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Lenna ...
Pferdenarr
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Registriert seit: 18.10.2005
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...   Erstellt am 27.10.2006 - 20:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Laut schrillte mein Wecker früh morgens durch mein Schlafzimmer und ich drehte mich schwerfällig zu ihm hin, damit ich ihn ausschalten und gegen die Wand werfen konnte. Meine Finger fanden den Aus-Knopf und im Nu herrschte eine himmlische Stille, zumindest bis Rabauke sich an meinem Fußende regte und zu miauen begann. “Kater, sei still!” murrte ich und schlug dann meine Bettdecke zurück, um doch aufzustehen. Was blieb mir auch anderes übrig? Auf dem Hof warteten vier Tiere, die von mir versorgt und bewegt werden wollten, auch wenn ich eigentlich vom Arzt absolutes Reitverbot bekommen hatte. Doch dies ignorierte ich geflissentlich und war trotz meines ‘kleinen’ Reitunfalls und den Folgen jeden Tag bei meinen Lieblingen gewesen, auch wenn ich nur langsam ritt, wenn überhaupt. Schwerfällig und unter den Schmerzen, die meine gebrochenen, gestauchten und geprellten Rippen verursachten, stieg ich aus meinem Bett, kramte im Schrank nach einem dicken Pullover und ner neuen Reithose und zog mich an.

Wenig später fuhr ich auf den Parkplatz des Hofes und stieg aus, bevor ich den Neufundländer Teddy und die Border Mix Hündin Becky von der Rückbank ließ. Becky stürzte direkt in den Stall zu Navajo, während Teddy sich in meiner Nähe aufhielt und mich auch nicht aus den Augen ließ. Ich wollte gerade die Autotür schließen, als ich ein maunzen aus dem Auto vernahm und bemerkte, dass sich mein Kater noch darin befand. “Rabauke, raus!” seufzte ich und half ihm dann nach. Ohne dann auf sein Miauen zu achten, schloss ich mein Auto ab und ging in den Stall der Zuchtpferde. Solange meine Rippen noch nicht wieder komplett okay waren, würde ich den Hengst Showdown und die wunderschöne Stute Angels Wings zwar nicht reiten, aber das hieß ja nicht, dass ich sie nicht besuchen durfte. Der Hengst war gerade am Fressen, da wollte ich ihn nicht stören und deshalb kraulte ich ihm nur von draußen kurz die Stirn und ließ ihn dann in Ruhe. Angels Wings dagegen stand in der hinteren Ecke ihrer Box und schien regelrecht zu dösen, denn sie reagierte nicht, als ich die Boxentür öffnete. Ihr Fohlen dagegen kam munter angetapert und ließ sich bereitwillig von mir streicheln und knuddeln. Doch irgendwann schien Angels mich doch zu bemerken, denn sie prustete leise durch ihre Nüstern und trat langsam näher, um in meiner Jackentasche nach den dort befindlichen Apfelschnitzen zu suchen. “Na, du bist mir eine!” lachte ich leise, griff aber nach einem Apfelstück und gab es der Stute zum Fressen. Danach klopfte ich ihr noch mal den Hals und begab mich dann zu meinen eigenen Tieren, DIE würde ich nämlich noch bewegen müssen.

Als erstes nahm ich meinen ‘Unglücksraben’, dem ich meine Verletzung schließlich zu verdanken hatte. Aber ich war ihm nicht böse, so was konnte halt mal passieren und konnte glimpflich, oder, wie in meinem Fall, auch mal schlief ablaufen, da konnte auch Night Star nichts für. Allerdings ritt ich ihn vorerst gar nicht, ihn nahm ich nur an die Longe, denn selbst das verursachte schon genug Schmerzen. Der Hengst hasste es, an der langen Leine zu laufen und versuchte immer auszubrechen, so dass ich ihn oft zurückhalten musste. Nachdem ich den Oldenburger wieder in seine Box zurückgebracht hatte, war meine schwarze Perle an der Reihe. Der Friesenhengst Black Beauty ließ sich bereitwillig putzen, aber auch ihn ritt ich nicht. Das war mir zu riskant, er war noch immer unberechenbar und deshalb machte ich mit ihm Bodenarbeit im Trailparcours als Scheutraining. Dieses konnte man immer gebrauchen und so musste ich seine Schule nicht komplett unterbrechen. Der schwarze Hengst machte seine Sache wirklich gut, auch wenn er anfangs immer vor der Brücke und dem Flattervorhang scheute und stieg, nach und nach gewöhnte er sich daran. Als ich mit Beauty in den Stall zurückkam, hörte ich den Tinkerhengst Navajo schon ungeduldig rufen, er war es gewöhnt, dass ich ihn als erstes ran nahm. Im Gegensatz zu den vorigen beiden, ritt ich Navajo, denn er scheute vor nichts und niemandem und hatte zudem einen sehr weichen Schritt. Allerdings blieb ich in der langsamsten Gangart und übte Hufschlagfiguren und Schenkelweichen, Rückwertsrichten und Vorhandwendungen im Schritt. Der Tinker schien zu merken, dass es mir nicht so gut ging, um es mal harmlos auszudrücken, denn er schritt vorsichtig und wie auf rohen Eiern vorwärts. Er war wirklich ein Schatz, mein Tinker! Und genau DAS schätzte ich an ihm so. Zum krönenden Abschluss holte ich meinen kleinen Kultani aus seiner Box und ging mit ihm in die Halle, in den letzten Tagen war er wieder fröhlicher geworden und folgte mir willig. In der Halle angekommen spielten wir, wie in den letzten Tagen, Fußball mit meinem Gymnastikball. Der kleine Islandponyhengst Hotùr hatte wirklich gefallen an diesem Spiel gefunden und schoss den großen Gummiball mit Freude vor sich her und lernte sogar schon, ihn direkt zu führen. Es machte mir Spaß, ihm dabei zuzusehen und so musste ich mich nur selbst betätigen, außer Hotùr spielte direkt auf mich und erwartete, dass ich zurück schoss. Aber auch ihn brachte ich nach einiger Zeit zurück in seine Box, denn ich hatte ja auch noch zwei Jobs nachzugehen und bevor ich dieses tat, ging ich noch ins Reiterstübchen und gönnte mir eine heiße Schokolade.




Sorry, sorry, sorry!!!! Ich weiß, der Bericht ist zu kurz udn ich hab auch mal weider keinen Jobbericht geschafft... aber ich hab so viel zu tun mit Arbeit und so *heul* es tut mir leid!!!!! *blick senk* nciht böse sein!!! ich werde mich bessern!!!!!





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Kerstin ...
Adminstrator
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Status: Offline
Registriert seit: 01.09.2005
Beiträge: 67
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...   Erstellt am 28.10.2006 - 16:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ooooh lenna *kopfschüttel* so ein kurzer bericht und kein jobbericht.. ganz ganz böse!

nee jetzt mal im ernst!!! ich fand deinen bericht wiedermal klasse!!!





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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!


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