Katha

Status: Offline Registriert seit: 08.08.2007 Beiträge: 25 Nachricht senden | Erstellt am 05.09.2007 - 20:21 |  |
Barney trifft eine Schere
Meine Tante und Onkel kamen mich besuchen. Ihr kleiner Sohn Simon war auch dabei. Er ist jetzt 5 Jahre alt.
Ich hatte einen Kuchen gebacken und Kaffee und Tee gemacht und wir saßen auf der Terrasse und aßen. Mein Cousin war nicht zu sehen. Und wenn kleine Kinder nicht zu sehen sind, oder es auf einmal ganz leise wird, dann machen sie meistens etwas Verbotenes.
Wir suchten also Simon und fanden ihn auch. Er war zusammen mit Barney. Das war auch ganz in Ordnung. Aber – wie sah Barney aus!!!!!!!
Sein schönes, glänzendes Fell war an einigen Stellen ganz kurz geschnitten. Er sah aus, als ob er mit einem Rasenmäher gekämpft hätte.
Was war passiert? Simon hatte eine kleine Schere im Badezimmer gefunden und sich dann Barney geschnappt und Friseur mit ihm gespielt. Und dieser blöde Hund hatte auch noch stillgehalten. Selber Schuld. Nun müssen wir erstmal warten, bis das Fell wieder nachgewachsen ist.
Am nächsten Vormittag hörte ich ein entsetzliches Jaulen aus dem Vorgarten. Unser Nachbar hatte gerade seine Rosenhecke geschnitten und Barney hatte sich einen Rosendorn in den Hinterfuß getreten. Ich konnte den Dorn zwar herausziehen, aber Barney humpelte immer noch und hielt die Pfote immer wieder hoch. Also fuhr ich mit ihm zum Tierarzt. Als wir ins Wartezimmer kamen, schauten uns die Leute so komisch an. Ich hatte schon ganz vergessen, wie das Fell von Barney aussah. Und er jammerte die ganze Zeit recht laut vor sich hin. Wahrscheinlich dachten die Leute, Barney hatte einen Riesenunfall und ich durfte sofort mit ihm zum Arzt durchgehen. Als wir ihn auf den Behandlungstisch gehoben hatten, kam die Tierärztin. Sie schaute mich fragend an, und als ich ihr die Geschichte mit Simon und der Schere erzählte, musste sie sich das Lachen verkneifen.
Die Pfote von Barney war in Ordnung. Der Dorn war ganz herausgekommen. Die Ärztin machte etwas Salbe und einen Verband darum. Dann hoben wir den Hund auf den Fußboden und ich wollte gehen. Aber Barney hob immer wieder seine Pfote hoch und schaute mich mit seinen riesengroßen, braunen Augen bettelnd an, als wollte er sagen: Ich bin doch jetzt krank. Trägst du mich nach Hause??? Würde ich ja gerne, aber Barney war einfach zu schwer.
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Ich vermisse dich meine Kleine Maus Titania =( |
Katha

Status: Offline Registriert seit: 08.08.2007 Beiträge: 25 Nachricht senden | Erstellt am 27.09.2007 - 14:40 |  |
Barney, Arielle und baden
Ich kam von einem wunderschönen Reitausritt mit Diamant wieder nach Hause. Auf unserem Ausritt hatte uns aus Barney begleitet und ich fand, er hatte einen großen Spaß dabei. Auf alle Fälle sah er so aus. Sein Fell hatte eine graue, fast schon schwarze Farbe und vor allem stank er entsetzlich. Wo hatte sich dieser Hund überall aufgehalten? Ich wusste bloß, dass er ausgiebig in dem See, um den ich geritten war, gebadet hatte und dabei versuchte, die Enten zu fangen.
Nachdem wir also nach Hause kamen, war ich gezwungen, Barney in die Badewanne zu stecken und zu baden. Für ihn wohl ein ganz schlimmer Gedanke. Ich hatte das Gefühl, er wusste, was ich vor hatte und er versteckte sich in der hintersten Ecke des Holzschuppens.
Alleine schaffte ich es nicht, also musste Arielle mir helfen. Sie kam auch sofort und gemeinsam schleppten wir den Hund ins Badezimmer. Ich fand, dass Barney ganz schön schwer geworden war und nahm mir vor, ihn die nächsten Tage auf Diät zu setzen. Vor der Badewanne fing Barney entsetzlich an zu jaulen. Am liebsten hätten Arielle und ich uns die Ohren zugehalten, aber dann wäre Barney abgehauen.
Mit vereinten Kräften zerrten wir ihn in die Badewanne, Arielle musste mit hinein, um Barney festzuhalten und ich versuchte, ihn und nicht sie nass zu machen. Das klappte aber nicht so ganz. Vor allem, nachdem ich Barney mit diesem wunderschön duftenden Hundeshampoo eingeseift hatte, schüttelte er sich kräftig und das gesamte Badezimmer, zusammen mit Arielle und mir, hatte überall weiß-grauen Schaum. Der ganze Dreck flog zusammen mit dem Schaum durch die Gegend. Endlich waren wir zufrieden und duschten Barney und uns ab. Dabei passte ich nicht auf, Barney sprang klitschenass aus der Badewanne, rannte einmal durchs ganze Haus in den Garten und wälzte sich dort auf dem Rasen, bis er einigermaßen trocken und zufrieden war.
Arielle und ich mussten nun uns selber sauber und trocken machen, das Badezimmer sauber machen und vor allem die ganzen nassen Fußspuren von Barney im Haus aufwischen.
Ich glaube, ich werde ihn das nächste Mal nur noch draußen baden. Auf alle Fälle bin ich dankbar, dass ich so eine gute Freundin wie Arielle habe, die mir hin und wieder bei der Arbeit hilft.
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