Jildrazil  Oberste Hüterin
    

Status: Offline Registriert seit: 21.09.2006 Beiträge: 90 Nachricht senden | Erstellt am 09.11.2006 - 16:52 |  |
Nun...ein Erlebnis der besonderen Art hatte ich kürzlich.
Ich wanderte so durch Stromwind, als folgendes Gesuch an meine Ohren drang: "Krieger, Priester und Schurke suchen noch Begleitung, um dem Herren Baron einen Besuch abzustatten. OOC: RP gerechtes Spiel wird gewünscht.".
Nun, ich hatte nichts zu tun und das Angebot schien mir interessant. So flüsterte ich den Krieger an: "Grüße, der Herr. Ich hörte Ihr plant einen Spaziergang, dürfte ich mich Euch anschließen?"
Nun...ich weiß nicht, was eher passierte, die Einladung oder das "Yo" des Kriegers...immerhin, zu uns gesellte sich noch ein Jäger und ich brach gleich auf.
Stormwind, Ironforge, dann der Greif. Ich war wie immer schnell unterwegs.
Noch während ich flog, entstand eine Diskussion, die der Krieger angeregt hat: "Nehmen wir TS?" Nun, ich vermied es über die Vorlieben und Praktiken des Kriegers nachzudenken und mich zu äußern und ich lehnte höflich ab. Mit dieser Meinung stand ich nicht allein da, auch nicht mit der Meinung, dass es ohne dieses "TS" nicht zu schaffen ist. Schließlich hatte mich Raagin eines Besseren belehrt. Nun, ja......
Der Greif landete und während ich so zum Eingang ging, brach eine erneute Diskussion aus. Offensichtlich schienen sie die Beute des Barons schon verteilen zu wollen und auch auf andere Gegenstände, die eventuelle dort zu finden sind, wurden schon die ersten Besitzansprüche geltend gemacht.
Ich erreichte den Eingang und dort erwartete mich ein Zwergenpriester. Ein netter Gesell, wie sich schon bald herausstellen sollte und wir hatten gemeinsame Bekannte. Gehörte er doch der Gemeinschaft an, in der auch die Zwergenfrau ist, die ich neu einkleidete.
In der Zwischenzeit brach in der übrigen Gruppe die Ungeduld aus, weil sich jemand ein wenig verspätete. Kein Grund zur Sorge, der Abend war noch jung und es waren genug Feinde für Alle da. Diese Meinung teilte ich mit dem Priester. Als dann der letzte endlich ankam, ging es auch schon los. Und......meine Überraschung war komplett. Denn entgegen meiner Befürchtungen, ging es recht gut voran. Und unsere einziges großes Malheur passierte, als der Krieger voller Panik in eine Gegnerhorde flüchtete und diese natürlich auf uns aufmerksam machte. Dies erschien mir um so überraschender, weil ich mich immer zahlreicher Gegner erwehren musste. Selbst, wenn es nur ein Einzelner war und ich mich gerade am Anfang zurückhielt, wollte dieser mit unbedingt seine Aufwartung machen. Dabei verärgert gerade der Weg des Eises die Gegner nicht so stark.....
Nun ja, alles hat einmal ein Ende und dieses war leider nicht erfolgreich. Wir standen vor der Behausung des Barons und eine letzte Missgestalt versperrte uns den Weg. Sie war größer und stärker als die Anderen. Krieger, Schurke und Jäger nahmen sich ihrer an und ich wartete etwas bevor ich in den Kampf eingriff. Und ich wartet aus meiner Sicht eine Ewigkeit.....Dann konzentrierte ich mich und lies den Gegner meine arkane Kälte spüren. Ein Eisball, ein zweiter dann ein dritter......doch was geschah dann? Diese Monstrosität ging auf mich los.......ich wunderte mich, fror die Gestalt ein und ging einen Schritt zurück. Nun schien sich die Gestalt wieder auf den Krieger zu konzentrieren. Wieder wartete ich etwas, dann ein erneuter Eisball. Doch wieder stürmte die Gestalt auf mich zu. Ich schütze mich mit einem Schild aus Eis und wartete ab, ohne etwas zu machen. Ein erster Schlag prallte an meinem Eis ab und auch ein zweiter. Doch dann lies meine Verteidigung nach, ein letzter Versuch mich zu schützen misslang und so ereilte ich das Schicksal des Todes.
Als Geist sah ich zu, wie die Missgestalt endlich niedergerungen wurde. Nach dem Kampf, versuchte der Priester mich sofort wiederzubeben....doch zu spät. Aus allen Ecken strömten Skelette und Zombies auf uns zu.....sie waren eher schwach, aber es waren viele...zu viele für meine Gefährten. So starben wir alle, und als wir wieder diesen Ort erreichten, mussten wir feststellen, dass es so viele Untote waren, ein Heer hätte Probleme mit ihnen gehabt....Wir waren Chancenlos und brachen den Spaziergang ab.
Die letzten Worte des Kriegers waren "Warum hat unsere Magierin die Untoten nicht erledigt, als es noch wenige waren?", "Weil sie tot war!!!!!!!" schallte es im Chor und mit einem Lächeln verschwand ich Richtung Stormwind.
Signatur Jildrâzil Mel Machaar
Wissensbewahrerin des blauen Eises |