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lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 27.06.2008 - 06:40 |  |
Wissenschaftler schlagen Alarm
Lasst die Riffe nicht sterben!
.........Eine Ursache des Riffsterbens ist die globale Erwärmung der Meere. Die Korallen haben Zooxanthellen als Untermieter, eine Algenart. Die versorgen ihren "Vermieter" mit Sauerstoff und Zucker. Bei zu warmem Wasser, nur ein Grad mehr, produzieren diese Giftstoffe und werden deswegen von den Korallen abgestoßen. Die Folge: Die Koralle verlieren ihre Farbe und ihren "Nährstofflieferanten". Übrig bleibt ein weißer Kalkmantel.
Die zunehmende Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre lässt die Meere versauern. Die Korallen produzieren weniger Kalk, damit wachsen weniger Riffe. Außerdem greift das saure Wasser die Riffe an, unterhöhlt die Bausubstanz, macht sie anfälliger bei Stürmen.
Auch ins Meer geleitete Dünger und Schadstoffe stressen die Korallen. Dazu gehört auch die Sonnenmilch, so aktuelle Forschungsergebnisse. Schuld sind die darin enthaltenen UV-Filter........
Quelle und mehr: www.berlinonline.de
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lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 22.07.2008 - 23:11 |  |
Niederlande: Andalusien an der Nordsee
Holland muss sich auf Hitze und steigenden Meeresspiegel einstellen. Vor der heutigen Küste soll neues Land geschaffen und über eine Länge von 250 Kilometern eine zweite Küsten- und Dünenreihe errichtet werden.
Sonnenanbeter mögen sich über die Botschaft freuen. Umweltschützer dürfte sie zutiefst beunruhigen: Die Durchschnittstemperatur in den Niederlanden wird bis Ende dieses Jahrhunderts um 2,5 Grad Celsius höher liegen als im vergangenen Jahrhundert. Im Sommer sind Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius möglich. Oder anders formuliert: Andalusien liegt dann an der Nordsee. Das ist das Ergebnis einer Studie des Königlich Niederländischen Meteorologischen Instituts (KNMI). Darin heißt es auch, dass vor allem der hohe CO2-Ausstoß für die Erderwärmung verantwortlich sei, was nichts Neues ist.
diepresse.com
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 22.07.2008 - 23:23 |  |
Todeszonen
“Ökologische Zeitbomben”
Ein Wissenschaftler der Universität Michigan berechnet jährlich die Größe der zu erwartenden Todeszone im Golf von Mexiko. Für den Sommer 2008 sagt er einen traurigen Rekord vorher.
Jeden Sommer entsteht im Golf von Mexiko eine riesige Fläche mit extrem geringem Sauerstoffgehalt. In mehreren Kubikkilometern Wasser ist dann kaum Leben möglich: Fische und Krabben flüchten, solange sie noch können. Lebewesen, die nicht wegschwimmen können, sterben....
Weiter im Bericht von Christina Steinlein im Focus
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 28.07.2008 - 21:29 |  |
Todeszone im Golf von Mexiko erreicht ungeahnte Ausmaße
Ein Massensterben von Meerestieren in Bodennähe ist die Folge - Düngemittel sind ein Problem - Wirbelstürme bringen kurzfristige Besserung
Hamburg - Die Todeszone im Golf von Mexiko erreicht in diesem Jahr ungeahnte Ausmaße. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und der Louisiana State University (LSU). Als Todeszone werden Meeresgebiete bezeichnet, in denen der Sauerstoffgehalt des Wassers extrem niedrig ist. In dessen Folge kommt es zu einem Massensterben von Meerestieren in Bodennähe.
Hintergrund:....klick hier
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 22.08.2008 - 08:10 |  |
Treibhausgas Kohlendioxid lässt Meere versauern
"Die Forscher hatten jüngste Verschiebungen des Säuregrades (pH- Wert) in den Ozeanen mit geologischen Daten der Erdgeschichte verglichen. Verändert sich der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre langsam über Millionen von Jahren hinweg, puffern Karbonat-Mineralien in den Meeren die Veränderung ab, der Säuregrad verschiebt sich kaum. Deutlich saurer oder alkalischer werden die Ozeane nur dann, wenn die Konzentration des Treibgases innerhalb einer «kurzen» Zeitspanne von Zehntausend oder weniger Jahren erheblich steigt oder fällt. Mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe habe die Menschheit einen solchen «Blitzanstieg» der Kohlendioxidmenge in Gang gesetzt. Der ph-Wert im Meer könne um bis zu 0,77 Einheiten sinken."
Quelle und ganzer Text: pro-physik.de
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Südsee-Insel versinkt in den Fluten
05. November 2008
Der Klimawandel und der steigende Meeresspiegel vertreiben nun auch die ersten Bewohner der Salomonen-Inseln. Der staatliche Rundfunk des Südsee-Inselstaats berichtete am Mittwoch, dass im März zunächst 30 Familien aus der Provinz Malaita nach Bougainville im benachbarten Papua-Neuguinea umgesiedelt werden.
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Ozeanversauerung bedroht Meeresökosysteme
Meereswissenschaftler aus 32 Nationen fordern Reduzierung des CO2-Ausstoßes - jetzt
Der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoß erwärmt nicht nur das Klima, sondern sorgt auch für eine Versauerung der Ozeane. Und das stellt eine große Bedrohung für alle marinen Ökosysteme dar. Darauf haben jetzt Forscher aus 32 Nationen in der so genannten „Monaco-Deklaration“ noch einmal eindringlich hingewiesen. Die Unterzeichner fordern daher rasches Handeln zum Schutz der Meere.
Heizen mit Öl, Stromerzeugung mit Kohle, Autofahren mit Benzin: die Menschheit setzt noch immer riesige Mengen Kohlendioxid frei. Dass sie so die Atmosphäre aufheizt, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Doch es gibt noch eine weitere Folge, die weniger bekannt, aber nicht weniger gefährlich ist. Ein Viertel des von Menschen produzierten Kohlendioxids landet in den Ozeanen. Dort verwandelt es sich in Kohlensäure - das Meer wird saurer....
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Ozeane in Atemnot
Klimabedingte Versauerung bedroht Meereslebensräume
Die Versauerung der Ozeane, verursacht durch die Kohlendioxid- Emissionen der Menschheit, verändert den Kohlenstoffhaushalt der Meere und lässt ausgedehnte Sauerstofflöcher in mittleren Wassertiefen entstehen. Das zeigt eine neue Studie deutscher Klimaforscher. Dieser Sauerstoffmangel bedroht Meereslebensräume und ihre Nutzbarkeit durch den Menschen.
Das Meer ist ein wichtiger Puffer im Klimasystem, denn es nimmt Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und entzieht das Treibhausgas damit zumindest zeitweilig aus dem System. Doch wie lange kann dieser Mechanismus funktionieren? Und wie wirkt sich die Erwärmung auf diesen Puffer aus? Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat gemeinsam mit Matthias Hofmann untersucht, wie ein unverminderter Ausstoß von Kohlendioxid die Stoffkreisläufe im Meer in diesem Jahrtausend verändern könnte...............
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Forscher warnen vor dramatischem Absinken des Toten Meeres in Israel
Tel Aviv - Forscher der Technischen Universität Darmstadt warnen vor einem dramatischen Absinken des Wasserspiegels im Toten Meer in Israel.
Dies habe weitreichende Folgen für die Umwelt und die Nutzung des Gewässers - dem tiefsten Punkt der Erde, schreiben Shahrazad Abu Ghazleh und ihre Kollegen in der Online-Version der Fachzeitschrift «Naturwissenschaften». Der gesunkene Wasserspiegel sei auf den größeren Wasserverbrauch in der Region zurückzuführen. In den vergangenen 30 Jahren seien dem See 14 Kubikkilometer Wasser verloren gegangen, heißt es in der Studie. Der Wasserspiegel des extrem salzhaltigen Gewässers ohne Abfluss habe sich seit 1978 im Schnitt um 70 Zentimeter pro Jahr gesenkt.....
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 10.03.2009 - 23:00 |  |
Meeresspiegel könnte über einen Meter ansteigen
Erschienen am 10. März 2009
Klimaforscher befürchten nach jüngsten Studien einen Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter oder mehr bis zum Jahr 2100. Mit dieser alarmierenden Ankündigung begann am Dienstag ein dreitägiger Forscherkongress zur Vorbereitung der großen UN-Klimakonferenz Ende des Jahres in Kopenhagen.
Nach der jüngsten Prognose des Weltklimarates (IPCC) aus dem Jahr 2007 galt noch ein Anstieg von 18 bis 59 Zentimetern bei einer Erderwärmung um 6,4 Grad bis Ende des Jahrhunderts als wahrscheinlich....
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