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Jake
unregistriert

...   Erstellt am 28.02.2005 - 15:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein Drachen- Ich 27.07.04

Mein Name ist Schwarzer Drache Smiar. Ich gehöre der Gattung der Feuerdrachen (Draco flameus) an und bin zudem einer der seltenen großen Schattendrachen (Draco umbra).
Ich bin ein noch relativ junges Weibchen und 614 Jahre alt. Geboren bin ich Ende Juli in einer stürmischen Sommernacht, in der Nähe des Vulkangebirges bei Nehmongah. Meinen Namen gab mir mein Vater, was bei Drachen so üblich ist. Ich war ein Einzelkind und wurde in einer großen Familie, meine Drachenkolonie, erzogen.
Mein Schuppenkleid hat eine tief schwarze Farbe, mit leichten dunkel-blauen und lilanen Schattierungen. Zudem besteht mein harter und wiederstandsfähiger Panzer aus einer Metall-Asbest- Legierung. Nur mein unterer Bauchbereich ist nicht mit Schuppen bedeckt, und daher sehr empfindlich und leicht angreifbar.
Wasser stellt für mich eine akute Bedrohung dar, durch sie kann die Schuppenkorrosion ausgelöst werden! Diese tödliche Krankheit sorgt dafür, dass die Schuppen eines Feuerdrachens ausgehen, und die sensible Haut entblößt wird! Zum Reinigen und Polieren meines Panzers benutze ich Kohlenwasserstoffe wie Öl oder Bitumen. Dabei verbringe ich viele Stunden und mache dies am liebsten nach der Jagd und der Nahrungsaufnahme. Während ich dann auf einem sonnigen Felsen döse pflege ich sorgsam jede einzelne Schuppe und achte auf verdächtige Schäden. Das hat jedoch nichts mit Eitelkeit zu tun! Nein, es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme gegen die schlimme und verheerende Schuppenkorrosion! Denn wenn mein Schuppenpanzer mit Bitumen versiegelt ist, kann mir weder Regen noch eine andere Art von Wasser etwas anhaben!
Mein Feueratem besteht aus einer Mixtur aus Phosphor und Methan, die ich in meinem zweiten Magen speichere. Die Mischung entzündet sich sobald es aus meinem Maul in Berührung mit Sauerstoff kommt. Bei meinen Jagdausflügen setze ich meistens ganze Landstriche in Brand und sammle dann die verkohlten Tierleichen auf.
Das Feuer ist jedoch nicht meine einzige natürliche Waffe!
Meinen Beinamen „Schwarzer Drache“ bekam ich nicht wegen meiner schwarzen Farbe, sondern weil ich ein Schattendrache bin! Diese Drachenart ist in der Lage, schwarze Magie von Geburt an auszuüben!
Da ich aber noch nicht vollständig ausgewachsen bin, bleiben mir die gefährlichsten Mächte bis zu meinem Erwachsenenalter verschlossen. Aber das heißt nicht, dass ich momentan ungefährlich bin!
Mein Drachenlehrer ist Tokka, ein über 6900 Jahre alter Drache. Er ist schon viel in der Welt herum gekommen, und ist sehr weise und klug. Von ihm habe ich vieles gelernt! Wie man zum Beispiel schwarze Magie anwendet, wie die Telepathie und der Gedankenaustausch funktioniert und wie man die mentale und physische Energie wieder aufladen kann. Er weihte mich auch in das Geheimnis des Drachenalphabetes ein und brachte mir die alte Drachensprache Agazork bei.
Aber nun wieder zu meinen schwarzen Kräften:
Ich kann im Umkreiß von c.a. 14m all die Angst, Quallen, Ärger und schlechte Erfahrungen von anderen Lebewesen absorbieren, in Energie umwandeln und in kleinen Zellen unter meinem Schuppenpanzer speichern. (Diese Kámonzellen sind auf und im Körper enthalten!). Da dies aber automatisch funktioniert merken das die Betroffenen kaum und ich kann es schließlich auch nicht kontrollieren. Diesen Vorgang nennt man übrigens Kamón und bedeutet in der alten Drachensprache: „Dunkel“. Nun kann ich aus dieser „gespeicherten Angst“ eigene Zwecke hervorbringen, hier ein Beispiel:
Das Kásunn ist eine angeborene Selbstverteidigungsstrategie, genauso wie meine Giftzähne, die jedoch nur kleinere Angreifer b.z.w. Opfer töten können.
Wenn ich meine Schuppen leicht aufstelle, kann ich aus den Kámonzellen einen schwarz-lilanen Nebel erzeugen. Dieser Alptraumnebel, Kásunn genannt, versetzt meinen Gegner b.z.w. Opfer in seine schlimmsten Alpträume und Ängste. Dieser „Todesschlaf“ dauert bis in die Ewigkeit an, und selbst nach dem Sterben des Körpers, wird die Seele keinen Frieden finden! Der einzige Weg, diesen Bann zu brechen, liegt daran den Drachen, der das Kásunn erzeugt hat, zu überlisten und sein geheimes Rätsel zu lösen.
Da es aber so viele verschiedene Möglichkeiten und Kombinationen mit dem Kamón gibt, würde es Jahre dauern alle aufzuzählen! Deswegen werde ich einfach meine momentane Mächte beschreiben. Doch nicht alle dieser aufgezählten Kräfte, besitze ich wirklich (Das hängt von dem Lauf meiner Lebensgeschichte an!). Aber ich werde in allen diesen Kategorien unterrichtet, und diese elf beschriebenen Mächte, sind Magiegrundsätze eines jeden Schattendrachens, die jeder erlernen wird, egal welchen Alters!

Seelenherz
Eine schwierige Magieattacke, die ich erst später erlernt habe! Durch eine Mischung aus Magie und starker Konzentration, zerteilt es die eigene Seele in vier Hälfte (ein Teil davon bleibt natürlich im Körper erhalten). Die vier Seelenteile nehmen jeweils die Gestalt eines Drachenkopfes an, und setzt sich somit zu einer starken Angriffsstrategie zusammen!

Schwarzes Feuer
Das schwarze Feuer ist eine Mixtur aus meinem normalen Feuer und schwarzer Magie. Diese mittelstarke Magieattacke erlernen Jungdrachen ab dem 200 Lebensjahr von ihrem Drachenmeister und entsteht folgendermaßen: Da die Kámonzellen auch in meinem Rachen vorhanden sind, ist es ziemlich leicht Feuer und Magie miteinander zu kombinieren. Die Kámonzellen öffnen sich, wenn man die spitze Zunge fest auf den Gaumen presst und die lockere Haut etwas nach vorne schiebt. Wenn man gleichzeitig aber auch einen Flammenstoß freisetzt, vermischen sich die beiden Elemente und das „Schwarze Feuer“ entsteht! Doch dieses Feuer bei der Jagd einzusetzen, ist nicht sehr sinnvoll! Zwar wird das Opfer sofort getötet, aber dennoch bleiben die Gifte der Kámonzellen am Fleisch der Beute haften und können schlimme Krankheiten im Magen verursachen, oder zumindest unangenehme Blähungen und Brechreiz auslösen!

Normale Magieattacke
Dieser Angriff besteht nur aus schwarzer Magie und kann daher nur sehr schwer kontrolliert und angewandt werden! Daher erlernt man diese Attacke erst mir 300 Jahren. Dieser „Magiestrahl“ entsteht, wie das Schwarze Feuer, im Rachen wird jedoch sofort nach draußen abgegeben. Die normale Magieattacke nimmt die Form eines schwarzen Lichtballes an und kann den Gegner sofort töten b.z.w. lebensgefährlich verletzen. Zudem treten Symptome wie starke Zuckungen, innere Verbrennungen und Herzversagen auf. Es kann auch vorkommen, dass die Seele des Opfers von innen heraus zerfressen wird, das funktioniert jedoch nur bei schwächeren Wesen.

Ätzender Rauch
Eigentlich hat diese angeborene Vorgehensweiße nichts mit Schwarzer Magie zu tun, aber ich erwähne es trotzdem: Ätzender Rauch ist, wie der Name schon sagt, sehr giftig und meist auch tödlich! Er wird durch die Nüstern geblasen und kann beim Einatmen zu Bewusstlosigkeit, Brechreiz, Vergiftungen und sogar zur Erstickung führen.

Schattennebel
Meine erste erlernte Attacke bei Tokka! Diese Selbstverteidigungsmaßnahme kann man schon im 100 Lebensjahr erlernen. Sie besteht aus der Kombination aus Magie und Luft und auch diesmal werden die Kámonzellen gebraucht! Zuerst einmal muss man mit den Flügeln einen kleinen wirbelwindähnlichen Windstoß erzeugen und die Kámonzellen freisetzen. Bald ist ein schwarz-lilaner Nebel vor einem entstanden, doch wie will man hinein kommen ohne ihn zu zerstören? Nun, das ist eigentlich ganz einfach: Von unten her, erzeugt man mit den großen Schwingen einen kleinen Luftdruck, der nach oben steigt und den Nebel zum Bewegen bringt. Jetzt muss man, während man den Luftstrom weiter antreibt, in den Nebel fliegen und schon hat man die perfekte Tarnung! Denn der Schattennebel hat eine bestimmte Wirkung! Durch die Magie, die in ihm steckt, erscheint der Schattendrache für einen Moment unsichtbar, blinkt sekundenspäter hinter dem Gegner b.z.w. Opfer auf und verschwindet dann wieder, ohne das der Drache etwas dafür tun muss! Also eine Halluzination des Gegners b.z.w. Opfers.

„Sehen“ und Visionen
Einer meiner sinnvollsten aber auch gefährlichsten Kräften: Das Sehen in die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart! Da dieses Verfahren aber viel an Konzentration, Durchhaltevermögen und Energie verlangt, ist es sehr schwer für mich das „Sehen“ über einen längeren Zeitraum anzuhalten. Da ich noch sehr jung bin kann ich es auch noch nicht vollständig erlernen und kontrollieren, erst wenn ich etwas älterer und reifer geworden bin, wird mich Tokka in die Künste des „Sehens“ einweihen.
Visionen von der Zukunft, Vergangenheit oder Gegenwart zu erhalten ist nicht zu erlernen! Es hängt ganz von der Kraft des eigenen Geistes ab, ob man die Visionen empfangen kann oder nicht. Es ist auch schwierig diese Einblicke in die Zukunft oder Vergangenheit zu halten und es vermag ebenfalls an einer hohen Konzentrationskraft um weiter in diese Zeiten hinein zu sehen.

Telepathie und Gedankenaustausch
Ebenfalls eine Konzentration und Willensstärke verlangende Macht, die ich erst später erlernen konnte! Die Telepathie ist eine sehr gefährliche Gabe und man sollte nicht leichtsinnig damit umgehen!
Um zu vermeiden, dass die eigenen Gedanken gelesen werden, sollte man eine Art „Mauer“ in seinem inneren Bewusstsein errichten, die der Eindringling nicht durchbrechen kann! Um das zu schaffen, muss man diszipliniert und mental sehr stark sein um eine solche Barriere aufzubauen.
Der Gedankenaustausch funktioniert ebenfalls nur, wenn man sich durchsetzten kann und sehr konzentriert arbeitet. Der Gedankenaustausch kann ebenfalls durch eine „Mauer“ verhindert werden.

Tausendblick
Der Tausendblick ist reine Magie und erst ab einem Alter von 610 Jahren erlernbar. Ich persönlich habe es noch nicht geschafft, aber ich werde weiter hart üben und lernen müssen! Der Tausendblick bewirkt, dass sich die eigenen Augen in der Luft vermehren und verschafft daher zum einen, einen besseren Überblick und zum anderen kann es eine starke Verwirrung beim Gegner auslösen. Aber der eigentliche Wert dieser Magiegabe ist, dass man damit die Gedanken anderer kontrollieren kann! Dies funktioniert aber eher selten bei anderen magiebeherrschenden oder mental starken Wesen!



Dämonenbeschwörung
Dies ist eine sehr anstrengende Attacke und verlangt sehr viel an schwarzer Magie, Durchhaltevermögen und Konzentration! Wenn man dies alles aufbringen kann, erlaubt es einem die Magie „Untode Diener“ zu erschaffen! Dies sind böse oder gute Skelettdrachen mit ungeheuerlicher Kraft! Sie gehorchen nur ihrem „Erschaffer“ b.z.w. Meister und sind diesem trau ergeben!

Seelenraub
Eine hinterlistige aber meist lebensrettende Magieanwendung! Der Seelenraub kann, wie der Name schon verrät, Seelen rauben! Ausgenommen sind natürlich wieder die Geister von mental starken Wesen. Der Seelenraub bewirkt das, das Opfer geistlich „stirbt“ (Es kann vorkommen, das der Körper „weiterlebt“) und die Seele in den eigenen Körper übergeht und die Kraft um bis zu 70% verstärkt. Es verbraucht jedoch viel an Magie und Konzentration!

Schwarze Blitz
Der schwarze blitz ist eine erweiterte Magieattacke, die zur Verwirrung, Lähmung oder Ohnmacht des Opfers führt.


Schwarze Magie wende ich eigentlich nur zu bestimmten Anlässen an. Und um so etwas vermeiden zu können, sollte man sich zum einen von meinem Revier und meinem Eigentum fernhalten und zum anderen meine Launen richtig einschätzen können! Das lässt sich am besten an meinen Augen „ablesen“:
Ich habe ein sehr empfindliches Gehör und sehr scharfsinnige Augen, mit denen ich bei Tag und Nacht perfekt sehen kann. Vor allem bei der Abenddämmerung kann ich selbst die kleinsten und leisesten Bewegungen wahr nehmen. Meine normale Augenfarbe ist ein goldenes, stechendes Gelb. Wenn ich aber wütend, genervt oder müde bin leuchten sie Blutrot auf, und ich kann euch sagen, bei dieser Phase sollte man sich schleunigst weit von mir weg begeben! Wenn mir jedoch etwas wirklich Spaß macht, interessiert oder beeindruckt wechselt sich die Farbe in ein helles Blau. Bei Angst, Entsetzen, Nervosität oder Furcht werden sie leicht Gelbgrün und wenn es mir nicht gut geht und krank bin nehmen meine Augen einen perlmutweißen Farbton an. Außerdem wirken meine Schuppen matt und glanzlos.

Schattendrachen sind eigentlich eher Einzelgänger, aber ich lebe in einer Kolonie und verbringe viel Zeit mit meinen Artgenossen. Nur bei Jagd gehen wir getrennte Wege, um die Beute nicht zu verscheuchen. Jede Drachenkolonie hat einen „Drachenopt“, auch „Kroax“ genannt. Dies sind die Leittiere, sie führen ihre Gruppe an, schlichten Streitereien und helfen bei der Erziehung der Jungdrachen. In meiner Kolonie leben 15 Drachen friedlich miteinander, von denen etwa fünf Stück keine reinen Schattendrachen sind, und werden von meinem Vater, Torack, und meinem Onkel, Clath, angeführt.

Ich lebe auf dem Planeten Otrill, der von Göttern erschaffen und regiert wird. Der „König“ der Drachengötter ist der weise Naelyan, der zudem der Schutzgott ist. Für jede Naturgewalt, Element oder Naturlebensraum gibt es einen bestimmten „Obergott“, und darunter mehrere andere Götter die, die Lebenslagen auf Otrill regeln.
Otrill hat sechs Monde und eine Sonne, die von den Nachtdrachen Noir und Jupiter kontrolliert werden. Die sechs Monde heißen: Kep, Górnd, Redess, Marend, Ildeor und Sirend. Der größte von ihnen ist Redess, man sagt, aus ihm wäre Noir und Jupiter entstiegen um Otrill die Nacht zu schenken.
Der Planet Otrill besteht aus acht Grundlebensräumen: Die Gebirge, die Gewässer, die Vulkanstätten, die Wälder, die Täler, die Sümpfe, die Wüste und die Eislandschaft im Nordosten. Der Planet wird von allen möglichen Wesen besiedelt, vom kleinen Kobold bis zum majestätischen Drachen. Hier haben sich auch zahlreiche Menschenkönigreiche niedergelassen, darunter Wikinger, Amazonen, Zauberer und viele andere Völker und Kulturen.
Ich lebe im Süden von Otrill, in einer Vulkanlandschaft in der Nähe des Nehmongah. Der Nehmongah ist der älteste und geheimnisvollste Wald dieses Planeten, der das „Reiche Tal“ umringt. Ihn ihm lebt der „Oberste“ Waldgott Grael, der die geheimnisvolle „Drachenquelle“ und alle anderen Waldbewohner beschützt, und viele andere mystische Wesen. Durch Nehmongah fliest der mächtige Fluss Moordra, der im See Wanat mündet, an dem auch der magische Wasserfall Andéras liegt. Der Wald wird von reinem riesigen Gebirge umringt, dass auch als die „Schwarze Hölle“ bezeichnet wird. Denn die mächtigen grauen Berge und Felsen nehmen, wenn man weiter in das Gebirge hinein wandert, eine schwarze Farbe an und werden zu lebensgefährlichen Schluchten und Abgründe.
In der Umgebung von Nehmongah, in der ich lebe, gebt es drei große Königreiche. Im „Reichen Tal“ regiert, Sir Arthur Ferdinand der III, über seine Städte und Dörfer. Die Hauptstadt seinen Reiches ist Anmadana, die direkt an dem Vulkangebirge liegt, in dem ich lebe. König Ferdinand ist ein guter und gerechter Mann, der die alte Drachensprache Agazork beherrscht und sein Volk, unter dem Glauben an die Drachengötter, regiert. Sein dunkelblaues Wappen trägt einen gelben, feuerspuckenden Drachen, der ein langes Schwert in der rechten Klaue hält. Der Frieden zwischen Mensch und Drache steht bei ihm an erster Stelle und er setzt sich auch für den Fortbestand von gefährdeter Drachenarten ein. Seine Frau, Meldega, starb vor einigen Jahren an einer seltenen Krankheit, nun lebt er alleine mit seiner Tochter Kaja in Anmadana. Doch bevor Königin Meldega starb, erhielt sie von einer ebenfalls erkrankten Amazone ein Drachenei, dass sie an ihre Tochter Kaja weiter vererbte. Als ihre Mutter beerdigt wurde, schlüpfte aus dem Ei ein weiblicher Drache, der dem Element Wasser zugeordnet war, aber dennoch ein Erddrache ist! Kaja und ihr Vater zogen die kleine Xanu von Menschenhand auf und machten sie zum Schutzdrachen und Freund ihres Königreiches. Nun kämpft der Drache in Sir Ferdinands Armee und beschützt dessen Dörfer und Städte.

Der dritte König ist Leopold der IV. Sein Schloss prangt auf dem Gipfel des Berges, Zae, wo fast jeden Tag die Sonne ihre Strahlen auf die Zinnen und Türme wirft, und die weißen Marmormauern gelb- orange aufleuchten lässt. König Leopold ist genauso ein guter Mann wie Sir Ferdinande der III. Die Hauptstadt von seinem Königreich heißt Gahladien und liegt im Süden von Nehmongah. Sein rotes Wappen trägt zwei weiße, miteinander gekreuzte, Schwerter und das Rad eines Pferdewagens.
König Leopold´ s Sohn, Sir Armand von Gahladien, hat sein eigenes Königreich das im Norden des mystischen Waldes liegt. Er wurde unter dem Glauben an die Drachengötter erzogen und hat schon mehr als 10 Drachen vor der Gefangenschaft der Menschen gerettet und freigekauft.
Der Mittelpunkt von Sir Armand´ s Königreich ist Leadras, und auf seinem grünen Wappen sind zwei blaue Drachen abgebildet, die jeweils einen Teil von Otrill in den Klauen halten und zusammenfügen. Doch das Besondere an Sir Armand ist, dass er ein, von Elfen gefertigtes, Schwert besitzt. Es soll magische Kräfte haben, die sich entfalten, wenn der Träger dieser Waffe an der Seite eines Drachens kämpft. Das Schwert hat den Namen „Achondar Fáe“, was in der Drachensprache Agazork übersetzt heißt: „Drachenfeuer“.


Meine Höhle liegt in einem Gebirge aus aktiven und unaktiven Vulkanen. Dies ist jedoch ein eher sicheres Gebiet, denn die aktiven Vulkane brechen nur einmal im Jahr aus. Diese Periode dauert einen ganzen Herbstmonat lang an und man spricht von dem „Feuermonat“. Um diese Zeit brechen alle Vulkane aus Otrill aus und der „Tanz“ der Feuerdrachen beginnt. Sie beherrschen nun den Planeten und alles was im Umkreiß von 50m an den Vulkanen liegt, wird zerstört! Die Drachen des Elements Feuer werden an diese Tagen sehr unruhig und gelten bei den Menschen als ein schlechtes Omen, denn immer dort wie sie auftauchen, bricht in kürzester Zeit ein Vulkan aus! Diese Drachen, darunter auch ich, hören und spüren im wahrsten Sinne des Wortes die Vulkane und vollführen eine Art Tanz in den dunklen Wolken.
Ich lebe in einer großen, geräumigen Höhle in dem unaktiven Vulkan Non und berge dort meine Sammlung an Schätzen und Edelsteine.
Die Höhle ist in drei Räumen eingegliedert, die mit langen breiten Gängen miteinander verbunden sind. Ich habe einen Schlafplatz, eine Schatzkammer und eine Art Sammlungsraum, indem ich meine gefunden „Schätze“ berge. Das sind zu meistens Gegenstände von Menschen, die mich faszinieren. Zum Beispiel: Alte Rüstungen, Gläser, Teller, Bücher und Waffen.

Wie fast jeder Drache habe auch ich eine Feuerechse. Das sind kleinere Drachen, wie die auf dem Planeten Pern, und kommen in allen möglichen Größen und Farben vor. Feuerechsen werden bei der Geburt eines Drachens als Diener, Freund und Helfer zugeteilt und bleiben bei ihm ein Leben lang. Cosy ist Männchen und gehört der Gruppe der Edeldrachen an. Sein Schuppenpanzer hat eine hat eine Goldgelbe Farbe und leichte hellorange Schattierungen. Er ist 930 Jahre alt, aber immer noch ein sehr schneller und geschickter Flieger. Er kann nicht so reden wie ich es tue, sondern verständigt sich mittels Telepathie.
Er war dabei, als ich das Licht der Welt erblickte und wurde daher auch mir zugeteilt. Früher diente Cosy meinem Vater und meiner Mutter. Er bewachte ihre Schätze und war ihnen ein wertvoller Begleiter. Nun lebt Cosy´ s Bruder, Macar, eine blaue Feuerechse bei der Familie meines Vaters.
Cosy ist nun einer meiner besten Freunde. Als ich noch ein kleiner Jungdrache war, beschützte und begleitete er mich auf Schritt und Tritt. Er belehrte mich über die vielen Gefahren und Freuden dieses Planeten, erzählte mir Geschichten und half Tokka dabei, mir die alte Drachensprache beizubringen. Heute hat sich an unserer Freundschaft nichts geändert! Er begleitet mich manchmal weiterhin auf Reisen oder Jagdausflügen und bewacht in meiner Höhle meine Schätze.
Neben Cosy habe ich auch noch drei Wanderfalken. Aber keine Gewöhnlichen, wie die Tiere die Menschen bei der Jagd einsetzen! Nein, sie sind etwas größer, intelligenter und schneller und sind mir ebenfalls treue Begleiter. Sie wohnen in meiner Höhle und ernähren sich von Ratten und Mäusen, manchmal darf es auch schon mal eine Taube oder Frosch sein. Sie heißen: Spy, Phot und Hunter. Alle drei Falken haben ein bestimmtes Spezialgebiet, in denen sie einfach unschlagbar sind! Spy ist der geborene Späher. Er bewacht unsere Höhle und hält nach Feinden Ausschau. Phot hat einen guten Riecher, ich meine „Seher“, für Schätze und Edelsteine und Hunter hilft mir bei der Jagd in unbekannten oder schwer zugänglichen Gebieten, in denen ich nicht so leicht an Beute rankomme. Sie haben ein sehr scharfes Gehör, was bei normalen Falken eher ungewöhnlich ist, und können mich sogar bei einer 12km weiten Entfernung noch hören. Wie bei Cosy, verständigen wir uns durch Telepathie oder anderen Zeichen.

Mein Vater, Torack, ist ein angesehener Drache in Otrill und ist der Kroax meine Kolonie. Er ist über 2930 Jahre alt und hat eine etwas andere Schuppenzeichnung als ich. Seine Bauchunterseite ist leicht rosarot und die seiner Flügel leicht dunkelrot. Auch seine abstehenden Stacheln auf dem Rücken sind rot, ansonsten hat sein Schuppenkleid eine rabenschwarze Farbe.
Mein Vater ist sehr weise und gerecht, auch wenn er jede Gelegenheit nutzt um seine enorme Stärke zu beweißen! Schon seit 1810 Jahren führte er und sein Bruder Clath unsere Kolonie an und hat schon viele Gefahren meistern müssen.
Auf seiner Reise in den Norden von Otrill lernte er meine Mutter kennen und verliebte sich sofort in sie.
Etwa 10 Jahre später kam ich zur Welt. Meine Mutter trägt den Namen Farnier, der soviel bedeutet wie „Schwarze Schönheit“. Mein Aussehen habe ich von ihr geerbt, genau wie ich hat sie ein schwarzes Schuppenkleid und gelbgoldene Augen. Sie hat einen sehr scharfen Charakter. Wie viele schwarze Schattendrachen neigt sie dazu, leicht aus der Haut zu fahren und zur grenzenlosen Brutalität zu schreiten. Aber dennoch ist sie sehr gutmütig und einfühlsam, denn sonst hätte sie niemals die kleine Xiri aufgenommen.
Xiri ist meine Adoptivschwester.
Mein Vater Torack fand sie bei einem Jagdausflug in den Vulkangebieten, im Nordwesten von Nehmongah. Damals war sie nicht einmal einen Tag alt! Xiri´ s Vater Gamor wurde von einer Waldamazone getötet, als dieser zwei unschuldige Einhörner getötet hatte um Xiri´ s tödliche Krankheit mit deren Blut zu heilen. Während dessen versuchte mein Vater Xiri und ihre Mutter Namara vor den bösartigen Drachenwürmern und Schamarzen zu retten, als diese in den Lavaströmen angegriffen wurden. Doch Namara überlebte es nicht und starb. Nach diesem erbitterlichen Kampf mit den Drachenwürmern, bei dem auch ich beteiligt war, nahm mein Vater und meine Mutter Xiri bei sich auf.
Xiri hat ein rotorange bis braunes Schuppenkleid und grüne Tupfern auf Rücken-, Bein- und Schwanzoberseite. Sie ist sehr frech und weiß was sie will, und wie sie es bekommt! Und wenn ihr etwas nicht passt, bekommt man ihre scharfen Zähnchen zu spüren!

Natürliche Feinde habe ich eigentlich nicht. Drachentöter begegne ich in meinem Revier eher selten, da die schwarzen Gebirge und Vulkane in Otrill für Menschen unzugänglich sind. Denn die glühende Hitze der Flammenberge und die tiefen Schluchten und steilen Abhänge der Gebirge würden „normal Sterbliche“ nicht überleben! Und schon gar nicht die zahlreichen Drachen, Feuerechsen und anderen Wesen die hier in diesen Gebieten ihr Zuhause haben, und immer Zeit für einen kleinen „Imbiss“ haben!
Doch in den Tagen des „Feuermonats“ werden die Drachentöter magisch angezogen. Sie breiten sich überall im Lande aus und machen Jagd auf Drachen aller Art, die unvorsichtig genug sind um in ihre tückischen Fallen zu gehen!
Vor allem Drachen mit magischen Kräften sind wahre Trophäen für die Drachentöter!
Mein Schuppenkleid zum Beispiel ist unermesslich wertvoll und bringt viel Geld auf dem Markt ein und die Kámonzellen sind bei Hexen und Zauberern sehr begehrt. Mein Fleisch gilt in manchen Gebieten als Delikatesse und mein Blut als ein unentbehrliches Heilmittel.
Man tötet auch Schattendrachen, weil sie als böse Dämonen und schlechte Omen gelten. Drachen meiner Art werden in manchen Geschichten auch als Todesfeinde von Naelyan bezeichnet, die den Frieden in Otrill stören wollen und den Untergang der Drachengötter bezwecken, wenn sie nicht getötet werden! Wird dann ein solcher Drache gefangen, wird er in manchen Teilen dieses Planeten verbrannt, gefoltert oder zerstückelt, um seine so genannte „böse Seele“ zu zerstören! Die meisten Drachetöter fühlen sich dazu berufen, die Drachengötter vor den „verdorbenen“ Schattendrachen zu beschützen!

Das erklärt die Seltenheit meiner Art und meinen „Hass“ den ich gegen die meisten Menschen hege! Denn es gibt heute nur wenige, die so sind wie die Könige Ferdinand, Leopold und Armand, die an das „Gute“ in jedem Drachen glauben und die wahren Absichten der Drachengötter durchschauen können!

Okay, ich weiß das, das echt blöd von mir ist, dass ich eine eigene Story reinschreibe, die nix mit Dr. Quinn zu tun hat! Denn erst hab ich und ihr uns so sehr über diese Morgaine aufgeregt! Aber wenn ihr wollt lösche ic hdas sofort wieder aus dem Forum!!! Das ist kein Problem! Ich habe es hier nur eingefügt, weil ich sonst keinen habe der das mal durchlesen kann! Meine ELtern und Freunde sind alles sehr beschöftigt, oder wollen es einfach nicht lesen! Weil ihnen meine Drachen- Geschichten nicht interessiert! Aber keine Angst, ich habe zwar noch mehr aber ich will niemanden damit belästigen...
Wäre schon wenn wenigstens nur EINER es mal lesen könnte!.....
Kritik kann ich vertragen, Tipps und Anregungen nehme ich gerne entgegen und auf Verbesserungsvorschläge freu ich mich!
mfg
Jake


[Dieser Beitrag wurde am 28.02.2005 - 16:56 von Jake aktualisiert]




HankLawson
unregistriert

...   Erstellt am 28.02.2005 - 15:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also ich finde es nicht so schlimm das du seine Story da rein gesetzt hast! Das ist ja nicht so enorm was diese Morgaine gemacht hat!...

Also ich finde diese Geschichte echt gut! Aber deine anderen acht sind auch gut! Gefällt mir gut! Bist eben ein Fantasyautor! *g*

Dein Bruder (HankLawson)




Jake
unregistriert

...   Erstellt am 28.02.2005 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Naja, du bist so ziemlich der Erste der darauf antwortet! Wahrscheinlich auch der Erste der die Story gelesen hat!.... Also muss ich deiner PM widersprechen!




Enominea
unregistriert

...   Erstellt am 28.02.2005 - 22:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Echt gut so Fantasiereich,echt schön.

Und Jake vergleich dich doch net mit Morgaine.Denn du bist hier richtig,bist ein QuinnFan,also nix dagegen mal etwas fantasy reinzubringen.

Und noch was bekommst was auf die Finger wenn du es löscht

Gruß Nomi




Jake
unregistriert

...   Erstellt am 01.03.2005 - 14:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh!... Danke, Nomi!
Freut mich echt das sie dir gefällt!

Ich bin mit meiner zweiten Dr. Quinn- FF noch nicht fertig, daher ich hoffe ich werde sie bald abschließen!

Na gut, dann laß ich die Geschiechte halt doch drinnen!....

mfg
Jake




Janine20
unregistriert

...   Erstellt am 17.05.2005 - 18:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


habe diene Ff nun auch mal gelesen und mir gefällt sie echt gut....mach weiter so süße nussie deine Janine




Joyce
unregistriert

...   Erstellt am 17.05.2005 - 22:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Jake,

habe deine FF gelesen, obwohl ich kein Fan von Drachen bin.

Ich finde jede Art von Schreiben ist eine kreative Tätigkeit und stärkt unsere grauen Zellen.

Es findet sich bestimmt noch der eine oder andere, dem es gefällt.

Gruß
ute




Jake
unregistriert

...   Erstellt am 08.06.2005 - 17:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke, Janine! Freut mich das es dir das auch gefällt freut mich echt sehr!

Und auch an dich Ute: Vielen danke! Man muss ja Drachen nicht lieben! Aber trotzdem schön das du sie gelesen hast! Und es stimmt was du sagst!


Lg
Jake




Janine20
unregistriert

...   Erstellt am 08.06.2005 - 23:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also süße nein,das ist doch net der rede wert ich sag nur die wahrheit,ich finde die ff einfach wunderschön...bussi deine jany





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