Katja  Moderator 1. Class
       

Status: Offline Registriert seit: 04.01.2007 Beiträge: 401 Nachricht senden | Erstellt am 15.01.2007 - 14:48 |  |
Biografie
Pink, die eigentlich Alecia Moore heißt, wurde am 08.09.1979 in Doylestown, Philadelphia, USA geboren. Ihren Spitznamen bekam sie schon als Kind, weil sie schnell rot wurde.
Wie Trillionen andere Mädels singt sie sich zu den gerade angesagten Gassenhauern die Seele aus dem Leib, vorzugsweise zu "What's Up" von den 4 Non Blondes. Einmal wurde sie aufgrund derlei Gesangsakrobatik sogar verhaftet. Vielleicht hätte sie nicht um drei Uhr nachts die Nachbarschaft unterhalten sollen ... wer weiß. Eventuell waren die Erfahrungen auf dem Polizeirevier für sie derart traumatisch, dass sie sich entschloss, bei Linda Perry - der Sängerin der 4 Non Blondes - anzurufen und ihr zu unterbreiten, dass sie, falls sie nicht sofort mit ihr Songs schreiben würde, sie zu ihrem Stalker würde (englisch für "Anschleicher" - Stalker nennt man im angelsächsischen Raum Prominenten-Belästiger, die sich auch durch Strafandrohungen seitens der Gerichte nicht von ihrem Treiben abhalten lassen). Nachdem Perry die Nachricht von Pink auf ihrem Anrufbeantworter abhört, muss sie wohl ein laues Gefühl im Magen gehabt haben, denn sie gibt sich sofort geschlagen. Klar, denn mit einer Bekloppten im Rücken durchs Leben zu stapfen, ist erheblich uncooler, als für sie Lieder zu schreiben und mit ihr eine gute Zeit zu haben.Gesagt getan. Die zwei schreiben erste Songs für Pinks Debut "Can't Take Me Home", das auch mit Hilfe von Produzenten und Songwritern wie Scoff Storch (The Roots, Dr Dre), Dallas Austin (TLC und Madonna) und Damon Elliott (Bone Thugs-N-Harmony) entstand. Dass aus der Platte - zumindest in den Staaten - ein Doppelplatin-Erfolg wurde, ist aber auch vor diesem Hintergrund nicht unbedingt selbstverständlich. Zu verdanken hat sie das nicht irgendeiner gnädigen Unterstützung, denn sowohl ihre Stimme als auch das Sich-in-Szene-setzen muss sie irgendwie mit der Muttermilch aufgesogen haben. Apropos Muttermilch.Falls der Anschein entstanden sein sollte, dass Frau Pink auf der rosa Wolke aufgewachsen ist, kommt hier die Berichtigung. Als sie sieben war, scheiden sich ihre Eltern. Das Trauma aus dieser Erfahrung hat sie Jahre später in "Family Portrait" verarbeitet. Die Aufnahmen zu diesem Song gestalteten sich etwas schwierig, da beim Singen die Erinnerungen an die Streitereien der Eltern wieder an die Oberfläche traten. Beide, sowohl Mutter als auch Vater waren berührt, als sie ihnen das Lied vorspielte. Die wohlbehütete Welt hat sie auch in ihrem Teenagerleben nie gesucht. Nachdem sie sich nicht mehr mit gemeinen Mitschülern auseinandersetzen wollte, schmiss sie die Schule kurzerhand und schlug sich mit Gelegenheitsjobs bei McDoof und Co. durchs Leben. Janis Joplin, Jimi Hendrix, Billy Joel, Guns N' Roses, Green Day und 2Pac waren dabei ihre musikalischen Begleiter. Ins Musikgeschäft fand sie erst zögerlich. Nachdem sie ihre Karriere als einzige Weiße im Gospelchor einer Kirche beendet hatte, stieg sie in eine Punkband ein. Backgroundgesang für die Rap-Combo Scratch N'Smoove, bei denen Scratch von The Roots mitmachte, verschaffte ihr erste Kontakte zu Labels. LaFace schnappte dann sofort zu, als sie bei einem Talentwettbewerb auftrat.An dieser Stelle müsste es dem einen oder anderen dämmern, dass es sich bei Pink nicht um den 42376. Mariah Carey-Klon handelt. Im Gegensatz zu den meisten Trällerbienen schreibt sie fast alle Songs selbst und achtet dabei stets darauf, dass ihr eigener Stil in die Arbeit einfließt. Der beinhaltet eine gute Portion Kratzbürstigkeit und seit neuestem auch eine für R'n'B eher ungewöhnliche Menge an Gitarren und analogem Schlagzeug.2001 schlägt dann weltweit Pinks Stunde. Das Video zu "Lady Marmalade", bei dem sie neben Lil' Kim, Christina Aguilera und Mia im knappen Strapsenlook brillieren darf, entstand unter der Ägide von Missy Elliott und bescherte uns Pink Tag und Nacht auf MTViva. Zeitlich geschickt platziert erscheint ihr Zweitling "Missundaztood" im Frühjahr 2002 und etabliert den Namen Pink auch in deutschen Landen. 2000 Can't Take Me Home danach 2002 Missundaztood dann 2004 Try This und nun überraschte sie sie uns 2006 mit ihrem neuen Album I´m not dead.
Signatur

P!nk ist einfach Hammergeil!!!! |