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Hemma
    

Status: Offline Registriert seit: 17.01.2008 Beiträge: 1137 Nachricht senden | Erstellt am 02.04.2008 - 10:45 |  |
Der Teufel hat aus einer besessenen Person folgendes gesprochen:
(aus d.Buch d.Seligen. Wolf v.Rippertschwand)
"Beim Sterben eines Menschen sind mehr als hundert Teufel zugegen. Der erste greift ihn in der Hoffart an, der zweite im Glauben ,der dritte in der Reinheit, der vierte in der Verzweiflung.
Er stellt ihm die Menge und Größe seiner Sünden, die übel angewandte Zeit, die strenge Gerechtigkeit des Allerhöchsten vor. So einer dieses, der andere jenes; wir machen ihn so verwirrt und angstvoll, daß es nicht auszusprechen ist. Dann machen wir ein solches Gewinsel, daß er nicht mehr hört, was ihm zugesprochen wird.
Aber, wenn die große Frau kommt, dann müssen wir in einem Augenblick davon. Sie pflegt ihn wie eine zärtliche Mutter ihr Kind. Solch einem Menschen wird es wohl, ja , solch einem Menschen wird es wohl.
Ist er gestorben, so trägt sie seine Seele in den Himmel, da ist Freude im Himmel. So auch, wenn wir eine Seele in die Hölle tragen können, so freuen sich die Teufel auch; wir gebe sie dem Luzifer und gehen wieder, andere zu bekommen.
In dem Augenblicke, da die Seele ausfährt, wird sie gerichtet. Ihr könnt es nicht glauben, wie geschwinde das Gericht geht. Gott hält dem Menschen sein ganzes Leben vor, und sozusagen in einem Augenblicke sind schon Millionen Menschen, die zugleich sterben, gerichtet.
Ihr könnt es nicht glauben , wir wissen es; es ist für euch unfaßlich.
Ich muß Dir auch von unserem Falle sagen, Weißt du, welches die größte Sünde ist? Die Hoffart! Diese hat uns von dem Himmel gestürzt. Es ist auch kein Mensch, der nicht von der Hoffart angefochten wird. Wenn sie etwas Gutes tun, so wollen sie, daß die Menschen es sehen und wissen. Oder ist dies nicht, so schreiben sie es sich zu und betrachten nicht, daß es ein Werk des Allerhöchsten ist. .
Signatur "JESUS,ich vertraue auf Dich!" |
buebi 
   

Status: Offline Registriert seit: 09.01.2008 Beiträge: 551 Nachricht senden | Erstellt am 02.04.2008 - 15:27 |  |
liebe hemma,
das habe ich auch schon gelesen.
wer sterbende gut beobachtet, kann auch oftmals eine große unruhe an ihnen erkennen, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
daher ist das gebet bei dem sterbenden und für ihn auch so wichtig.
und deswegen ist es auch so wichtig, einen sterbenden niemals alleine zu lassen. sie leiden große nöte- oftmals auch die, die zu lebzeiten geglaubt haben.
seit ich beim sterben meines papas die ganze zeit dabei war, und auch seine unruhe, angst, den verfall des körpers, aber auch die dankbarkeit für die gebete erlebt habe, versuche ich jeden tag besonders für die sterbenden zu beten. ich rufe auch immer den hl. erzengel michael an, dass er die bösen geister vertreiben möge.
wir sollten alle um eine gute sterbestunde beten und vor allen dingen, dass der HERR uns bewahren möge vor einem plötzlichen tod.
lg buebi
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fabian 
 

Status: Offline Registriert seit: 17.06.2006 Beiträge: 179 Nachricht senden | Erstellt am 28.04.2008 - 22:30 |  |
Ja die gute Sterbestunde ist sogar einer der dringensten Wünsche jedes Christen, sonst würde er nicht in der Allerheiligen Litanei erwähnt, denn NICHTS ist schlimmer als unvorbereitet zu sterben... ("Vor einem plötzlichen Tod bewahre uns")
Ich hab mal gehört das nirgendwo so viele Dämonen vorhanden sind wie am Totenbett, dort lauern sie auf die Seele und versuchen sie in ihrer letzten Stunde weichzukochen, um den Herren zu verleugnen!
Deswegen, immer auch auf einen plötzlichen Tod vorbereitet seind, durch regelmäßigen Kommunionempfan, mindestens monatliche Beichte und andauerndes Bekenntnis!
Durch gebet lässt sich jeder Dämon bannen, am Sterbebett der Rosenkranz ist eine Waffe in der Stunde des Todes das Stoßgebet z.B. "Jesus, Maria" (falls man dazu noch in der Lage ist), ein Priester am Sterbebett dürfte auch nicht von Schaden sein...
einen guten Tod (ich hoffe doch in fernen Jahren)
wünscht
Fabi
Signatur Hoc est enim corpus meum, quod PRO VOBIS tradetur!!!
Einstellung: Sitzplatz in der Kirche: Immer hinten rechts! |
mariamante 
    

Status: Offline Registriert seit: 01.06.2008 Beiträge: 1121 Nachricht senden | Erstellt am 29.04.2008 - 14:52 |  |
Meine Lieben!
Pater Faber schreibt einmal: "Für die liebende Seele ist der Tod das Fallen von der linken Hand Gottes in die rechte Hand Gottes."
Wenn wir uns also schon hier auf Erden bemühen, Gott aus ganzem Herzen zu lieben - dann werden wir auch eine glückselige Sterbestunde haben.
Vor längerer Zeit las ich aus Eingebungen Jesu an Sr. Consolata. Und als jene bezüglich ihrer Sterbestunde ängstlich wurde, da ermahnte sie der göttliche Heiland streng. Er meinte, was denn das für ein Vertrauen und eine Liebe wäre, wenn eine Seele, die sich ihr Leben lang treu bemühte Gott zu lieben und IHM zu dienen gerade von IHM in der Sterbestunde verlassen würde.
Ich halte es daher für wichtig Gott aus ganzem Herzen zu lieben, Gott in der heiligen römisch- katholischen Kirche treu zu sein und so auch eine glückselige Sterbestunde zu erhoffen. Ich glaube es war der hl. Maria Grignon von Montfort der schrieb:
Es ist das Vorrecht der Lieblinge Mariens, mit einem Lächeln auf den Lippen zu sterben.
Arbeiten wir daher hin auf eine glückliche Sterbestunde, indem wir Maria lieben und ehren.
Signatur Gelobt sei Jesus Christus |
Verkuender unregistriert
| Erstellt am 30.04.2008 - 18:06 |  |
Lieber Mariamante
Anknüpfend und als kleine Ergänzung zu Deinem vorigen sehr schönen Beitrag die Worte, die unser HERR UND GOTT JESUS CHRISTUS an die hl. Schwester Faustine - sie malte auf Geheiss des HERRN das weltbekannte Bild des BARMHERZIGEN JESUS - gerichtet hat:
" ....Die Seelen, die die Verehrung meiner Barmherzigkeit verbreiten, beschütze ich ihr ganzes Leben wie die Mutter ihr Kind, und in der Todesstunde werde ich für sie nicht Richter, sondern Erlöser sein. In dieser letzten Stunde hat die Seele keinen anderen Schutz als meine Barmherzigkeit.
Glückselig die Seele, die während ihres Lebens in meine Barmherzigkeit versunken war, denn die Gerechtigkeit wird sie nicht erreichen.... "
Und alleine die hl. Jungfrau und Gottesmutter MARIA kennt die Wege zum unendlich barmherzigen HERZEN ihres Göttlichen Sohnes.
Die HERZEN MARIENS und JESU sind eins im Leiden und in der LIEBE !
Viele liebe Grüsse vom Verkünder
[Dieser Beitrag wurde am 30.04.2008 - 18:11 von Verkuender aktualisiert]
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mariamante 
    

Status: Offline Registriert seit: 01.06.2008 Beiträge: 1121 Nachricht senden | Erstellt am 01.05.2008 - 05:58 |  |
Lieber Verkünder!
Vergelts Gott ewig. "Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen". Wenn wir in unserem Denken und Tun barmherzig sind, dann werden auch wir uns für Gottes Barmherzigkeit öffnenn können.
Ein Priester sagte einmal bei einem Einkehrtag, dass das Vater- unser ein "gefährliches Gebet" sei. Er meinte damit jenen Teil dieses Herrengebetes wo wir beten: "Vergib uns unsere Schuld, so wie auch wir unseren Schuldigern vergeben". Wenn wir nämlich nicht bereit sind anderen zu vergeben, dann bitten wir indirekt, dass auch uns nicht vergeben wird. Daher ist die Bereitschaft zu vergeben wichtig, damit wir in der Todesstunde die vergebende, barmherzige Liebe Gottes erfahren können.
Gesegnetes Fest Christi Himmelfahrt.
[Dieser Beitrag wurde am 01.05.2008 - 11:58 von mariamante aktualisiert]
Signatur Gelobt sei Jesus Christus |
ksetri 
   

Status: Offline Registriert seit: 13.07.2008 Beiträge: 700 Nachricht senden | Erstellt am 15.01.2009 - 22:58 |  |
Guten Abend,
das Thema heißt ja "Beim Sterben", deshalb stelle ich hier mal eine Frage, die mich schon länger bewegt.
Es gibt ja ein Sakrament das Jesus durch die Heilige Kirche spendet: Die letzte Ölung (früher so genannt) und heute Krankensalbung/Wegzehrung, glaube ich.
Was ist, wenn ein Katholik ohne versehen zu werden stirbt?
lG
ksetri
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maarhgziam unregistriert
| Erstellt am 16.01.2009 - 15:58 |  |
Viele viele Menschen kommen nicht in den Genuß des Sakramentes der letzten Ölung.
Dabei denke ich an die Mio. Opfer der Kriege, der Unfälle oder den Ländern die dieses Sakrament erst gar nicht kennen.
Daran kann es nicht liegen, daß jemand dadurch, indem er die letzte Ölung nicht bekommt, verworfen wird oder nicht.
Ich denke vielmehr an die Gottesmutter.
Bei jedem gegrüßet seist du Maria beten wir auch darum, daß sie für uns bitte besonders in der Todesstunde.
Das ist nicht nur ein gedankenloser Spruch, sondern ich glaube wirklich daran, daß die Gottesmutter einen besonderen Aufgabe erfüllt, wenn es bei jedem Menschen darum geht zu sterben.
Man sollte sich immer beim Sterben an die Gottesmutter erinnern, dann ist man auf der absolut sicheren Seite.
Dafür spricht nicht nur meine These, sondern das Mariengebet an sich und insbesondere die Begegnung des hl. Don Bosco mit Domenico Savio.
Hier die berühmte Vision des Don Bosco mit einem seiner Schützlinge.
http://br-thomas-apostolat.de/heiligen/savio.htm
maarhg
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ksetri 
   

Status: Offline Registriert seit: 13.07.2008 Beiträge: 700 Nachricht senden | Erstellt am 16.01.2009 - 17:43 |  |
Liebe Marhgziam,
danke ich habe den Link geöffnet und gelesen. Wo war er dort gewesen, wenn nicht Himmel, so kann er da doch auch nicht im Fegefeuer gewesen sein, weil es ja so schön war?
Es ist sehr erbauend und macht Mut.
Als ich noch Protestantin war und vor dem Sterben Angst hatte und konnte ich mit niemanden das besprechen, weil man diese Angst ja als rechte Christin nicht haben darf, so hat man mir es beigebracht. Ich hatte angefangen heimlich den Rosenkranz zu beten und da hat mir am besten gefallen "bitte für uns jetzt und in der Stunde des Todes."
Vielen Dank,
ksetri
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