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flüsterte ich als ich mich ein paar Minuten später in seinem Arm kuschelte und einschlief. Wir standen erst so gegen Mittag auf, verabredeten uns mit Heather und Shawn zum Lunch. Dort redeten meine Freundin und ich über die Eindrücke die wir gestern Abend bekommen hatten und über die Feier. Danach machen wir uns auf um unsere Sachen zu packen. „Ok, Baby, ich bin in weniger als 2 Wochen wieder da. Ich rufe dich an welche Maschine ich nehme vielleicht kannst Du mich ja dann abholen. Ok? „ „In Ordnung. Du wirst mir fehlen“ „Du mir auch. Und wenn was ist ruf einfach an.“ „Werde ich tun und ja ich melde mich wenn ich zu Hause bin“ „Gut sehr schön. Pass auf dich auf“ lange küssten wir uns zum Abschied. Dann stiegen Heather und ich ins Taxi und fuhren Richtung Flughafen.„Oh Mann ich bin schon froh wieder zu Hause zu sein. Irgendwie war mir das viel zu viel Trubel auf einmal“ grinste ich Heather an als wir auf dem Weg zu meinem Hof waren. Kaum stiegen wir aus kam uns A.J. entgegen gerannt. Mann war er gewachsen er ging mir mittlerweile fast bis zur Hüfte. Ich musste mich an das Auto lehnen sonst wäre ich umgefallen bei dieser überschwänglichen Begrüßung. „Na wie war’s erzählt mal!“ fragten die anderen Mädels die sich alle bei mir versammelt hatten.“ Ganz gut ein wenig zu viel Trubel aber ansonsten ok. Ich gehe mal kurz in den Stall, dann bin ich wieder da. Lasst euch am besten alles mal von Heather erzählen“ grinste ich meine Freundin an und machte mich mit A.J. auf den Weg zum Stall. Dort kamen auch schon die Köpfe zum | |||
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Ein paar Tage später verließ er mich schon wieder um seine Töchter zu holen. Ich bekam eine kurze SMS als er dort ankam. Ich wusste dass er mit den Kleinen Ausflüge machen wollte auf den Weg hierher und also nicht gleich am nächsten Tag kam. Es dauerte eine Woche bis er mit den Kleinen bei mir auftauchte. „Na wie wars?“ fragte ich und umarmte ihn zur Begrüßung. „Es war schön. Ich habe mir überlegt, dass wir die nächsten Tage bei mir wohnen und dann zurückfliegen.“ Kein Problem. Wie ihr wollt. Wenn Du magst, die Ponys müssen noch bewegt werden. Ich muss mich um die Araber kümmern.“ „Gut, werde ich tun. Kommst Du gut mit Ihnen klar? „ „Ja sehr gut, abgesehen davon, dass der Schwarze mir mittlerweile hinterher laufen würde wie A.J. wenn ich ihn lassen würde.“ Grinste ich mit Seitenblick auf mein Riesenhund der neben mir saß. Wir machten die Ponys fertig für Dwaynes Töchter und ich ging in den Stall um den schwarzen Hengst Maheeb zu holen. Ich ritt mit ihm auf einen der Aussenpaddocks und auf dem anderen konnte ich meinen Freund mit seinen Töchtern beobachten. Es war eine schönes Gefühl ihn so glücklich und ausgelassen zu sehen, aber es tat mir auch weh, denn ich wusste dass ich nie in dieses Bild reinpassen würde. „Mache ich das gut?“ fragte Rachel die älteste seiner Töchter. Ich nickte und liess mir von Dwayne das Gatter öffnen.Vom Pferderücken aus eine Stunde. Als sie die Tier absattelten hatte ich das Gefühl, dass ich die beiden ein wenig zu hart rangenommen hatte. „Alles ok mit Dir?“ Dwayne legte mir seine Hand auf die Schulter während die Kleinen mit dem Hund spielten. „Ja alles ok mit mir. Mach Dir keine Sorgen. Es ist nur ein komisches Gefühl…alles einfach nur so ungewohnt.“ „Es wird schon, Baby“ er küsste mich. Die nächsten Tage waren sehr anstrengend nicht nur dass ich meine normalen Stunden geben musste und ich mich um die Tiere kümmern musste sondern auch, dass ständig Dwayne und seine Töchtern um mich herum waren. Die beiden versuchten mir zu helfen so gut es ging und abends sassen wir zusammen in der Küche und aßen. Es war eigentlich ganz schön. Aber wenn sein Telefon klingelte und er aus dem Raum verschwand wusste ich dass es Dany war. Das machte mir immer mehr und mehr Sorgen. In meinem Kopf gingen lauter irre Gedanken herum was mit ihnen war, wieso er Geheimnisse vor mir hat usw. Es tat mir schon ein wenig weh. Als die Zeit zu viert zu Ende ging fuhr ich sie zum Flughafen. Es war richtig ungewohnt wieder alleine zu sein. Die nächsten Tage hörte ich kaum etwas von ihm. Ich wusste dass er viel zu tun hatte wegen seinem neuen Film und der ganzen Promotion aber ich machte mit trotzdem meine Gedanken und Sorgen. Ich vertraute mich meinen Freundinnen an. Diese versuchten mich abzulenken so gut es ging. Es half zwar die meiste Zeit aber nachts wenn ich alleine in meinem Bett lag schwirrte alles auf einmal in mir herum. Ich ging nach unten und setzte mich vor den Fernseher, vielleicht konnte ich dann einschlafen. Es lief wieder mal nichts gescheites also blieb ich an eine dieser Hollywood Shows hängen. Es kam ein Bericht über Dwayne´s neuen Film. Dort sah man ein Interview von ihm und auch einen kleinen Bericht unter anderem sah man ihn am Set mit seiner Ex Frau und den Kindern. Das versetzte mir einen Stich. Ich lief in meinem Haus auf und ab wie ein Panther in einem Käfig ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich kam mir so dumm vor, so unnötig. Irgendwann ging ich nach draußen in den Stall und setzte mich zu Khan in die Box. Er merkte, dass es mir nicht gut ging und legte mir seinen Kopf auf die Schulter. „Jay? Alles in Ordnung mit Ihnen“ ich erwachte und sah in Marco´s Gesicht. „Müssen Sie nicht zum Flughafen um Senor Johnson zu holen?“ Ich sah auf die Uhr und stellte fest, dass ich in einer halben Stunde los musste um pünktlich dort zu sein.„Sie haben Recht. Danke“ schnell stand ich auf, streichelte Khan und rannte ins Haus. Auf dem Weg dorthin war ich nervös wie noch nie. Das Flugzeug war schon gelandet als ich ankam und die ersten Passagiere kamen schon heraus. Keine 5 Minuten später war Dwayne dort. Wir küssten uns innig und gingen eng umschlungen zum Auto. „Na was hast Du so gemacht?“ fragte er. „Nicht so viel ich war mit den Mädels unterwegs habe normal gearbeitet, wir haben ein paar neue Fohlen unter anderem hat auch eine der Araberstuten gefohlt. Und du?“ „Ach ich habe gedreht und dann die ganze Promotion. Ich habe dich vermisst“ „Schön. Ich habe gestern einen Bericht im Fernsehen gesehen über die Dreharbeiten. Willst Du mir nicht irgendwas erzählen?“ fragte ich und stieg aus dem Auto und ging Richtung Haus. „Jay, ich muss Dir was sagen.“ „Ich höre“ in mir drin spürte ich wieder dieses ungute Gefühl was ich schon die letzten Wochen hatte. „ Dany war mit den Mädchen am Set. Sie haben mich besucht. Es war schön mit Ihnen zusammen zu sein. Wir haben uns alle gut verstanden.“ „Schön für dich. Und was ist noch? Wieso hast Du dich nicht gemeldet?“ „ Na ja ich weiss nicht. Ich habe mir so meine Gedanken gemacht über uns. Weißt Du, ich empfinde sehr viel für dich, Jay. Aber ich denke ich kann dich im Moment nicht so behandeln wie Du es verdienst. Du bis eine Klasse Frau und ich will dich nicht enttäuschen oder dir weh tun. Ich will dass es Dir gut geht. Und ich will ehrlich zu Dir sein. Die letzten Wochen habe ich genossen und viel nachgedacht. Dany und ich sind geschieden und auch nur gute Freunde. Aber Gefühle existieren immer noch für sie und werden es immer tun. Für dich empfinde ich auch einiges aber ich kann Dir nicht sagen dass ich Dich liebe oder dass Du mich 100%ig hast. Ich weiss momentan selber nicht genau was ich will oder wer ich bin. Das ganze will ich aber nicht an Dir auslassen also will ich fair sein.“ „Dwayne, dann sag es mir doch einfach so dass Du nicht mehr mit mir zusammen sein willst. So einfach ist dass. Rede nicht um den heissen Brei herum, ok??“ „Jay, es liegt nicht an dir oder an meinen Gefühlen für dich. Es geht darum dass es an mir liegt. Allein an mir und ich will einfach nicht unfair sein oder Dir weh tun. Bitte verstehe dass. Ich meine wenn es so sein soll mit uns, dann soll es so sein. Aber wenn wir wirklich zusammen gehören sollten, dann bekommen wir noch eine zweite Chance. Es ist nicht einfach für mich Dir das zu sagen da es mir auch selber weh tut. Bitte glaube mir das.“ Ich nickte und stand schweigend auf. Ich stellte mich vor das Fenster um meine Tränen nicht zu zeigen. Es hatte sich also bewahrheitet. „Jay, bitte sag doch was?“ flüsterte Dwayne. Ich spürte wie er sich hinter mich stellte und seine Arme um mich legte. „Ich weiss nicht was ich sagen soll, Dwayne. Ich hatte mich noch nie so wohl gefühlt und noch nie eine „normale“ Beziehung wie wir sie haben oder hatten geführt. Ich hatte immer nur Idioten und ich war am Ende meistens die Dumme die das nachsehen hatte. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht dazu bestimmt jemanden lange zu haben. Kaum habe ich mich an jemanden gewöhnt und mit der Person alles geteilt was mir wichtig ist, dann habe ich denjenigen schon wieder verloren. Ich weiss nicht wieso. Ob ich zu viel Verlange, zu viel gebe oder was auch immer. Ich weiss ich bin nicht die hübscheste oder die best gebauteste Frau dieser Erde. Ich weiss auch dass ich meine Fehler habe wie jeder Mensch, ich bin eifersüchtig, ich bin dickköpfig und auch sehr temperamentvoll aber das einzige was ich mir wünsche ist, dass jemand für mich da ist und der mich so nimmt wie ich bin. Ich will nichts mehr davon hören dass man es immer gut mit mir meint oder dass man mich beschützen will. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wieso meint man es immer gut und wieso will man mir immer nicht weh tun? Wieso sagt man dass ich so toll und gut bin? Wenn es wirklich so ist, wieso schaffe ich es dann nicht eine normale Beziehung zu führen oder den Mann zu halten für den mein Herz schlägt? Du brauchst nicht zu antworten und mir auch keine Antwort zu geben. Ich muss die Pferde reinholen“ mit diesen Worten wandte ich mich aus seinem Arm und ging nach draussen. Ich holte die Pferde von der Weide und brachte sie in die Box, danach begann ich sie zu füttern. Als ich bei Khan ankam und in seine Augen sah kamen mir wieder die Tränen. Wieso konnte ich nicht mal glücklich sein? Wieso hatte ich immer so ein Pech? Wieso musste ich immer versuchen oder hatte das Gefühl mich mit einer Person messen zu müssen? „Jay? Bitte weine nicht“ hörte ich Dwayne. Er stand vor der Boxentür und sah mich an. „Wieso kann ich nicht weinen wenn es mir weh tut? Wieso muss ich immer gut drauf sein?“ fragte ich ihn. Er öffnete die Tür und streckte mir seine Hand entgegen. Nach kurzem Zögern nahm ich sie entgegen und ging hinaus. Dwayne zog mich in seine Arme und hielt mich fest. Nach einer weile fingen wir an uns zu küssen und unsere Hände machten sich selbstständig. Wir gingen in eine leere Box und liebten uns mit Tränen in den Augen. Danach lagen wir schweigend aneinander geschmiegt im Heu. Nach einer Weile sagte ich ihm, dass es besser wäre wenn er ging. Was er auch tat. Kaum fuhr er aus dem Hof ging ich in mein Wohnzimmer und setzte mich dorthin mit einer Flasche Wein. Ich betrachtete unsere Bilder und dachte an unsere Zeit in Barcelona und die Award Show. Die nächsten Tage verbrachte ich wie in einem Traum. Ich tat meine Arbeit wie gewohnt, lachte aber weniger, ass kaum und fühlte mich einfach nur leer. Es fühlte sich an als ob ich etwas in mir verloren hatte.Abends suchte ich meistens Trost bei Kahn oder bei Sheila der Araberstute. A.J. war auch ein wenig verwirrt er lief nachmittags meistens nach draussen um, wie immer, auf Dwayne zu warten der aber nicht kam. Als ich abends auf der Suche nach meiner Turnierreithose war (da ich mit Sheila bei einer Stutenschau teilnahm) fielen mir einige von Dwaynes Kleidungsstücke entgegen. Ich nahm diese an mich und fing an zu weinen. Ich konnte ihn riechen und wenn ich meine Augen schloss, dann kamen mir die Bilder von uns in den Sinn. Ich wusste nicht was ich tun sollte also packte ich sie mir ging mit A.J. nach unten an den Kühlschrank holte mir ein Bier und sah mein Handy an. Sollte ich ihn anrufen? Bevor ich etwas machen konnte bekam ich eine SMS. Sie war von Dwayne also rief ich ihn zurück. „Hey, wie geht’s Dir?“ fragte er. „Na ja es geht und Dir?“ „Auch nicht viel besser. Ich habe aber viel zu tun wegen meinem neuen Film, Was machst Du so?“ „Na ja ich gehe bald mit Sheila auf eine Stutenschau wir scheinen ganz gute Chancen zu haben. Ach ja, ich habe meine Turnierreithose gesucht und habe noch ein paar Klamotten von Dir gefunden. Willst Du sie holen oder soll ich sie Dir vorbeibringen?“ „Wann hast Du denn die Schau mit Sheila? Ich würde mir das gerne ansehen wenn es ok für dich ist. Und ich hole mir die Klamotten in den nächsten Tagen, ok?“ „In Ordnung. Wenn Du magst besorgen ich Dir auch eine Karte und einen Pass für die Show. Übrigens eventuell nehme ich mit Mahranti auch teil. Das steht aber noch nicht fest Es ist nächsten Samstag. Du kannst gerne mit uns fahren. Es geht aber hier schon um 6 Uhr los.“ „Das macht nichts. Da habe ich sowieso frei. Ich bin dann am Samstag da, ok? Und im laufe der nächsten Tage komme ich nach den Dreharbeiten wegen den Klamotten“ „In Ordnung. Ich wünsche Dir noch einen schönen abend und eine gute Nacht“ „Ich Dir auch. Bis dann“ Es tat mir weh mit ihm zu telefonieren aber es tat auch gut seine Stimme zu hören. | |||
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Ich stand gerade mit Mahranti in der Stallgasse und putze ihn gründlich als ich A.J. ´s aufgeregtes Bellen hörte. Also lief ich raus und sah Dwayne´s Auto auf den Hof fahren. Mein Herz begann zu klopfen und ich war nervös. Er stieg aus und mein Hund begrüßte ihn freudig, dann fiel sein Blick auf mich. „Hallo Jay.“ „Hi Dwayne. Ich komme gleich, ich muss Mahranti noch in die Box bringen“ erklärte ich im und drehte mich um. Der braune Hengst stand schon scharrend vor der Box. Ich beruhigte ihn ein wenig und führte ihn rein. Kaum schloss ich die Tür und wollte zurück gehen stand Dwayne vor mir. Ich konnte ihn riechen und seine Haut an meiner spüren. “Ich habe deine Klamotten im Haus. Komm mit“ sagte ich und wir liefen schweigend aus dem Stall. Im Wohnzimmer angekommen nahm er mich fest in die Arme. Ich spürte dass meine Augen feucht wurden und wandte mich aus seinem Arm und ging ins Nebenzimmer um seine Klamotten zu holen.“Hier bitte ich habe sie gewaschen und gebügelt. Ähm sag mal, möchtest Du etwas essen? Ich habe noch etwas übrig Lachs und Nudeln“ „nein, ist schon ok, ich mache mir etwas wenn ich zu Hause bin“ Ich gab ihm keine Antwort, ging zum Kühlschrank, holte das Essen heraus, machte es warm und stellte ihm einen Teller hin. Nachdem er es gegessen hatte, stellte er den Teller in die Spülmaschine und wir setzten uns auf die Couch. Wir redeten über alles mögliche auch über uns.Während des Gesprächs kamen mir wieder die Tränen hoch und er nahm mich in den Arm und hielt mich fest. „Bitte weine nicht“ flüsterte er. Ich hob meinen Kopf und wir sahen uns tief in die Augen, dann fanden sich unsere Lippen und wir kämpften nicht gegen unsere Gefühle an. Am nächsten Morgen ging sein Wecker um sechs, er strich mir über die Wange und ging. | |||
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„Ich gehe dann, bis morgen!“ rief Marco und ging nach draussen. Er kam an der Box des schwarzen Friesenhengstes Kahn vorbei der unruhig darin tänzelte und mit den Hufen scharrte. Der Hund seiner Chefin stand auch davor und winselte „Was ist denn mit Dir los?“ fragte er und beobachtete das Tier. Dieser stiess seine Hufen gegen die Tür. Um ihn zu beruhigen öffnete der Pfleger die Tür aber kaum war sie auf wurde er schon beiseite geschoben und der Hengst gallopierte gefolgt von dem Hund nach draussen.“He!!“ schrie er und rannte hinterher. Jacob wurde wegen des Lärmes aus seiner Kammer getrieben und sah nur noch wie die beiden Tiere aus dem Hof rannten. Bevor er aber mit Marco schimpfen konnte hatte er ihm in schnellen Sätzen alles erklärt. „Gut dann nimm eines der Pferde und reite den beiden hinterher. Jay ist nicht da, sie ist noch mal mit dem schwarzen Araber ausgeritten“ So schnell wie es ging rannte der Pferdepfleger nach drinnen, zäumte eine der Andalusierstuten auf und gallopierte ohne Sattel auch aus dem Hof. Er folgte dem schwachen Bellen des Hundes…nach einer Weile wurde es lauter und er entdeckte Kahn, der vor einem Baumstamm stand und etwas im Gras anstupste. Schnell stieg Marco ab und rannte zu den Tieren. Jay lag im Gras und blutete. „Oh Nein.“ Flüsterte er. „Marco, was machst Du hier“ hörte er leise die Stimme seiner Chefin, bevor er aber irgendwas erklären konnte, fiel sie schon wieder in Ohnmacht. Er trug sie vorsichtig zu der Stute aber der schwarze Friesenhengst stellte sich vor sie. Da der junge Mann keine Lust auf solche Spielchen hatte legte er die Frau auf den Rücken des Riesen und schwang sich hintendrauf. Er ließ dem Pferd die Führung, denn mit einer Hand hielt er die Zügel seiner Stute und mit der anderen hielt er Jay fest. „Was ist passiert!“ Jacob kam ihm entgegen gerannt als er im Hof eintraf. „Der schwarze ist kurz nach euch hier her gekommen. Er war Schweiß nass.“ Dann sah er Jay. Schnell nahm er sie Marco ab, bettete sie vorsichtig auf den Boden und rief einen Krankenwagen. Als dieser mit den Ärzten kam, weigerte sich das Pferd in seinen Stall zu gehen. „Und was machen wir jetzt?“ fragte Ricardo. „Geh ins Haus und guck ob Du in ihrem Handy die Nummer von Dwayne findest. Ruf ihn an und sag ihm er soll her kommen. So schnell wie es geht!“ der junge ging ins Haus und tat wie ihm befehl. Eine viertel Stunde später brauste ein schwarzer Lincoln auf den Hof als Marco und Ricardo versuchten den Friesen festzuhalten und Jacob den Hund da man gerade Jay in den Krankenwagen einladen wollte. Schnell stieg der Wrestler aus und rannte auf die Gruppe zu. „A.J. Platz!“ kaum hörte der Hund diesen Befehl setzte er sich ganz ruhig vor dem Verwalter auf den Boden und das schwarze Pferd beruhigte sich auch ein wenig aber scharrte immer noch mit den Hufen. „Was ist passiert?“ fragte Dwayne nun und sah sie alle an. „Wir wissen es nicht genau. Wenn Kahn und A.J. nicht verrückt gespielt hätten wäre es uns gar nicht aufgefallen“. Sein Blick ging zu Jay, die bewusstlos auf der Barre in den Wagen gehoben wurde. „Was hat sie?“ „Sie hat eine leichte Gehirnerschütterung, Prellungen und einen gebrochenen Arm. „ informierte einer der Sanitäter ihn. „Gut, in welches Krankenhaus bringen Sie sie?“ „Ins Memorial.“ „Ich werde nachkommen und bringe ihr ein paar Klamotten. Danke“ Kaum waren die Sanitäter weg drehte sich Dwayne zu den beiden Männern um. „Wieso habt ihr sie bei Einbruch der Dunkelheit rausgehen lassen?“ schnauzte er sie an. „Bei allem Respekt Senor Johnson aber Jay ging es in den letzten Wochen nicht sehr gut und war in mieser Stimmung. Sie hat kaum gelacht, hat sich noch mehr Arbeit aufgehalst als gut für sie war, hat mehr als sonst geraucht, ist abends hier herumgelaufen oder bis spät in die Nacht war sie auf. Und in dieser Stimmung ist es besser nicht zu versuchen sie von etwas abzuhalten.“ Peinlich berührt drehte sich der Wrestler um, ging ins Haus und packte einige Sachen zusammen. Sein Blick fiel auf das Bett. Dort stand auf Ihrer Seite ein Foto von ihm schnell lenkte er seine Gedanken woanders hin und ging nach draußen zu seinem Auto. „Kümmert euch bitte um den Hof und vor allem um A.J. und Kahn. Danke, ich fahre zu ihr ins Krankenhaus.“ Er stieg in sein Auto und fuhr los. | |||
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Um 6 Uhr klingelte wie gewöhnlich mein Wecker. Also wollte ich aufstehen spürte aber einen stechenden Schmerz der mich wieder ins Bett fallen liess. Ich hasste es so auf andere angewiesen zu sein, als ich Geräusche in der Küche hörte, dachte ich es wäre Heather und lief langsam in meinem viel zu großen T Shirt nach unten. Auf der Treppe kam mir aber nicht meine Freundin sonder Dwayne entgegen. „Was machst Du denn hier?“ fragte ich. „Ich habe dir gesagt ich helfe und ich weiss von Dir dass deine Pferde um halb sieben ihr Futter bekommen. Also bin ich hier. Frühstück für dich ist auch fertig.“ „Danke, aber wo ist denn Heather?“ „Sie kam kurz nach mir und ist sich jetzt umziehen gegangen. Eigentlich wollten wir dich schlafen lassen.“ „Ich will aber nicht schlafen, Dwayne. Ich komme mit. Aber vorher muss ich mir irgendwie Klamotten anziehen“. „Soll ich Dir helfen? Ich meine um ganz ehrlich zu sein kenne ich ja alles an dir schon“ „Ich weiss nicht…“ sagte ich aber mir kam in den Sinn, dass Heather bestimmt noch eine Weile im Bad sein würde, also stimmte ich zu. Er half mir also eine alte Jeans und ein T Shirt anzuziehen und als wir es endlich geschafft hatten gingen wir nach unten und hörten Heather schreien. So schnell es ging liefen wir hinterher und sahen wie meine Freundin im Fenster eines mir unbekannten Autos hing. „Wer ist denn das?“ fragend sah ich Dwayne an. Als die Tür des Fords aufging erkannte ich Shawn. Woher wusste er wo ich wohne und was machte er denn hier? „Hallo Leute, ich war hier in der Gegend und Heather erzählte mir dass Du verletzt bist. Deshalb dachte ich mir ich helfe auch ein wenig mit“ lachte er und stieg aus. Heather und er machten sich nach der Fütterung daran die Boxen sauber zu machen während Marco und Dwayne die Pferde bewegen sollte. Marco ritt Sheila die weisse Araberstute und Dwayne führte Kahn am Zügel. Ich lief ihm langsam zum Paddock hinterher und beobachtete ihn genau. „Dwayne, lass ihm die Zügel nicht zu lange, sonst macht er was du willst…genau Sitz ein wenig grader im Sattel und treibe ihn mehr. Genau“ ich gab ihm eine sehr anstrengende Stunde. Als die beiden nach ein eineinhalb Stunden verschwitzt herauskamen musste ich lachen. Denn ich hatte gesehen wie die beiden miteinander gekämpft haben und keiner aufgeben wollten. „So mein lieber lass Marco ihn Dir abnehmen, jetzt ist Mahranti dran. Er ist nicht so schwierig wie Khan nur ein wenig nervös.“ „Was noch einen?“ „Ja mein lieber, ich bin fast nur am Pferde bewegen, unterricht geben, Büroarbeit und so aber wenn Du meinst Du hast schon genug, dann verstehe ich das….“ Schnell versicherte er mir, dass es gar nicht so schlimm sei es sei nur etwas ungewohnt. So ging es die nächsten Tage weiter, manchmal schlief Dwayne sogar auf der Couch er half mir wo es ging und fuhr mit mir auch zum Arzt. Eines Tages brachte er gerade Onyx´s Sattelzeug weg als ein Auto auf den Hof fuhr mit 2 Kindern. Komisch ich hatte doch allen bescheid gegeben dass erst mal die Stunden ausfallen. Die Tür ging auf und eine dunkelhaarige Frau stieg aus und kam direkt auf mich zu. A.J. der neben mir stand stellte seine Haare auf. Vorsichtshalber hielt ich ihn mit meinem gesunden Arm am Halsband fest. „Sie haben es hier aber schön, Jay. Bestimmt sehr schön für Kinder.“ Sagte die Frau als sie vor mir stand. „Ja, ist es. Aber ich habe alle Reitstunden für die nächsten beiden Wochen abgesagt. Es tut mir leid.“ „Ist schon in Ordnung. Ich suche nur jemanden und ich vermute diese Person ist auch hier.“ „Wen denn?“ fragte ich und der Hund wurde zunehmend nervöser. „Meinen Ex Mann. Dwayne. Ist er hier?“ als ich zum sprechen ansetzten wollte kam er auch schon aus dem Stall. „Dany? Was machst Du hier?“ „Das könnte ich dich genauso gut fragen. Ich wusste nicht wo Du warst, Du hast Dich seit Tagen nicht mehr gemeldet und dich nur ein paar Stunden wegen den Kindern sehen lassen“ sagte sie. „Ich habe Jay geholfen und werde ihr auch weiterhin helfen. Dany, ich habe dir gesagt was los ist und bitte verstehe und akzeptiere es.“ Versuchte er zu erklären. „Was ist mit mir, Dwayne? Verstehst Du was ich meine? Was ist mit uns?“ saget sie aufgebracht und gestikulierte wild. Onyx wurde deshalb sehr nervös und fing an an seinem Strick zu zerren. „Wenn ihr euch schon streiten müsst dann bitte woanders.“ „Wieso? Sie sind doch schuld!“ fuhr sie mich an und lief auf mich zu. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf, ich konnte A.J. nicht mehr halten er sprang von mir weg stellte sich vor die fremde Frau und knurrte sie dumpf an während Onyx sich los riss und in wilder Panik stieg. Langsam ging ich auf den Hengst zu und konnte auch seine zerfetzten Strick erreichen aber als ich ihn beim zweiten Mal nach unten zog streifte er mit seinen Hufen meine Schulter. „Mist!“ rief ich und fiel durch die Wucht auf die Knie den Strick aber immer noch fest in der Hand. „JAY! Alles ok?“ er kniete sich neben mich. „Ja es geht schon. Klärt bitte euer Gespräch woanders und nicht hier. Ich muss ihn reinbringen“ flüsterte ich, richtete mich auf rief nach dem Hund und ging langsam in den Stall. | |||
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„Was kann ich für Sie tun?“ fragte ich Dany als sie plötzlich hinter mir stand. „Nichts, ich wollte mich für mein Verhalten vorhin entschuldigen Es tut mir leid. Ich habe ein wenig überreagiert.“ Wow, ich konnte es nicht fassen dass sich diese Frau entschuldigen wollte. „Ist schon in Ordnung. Es ist nur nicht sehr empfehlenswert so laut zu sein in Gegenwart solcher Tiere.“ „Wenn ich irgendwas tun kann, dann lassen Sie es mich wissen“ „Nein danke. Es ist alles in Ordnung. Ich brauche nichts. Ich habe alles meinen Job, meinen Hof und meine Tiere.“ „Und meinen Ex Mann“ „Wie bitte?“ „Jay, ich habe gesehen wie er sie ansieht, wie er sich um sie gekümmert hat als sie am Boden saßen. Er mag sie, sogar sehr. Es tut mir weh das zugeben zu müssen und es auch noch zu sehen aber es ist die Wahrheit. Behandeln Sie ihn gut“ sagte die Frau und ging. Ein wenig verwirrt blickte ich ihr hinterher doch dann glitt mein Blick zurück auf Donna und den kleinen Rock. „Jay, Dwayne hat mir erzählt was passiert ist. Komm, lass mich mal sehen“ riss mich Heather aus meinen Gedanken. „Mir geht es gut. Mach Dir keine Gedanken“ „Hör auf zu maulen und komm mit“ sie zog mich hinterher über den Hof ins Haus. Dort half sie mir aus meinem T Shirt und betastete meine Schulter. Es schmerzte aber ich wollte es nicht zugeben. Sie schmierte meine Schulter ein kühlte sie. „Oh Mann, dein tätowierter Pegasus hat jetzt ganz schön Farbe abbekommen und außerdem ist oben drüber noch ein schöner Hufabdruck. Am besten Du bleibst jetzt hier drinnen und ruhst dich aus. Wir schaffen das schon“ „Aber was ist mit Dwayne wenn er jetzt Kahn reitet“ „Jay, er macht das jetzt schon seit Tagen und nun wird er auch schon mal alleine mit ihm fertig er ist schließlich kein Kind. Bis nachher und bleib liegen!“ warnte mich meine Freundin und verschwand nach draußen. Es war ein komisches Gefühl, hier drinnen alleine zu sein und nichts machen zu können, also setzte ich mich an meinen Laptop und fing an die Buchhaltung und meine Emails durch zugehen. „Wie geht es Dir?“ Dwayne kam gerade zu mir. Das erste Mal seit langem war ich mit ihm alleine. „Ganz gut es tut mir zwar alles noch ein wenig weh, aber sonst ist alles ok.“ „Das freut mich. Es tut mir leid wegen vorhin das mit Dany“ „ist schon in Ordnung. Du kannst ja nichts dafür.“ „Na ja aber ganz unschuldig bin ich nicht.“ „Vielleicht, aber sag mal, was hast Du mit ihr besprochen bevor sie in den Stall kam?“ fragend sah ich ihn an. „Wieso was hat sie gesagt?“ „Nichts besonderes, nur…na ja, dass sie den Eindruck hat, dass ich Dir etwas bedeute“ Er konnte es nicht fassen. „Aber weißt Du, sie hat recht damit“ flüsterte er und küsste mich leicht. „Dwayne, bitte. Du bedeutest mir auch einiges, aber ich brauche nun ein wenig Zeit denn das ganze hin und her hat um ehrlich zu sein einiges zerstört was wir vorher hatten.“ „Ich weiß und ich werde alles tun, damit es besser wird. Lass uns einfach von vorne noch einmal anfangen…“ Er gab mir einen leichten Kuss und ging raus. Nachdem ich meinen Gips abbekam und der Arzt mir wieder die Erlaubnis gab zu reiten ging mein normaler Alltag wieder los. Heather und Shawn fuhren zusammen in den Urlaub, Dwayne musste herumreisen wegen seiner Promotion. Wir telefonierten ab und zu und schrieben uns E-Mails. An meinem Geburtstag überraschten mich meine Freundinnen. Sie holten mich abends ab und wir fuhren in die Stadt. Jane parkte auf einen mir sehr bekannten Parkplatz. „Was machen wir denn hier? Ihr wollt doch nicht etwa..“ „Doch meine Liebe. Komm schon“ „Nein Leute, ich will da nicht rein…ich kann nicht“ „Und wie du kannst…wir haben eine kleine Überraschung für dich. Also stell dich nicht so an.“ Grinste Heather und zog mich hinter sich her in das Pub. Dort angekommen war eine ganze Ecke für uns reserviert und sogar ein Buffet aufgebaut. „Herzlichen Glückwunsch!“ riefen die Mädels und umarmten mich. Sie führten mich zu einem Platz der voll stand mit Paketen und sogar ein riesiger Strauss Rosen. „Das wäre doch nicht nötig gewesen.“ Sagte ich und roch an den Blumen. „Die sind nicht von uns“ meinte Jane, zog eine Karte heraus und reichte sie mir. Sie waren von Dwayne. Gerade war ich dabei meine Geschenke auszupacken, hörte ich Gitarrenklänge auf der Bühne und eine unglaubliche Stimme. Als ich aufsah erkannte ich Dwayne…wir hatte doch kurz zuvor noch telefoniert.. | |||
DancingHorse unregistriert |
„Hi Hon, | |||
Janine20 unregistriert |
ich finde deine FF echt voll schön! | |||
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