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Doris ...
HuRu Junghund
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...   Erstellt am 08.02.2006 - 19:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi,
ich musste heute mit Willi zum TA, was bei mir mal wieder eine Frage aufgeworfen hat. Wie handhabt ihr das bei schmerzhaften Behandlungen? Beistand geben und dabei riskieren, dass Hund es auch mit euch in Verbindung bringt oder lieber "alleine lassen" und dafür keinen eventuellen "Vertrauenseinbruch" riskieren. Willi bekam zwei recht schmerzhafte Injektionen und ich musste ihn natürlich festhalten und es hat ihm auch ziemlich weh getan. Jetzt ist natürlich aufgrund seiner Vergangenheit sein "Menschenvertrauen" eh nicht besonders ausgeprägt und er hat mich schon ne Zeit lang gemieden und dass tut mir dann wieder weh, denn er soll nie mehr Angst vor Menschen haben müssen.
Wie handhabt ihr das? Oder bin ich einfach nur zu "menschlich" emotional?

Grüsse Doris




DoubleTrouble ...
HuRu Welpe
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...   Erstellt am 08.02.2006 - 21:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Doris!

Ich halte meine beiden prinzipiell selber fest. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass kein TA oder Helferlein meine Hunde so ruhig halten kann wie ich.
Als mein Männe mal mit dem Dackel beim TA war und das Helferlein ihn gehalten hat hat es fast Löcher in der TA-Hand gegeben
Seit dem halten wir unsere Hunde immer selber fest.
Das beruhigt die Tiere mehr und den Schmerz vergessen sie spätestens beim 2. Leckerlie

LG
Birte





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Das Leben ist bunt und wunderbar!

Julia ...
Admin
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...   Erstellt am 09.02.2006 - 12:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Huhu Doris!
Wir halten auch immer selbst fest oder zumindestens selbst mit fest. Ganz alleine geht's manchmal beim Einstein z.B. nicht, weil der sich so aufbäumt, dass ich ihn kaum gebändigt kriege. Dann müssen sogar 2 Leute ran. Vorne am Kopf nehme ich ihn dann.
Ich finde es wichtig, dass die Hunde auch spühren, dass sie nicht alleine sind. Unsere Joyce ist auch so ein Sensibelchen, dass sie uns bei schmerzhaften Eingriffen Tage nicht mehr anguckt und nur zwangsläufig mit uns in Kontakt tritt. Nun ist Joyce aber auch kein Hund der prinzipiell schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat.

Ich finde es schon schwierig zu entscheiden. Wahrscheinlich würde ich immer wieder in Kauf nehmen, dass mein Hund eine "beleidigte Leberwurst" ist und mich nicht beachtet.

Meinst du denn dass Willi sauer auf dich ist oder dass er seine Unsicherheit Menschen gegenüber dann auch auf dich ausweitet?





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LG aus Frechen von Julia mit Einstein & Joyce

Birgit
unregistriert

...   Erstellt am 10.02.2006 - 10:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn ich zum TA muß, halte ich ihn zusammen mit der Tierarzthelferin fest (42kg!) Er läßt alles ruhig über sich ergehen, es tropft nur die Nase Aber.. ich mache mir die Mühe, danach wenn ich mal beim TA was hole, ihn mitzunehmen mich ins Wartezimmer zu setzten (als wenn wir gleich dran wären und ihm dabei Leckerlies zu geben. Dann gehen wir wieder..So halte ich ihn auf einem relativ niedrigen ''Angstpegel''




Doris ...
HuRu Junghund
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...   Erstellt am 11.02.2006 - 14:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi,

ich war bisher auch immer dabei, selbst bei kleinen OPs oder wenns ums festhalten beim Röntgen geht.
Julia schrieb
    Meinst du denn dass Willi sauer auf dich ist oder dass er seine Unsicherheit Menschen gegenüber dann auch auf dich ausweitet


Er ist eigentlich nicht unsicher Menschen gegenüber. Er mag Menschen (warum auch immer, bei seinen Narben am Körper).

Es war halt nur so ein Gedanke der mir kam. Empfindet der Hund mein Beisein wirklich als "Trost" und erträgt alles leichter (aber warum meidet er dann ne zeit lang), oder befriedige ich nur mein Bedürfnis zu "tüteln" und dem Hund ists eigentlich wurscht?

Grüße Doris

[Dieser Beitrag wurde am 12.02.2006 - 09:51 von Julia aktualisiert]




gaby ...
HuRu Welpe
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...   Erstellt am 12.02.2006 - 00:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Doris,
wir sind immer dabei, wenn wir beim Tierarzt sind. Egal ob bei den Hunden oder bei den Katzen. Sie sind in unserem Beisein einfach entspannter, weil sie wissen, dass wir auf sie aufpassen.
Wenn sie wirklich schmollen sollten, nutzen wir schamlos aus, dass sie alle bestechlich sind
Dann hat sich die Beleidigtseinphase recht schnell erledigt..
LG
Gaby





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Liebe Grüsse
Gaby
Gebiet51.de

Sandra 
HuRu Welpe
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...   Erstellt am 18.04.2006 - 13:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auch ich bleibe immer bei meinen Beiden 4-Pfoten dabei und lege selbst "Hand an".
Sowohl Luna als auch Paco wurden beide von ihren Vorbesitzern mißhandelt - gerade deshalb finde ich es wichtig, daß sie in schmerzhaften Situationen eben nicht wildfremden Menschen alleine ausgeliefert sind, sondern daß sie merken, daß ich da bin. Auch wenn sie assoziieren sollten, daß ich das Zufügen von Schmerzen billige, so beruhigt sie meine Anwesenheit trotzdem. Luna ist sehr scheu und änstlich und für sie würde die Welt zusammenbrechen, wenn ich sie beim TA "verlassen" würde. Außerdem vertraut sie mir so sehr, daß sie still hält, wenn ich sie mit ruhiger Stimme darum bitte. Paco hingegen wehrt sich mit aller Vehemenz seiner 40 kg und ist nur mit Maulkorb überhaupt beim Tierarzt handlebar. Aber auch hier gilt: wenn ich ihn halte "ergibt" er sich und lässt alles ziemlich ruhig über sich ergehen. Letztens allerdings wollte ihn auch noch eine Praktikantin am Hinterteil halten, was dazu führte, daß er ständig ruckartig den Kopf zwischen TA und Mädel hin und her wandte...wenn sein "Feind" von allen Seiten kommt, ist er außer sich ! Also hielt ich ihn wieder alleine und die TA konnte in Ruhe arbeiten.
Ich kann nur empfehlen, den Vierbeiner nicht in der TA-Situation alleine zu lassen. In der Regel sind die Nass-Nasen später doch auch einfach nur glücklich, wenn sie dem TA "entronnen" sind :o) ! Und da kommt der eigene Mensch doch gerade recht...




Schinken 
HuRu Welpe
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...   Erstellt am 20.04.2006 - 20:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Dame auch narkotisiert, auf meine Stimme reagiert und versucht vom OP-Tisch zu hüpfen. Man sollte nicht unterschätzen dass die Nasentiere auch wenn sie betäubt sind noch sehr gut hören was um sie herum geschiet.

Bei "normalen" Behandlungen bin ich immer dabei. Auch wenn eine kleine OP mit örtlicher Betäubung gemacht wird ist es besser sie selbst festzuhalten. Bei der nächsten Vollnarkose bin ich ganz sicher nicht im OP.





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LG U&O

if it looks good kill they probably will 08.10.2005


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