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judith

Status: Offline Registriert seit: 16.06.2009 Beiträge: 176 Nachricht senden | Erstellt am 09.10.2009 - 12:48 |  |
Sensationelle Entscheidung: Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis. Der US-Präsident wurde vom Komitee in Oslo für seine "außergewöhnlichen Bemühungen für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern" ausgezeichnet.
ich freue mich für ihm.
auch wenn immer wieder unkenrufe zu vernehmen sind.
ich denke, er ist eine würdige vertreter.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1332 Nachricht senden | Erstellt am 09.10.2009 - 20:53 |  |
Nur sehr selten hat ein Mensch im gleichen Ausmaß wie Obama die Aufmerksamkeit der Welt gefangengenommen und seinem Volk Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben“, hieß es in der Begründung des Komitees weiter. „Seine Diplomatie gründet auf der Vorstellung, dass diejenigen, die die Welt führen sollen, dies auf der Grundlage von Werten und Einstellungen tun müssen, die von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.“ Dies seien genau die Positionen, für die das Nobelkomitee seit 108 Jahren werbe.
Bei aller Wertschätzung, die ich für Barack Obama habe, halte ich die Entscheidung, ihm in diesem Jahr den Friedensnobelpreis zu geben, für ein politisches Kalkül.
Es reicht für die Würdigung meines Erachtens nicht aus, über Frieden zu reden oder ihn in Aussicht zu stellen.
Den Friedensnobelpreis sollten Menschen bekommen, die maßgeblich am Friedensprozess beteiligt waren.
(wie z.B. Michail Gorbatschow)
Das war Obama während seiner 9 monatigen Amtszeit nicht. Visionen allein sind mir zu wenig für diese Auszeichnung.
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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2176 Nachricht senden | Erstellt am 09.10.2009 - 22:48 |  |
Mir gefällt es, dass Obama den Friedensnobelpreis
bekommen hat. Nicht für seine Taten, die im
Wesentlichen noch fehlen, doch für die Verpflich-
tung, die mit diesem Preis auf ihm lasten wird.
Der Friedensnobelpreis für Obama bedeutet Verant-
wortung FÜR den Frieden... und für mich ist dies
eine sympathische und durchaus akzeptable Neuaus-
richtung des Friedensnobelpreises.
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Marlene 

Status: Offline Registriert seit: 12.08.2009 Beiträge: 38 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2009 - 10:17 |  |
Ich denke über die Frage nach:
Kann es das wirklich geben, ein Friedensnobelpreis auf Vorschuss? Irgendwie war da zunächst schon bei mir das Gefühl da, vielleicht hat es tatsächlich nicht den Falschen getroffen.
Das Nobelpreiskomitee hat gesagt, es sei unausweichlich gewesen, ihn in diesem Jahr auszuzeichnen, weil mit Barack Obama die Hoffnung auf eine bessere Zukunft verbunden sei.
Und das beantwortet meine Frage auf den Vorschuss. Allein die Absichtserklärungen , die Obama gemacht hat, haben die Welt verändert und gibt zur Hoffnung Anlass.
Ich finde es ungeheuer wichtig, dass Menschen geehrt werden, die Hoffnung vermitteln und sich bemühen, Hoffnung und Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit, zu erfüllen.
Ein wenig Angst habe ich, dass Obama durch das Erbe Bush und durch den Widerstand der Opposition diesen Hoffnungen, die der Preis ihm aufbürdet, nicht standhalten kann.
Ich hoffe, dass es ihn eine Ermutigung wird, auch wenn er in den Strukturen weiter arbeiten muss, die er mit seinem Amtsamtritt übernommen hat.
Alles was Barack Obama braucht, ist Zeit.
[Dieser Beitrag wurde am 13.10.2009 - 11:55 von Marlene aktualisiert]
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Ingeborg 

Status: Offline Registriert seit: 08.12.2008 Beiträge: 753 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2009 - 11:33 |  |
Ehre wem Ehre gebührt!
Doch Preise auf Vorschuss sind ungesund,
auch für den Menschen, dem dieser Preis
zugesprochen wird.
Barack Obama hat eine ungeheure Bürde zu tragen,
auch ohne Vorschuss-Lob-Preise.
Ich wünsche ihm, dass seine Intensionen
beim amerikanischen Volk ankommen und auch
angenommen werden.
Ingeborg
Signatur lasst uns wachsam sein |
Epikur 

Status: Offline Registriert seit: 04.02.2007 Beiträge: 481 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2009 - 13:08 |  |
Auch wenn ich deutlich überrascht war, dass Barack Obama so früh ausgezeichnet wurde, denke ich nicht, dass es ein Fehlgriff war.
Ich denke eher, dass dieser Friedensnobelpreis der 3.Friedensnobelpreis gegen Bush ist,
nachdem Al Gore und Jimmy Carter zuvor schon ausgezeichnet wurden, als Opposition quasi zu George W. Bush.
Unterstellen wir mal Barack Obama hat die redliche Absicht einen guten Teil dessen, was er sagt, auch zu verwirklichen, denke ich, dass dieser Preis ihm eine Bürde wird.
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Arne

Status: Offline Registriert seit: 16.06.2009 Beiträge: 51 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2009 - 15:24 |  |
Ich halte es für einen Fehler, dass Barack Obama den Friedensnobelpreis bekommen hat.
Bei dieser Nobelpreisauszeichnung frage ich mich, welcher Obama hat sie bekommen, der Obama vor der Wahl oder der Obama, den wir heute erleben?
Wenn ich vergleiche, was er vor der Wahl versprochen hat „Yes, we can“,
merke ich doch heute, dass er eben nicht kann.
Er kann im Grunde, aber alles das, was er sich vorgenommen hat, wird doch gestoppt.
Er hat Irak noch nicht beendet.
Er hat in Kolumbien die Zustimmung gegeben, dass 5 neue Militärbasen aufgebaut werden.
Er hat in Honduras, durch die amerikanische Armee, mitgewirkt, dass der rechtmäßig gewählte Präsident entführt wurde und nach Costa Rica gebracht wurde und zwar auf eine amerikanische Militärbasis.
Er hat die Schuldigen von Guantánamo noch nicht einer Bestrafung zugeführt.
Und er hat Guantánamo nicht geschlossen.
Barack Obama stößt an seine Grenzen.
Seine Aktionen in Südamerika, in Lateinamerika, im Irak und Afghanistan haben nichts mit Frieden zu tun.
Ehre wem Ehre gebührt, hat Ingeborg geschrieben.
So sei es !
Alternativer Nobelpreis
Die Right Livelihood Award Stiftung hat heute Vormittag die Preisträger des diesjährigen Alternativen Nobelpreises bekannt gegeben. Catherine Hamlin aus Äthiopien, Alyn Ware aus Neuseeland und René Ngongo aus der Demokratischen Republik Kongo erhalten die mit jeweils 50.000 Euro dotierten Auszeichnungen. Der undotierte Ehrenpreis geht an den kanadischen Wissenschaftler David Suzuki.

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<Sternenfee> unregistriert
| Erstellt am 14.10.2009 - 08:33 |  |
Ich denke nicht, dass es ein Fehlgriff war. Barack Obama hat den Preis verdient. Er hat den Menschen Hoffnung gegeben in seinem bisherigem Leben. Ich glaube an ihn und auch daran, dass er, wenn er genügend Zeit hat, auch verwirklichen wird, was er sagt.
Das er gewählt wurde, zeigt, dass die Menschen sich nach Frieden sehnen, nach einem Menschen, der ehrlich ist. Ich erkenne schon Bewegung und Veränderung seit Barack Obama Präsident ist.
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Carpenoctem 

Status: Offline Registriert seit: 19.02.2007 Beiträge: 474 Nachricht senden | Erstellt am 15.10.2009 - 12:35 |  |
Ein Preis für das sittlich Gute, das zugleich politisch richtig bleiben soll, kann von keiner irdischen Instanz und schon gar nicht zu Lebzeiten zu Preisenden verliehen werden.
Absurd sind die "Friedenspreisträger", sieht man sich die Liste an, die im 20. und 21. friedlosen Jahrhundert für ihren "Verdienst" um den Frieden von der Nobelstiftung geehrt wurden.
Dem Absurdem sich nähernd ist der Stifter des Preises für Frieden selbst.
Alfred Nobel 1860 konnte Nobel sein erstes Patent anmelden, das Sprengöl, eine Mischung aus Schwarzpulver und Nitroglycerin. Am 14. Oktober 1863 wurden ihm die Rechte an dieser Erfindung zugeteilt. Am 3. September verloren fünf Menschen, unter anderem sein Bruder Emil, bei einer Explosion in Nobels Laboratorium ihr Leben. Mitte der 60er Jahre machte Alfred Nobel seine größte Entdeckung: das 1867 patentierte Dynamit.1875 konnte er eine verbesserte Variante, die Sprenggelatine patentieren. Nobel besaß über 90 Sprengstofffabriken auf fünf Kontinenten.
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