. Ich mache uns mal eine Flasche von dem mitgebrachten Wein auf“ sagte ich und ging in die Küche um 2 Gläser zu holen.




Janine20
unregistriert

...   Erstellt am 21.06.2005 - 22:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich finde deine FF echt voll schön!




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