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...   Erstellt am 12.03.2009 - 22:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In der freien Wildbahn angekommen
Messungen belegen erstmals Folgen der Meeresversauerung

Es ist reine Chemie: Steigt der Kohlendioxid-Gehalt in der Luft, dann wird auch mehr davon im Meerwasser gelöst - und das hat Folgen: Das Meerwasser wird saurer. Ein bedenklicher Trend, denn in Experimenten konnte inzwischen vielfach nachgewiesen werden, dass das weitreichende Folgen für die Ökosysteme haben wird. Und nun konnten diese Folgen erstmals sozusagen in freier Wildbahn beobachtet werden.

Durch Laborversuche ist längst klar, was passiert, wenn die Meere sauer werden: Jeder, der irgendwie Kalk für seinen Körperbau braucht, bekommt Probleme, erklärt der Meeresgeologe William Howard vom Antarctic Climate and Ecosystems Cooperative Research Center im Hobart:.......weiter





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Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
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...   Erstellt am 28.03.2009 - 17:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Algenblüte sorgt für Giftablagerung am Meeresgrund

+ 27.03.2009 + Forscher der University of North Carolina haben entdeckt, dass die Gifte in den Algen auch am Meeresboden schlimme Auswirkungen haben.

Zudem bleiben sie deutlich länger dort als bisher vermutet und können auch für den Menschen, der Meerestiere verzehrt, schwerwiegende Folgen haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.

"Das ist durchaus der Fall", meint der WWF-Meeresbiologe Georg Scattolin . "Das massenweise Auftreten von Algen, die so genannten Algenblüten, sind natürliche Zyklen, allerdings spielt das menschliche Zutun dabei auch eine wesentliche Rolle. In den vergangenen Jahren konnte man eine Häufung solcher Algenblüten feststellen und das hat mit der Eutrophierung der Gewässer durch den Eintrag von Nährstoffen zu tun."

Ein weiterer Grund sei die Veränderung der Meeresströmungen durch Klimaveränderung. Dies führe dazu, dass solche Algenblüten auch dort auftreten, wo sie bisher nicht bekannt waren. Nicht restlos geklärt sei der Umstand, ob Temperaturänderungen damit auch in Verbindung stehen, erklärt der WWF-Experte.

Das Wissenschaftsteam um Claudia Benitez-Nelson hat festgestellt, dass die Algen nach der Blüte nach drei Tagen in die Tiefe sinken und das Neurotoxin namens Domoinsäure mehrere Wochen hindurch am Meeresgrund nachweisbar bleibt. Das war sogar bis in Tiefen von 800 Metern nachweisbar - und zwar in Konzentrationen, die acht Mal über dem Grenzwert der US-Gesundheitsbehörden lagen.

Die Domoinsäure gilt als Ursache der sogenannten Amnesic Shellfish Poisoning (ASP). Die Verursacher der Vergiftungserscheinungen durch Domoinsäure sind häufig Kieselalgen. Solche Vergiftung sind nach dem Genuss von Meeresfrüchten aus Gebieten, wo Algenblüten aufgetreten sind, bekannt. "Besonders Muscheln sind davon betroffen, da sie über längere Zeiträume hinweg das Wasser filtern und dadurch Schadstoffe und Gifte aufnehmen", so Scattolin.

Die Domoinsäure greift beim Menschen vor allem Regionen im Hippocampus und in dessen Nachbarschaft an und schädigt auf diese Weise insbesondere das Erinnerungsvermögen durch eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses. In den meisten Fällen sind diese Zustände reversibel. Vergiftungen verursachen zudem Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Kopfschmerz und Atembeschwerden.

Die Domoinsäure wird im Wasser durch Sonnenlicht sehr schnell aufgespalten. Das gelte allerdings am Meeresboden nicht. Für Bodenbewohner, die den Meeresgrund abgrasen, habe das Toxin keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen. Das gelte sowohl für Muscheln, und Schnecken als auch für Krebse und Bodenfische. Bisher habe man lediglich Muscheln, die nahe der Wasseroberfläche leben auf die Domoinsäure hin untersucht.

Quelle:

pressetext.austria 2009

Wolfgang Weitlaner 2009





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...   Erstellt am 09.05.2009 - 13:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eisdecken der Welt verändern sich schnell
+ 09.05.2009 + Fossile Korallen in Tahiti zeigen rasches Ansteigen des Meeresspiegels.

Ausgerechnet im Tropenparadies der Südseeinsel Tahiti konnten Forscher der Oxford University über fossile Korallen die rasche Veränderung der Eisdecken und den damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels nachweisen. In nur wenigen hundert Jahren ist der Meeresspiegel um mehrere Meter angestiegen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science. Das zeigt auch klar, dass die natürlichen Erwärmungsmechanismen, die bisher für das Ende der Eiszeit verantwortlich gemacht wurden, nicht mit dem Ende der vorletzten Eiszeit vor 137.000 Jahren zusammenpassen....

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...   Erstellt am 01.06.2009 - 20:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Marine Todeszonen breiten sich immer weiter aus
- CO2-Zunahme und Sauerstoff-Abnahme macht Tiefseetieren das Atmen schwer

Einer Studie des Monterey Bay Aquarium Research Institute [http://www.mbari.org] zufolge könnten sich die marinen Todeszonen im kommenden Jahrhundert signifikant vergrößern. Gründe dafür sind die großen Mengen von gelöstem CO2 in den Ozeanen und die damit verbundene Sauerstoffabnahme. Für die Meerestiere - vor allem jene in der Tiefsee - bedeutet dies harte Zeiten, denn sie brauchen zum Überleben Sauerstoff.
„Online-Nachrichtendienst NeueNachricht“ (www.ne-na.de)

Die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre nehmen rasant zu. Rund ein Drittel des vom Menschen produzierten CO2 wird von den Meeren absorbiert. Das führt zu einer zunehmenden Versauerung der Ozeane und bedroht damit zahlreiche Meerestiere - allen voran Korallen. Die Versauerung ist nicht das einzige Problem für die Meeresökologie. Die Forscher Peter Brewer und Edward Peltzer berichten im Wissenschaftsmagazin Science, dass die steigenden CO2-Werte zu einer Abnahme des Sauerstoffgehalts führen. Das verschärft die Situation zur Bildung so genannter mariner Todeszonen. Zudem konnten die beiden Wissenschaftler berechnen, dass der Partialdruck von gelöstem Kohlendioxidgas in Niedrig-Sauerstoff-Zonen viel stärker steigt als bisher angenommen. Das könnte vor allem für das marine Leben signifikante Auswirkungen haben...

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...   Erstellt am 19.06.2009 - 06:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erwärmung überfährt Riffe "wie eine Planierraupe"
10. Juni 2009,

Meta-Studie stellt verheerende Entwicklungen in der Karibik fest - Korallen leiden unter einen neuen Vernichtungswelle
London - Der Klimawandel macht die verästelten Korallenriffe in der Karibik "wie eine Planierraupe" platt und rottet seltene Arten aus: Zu dem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Metastudie der University of East Anglia (UEA). 75 Prozent aller Riffe im tropischen Teil des West-Atlantiks sind demnach bereits größtenteils abgeflacht; in den 1970er Jahren war es noch 20 Prozent.

Die Wissenschafter um Lorenzo Alvarez-Filip warnen vor einem nicht absehbaren Dominoeffekt für die Meeresflora und -fauna. Der Kollaps der Riffstrukturen gefährde die Artenvielfalt, den Lebensraum anderer Meeresbewohner, den Fischfang, die Wasserqualität und die Küsten. Die Politik müsse jetzt handeln, bevor die Riffe ganz verschwunden seien......

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...   Erstellt am 28.06.2009 - 13:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Steigt der Meeresspiegel um 25 Meter in den nächsten Jahrtausenden?
+ 27.06.2009 + Dies ist weit mehr als bisher vom Weltklimarat der Vereinten Nationen prognostiziert. Temperatur, CO2 und Meeresspiegel hängen eng zusammen.

Eisschichten schmelzen selbst dann langsam, wenn die Temperaturen schnell steigen. Daher ist bisher wenig darüber bekannt, wie stark der Meeresspiegel bei einer gegebenen globalen Erwärmung insgesamt steigen würde und über welchen Zeitraum sich das Gleichgewicht zwischen den beiden Werten einstellt. Aktuelle Vorhersagen zum Anstieg des Meeresspiegels beschränken sich meist auf das kommende Jahrhundert.

Ein Forscherteam der Universitäten Southampton, Tübingen und Bristol hat nun eine Studie vorgelegt, in der das Abschmelzen der Eisschichten im Rahmen des aktuellen Klimatrends langfristig über die kommenden Jahrtausende mit Beobachtungen aus der Erdgeschichte verglichen wurde. Sie wurde von der Fachzeitschrift Nature Geoscience am 21. Juni 2009 online vorab veröffentlicht.....

weiter: Sonnenseite





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...   Erstellt am 07.07.2009 - 21:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klimawandel: Adria vor dem Kollaps?

Bleibt der Wind aus, stirbt die Adria. Quallen-plagen sind nur ein Indiz für die Veränderung des Lebensraumes Adria. Das Gewässer heizt sich immer mehr auf, warnt Italiens Umweltminister Scanio und startet eine Rettungskonferenz. Der Adria, einem Paradies für Millionen Badeurlauber, droht es ähnlich zu gehen wie dem Schwarzen Meer. Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung könnte «die Adria zu einem geschlossenen Becken machen, in dem es bereits in 150 Metern Tiefe kein Leben mehr gibt», warnt der italienische Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio. Die erste nationale italienische Konferenz zur Klimaerwärmung am Mittwoch und Donnerstag in Rom gibt ihm nun eine geeignete Plattform für seinen Alarmruf: «Unser Meer kennt keinen Winter mehr.» Die Adria heize sich zunehmend auf. Zwar wird auch das Tyrrhenische Meer von Italiens Westküste bis Sardinien immer wärmer, die dramatischeren Notsignale sendet römischen Umweltstudien zufolge aber die beliebte Adria.....

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