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lebenslust ...
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...   Erstellt am 19.03.2006 - 18:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bandscheibenvorfall

Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die plötzliche oder langsam zunehmende Verlagerung einer Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder hinten-seitlich (Nervenwurzel). Hierbei kann es durch Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und/oder Gefühlsstörungen kommen.


Epidemiologie

Nur eines von 2000 Röntgenbildern, die wegen Rückenschmerzen angefertigt werden führt dazu, dass eine Ursache für den Schmerz gefunden wird.
Eine randomisierte, kontrollierte Studie aus Kalifornien von M. C. Jensen und anderen mit MRT-Untersuchungen der Lendenwirbelsäule von 98 beschwerdefreien Personen zeigte bei 52% der Untersuchten eine Vorwölbung (Protrusio = siehe unten) der Bandscheibe(n), bei 27% einen Bandscheibenvorfall, bei 1% einen Bandscheibenvorfall mit Kompression des umliegenden Nervengewebes. 38% wiesen Abnormalitäten an mehr als einer Bandscheibe auf. Wenn man berücksichtigt, dass etwa ein Drittel der Befragten zu einem gegebenen Zeitpunkt Rückenschmerzen angibt, muss man vermuten, dass das Zusammentreffen von Schmerzen und pathologischen Bandscheibenbefunden nicht immer zwingend ist.
Gerade deshalb muss festgehalten werden, dass diese unbefriedigenden Situation bezüglich diagnostischer Treffsicherheit der verschiedenen Untersuchungsmethoden für die Mehrzahl der unter Rückenschmerzen leidenden Patienten die Probleme verstärkt. Viele Patienten drängen auf eine frühzeitige Abklärung ihrer Beschwerden und fühlen sich nicht ernst genommen und letztlich mit ihren Problemen alleine gelassen, auch wenn eine vollständige Abklärung durchgeführt wurde.

Die Bandscheibe

Position:
Die einzelnen Wirbelkörper sind durch die Bandscheiben, auch Zwischenwirbelscheiben genannt, sowie durch die Wirbelgelenke miteinander verbunden. Während die Wirbelgelenke ein fester Teil der Wirbelkörper sind, befinden sich die Bandscheiben ober- bzw. unterhalb der Wirbelkörper, sind jedoch mit diesen verwachsen.

Ernährung:
Der Mensch besitzt 23 Bandscheiben, die insgesamt ca. ¼ der Länge der freien Wirbelsäule aus- machen. Sie bestehen aus Faserknorpel und im Innenraum befindet sich ein gallertartigen Kern. Dieser steht unter Druck. Die Konsistenz dieses Kerns ist abhängig vom Wasserhaushalt: Je mehr Wasser er gleich einem Schwamm aufsaugt, um so prall-elastischer und fester ist er.
Der Wassergehalt der Zwischenwirbelscheibe nimmt im Laufe eines Lebens ab, was erklärt, warum ein Mensch im Alter wieder kleiner wird. Ein und derselbe Menschen ist auch morgens 1-3 cm größer als abends, da die Bandscheiben morgens durch die entlastende Nachtphase voller gesaugt sind und somit ein größere Höhe besitzen.
Neben Wasser benötigt sie Vitalstoffe zur Ernährung, sie ernährt sich nicht durch Blutzufuhr. Diese Grundstoffe kann sie jedoch nur aufnehmen, wenn diese durch Belastung vorher ausgetrieben wurden. Diese Austreibung geschieht durch Bewegung. Je vielseitiger die Bewegung eines Menschen ist - nach vorne bücken, nach hinten biegen, seitwärts beugen, die Hüfte kreisen, laufen , gehen - desto intensiver arbeitet die Vitalstoffzufuhr und Wasserversorgung dieses hochsensiblen Knorpelgewebes.

Belastung
Die Bandscheiben ermöglichen, dass die Wirbelsegmente elastisch und biegsam sind. Verlagert man das Gewicht etwas nach vorne, bzw. hinten, so verrutscht der Kern der Bandscheibe nach hinten, bzw. vorne, und die knorpelige Faserscheibe wird einseitig zusammengedrückt. Je nach Körperhaltung und Tätigkeit lastet auf einer Bandscheibe unterschiedlicher Druck.
Beim Liegen auf dem Rücken ist der Druck auf die Bandscheibe am geringsten. Bei falscher Haltung erhöht sich die Belastung und bei Abnutzung des Knorpelanteils kann so leichter ein Bandscheibenvorfall passieren, was im Alter durch den Wasserverlust noch begünstigt wird.

Differenzierung Bandscheibenvorfall / Bandscheibenvorwölbung

Beim Bandscheibenvorfall stößt der gallertartige Kern der Bandscheibe durch die Hülle, fällt also vor. Der vorfallende Teil drückt auf Nervenwurzeln, die an die Bandscheibe angrenzen. Insbesondere kann dies den Ischiasnerv betreffen. Der Druck löst heftige Schmerzen aus. Der Vorfall ist eine Verschleißkrankheit.

Man unterscheidet zwischen einer Wölbung der Bandscheibe (Protrusio) und einem Vorfall der Bandscheibe (Prolaps). Der Unterschied besteht darin, dass beim Prolaps der gallertartige Kern ganz heraustritt, während er sich beim Protrusio nur vorwölbt. Die Wölbung kann daher eine Vorstufe des Vorfalls sein, falls sie nicht rechtzeitig behandelt wird, und besitzt die gleichen Auslöser wie der Prolaps.

Ursachen

Ein Bandscheibenvorfall entsteht durch eine Schwäche des Bindegeweberinges . Diese Schwäche führt zur Verlagerung des weichen geleeartigen Kernes, häufig geschieht dies in Zusammenhang mit Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule.
Ein Bandscheibenvorfall kann durch Fettleibigkeit und durch Schwangerschaft begünstigt werden.

Alter und Häufigkeit

Die meisten Bandscheibenvorfälle kommen an der Lendenwirbelsäule vor und treten am häufigsten im Alter von 30 bis 50 Jahren auf. In der Halswirbelsäule treten Bandscheibenvorfälle relativ selten auf und kommen eher im Alter von 40 bis 60 Jahren vor. Die Brustwirbelsäule ist am seltensten betroffen.

Quelle und vollständiger Text mit Graphiken: www.dr-gumpert.de/html/body_bandscheibenvorfall
.html

[Dieser Beitrag wurde am 19.03.2006 - 18:18 von lebenslust aktualisiert]





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Momo ...
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...   Erstellt am 20.10.2007 - 14:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




ich bin in der Haltung, dass ma immer sowohl von innen, wie von aussen her behandeln soll.

Die Massnahme von aussen, könnte z.B. die Dorn (oder Dorn-Preuss) Therapie bringen...hab selbst Dorntherapie gelernt (nur inzwischen durch bestimmte Ereignisse nicht mehr aktiv praktizierend) und das Wirbelsäulen-Schema (wir haben ja am/im ganzen Körper x Schemen, Füsse, Hände, Ohren etc) zeigt dann die Zuordung: welcher Wirbel welche Organe und Körpersysteme betroffen sind, wie auch die Organsprache selbst als Charakterliche Analogie.

Momo





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lebenslust ...
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...   Erstellt am 26.10.2007 - 09:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Momo,

bevor man mit Behandeln beginnt, sollte jedem erst mal klar werden, dass die meisten Beeinträchtigungen der Zell- und Körperfunktionen neben Mangelernährung besonders auf falsche Lebensführung und -einstellung sowie auf Umweltvergiftungen zurückzuführen sind. Ohne an diesen Auslösern zu arbeiten, werden therapeutischen Maßnahmen nur Makulatur bleiben.

Meine Empfehlung an Patienten mit Bandscheibenvorfall schließt (ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben) neben ausreichender Zufuhr von Zellvitalstoffen zur Stabilisierung des Bindegewebes vor allem physiotherapeutische Maßnahmen ein. Weiteres Augenmerk gilt der Reduzierung des Körpergewichts, einer ausgewogenen gesunden Ernährung, der Vermeidung von Zellgiften aller Art und nach physiotherapeutischer Anleitung ausreichend körperliche Bewegung.





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