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Cecilia ...



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...   Erstellt am 05.02.2009 - 08:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Biddy Jenkinson (vermutlich ein Pseudonym) wurde 1949 geboren.

Sie schreibt seit den 1980ern und lebt seit kurzem in Finnland. Obwohl sie zu den bedeutendsten Dichtern der zeitgenössischen irischen Literatur gilt, ist über ihre Persönlichkeit nur wenig bekannt. Neben zahlreichen Gedichten, erschienen u.a. in den Anthologien Dán na hUidhre (1991) und Rogha Dánta(1999), hat Jenkinson auch eine Sammlung von Kurzgeschichten An Grá Riabhach (Speckled Love) (1999) veröffentlicht. Darüber hinaus hat sie ein Theaterstück Mise, Subhá agus Maccó verfasst. Sie schreibt ausschließlich in der gälischen Sprache und zieht es vor, dass ihre Werke nicht ins Englische übersetzt werden, da sie die der Auffassung ist, dass durch die Übersetzung ins Englische wichtige Elemente ihrer Lyrik verloren gehen. Durch ihre Gedichte versucht Jenkinson ein Gefühl für das sakrale Wesen der Natur und für die Rolle der Frau, die diese zu erhalten versucht, zu wecken. Zur Zeit ist sie Herausgeberin der Zeitschrift Egise Eireann / Poetry Ireland Review.
Quelle




Ceist Teangan

Ni thugann Vjell agus mé féin
na hainmneacha céanna ar aon ni beo.
'Coill,' adeirimse. Deirseisean 'wald'
Ar shneachta cáite tugann sé 'Schneesturm frühling'
Tá oiread difriochtaf téarmafochta eadrainn
agus ata calóga sneachta inár dtimpeall.
Is maith linn imirt focal,
iad a chur ag spraoi.
An dtuigimid iad? An dtuigeann siad a chéile?
An bhfrcagrai'onn siad dá cheile?
Ni i gconaf. Girle guairle focal.

Leanann, ar ball, imni.
Tá focail faoi ghlas istigh ionainn,
iad dorcha ina lár.
Ni chloisimid na focail againn féin.
Babhta den eolchaire.
Tost.

Seasaimid ar dhroiehead os cionn abhann,
glún le glún,
guala le guala.
Ni gä focail anois.
Is faoiseamh san.
Snionn an t-uisce o thuaidh.
Muide bad béaldaite faoin droichead
i ag gluaiseacht, le sruth go muir.




Über den Sprachen

Vjell hat andere Wörter als ich andere Namen
wenn ich Wald sage gibt er korpi zurück
lurnituisku hält er Schneegestöber keäiinen
Frühlings- entgegen


Beispiele könnte ich nennen wie
Flocken so viele wir spielen gern mit den Worten
gern spielen sie untereinander
Leben mit ihnen ist aber auch Kreisen
um Fragen wie


Verstehen wir sie recht verstehen sie uns
sind sie sich gut gehen sie ein aufeinander
was nicht immer der Fall ist Kümmern um
Kümmernis wegen der Worte
bis wir anstatt

gelassen zu bleiben ganz wirbelig werden
Zeiten gibt es da haben sie Einschluss
in uns keiner
hört sein eigenes Wort
das bringt uns dazu nach
unseren Wörtern wie auch nach denen des anderen
Heimweh zu haben welches
so anschwillt dass wir einander meiden müssen

Oder aber und das ist das Schönste versteht ihr
erfahren wir lange ans Brückengeländer

gelehnt schultervereint Kopf an Kopf

die Wortnot als Freiheit Enthebung


schiesst das Wasser unter uns fort sind wir
ein Boot nordwärts flussab zum schwebenden Meer

schweigsam im Rumpf doch jauchzend an den Rändern





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