Einloggen

Einladung

Suchen


Neuer Thread ...
More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

<Annika>
unregistriert

...   Erstellt am 05.10.2009 - 10:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Omar Chajjam (andere Schreibweisen: Omar-i, Omar-e Chaijam, Khayyam, Khajjam, Hayyam) wurde 1048 in Nischapur geboren und starb dort 1131. Omar stand bei seinen Zeitgenossen vor allem als Gelehrter in hohem Ansehen; er war ein hervorragender Mathematiker, Astronom, Physiker und Philosoph. Er verfasste Schriften über Algebra, Geometrie und andere Bereiche und war einer der bekanntesten Mathematiker seiner Zeit. In seiner Schrift über die Algebra ist Omar zu Ergebnissen gelangt, welche die abendländische Wissenschaft erst im sechzehnten Jahrhundert erreicht hat.

Seinen eigentlichen Ruhm erlangte er jedoch als Verfasser der Rubaijat, einer Sammlung von Sinnsprüchen, die er meisterhaft beherrschte. Er war ein ungewöhnlich origineller Dichter, der seine skeptisch-mystische Lebensphilosophie, mit einfachen Epigrammen zu vermitteln wusste.



Das Rubä'i ist ein Gedicht von vier Zeilen, von denen stets die erste, zweite und vierte reimen, während die dritte meist außerhalb des Reimes steht. Nur selten haben alle vier Zeilen denselben Reim. Das Rubä'i drückt in epigrammatischer Kürze einen eigenen Gedanken aus, und zwar meist in der Weise, dass die vierte Zeile zugleich mit der Wiederkehr des Reims eine Art Schlussakkord, oft eine unerwartete Wendung bringt.
Ein jedes Rubä'i ist ein selbständiges Gedicht.

LINK




Cecilia ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 28.06.2007
Beiträge: 422
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.10.2009 - 12:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Lavida ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 3915
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.10.2009 - 19:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen







Lavida ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 3915
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.10.2009 - 19:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Eliane ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 12.07.2007
Beiträge: 321
Nachricht senden
...   Erstellt am 10.10.2009 - 09:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Carpenoctem ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 470
Nachricht senden
...   Erstellt am 10.10.2009 - 12:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Marlene ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 12.08.2009
Beiträge: 36
Nachricht senden
...   Erstellt am 10.10.2009 - 17:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Angela ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 01.01.2008
Beiträge: 545
Nachricht senden
...   Erstellt am 11.10.2009 - 09:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




„B'stila" , diese goldbraun gebackene Pastete, gilt weithin als die Krönung marokkanischer Kochkunst. In Fes, der kulinarischen Hauptstadt des Landes, wird B'stila nach traditionellem Brauch allen frisch Vermählten am Morgen nach ihrer Hochzeit serviert, als Symbol für den Wunsch der Familie, das Leben des jungen Paares möge genauso süß sein wie diese köstliche Teigspeise.

Die Ursprünge der B'stila sind unter Kulturhistorikern nach wie vor umstritten. Manche halten sie für eine persische Kreation, die von den arabischen Nachbarn übernommen und mit der Eroberung Nordafrikas verbreitet wurde.

Andere Experten schreiben das Gericht den neuerungsfreudigen
Köchinnen von AI Andalus zu, dem mittelalterlich-arabischen Spanien.

Wie dem auch sei, B'stila hat längst einen festen Platz unter den typisch marokkanischen Spezialitäten erobert.

Ursprünglich wurde B’stila mit Taubenfleisch zubereitet, heute nimmt man meist Huhn.

Das Fleisch schmort zunächst in einer nach Safran, Zimt und Ingwer duftenden Soße, wird dann zerflückt und mit verquirlten Eiern,
gemahlenen Mandeln und Puderzucker zu einer Füllung vermischt,
die zwischen papierdünnen Teigblättern, warka genannt, verteilt wird.

Eine goldene B'stila, frisch aus dem Ofen, mit Puderzucker und Zimt bestäubt, wird am Tisch immer großen Beifall ernten.

Der Gastgeber sticht rasch einige Löcher in die blättrige Kruste, damit sich der köstliche Duft entfalten kann.

Nach dem traditionellen Segensruf Bismillah! bricht er mit geschickten Fingern einen Bissen ab und kredenzt ihn einem der Ehrengäste.



Rezept: B'stilla mit Huhn und Zitronen




Sarazena ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 501
Nachricht senden
...   Erstellt am 14.10.2009 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Lavida
Liebe Forumsmitglieder
herzlichen Dank für Deinen Hinweis, liebe Lavida. Ich habe Eure Beiträge über Marokko, seine Kultur, seine Geschichte und die vielen Rezepte mit Begeisterung gelesen und schwelge in Erinnerungen.

Umarmung
Denise





Signatur
"Je puise l'espérance dans le désespoir"
Victor Hugo

Eliane ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 12.07.2007
Beiträge: 321
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.10.2009 - 08:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]

Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Marokko Sarazena 4 just_for_fun
Berberdorf Afra - Hoher Atlas Marokko Sarazena 14 just_for_fun
Teesitten in Marokko 0 just_for_fun
......nach Irland Paula 391 just_for_fun
Suche nach Rot Minka 2 just_for_fun
Neuer Thread ...



Neue Seite 1

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Sony KDL-32W5500
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank