Blaue_Elise  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 18.11.2005 Beiträge: 20 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2005 - 02:41 |  |
Seine eigene Farbe von Leo Lionni
Kurzbeschreibung Papageien sind grün. Goldfische sind rot und Elefanten grau. Jedes Tier hat seine eigene Farbe. Nur nicht das Chamälion. Mal ist es gelb wie eine Zitrone, mal gestreift wie ein Tieger. Da steigt es eines Tages auf ein grünes Blatt und denkt sich: Wenn ich hier allezeit sitzen bleibe, werde ich auch meine eigene Farbe haben...
Der Schnabelsteher von Rafik Schami, Els Cools, Oliver Streich
Klappentext Der kleine Rabe beherrscht ein besonderes Kunststück: Er kann auf dem Schnabel stehen. Eines Tages macht er sich auf den Weg, den schönsten aller Vögel, den Pfau, zu suchen, der von morgens bis abends sein Rad schlägt. Doch der kleine Rabe ist enttäuscht, denn Radschlagen findet er langweilig, und der Pfau ist eitel und angeberisch und kann nicht mal ordentlich Schnabelstehen. Auf einmal finden auch die anderen Vögel den kleinen Raben interessanter als den...
Der Rabe, der anders war von Edith Schreiber-Wicke, Carola Holland
Kurzbeschreibung Mitten im Schwarm der rabenschwarzen Raben sitzt einer mit schillerndem, knallbunten Gefieder. Natürlich wird er mit Mißtrauen betrachtet und muß die absurdesten Verdächtigungen über sich ergehen lassen. Schließlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Flucht zu ergreifen. (Ab 4 Jahre.)"Was ist", fragte er. "Riech' ich aus dem Schnabel? Oder bin ich wem auf die Schwanzfedern getreten?" Die Raben schauten einander viel sagend an. Aber sie sagten nichts.Carola Holland: "Viel lieber als be-schreiben würde ich mich be-zeichnen. Ungefähr so: rabenschwarz angezogen, aber im Kopf lauter bunte Gedanken, die Bilder werden wollen. Ich bin in der Nähe von Berlin geboren, lebe und zeichne aber schon lange in Wien. Eine kleine Tochter und vier Katzen schauen mir dabei manchmal über die Schulter."Edith Schreiber-Wicke: "Ich schreibe Geschichten über Phantasie-Wesen, andere Wirklichkeiten und alles, was man nicht erklären kann, nur Geschichten über mich selbst schreibe ich nicht so gern. Also ganz kurz: Ich habe zwei Töchter, zwei Katzen, einen Ehemann (zwei darf man nicht) und wohne abwechselnd in Grundlsee und Venedig."
Filipok von Leo N. Tolstoi, Tatjana Kisseljowa
Kurzbeschreibung Filipok, der kleine Philipp, möchte schon wie sein älterer Bruder zur Schule gehen. Seine Mutter aber meint, daß er noch zu klein sei, und erlaubt es nicht. So läuft Filipok eines Tages heimlich los. Welche Gefahren und Überraschungen ihn auf dem0Weg erwarten und wie er schließlich in der Schule empfangen wird, davon erzählt diese kleine Geschichte, die Tolstoi für seine Schulkinder schrieb. Tatjana Kisseljowa hat die Bilder in warmen Farben dazu geschaffen, die in das dörfliche Leben im alten Rußland eintauchen lassen.
Karl-Heinz vom Bilderstöckchen. von Lukas Ruegenberg, Willi Fährmann
Kurzbeschreibung Nach seinem Bilderbuch "Wir nannten ihn Pimann", das von einem Kölner Stadtstreicher handelt, hat Lucas Ruegenberg in seiner zweiten authentischen Geschichte das Schicksal des mongoloiden Karl-Heinz beschrieben. Die Bilder und der Text von Willi Fährmann berichten über die Kindheit von Karl-Heinz, seinen Tagesablauf und darüber, wie die Umwelt auf ihn und seine Krankheit reagiert.
Fünf Kinder hatte Mama Maus von Werner Holzwarth, Christina Bretschneider
Kurzbeschreibung "Fünf Kinder hatte Mama Maus, vier sahen gleich - eins anders aus". Über das Anderssein und darüber, die eigenen Stärken zu entdecken.
Das Buch zeigt anhand einer Mäusegeschwistergeschichte, die manchmal undankbare Seite des Anderssein und die Vorteile uniquer Eigenschaften des Aussenseiters. Fordert zu Tolleranz auf und es gibt ein happy end.
Kröti und die Zauberblume von Andreas Dietz, Michael Dietz
Kurzbeschreibung Kröti ist nicht grün, wie alle anderen Schildkröten: Er ist leuchtend rot, was sofort auffällt. Seine Bemühungen, so zu sein, wie alle anderen, scheitern. Eigentlich ein Grund zu verzweifeln... Aber nachdem Kröti die Zauberblume gefunden und ihren Duft gerochen hatte, wünschte er sich, nie wieder grün zu sein. Er hatte nämlich festgestellt, dass er wunderbare bunte Geschichten erfinden konnte, wenn er an die Zauberblume denkt. Schließlich ist Kröti froh und stolz, dass er anders ist. "Gut, dass jeder anders ist ..."
Das kleine Ich bin ich von Mira Lobe, Susi Weigel
Kurzbeschreibung Der Kinderbuch-Klassiker vom kleinen Stofftier, das vielen Tieren ähnlich sieht, aber keinem gleicht - bis es erkennt: Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich.
Belo ist nicht eingeladen von Gabriele Auensen-Borgelt, Irmtraud Guhe, Gabriele Auensen- Borgelt
Jochen der Schweinefant von Iskender Gider
Kurzbeschreibung Weil Jochens Mama sich einmal heftig in einen Elefanten verliebt hatte, besitzt Jochen eine für ein Schweinchen sehr ungewöhnliche Nase. Die anderen Tiere auf dem Hof hänseln ihn deswegen und Jochen ist ziemlich allein. Doch eines Tages ist er der Held auf dem Hof. Wie es dazu kommt, wird Kindern ab 5 Jahren hier erzählt.
Es zeigt dem Leser, dass man nicht gleich zum "Außenseiter" abgestempelt werden darf, nur weil man "anders" ist. Das Buch plädíert für Offenheit und Toleranz! Auch die Illustrationen sind sehr gelungen.
Das Schaf mit dem Zitronenohr von Katja Reider, Angela von Roehl
Für Ältere:
Asselschlamassel von Guy Didelez
Kurzbeschreibung Sandra ist Rädelsführerin in ihrer Klasse. Und weil Sandra die Neue nicht mag, mögen die anderen Mädchen sie auch nicht. Die Quälereien, denen sich Farida ausgesetzt sieht, werden immer gemeiner. Gibt es gar keine Aussicht auf ein Happyend?
Stellaluna, kleine Ausgabe von Janell Cannon
Kurzbeschreibung Ein Flughund ist keine Fledermaus, und ein Vogel ist er schon gar nicht. Dennoch muß Stellaluna, nachdem sie schon als Baby von ihrer Mutter getrennt wird, in einem Vogelnest leben und Dinge tun, die für einen Flughund eigentlich völlig unmöglich sind. Zurück bei den Ihren, ist Stellaluna dadurch eine völlige Außenseiterin. Aber Toleranz und Freundschaft helfen zum Glück über alles Anderssein hinweg. (Ab 5 Jahren.)
Du bist nicht wie wir von Britta Groiß (Herausgeber), Gudrun Likar (Herausgeber)
Kurzbeschreibung Outsider, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Neue Rechte -- das sind Schlagworte, die heute in den Medien, im Alltag, im Privatgespräch ständig auftauchen. Schlagworte, in denen Geschichten stecken, Geschichten von Menschen, die davon voll betroffen sind: als Flüchtling, als Auswanderer, als Gastarbeiter, als Fremder in einer unbekannten Umgebung. Was heißt das eigentlich fremd zu sein? Heißt das anders aussehen als die meisten rundherum? Oder sagt das etwas über das jeweilige Verhalten aus? Und wenn ja, was? Antworten, die das klar beschreiben und ohne Wenn und Aber erklären, liegen nicht auf der Hand. Oder greifen zu kurz. Denkanstöße dürften somit die wohl brauchbarste Lösung bieten. Denkanstöße in Form von Geschichten, wie sie die Sammlung Du bist nicht wie wir ausweist. Zehn Geschichten vom Anderssein sind da versammelt, geschrieben von Autorinnen und Autoren, die schon bisher glänzend bewiesen, wie gekonnt und einfühlsam sie für ihr spezielles Publikum arbeiten: für junge Leserinnen und Leser. Werner J. Egli beispielsweise, der diesmal über die Belastung einer Beziehung schreibt, nämlich der des schwarzen Studenten Joe und seiner weißen Kollegin Sarah. Oder Jutta Treiber, die von einem nach Österreich eingewanderten Rastafari erzählt. Oder Martin Auer, der mit den Geschichten um den Herrn Balaban zeigt, wie man am besten auf menschenfeindliche Äußerungen reagiert. Es sind Geschichten über Menschen, die in einer ganz besonderen Situation stecken. Bedrohliche Geschichten bisweilen, irritierend, doch niemals verlogen: Denkanstöße eben. Und manche sogar mit einem Ausblick in bessere Zeiten. Ein "Nach-Denk-Buch", ein gelungenes Exemplar einer hoffentlich nicht aussterbenden Art. --Hanna Berger
Verdi, kleine Ausgabe von Janell Cannon
Kurzbeschreibung Was soll schon gut daran sein, später groß und grün zu werden, denkt die junge Pythonschlange Verdi. All die anderen grünen Schlangen sind faul, langweilig und unfreundlich. Außerdem mag Verdi seine leuchtend-gelbe Haut mit den schnittigen schwarzen Zickzack-Streifen lieber. Er beschließt, um nichts in der Welt grün zu werden - und bekommt dadurch eine Menge Probleme.
Die kleine Spinne Jonnie von Guido van Genechten
Kurzbeschreibung Die Biene fürchtet sich und der Wurm versteckt sich noch ehe Jonnie etwas sagen kann. Dabei ist er doch wirklich die liebenswürdigste aller Spinnen. Und er möchte nichts weiter, als ein ganz besonderes Geschenk mit den anderen teilen... Ein Bilderbuch für Toleranz und gegen Vorurteile für Kinder ab 3 Jahren.
Irgendwie anders Cave/Ridell
Kurzbeschreibung Ganz allein und ohne Freund lebte Irgendwie Anders auf einem hohen Berg. Eines Abends klopfte es an seiner Tür. Draußen stand jemand, der sehr seltsam aussah, ganz anders als Irgendwie Anders. Aber er behauptete, zu sein wie er, irgendwie anders. Seit diesem Abend hat Irgendwie Anders einen Freund, und sollte nochmal jemand an seiner Tür klopfen, der irgendwie anders aussieht als sie beide, so werden sie einfach ein Stück zusammenrücken... (Ab 4 Jahren.)
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