Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

>

ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...
More : [1] [2]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Marasiah
unregistriert

...   Erstellt am 13.11.2006 - 12:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Ja, Krassus, huste leiser!“ griff Siah Atthelás Worte auf, lachte dann leise auf und nahm somit ihren harten Worten den Stachel. Sie war einfach nur froh am Leben zu sein, auch wenn sie den Junge in diesem Moment am liebsten für seine Unbesonnenheit würgen wollte. Wusste er denn nicht in welche Gefahr er sich da begab? Wahrscheinlich wusste er es, doch das Abenteuer lockte ihn viel zu sehr und so blieb sie für einen Augenblick einfach nur ruhig liegen. Ihr Atem beruhigte sich langsam und sie konnte spüren wie ihre Kraft wieder zurückkehrte.
„Aber ihr beiden seid mir echt ein paar Witzbolde. ‚Wir sitzen alle im selben Boot.’, wirklich witzig, Atthelá, wirklich schlagfertig. Krassus könnte glatt noch etwas bei dir lernen.“ Witzelte sie nun und schüttelte den Kopf, was natürlich keiner unter der Plane sehen konnte. „Aber du hast recht, so hab ich mir das Rebellenleben nicht vorgestellt. Das ist das zweite Mal an diesem Tag, dass ich vor den Wachen abhauen muss und das auf sehr abenteuerliche Art und Weise.“




Krassus
unregistriert

...   Erstellt am 13.11.2006 - 20:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


»Jawoll der Herr, ja ... *hust* woll die Dame!« versuchte Krassus weiter herum zu witzeln, als sie ihn beide ermahnten, leiser zu sein.
Krassus versuchte tatsächlich leiser zu husten, doch bei dem Versuch, es etwas zu unterdrücken, passierte das, was oft passiert: Sein Husten wurde nur noch intensiver. Und außerdem musste er auch etwas lachen über Atthelá und auch Marasiah.
»Hört auf ... *hust* ... mit den Witzelleien *hust* *lach* *würg*« kam es unter der Plane hervor. »Und ... Marasiah ... ich kann ... sicherlich noch viel lernen ... besonders tauchen ...«

Krassus bewegte sich vorsichtig und legte sich nun auf die Seite.
Er beruhigte sich nicht so schnell wie Marasiah und versuchte nun still zu sein, denn er hatte ungerne die Stadtwachen am Hals. Doch dann flüsterte er: »Klärt mich nun mal jemand *hust* auf, wer unser noble Retter ist?«

(Atthelá setzt mal aus)




Marasiah
unregistriert

...   Erstellt am 13.11.2006 - 21:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Ja, tauchen musst du tatsächlich noch lernen." stimmte Siah ihm zu, nachdem dieser seinen Husten einigermaßen wieder in den Griff bekommen hatte.
"Der Name unseres nobler Retters lautet Atthelá und er ist der viel zu abenteuerliche Sohn des Prinzen Nicolai, dem zukünftigen Königs von Dakien." erklärte sie ihm dann leise. "Wir sind Freunde, nicht wahr Atthelá? Ich werd ihm zwar den Hals umdrehen, wegen seiner Unbesonnenheit, aber wir sind Freunde." fügte Marasiah noch hinzu, wobei man an ihrer Stimme deutlich hören konnte, dass sie es nicht so meinte. Sie machte sich einfach nur Sorgen um ihn und versuchte dies nicht all zu deutlich werden zu lassen. "Was hat dir die Wache hinterher gerufen, Atthelá?"




Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 13.11.2006 - 22:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Atthelá



Atthelá sagte nichts, als Marasiah ihn als Sohn des Prinzen vorstellte, denn eigentlich war er auch mächtig stolz. Aber im Moment war es ihm nicht wichtig. Als er Marasiahs Worte dann jedoch vernahm, schmunzelte er, was sie nicht sehen konnte und irgendwie freute es ihn. Er war hier gerade derjeniger, der im wahrsten Sinne des Wortes am Ruder saß. Dennoch verstand er ihre Worte richtig und voler Freundschaft.
»Ihr würdet mir also gerne den Hals umdrehen?« lachte er schalkhaft und sich seiner Situation bewusst. »Dann bekommt Ihr aber noch mehr Ärger. »Aber ja, wir sind Freunde!« kam es dann milder. Auf ihre letzte Frage antwortete er dann aufrichtig: »Sie rief mir nach, dass ich keinen Unsinn bauen und nicht schon wieder stieften gehen solle. Es tut mir ja auch leid. Aber ich kann doch keine Freundin im Stich lassen ...«

Atthelá ruderte weiter und kam einmal dem Kai etwas näher, als er zwei Stadtwachen erkannte, die die Wasseroberfläche absuchten und Atthelá etwas zuriefen, was alle hören konnten:

Stadtwache: »He, du, da! Hast du hier zwei Schwimmer gesehen? Und was tust du hier?«

Seelenruhig ruderte Atthelá weiter und blickte gelassen zu den Stadtwachen, obwohl es in seinem Inneren ganz anders aussah: »Schwimmer? Nein. Dies ist doch ein Hafenbecken, kein Badestrand. Wer schwimmt denn schon zwischen all den Schiffen herum? Aber sagt, wieso sucht ihr zwei Schwimmer? Muss ich mich fürchten?« Und dann fügte er hinzu und war froh, so gut Latein zu sprechen: »Ich bin Salid und soll für den Hafenmeister schauen, ob auch alle Schiffe gut angebunden sind!« Nun, er sollte sich nicht sobald mehr öffentlich diesen Wachen zeigen, aber das war das Risiko.


Die Stadtwachen waren zu konzentriert auf das Wasser und empfanden diesen jugen Burschen nur als Nebensache: »Nein, nein, aber wir suchen zwei Rebellen. Passe dennoch auf dich auf. Nicht, dass sie dir dein Boot rauben. Die sind gemeingefährlich!!«


»Oh, ich verstehe! Keine Angst! Ich werde meine Augen offenhalten? Rebellen hasse ich wie die Pest, denn ihr müsst wissen, meinem Vater haben sie ...«

»Ja, ja, ist schon gut ...« antwortete eine der Stadtwachen und dann verschwanden sie.

Atthelá atmetet sichtlich durch. Aber er war stolz auf sich.
Dennoch war das mehr Abenteuer, als er gewollt hatte.
Leise flüsterte er: »Ich ruder noch etwas weiter und setzte euch dann ab ..«

(Weiter: Hafen, Kaimauer)

[Dieser Beitrag wurde am 13.11.2006 - 22:17 von Nicolai aktualisiert]




Krassus
unregistriert

...   Erstellt am 13.11.2006 - 22:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


(Kassus weiter: Hafen - Kaimauer)




Marasiah
unregistriert

...   Erstellt am 14.11.2006 - 13:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Oh Atthelá!“ flüsterte sie kaum hörbar und hätte den Jungen am liebsten in den Arm genommen. Solch lieben Worte taten nicht nur gut, sie waren Balsam für ihre Seele. Die Situation war einfach urkomisch und rührend zugleich und wäre in dem Moment nicht die laute Stimme einer Wache zu vernehmen gewesen, sie hätte womöglich doch noch ihrem Wunsch ihn in den Arm zu nehmen nachgegeben. Doch so wurde sie ganz ruhig, lag bewegungslos unter der Plane und wartete mit angehaltenem Atem darauf, dass die Wache wieder verschwand.

[weiter am Hafen – Kaimauer]




More : [1] [2]

Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------



;
...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Olympus 1 GB XD-Karte
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank