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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3116 Nachricht senden | Erstellt am 26.03.2008 - 18:26 |  |

Quelle
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<besucherin> unregistriert
| Erstellt am 31.03.2008 - 11:10 |  |

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ART 

Status: Offline Registriert seit: 13.12.2006 Beiträge: 1997 Nachricht senden | Erstellt am 01.04.2008 - 22:21 |  |

Warum erst jetzt Demonstrationen weltweit von Tibetern, Kirchen, Politikern, Sportlern, Sportfunktionären, Menschenrechtlern und den Medien?
Warum nicht schon als es um die Vergabe der Olympischen Spiele ging?
Die Tibeter werden nicht erst seit 4 Wochen
unterdrückt.
Die Chinesen verstoßen nicht erst seit 1 Monat gegen die Menschenrechte.
[Dieser Beitrag wurde am 01.04.2008 - 23:25 von ART aktualisiert]
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WordPerfekt

Status: Offline Registriert seit: 09.03.2007 Beiträge: 452 Nachricht senden | Erstellt am 02.04.2008 - 13:08 |  |
Die Bilder von Lavida, Besucherin und Art sagen mehr als 1000 Worte.
Seit 1951 ist Tibet von den Chinesen besetzt. Viele Tibeter sind geflüchtet. Auch der Dalai Lama. Er wirft seit Jahrzehnten der chinesischen Regierung Terror, Völkermord und ethnische Säuberung durch kulturellen Mord vor.
Für ein freies autonomes Tibet wirbt der Dalai Lama bei Staatsoberhäuptern und Regierungen weltweit.
Die wirtschaftlichen Interessen lassen alle Regierungsvertreter bei ihren Staatsbesuchen schweigen.
Meines Erachtens ist es absurd die olympischen Spiele in einem Land in denen vor unseren Augen Terror, Mord, Menschrechtsverletzungen passieren, abzuhalten, jedoch will niemand ernsthaft die Wirtschaftsmacht China verprellen oder gar destablisieren - das hätte unabsehbare Folgen.
Ein Boykott würde einfach niemandem nützen sondern nur allen schaden darum wird es ihn auch nicht geben, wenn er rein moralisch natürlich ohne Zweifel angebracht wäre.
Ich erinnere an den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau. Wem hat er genützt? Genau, nur den kommunistischen Ländern mit ihrer Diktatur.
Wenn wir jetzt von gegenwärtigen Eriegnissen auf historische umschwenken, dann hat die USA ebenfalls millionen Indianer, Sklaven, Vietnamesen etc im Keller.
Mit der selben Begründung dürfte dann kaum ein Land je olympische Spiele abhalten.
Deutschland wegen des Holocaust, Frankreich, Spanien, Großbritanien wegen blutiger Kolonialkriege und Eingeborenenausrottungen, Russland wegen Stalinismus, Türkei wegen Armenier, Südafrika wegen Apartheid etc.
Signatur Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm;
er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.
Franscis Picabia |
HollyvanMekeren

Status: Offline Registriert seit: 28.05.2007 Beiträge: 33 Nachricht senden | Erstellt am 02.04.2008 - 15:41 |  |
Dem Olympischen Kommitee musste von vorneherein klar gewesen sein, dass es mit seiner Entscheidung, die Spiele in China auszutragen, diesselben vorweg bereits hochgradig politisch machte.
Wie blind hätte man sein müssen, das zu übersehen? Es war und ist offensichtlich, dass China ein menschenverachtendes Regime besitzt, zu welchem die Spiele des Friedens einfach nicht passen können. Es war so gut wie sicher, dass dies zu Disskussionen und Konflikten führen würde.
Die Beschwerde und das Abwinken der Verantwortlichen, die Olympischen Spiele seien lediglich ein Sportevent, müssen daher abgewiesen werden. Die Entscheidungsträger müssen sich nun für ihre Wahl des Austragungsortes rechtfertigen - bei Leibe keine leichte Aufgabe, weiß man doch genau um die Situation vor Ort in China.
Auch ich schwenke jetzt mal von gegenwärtigen Eriegnissen im Tibet auf die Vergangenheit.
Allein Mao dürfte so um die 70 Mio Menschen auf dem Gewissen haben (was übrigens unangefochtener Weltrekord im Massenmord in Friedenszeiten ist), dazu kommen dann nochmals die unzähligen Opfer der kommunistischen Aufstände auf dem Land in den 1920ern als Mao noch ein unbedeutender Bezirksgruppenleiter war. Ist ein Hübsches Sümmchen.
Nun kann ich freilich behaupten, dass diese Ereignisse Schnee von gestern sind. Nur hat aber die KPC nie von der Gewalt lassen können und allen Widerständlern und Systemkritikern nach alter Tradition immerwieder den Papierhut aufgesetzt - zuletzt 1989 und nun eben 2008. Die Machthaber haben nichts dazu gelernt und nun dürfen die gleichen Verbrecher in ihrem Land die Olympischen Spiele abhalten. Werden dem Sport und gerade den Olympischen Spielen aber nicht auch immer eine friedenserhaltende und -fördernde Rolle beigemessen?
Dabei gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen China und anderen Staaten der Welt, die früher auch Massenmord betrieben: Diese Länder haben heute demokratische Systeme eingeführt, die die Menschenrechte nun beachten. China aber ruft wie vor fast 100 Jahren noch immer den "Volkskireg" gegen Unerwünschte aus.
Fakt ist, dass die Olympischen Spiele in Rotchina nichts verloren haben. Mit dem Abhalten der Spiele in Peking billigt man auch stillschweigend das menschenverachtende Regime dort. Das heißt zwar nicht, dass ich die Athleten vom Wettkampfantritt abhalten will - wer dahin möchte, der soll halt fahren - aber moralisch ist selbiges in keinster Weise zu verantworten. Deshalb soll ein Appell an die Sportler gerichtet werden, die Spiele aus Solidarität zu den Opfern, die die Kommunisten ermordert haben, und als Zeichen des Kampfes für die Menschenrechte zu boykottieren.
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ART 

Status: Offline Registriert seit: 13.12.2006 Beiträge: 1997 Nachricht senden | Erstellt am 07.04.2008 - 21:04 |  |
Nicht nur China verletzt die Menschenrechte
WDR heute Beginn: 23.15 Uhr
WDR-dok: Demokratie - für alle? 3. Taxi zur Hölle
Dokumentationsreihe.
Ausgezeichnet mit dem Oscar Academy Award 2008 für den besten Dokumentarfilm!
Foltern für die Freiheit? Aufsehenserregende Dokumentation über die Verhörmethoden der USA in Afghanistan, im Irak und in Guantánamo.
Es ist ein normaler Nachmittag, an dem Dilawars Schicksal besiegelt wird. Er hat drei Fahrgäste in seinem Taxi und fährt eine Strecke, die er schon tausendmal gefahren ist.
Plötzlich greifen ihn afghanische Soldaten auf und übergeben ihn an US-Soldaten. Er soll etwas mit einem Raketenangriff zu tun gehabt haben, heißt es. Fünf Tage nach seiner Festnahme stirbt Dilawar unter ungeklärten Umständen in seiner Gefängniszelle in Bagram - nur eine Woche nach einem weiteren mysteriösen Todesfall im selben Gefängnis.
Der Autopsiebericht lässt darauf schließen, dass beide Häftlinge den schweren Verletzungen erlagen, die ihnen während der Haft durch US-Soldaten zugefügt wurden. Seit die US-Regierung den "Krieg gegen den Terror" ausgerufen hat, sind über 100 Häftlinge unter mysteriösen Umständen in US-Gefangenschaft gestorben. Einer von ihnen ist Dilawar.
Der Filmemacher Alex Gibney geht seinem Schicksal nach und deckt dabei auf, dass die US-Regierung tief in die Vorgänge in den Gefängnissen im Irak und Afghanistan verstrickt ist. "Taxi zur Hölle" zeigt, dass die ungeklärten Todesfälle offensichtlich mit einer Strategie der US-Regierung zusammenhängen.
Er zeigt, dass Entscheidungen, die im Zentrum der Macht getroffen wurden, in direkter Verbindung zu Dilawars Tod standen. Sie zeigt auch, wie Donald Rumsfeld gemeinsam mit den Verantwortlichen im Weißen Haus den Kongress überzeugte, der Anwendung der Folter gegen Kriegsgefangene zuzustimmen. An dem Fall des Taxifahrers Dilawar macht Alex Gibney deutlich, dass das System der tolerierten Grausamkeiten dabei ist, sich zu verselbstständigen. Unschuldige wie Dilawar fallen ihm zum Opfer. "Taxi zur Hölle" ist ein eindringliches Plädoyer für die Einhaltung der Menschenrechte und der Genfer Konvention. Foltern im Zeichen der Demokratie?
Quelle www.WDR.de
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Mondnixe 

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2007 Beiträge: 426 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2008 - 10:19 |  |

Der Besuch des Dalai Lama in Deutschland ist überschattet vom Streit der Großen Koalition über den Umgang mit dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter. Dieser zeigte im ZDF jedoch Verständnis dafür, dass einige Politiker ihn nicht treffen wollten.
Quelle
mehr zur Sendung : Maybritt Illner 15.05.2008

Besonders gut gefallen, haben mir die Aussagen von
Hannes Jaenicke.
"Küssen chinesischer Hintern"
Der Schauspieler Hannes Jaenicke betonte, dass sich die Menschenrechtssituation in China seit der Vergabe der Olympischen Spiele nachweisbar massiv verschlechtert habe. "Wenn ich die Funktionäre aus den IOCs reden höre, dann schäme ich mich als Sportfan für diese Leisetreterei und dieses ständige Küssen chinesischer Hintern. Ich finde's unerträglich", so Jainicke, der die
International Campaign for Tibet Deutschland e.V. unterstützt.
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