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crazyandy ...
Waldeidechse
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...   Erstellt am 14.03.2006 - 14:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bartagame - Pogona

Australien ist die Heimat aller Bartagamen
Die Bartagamen unterscheiden sich in acht Arten, wobei die 'Streifenköpfige Bartagame' Pogona vitticeps sicherlich in der Terrarienhaltung heute die größte Rolle spielen dürfte. Deshalb, und weil ich sie selber halte und liebe, wird die Pogona vitticeps auf separaten Seiten ausführlicher beschrieben: Pogona vitticeps Haltungsbericht und Bartagamen-Praxis

Die einzelnen Arten sind an der Anordnung ihrer Stachelschuppen auf dem Kopf und an der Kopfform zu erkennen.
Die acht bisher bekannten Arten:
Wissenschaftlicher Name Gebräuchlicher Name Verbreitungsgebiet

Pogona barbata Östliche Bartagame Küstenregion des östliches Australien
bis etwa 150km ins Landesinnere

Pogona henrylawsoni Zwergbartagame oder
Lawsons Bartagame Nordwestliches bis zentrales Queensland

Pogona microlepidota Kimberley-Bartagame Nord-West Australien in Kimberleys

Pogona minima Kleine Bartagame nur auf der Insel Houtman Abrolhos vor der
Küste Westaustraliens

Pogona minor Westliche Bartagame Westaustralien

Pogona mitchelli Mitchells Bartagame Nord-West Australien (Nordterritorium)

Pogona nullarbor Nullabor-Bartagame Südaustralien (Nullabor-Ebene)

Pogona vitticeps Streifenköpfige Bartagame Binnenland des Ostens bis zur östlichen Hälfte Südaustraliens

Pogona barbata erreicht eine Länge von 55cm, wobei ca. 30cm auf den Schwanz entfallen. Sie ist damit die größte Vertreterin ihrer Art. Sie hat einen breiten, dreieckigen Kopf mit langen Stacheln. Sie ist dunkelgrau mit rautenförmigem Rückenmuster.
Aufgrund ihrer Lebensweise in Steppen- und Buschland in trockenen sowie in feuchten Gebieten, muß sich die Agame allen Klimabedingungen anpassen. Zur Winterruhe vergräbt sie sich im Erdreich.
Haltung: Pogona barbata benötigt ein geräumiges Terrarium, das die Maße von 150x80x80cm (LxBxH) nicht unterschreiten sollte. Das Terrarium muß Möglichkeiten zum Graben bieten (Sand). Steinhöhlen und dicke Kletteräste dürfen nicht fehlen. Beleuchtungsdauer und die Heizung richtet sich nach dem Klima des Herkunftsortes. Auf Eine UV-Bestrahlung ist nicht zu verzichten.
Über einen Haltungsbericht würde ich mich freuen.
Pogona henrylawsoni erreicht eine Länge von 30cm, davon entfallen ca. 17cm auf den Schwanz. Diese kleine Bartagame trägt einen rundlichen Kopf und ist im Vergleich zu Pogona barbata von eher gedrungener Körpergestalt. Die Zwergbartagame ist meist orangebraun und ihr Rückenmuster ist fleckenartig (kein Rautenmuster).
Die Zwergbartagame lebt am Rande der Wüste (Halbwüste), einem niederschlagsreichen Gebiet.
Haltung: Pogona henrylawsoni benötigt ein Terrarium von etwa 100x80x60cm (LxBxH). Die Ausstattung sollte auch für diese Art mit Kletterästen und Steinaufbauten gestaltet sein. Beleuchtung und Heizung richten sich nach dem Herkunftsklima, UV-Bestrahlung ist erforderlich.
Pogona microlepidota erreicht eine Körperlänge von 14cm und eine Schwanzlänge von etwa 25cm. Sie hat einen kurzen, schmalen Kopf und keine vergrößerten Kehlschuppen, so daß sie ihren 'Bart' nicht spreizen kann. Die Farbe ist gelb- bis graubraun, am Schwanz dichte helle Streifen.
Pogona microlepidota lebt auf sandsteinhaltigem Boden, allerdings hat sie ihr Verbreitungsgebiet bis in die Regenwaldzone. Dieses Tier ist sehr selten und kaum beobachtet, daher fehlen weitere Angaben.
Pogona minima erreicht eine Gesamtlänge von ca. 36cm, die Schwanzlänge beträgt 24cm. Sie trägt am Kopf beidseitig Stachelschuppen. Kehlschuppen hat sie nicht, daher kann sie ihren 'Bart' nicht spreizen. Die Tiere sind hell-graubraun gefärbt, sie tragen auf dem Rücken ein Rautenmuster, der Schwanz ist leicht gestreift.
Die Pogona minima gibt es nur auf der Insel Houtman Abrolhos. Die Vegetation dieser Insel besteht aus Büschen, Sträuchern und Mangroven. Die Agame klettert gut und ernährt sich überwiegend von Insekten.
Pogona minor wird mit 40cm Gesamtlänge (Schwanz 26cm) und schlanker Körperform eher den kleineren Arten zugerechnet. Äußerlich ähnelt sie Pogona barbata, nur ist sie kleiner.
Sie leben in warmen Wald- und Buschlandschaften ebenso wie in Wüstengebieten, wo sie sich gut getarnt meist auf Büschen oder Steinen aufhalten.
Haltung: paarweise oder ein Männchen und mehrere Weibchen in einem geräumigen Terrarium mit Sandboden. Äste und Zweige sind unbedingt notwendig, da die Agamen dort gern sitzen. Für die Ausstattung gilt das Gleiche, wie bei den vorher genannten Arten.


Pogona mitchelli weist eine Größe von 40cm auf, auf den Schwanz entfallen davon 23cm. Sie hat einen kräftigen, dreieckigen Kopf mit starken Stacheln. Dadurch ist sie in der Lage, ihren 'Bart' aufzustellen. Die Agame ist meistens braun, aber auch gelbe und rotbraune Tiere kommen vor. Das typische Rautenmuster des Rückens fehlt.
Pogona mitchelli wurde von Francis John Mitchell entdeckt. Daher trägt sie ihren heutigen Namen. Sie bewohnt Wüsten, Halbwüsten und Felslandschaften. In den heißen Sommern (bis 50°C) verbergen sich die Echsen in leeren Nagerbauten oder in Termitenhügeln, um Schutz vor der großen Hitze zu finden.
Haltung: die Tiere benötigen ein großes Terrarium mit Sandboden und kräftigen Kletterästen. Beleuchtung und Beheizung wie bei den anderen Arten. Nachzucht ist möglich, aber schwierig. Auch diese Art leidet in der Zucht unter genetischen Problemen und man muß beim Erwerb besonders vorsichtig sein.
Pogona nullarbor hat eine Gesamtlänge von 30cm, davon sind 19cm Schwanz. Am Körper trägt sie mehrere Reihen großer Stachelschuppen, der Kopf trägt keine Stachelschuppen. Die Agame ist rotbraun oder orangebraun mit weißen Querstreifen auf dem Rücken.
'Nullarbor' heißt 'baumlos', was den Lebensraum der Echsen beschreibt. Die Nullarbor-Ebene ist mit Büschen, Sträuchern und Trockengräsern bewachsen.
Über eine Haltung dieser scheuen, aber schönen Echsen ist nichts bekannt.
Pogona vitticeps erreicht eine Länge von ca. 55cm, auf den Schwanz entfallen ca. 30cm. Diese Bartagame gehört neben Pogona barbata zu den großen Bartagamen. Sie ist kräftig und hat eine kräftigen, langgestreckten Kopf. Die Stachelschuppen sind lang, auch am Kopf, so daß Pogona vitticeps ihren 'Bart' stark spreizen kann. Die Rückenfarbe ist hellgrau, von einem Rautenmuster durchzogen.


Die Agame lebt in trockenen, heißen Wüstenregionen Zentralaustraliens. Gras und Buschwerk bilden die Vegetation dieser Region.
Haltung: ein geräumiges Wüstenterrarium von mindestens 150cm Länge bietet den Lebensraum für ein Männchen und zwei oder drei Weibchen. Kletteräste sind wichtiger Bestandteil des Terrariums. Heizung und Beleuchtung werden auf die Heimatregion abgestimmt, eine UV-Bestrahlung ist notwendig. Abendliches, leichtes Sprühen des Terrariums ist ausreichend.

grüsschen
crazyandy





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Ich Liebe das Leben und Hasse Spiesser! Jeder Tag ist ein neuer Anfang und muss crazy sein! Besonders lieb ich diesen Satz: Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere!

crazyandy ...
Waldeidechse
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...   Erstellt am 14.03.2006 - 14:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Terrarium


Es gibt tatsächlich Leute, die ihre Bartagamen frei in der Wohnung halten. Was das für die Gesundheit der Tiere bedeutet, dürfte jedem klar sein... allein bei dem Gedanken, welchen Keimen, Bakterien, Viren die Tiere ausgesetzt sind, läßt es einen erschaudern! Von den zusätzlichen Gefahren für die Tiere (glatter Boden, Teppichschlingen, Menschenfüße, Türen, Hygiene, Klima, fehlende UV-B-Bestrahlung und und und) will ich gar nicht weiter reden ... Und für den Menschen? Überall Kot und Urinstein, Heimchen und Grillen, zerkratzte Möbel?
Entwickelt sich so eine Art der 'Haltung' nun aus Geldmangel für ein anständiges Terrarium oder aus anderen Gründen? Ich weiß es nicht, möchte hier aber dringend davon abraten! Mit artgerechter Haltung hat das beim besten Willen nichts zu tun ...

Ein Zimmerterrarium hingegen ist eine ganz tolle Sache! Dazu hat man ein komplettes Zimmer, das für die Bartagamen eingerichtet wird. Hierzu liegt mir ein Bericht mit Fotos vor, der sehr lesenswert ist! Auf Anfrage kann ich euch diesen gerne an eure email-addy senden.
Das Terrarium für ein Paar Bartagamen sollte die Maße von 150x80x60cm (LxBxH) nicht unterschreiten, besser ist ein Terrarium ab 180cm Länge. Dies gilt für die Haltung von ausgewachsenen Tieren.
Jungtiere bewohnen kleinere Terrarien. Am günstigsten ist es, wenn das Terrarium mitwachsen kann - das bedeutet, das Becken sollte der jeweiligen Größe der Tiere entsprechen. Entweder benötigt man also mehrere Terrarien oder man schafft sich gleich ein großes Becken an, das jeweils abgetrennt wird.
Wie sieht das nun in der Praxis aus? Junge Bartagamen müssen zunächst lernen, wie sie am besten ihr Futter jagen. Das ist in einem zu großen Terrarium unmöglich. Für 2-3 Jungtiere eignet sich ein Behälter von 60-80 cm Länge. Mit zunehmendem Alter und Größe der Tiere sollte auch das Terrarium größer sein, also zum Übergang 100 cm Länge, nach etwa einem Jahr dann die am Anfang genannten Größen.

Ein zu großes Becken für Jungtiere würde zur Folge haben, daß die Tiere unter ständigem Streß stehen, Futter jagen zu wollen/müßen. Die Folge wäre ein schlechtes Gedeihen der Agamen - u.U. sogar Krankheit und Tod.
Kauft man zu Beginn ein großes Terrarium kann man dieses mittels eingezogener Trennwand zunächst verkleinern. Dabei ist zu beachten, daß keine Ritzen entstehen, in denen sich die Futtertiere verstecken oder durch die sie entweichen können. Auch die Einrichtung muß dem variablen Vergrößern angepasst werden.
Ausrangierte Aquarien eignen sich nicht für die Haltung von Bartagamen. Der Luftaustausch in Aquarien ist nicht optimal und durch einen Zugriff von oben sind die Tiere ständigem Stress ausgesetzt (Greifvögel). Es sollte schon ein Terrarium mit Schiebetüren sein, die von vorne zu bedienen sind. Ob die Seiten aus Glas oder Holz bestehen, ist gleich und kommt auf den Geschmack des Besitzers an. Ein Holzterrarium macht sich aber im Wohnbereich sicher besser ...
Ab einer gewissen Größe ist ein Selbstbau zu überlegen. Zu diesem Thema gibt es eine Reihe guter Bücher. Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auch auf Terrarienbau hier im Forum. Dort werden alle Themen rund um das Terrarium behandelt.

Der beste Platz
Die Bartagamen sind zwar relativ robuste Tiere, aber sie reagieren leicht auf Störungen mit Streß. Streß führt bei ihnen zu Unbehagen und fördert Krankheiten, kann auch zum Tode führen. Die Bartagamen sind untereinander in kleinen Gruppen sehr verträglich, solange sich nur ein Bock in der Gruppe befindet. Andere Tiere werden nicht gern gesehen. Das soll bei der Aufstellung des Terrariums beachtet werden.
Gegenüber von dem Terrarium soll also kein anderes Terrarium mit lebhaften Bewohnern stehen. Auch ein Vogelkäfig gehört nicht in den Einsichtbereich der Bartagamen. Die Bärte können aufgrund ihrer gut ausgebildeten Augen dieses einsehen, und fühlen sich durch die anderen Tiere gestört und bedroht - ein Terrarium mit ruhigen Bewohnern (Schlangen, Skinke etc.) hingegen stört nicht.
Das der Fernseher in Sichtweite der Tiere nichts zu suchen hat, versteht sich von selbst.
Ansonsten sollte der Raum gut zu belüften sein und ein 'normales' Klima soll herrschen (nicht Küche oder Bad). Gegen die Aufstellung in der Nähe des Sonnenfensters ist nichts einzuwenden. Es muß nur im Hochsommer darauf geachtet werden, daß es zu keiner Überhitzung des Terrariums kommt.
Das der Unterbau für das große Terrarium tragfähig sein muß und der Fußboden ebenfalls, muß bedacht werden. Es kam schon vor, daß durch zu hohes Gewicht eines Terrariums dieses dann durch den Fußboden brach ...

Bodengrund
Als Bodengrund für ein Bartagamenterrarium wird Sand gewählt. Sand ist aber nicht gleich Sand... Wir unterscheiden hier in verschiedene Körnungen (Größe der Körner) und Schärfen. Schärfe bedeutet: der Sand besteht aus gebrochenen Körnern, die entsprechend scharfkantig sind. Dieser Sand findet im Bau und teilweise in der Aquaristik Verwendung, ist für Terrarientiere aber nicht geeignet.
Nach Auskunft eines versierten Halters aus Australien (!) benötigen die Agamen ein Substrat, daß ihnen Sicherheit unter den Füßen bieten, also keinen weichen sondern nur trittfesten Sand!
• Wir benötigen Sand, der aus geschliffenen Körnern besteht. Es eignet sich der Kinderspielsand, der bereits gereinigt im Baumarkt zu haben ist (20kg liegen bei etwa 5,- DM).
• Der gute Vogelsand findet ebenfalls häufig Verwendung. Ich empfehle, den etwas teureren Vogelsand zu wählen. Der enthält Zusätze von Sepiaschale und hat einen angenehmen Anis-Geruch. - Auf den 'einfachen' Vogelsand würde ich verzichten, da dieser sehr staubig sein kann ...
• Chinchillasand soll auch tauglich sein. Er ist zwar staubfrei und von daher als Bodengrund denkbar, aber er bietet keine Trittfestigkeit!
• Im Zoofachhandel erhalten wir ebenfalls verschiedene Arten von geeignetem Sand. Sicher ist dieser bestens für unsere Terrarien geeignet, hat aber auch seinen Preis.
• Ebenfalls im Zoofachhandel bekommt man roten Sand. Dieser Sand (5kg kosten fast 20,- DM) ist bestens geeignet für die Plätze zur Eiablage, da er bereits feucht verpackt wurde und extrem gut die Feuchtigkeit speichert! Er ist zum Graben bestens geeignet und die Gänge stürzen nicht gleich ein. Auch wird er an der Oberfläche etwas fester, aber verklumpt oder verklebt nicht, so daß auch in dieser Beziehung keine Gefahr für die Tiere besteht.
Einziger Nachteil: er färbt! Da ich mir nicht sicher bin, ob Partikel davon auch in die Lungen der Tiere wandern können, habe ich diesen Sand nur noch während der Eiablagezeiten in Gebrauch oder ich mische ihn 1:3 mit Vogelsand.
• Kies: finden wir ebenfalls im Zoofachhandel in verschiedenen Körnungen. Entscheidet man sich für Kies, muß er so grob sein, daß die Tiere ihn nicht schlucken können oder so fein, daß die Tiere ihn problemlos wieder ausscheiden können. Das auch Kies auf keinen Fall scharf sein darf, ist selbstverständlich! Feine runde Steinchen sind am besten geeignet (Aquarienkies).
Es kann ein Teil des Bodens damit ausgestattet werden, nicht die ganze Fläche - die Tiere möchten auch einmal buddeln !
• Fluß-Schiefer: das sind flache größere Steine, die sich sehr schön zum dekorieren eignen. Sie müssen aber vor dem Einbringen in das Terrarium gründlich gewaschen werden, da sie sehr staubig sind!
• Sand zum Sandstrahlen: dieser Sand ist viel zu scharf, die Tiere wetzen sich die Krallen ab und erleiden Hautschäden, die Entzündungen zur Folge haben können !
• Kleintierstreu: eignet sich nicht, da die Bartagamen als Wüstenbewohner nicht im Holz leben können und mögen. Außerdem besteht immer die Gefahr, daß die Agamen Holzteile verschlucken und sich dadurch verletzen!

Ausstattung des Terrariums
Die Bartagamen benötigen einige Dinge zum Leben, die wir in der künstlichen Welt gut bieten können. Sie möchten Klettern, sie möchten sich in die Sonne legen und sie möchten sich auch einmal zurückziehen können.
Zum Klettern und Ausruhen bauen wir einen oder mehrere stabile Äste in dem Terrarium ein. Bei kleineren Agamen reichen Korkäste aus, bei großen Tieren empfehlen sich große Äste. - Das Holz muß gründlich (!) gereinigt werden, am besten ist es, die Rinde abzuschälen, das Holz abkochen oder bei größeren Stücken mit Bürste und kochendem Wasser bearbeiten. Anschließend sollte das Holz einige Zeit durchtrocknen, 3-4 Wochen oder länger wäre optimal.
Die Äste werden gut verankert im Terrarium eingebaut, bei Holzterrarien kann man sie leicht mit den Wänden verschrauben, bei Glasterrarien sollte man den Ast auf eine Holzplatte schrauben, die dann auf dem Boden des Beckens zu liegen kommt. Zu beachten ist unbedingt, daß der Ast nicht senkrecht sondern waagerecht eingebracht wird. Es dürfen keine hervorragenden Plätze entstehen, da sich ansonsten das ranghöchste Tier diesen Platz sichert und für die anderen eine unnötige Streßsituation entsteht.
Die entstehenden Ruheflächen sollten so sein, daß die Bartagamen sich dort von einem Strahler oder von einer Lampe wärmen können.
Als Versteckplatz bietet man eine Korkröhre oder ein größeres Korkstück an, die/das der Größe der Tiere entspricht. Einige der Bartagamen ziehen sich zur Nacht gern in so ein Versteck zurück.
Heizung und Licht richtet sich nach der Größe und der Beschaffenheit des Terrariums (Grundfläche, Holz, Glas). Diese Punkte bespricht man am besten mit einem Zoofachhändler, der auch das entsprechende Material vorrätig hat.
Rück- und Seitenwände des Terrariums sollten verkleidet sein. Eine einfache Lösung sind Korkplatten, die man einkleben kann. Etwas aufwendiger, aber bei großen Terrarien sehr angebracht, sind Einbauten von Steinterrassen. Diese kann man aus Naturstein bauen, was aber ein hohes Gewicht zur Folge hat. Besser ist es, sich die Rückwände aus Styroporplatten und Baukleber zu basteln. Einige gute Tipps hierzu gibt es in vielen Literaturen. In geraumer Zeit werde ich hierzu meine Erfahrungen auch auf dieser Page veröffentlichen (dauert noch etwas).

UV-Bestrahlung
Eine häufig gestellte Frage ist die nach der Notwendigkeit von UV-Bestrahlung. Um es gleich vorweg zu sagen: UV-Licht ist unbedingt nötig für Echsen, für Wüstenbewohner noch mehr, da diese einen Großteil des Tages in der extremen Sonne verbringen. Das heißt, neben der UV-Strahlung sind die wüstennahen Gebiete auch besonderer Helligkeit ausgesetzt. Es ist daher nötig, sehr viel Licht in das Terrarium zu bauen. Es gibt spezielle Leuchtstoffröhren, die sehr hohe Lichtwerte erzeugen, zu erhalten in jedem gut sortierten Zoofachhandel!
Zurück zum UV: die Echsen benötigen im speziellen einen hohen Anteil an UV-B. Diese Strahlen sind wichtig zur Umsetzung von Vitaminen im Organismus der Tiere. Das Terrarium sollte daher mit einer guten Leuchtstoffröhre mit hohem UV-B Anteil ausgestattet werden. Durch viele Tests diverser Röhren sind die der Firma ZOO-MED (Repti-Sun UV-B5.0) die einzigen, die auch die Strahlung abgeben, die der Hersteller zusagt. Wichtig ist wieder der Hinweis UV-B5.0 !!! Die Röhren sollten in etwa so lang sein wie das Terrarium und im Terrarium montiert werden. Würde man sie auf das Terrarium legen, würde durch das Glas der UV-Anteil gefiltert und die Wirkung ist gleich null !
Also: höchster UV-B Anteil und Montage im Terrarium.

grüsschen
crazyandy





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crazyandy ...
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...   Erstellt am 14.03.2006 - 15:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ernährung der Bartagamen

Bartagamen fressen alles, was sie überwältigen können - Diesen Satz liest man immer wieder. Er stimmt auch, aber was bedeutet er?
Unsere Freunde ernähren sich sowohl vegetarisch wie animalisch: sie fressen Grünzeug und tierische Kost. Naja, jedenfalls nach Lehrbuch. Aber auch die Bartagamen sind individuell verschieden und ernähren sich auch unterschiedlich. Manche Tiere nehmen nie pflanzliche Kost zu sich, andere wiederum ernähren sich zu 70-80% vegetarisch. Ein Pauschalrezept gibt es nicht.
Man ist als Halter auf die eigenen Beobachtungen angewiesen, schnell wird man herausfinden, was die Tiere an Leibspreisen haben. Aber die Abwechslung soll dabei nicht vergessen werden (auch wieder leicht gesagt, ich weiß).

Vegetarische Kost: Salate, Karotten gerieben (fressen aber längst nicht alle Tiere), Zucchini, Paprika, Kiwi, Birne, Tomate, Erdbeeren, Kirschen, Brombeeren, Heidelbeeren, Weintrauben. Die Natur bietet uns im Sommer auch viel Abwechslung. Löwenzahn (besonders die Blüten) und Vogelmiere und div. andere Kräuter kann man an geschützten Stellen sammeln. Aber bitte darauf achten, daß auf umliegenden Feldern keine Gifte gespritzt wurden und das keine vielbefahrene Straße in der Nähe ist ...
HINWEIS dazu: Obst und Gemüse immer entsprechend zerkleinern (raspeln, würfeln, dünne Scheiben, entkernen) und natürlich vor dem Verfüttern gründlich waschen !

Niemals den 'normalen' grünen Salat verfüttern, er ist zu nitratreich - und auch niemals Kohlpflanzen geben (Blähungen).

Tierische Kost: Insekten aller Art, also Fliegen, Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Schaben, Asseln, Käfer und deren Larven (s.u.), Kleinsäuger
HINWEIS dazu: die Insektengröße soll der Größe der Tiere entsprechen. Erwachsenen Bartagamen mit Fliegen zu kommen, wäre lächerlich, Jungtieren Heuschrecken anzubieten, wäre tödlich (für die Agamen).
Als Faustregel sagt man, das Insekt darf die Größe der Kopfbreite der Echse haben. Diese Meinung teile ich nicht! Ich bin der Meinung, daß die Futtertiere kleiner sein sollten. Es kommt immer wieder vor, das Echsen an zu großen Futtertieren ersticken !!! Dies trifft insbesondere auf die harten Tiere zu (Grillen, Käfer, Schaben). Bei Heimchen, Heuschrecken (gibt es in unterschiedlichen Größen) und anderen Insekten (Stabschrecken) ist die Größe nicht so relevant.
An Kleinsäugern kann man von Zeit zu Zeit eine Babymaus oder eine Babyratte verfüttern. Ich selbst gebe nach der Winterruhe und während der Paarungszeit pro Tier 1-2mal im Monat eine Babymaus.
Käferlarven
• Mehlwürmer: kann man geben, sind aber sehr fetthaltig und eine Überfütterung führt zum Erbrechen oder zur Ausscheidung der unverdauten Würmer. Man sollte die Menge daher auf 4-5 Mehlwürmer pro Bartagame beschränken und die Mehlwürmer auch nicht zu oft anbieten.
• Zophobas: es sind die Larven des afrikanischen Schwarzkäfers. Auch diese sind sehr fetthaltig und sollten daher nicht zu häufig und nicht in größeren Mengen gefüttert werden.
HINWEIS: Zophobas besitzen scharfe zangenartige Mundwerkzeuge. Bartagamen sind in der Regel hastige Fresser, die ihre 'Opfer' häufig lebend schlucken. Es kommt häufig vor, daß sich die Zophobas dann durch die Magenwand der Echse bohren, und so das Tier lebensgefährlich verletzen. - Man sollte den Zophobas VOR dem Verfüttern mit einer Pinzette die Köpfe zerdrücken, damit nichts passiert.
Eine weitere Eigenart dieser Larven: sie sondern aus dem Hinterleib ein hautreizendes Sekret ab, daß zu unangenehmem Jucken und Brennen führen kann - wer empfindlich reagiert sollte die Zophobas nur mit einer Pinzette händeln.
• Wachsraupen: sind die Raupen der Wachsmotte, einem Schädling der Bienenstöcke. Wieder muß gesagt werden, daß die Raupen erheblich fetthaltig sind! Wachsraupen werden sehr häufig zur Anfütterung von frisch geschlüpften Bartagamen eingesetzt. Durch den süßen Geschmack der Raupen, werden sie auch gern gefressen. ABER: diese Raupen sind von dem Organismus der Babys nicht zu verdauen. Sie führen zu schweren Schädigungen, falls die Bartagamen diese Art der Fütterung überhaupt überleben. Ein schwerer Leber- und Herzschaden ist die Folge !


Bitte niemals an Jungtiere Wachsraupen verfüttern, auch nicht, wenn andere Halter/Züchter dies befürworten! Es ist falsch !!!

Meine Bartagamen fressen kein Grünfutter
Wie bereits erwähnt, kann man als Züchter bereits vorbeugen, indem man rechtzeitig Grünes anbietet. Das nützt mir aber nichts, wenn ich meine Tiere kaufe und sie das wichtige Grüne verschmähen. Was kann ich tun? Ehrlich gesagt, nicht viel! Immer wieder kleine Mengen anbieten, das Angebot auch variieren - Kräuter, Gemüse, Obst.
Meine ersten großen Bartagamen nahmen kein Stückchen Grünfutter, bis sie Gesellschaft von zwei Artgenossen bekamen, die sehr gern Salat und ähnliches fraßen. Von da an gingen die anderen auch an den Fressnapf ... Das soll aber nun kein Aufruf sein, den Tierbestand zu erhöhen! Ob es bei meinen Futterneid oder Neugier war oder sogar nur Zufall, werde ich nie erfahren. Jedenfalls kommt man dieser Sache nur durch Geduld näher.
Es ist aber nicht so tragisch, wenn die Bärte kein Interesse an pflanzlicher Kost zeigen. Man kann heutzutage die Nährstoffe und Vitamine durch entsprechende Präparate ergänzen - also keine Panik.

Wie häufig und welche Mengen sollen die Agamen fressen?
Junge Bartagamen müssen täglich gefüttert werden. Die Menge liegt an der Größe und dem Allgemeinzustand der Tiere. Junge und halbwüchsige Tiere sind gut mit Heimchen zu ernähren, Adulti benötigen mindestens große Grillen. Als Maßstab für die Menge kann man wieder nur die eigenen Erfahrungen nehmen. Meine vier Tiere benötigen mindestens eine Dose große Grillen täglich, also etwa 10 Grillen pro Tier. Eine gute Ergänzung sind sicherlich Schaben. Wer aber Schaben erwerben kann, sollte sie unbedingt einmal anbieten. Ich konnte sie testen, die Bartagamen sind regelrecht verrückt danach! Es ist eine sehr gute Abwechslung. - Bei Zugabe von Grünfutter verringert sich die Menge der Insekten erheblich. Im Sommer, wenn man zusätzlich auf Löwenzahn, Vogelmiere und div. andere Kräuter zurückgreifen kann, benötige ich für meine Bartis nur wenige Insekten.
Grünfutter reicht man in Futterschalen, damit es nicht verschmutzt. Die Menge richtet sich auch hier nach der Anzahl der Tiere und nach deren Hunger. Es sollte so sein, daß die Bartagamen kommen, wenn das Futter in das Terrarium gestellt wird, und den Napf dann relativ schnell leer fressen. Hat sich die Futtermenge eingependelt, kann man bei adulten Tieren einen Fastentag in der Woche einrichten, bei manchen Gruppen sogar zwei - aber auch das muß erprobt werden und ist bei allen Tieren unterschiedlich.
Zu Beginn hatte ich stets das Gefühl, meine Tiere würden nie satt werden. Sie stürzten sich immer gierig auf alles fressbare ... Dann gab ich ihnen einmal Heuschrecken (ägyptische Wanderheuschrecken). Jede Agame bekam 2 Stück - und siehe da, die Bärte hatten keinen Appetit mehr auf die anwesenden Grillen. Seither füttere ich 1-2mal im Monat eine Dose Heuschrecken.
Die Insekten sollten etwa zwei Stunden nach der Fütterung 'verbraucht' sein, dann hat man das richtige Maß gefunden.

Mein jungen Bartagamen haben Angst vor den Insekten
'So etwas gibt es nicht! Wie können Insekten-fressende Tiere Angst vor ihrem Futter haben?' Das war die Reaktion von Herrn Hauschild, als ich ihn auf dieses Problem ansprach. Das war einleuchtend, aber es gibt Echsen, die Angst haben! Ich selbst erlebte es bei meiner ersten Nachzucht Pogona vitt. und bei meinen semiadulten Leopardleguanen (Gambelia w.).
Die Echsen ducken sich und verlassen panikartig die Gegend, wenn sie können. Wenn sie keine Fluchtmöglichkeit haben, drücken sie sich in die Ecken oder in Verstecke des Terrariums. Was macht man falsch? Wie kann man das Problem lösen?
Es ist nicht so schwierig! Zunächst stellt sich die Frage nach der Art der Insekten und dann nach der Menge, die man in das Terrarium gegeben hat.
Heimchen sind wuselig, flink, hüpfen und sie sind hektisch - junge Heimchen noch mehr als ausgewachsene. Junge Grillen aber sind schon recht gemütlich, obwohl sie auch flott herumlaufen. Dieses Verhalten irritiert die kleinen Bartagamen und sie werden unruhig und ängstlich. Ich konnte auch beobachten, daß sie es nicht mögen, wenn die Insekten sie mit ihren langen Fühlern betasten. - sind dann auch noch zu viele Insekten im Terrarium, wissen die Agamen nicht mehr, wohin sie fliehen sollen und es kommt zu Panik und Streß.
Vermutlich geben daher auch viele Bartagamenzüchter ihrem Nachwuchs die oben erwähnten Wachsraupen ...
Die Lösung ist aber einfacher: man verzichtet auf kleine Heimchen und füttert während der ersten Lebenstage Fliegen!!! Die sind zu erjagen und nahrhaft genug. Sobald die Bartagamen das Jagen ein wenig geübt haben, kann man langsam junge Grillen geben und allmählich auch Heimchen zur Abwechslung anbieten (Grünfutter nicht vergessen).
Noch mal mein eindringlicher Appell:
Bitte niemals an Jungtiere Wachsraupen verfüttern, auch nicht, wenn andere Halter/Züchter dies befürworten! Es ist falsch !!!

Vitamine und Co.
Unsere Bartis benötigen für ein gesundes Leben einige wichtige Vitamine und Mineralien. Diese erhalten sie durch optimale Ernährung. Das reicht aber nicht aus und daher müssen wir diese Spurenelemente ergänzen.
Dazu bietet der Handel verschiedene Präparate an. Für welches man sich entscheidet, ist letztendlich nicht wichtig. Wichtig ist nur, daß man beachtet wird, daß das Mittel für Reptilien geeignet ist. Ich verzichte hier auch auf Namen oder Herstellerangaben (die vergesse ich eh immer). Meine Erfahrung dazu: es gibt Pulver, die sehr fein sind und es gibt welche, die eher körnig sind. Ich verwende lieber die feinen (Puder) Mittel, da sie an den Futtertieren besser haften und sich auch im Wasser besser lösen.
Weiterhin erfuhr ich, daß es auch Präparate gibt, die man zu einem Brei anmischt, der den Echsen dann gezielt verabreicht wird. Dieses Prinzip halte ich für sehr umständlich, aber da muß wirklich jeder selber seine Lösung finden.
Wie erwähnt, stäubt man die Futterinsekten damit ein. Das ist relativ einfach zu machen: Insekten in eine Dose, Pulver dazu, Dose leicht hin und her bewegen, die Insekten bedecken sich mit dem Pulver und können verfüttert werden.
Bei Futtertiervorrat mache ich es so, daß ich die Futterinsekten vorher sehr gut versorge: sie bekommen gesunde Kost, also Kiwi, Kartoffeln, Zucchini oder Karotten und Kleintierfutter. Damit nehmen sie bereits sehr wichtige Vitamine und Mineralien auf, die sie dann an die Agamen weitergeben.
Weiter kann man die Calciumversorgung der Bartagamen durch gelegentliche Gabe einer Babymaus sichern oder man stellt eine Schale mit geriebener Sepia-Schale oder Vogelgrit in das Terrarium. Die Kalkzugaben werden von den Agamen sehr gern gefressen.
Wer mehr zu Vitaminen wissen möchte, schaue doch bitte auf www.Terra-Magica.de unter Vitaminen nach. Dort ist ein ausführlicher Bericht zu finden, den ich nur empfehlen kann.

Wasser
Eine Schale mit frischem Trinkwasser gehört unbedingt in das Terrarium. Da die Bartagamen auch gern einmal durch das Wasser laufen, versandet es schnell und muß daher täglich erneuert werden!
Wie ist das mit dem Baden?
Die meisten Bartagamen baden sehr gern, aber nicht täglich - es sind ja keine Echsen, die am/im Wasser leben. Es hat sich gut bewährt, einmal pro Woche eine große Wasserschale in das Terrarium zu stellen. Die Schale sollte so groß sein, daß die Tiere ausgestreckt bequem Platz haben. Das Wasser muß warm sein und der Wasserstand sollte etwa 3-4 cm betragen. Niemals darf das Wasser so tief sein, daß ein Tier ertrinken könnte!
Bei mir hat es sich gut bewährt, einmal wöchentlich einen Badetag anzubieten. Ich füge dem Badewasser immer etwas von dem Vit.-Mineralstoff-Präparat hinzu, da die Bartagamen vor dem Bad immer erst ausgiebig trinken. Dieses Prinzip hat sich bei mir gut bewährt.
Jungtiere gehen nicht gern ins Wasser und ich würde ein Tier niemals dazu zwingen. Man kann ihnen von Zeit zu Zeit eine Badeschale anbieten. Wenn sie nicht mögen, sollte es ok sein. Eines Tages werden sie sich sicher ins Naß wagen. - Manche der Kleinen nehmen aber auch gern einmal ein Bad im Wassernapf...
Manche Halter nehmen den Begriff 'Baden' sehr wörtlich und setzen ihre Tiere tatsächlich in die Familienbadewanne. Wenn man so etwas tut, sollte man sich vor Augen halten, daß sich auch in der saubersten Wanne Rückstände von Seife und Badezusätzen befinden. Da die Tiere vor einem Bad ausgiebig trinken, nehmen sie diese Stoffe sowohl direkt als auch über die Haut auf. Das es schädlich für die Agamen ist, sollte jeder Halter bedenken. - Wer meint, eine Wasserschale im Terrarium wäre nicht ausreichend, sollte sich eine Babybadewanne zulegen und diese ausschließlich für seine Bartagamen benutzen. Auch hier gilt wieder: Bartagamen ertrinken leicht! Der Wasserstand darf nur so hoch sein, daß die Tiere bequem in normaler Haltung den Kopf über den Wasserspiegel halten können.
Hinweis: stimmt die Luftfeuchtigkeit im Terrarium, so ist es Unsinn, die Bartagamen bei Häutungsschwierigkeiten zu einem Bad zu zwingen! Hier muß man der Ursache der Häutungsprobleme auf den Grund gehen und diese beseitigen. Meistens handelt es sich um einen Mangel an Vitamin A. Bei Unsicherheit ist ein erfahrener Tierarzt zu konsultieren.


grüsschen
crazyandy





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...   Erstellt am 14.03.2006 - 15:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Winterruhe
Im Herbst eines jeden Jahres wird die Winterruhe eingeleitet. Die Tiere sollten wenigstens für sechs Wochen eine Ruhephase erhalten. Wichtig in dieser Zeit ist, daß immer Frischwasser zu Verfügung steht. Ist die Temperatur nicht 'tief' genug, muß auch etwas gefüttert werden. Winterruhe hat nichts mit Winterschlaf zu tun. Das darf man nicht verwechseln. Tiere im Winterschlaf bringen ihren Kreislauf auf einen tiefen Ruhepunkt und verbringen den Winter in einer Art Tiefschlaf. Tiere in Winterruhe überbrücken lediglich die kühlere Jahreszeit mit gedämpftem Kreislauf. Sie sind weniger aktiv und benötigen daher kaum, kommen aber nicht immer ohne Futter aus!
Eine häufige Frage ist: Wie erkennt man, daß die Bartagamen in Winterruhe möchten? Wer seine Tiere kennt, bemerkt es daran, daß sie träger werden und sich mehr und mehr zurückziehen. Oft beginnen sie damit, sich ein Versteck im Sand, unter Wurzeln oder Hölzern zu suchen. Es kommt genauso vor, daß sie ihre üblichen Unterschlupfmöglichkeiten nutzen. Wenn man dieses Verhalten bemerkt, sollte man damit beginnen, das Terrarium auf die Winterruhe umzustellen.
Um das Winterklima zu simulieren, wird im Terrarium Schritt für Schritt die Beleuchtung von 14 Stunden auf acht Stunden reduziert und die Heizungen können, je nach Standort des Terrariums, u.U. ganz ausgeschaltet werden. Die genauen Schritte werde ich hier erläutern.
In diesem Jahr war das Wetter bisher etwas launisch, so war der Sommer relativ kalt, der Herbst ist wieder verhältnismäßig mild. Die Terrarienbewohner spüren das und sind zum Teil bereits seit August auf eine Ruhephase eingestellt, einige Tiere haben sich da schon zurückgezogen und werden jetzt, Anfang Oktober, bereits wieder aktiv. - Unsere Tiere zeigten diese Anzeichen zwar nicht, aber auch wir werden die Winterruhe etwas früher als sonst einleiten.
04.10.: der zusätzliche Wärmestrahler wird abgeschaltet (die per Thermostat geregelte Heizung bleibt noch unverändert).
06.10.: die Beleuchtungsdauer wird ab heute täglich um 15 Minuten verkürzt. - Bis zum 25.10. werden es also 5 Stunden weniger sein.
Wir werden anschließend das gesamte Licht ausschalten. Da im Terrarienraum auch Terrarien stehen, deren Bewohner keine Winterruhe einlegen, bleibt tagsüber auch weiterhin ein kleiner Rest an Licht im Raum. - In dieser Zeit wird bei uns ein Platz für den Wassernapf gewählt, der unmittelbar hinter der Scheibenöffnung liegt, damit die Tiere später nicht durch unnötiges Hantieren im Terrarium gestört werden. Der Wassernapf wird weiterhin täglich gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt.


Inwieweit die Heizung komplett abgeschaltet werden kann, ergeben die täglichen die Messungen. Es spielt dabei auch eine Rolle, wie die Außentemperaturen sind. Unser Terrarienraum ist nicht unterkellert und kann u.U. bei starkem Bodenfrost sehr auskühlen. Von daher können wir nicht pauschal die Heizungen komplett abschalten.
In diesem Winter hingegen war es bis Ende Dezember extrem mild draußen. Leider hatte dies auch zur Folge, daß die adulten Bartagamen trotz reduzierter Beleuchtung und Temperatur überhaupt nicht an eine Winterruhe dachten. Sie waren aktiv wie immer und hatten auch Hunger wie immer. Die über Thermostat geregelte Heizung konnte ganz abgestellt werden. Das die Bartagamen während der Winterruhe keine Wärme von unten bekommen sollen, ist wichtig, um einer Dehydration vorzubeugen. Bei eingeschalteter Heizung kann es passieren, daß die Tiere während der Ruhephase einfach austrocknen.


Die Temperaturen in unserem großen Terrarium in dem die Adulttiere leben, lagen so um 18°C am Tage. Wie erwähnt, war aufgrund des milden Wetters nicht mehr (weniger) erreichbar. Nachts konnte ich im Durchschnitt Werte von 15°C messen.
Im Terrarium der Jungtiere war es etwas anders, denn dies hat einen für die Winterruhe günstigeren Standort und besteht zudem aus Vollglas. Vollglasterrarien sind zum Zweck der Temperaturregelung einfach besser geeignet, da Glas die Wärme besser freigibt (also schlechter isoliert). Hinzu kommt der Standort in der Nähe der Fenster. Das dort lebende Männchen, zog sich Mitte Oktober zurück und kam während der folgenden Wochen nur zum Trinken hervor.
In anderen Wintern planen wir eine Ruhephase von mindestens sechs Wochen, länger wäre besser. (Hier im Norden setzt der Winter meist erst im Januar ein, aber normalerweise ist es ab Dezember bereits sehr kalt.) Hierbei kommt es wieder darauf an, inwieweit die Tiere sich umstellen. Kommen sie relativ früh (schon während der Einleitung) in Ruhe oder erst, wenn das gesamte Licht erloschen ist? An diesem Verhalten wird die Zeit der Winterruhe angepasst. Auch das Ende der Ruhezeit bestimmen die Bartagamen mit. Meistens werden sie nach einer gewissen Zeit von allein wieder aktiv, dann wird die Ruhephase langsam ausgeleitet.
Das heißt, Anfang bis Mitte Dezember (evtl. auch später) werden wir die Beleuchtung wieder einschalten. Zunächst acht Stunden, dann wieder täglich um 15 Minuten auf 14 Stunden steigern. Bezüglich der Heizung bleiben weiterhin die Außentemperaturen zu berücksichtigen. Da muß man durch entsprechende Messungen sehen, wo der Bedarf liegen wird.
Zum Ende des Monats Dezember (oder im Januar) wird die Winterruhe voraussichtlich abgeschlossen sein. Man sollte sich da aber immer an den Tieren orientieren. Schlafen sie länger, läßt man sie gewähren, zeigen sie sich früher in Aktivität, muß man die Winterruhe beenden.
Es ist wohl zu befürchten, daß sich die allgemeinen Klimaveränderungen insoweit bemerkbar machen, daß man einfach mit solchen Wintern, die wir aus unserer Kindheit kennen, nicht mehr rechnen kann. Für uns speziell bin ich daher nach den Erfahrungen dieses Winters am Überlegen, die gesamte Reptilien-Haltung etwas zu verändern. Wir planen (mal wieder), unseren Terrarienraum umzugestalten. Wenn es irgendwie möglich sein wird, werden dann kleinere Zusatzterrarien eingerichtet, die im Sommer der Aufzucht von Jungtieren dienen können und im Winter für alle Tiere genutzt werden, die eine Winterruhe benötigen. Wir wollen dabei gleich berücksichtigen, daß die Standorte dieser Terrarien dann kühl sein sollen, um einfach im Winter bessere Werte erreichen zu können. Im Sommer, zur Aufzucht kann man die Sonne nutzen und im Notfall zusätzlich heizen. Heizen ist einfacher als kühlen ... diesen Plan umzusetzen erfordert allerdings neben Geld auch Unmengen an Zeit. Ob wir es daher bereits zum nächsten Winter schaffen, ist nicht zu sagen, aber ein langfristiges Ziel wird es unbedingt sein.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 15:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Krankheiten


Auch die gesündeste Bartagame kann krank werden ... Was dann? Wenn man bemerkt, daß das Tier sein Verhalten verändert, sollte man es zunächst genauestens beobachten. Kann man sich die Veränderungen nicht erklären, ist es immer ratsam, schnellstmöglich einen erfahrenen Tierarzt aufzusuchen. Zum Tierarztbesuch notiert man sich die wichtigsten Daten des Tieres (Alter, Geschlecht, Fressverhalten, Veränderungen). Diese Notizen sind nützlich, da man oft durch die ganze Aufregung in der Praxis steht und einem fallen die einfachsten Dinge nicht mehr ein ...
Grundsätzlich sollte man lieber früher als zu spät einen Tierarzt aufsuchen, da die Echsen häufig erst spät zu erkennen geben, daß ihnen etwas fehlt. Ein Herauszögern durch uns Halter kann daher leicht zum Ableben des Tieres führen.
Es schadet auch nicht, sich über diverse rechtzeitig Krankheiten zu informieren. Mit rechtzeitig meine ich: bevor ein Tier krank wird! Es gibt zu diesem Thema verschiedene Literatur, zum Beispiel das Buch von Köhler 'Krankheiten der Amphibien und Reptilien'. Dieses Buch ist zwar nicht ganz billig, aber es wird auch von den Tierärzten zur Notversorgung immer wieder zu Rate gezogen (im Notfall also mitnehmen, wenn der 'Tierarzt um die Ecke' helfen muß).


Fressunlust und Abmagerung
Bartagamen sind gar nicht so anspruchslos, wie es immer heißt. Auf gewisse Dinge muß man auch bei ihnen täglich achten. Dazu gehört auch das Fressen. - Das hört sich komisch an, aber die Praxis zeigt, daß es immer wieder Unklarheiten zu diesem Thema gibt.
Will ein Tier nicht fressen, kann dies viele Gründe haben. Die genaue Diagnose kann auch hier nur ein Tierarzt stellen. Wir sollten aber dennoch darauf achten, was wir füttern.
• Ist evtl. der Anteil an angebotener pflanzlicher Kost zu hoch? Viele Bartagamen fressen zu etwa 30% pflanzliche und zu 70% tierische Kost. Das ist aber von Tier zu Tier unterschiedlich. Bleibt Grünfutter im Napf, hat man sicher zuviel gefüttert, ist das Grüne sofort alle, kann man den Anteil erhöhen. Natürlich muß der Futterbedarf mit Insekten ergänzt werden.
• Ist das angebotene Futter abwechslungsreich genug? Auch hier gilt das eben gesagte, man soll aber zusätzlich auf einen abwechslungsreichen Speiseplan achten. Täglich Grillen und Eisbergsalat macht die Tiere nicht gerade glücklich - oder wollen wir jeden Tag Bratkartoffeln? Es gibt div. Obst-, Gemüse- und Kräutersorten, die wir variieren können, genauso verhält es sich mit dem Angebot an Insekten.
• Füttern wir genug? Die Futtermenge ist ebenfalls wichtig. Man muß durch gezieltes Beobachten feststellen, wann die Tiere satt sind. In diesem Zusammen hang nochmals der Hinweis: Bartagamen sind täglich zu füttern!
Ja, Bartagamen sind Vielfrasse!!! Neben den Halsbandleguanen zählen sie zu den stärksten Fressern unter den Terrarientieren. Das ist auch ein Grund dafür, daß die Bartis häufig unterernährt sind - sie werden ihren Besitzern zu teuer in der Unterhaltung ...
Wenn ein Tier bereits stark abgemagert ist, sollte man ihm beste Kost, angereichert mit Vitaminen und Calcium geben. Beste Kost ist 1a Grünes und (je nach Größe der Agame) Heuschrecken oder Grillen/Heimchen, die ebenfalls bestens ernährt wurden. Stellt sich nicht innerhalb von 4-5 Tagen eine deutliche Verbesserung des Zustandes ein, bitte umgehend einen Tierarzt aufsuchen!

Nekrose, abgestorbene Gliedmaßen
Grob erklärt: Nekrose ist eine Krankheit, die aufgrund mangelnder Durchblutung von Gewebe entsteht und dadurch zum Absterben dieses Gewebes führt. Ursache hierfür ist meistens eine unvollständige Häutung. Bei schlechter Häutung des Tieres bleiben hauptsächlich an den Zehen oder/und am Schwanz Hautreste hängen, die das Gewebe darunter abschnüren.
Wird diese Haut nicht manuell entfernt, führen die Abschnürungen zum Absterben des Gewebes und somit zum Verlust der Gliedmaße oder des Schwanzes. Das befallene Gewebe wird durch die Gifte die diese Entzündung bildet, 'nekrotisch' (ist sehr laienhaft erklärt, aber es dürfte zum Verständnis reichen). Diese Art Entzündung wandert weiter in gesundes Gewebe, wenn nichts unternommen wird. Bildet sich also eine Nekrose, muß schnellstens ein Tierarzt das betroffene Glied (Zehe, Schwanz) amputieren. Dabei wird der Tierarzt immer einen kleinen Teil der gesunden Gliedmaße mit entfernen, um eben diesem Wandern entgegenzuwirken.
Es kommt auch vor, daß der abgestorbene Körperteil von allein abfällt. In diesem Fall muß die Sache aufmerksam beobachtet werden, damit man sicher sein kann, daß die Nekrose nicht bereits auf gesundes Gewebe übergegangen ist und sich somit weiter im Körper ausbreitet. Im schlimmsten Fall verliert man ein erkranktes Tier.
Bei Bartagamen ist dies alles aber äußerst selten, da sie nicht zu Häutungsproblemen neigen! Es kann allerdings bei unbehandelten Bißverletzungen zu einer ähnlichen Krankheitsbildung kommen, die auf gleiche Weise behandelt werden muß.
Das Nekrose durch zu hohe Temperaturen im Terrarium entsteht, ist absoluter Blödsinn !!!

Milben und ähnliche Plagegeister
Mit dem Kauf einer Bartagame kann es passieren, daß man sich u.a. auch Milben einhandelt. Es handelt sich bei ihnen in den meisten Fällen um Blutmilben. Es sind kleine rote Viecher, die sich unter den Schuppen verkriechen und erst abends zum Vorschein kommen, wenn die Beleuchtung des Terrariums ausgeschaltet ist. Ich las einmal '... und ich dachte bis dahin, meine Bartagamen hätten einen so schönen roten Schimmer ...' Das ist kein Satz zum Lachen, sondern die Realität. Wie soll ein Einsteiger wissen oder gar erkennen, daß sein Tier von Tausenden von Spinnentierchen befallen ist?
Was kann man tun? Nun, jeder hat da sicher seine eigene Methode. Ob mit der chemischen Keule oder mit Hausmitteln, ich würde mir einen Rat beim Tierarzt holen. Erfolgreich soll aber sein: die Bartagame täglich baden und dabei mit einer Bürste gründlich abwaschen - ich selbst hatte noch keine befallenen Bartagamen und daher nichts dazu sagen.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, von neu erworbenen Tieren eine Kotuntersuchung machen zu lassen. Die Kotprobe kann auch jeder 'normale' Tierarzt durchführen. Man erfährt dann, ob das Tier irgendwelche Parasiten oder Schmarotzer beherbergt und kann mit Unterstützung des Tierarztes oder des oben genannten Buches entsprechende Maßnahmen einleiten.
Milben, wie wir sie von andren Terrarienbewohnern kennen (die kleinen weißen) werden den Bartagamen nicht zu Leibe rücken, denn sie mögen das trockene Klima im Terrarium nicht.
Vorausgesetzt, man beläßt die Bartagamen in ihrem Terrarium und trägt sie nicht überall mit hin ...
Häutungsprobleme
Im Regelfall häuten sich die Bartagamen absolut problemlos. Bei Jungtieren kann es vorkommen, daß die Hautreste an den Zehen hängen bleiben. Dann hilft man nach, indem man die losen Hautfetzen mit einer (stumpfen) Pinzette vorsichtig in Richtung der Krallen abzieht.
Kommt es zu schlechter Häutung muß zunächst das Terrarium überprüft werden. Stimmt die Luftfeuchtigkeit? Wird abends das Terrarium ausgesprüht? Haben die Tiere die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit in eine Wasserschale zu klettern? - Stimmt all dies und kommt es dennoch zu Schwierigkeiten, dann liegt es meistens an unzureichender Aufnahme von Vitamin A.
Dieses Vitamin unterstützt die Neubildung der Haut und auch die Lösung der alten Hautschicht. - Die Gabe von zuviel Vitamin A führt jedoch dazu, daß Echsen in eine Art Dauerhäutung geraten. Dies wiederum ist eine starke Belastung für den Kreislauf und mindestens so schädlich wie schlechte Vitamin-Versorgung.
Um hier das richtige Maß zu finden, sollte man sich den Rat eines erfahrenen Tierarztes einholen. Auf Experimente ist zu verzichten, da es leicht das Leben des Tieres kosten kann.
Stimmt die Luftfeuchtigkeit im Terrarium, so ist es Unsinn, die Bartagamen bei Häutungsschwierigkeiten zu einem Bad zu zwingen! Hier muß man der Ursache der Häutungsprobleme auf den Grund gehen und diese beseitigen. Meistens handelt es sich um einen Mangel an Vitamin A. Bei Unsicherheit ist ein erfahrener Tierarzt zu konsultieren.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 15:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zucht von Bartagamen
Die Paarung
Der erfolgreichen Verpaarung sollte eine mehrwöchige Winterruhe vorausgegangen sein. Zum Frühjahr wird das Männchen dann aktiv um die Gunst des Weibchens werben. Dies geschieht durch heftiges Kopfnicken. Das paarungsbereite Weibchen reagiert darauf meist mit kreisenden Armbewegungen, dem Winken. Bald darauf kommt es zur Paarung. Das Männchen klettert auf den Rücken des Weibchens und hält sich mit dem so genannten Paarungsbiss (in den Nacken des Weibchens) an diesem fest. Ist auch das Weibchen paarungsbereit, wird sie still stehen, ansonsten wird sie versuchen, das Männchen abzuschütteln. Zunächst läuft sie (mit dem Männchen auf dem Rücken) durch das Terrarium, um ihn irgendwo zu 'verlieren'. Gelingt es ihr nicht, kann es passieren, daß sie sich durch Bisse und Hiebe mit dem Schwanz zur Wehr setzt. In der Regel gibt das Männchen dann auf, um es später wieder zu versuchen.
Für den Fall, daß man einen der Partner neu erworben hat, sollte man die Tiere genau beobachten. Weibchen, die nicht paarungsbereit sind und dazu einen neuen Partner haben, können sehr aggressiv reagieren. Es hat schon heftige Verletzungen für die Männchen in dieser Situation gegeben. Man sollte als Halter hier eingreifen. Das muß aber sehr vorsichtig geschehen, denn ein wütendes Weibchen kann auch den Menschen angreifen, was mit schmerzhaften und mitunter auch ernsteren Verletzungen enden kann.
Nach der Paarung verhalten sich beide Geschlechter wieder völlig normal. Ein trächtiges Weibchen erkennt man dann später an der Zunahme des Leibesfülle. Zum Ende der Trächtigkeit sieht man die Eier deutlich an den Körperseiten.
Die Eiablage steht bevor
Das trächtige Weibchen beginnt oft schon eine Woche (oder mehr) vor der Eiablage im Terrarium zu graben. Es sucht nach einem geeigneten Ablageplatz. Dieses Graben kann sehr ausgeprägt sein. - Bei meinem ersten Gelege zerstörte meine Agame so ziemlich alles, was ich mühevoll an Landschaft aufgebaut hatte.
HINWEIS: Jetzt ist es an der Zeit, die Schälchen zur Inkubation vorzubereiten. Hier hat natürlich wieder jeder seine eigenen Erfahrungen und 'Rezepte', aber im Großen und Ganzen sollte so oder ähnlich vorbereitet werden: wir nehmen Schälchen (ich nehme einfach gut gereinigte Grillendosen), die wir zu etwa 60% mit Vermiculite oder Perlite befüllen. Dann lassen wir etwas warmes Wasser einlaufen, damit sich das Substrat mit Wasser voll saugen kann. Überschüssiges Wasser wird abgegossen. Bevor die Dosen verschlossen werden, drücken wir mit dem Daumen eine leichte Vertiefung für jedes Ei in das Substrat (bei Grillendosen 4-5). Die Dosen kommen mit Deckel zum Vorwärmen in den Inkubator, der bereits auf die gewünschte Temperatur (28-31°C) eingestellt ist. So erreichen die Dosen mit dem Substrat und auch das Gerät bis zur Aufnahme der Eier die richtige Temperatur. Sollte es zu Schwankungen kommen, bleibt noch genügend Zeit zur Korrektur.


Was mache ich mit dem Gelege?
Sobald man bemerkt, daß das Weibchen sein Gelege abgesetzt hat (leicht am fehlenden Körpervolumen zu erkennen), suchen wir das Gelege (Vorher bereiten wir Inkubationsschalen vor, falls diese noch nicht bereit stehen ...). Vorsichtig wird der Sand an der Stelle abgetragen. Hat man noch keine Erfahrung mit der Inkubation, werden die Eier - jedes einzeln - mit einem Stift markiert, und zwar die nach oben zeigende Stelle. Man sollte dazu einen Bleistift verwenden, da es noch nicht sicher geklärt ist, ob Filz- oder Tintenstifte giftige Stoffe an den Fötus im Ei abgeben. - Wer sich mit der Inkubation auskennt, kann auf eine Kennzeichnung verzichten. Dann wird jedes Ei einzeln und vorsichtig ohne Drehung und Erschütterung in die Dosen gelegt. Sollten Eier miteinander verklebt sein, so dürfen sie auf keinen Fall getrennt werden. Man könnte dabei die äußere oder die inneren Eihäute verletzen, was zum Tode des Jungen führen würde. Miteinander verklebte Eier werden also genau der Lage entsprechend, wie man sie gefunden hat, in die Inkubationsdose gelegt. Die Dosen stellen wir in den Inkubator und verschließen alles sorgfältig.
HINWEIS: Die Eier sollten nur mit sauberen Händen (keine Seife) berührt werden, um einer Verpilzung vorzubeugen!

Besonderes bei der Inkubation?
Es muß auf peinliche Sauberkeit geachtet werden, sobald man den Inkubator öffnet. Kontrolle des Gerätes muß natürlich sein. Es muß immer eine Luftfeuchtigkeit von ca. 90% herrschen. Falls die Dosen während der Inkubationszeit zu trocken werden, muß etwas lauwarmes Wasser nachgefüllt werden. Dazu öffnet man die Dosen vorsichtig und gießt langsam etwas Wasser nach, am besten läßt man das Wasser am Dosenrand hineinlaufen. Auf keinen Fall dürfen die Eier nass werden. Ist genügend Platz im Inkubator, ist es günstig, man stellt eine Schale oder Dose mit Wasser zum Erwärmen hinein. Damit hat man richtig temperiertes Wasser parat, sollte man etwas in den Dosen mit den Eiern ergänzen müssen. Man erkennt den richtigen Feuchtigkeitsgrad sehr einfach, auch ohne Hygrometer. Bei richtiger Luftfeuchtigkeit sind die Dosen von innen leicht beschlagen. Es bilden sich an den Wänden oder am Deckel ganz feine Kondenströpfchen. Die Tröpfchen sollten winzig sein, keine großen Tropfen. Tropfen würden bei Sättigung herabfallen und auch die Eier treffen ... !
Sobald ein Ei Pilz, Schimmel oder ähnliches zeigt, muß man wieder sehr aufmerksam beobachten, was passiert. Es ist möglich, daß so ein Ei unbefruchtet ist, es kann aber genauso gut sein, daß das Ei völlig ok ist. Am sichersten ist es, ein befallenes Ei in eine separate Dose umzubetten. So kann es keines der anderen anstecken und unsere Kontrollmöglichkeit ist besser.




Der große Tag: es schlüpft was ...
Der größte Augenblick eines jeden Terrarianers ist sicher der, wenn der Nachwuchs das Licht der Welt (des Inkubators) erblickt ! Was kann schönes sein, als dieser Moment?
Nach Büchern beginnen die Eier einige Tage vorher zu schwitzen. Es bilden sich Tropfen auf der Schale und die Eier verfärben sich etwas ins Dunkle. Nach Büchern! Es muß aber nicht so sein. Meine ersten Eier aus denen Bartis schlüpfen sollten, bildeten die Tropfen etwa 2 Stunden vor dem Schlupf und sie erfärbten sich nicht! - Die folgenden Gelege verhielten sich nach Lehrbuch, wenn man das so ausdrücken darf
Jedenfalls kann man gut beobachten, wie die Babys mit ihrem Eizahn die lederartige Eihaut aufschlitzen. Manche der Babys arbeiten dann den Kopf hervor, manche verweilen, sobald die Nase aus dem Ei schaut. Die ganz Eiligen schaffen den Schlupf auch mit dem ganzen Körper auf einmal ...
Egal, wie weit der erste Versuch die Babys bringt, sie machen nach der Anstrengung zunächst eine Pause. Sie verweilen und erholen sich von der Anstrengung. Diese Pause kann von einer Stunde bis zu drei Tagen dauern und besagt überhaupt nichts über die Konstitution des kleinen Wesens. - Sie sind halt bereits beim Schlupf eigene Individuen - jedes für sich !
Laßt die kleinen Bartagamen in dieser Phase völlig in Ruhe - sie benötigen Zeit, um Kraft zu sammeln und die Reste aus ihren Eidottern aufzunehmen.
Erst wenn sie die Eischale verlassen haben, werden sie umgesetzt in eine saubere Dose. Ich setze meine Kleinen dann (1-3 Stück) in eine saubere Grillendose, die mit einem Blatt leicht feuchtem Küchenkrepp ausgelegt ist. Die Dosen werden selbstverständlich wieder warm untergebracht (am besten im Inkubator). - Dort verbleiben die kleinen Wichte für ihre zwei ersten Lebenstage.
Kontrolle der Babys
Wer über seine Tiere Buchführen möchte, kann sie jetzt messen und wiegen. Ich möchte aber erwähnen, daß das wiegen nicht einfach ist. Die kleinen Bartagamen sind so leicht, daß auch eine Briefwaage keine genauen Werte anzeigt, denn diese Waagen sind für den Gewichtsbereich einfach nicht erstellt. Um genaue Werte zu erhalten, benötigt man eine sogenannte Feinwaage. Diese Geräte werden zum Beispiel in Labors benutzt und sind sehr teuer (ich habe einmal gesucht, die günstigste lag um 800 DM).
Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man die Jungtiere zunächst in eine Box setzen (allein oder zu 2-3 Tieren), bis sie jeweils mindestens zweimal gefressen haben. Um eine genaue Kontrolle zu haben, ist dieser Weg sehr gut geeignet. Ich selbst hatte bei meinen ersten Jungtieren immer Angst, eines von ihnen könnte evtl. nicht genügend zu fressen bekommen. Hat man nämlich 20 Bartagamen in einem Terrarium und gibt die Insekten hinein, entsteht ein ziemliches Gewusel. Da dann festzustellen, welches Tier nichts abbekommt, ist fast ausgeschlossen. Bei der vorgenannten Methode hat man eine gute Kontrolle und kann die Babys, die nicht fressen mögen, zunächst separiert lassen. Die anderen werden in das vorbereitete Aufzuchtterrarium gesetzt.



Unterbringung der Babys
Dieses Terrarium sollte nicht zu groß gewählt werden und möglichst zu allen Seiten vor Einsicht geschützt sein. Gut bewährt hat sich ein Aquarium von 60cm Länge. Man kann die Seitenwände (alle vier) mit Papier bekleben, von außen versteht sich. So sind die anfänglich noch scheuen Bartagamen vor äußeren Störungen geschützt.
Als Substrat geben wir Vogelsand ins Becken, eine Schicht von 2-3 cm ist völlig ausreichend. Einige flach ins Becken gelegte Korkstücke oder Korkröhren eignen sich bestens als Sonnenplatz und Versteck. Ein Wassernapf muß unbedingt ins Becken! Sinnvoll ist eine Schale mit Vogelgrit. Das sind Muschelstückchen, die von den Agamen sehr gern aufgenommen werden (Zoohandlung, Vogelabteilung). Sie dienen der Regulierung des Calciumhaushaltes.
Die Beleuchtung kann aus zwei Lampen bestehen: eine für Tageslicht, eine für UV-Bestrahlung.
HINWEIS: die Temperatur für das erste Aufzuchtbecken sollte nicht zu hoch gewählt werden. 26°C sind absolut ausreichend, evtl. kann die Temperatur unter einem kleinen Strahler etwas höher sein, aber nicht zu viel !
Die Aufzucht
Aufgezogen werden die Jungtiere in vorstehend beschriebenem Becken. Man muß nun täglich Kot und Urinstein entfernen, den Wassernapf reinigen und frisch auffüllen und natürlich füttern. Alles sollte ruhig und ohne Hektik erfolgen.
Futter: wie bereits im Bericht über die Bartagamen erwähnt, erhalten die Babys sowohl Grünfutter als auch die ersten Insekten. An Grünfutter eignet sich sehr gut Löwenzahn und Vogelmiere (kleingeschnitten bzw. zerrupft), an Insekten sind kleine Grillen den Heimchen vorzuziehen, da Grillen ruhiger sind als Heimchen. Ein Schälchen mit geriebener Sepiaschale sollte nicht fehlen! Es ist falsch, den jungen Bartagamen Wachsraupen zu füttern! Wachsraupen sind sehr fetthaltig. Der junge Organismus der Babys kann dieses Fett noch nicht verarbeiten und somit führt die Fütterung zu schweren Schädigungen der Tiere (auch zum Tod!)


Entwicklung
Ein Thema, das nicht jeder gern liest, das aber auch zur Zucht gehört ist die Entwicklung der Jungtiere. Genauer gesagt, die Fehlentwicklung. Selbstverständlich wird es vorkommen, daß sich einer der Schlüpflinge nicht richtig entwickelt. Auch gibt es bereits Fehlentwicklungen im Ei. Es kann sein, daß genetische Defekte auftreten (Verkrüppelungen, Mißbildungen). Es kann sein, daß ein Baby nicht fressen will und einen schlechten Allgemeinzustand hat, dem auch kein Tierarzt helfen kann etc.
Oft werden besonders die Letztgenannten unter die Verkaufstiere 'gemogelt' und verkauft (Lockruf des Geldes). Wer sein Hobby ernsthaft betreibt, sollte solche Tiere nicht verkaufen. Die genetischen Defekte und alle anderen, die nicht lebensfähig sind, müssen selektiert und getötet werden. Dazu läßt man sie beim Tierarzt einschläfern.
Selbst wenn sie eine Überlebenschance hätten, dürfen sie niemals wieder zur Zucht verwendet werden! Genau das wird aber passieren, wenn man solche Tiere verkauft. Oft ist es leider auch so, daß genau diese Babys bei Händlern landen. Händler sind leichte Opfer, da sie im zeitlichen Stress meist nicht so genau beim Ankauf schauen ... dann heißt es hinterher einmal mehr, daß man im Handel nur schlechte Tiere bekommt. Jeder, der seine 'schlechten' Tiere auf diese Weise 'entsorgt', schadet einem gewissenhaften Halter, der all seine Liebe und Fürsorge in diese Tiere steckt. Letztendlich schadet so ein Verhalten uns allen!
Ein Blick in unser Bartagamenforum zeigt immer wieder, daß Jungtiere aus Inzuchten und mit Mängeln zum Verkauf angeboten werden. Ich halte das für verantwortungslos. Gerade diese Tiere landen fast ausschließlich bei Einsteigern und Erstbesitzern von Bartagamen. Diese Halter starten voller Stolz und Hingabe für ihre Tiere in ihr Hobby. Dann kommen schnell die Tiefschläge. Die süßen neuen Familienmitglieder versterben. Die Leute verzweifeln nicht selten an dem Gedanken, etwas falsch gemacht zu haben. Ich habe selbst schon oft erleben müssen, daß verzweifelte Halter bei mir anriefen und am Telefon weinten.


Nicht nur der finanzielle Schaden ist groß, auch der physische! Nicht selten verlieren die Leute die Lust am neuen Hobby sofort wieder. Es muß immer unser Ziel sein, die Erfahrungen in der Haltung unserer Bartagamen weiterzugeben und Menschen zu helfen, die Probleme mit ihren Tieren haben. Dazu gehört auch, nur die besten Nachzuchttiere zu verkaufen.
Abgabe / Verkauf
Die jungen Bartagamen können abgegeben werden, sobald sie futterfest sind liest man häufig. Das wäre bei einem gesunden Baby also am vierten bis sechsten Tag. Nein, natürlich wäre das viel zu früh. Sie sollten mindestens drei Wochen in der Gemeinschaft ihrer Geschwister belassen werden. Ich persönlich halte eine spätere Abgabe (ab der 6. LW) für besser.
Inwieweit man die Tiere dann an Privatleute oder Zoofachhandlungen abgibt, muß man selber entscheiden.


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Geschlechter

Es gibt nur eine sichere Methode, die Geschlechter der Bartagamen festzustellen: die Endoskopie. Diese Untersuchung wird von einem versierten Tierarzt durchgeführt. Allerdings gibt es bisher nur wenige Tierärzte, die das Endoskopieren bei Reptilien beherrschen. Problematisch ist dabei immer die Narkose. Von einer Sondierung rate ich dringend ab, es wurden bereits zu viele Tiere dadurch verletzt und unfruchtbar oder mußten gar qualvoll sterben...
Zwar gibt es bei geschlechtsreifen Männchen einige äußere Erkennungszeichen die man beobachten kann, sie bringen einen aber nur weiter, falls man mehrere Bartagamen hält. Diese Unterschiede lassen sich nur durch Vergleiche feststellen, aber sicher sind sie nicht!
So ist häufig zu lesen, daß Böcke breitere Köpfe haben, einen kräftigeren Schwanzansatz, sie können ihre Bärte spreizen und schwarz färben, bei Anheben des Schwanzes und Biegen in Richtung Kopf sollen die Hemipenistaschen sichtbar werden. Ich bin sicher, daß diese Merkmale auf einige Tiere durchaus zutreffen, aber eben nicht auf alle! Grundsätzlich kann man sich darauf nicht verlassen. Noch weniger Verlass auf diese Aussagen ist, hat man keinen Vergleich, denn auch Weibchen können einen massigen Kopf haben, auch Weibchen können ihren Bart aufstellen und schwarz färben (nur nicht so stark). Hätte man ein erregtes Weibchen und einen erregten Bock nebeneinander, könnte man sehr gut den Unterschied erkennen - aber wer hat das schon ?
HINWEIS: Laßt Euch nie erzählen, daß jemand die Geschlechter von Jungtieren sicher erkennen kann. Es ist kaum möglich! Immer wieder höre und lese ich, daß Halter glückliche Besitzer von drei Bartagamen sind, die ganz sicher 1,2 sind. Nun beißen sie sich untereinander, das kann doch nicht sein ... doch es kann sein! Zu 99% handelt es sich dann um drei Böcke. Leider hängt dieses Problem aber auch mit der Zucht zusammen. Es schlüpfen nunmal mehr Böcke als Weiber.
Aus dem Verhalten der Bartagamen untereinander läßt sich dennoch einiges erkennen:
• Männchen sind untereinander aggressiv, ein Männchen geht aber nie auf ein Weibchen los ...
Die Aggressionen der Männchen zeigen sich meistens sehr früh - andere Männchen werden weggejagt, wenn das nicht nützt, werden sie gebissen oder gar getötet.
Jetzt kommen Argumente wie: bei mir leben zwei Männchen bereits seit Jahren in ein und demselben Terrarium! Es geht ganz friedlich zu. Glaube ich Euch!!! Ich habe das selbst erlebt. Aber als das dominante Männchen verstarb, entwickelte sich der andere zum Tyrannen. Er ließ keinen anderen Bock mehr ins Terrarium! Woran liegt es, daß sich die zwei Böcke vertragen haben? Ich weiß es nicht, aber ich bin dabei es zu ergründen. Vorstellbar wäre, daß der bis dahin Unterlegene sich derart zurückgehalten hat, daß der Dominante ihn akzeptierte ...
• Stellt eines der Tiere den Bart auf und färbt dieser sich tiefschwarz, handelt es sich um ein Männchen.
Hat man hier den Vergleich zu einem Weibchen, dann ist die Erkennung recht einfach. Böcke spreizen ihren Bart extrem weit ab und die tiefschwarze Färbung erstreckt sich über die ganze Unterseite des Kopfes. Es ist ein gigantisches Bild!
Bei Weibchen spreizt sich der Bart auch, aber weniger und die schwarze Farbe ist nicht so intensiv und im Vergleich eher als 'Streifen' zu beschreiben.
• Eines der Tiere ist immer versteckt im Terrarium, obwohl alle anderen munter herumspazieren. Auch dieses Tier wird ganz sicher ein Bock sein, der dem dominanten Tier durch Verkriechen ausweicht.

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crazyandy





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