Siiri  Psycho Child
 

Status: Offline Registriert seit: 16.06.2005 Beiträge: 38 Nachricht senden | Erstellt am 16.06.2005 - 22:16 |  |
!Behind The Friendship! Ich hasse dieses aufgeblasene, eingebildete Arschloch immer muss er sich in mein Privatleben einmischen! Was zum Teufel hat er bloß? Ich habe ihm doch gar nichts getan, er ist wie ausgewechselt. Und das geht schon oft so in letzter Zeit, so seit ungefähr einer Woche. So kenne ich ihn gar nicht, so war er zum letzten mal als seine Freundin ihn einfach eiskalt abblitzen lassen hat. Das war auch gut so, das hatte er damals sich auch verdient. Man spielt auch nicht mit den Gefühlen einer Frau. Ich verstehe ihn nicht, wieso, wieso nur? Wieso macht er mich so runter?! Wir kennen uns durch unsere Eltern unser ganzes Leben lang, was ich manchmal bereue ist ihn kennen gelernt zu haben. Wieso mussten auch unsere Eltern uns immer zusammen stecken, als wir noch ganz klein waren?! Ich könnte ihn erschlagen für die letzte Aktion vorhin, und so was nennt sich ein guter Freund, ja ein sehr toller Freund der dich auslacht. Nur weil ich zum ersten mal seit ich 11 war wieder einen Rock angezogen habe?! Wie lustig, sonst sieht er mich nur in Hosen, ich hasse Röcke und damals habe ich es auch schon gehasst. Aber das beste kommt noch, der meinte dann auf einmal vor der versammelten Gesellschaft „Na bist du wieder wie früher?“ Dafür hab ich ihm eine geknallt und bin weggerannt, ich hoffe doch mal er versteht es. Und rennt mir nicht gleich hinter her um sich zu entschuldigen. Früher hat er mich immer sehr damit genervt und versucht unter den Rock zu schauen, aber damals hab ich ihm auch schon eine geknallt. Aber das ist jetzt nicht der Grund weswegen ich Röcke hasse! Das hasse ich, wieso muss es ausgerechnet immer mir passieren? Ich höre ihn mich rufen, nun sitze ich hier und versuche mich wieder zu beruhigen, zum Glück darf er nicht auf das Klo, denn die sind getrennt und ich hab mich hier vor ihm versteckt. Wir sind im Nosturi, den Aki hat heute Geburtstag, na ja. Das kleine Miese Arschloch was mich grad sucht, ist eigentlich sonst anders zur mir, er ist nett und sagt andauernd ich wär seine kleine Schwester, so behandelt er mich auch manchmal. Er schnauzt mich auch sonst immer an wenn ich mal wieder die Schule geschwänzt habe. Obwohl er die Schule ja selbst ja sogar geschmissen hat und das werfe ich ihm immer an den Kopf. Heute läuft auch alles Schief was nur Schief gehen kann. In der Schule musste ich nachsitzen nur weil ich kurz die Fucking Frage nicht beantworten konnte und mir Sara es vorgesagt hat. Dann macht auch noch mein Freund mit mir Schluss, weil er sich für so n Modepüppchen da interessiert hat mehr als für mich. Ist mir eigentlich aber auch egal, zum Glück bin ich jetzt wieder Solo und muss mir nicht das Gelaber von so nem schwachsinnigen, Hirnlosen, bekloppten und eifersüchtigen Wichser anhören. Nur weil ich kurz bei meinem besten Freund war und mit ihm gelabert habe. Dann als ich dann wieder zu Hause war, so gegen 16 Uhr wegen der Schule+ Nachsitzen. Meine Mutter war mal wieder zu hause, sonst ist sie immer unterwegs auf Arbeit und so. Aber heute da kam sie gleich mit dem Spruch an „Na wo treibst du dich wieder rum?“ Ich könnte mich so was von über sie aufregen, die beste Zeit ist immer noch dann wenn sie nicht da ist. Und das ist zum Glück sehr oft. Das alles was heute passiert plus die Aktion von ihm vorhin, das ist echt toll. Dafür könnte ich denen allen die daran beteiligt sind einen Preis verleihen für das beste generve von der ganzen Welt. Ich sitze hier immer noch und als Therapie schreibe ich Gedichte, Geschichten und Lieder. Die alle handeln über meine Gefühle. Immer das gleiche, mal sind die fröhlich was sehr selten ist, mal sind sie dunkel und düster und das sind die meistens. Ich habe nicht sehr viele Freunde, ich bin sehr zurückhaltend was die Freundschaft schließen mit anderen Leuten anbelangt. Ich sitze entweder zu Hause alleine oder bin gerne draußen. Treibe mich immer irgendwo rum, es ist immer scheiße wenn mein bester Freund auf tour ist. Dann weiß ich nämlich nicht was ich machen soll. Ich hörte plötzlich schritte auf der Toilette, das war bestimmt Lilja meine Freundin. Bestimmt sucht sie mich, oder auch nicht, ist auch nicht so schlimm. Mir ist lieber jetzt für nen Moment in Ruhe gelassen zu werden. „Angie, ich weiß das du hier irgendwo bist. Er hat mich gebeten dich hier rauszuholen, er will mit dir reden!“, ja das ist meine Freundin Lilja. „Schön für ihn, sag ihm er kann sich die Worte der Nettigkeit sparen.“, gab ich als Antwort. „Och komm, es mag zwar sein das dieses Arschloch zur Zeit scheiße zu dir ist, trotzdem komm jetzt raus. Bitte?!“ „Hey, ich bin kein Arschloch!“, ertönte es von Lauri. „Doch bist du, so wie du sie als der beste Freund behandelst.“, sagte Lilja. Nun kam ich endlich raus, auf dem Tisch da wo die Waschbecken sind saß Lilja und in der Tür stand Lauri. „Sorry Angie, das war nicht so gemeint. Das alles war nicht so gemeint.“, versuchte er sich bei mir zu entschuldigen. Ich guckte ihn an und ging dann wortlos an ihm vorbei zu den anderen. Ich zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht und setzte mich zu denen an den Tisch. Alle waren am Feiern, ich war nicht in Party Laune. Lilja saß immer noch auf dem Tisch und Lauri schaute sie an. „Was?“, sagte sie etwas ranzig. „Nichts..........!“, antwortete Lauri müde und ging ebenfalls zu den anderen, er setzte sich genau neben mich. Nun kam auch endlich Lilja wieder zu uns. Ich bin sehr müde, wie spät ist es überhaupt? Ich schlafe gleich noch ein. Es ist grad mal 23 Uhr, ich hab grad auf Lauris Handy geguckt, es liegt ja hier auf dem Tisch. Ich trank einen Schluck aus meiner Flasche, es wollten noch mehr Gäste kommen, hat man mir grad gesagt. Eine Stunde Später.......................! Ich fühl mich so voll wie noch nie. Ich glaub das war zu viel das letzte Glas Salmiakki. Alle waren am Feiern nur ich war nicht so richtig am Feiern. „Hey Lauri bringst du mich nach Hause? Bitte? Muss morgen zur Schule.“, sagte ich, na ok ich lallte es inzwischen. „Ja ok, komm hoch mit deinem Knackarsch.“, ich erschrak als er das sagte, ich war so dicht, das ich nicht mal merkte das ich auf seinem Schoß sitze. Ich zuckte zusammen und stand auf, etwas wackelig auf den beiden ging ich raus, aber vorher verabschiedete ich mich von allen. Eero machte es sich zur Aufgabe uns alle nach Hause zu Kutschieren, denn er ist der einzige von uns der nichts trinkt. Lilja war schon seit ca. einer guten Stunde zu Hause, sie geht mit mir in eine Klasse. Ich setzte mich ins Auto von Eero, Lauri folgte mir und setzte sich mit hinten hin zu mir. Ich muss wohl eingepennt sein. Denn die ganze fahrt über weiß ich nichts mehr von was da war. Am frühen morgen.............! Es roch nach Kaffee, dadurch wurde ich auch wach und auch durch den bekloppten Wecker neben mir. Ich machte meine Augen auf und erschrak, das war nämlich nicht mein Bett und auch nicht mein Zimmer. Vergebens versuchte ich mich an das letzte von gestern Abend zu erinnern. Ich hatte seltsamerweise Lauris T-Shirt an, das bedeckte grad noch so meinen Arsch. Ich stand langsam auf und schlenderte mit meinem dicken Schädel in die Küche. Da stand Lauri und machte Frühstück fertig. Er drehte sich zu mir und mit einem lächeln im Gesicht sagte er: „Morgen, das du auch mal wieder wach wirst. Du musst dich mal bisschen beeilen, das Frühstück ist fertig und du musst gleich los. Die Schule fängt gleich an.“ „Danke Mami.“, sagte ich und ging auf ihn zu, ich umarmte ihn wie ein kleines Kind es immer bei seiner Mutter macht. Ja ich bin schon am frühen morgen immer so witzig und nett. „Was mach ich eigentlich hier bei dir und dazu auch noch in deinem T-Shirt?“, fragte ich ihn, nachdem ich mir eine Kopfschmerztablette reingezogen hatte. „Gestern, na ok heute Nacht. Du bist eingepennt und ich wollte dich nicht wecken, also hat Eero uns zu mir gebracht. Und als wir dann hier waren warst du kurz wach und ich habe dir das gegeben. Deine Schulsachen, sind hier noch von gestern. Also los. Husch, ab mit dir.“, klärte er mich auf. „Danke, wenn du für mich jetzt noch frische Klamotten hast und die Schulsachen für Mittwoch und nicht Dienstag, dann bist du n Schatz.“, antwortete ich. Ich trank meinen Kaffee aus und trottelte ins Bad. Auf dem weg dahin fielen mir meine Klamotten ins Auge. Da lagen doch wirklich frische Sachen von mir und meine Schulsachen. Das wundert mich jetzt aber total. Ich warf einen vielsagenden Blick zu Lauri und schnappte mir die Sachen. Nach einer halben Stunde im Bad war ich endlich fertig. Ich ging wieder in die Küche. „Wo hast du gepennt? Und was haben meine Sachen hier verloren?“, fragte ich ihn aus. „Du hast wirklich zu viel gesoffen, süße. Ich hab auf der bequemen Couch gepennt. Und deine Klamotten, hast du gestern noch bevor wir zur der Party gingen zu mir gebracht.“, ich hasse es wenn er mich süße nennt, ich kann es überhaupt nicht ab. Das hört sich so Panne an. Lauri schaute mich mit einem vernichtenden Blick an und zeigte auf die Uhr. „Ja, ja! Ist ja gut. Heippa.“, sagte ich umarmte ihn und ging dann zur Schule. Auf dem Weg dahin, ging ich noch bei Lilja vorbei und die war auch schon ab marsch bereit. Wir beide hatten keine Lust auf die Schule und das Generve von unseren Lehrern und vor allem weil wir noch voll den totalen Kater haben. „Ich brauch noch kippen.“, sagte ich grinsend, nachdem ich auf die Uhr geguckt hatte. Liljas schlechte Laune und Kater Grimasse änderte sich in gute Laune um. Also gingen wir noch zum nächsten Laden und holten da uns Kippen und was zu trinken, aber kein Alkohol, denn da drauf hab ich jetzt nicht wirklich bock. Dann gingen wir noch kurz bei mir vorbei, ich ließ zu hause meine Sportsachen und Biosachen, denn die beiden ersten Fächer, würden wir ja nicht unbedingt erscheinen. In der Küche lagen Briefe und ein kleiner Zettel mit der Nachricht von meiner Mutter hing am Kühlschrank. Da stand drauf :“Hallo Schatz, ich weiß ja nicht wo du dich wieder herum treibst, aber ich hoffe doch es geht dir gut. Ich bin froh das Lauri auf dich aufpasst. Ich komme heute Abend nicht wieder, da ich auf Geschäftsreise bin, ich bin insgesamt 3 Tage unterwegs. Das wollte ich dir noch bescheid sagen. Hier ist Geld, damit du dir was zu Essen holen kannst. Und geh bitte zur Schule, und schwänz nicht wieder. Das essen von gestern Abend ist im Kühlschrank. Wie die Mikrowelle funktioniert weißt du ja hoffentlich noch. Mach dir schöne freie Tage, ohne mich. Hab dich Lieb. Deine Mutter.“ Das ist meistens die einzige Kommunikation zwischen meiner Ma und mir. Denn wie gesagt sie ist sehr oft unterwegs. Und mein Vater der lebt in Italien. Da arbeitet er immer, aber jetzt haben sie sich getrennt und jedes mal wenn meine Ma kocht, dann kommt wieder mal ihr ekliger, widerlicher, unausstehlicher Freund mit seinem Sohn und der grad mal 16 ist und schwer verknallt in mich ist, aber wozu hat man einen besten Freund. Lauri kommt dann immer zu mir wenn die beiden Ekelpakete da sind und dann geht’s hier rund. „Na hat dir deine Ma wieder mal Geld da gelassen?“, holte mich Lilja aus meinen Gedanken. Ich nickte grinsend als Antwort. „Was wollen wir hier solange machen? Wir haben ja noch ca. 2Schulstunden Zeit.“, fragte ich Lilja, die sich grad aus dem Kühlschrank eine Flasche Wasser holte und sich dann im Wohnzimmer gemütlich machte. Ich folgte ihr und ließ mich neben sie aufs Sofa fallen. Sie zuckte mit den Schultern und holte ne DVD aus dem Schrank unter dem Fernseher raus. Und hielt es mir dann fragend vor die Nase. „The Crow, ja wieso nicht?!“, sagte ich und machte an. Der Film ging ungefähr 2 Stunden. Etwas länger als unsere Schulstunden, aber egal. Nach dem Film machten wir uns gaaaaaaaaanz langsam auf den Weg zur Schule. Da wir zu Fuß gingen und dazu auch noch so langsam brauchten wir so ne drei viertel Stunde bis wir endlich ankamen. Da wir in verschiedenen Kursen waren, trennten die Wege für uns als wir in der Aula waren. Sie musste hoch zum Chemie und ich musste in Matheraum. Ich schlurfte über den Schulflur bis zum Klassenraum, ich klopfte an. „Herein“, erklang es von ihnen und ich ging rein. Alle Schüler starrten mich an und der Lehrer erst recht. „Na wieder mal zu spät Angie Jeijsii Nordin?“, fragte mich der Lehrer belustigend. „Ja, an ihrer Stelle würde ich mich freuen das ich überhaupt noch erschien bin!“, gab ich schnippisch als Antwort und setzte sich auf meinen Platz neben Rajah. „Geht es denn bitte das nächste mal nicht so frech? Und was ist dies mal der Grund für dein zu spät kommen?“, laberte Herr Albrecht weiter, so heißt der Lehrer, und wie man es an dem Namen erkennen kann, kommt er aus Deutschland. Und den Deutschunterricht macht seine Frau, ist genauso ne dumme Zicke wie er. „Ich habe verschlafen.“, antwortete ich genervt. Rajah guckte mich an und meinte dann: „Sei froh, das du erst jetzt gekommen bist, in Bio haben wir nen unangekündigten Test geschrieben, keiner konnte das.“ Ich nickte nur und dann schaute ich wieder zur Herr Albrecht. „Angie du bist ne ausgezeichnete Schülerin, nur das du so rum Zickst und immer, fast immer zu spät kommst. Ist nicht sehr toll. Und wenn du wieder normal bist, kannst du ja mal wieder kommen. Aber so wie du dich jetzt benimmst kann ich keinen Unterricht weiter führen.“, sagte Herr Albrecht mit einem Unterton der mir nicht Gefiel, darauf packte ich meine Sachen wieder ein und verschwand. Mit den Worten : „ja ok, wenn sie das so wollen.“ Ich schaute noch kurz in die Runde bevor ich verschwand, und alle waren am grinsen und lächeln. Sonst setzt sich ja keiner durch, bei dem Lehrer. Ich verließ den Schulhof und ging zur Lauri. Wieso auch nicht, wenn er noch zu Hause ist. Und von der Schule werfen werden sie mich bestimmt nicht, denn dafür investieren meine Eltern viel zu viel in die Schule. Schon Meter vorher sah ich Kreischies und Fans vor Lauris Haustür, mal wieder ist die Wohnung belagert. Ich finde das immer ganz schön nervig und gleichzeitig belustigend. Ich zuckte mein Handy aus der Tasche und rief ihn an. Er ging schnell dran: „Ylönen?“ „Schick die verdammten Kreischies weg!“, sagte ich. „Wieso? Was bringt dir das? Angiiiieeeeeee?“, antwortete er schlaftrunken. „Hab ich dich geweckt? Nein ich schwänze nicht, ich bin nur etwas zu spät gekommen und dann hat er mich nach Hause geschickt. Mach mal bitte auf.“ „Ja ich hab grad gepennt. Du hast einen Schlüssel, manchmal frag ich mich wirklich wozu du einen hast.“ „Sorry, na ok. Wenn du sie nicht wegschickst tu ich das für dich! Bis gleich!“, sagte ich und legte auf, er legte ebenfalls auf. Ich holte noch einmal tief Luft und schlug mich so zusagen an den ganzen Mädels vorbei. Es gab mal wieder Getuschel über mich. Die eine meinte ganz frech: „Sieh dir mal die an, kann nicht mal genauso warten wie wir und drängelt sich einfach durch.“ „Darf ich mal hier vorbei?“, fragte ich genervt. Die eine ging mir aus dem Weg, die nächste eher nicht und blieb protestierend im Weg stehen und starrte mich mit ihren großen Augen an. Ich verdrehte genervt die Augen und schob sie dann ganz dreist zur Seite, mit den Worten : „Wer nicht hören will der muss fühlen.“ Nun war ich endlich an der Tür angekommen, wieso muss auch jede Wohnung seinen eigenen Eingang haben?! Das Nervt unheimlich, ich zuckte meinen Schlüsselband aus der Tasche und machte auf. Die ganzen Mädels konnten nicht aufhören und laberten weiter über mich. Ich ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen, ging weiter durch in die Küche und setzte Kaffee auf. Lauri kam mir verschlafen aus dem Bad entgegen. „Na du?“, sagte ich und begrüßte ihn. „Manchmal glaub ich echt du machst das extra, aber egal. Und wie viele sind da vor der Tür? Bist du gut durch gekommen? Das Nervt immer!“, sagte Lauri und setzte sich auf das Sofa im Wohnzimmer. „Hab was für dich, Kaffee, dein Lebenselixier. Ja da waren ziemlich viele Kreischies und die eine meinte doch wirklich mich nicht vorbei lassen zu müssen.“, erklärte ich ihm und als der Kaffee endlich fertig war gab ich ihm ne Tasse. Er bedankte sich und trank einen großen Schluck aus seiner Tasse. Ich ließ meine Tasche in der Küche liegen und setzte mich neben Lauri auf die Couch. „Was wollen wir machen?“, fragte er mich nachdem er schon seinen Morgendlichen Kaffee getrunken hatte. Und das sind da so an die 3-5 Tassen mit Milch. Ich bin nicht besser, wir sind alle etwas Kaffeeabhängig. Scheiß Kaffeejunkys. Nein, so schlimm nun auch weder nicht. „ich weiß es nicht! Ist mir auch irgendwie egal.“, gab ich als Antwort. „Überleg es dir mal solange geh ich nämlich schnell duschen!“, sagte er und ging ins Bad. Ich machte die Glotze an und nach paar Minuten hörte ich das Wasser im Bad rauschen. Da kam mir die Superidee ein wenig an dem Wasserhahn rumzuspielen. Ne, so fies bin ich nicht oder doch? Mhh, schnell lief ich in die Küche und ließ heißes Wasser laufen und danach kurz kaltes. Man konnte einen entsetzten Schrei aus der Dusche von Lauri vernehmen. „Biest.“, schrie er noch hinterher. „ich weiß nicht was du dich so aufregst, ich brauchte halt das Wasser.“, sagte ich und versuchte mir das Lachen zu verkneifen. „Das gibt Rache, verlass dich da mal drauf.“, sagte er als er plötzlich hinter mir in der Küche stand, nur mit einem Handtuch um die Hüfte gewickelt. Argh. Ich zuckte zusammen und fuhr rum. Ich lächelte ihn verlegen an, ich hatte nämlich gar nicht mitbekommen, das er schon längst fertig mit Duschen war. „Tu das nie wieder.“, sagte ich als ich mich wieder eingekriegt hatte. Er ging ins Schlafzimmer und zog sich um. Er sieht voll Sexy aus, er hat voll den geilen Oberkörper. Oh man, was mach ich da? Ich finde meinen besten Freund sexy, na ist ja toll solange es nichts anderes ist. Doch seine grünen Augen, sein Lächeln, ohh man, also langsam glaub ich das ich in ihn verknallt bin, oder etwa mehr als nur das?! Denn in letzter Zeit wenn er neben mir ist oder bei mir, dann fühl ich mich so von ihm angezogen und kriege immer voll das kribbeln im Bauch. Also langsam mache ich mir selbst Angst. Ich stand immer noch in der Küche und war in Gedanken verloren. Lauri schlich sich ganz langsam an mich. Er stellte sich hinter mich und meinte: „Na stehst du immer noch hier?“ ich bekam Gänsehaut und ich konnte seinen Atem in meinem Nacken spüren. Ich schloss kurz die Augen und atmete tief aus. ´Ok Angie jetzt bloß nicht durchdrehen, denk dir ne Ausrede aus und geh nach hause.´, dachte ich bei mir. Lauri war schon wieder längst im Wohnzimmer und schaute mich ganz dumm an, weil ich keine Antwort gab. Ich schnappte mir meine Tasche aus der Küche und sagte flüchtig. „Heippa, ich geh dann mal. Man sieht sich. HDGDL.“ Lauri stand auf und umarmte mich, so wie wir es immer machen, zur Begrüßung oder Verabschiedung. Wieder bekam ich am ganzen Körper Gänsehaut. Er schaute mir tief in die Augen und ich verließ Wortlos seine Wohnung. Ich steckte mir ne Kippe an und ging mit schnellen Schritten nach Hause, bloß schnell weg von Lauri und seiner Wohnung. Ich wollte ihn nicht sehen, nicht jetzt. Nicht nachdem mir das grad passiert ist. Die ganzen Mädels guckten mir hinter her. Nach ner halben Stunde ungefähr war ich endlich wieder zu Hause. Meinen Ranzen ließ ich in der Diele liegen und ging schnell Duschen. Das heiße Wasser lief meinen Kalten Körper runter, ich könnte hier noch Stunden lang Duschen, würde da nicht das verdammte Telefon klingeln. Schnell wickelte ich mir ein Handtuch um und ging ans Telefon. „Nordin?“ „Hei Angie, wieso bist du vorhin ohne was zu sagen abgehauen? Hab ich dir was getan?“, das war eindeutig Lauri, mein Herz schien so heftig zu klopfen das ich das Gefühl hatte, das es gleich mir aus der Brust raus reißt und das alles nur weil Lauri am anderen Ende der Leitung ist. „Nein, sorry. Ich wollte nur nach Hause.“, versuchte ich mich so normal wie möglich zu verhalten. „Gilt das denn noch für heute Abend?“, fragte er mich. „Was denn?“, oh scheiße, hab ich da vielleicht was vergessen? „Nosturi? Du? Ich? Und noch paar Leute? Wir wollten doch alle zusammen reden.“ „Oh ja ok, geht klar.“, man das hab ich ja ganz vergessen, nur ich hab auch ganz vergessen was wir noch mal bereden wollten. Wenn ich das ihn auch noch frage dann hält er mich für total bekloppt. Erst haue ich einfach ab, dann vergesse ich auch noch was heute Abend war. Ich sollte mich mal zusammen reißen. „ich hol dich dann wie versprochen um 7 ab.“ „Ja ok, ich werde warten und fertig sein.“ „Ich hör dann mal auf, Heippa. Bis heute Abend süße.“, das gab mir den Rest, er nennt mich immer süße. Zum Glück hat er ja grad aufgelegt. Ich würde sonst wirklich austicken. Ich schmiss das Telefon auf mein Bett und zog mich dann um. Ich zog ne schwarze Hose und einen dunkel blauen Schlabberpulli an. Ich hatte keine Lust jetzt mir noch n Top rauszukramen. Ich ging in die Küche, denn ich hatte Hunger. Im Kühlschrank war nichts vernünftiges zu finden. Also beschloss ich mir ne Pizza zu bestellen. Ich rief an und die würden mir in ner halben Stunde liefern. Solange würde ich es auch noch aushalten. Da fiel mir grad ein das ich noch ne DVD zu gucken habe, weil ich die meiner Freundin letztens abgezogen habe. Na ja ne richtige Freundin ist es auch nun wieder nicht. Wir kennen uns durch das Internet, ich geh fast immer auf das eine Forum auf der The Rasmus Fan Seite und schaue mal kurz drauf und da ich die Jungs persönlich kenne. Weiß da zum Glück keiner, für mich ist Lauri ein ganz normaler Mensch der Musik macht. Und deren Musik höre ich sehr gerne. Und auf dem Forum hab ich mal n Mädel Namens Lilith kennen gelernt. Wir verstehen uns gut und das nächste mal wollen wir uns auf einem Konzert von The Rasmus treffen. Ich ging zur Tür und machte auf, denn es war der Pizza Freak. Endlich, ich habe nämlich Mordshunger bekommen. Die Tür stieß ich mit dem Fuß hinter mir zu, nachdem ich bezahlte. Mit der Pizza und ner Flasche Ketchup setzte ich mich ins Wohnzimmer und schmiss die Glotze an. Die DVD war schon drin, das war irgendwie ein langweiliger Film. Am Anfang denk ich mal ist er nur so zum Sterben Langweilig, hoffe ich. Wieder steckte ich mir ne Kippe an. Ist bei mir schon normal, wenn meine Ma nicht da ist oder nicht in Sicht, dann steck ich mir immer eine an. Sie kann es nicht haben wenn ich Rauche. Aber was soll’s, ist doch mein Leben und meine F*****g Gesundheit. Stunden vergingen ich saß immer noch vor der Glotze und schaute irgendwelchen Kramm der grad im Fernsehen lief. Es war total langweilig. Besser als gar nichts und ins Netz hab ich auch grad keine große Lust zu. Ich pennte ein, durch das schellen an der Tür wurde ich wieder wach, ich sprang schnell hoch und machte die Tür auf. Lauri stand vor der Tür und schaute ganz dumm aus der Wäsche. Gähnend und halb verpennt bat ich ihn rein. Er ging durch und meinte: „na schon ab marsch bereit?“ Ich schüttelte verneinend den Kopf „Ne du sorry, ich bleib lieber zu Hause. Ich bin müde und kaputt.“, sagte ich. „Schade, na ja leider kann ich dich ja zur nichts was spaß macht zwingen. Ich ruf dich dann noch mal an. Heippa, süße. Und besser dich!“, sagte er und gab mir einen leichten Kuss auf die Stirn. Dann ging er weg. Ich war so müde das ich jetzt schon ins Bett ging, es war zwar erst 7 Uhr, ist mir aber egal. Ich machte alles aus und ging hoch in mein Zimmer. Dort ließ ich mich samt meinen Klamotten aufs Bett fallen und schlief schnell ein. Ein neuer tag beginnt...........! Ich war schon inzwischen wach aber ich hatte keine Lust meine Augen aufzumachen und aus dem Bett zu kriechen. Ich wollte noch ein wenig vor mich hin dösen, aber das darf auch schon wieder nicht. Denn mal wieder klingelte mein Handy, ich fiel fast aus dem Bett als ich mich nachdem Handy streckte was weit entfernt auf dem Boden lag. Endlich hatte ich es und ging dran: „Ja?“, meldete ich mich ´leicht verpennt´. „Morgen, hab ich dich geweckt?“, sagte mhh.....wer war das? Sag mal bin ich den jetzt total verblödet das ich kaum noch jemanden erkenne? Ach das kann nur Aki sein, der vergisst öfters sich zu melden. Und wenn er überhaupt anruft dann sehr selten, auf dem Handy aber nur. „Ne, ich wollte eh grad aufstehen.“, antwortete ich. „Ah, dann ist ja gut. Ich wollte dich mal fragen ob du Lauri gesehen hast oder ob er bei dir ist?! Der ist irgendwie seit gestern Abend nicht erreichbar.“, erklärte Aki. „Ne du, ich weiß es auch nicht, sorry.“, man was baut er jetzt schon wieder für ´n Bullshit. „Aso ok, dann will ich mal nicht weiter Stören, aber wenn er sich melden sollte sag bitte bescheid ok?!“ „Ja ok, klar wieso nicht. Heippa.“ „Ja danke noch mal, Heippa.“, sagte Aki und legte auf, ich legte ebenfalls auf. Jetzt lohnt es sich auch nicht mehr liegen zu bleiben, ich schaute auf die Uhr es war inzwischen 7 Uhr morgens. Aber zur Schule hab ich keine Lust zu gehen, muss ja nicht sein. Außerdem fällt mir da grad was ein, mein Lehrer meinte ich soll erst wieder kommen wenn ich normal bin, von daher.......! Mühsam schellte ich mich aus dem Bett und schlürte ins Bad, ich brauch ne kalte Dusche um jetzt wach zu werden und danach ne schöne Tasse Kaffee. Ich nahm eine Dusche ein und war nach ner halben stunde endlich fertig. Ich zog mich an und ging runter in die Küche. Oh ja Kaffee, ging es mir durch den Kopf, als ich mir welchen kochte. Was esse ich den mal?! Wie wär’s mit nem Brötchen und Nutella+Salami drauf. Nicht wundern, es ist nun halt mein komischer Geschmack. Meine Ma meint, ich hätte mir meine Geschmacksnerven verdorben! Wenn sie meint!!! Schnell lief ich noch mal hoch in mein Zimmer und holte meinen Block runter, da drin sind meine ganzen Sachen, wie zum Bespiel Bilder die ich selbst gezeichnet habe, Geschichten und Gedichte. Die alle Geschichten und Gedichte sind etwas dunkel und düster, ich schreibe mir immer alles von der Seele. Aber manchmal sind die auch fröhlich und sonst wie, zur zeit leider nicht. Was heißt hier leider? Eigentlich mag ich düsteres und dunkles! Der Kaffee war fertig und ich schnappte mir meine volle Tasse und ging mit meinem ganzen Kramm ins Wohnzimmer. Da lässt es sich am besten schreiben und frühstücken. *g* Ich nahm einen ganz großen Schluck aus meiner Tasse und stellte es dann auf dem Tischen ab. Und fing an mein neues Gedicht zu schreiben. Ich ertappte mich selbst dabei das ich es über Lauri und meine Gefühle zu ihm, schreibe. Oh ne kein Gedanke vergeht der nicht an Lauri verschwendet wird, das wird mir langsam zu viel. Ich sollte mich mal ändern und mich irgendwie versuchen von ihm abzulenken, aber anderseits kann ich auch nichts dafür das ich was für ihn empfinde. Denn die Gefühle kann man nicht grad steuern. Nein so was gibt’s nicht, zum Glück nicht. Ich legte mein Schreibzeug zur Seite mir verging die Lust dran. Ich dachte an meine Ma, sie würde morgen wieder kommen und bestimmt würde sie wieder die beiden beklopptesten Typen auf von der ganzen weiten einsamen und traurigen Welt zum Essen einladen oder sogar für paar Tage hier zu bleiben, na toll dann muss ich wieder mit diesem Trottel von Reijo, so heißt der Sohn von dem Freund meiner Mutter, durch die Stadt ziehen oder ihn sonst wie unterhalten(also für ihn den Babysitter spielen, obwohl er 16 ist). Ich merkte gar nicht wie schnell die Zeit verging und es inzwischen Nachmittag war. Ich wusste nicht was ich machen sollte und rufte Lilja an, mit der vollen Hoffnung das sie zu Hause war. Und ja sie war da, wir unterhielten uns ne gute stunde und die ganze zeit nur über das eine Thema erstaunlich! Unser heutiges Thema war The Crow der Film *sfg*, ja wenn wir mal telefonieren dann haben wir immer so komische Themen, da versteh doch einer uns mal. Was ziemlich schwer ist, denn wenn man mich verstehen will kann man gleich sein ganzes Leben dafür Opfern! Langsam meldete sich mein Magen und ich ging in die Küche um was zu essen. Plötzlich klingelte das Telefon, ich ging dran und wer war dran?! Das ist sehr selten, es war nämlich meine Mutter, sie wollte mir nur bescheid sagen das ich mein Zimmer aufräumen solle und dass das Haus in Ordnung sein sollte, denn sie kommt mit ihrem Freund und Markus morgen nach Hause. Na das ist ja ne tolle Bescherung, für die beiden räum ich doch nicht extra mein Zimmer auf, wer bin ich denn?! Ich lief hoch und zog mich schnell um, denn ich wollte noch zu Lauri und ihm diese so tolle Nachricht berichten! Ich ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen und fuhr mit meinen Inline-Skates rüber zu ihm, es ist nicht weit vor allem nicht dann wenn man irgendwie hinfährt, so ca. eine halbe stunde zu Fuß. Der Eingang war wieder belagert, seine Fenster waren mit den Schalysien verdeckt. Ich drängte mich an den ganzen Mädels vorbei und bei der Aktion flog ich fast hin. Endlich an der Tür angekommen fiel mir auf das ich meinen Schlüsselbund zu Hause liegen lassen habe, na ist ja toll auch das noch. Jetzt komm ich auch noch nicht mehr ins Haus rein geschweige denn in Lauris Wohnung. ´Klasse! Echt toll gemacht!´ ging es mir durch den Kopf, als ich den Schlüsselbund vergebens in meiner Tasche suchte. Da blieb mir nur noch zu klingeln, aber so wie es kommen musste machte keiner auf und ans Handy ging er auch nicht dran. Die Mädels waren nicht die gleichen die vor paar Tagen hier waren, es waren andere und auch die starrten mich komisch an. ´Soll ich nun hier auf ihn warten oder zu Aki fahren und dann bei dem Rest vorbei schauen?!´ fragte ich mich selbst und entschied mich dann doch zu Aki zu fahren schließlich hab ich kein Bock hier die ganze Zeit zu stehn und das auch noch auf den Inlinern und das geht voll auf die Beine und keiner weiß wie lange er wegbleibt. Wieder kämpfte ich mich sozusagen an den ganzen Kreischies vorbei und fuhr Richtung Aki. Ich brauchte ca. eine viertel stunde bis dahin und was war er war auch nicht zu Hause. Aber auf Tour sind die vier nicht das weiß ich, vielleicht sind sie bei Nosturi zum Proben oder nur so saufen, wer weiß. Stunde später......! Nun war ich auch noch bei Pauli und Eero, ebenfalls nicht da, dann bleibt mir nur noch Nosturi. Wenn die da nicht sind dann weiß ich auch nicht weiter. Ich war bestimmt schon zich mal durch Helsinki gerast auf der Suche nach den Jungs. Endlich war ich vor Nosturi, ich ging rein und blieb erst mal im Eingang stehn, da der Barkeeper mich schon kannte weil ich hier oft mal mit Freundinnen oder den vieren zum Feiern oder sonst wie hier bin, begrüßte er mich freundlich. „Na du? Wie geht es dir? Suchst du jemanden oder biste einfach nur so mal wieder hier?!“, fragte mich Teijo so heißt er nämlich, er ist eigentlich immer freundlich und nett ist er auch. „Danke mir geht’s gut und dir?! Ja ich suche die vier, du weißt schon. Sind die vielleicht hier zum Proben grad oder weißt du wo die mal wieder sind?!“, sagte ich nachdem ich näher an die Bar gefahren bin. Er wusste leider auch nicht wo die sich schon wieder rumtreiben, ich hockte mich auf den Hocker und trank n Glas Wasser bevor ich wieder los fuhr. Wieder durchquerte ich die halbe Stadt und dann fuhr ich zur Lilja, zum Glück war sie da. So gegen 8 Uhr Abends fuhr ich wieder zur Lauri um nachzuschauen ob er inzwischen wieder da sei, aber nein, war mal wieder klar. Klasse, das nächste mal bevor ich aus dem Haus gehe achte ich drauf das ich auch mein Schlüsselbund nicht vergesse! Das regt mich irgendwie voll auf, nicht mal ans Telefon geht einer von den vieren und kein Arsch weiß wo sie sich rumtreiben nicht mal Mike der Manager. Mein Handy klingelte, ich ging dran es war Lilja sie fragte nur nach ob alles ok sei. Aber was ist schon ok?! Was versteht sie unter OK?! Na gut da drunter kann man sich sehr viel vorstellen, ich entschloss mich noch mal zu Lilja zu fahren und da den Rest des Abends zu verbringen, sie war damit einverstanden! Sie hatte mal wieder Sturmfreie Bude, weil ihre Eltern bis 23 Uhr zum Essen bei Bekannten waren. Sie hat es gut. Zusammen sahen wir uns irgendwelchen Bullshit im Fernsehen an und unterhielten uns über Jungs und die Schule. Da ich ja heute nicht in der Schule war, erzählte sie mir kurz was alles passiert ist. Nichts neues fast die hälfte der Klasse hat mal wieder den Lehrer fertig gemacht und das war’s. Ansonsten war ja alles das selbe, ein Wunder in der Cafeteria gab es Brötchen die frisch waren und nicht solche die wirken als ob sie aus Gummi gebacken worden sind! Die Zeit ging schnell vorbei wir merkten es kaum, es war inzwischen kurz vor 23 Uhr. Und draußen war es etwas düster, was heißt hier etwas? Es war dunkel, man könnte ohne Licht nichts sehn, ich hasse es hier denn immer wenn ich bei Lilja bin ist die Scheiß Laterne Schrott, die die Straße beleuchten soll. Ich verabschiedete mich von ihr und machte mich auf den Weg zur Lauri. Von dem Haus aus ein paar Meter sind Treppenstufen und die über sehe ich öfter mal, genau wie heute. Ich verlor das Gleichgewicht und flog hin, meine Hose ist am Bein aufgerissen. Na klasse, das hat mir grad noch gefehlt, scheiß Tag heute! Schnell rappelte ich mich wieder auf und fuhr Richtung Lauri, so ca. nach ner halben Stunde kam ich endlich an. Scheiße ich hasse mein Knie, es tut schon wieder weh. Vor dem Eingang seiner Wohnung standen immer noch Mädels, genervt schlug ich mich an ihnen vorbei und war endlich, endlich an seiner Tür! Wow! Ich wollte grad klingeln als die Tür plötzlich vor meiner Nase aufging und Lauri mich ansah, verständnislos sah ich ihn an und er darauf zog mich in seine Wohnung und schloss die Tür hinter sich. „Hi ich wollte grad zur dir!“, sagte er nun endlich und lächelte mich an. „Ich bin seit heute Nachmittag mit diesen Fucking Inlinern unterwegs. Ich hab mein Schlüsselbund vergessen und das ist mir erst dann aufgefallen als ich vor deiner Haustür stand. Aber nein der Herr Ylönen ist sich zu fein ums ans Telefon zu gehen! Dann hab ich euch vier überall gesucht und bin schließlich bei ner Freundin gewesen und wir haben uns fest gequatscht! Nun bin ich endlich....endlich hier, wo warste denn die ganze Zeit wenn man fragen darf?!“, fuhr ich ihn an während ich damit beschäftigt war meine Inliner auszuziehen. Man sah es ihm an er versuchte sich das Lachen zu verkneifen „Ich war mit den Jungs in Espoo und grad wollte ich dich mal wieder besuchen und mein Handy hab ich hier vergessen, dummerweise!“, erklärte er. Wir gingen durch ins Wohnzimmer und setzten uns hin. „Willst du heute Nacht hier bleiben? Oder bis deine Mutter wieder da ist?!“, sagte er plötzlich und sah mich voll süß an. Ich nickte und bedankte mich. Da fällt mir ja noch ein was ich ihm sagen wollte. „Lauri, meine Mutter hat ja heute angerufen und sie hat mir gesagt das sie morgen mit ihrem Freund und dem Sohn zu uns kommt. Willste dann wieder mit mir leiden?!“ Er brach in großes Gelächter aus und ging in die Küche um für mich und sich ne Flasche Bier aus dem Kühlschrank zu holen. Eine Flasche drückte er mir in die hand und ließ sich wieder neben mir auf dem Sofa leicht fallen. „Danke! Was hab ich falsches gesagt? Das du dich hier Schrott lachst!“, gab ich zurück. „Sorry, ich fands nur lustig wie du das gesagt hast. Ja ok, klar komm ich morgen zu dir.“, antwortete er mir endlich nachdem er sich beruhigt hatte. „Was wollen wir machen? Hast du Hunger?! Ich schon, ich bestell mal ne Pizza ok?!“, sagte er und sah mich immer noch an. „Ok gerne, ne Pizza, wie immer bitte.“, antwortete ich. Er ging in die Küche und suchte die Telefonnummer der Pizzeria raus, da er ja kein Festnetz hat muss er immer mit dem Handy telefonieren, na ok wenn nach mir ginge würden wir zu Hause auch kein Festnetz haben, denn meine Ma ist oft nicht da und ich?! Ich hab ja ein Handy, sie zwar auch aber sie will das nicht! Lauri kam aus der Küche zurück, ich war immer noch zu sehr in meinen Gedanken so sehr versunken das ich nicht mal merkte wie er sich neben mich setzte. „Hallo??? Angie? Kratzbürste? DarkY? Drache? Angel? Varista? Korppi? Klein Lintu? Noch da?!“, versuchte er mich wieder aus meinen Gedanken zu holen, boah wie nett, zählt einfach all meine Spitznamen auf. Ich sah ihn an und er lächelte zurück. „Hab die Pizza bestellt wird so in ner halben Stunde geliefert.“, sagte er. „Cool. Lass uns nen Film gucken oder so was!“, schlug ich vor und holte meine Schachtel Kippen aus der Tasche. Wollte mir grad anzünden als Lauri mir einfach die Kippe abzieht. „Hey....!“, sagte ich und griff danach. „Nö, hab keine mehr!“, genervt verdrehte ich die Augen und nahm mir eine neue raus, diesmal drehte ich mich um und zündete sie dann an. Lauri stand auf und holte einen Aschenbecher aus der Küche, denn er dann auf den Wohnzimmer Tisch stellte. „Welchen Film wollen wir gucken?!“, fragte er mich. Ich zuckte mit den Schultern, woher soll ich das wissen was grad im Fernsehen läuft. Er stand erneut auf und kramte ein paar DVDs raus, die er mir dann vor die Nase hielt. Dabei waren unter anderem: Die Vögel, The Crow, Psycho, 13 Geister (ja genau das richtige für ihn, wahrscheinlich will er nur beweisen das er keine Angst vor Geistern hat, weil ich ihn letztens damit die ganze zeit aufgezogen habe), Halloween (langweilig), Der Rasenmäher Mann, Scream 1-3, Haus der Verdammnis, Poltergeist. Tolle Auswahl, ich würde mal sagen das wir alles hintereinander gucken! *g* „Ok, das ist gut, aber wollen wir das alles hintereinander gucken oder nur ein zwei Filme?!“, sagte ich und versuchte mir das Lachen zu verkneifen, weil einige Filme kannte ich schon und die waren die reinste Komödie, ne Beleidigung für Horrorfilme. „Wie wirs schaffen!“, sagte er grinsend und machte als erstes denn langweiligsten Film auf der ganzen Welt an, nämlich Halloween. „Is nicht dein ernst oder?!“ „Doch wieso nicht?! Fangen wir mir dem Harmlosesten an und gehen immer weiter!“, gab er zurück. Ich nickte und nahm einen Schluck aus meiner Bierflasche. Ich erinnerte mich an eine Stelle in Halloween da wo die Kinder vor der glotze sitzen und so nen dummen Film gucken, mit Aliens und fliegenden Untertasse. Das ist alles so primitiv gemacht, die Ufos hängen an einem Faden, das sieht man voll. Plötzlich musste ich deswegen lachen, Lintu sah mich verständnislos an und ich erklärte ihm alles. Nun fing er auch an zu lachen, es klingelte an der Tür und er machte auf, der Pizzaboy war das. Lauri kam mit den Pizzas ins Wohnzimmer und stellte die auf dem Tisch ab. Ich stand auf und holte Ketchup, ja ich esse auch gerne Pizza mit Ketchup drauf, ich weiß ich war schon immer so komisch drauf. Zusammen saßen wir auf der Couch tranken Bier, aßen Pizza, lachten über die bescheuerten Möchtegern-Horrorfilme und schauten noch weitere DVDs bis spät in die Nacht. Am morgen danach, oder besser gesagt paar stunden später...........! Ich wachte auf und sah mich um, es war inzwischen 12 Uhr, oh, Lauri saß neben mir und lehnte seinen Kopf gegen meine Schulter, ich saß das so scheiße auf der Couch. Ich fiel fast runter, wollte mich grad normal hinsetzten und dabei möglichst wenig bewegen um Lauri nicht zu wecken, aber nein es passiert mal wieder das Gegenteil. Lauri schaute mich schlaftrunken an und setzte sich auf, rieb sich die Augen und sagte dann endlich: „Morgen, oder wie spät hab wirs?! Mein Rücken tut weh, ich schlaf nie wieder im sitzen, ey!“ Ich grinste, „Es ist 12 Uhr, meiner tut auch weh, wir sind wohl irgendwann mal eingepennt.“, gab ich zurück. „Yo denk ich auch mal, bestimmt so vor paar Stunden. Wie wär’s mit nem Kaffee?!“, sagte er und schaute mich an. „Wie wär’s mit nem ok, ich geh mal schnell duschen und du setzt schon mal auf.“, grinste ich. Er stieß mich leicht an und stand auf, leicht verpennt dackelte er in die Küche und setzte Kaffee auf. In der Zwischenzeit ging ich schon mal duschen, ich kann es nicht ausstehen, morgens nicht gleich mich zu waschen. So ne viertel Stunde später war ich endlich fertig und merkte das ich ja noch meine dreckigen Sachen hab, ich wickelte mir ein Handtuch um und ging zu Lauri, der soll mir mal was aus seinem Schrank geben. Er schaute mich an und fing an zu stottern: „Mh...h...hh.h.....A..a....aanggiiee, w...wwillste was von meinen Klammot...ten?!“ Ich guckte ihn verdattert an und meinte nur noch „Hast du irgendwie seit neuestem Sprachprobleme?“, er nickte verneinend und gab mir n T-Shirt, ne Hose und n Pulli aus seinem Schrank, wieder verschwand ich im Bad und zog mich an, meine Haare noch zu föhnen hab ich keine Lust. Darum band ich sie zum Zopf zusammen. Zusammen tranken wir Kaffee und Frühstückten, falls man es so nennen kann, denn kein normaler Mensch isst um diese Zeit Frühstück, na ja is ja egal. Lauri ging auch noch schnell duschen und ich schaute solange TV. Plötzlich klingelte mein Handy und ich ging schnell dran. „Angie?!“ „Hallo Schätzchen, ich bin’s deine Mutter. Wo bist du denn? Ich bin heute Abend oder schon früher hier.“, na ist ja toll meine Ma........! „Hi, bin bei Lauri, das ist ja schön.“, meinte ich sarkastisch. „Ah bei Lauri.....!“, sagte sie in so einem Ton den ich überhaupt nicht ausstehen kann, sie denkt das wir beide zusammen wären und es nicht zugeben. Oder das ich was von ihm will oder andersrum, na ok von meiner Seite aus stimmt es ja. „Ja, ich bring ihn heute mit, wenn du mit deinem Freund wieder mal n Date hast, ok?!“, sagte ich. „Ja natürlich kann er ruhig kommen, also wie immer! Ok, ich ruf dann noch mal an wenn wir wieder zu Hause sind. Hei hei!“, sagte meine ma und legte endlich auf, erleichtert legte ich ebenfalls auf. Lauri kam endlich wieder aus dem bad und hatte sich auch schon normal angezogen. Ich schaute ihn an, konnte nicht wegschauen, ich weiß nicht warum.....! „Hat deine Ma angerufen?“, fragte er und ich nickte als Antwort. „Sie meint es wär ok, wenn du mitkommst. Sie ruft mich noch mal an wenn die drei zu Hause sind, was mich natürlich nervt.“, erklärte ich und sah ihn immer noch an. „Och komm schon süße, es ist ja schließlich deine Mutter, sei nur einmal nett zu ihr. Nur weil du dieses Ekelpaket nicht magst..........!“, meinte er plötzlich und setzte sich zu mir. Die Zeit verging wie im Fluge, inzwischen war es 17 Uhr, Lauri und ich waren auf dem Weg zur mir. Denn meine Ma war wieder da, na toll. Der Höllenabend kann beginnen. Vor der Haustür blieben wir stehen, ich atmete tief durch und klingelte schließlich. Ist ja echt geil die Tür ging auf und vor mir stand niemand anders als Reijo der Sohn von Markus dem Freund meiner Mutter! Na klasse das hat mir grad noch gefehlt, echt toll ich kann diesen Scheiß Typen nicht ausstehen! Lauri und ich gingen rein ins haus, Reijo grinste mich total bekloppt an und sagte: „Hallo Angie na wie gehts? Lange nicht gesehen, ich finde es cool das wir uns mal wieder sehn!“ ´Hallo Angie na wie geht’s? Lange nicht gesehn, ich finde es cool das wir uns mal wieder sehn!´, äffte ich ihn ganz leise nach und schaute dabei zu Lauri der sich darüber amüsierte! „Bis vorhin noch gut!, sagte ich, ging an ihm vorbei und zerrte Lauri hinter mir mit. Reijo kannte Lauri schon lange und er wusste das er der Sänger einer sehr geilen und berühmten band sei, aber der wusste wie er sich zu benehmen hat. Den das hab ich ihm auch schon einmal gesagt! Sonst würde ich stressen und das kann ich sehr...sehr gut!
Meine Ma war in der Küche und bemerkte mich gar nicht, weil sie am Kochen war und das nicht alleine sondern mit dem Vollidioten Nummer 2! „Hei, ma! Wir sind da....!“, sagte ich und sie drehte sich endlich zu uns um. Mit einem Knuddelalarm wurde ich begrüßt, man wie ich so was hasse. Vor allem wenn es meine Mutter vor der ganzen Versammlung macht.....! Ich lächelte gespielt in Richtung von Markus und zog Lauri anschließend hinter mir her aus der Küche in mein Zimmer. Er folgte mir brav, im Zimmer angekommen schnappte ich mir paar Sachen aus dem Schrank und ging ins Badezimmer um mich umzuziehen. Und in der Zwischenzeit muss ja der Herr Ylönen mal wieder den Inhalt meines Schreibtisches begutachten. Als ich wieder reinkam sah ich ihn auf meinem Bett liegen und etwas lesen. Zuerst dachte ich es wär ein Buch aber dann merkte ich das es mein „Tagebuch“ ist. Also leicht dreist.... Ich ging auf ihn zu und riss ihm das Ding schnell aus der Hand mit den Worten: „Bis wohin oder besser gesagt was hast du alles gelesen!?“ Er fing an zu grinsen und antwortete: „Den letzten Eintrag nur, ich habe nur noch lesen können: der Mann der mir mein Herz gestohlen hat und es leider noch nicht mal weiß heißt....! Weiter kam ich nicht, weil der Name sowies aussieht auf der anderen Seite ist und bevor ich umblättern konnte hattest du das Teil schon in der Hand.“ Ich merkte wie ich mich sicher aber langsam über jedes weitere seiner Worte anfing aufzuregen. Und trotzdem war ich froh das er es nicht umblättern konnte. „Wollen wir heute noch in den Club zum feiern und bisschen saufen!? Aki hat mich vorhin angerufen!“, sagte er plötzlich und ich beruhigte mich komischer Weise wieder. Ich nickte und packte mein Tagebuch wieder weg. Ich sah ihn an, er grinste wieder wie verrückt. „Sag mal den Namen....“, gab er nun endlich von sich. „Klar...“, ich bin auch grad so verpeilt und sage ihm das er der Typ ist. Als ob ich nichts besseres zu tun habe. „Du bist fies, ich sage dir auch oft vieles.“, sagte er, ich glaub er wird mich wieder soweit nerven bis ich es sage. Kann er sich abschminken. „Na ist mein Bett bequem?“, fragte ich ihn und setze mich an den Rand. Er nickte und reckte sich darauf. „Alles was ich will ist nur der Name....“, er nervt, ok er will damit wieder anfangen. Ich schaute ihn an: „Nein...“ „Wieso denn nicht?, du wirst schon nicht davon sterben.“, und ob ich davon sterben werde, weißte. Er setzte sich dicht neben mich und lächelte mich an. Ich schüttelte verneinend den Kopf und sah weg. Der Typ macht mich Nervös, er sitzt viel zu nah an mir..... -Pok-Pok-Pok-, es klopfte an der Tür, ich rief hinein und Reijo kam herein , na klasse. „Deine Ma hat gesagt, ich kann solange bei dir mir im Zimmer warten, bis das Essen fertig ist.“, ahhh, die Frau hat doch den Arsch auf. Ich schaute zu Lauri, der genauso davon begeistert zu sein schien wie ich. Er setzte sich auf den Boden ein Meter entfernt von dem Bett. „Seid ihr beiden zusammen?“, fragte er plötzlich und schaute uns beide fragend an. Der Typ hat auch den Arsch auf, tz. Lauri grinste über beide Ohren und erlaubte sich ihn zu verarschen. Er legte seinen Arm um mich, zog mich näher an sich ran und meinte: „Klar, wusstest du das noch nicht?“ Ok alle Typen sind irgendwie verpeilt, der neben mir besonders, na ok die Vorstellung mit ihm zusammen zu sein ist nicht schlecht. „Wieso fragst du?“, das muss ich jetzt wissen. „Na weil man dich oft mit ihm in vielen Zeitschriften sieht, und weil ihr beide euch so benehmt. Ach und die Zeitungen schreiben das, aber auch die ganzen Fanseiten. Die finden auch kein anderes Thema mehr als dieses.“, ein Schlag gegen den Kopf wär mir Lieber. Ok entweder der Typ liest zu viel Bravo(die ist echt zum in die Tonne treten und n schönes Lagerfeuerchen anzünden) oder es haben irgendwelche voll Spaßten von Fans das wieder behauptet und dann kams es irgendwann an die Zeitung. Wie ich das Liebe, über so eine Doofheit kann man sich nur aufregen und vor allem es gibt immer welche die denken eins Star ist gleich wieder mit jemanden zusammen nur weil sie sich gut kennen. Ok vergessen wir das lieber. „Du kannst ruhig los lassen...“, flüsterte ich Lauri zu und sah ihn an. „Mag aber nicht“, gab er grinsend zurück, na das wird ja immer besser. „Essen Kinder....“, ertönte es von unten.. Ja immer doch „Kinder“ die haben alle echt Probleme. Wir standen alle auf und gingen nach unten ins Esszimmer. Dort stand der Tisch schon gedeckt und das Essen. Es war irgendetwas was man nicht indefizieren konnte und was sehr nach -Ich bestelle lieber ne Pizza – roch. Alle aßen das sehr gerne, bis auf Lauri und mich. Wir ließen es lieber stehen. Ist bestimmt besser so für unsere Gesundheit... „Wir wollen noch weg.“, sagte ich meiner Mutter und wollte grad aufstehen um hoch in mein Zimmer zu gehen und mich umziehen. Aber nein.... ist mal wieder nicht erlaubt. „Nehmt ihr beiden bitte Reijo mit?“ „Ja wir haben auch nichts besseres zu tun als Babysitter für nen 16 jährigen zu spielen.“, war meine Antwort. Entsetzt schaute sie mich an und ich darauf wimmelte sie nur ab und ging endlich hoch. Ich hörte noch wie meine Mutter mich bei Markus entschuldigte, für das verhalten. Ich zog mein schwarzes Korsette mit den Blutroten schnüren an und ne schwarze Hose, dazu n paar Ketten so im Gothic Style und natürlich Boots. Schminke hab ich mir auch noch drauf gemacht, unter dem linken Auge eine schwarze Träne. (Bild-Zeichnung-folgt noch ist zwar vorhanden aber nicht eingescant). Meine schwarzen schulterlangen nervigen haare versteckte ich unter einer schwarzen Mütze. Ist zwar nicht meine sondern Lauris aber der merkt so selten was. Nun ging ich wieder runter und da saßen die beiden Typen, die schon auf mich warteten. Lauri der mich in diesem Outfit noch nie gesehen hat, hatte einen sehr erstaunten Blick drauf. Reijo dagegen guckte als ob er noch nie n Weib gesehen hat. „Mach n Mund zu Lauri es zieht.“, sagte ich und sagte meiner dummen Ma kurz bescheid das wir gehen. „Heiß...“, flüsterte Lauri vor sich hin, als ich an ihm vorbei ging. Der dachte bestimmt das ich es nicht mitbekommen habe, aber ist mir auch egal. Wenn er denn meint. Wir waren nach ner halben Ewigkeit endlich im Nosturi angekommen dort saßen Eero, Aki und Pauli auch schon an der Trese und warteten auf uns. „So schnell?“, fragte Aki mich und grinste scheiße. „Schnauze sonst klatscht es, aber keinen Beifall.“, war meine kurze Antwort, mit den Worten der Nettigkeit. J „Siehst echt gut aus, Angie.“, sagte Pauli und hielt den Daumen nach oben. „Danke...“, ok man muss Blind sein um nicht zu merken das ich oft so rumlaufe. „Ich hab Lilja auch eingeladen, wenn das ok ist?!“, sagte Eero und schaute in die Runde. Keiner hatte was gegen und ich saß da und wartet auf sie. Nach ner halben Stunde war sie endlich da. Mit einem grinsen umarmte sie mich. „Was denn?“, man was haben die heute alle? „1. Siehst gut aus. 2. Ich habe einen Typen kennengelernt. Und 3. Den kennst du.“, gab sie mir als Antwort. „1. Danke. 2. Wer ist es! Und 3. Tu ich das?“ „Hör auf rum zu spinnen er sitzt neben dir.“, mein Blick wanderte zu Lauri rüber. „Nein...doch nicht der... der gehört ja dir... ich meinte links von dir.“, na danke sehr toll, der gehört ja dir... „Eero...?“, kam es ganz leise hervor und sie grinste noch mehr. Ein grinsen huschte mir über das Gesicht. Sie setzte sich neben ihn und er lief total rot an im Gesicht. -langweile- -LangweilE- -lAnGwEiLe- -lANGWEILe- -LANGWEILE- Ja Leute lasst mich doch alle mal hier ganz alleine an der Theke sitzen als ob ich überhaupt nich existieren würde... ach bin doch nur das kleine schwarze Wesen.. mehr auch nich... Ich kippte mir einen Vodka nach dem anderem rein, bis ich kaum noch richtig sitzen konnte, da ich schon zur hälfte vom Hocker segelte.. „Also ich denke mal du hast genug gehabt für heute Abend..“, sagte mir eine sehr bekannte Stimme.. „Bischt düü esch Gö..ähm Go hmm Gott... hicks...“, sagte ich darauf.. „Nein bin ich nicht, und wenn du ihn nicht sehn willst solltest du mal endlich aufhören zu saufen jetzt.“, man ok dann bin ich halt nicht tot. Ich wollte grad mich umdrehen und nachsehen wer nun hinter mir steht und mich zulabert. Das ging natürlich schief und ich flog nun restendlich vom Hocker und landete unsanft auf dem Boden. Zwei starke Hände packten mich und zogen mich wieder auf die Beine. Ich konnte kaum grade stehen und sah nun in das verschwommene Gesicht von Lauri. „Ach düü bis et!“, sagte ich und lehnte mich an die Theke. Da stand immer noch ein Glas voll Vodka, ich schnappte nach dem und setzte grad zum trinken an, bis mir Lauri zu vor kam. „Ich sagte bereits, es ist nicht langsam zuviel?“ „Du bisht ne meine Mama.“, gab ich patzig zurück und wedelte wild um mich. „Das nicht aber trotzdem.“ Öhm ja.. die Stunden vergehen... Ich stoß mit dem Kopf gegen etwas hartes und machte meine Augen langsam auf um zu sehn was es war. Man ist es hell hier, ich kniff sie zusammen und blinzelte. So nach ner Zeit konnte ich endlich was erkennen, ich war ausm Bett geflogen und gegen die Lampe gestoßen. Und langsam wurde mir auch klar wo ich bin.. in Lauris Wohnung. Nur was mache ich hier? Ich ging aus dem Zimmer Richtung Küche, da saß aber irgendwie nur Reijo(argh). Auf der Küchentheke lag ein Zettel, das war von Lauri. Hei du Suffkopf und Schlafmütze, wenn du dies list bin ich mir sicher das du dann endlich nach 500 Jahren aufgewacht bist und nen dicken Schädl hast.. –Ha-Ha- Ich wollte nur dir bescheid sagn das ich nur kurz weg musste wo was ist weißt du ja selber... Lauri –HdL- Hmm toll, hmm soll ich mal hier bleiben und auf ihn warten oder nach Hause latschen?! Ach ka, bleib ich mal hier. Hm, wie spät ist es überhaupt? Ich schaute auf die Uhr in der Küche und erschrak, es war grad mal 17 Uhr... K ich bin wirkliche eine Langschläferin. Aber Lauri ist auch genauso schlimm... Reijo fing an mich zu nerven, er machte den Mund auf und laberte mich zu, bis ich ihn vor die Glotze setzte und einen kleinen schwarzen magischen Telefonartigen flachen Plastik Dingens in die Hand drückte und ihm darauf die vielen kleinen bunten Knöpfe erklärte. Uiii, der Fernseher geht an. So habe ich wenigstens für ne Zeit ruhe. -klack- die Tür fiel ins Schloss, jetzt müsste so ne dumme „Ach schatz, du bist ja wieder zu Hause“ Parodie auf diese dumme Serien die einen auf „Heile Welt“ tun kommen. Aber dann würde er mich irgendwo einweisen, lieber nicht, wie komme ich überhaupt auf so ne Scheiß Idee. Argh. „Hei, bist ja dich wach“, begrüßte er mich und erntete darauf einen Schlag auf den Hinterkopf. J 2 Stunden später. „Angie, deine Ma ist am Telefon.“, kam es von unten. „Du verdammtes Arsch, du sollst nicht ans Telefon gehen.“, schrie ich zurück. Lauri lachte, wie lustig, ich rege mich auf und der amüsiert sich. Man habe ich heute miese Laune. Och man, morgen fahren die 4 auf Tour, och man. –Dong- Hab den Grund für meine Miese Laune gefunden, der fährt weg, und ich darf alleine vor mich hingammeln. „Willst du nicht langsam annehmen?“, schrie Reijo. „Nahaaaaaaein“, J Lauri schaute mich an, ich schaute ihn an. Der sagte nichts ich sagte nichts. Wir schwiegen uns eine Minute an, bis ich es nicht aushielt. „Wollen wir uns jetzt noch länger anschweigen?“, schon wieder lachte er. Und beruhigte sich aber wieder. „übermorgen fahren wir 4 auf Tour, und ich möchte dich aber nicht alleine lassen.“, uii das nenne ich Freund. „Und das heißt?“, man man man... hab mich total mit dem Datum vertan... oh. „Das ich dich gerne mithnehmen würde.“, langsam fängt es an mir zu gefallen. Wieder schaute ich ihn seine grüne Augen. Aber das auch nicht lange plötzlich stürmte Reijo ins Zimmer. „Schon mal was von anklopfen gehört?“, zickte Lauri ihn plötzlich an. Uiii, was war jetzt kaputt. Ich griff in Lauris Hosentasche und holte eine Schachtel Marlboro Menthol raus und n Feuerzeug. Er schaute mich entsetzt an. „Dreistes Kind!“, uii, jetzt krieg ich Angst. „Angie du rauchst?“, kam es von Reijo überrascht rüber. „Ne ich zünde mir nur die Kippe an und ziehe paar ma dran.“, boah, scheiß fragen und scheiß antworten, so wie es sich gehört. Er setzte sich an meinen Schreibtisch und drehte sich zu uns. Lauri nahm mir die Kippe aus der hand und zog auch paar mal dran. K, dann teilen wa uns das Teil. „Hast du ma einen Aschenbecher?“, stimmt. Da war ja was. ich griff nach unten unter mein Bett und holte einen Aschenbecher hevor. Lauri grinste. Reijo starrte uns nur dämlich an und ich fing an mich langsam zu fragen was er hier überhaupt in meinem Zimmer macht. „Mach ma Musik an“, bin zu faul. Zu faul für diese Welt. J Lauri stand brav auf und machte die Anlage an. Das Ding war ja auf volle Lautstärke gestellt, was ich wohl vergessen hatte zu erwähnen. Es dröhnte der Anfang von First Day Of My Life raus. Lauri schaute mich ersrocken an und ich zuckte nur grinsend mit den Schultern. Reijo der langweiler stellte die Musik etwas leiser, so das man noch das Gelaber von uns verstehen konnte ohne schreien zu müssen. Ich legte mich auf mein Bett und starrte die Decke an. Lauri kam wieder und machte mit einer Handbewegung klar, das ich n Stück rücken soll. Was ich dann auch tat. Er ließ sich neben mich fallen. Dann machte es plötzlich –Kracks- und wir lagen etwas tiefer. Das Bett war zusammen gekracht. Wir alle brachen in großes Gelächter aus. Das Bett war echt alt, denke ich mal. Oder? Ach scheiß drauf solange es keiner falsch versteht, dem das alles erzählt wird. Wir lagen immer noch drauf, ich hatte keine Lust aufzustehen. „Komm Angie, lass uns heute ins Nosturi.“, sagte Lauri. Ein tötender Blick meinerseits. Und danach nickte ich nur zustimmend. „ich will mich umziehen“, sagte ich und starrte Reijo an, der ging nach unten. Ich hockte mich auf den Boden und schaute meinen Schrank an. Danach lehnte ich mich zurück und lag nun auf dem Rücken. „Was soll ich anziehen?“, war meine größte Sorge im Moment. „Och mensch, Angie. Komm ich such dir was raus.“, sagte der grinsend. Hej, ich weiß was das grinsen bedeutet. L J Nix gutes. „Wehe.“ „Wehe was?“, sagte er und fing an meinen Schrank zu durchwühlen. „NA wenn du an meine Slips gehst...“, meine güte. „Als ob ich noch nie welche gesehn hätte“, trotzdem. „Halt die Klappe und such“, er warf mir ein paar Klamotten zu. Eine schwarze Hose, mit Sicherheitsnadeln an den Seiten und ein dunkel blaues Shirt. Hmm na ok, wenn er den meint. Die Hose ist ok, aber wo hat er das andere gefunden??? *ma dumm schau* Ich ging mit den Klamotten ins Bad und machte mich fertig. Ich kam in mein Zimmer wieder und sah Lauri wieder an meinem Tagebuch, rumfummeln. Arschloch. „Wieso hast du mir das nicht gesagt?“, was bitte?! „Na ich meine den Namen, der ist hier durchgestrichen.“, uiii. „Ja damit du nicht auf falsche gedanken kommst und nochmal nachschaust.“, reagierte ich etwas gereizt. „Ach komm ich erzähle dir auch immer alles, außerdem kann ich dir dabei helfen ihn anzumachen... Außerdem kriegst du eh keinen sonst ab.“, sagte er plötzlich. Mir wurde schwarz vor Augen. Uii n geiles Schwarzes Loch, hi. Aaargh... Was fällt ihm ein... „Danke... du Arsch“, huiii, härter gings nich. „Hej, das sagst du doch selbst immer. Und wenn ich sage –ne stimmt nich- gibs wieder gezicke. Sogar wenn ich dir mal zustimme zickst du rum.“ Wie jetzt. Wo kommen die ganzen schwarzen Löcher plötzlich her?! Ich schaute ihn entsetzt an. Da saß er doch wirklich als ob nichst passiert wäre auf meinem Schreibtisch und mit dem Tagebuch in der Hand. „Achja, wenigstens gehe ich nicht an die Privaten Sachen... die keinen was angehen, so wie gewisse andere Leute.“, ich war fast am schreien. Ich war kurz davor im an die Gurgel zu gehen, aber ich riß mich zusammen und beruhigte mich allmählich. „Brauchst mich deswegen nicht gleich so anzuschreien.“, er sprach noch im normalem Ton. Was mir am meisten Angst machte, denn gleich würde er wahrscheinlich ausrasten. Er nervte mich weiter, wegem dem Namen, wir waren kurz davor usn zu streiten. Taten wir das nicht grad schon die ganze Zeit?! Ich rastete aus und schrie ihn nun an. „Du bist es verdammt, du.“, entsetzt und zugleich ungläubig starrte er mich an. Ich setzte mich auf den Boden, dann sah ich nur noch wie er aufgelöst aus dem Zimmer verschwand. „Wir sehen uns dann im Nosturi“, sagte er kurz und weg war er. Na toll, mehr ist ihm wohl nicht mehr eingefallen was? Sehr großzügig. Ich wusste auch nicht mehr was ich machen sollte, noch hingehen oder hierbleiben? Ich ging hin. Ich sah nur Aki und Pauli an der Bar hocken, die anderen beiden konnte ich nirgends erblicken. „Hei, wo sind den die anderen?“, ich kam zu den beiden. Die begrüßten mich ebenfalls. „Eero unterhält sich grad mit Lauri, der hat wohl miese Laune.“, ha. Wieso bloß?! Ich nickte abwesend. „Kann das sein das es was mit dir zu tun hat?“, fragte Aki plötzlich. So ganz unrecht hat er dabei nicht. Da sah ich den Herr Ylönen, oder sollte ich besser Herr Brummbär oder Herr Ich Weiß Alles Ich Muss Alles Wissen, nennen?! Er kam zu uns rüber, mir schenkte er im mom nicht mal einen Blick. Das war mir aber auch egal, wenn er meint, von mir aus. „Jetzt hört doch mal auf euch wie kleine Kinder zu benehmen.“, sagte Aki und schaute erst mich dann ihn an. Ich wandte meinen Blick von ihm ab. Lauri tats mir gleich. Der Abend verlief schweigend und schnell, so ca um 23 Uhr, war der Typ der mit mir ungern redet, midestens heute Abend, proppe v0ll und wir gingen. Ich weiß nicht wieso, aber das Arschloch fragte mich ob ich nicht bei ihm bleiben möchte. Ich stimmte zu, ich weiß nicht wieso, aber ich tats.
Durch ein wiederliches Klingeln wurde ich wach und schaute nach was es war. Lauris Handy, meins war es nicht, so wie ich es festgestellt habe. Ich rüttelte ihn wach, komischer weise lag ich mit ihm in seinem Bett, unter einer Decke. Er wurde endlich wach und shcaute mich verwirrt an. Ich gab ihm das Handy. Kurze Zeit später sprang dieser auf und wirbelte rum, wie von etwas gestochen. Dann fiel es auch mir wieder ein. Tourstart ist heute. Schnell machten wir uns fertig und holten noch meine Klamotten ab. Meiner Ma sagte ich nur ganz kurz, Ciao und schon düsten wir zum Parkplatz, da wo die Tour beginnt und der Bus uns abholt. Da stand er auch schon, Glücklicher weise, die anderen waren auch schon alle da und verabschiedeten sich nochmal von ihren Freundinnen. Lauri schaute etwas komisch und stieg dann in den Bus und verstaute vorher unsere Koffer. Ich hockte mich einfach mal auf die Bank in der Mitte des Buses und schaute aus dem Fenster, ich sah viele Menschen und Städte. Manche auf der Autobahn schauten mich aus ihren Autos etwas verwirrt an.

Signatur [~De MoRtUiS nIl NiSi BeNe~]
 ImMoRtaL BaBy
|