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sweety 
Neu dazu gekommen


...

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Registriert seit: 27.01.2008
Beiträge: 2
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...   Erstellt am 27.01.2008 - 14:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo,
bin neu hier und hab mal eine Frage. Wir bekommen ergänzende Leistungen (ALG II). Mein Mann erbeitet ganztags, ich auf Stundenbasis, zwischen 330 und 450 Euro brutto. Wir haben 2 Kinder (5 und 9). Der ältere ist behindert, Schwerbehindertenausweis 100% G und B als Merkzeichen. Zustand nach Hirntumor-Op. Epilepsie, komb. Entwicklungsstörung usw.
Ich werde dauernd angeschrieben wie ich mir meine weitere berufliche Zukunft vorstelle und soll mehr arbeiten damit wir keine Leistungen mehr brauchen. Unser Sohn hat Pflegestufe I. Ich hatte im letzten Jahr 129 !!! Fehltage. Davon 30 von mir da ich selbst ziemlich am Ende bin mit meinen Kräften.

Kann die ARGE verlangen das ich halbtags arbeite obwohl es gar nicht machbar ist? Nachmittags haben wir Therapien für Kind. Ich arbeite spät abends. Wer kennt sich da aus?

Danke im Voraus




Ottokar ...
Moderator
...............

...

Status: Offline
Registriert seit: 08.06.2007
Beiträge: 8150
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...   Erstellt am 27.01.2008 - 16:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Pflege eines Angehörigen (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 SGB II) bei Pflegestufe I reicht hier als Begründung nicht aus, da wird Vollzeit als Zumutbar angesehen.
Da er aber erst 9 Jahre ist, greift hier ein anderer §, nämlich Kinderbetreuung (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 SGB II), die Handlungsanweisung dazu besagt:
Bei Kindern, die das 3. Lebensjahr vollendet haben, ist die Arbeitsaufnahme nur dann nicht zumutbar, wenn eine Betreuung des Kindes durch Dritte nicht gewährleistet ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn besondere Gründe vorliegen, die die Betreuung und Erziehung des Kindes durch Dritte ganz oder teilweise ausschließen.
Und ich denke, das genau das hier zutrifft. Damit kannst du unter Berufung auf die Betreuung deines behinderten Kindes einen Job ablehnen, der diese Betreuung aus Zeitgründen unmöglich macht.
Vermutlich musst du aber nachweisen (ärztl. Attest), das und warum eine Betreuung durch Dritte hier nicht möglich ist.

[Dieser Beitrag wurde am 27.01.2008 - 16:43 von Ottokar aktualisiert]




sweety 
Neu dazu gekommen


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Registriert seit: 27.01.2008
Beiträge: 2
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...   Erstellt am 27.01.2008 - 18:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Danke für Deine Antwort.
Das mit dem Attest ist nicht das Problem. Das Pflegegeld würde für die Betreuung durch Dritte bei weitem nicht reichen. Alleine die ständigen Kontrollen in Onkologie, MRT-Kontrollen und EEG-Kontrollen.
Was ich halt nicht verstehe ist das ich mehr arbeiten soll obwohl ich ja schon arbeite. Es hat ja nichts damit zu tun das ich nicht will. Ich arbeite halt was zeitmäßig machbar ist. Die Pflegestufe sagt ja nur was über den pflegerischen Aufwand, aber nichts über den erhöten Betreuungsbedarf. Ich hab ja eine Betreuung nachmittags für ihn. Aber was nützt das wenn ich ihn aufgrund der epileptischen Anfälle laufend abholen muß? Bei den Fehlzeiten die ich hab nimmt mich kein anderer Arbeitgeber. Meine jetzige Chefin ist schon sehr nett was die Fehlzeiten betrifft. Außerdem ist nicht nur der große krank. Für den Kleinen hatte ich bisher nur nicht die Kraft einen Schwerbehindertenausweis durchzukämpfen. Er hat schweres Kleinkindesasthma und verzögerte Immunsystemreifung.
Ich denke, ich muß das ganze nochmals mit der Arge besprechen. Außerdem läuft Antrag des Großen auf Pflegestufe II.

Danke nochmals




Ottokar ...
Moderator
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Registriert seit: 08.06.2007
Beiträge: 8150
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...   Erstellt am 29.01.2008 - 15:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Bei Stufe 2 sind lt. Handlungsanweisung 6 Std. AZ zumutbar.





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