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George_MacGregor 
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...   Erstellt am 23.05.2009 - 21:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Herstellung eines Rob Roy Sporrans, auch Drover genannt


Unsere Scotty fragte mich, ob ich nicht mal so eine Art Sporran Seminar auf meiner Homepage machen könnte. Da sowas aber eigentlich besser ins Forum paßt und außerdem sowieso jeder den Link zum Forum auf der HP findet. Mache ich das jetzt im Forum.

Ich nehme es gleich vorweg, daß diese Anleitung nur eine von mehreren Möglichkeiten ist, denn oft bestanden die damaligen Sporrans nur aus einem Beutel der ein Stück gerafftes Leder war, das man mit dem Riemen zuschnürte und an dessen Rand dann noch ein Deckel als Verschluß befestigt wurde.

Normale Drovers sind eher schmucklos, obwohl auch sie gut aussehen. Ich nehme in meiner Anleitung den Rob Roy Filmsporran als Vorbild, weil er dem Original noch am ähnlichsten sein soll.

Ich bitte aber gleich darum, nicht auf die Form des Sporrans Rücksicht zu nehmen, so wie er auf den Zeichnungen aussieht. Es gibt ihn zwar auch in dieser Form, aber diese gefällt mir absolut nicht.

Zunächst benötigt man für den Sporran so einiges an Material, vor allem genug Leder. Man kann zwar auch schwarzes Leder verwenden, braunes ist aber authentischer. Dann kommt noch das Kleinmaterial dazu, als da wären, Lederriemen, oder aber auch eine Kordel in passender Farbe, am besten auch braun. Eigentlich ist es keine Kordel, sondern ein geflochtenes Band, wie es für Schnürsenkel verwendet wird. Dieser Lederriemen sollte mindestens 2, besser noch 2,5 Meter lang sein, da er für die Verschnürung, den Sicherheitsverschluß und die beiden äußeren Tassles gebraucht wird und da geht schon viel Material drauf. Außerdem benötigt man für den Verschluß am Deckel einen Zierknopf. Man kann alles verwenden, was da paßt, am besten ist aber ein Horn oder Hirschhornknopf in Hornform. Dann braucht man natürlich dicken Schusterzwirn, zumindest sollte es ein reißfester Zwirn sein. Eine Lochzange, eine scharfe Allzweckschere, ein Stainleymesser und guten Kontaktkleber. Ich will da kein Aufheulen von wegen unauthentisch hören ;o), wenn es solchen Kleber schon damals gegeben hätte, wäre er sofort verwendet worden, außerdem sieht kein Mensch die Klebestellen. Wer will, kann für die Trageschlaufe auf der Rückseite auch Nieten verwenden, wenn er sie nicht aufnähen will, die Nieten sieht man ja nicht. Ein Innenfutter benötigt der Rob Roy Sporran nicht, es ist ja weder ein eleganter Dress Sporran, noch ein Damenhandtäschchen.

Man sollte sich vor Augen halten, daß man, wenn möglich, sämtliche Teile, die später Nähte, Vernietungen, oder was auch immer, hinterlassen, vorher erledigt werden sollten, bevor man den Sporran zusammennäht, denn von Arbeitsstellen sollte man möglichst wenig sehen. Außerdem gibt es Teile, die nachträglich nur schwer zu befestigen sind und das wollen wir ja verhindern.

Was die Größe des Sporrans betrifft, sollte sie nicht zu gering ausfallen. Heute ist es leider eine schlechte Angewohnheit, sämtliche Sporrans, selbst Day und Semidress Sporrans, so zierlich wie möglich zu bauen, damit man dann eigentlich 3 von der Sorte benötigt, um alles, was man dringend bei sich haben möchte, unterzubringen.

Ok, dann fangen wir mal mit den einzelnen Teilen des Sporrans an. Da wäre einmal die Vorderseite. Der Sporran sollte wenigstens 20 cm breit und ca 23 cm hoch sein. Aber Vorsicht, da ist der Nährand nicht mitgerechnet, rundherum kommen noch ca 1,5 cm dazu. Am oberen Teil des Vorderteils sollte der Rand überhaupt gleich 5 cm betragen, dieser wird aber nicht genäht, sondern später umgeschlagen und angeklebt, aber so, daß genügend Fläche frei bleibt, das heißt, ohne Kleber, damit man den Riemen durchziehen kann.



Für den rückwärtigen Teil benötigen wir noch mehr Leder, denn da kommt noch der Deckel dazu, dieser sollte, da er oval ist, in der Mitte ca 12 cm betragen. Das heißt, der rückwärtige Teil benötig 35 cm Leder in der Höhe, breit ist er natürlich wieder ca 20 cm. Damit der Deckel etwas stabiler wird, kommt nun noch eine Innenseite dazu, also noch ein Stück Leder, das an der ovalen Stelle wieder 12 cm beträgt, an der Stelle, wo der Deckel an den Sporranrand grenzt, kommen, wie schon beim Vorderteil, mindestens 5 cm Rand für die Verschnürung dazu. Zunächst mal die Bilder der Rückseite und des Innendeckels.





Da auf dem Außendeckel einiges gemacht werden muß, darf der Innendeckel erst viel später aufgeklebt werden. Da wird zB. Das Leder kreisrund mit Schlitzen in immer gleichmäßigem Abstand versehen, dort wird ein Lederriemen in passender Breite durchgezogen und innen verklebt. Anschließend muß in der Mitte dieses Kreises der Verschlußknopf aufgenäht werden. All das sind Stellen, die man nicht sehen sollte, deshalb werden sie später mit dem Innendeckel versteckt. Die Lochung an den Rändern hingegen kann man sich für später aufheben, da die Lederriemen ja beide Deckelteile betreffen. Zusätzlich sind diese Zierriemen eine Sicherung für den Deckel, denn die Klebstelle ist somit auch gesichert.

Wie es auf der Vorderseite weiter geht, kommt etwas später, denn jetzt wenden wir uns der Befestigung der Trageschlaufe zu.



Wie schon gesagt, die Tragschlaufe kann auch mit Nieten befestigt werden, das bleibt jedem selbst überlassen. Die Schlaufe sollte nicht zu lange sein, damit der Sporran nicht zu weit unten rumbaumelt. Sie darf aber auch nicht zu kurz geraten, da der Rob Roy Sporran ja direkt am Kiltbelt getragen wird und zwar leicht links vom Buckle.

Zu kurz sollte die Schlaufe aber auf keinen Fall sein, da es ja auch auf die Breite des Kiltbelt ankommt. Wenn jemand einen so mörderisch breiten Kiltbelt wie Liam Neeson im Film besitzt, könnte er mit einer zu kurzen Schlaufe Probleme bekommen.

Jetzt kommen zuerst mal die Zeichnungen der Schlaufe und der Seitenwand des Sporrans. Man könnte den Sporran zwar auch schon aus Vorder und Rückwand zusammennähen, dann hätte man aber wieder dieses Platzproblem, deshalb empfehle ich den Rand, bzw. die Seitenwand. Diese sollte mindestens 5 cm breit sein, dazu kommt noch der Nährand von wieder je 1 – 1,5 cm. Diese Seitenwand muß natürlich so lange sein, daß sie vom linken Rand des Sporrans bis zum rechten reicht und zusätzlich links und rechts wie schon bei den beiden anderen Teilen je 5 cm Überschuß, der innen verklebt wird, wieder mit Aussparung für den Riemen der Verschnürung.



Die Trageschlaufe sollte ca 8 cm breit sein und 13 – 16 cm lang.



Bekommt keinen Lachkrampf, wenn ihr die Zeichnungen seht, manches ist leider relativ schwer zu zeichnen.

Nun zum Vorderteil des Sporrans. Da werden zunächst mal weiter unten in der Mitte ein Loch und einige cm darüber 2 Löcher gemacht. Durch diese Löcher wird der Riemen gezogen. Die beiden Enden des Riemens kommen unten im Einzelloch gemeinsam heraus. An diesen Riemen wird eine Tassle befestigt, außerdem über der Tassle noch ein schmaler Lederstreifen als Ring, das ist die Sicherung, damit der Verschluß fixiert werden kann. Links und rechts, knapp unter dem Rand des Vorderteils kommen 3 Löcher. Durch diese wird je ein Riemen gezogen, an dem die beiden äußeren Tassles befestigt werden. Man macht am Riemenende einen dicken Knoten, damit er nicht durch die Löcher rutschen kann. Den Riemen ziht man nun von der Innenseite nach außen und durch das mittlere Loch wieder hinein, dann durch das untere Loch wieder nach außen. An diese Enden macht man ebenfalls einen Knoten, diesmal genügt ein kleiner. Er dient nur dazu, die Tassles zu sichern, die aber sowieso geklebt werden. Das gilt auch für die beiden Enden des Sicherungsriemens, wo die mittlere Tassle befestigt wird. Die Schlaufe der Sicherung sollte einmal überkreuz genommen werden um dann am Hornknopf des Deckels eingehängt zu werden. Auch hier gibt es wieder jede Menge Löcher etc. die man irgendwie innen verdecken sollte, deshalb wird alles befestigt, bevor man den Sporran zusammennäht.

Auf der Innenseite wird nun ein Stück Leder aufgeklebt und zwar genau dort, wo die Schlaufe der Sicherung läuft. Auch hier die Aussparung für die Schlaufe selbt, frei lassen, also nicht verkleben.





So sollte dieses Lederstück aussehen. Später, wenn der Sporran fertig genäht ist, wird der 5 cm breite Rand der Teile nach innen umgeschlagen und verklebt. So wird zugleich dieses Stück Leder ebenfalls gesichert. Oben ist es gerade geschnitten, da es da den Rand des Sporrans berührt.



So sollte die Vorderseite des Sporrans aussehen, wenn alles befestigt ist. Die Form des Sporrans meine ich allerdings damit nicht, obwohl sie ganz akzeptabel wäre.

Wir haben genau genommen erst 3 Tassles, wo also sind die beiden restlichen? Wie ich schon am Anfang erwähnte, soll der Sporran ja zusätzlich verschnürt werden.

Durch die umgeschlagenen und verklebten Ränder wird nun der lange Riemen gezogen. Dafür muß man vorher auf der Innenseite in den Rand ein kleines kreisrundes Loch schneiden. Der lange Lederriemen sollte eine doppelte Schlinge bilden, er wird also zunächst mal durch das Loch unter den Rand gezogen, bis ein langes Stück zu sehen ist. Dann macht man unter dem Rand eine Runde, zieht den Riemen nochmal komplett durch und kommt rechts aus dem Loch wieder heraus. Auf diese Weise kann man den Beute gut zuziehen, was bei einer einfachen Runde nicht möglich wäre. Lang genug soll der Riemen auch deshalb sein, weil man mit ihm eine Masche ( Schleife ) macht, so daß der Beutel fix verschnürt ist. An die beiden Enden des Riemens kommen wieder einfache Knoten. Genau an diese Enden werden nun Tassle 4 und 5 befestigt. Nun wundert man sich bestimmt nicht mehr, wieso an modernen Sporrans oft dies vielen Tassles befestigt sind, die eigentlich überhaupt keinen Zweck erfüllen, sondern nur Zierde sind.

Nun kommen wir zu den Tassles, bzw. wie man diese überhaupt anfertigt. Auch dafür benötigt man wieder etwas Leder. Man schneidet 5 Streifen von 4 cm Breite und ca. 12 cm Länge zurecht. Diese Streifen schneidet man nun in den unteren zwei Dritteln in Streifen, das obere Drittel bleibt glatt. Anschließend kommt der Kleber auf die Innenseiten der Streifen und man wickelt sie fest um die Riemen. Die Tassles wären jetzt fertig. Um sie aber noch etwas zu verzieren, schneidet man insgesamt 15 ca. 4mm breite und wieder 12 cm lange Lederstreifen zurecht. Aus je 3 davon kann man nun kleine Zöpfchen flechten und diese am oberen Drittel der Tassles herumwickeln und aufkleben.





Die Tassles kann man ganz zum Schluß anfertigen und an den Riemen befestigen. Auch den Sporrandeckel kann man dann lochen, wenn der Sporran bereits fertig ist. Anschließend zieht man die Lederriemen durch die Löcher am Rand. Wie man das tut, bleibt jedem selbst überlassen. Man kann den Riemen ganz einfach von Loch zu Loch durchziehen, oder aber immer durch jedes zweite Loch und auf dem Rückweg zieht man dann den Riemen durch die ausgesparten Löcher, so entsteht ein Flechtmuster.

Das war es eigentlich schon und wenn man sich ranhält, ist der Sporran in einigen Stunden fertig. Man kann am Rob Roy Sporran natürlich auch statt der Trageschlaufe eine moderne Halterung anbringen, wie sie an den heutigen Sporrans üblich ist. Allerdings benötigt man dann entweder einen ledernen Sporranstrap oder den Sporran Chainstrap.

Hier noch ein Bild vom fertigen Rob Roy Sporran:



Jetzt wünsche ich noch viel Spaß beim Basteln und bin schon auf die Ergebnisse gespannt.

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[Dieser Beitrag wurde am 24.05.2009 - 02:25 von George_MacGregor aktualisiert]





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George_MacGregor 
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...   Erstellt am 23.05.2009 - 21:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Halterung für moderne Sporrans


Ich beschreibe jetzt noch wie man die Halterung für den Chainstrap eines modernen Sporran anfertigt, denn es paßt zum Thema und man kann ja auch den Rob Roy Sporran statt der Trageschlaufe am Chain oder Leatherstrap tragen.

In früheren Zeiten hatte ein Sporran nur eine einfache, breite Schlaufe, mit welcher der Sporran direkt am Kiltbelt getragen wurde. Heute ist es aber üblich, am modernen Sporran
den sogenannten Chainstrap, also ein Stück Riemen mit Schnalle und zwei Kettchen mit Karabinern an einer Halterung auf der Rückseite des Sporrans zu befestigen. Man muß übrigens keinen Chainstrap verwenden, es geht auch ein sogenannter Leatherstrap, das heißt, der Riemen mit Schnalle ist durchgehend aus Leder und an diesem sind 2 Ringe mit Karabinern befestigt, die in die Halterung am Sporran eingehängt werden.

Ich habe nun für alle Bastler, die sich ihren Sporran gerne selber herstellen wollen, einige Zeichnungen mit den diversen Teilen dieser Halterung gemacht, damit man sehen kann, wie sowas vor sich geht. Im Grunde genommen ist es relativ einfach, man braucht dafür nur einige Stücke etwas festeren Leders, 6 Nieten und zwei D-Ringe, wobei man aber auch ohne Weiteres kleinere, aber feste Schlüsselringe verwenden kann.

Zunächst einmal eine Zeichnung der gesamten Halterung:



Man benötigt einen Riemen von ca. 14 cm Länge und 2,5 cm Breite, das ist der vordere Teil.
Der rückwärtige Riemen sollte ca 8,5 - 9 cm lang und 2,5 cm breit sein. Diesen Teil klebt man mit Kontaktkleberauf den Vorderen Riemen. Es sollte links und rechts genau so viel Platz bleiben, daß dort die beiden D-Ringe angebracht werden können. Nun klappt man den linken und rechten überstehenden Teil des vorderen Riemens nach hinten und klebt ihn, nachdem man vorher die D-Ringe angebracht hat, ebenfalls fest. Jetzt locht man die beiden Seiten knapp hinter den D-Ringen und vernietet alles gut. Der Riemen wäre nun also fertig.


Auf dem zweiten Bild sehen wir die Einzelteile der Halterung, dazu gehört auch ein Stück festes, rechteckiges Leder ca. 8 x 6 cm.



Dieses Stück Leder wird nun mit 4 Nieten an der Rückseite des Sporrans befestigt. Die richtige Höhe muß man mit Gefühl selbst herausfinden. Dieses Lederstück sollte aber nicht ganz straff aufliegen, sondern leicht gekrümmt, damit man den Riemen mit den D-Ringen durchziehen kann und dieser Riemen ist ja nicht gerade dünn, da er erstens doppelt ist, zweitens an den Ecken an den D-Ringen umgeschlagen. Ist die Lederplatte zu straff aufgenietet, bekommt man den Riemen, an dem ja außerdem noch die D-Ringe drüberstehen, kaum durch die zu schmale Öffnung.

All zu locker sollte die Lederplatte aber auch nicht aufgenietet werden, sonst rutscht der Riemen zu leicht hin und her, was auch dazu führt, daß der Sporran ständig verrutschen kann. Übrigens bindet man den Chain – oder Leatherstrap nicht um, indem man jedes Mal die Schnalle öffnet, denn diese hat eigentlich nur den Zweck, den Strap enger, oder weiter stellen zu können, falls man mal etwas zu oder abgenommen hat. Der Sporranstrap wird vielmehr immer so umgelegt, daß ein Karabiner bereits am D-Ring hängt und man nun den zweiten auf der anderen Seite einhängt. Schon aus diesem Grund sollte die Lederplatte so eng wie möglich am Riemen anliegen, damit dieser nicht jedes Mal beim Anlegen rausrutscht. Man kann für den Riemen und die Platte ruhig 2 mm dickes Leder verwenden, dünneres tut es aber auch. Es sollte aber nicht zu weich sein, weil es sich sonst ausleiert und zu viel dehnt.

Kommen wir nun zum letzen Bild, wo man schon die Vorrichtung auf der Rückseite des Sporrans sehen kann.



Für einen geschickten Bastler ist, wie man sehen kann, so eine Halterung keine Hexerei, sondern recht einfach herzustellen.

Diese Halterung gilt übrigens für alle modernen Sporrans, egal ob Day, Semidress, Dress, Piper/Drummer, oder Fursporran.

Ok, das war es eigentlich schon, nun wünsche ich viel Spaß beim Basteln.

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gairloch ...



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...   Erstellt am 24.05.2009 - 12:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Hans,

schöne Anleitung. Gefällt mir.

Gruß

Dirk





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Geàrrloch

www.dirk-bauhaus.de



Scotty ...



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...   Erstellt am 28.05.2009 - 22:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke!!!!
gut das die Feiertage vor der Tür stehen!!! Da kann meiner werter Göttergatte mal zusehen, ob er das auf die Reihe bekommt. zumindest opfert er schon mal seine Lederjacke ( unter uns , ich konnte das Teil nie ausstehen - jetzt findet es einen ehrwürdigen Tod!!!)

nochmals Danke Hans

Scotty





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Gehe nicht, wohin der Weg führen mag,
sondern dorthin , wo kein Weg ist,
und hinterlasse eine Spur.



George_MacGregor 
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...   Erstellt am 29.05.2009 - 18:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen!

Herzlichen Dank, Dirk und Scooty

@Scotty: Was war, bzw. ist denn das für eine Lederjacke, daß du sie nie leiden konnetst?

Ich opferte nur eine Lederjacke, das war ein sehr schönes Exemplar von 1978, eher was modisches, das man aber auch heute noch tragen könnte, ohne dumm aufzufallen. Hatte nur einen Nachteil, ich war damals etwas untergewichtig, hatte bei einer Größe von 178 cm ein Gewicht von gerade mal 60 Kg und Größe 44. heute habe ich 54, das gute Stück hätte mir nie wieder gepaßt und bevor es sinnlos im Schrank rumhing, wurden eben zwei Drovers daraus.

So, ich wünsche euch gleich schöne Feiertage,

liebe Grüße,

Hans





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George_MacGregor 
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...   Erstellt am 06.06.2009 - 19:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen!

Hier habe ich zwar die Anleitung zum Basteln eines Rob Roy Sporrans gepostet und was jetzt kommt, ist eigentlich kein Sporran aber es ist immerhin ein zukünftiger Rob Roy Sporran, also seht euch diese hübsche Trachtenlederhose nochmal genau an, denn bald ist es keine mehr



Keine Sorge, erstens kostete das gute Stück nur noch 19,90, statt 49,90, außerdem wäre es für einen Erwachsenen untragbar, da eine Knabenlederhose, die gerade noch einem 12 Jährigen passen würde, vorausgesetzt, er ist sehr schlank.

Ist halt doch gut, daß ich 2 Monate gewartet habe, denn für 20 Euro ist es ein guter Kauf. Erstens ist der Sporran, der daraus entsteht, ein Vielfaches wert, zweitens kann ich auch das Restleder immer noch für alles Mögliche verwerten.

Vielleicht mache ich ja sogar Fotos von den Einzelteilen und lade sie hier hoch, damit man mal original sieht, wie der Rob Roy Sporran entsteht, auch wenn schon die Zeichnungen genügen sollten.

Liebe Grüße,

Hans


[Dieser Beitrag wurde am 06.06.2009 - 19:37 von George_MacGregor aktualisiert]





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RobertMacMillan ...



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...   Erstellt am 11.06.2009 - 12:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Unter Umständen läßt sich ja die eine oder andere Verzierung ger Hose sinnvoll mit einarbeiten.
Jedenfalls ein Super materialdepot, grins





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George_MacGregor 
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...   Erstellt am 14.06.2009 - 19:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen!

Es ist soweit, der Lederhosen - Rob Roy Sporran ist fertig. das ist er eigentlich schon seit Stunden, aber ich gehe ja meistens erst gegen Abend ins Net.



Für diesen Sporran habe ich übrigens eine andere Methode gewählt, um ihn zu verschließen. Dafür kommt jetzt auch gleich eine Zeichnung samt Beschreibung.



Drawstring für den Rob Roy Sporran:

Ich habe ja bei der Anleitung für den Rob Roy Sporran schon eine Beschreibung gegeben, wie man den Lederriemen, bzw. die Kordel, oder was immer man auch verwendet, oben durch den Rand des Beutels zieht, um ihn zu schließen.

Die andere, für mich noch bessere Methode, die ich beim zweiten Rob Roy Sporran angewendet habe, will ich jetzt beschreiben und es gibt natürlich wieder eine Zeichnung.

Auf dem oberen Bild sieht man, wie in etwa das Endergebnis aussieht, wenn die vier Enden der Riemen durch die Löcher im Rand des Sporrans durchgezogen sind.

Auf dem zweiten Bild sieht man einen Querschnitt, also nicht durch die strichlierten Linien irritieren lassen, das ist nur der umgeschlagene und verklebte Lederrand des Sporrans, der natürlich rundherum läuft.

Bei dieser Methode bringt man an den Innenseiten der Seitenwände des Sporrans je zwei Löcher für die Riemen an. Man kann diese auch durch Ösen verstärken, ist aber nicht unbedingt nötig, wenn man beim Zuziehen der Riemen keine Gewalt anwendet.

Man benötigt zwei ca. 85 cm lange Riemen, oder Kordeln, kürzer sollten sie nicht sein. Nun zieht man den einen Riemen durch eines der Löcher in den Zwischenraum, also den Rand, zieht den Riemen einmal rundherum, bis man beim Nachbarloch wieder heraus kommt. Das Gleiche macht man mit dem zweiten Riemen auf der gegenüberliegenden Seite. Anschließend kann man dann an den Riemenenden schon die Tassles befestigen.

Nun zieht man links und rechts an den Riemen ( natürlich muß man beide Riemenenden halten ) bis sich der Beutel zusammengezogen hat. Die Riemen sind extra so lang, damit man sie anschließend mit einer Schleife binden kann. Dann klappt man den Deckel zu und fixiert ihn mit dem Riemen des mittleren Tassles. Nun hängen auf jeder Seite je zwei Tassles, in der Mitte hängt jene, die den Sporrandeckel verschließt. Das war es eigentlich schon.

Diesen Verschluß habe ich übrigens auch an den Beuteln von Saint Justins, in denen Kiltbelt Buckles, Plaid Brooches etc. eingepackt werden. Ist also eigentlich eine recht übliche Methode, einen Beutel zu schließen.

Liebe Grüße,

Hans





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...   Erstellt am 15.06.2009 - 07:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Hans,
sieht ja wieder richtig Gut aus, was Du da hergestellt hast.
Grüße
Kurt





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George_MacGregor 
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...   Erstellt am 16.06.2009 - 01:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Kurt!

Vielen Dank bin auch stolz auf das gute Stück. Vor allem ist das diesmal der erste Sporran, an dem wirklich alle Tassles wie bei den damaligen Originalen eine Funktion haben und nicht nur als nette Verzierung am Vorderteil sinnlos rumbaumeln *g*.

Liebe Grüße,

Hans





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