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Nikoma ...



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...   Erstellt am 15.03.2007 - 00:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Leute,

habe heute eine Rückmeldung von meinem Tuben-Amp Dealer aus Hong Kong bekommen.

Die Frage war, wie wird der Bisastrom beim Hersteller abgeglichen?

Da wir ja des öffteren von schlechten Einstellwerten lesen oder auch selber schon mal gemessen haben, wolte ich es jetzt genau wissen. Jeder hofft auf mehr Klangpotenzial, wenn er seinen Amp noch genauer abgleicht. Ich wurde heute eines besseren belehrt:

Die Gelbmänner gleichen wohl am Ende der Kette ab, also mit einem Oszi hinter den Aü´s gleichen sie Signal am Eingang & am Ausgang ab. Egal was der Biasstrom leutet.

Also, entweder führen die mich/uns jetzt richtig vor, oder sie bemühen sich wirklich eine Kanalsymmetrische Kiste mit Glühtuben nach Europa zu verschiffen!

Vorort anschauen fällt uns ja schwer, bei unseren Amp´s können wir es nicht mehr messen, da jeder schon gefingert hat.
Bei dem nächsten Amp der bei mir aufschlägt, würde ich es gerne mal kontrollieren.
Ich habe aber kein Oszi und wenn, dann bräuchte ich jemanden der damit umgehen kann! Hat jemand von euch das passende Equipment zur Hand, dann würde ich ins Auto steigen und wir wären einen Schlach schlauer!

Na, wie wärs / steigt jemand auf?





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up the irons

Michael

Roehrich ...

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...   Erstellt am 15.03.2007 - 00:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Michael..

Da würde ich ja beinahe vermuten das die Asiaten uns da vorführen wollen, ich hab 2 verschiedne China-Amp gehabt (Yaquin & Cayin) und bei beiden Amps waren die Ruheströme der Endröhren schon recht wild zusammen gewürfelt, von Blitzeisbildung zum fast-glühenden Blechen war alles dabei, wie das auf nem Oszi ausgesehen hätte würd mich auch interessieren.. aber das das dann bei so großen Unterschieden "normal" sein soll kann ich mir nicht vorstellen.

Nun, es bleibt bei uns ja zum großen Teil bei der Option die Ruheströme für einen Abgleich zu messen, und für mich hab ich dann da 4 Werte samt 4 Potis, danach stelle ichs ein, und fertig ist das imo.

Ob das dann am Oszi besser aussieht wäre ne gute Frage, oder ob die verbauten Chinaböller so eine große Streuung aufweisen, das es überhaupt nur per Oszi abzugleichen wäre?? Hm, die Chinaböller sind bestimmt nicht gerade prickelnd, aber so schlecht dürften sie wohl nicht sein eigentlich.

Wie hat denn der Händler den Ruhestrom für Deinen Amp berechnet? Wäre vielleicht lustig mal da nachzufragen, hier wie auch im HF gab das alleine schon seitenlange Diskussionen
LG Ralph





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Tonträger

Nikoma ...



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Status: Offline
Registriert seit: 28.01.2007
Beiträge: 524
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...   Erstellt am 15.03.2007 - 11:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Ralph,

bei meinem Amp hatte der Biasstrom ja garnicht so starke Abweichungen. Und man muß auch einbeziehen das die Tuben ihre Werte noch verändern und die K-Widerstände auch alle differieren. Wenn ich das mit bewerte, dann war mein Amp nicht schlecht eingemessen.
Aber viele der anderen China-Amp User hatten ja die tollsten Wertdifferenzen.

Na ja, ich wollte es euch halt nicht vorenthalten was ich da als Antwort bekommen habe!
Aber jucken würde mich das schon, einen neuen Amp mal annen Oszi zu hängen.

Also, piss denne Jungens!
Ich muss jetzt schnell wech aufen Geburtstach und muss noch 180/Km fahren, nicht nur schnell sondern auch weit!





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up the irons

Michael

Heidegeist
unregistriert

...   Erstellt am 15.03.2007 - 18:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Micha,

ich habe mal mit einem deutschen Tubeamp-Bauer darüber gesprochen, wie er den Ruhestrom einstellt. Die Methode ist folgende:

er misst und minimiert den Klirrfaktor. Das kann man andeutungsweise mit einem Scope machen aber mehr auch nicht. Für die K-Messung ist normalerweise eine Klirrfaktor-Meßbrücke notwendig. Die kostet im herkömmlichen Sinne ganz schön teuer. Die Audio-Software, die ich an anderer Stelle mal ansprach kann das auch (wie gut, weiß ich allerdings nicht).

Ich habe mal über ein einfaches K-Meßgerät nachgedacht, sodaß quasi jeder Tubeamp-Besitzer, bei dessen Amp der Ruhestrom einstellbar ist, dieses Prinzip mit wenig finanziellem Aufwand anwenden könnte.

Da ja i.d.R. der K-Faktor der Amps (nur) für f=1KHz angegeben wird, sollte es imho reichen, wenn man nur mit dieser einen Frequenz per Sinus in den Amp einspeisen würde und würde dann mit einem simplen Filter die nächste (weil größte) Harmonische (f=2KHz) messen und minimieren. Das sollte klappen, ist aber bisher nur in meiner Theorie am wirken. Vielleicht gibt es das auch schon irgendwo für schmales Geld zu kaufen?

Irgendwann werde ich das mal praktisch umsetzen und testen... spätestens, wenn ich rentiere. An der Theorie mit dem K-Faktor ist imho was dran.

LG
Rainer

[Dieser Beitrag wurde am 15.03.2007 - 18:10 von Heidegeist aktualisiert]





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