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Das Boot - Albertcamus

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Helga ...



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...   Erstellt am 21.04.2008 - 17:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Balkongeschichten: Kanarienvogel

Willi rennt aufgeregt vor der geschlossenen Balkontür herum. Es ist kalt draußen, und mich wundert das, denn er ist eher eine Frostbeule und liegt lieber unter meiner Bettdecke als auf dem Balkon herumzustreichen. Nett wie ich bin, öffne ich die Tür und schon ist er in verdächtiger Eile, flach auf dem Bauch in Lauerstellung, auf den Balkon geflitzt.
Ich schaue neugierig und höre ein leises Piepen. Sofort sind meine Sinne ebenso geschärft wie Willis. Nun blicke ich mich um und entdecke einen kleinen Kanarienvogel mit Beatlefrisur in dem Balkonkastengestrüpp.
Ratlos sehen wir uns an. Der Vogel legt das Köpfchen auf die Seite und piept, Kater Willi schleicht sich derweil an. In meinem Kopf purzeln die Gedanken. Erst mal sollte ich Willi vom Balkon fernhalten, denke ich, und dann versuchen, das Tierchen einzufangen. Aber wie? Und wenn ich ihn habe, was dann mit ihm? Der Willi würde ihn sofort verspeisen wollen........

Ich nehme etwas Futter in die rechte Hand und halte es dem Vöglein entgegen. Es dreht das Köpfchen nach links, piep, Köpfchen nach rechts, piep, - macht einen langen Hals und scheint nicht abgeneigt. Als ich aber einen Schritt näher komme, flattert er aufgeregt auf ein Regal und piept dort zum Herzerweichen.Ich spreche mit ihm, erzähle ihm, dass ich ihm helfen möchte und er solle doch keine Angst vor mir haben. Mein Herz klopft gewiss ebenso schnell wie seines.

Wieder nähere ich mich ihm, und er flattert aufgeregt einmal an die Decke und dann weg von meinem Balkon auf den Balkon meiner Nachbarin. Schnell ziehe ich mir eine Hose an, denn wenn ich bei der Nachbarin läute würde sie es so frei unten herum vielleicht etwas seltsam finden. Dann rase ich durchs Treppenhaus nach nebenan und schelle Dauer bei Walli, der Nachbarin. Sie öffnet mit großen Augen und ich erzähle ihr, dass ein kleiner, gelber Kanarienvogel auf ihrem Balkon sitzt und vermutlich um Einlass piept. Wir einigen uns, dass sie die Balkontür öffnet, und wir wollen versuchen, ihn einzufangen. Vorsichtshalber gehe ich wieder rüber auf meinen Balkon, um Willi von seiner Fresssucht abzuhalten. Doch „Hansi“, so habe ich den kleinen Vogel im Stillen getauft, ist schon auf
und davon, auf einem Baum sitzend höre ich sein trauriges Piepen.

Nun rufe ich bei der Feuerwehr an. Eine barsche Stimme fordert mich auf, den Unglücksort zu nennen. Oh, denke ich, ist das nun hier ein Unglücksort? „Ne, ne“, beruhige ich den guten Mann, „hier ist zwar ein Notfall - ,aber so ein richtiger Unglücksort ist es eher nicht.“ Nun fragt der Mann - offensichtlich erleichtert - , nach und ich schildere ihm den Fall. Er rät mir erst mal bei der Polizei nachzufragen, ob denn schon eine Vermisstenmeldung eingegangen wäre, sie selber, die Feuerwehr, könne da gar nichts
machen.

Ich hab dann also bei der Polizei angerufen. Ein sehr netter Polizist erklärt mir, dass ich erst mal beim Hausmeister nachfragen solle, ob denn jemand seinen Vogel vermisst. Danach solle ich versuchen, den kleinen Kerl einzufangen und dann bei der zuständigen Wache anrufen, die Nummer gibt der nette Mensch mir auch gleich, und dort solle ich auch nach der Vermisstenmeldung fragen. Die würden mir in jedem Fall weiter helfen.

Ok, ich rufe beim Hausmeister an, und der erzählt mir, dass der Vogel schon den halben Vormittag von Balkon zu Balkon fliegt und sich einfach nicht einfangen lässt. Er rät mir, die Balkontür offen zu lassen, dann könne Willi mir beim Fangen helfen. Ich werde zornig, bezeichne ihn als Tierquäler - , und er lacht. Na ja, Spaß muss sein.

Nun rufe ich in der Zoohandlung eine Straße weiter an, frage die nette Frau, ob sie von einem entflohenen Kanarienvogel gehört hätte. Nein, hätte sie nicht, aber sie würde mir raten, das Tier mit einem Kescher einzufangen. Dann könne ich bei der Polizei anrufen, und die würden sich um weiteres kümmern.

Gut, also rufe ich bei der zuständigen Wache an, und ein total lustiger Polizist hört sich mein Problem, vielmehr das vom Hansi, an. „Gut,“ sagt er, „wir nehmen erst mal die Meldung auf........ also Kanarienvogel, Farbe gelb, Größe?“ Ich erwidere: „Größe? Klein.“ „Wie klein?“ fragt er. Ich antworte: „Normal klein.“
„Name?“ „Hansi“ sage ich. Er notiert weiter „Vogelfutterdieb auf Balkon gesichtet, Farbe gelb, normal klein, piept dreist, entzieht sich dem Zugriff von Kater Willi.“ Ich ergänze: „Frisur, Beatle.“ „Na, wenigstens kein Skin,“ meint er darauf. Ich klopfe mir derweil schon die Schenkel weich vor lauter Lachen. Ich solle aufhören zu lachen, sagt der Beamte am anderen Ende der Leitung, er hätte keine Scherze gemacht und schließlich sei er im Dienst. Das leuchtet mir ein und ich fange an zu quietschen vor unterdrücktem Lachen.
Er quietscht mittlerweile auch hörbar.........
Nun erklärt er mir, ich solle eine Vogelfutterspur ins Wohnzimmer legen, wenn der Vogel dann hereinspaziert käme, solle ich schneller als Willi sein und ihn schnell fangen, in einen Karton tun und wieder anrufen. Wenn der Vogel unverletzt sei, würde er dafür sorgen, dass das Tier sofort hinter Schloss und Riegel käme, wenn es verletzt sei, käme es zum Tierarzt. Sie würden es sogar bei mir abholen kommen. Das finde ich sehr nett und bereite mich innerlich auf den Fang vor.

Eine Stunde später:

Ich schaue auf dem Balkon nach, und tatsächlich sitzt Hansi im Vogelfutterhäuschen und lässt sich die Körner schmecken. Zum Glück habe ich auch kleine Körnchen darin. Ganz langsam öffne ich die Balkontür, Hansi schaut misstrauisch. Langsam nehme ich das Netz und will gerade zuschnappen, als er auffliegt und im Balkonkasten landet. So schnell ich kann, lege ich das Netz über ihn. Ich habe ihn. Er flattert und piept, und bevor ich richtig reagieren kann ist er wieder raus aus dem Netz. Nun ja, es war ohnehin ursprünglich nur für Fische gedacht, und er fand es wohl pietätlos, sich darin aufzuhalten. Nun sitzt er wieder drüben in den Bäumen und piept. Warten wir, bis er wieder kommt, dann schaffe ich es vielleicht.

Eine weitere Stunde später:

Willi schleicht sich wieder langsam Richtung Balkontür. „Aha,“ denke ich, Hansi scheint wieder da zu sein.

Ich tue es Willi gleich und schleiche noch langsamer zum Balkon. Hansi sitzt gemütlich auf dem Balkonstuhl und wartet darauf, dass ich wieder mit dem Kescher komme. Den Gefallen werde ich ihm gerne tun, schnappe mir das Teil und halte es Willi vor die Nase. Der rennt in Panik und total empört davon. Er mag keine Kescher.
Hansi wartet auf mich und hält ganz still. Sofort lege ich das Netz über ihn, und nun bekommt er es doch mit der Angst zu tun. Versucht zu flattern, aber diesmal bin ich schlauer und nicht mehr so ängstlich, lege fest meine Hand über ihn und das Netz und renne mit ihm in die Wohnung. Dort schnappe ich mir den vorbereiteten Karton und renne raus aus der Wohnung. Möchte den Willi ja nicht noch mehr verärgern und den Vogel auch nicht extra aufregen.

Draußen steht zufällig die Nachbarin Walli. Ich frage sie, ob wir zusammen das Tier schnell in den Karton tun können, aber sie sieht mich groß an und meint: „Nein, sie habe jetzt keine Zeit."So eine herzlose Person“, denke ich, lebt allein, verlässt nie das Haus und hat keine 2 Minuten Zeit, einen kleinen, verlorenen Vogel in einen Karton zu packen. Ich bin empört, halte mich aber nicht weiter auf und renne mit dem nun ganz ruhigen, Wärme ausströmenden Vogel die Treppe hinunter zum Hausmeister. Der Sohn ist ganz lieb und erfreut, er darf helfen, einen Vogel zu retten. Wir packen ihn zusammen in den Karton und er klebt ein Band drum herum. Hansi verhält sich nun ganz still. Die Löcher scheinen auch groß genug zu sein, so gehe ich wieder nach oben und benachrichtige die Polizei darüber, dass ich den Ausreißer gefangen habe.

Der Polizist ist wieder besonders gut drauf, er lacht und sagt, er hätte die Handschellen schon bereit und er würde gleich kommen den Hansi wegen Landfriedensbruch und Diebstahl zu verhaften. Ich werfe ein, dass der Delikt Diebstahl in diesem Falle nicht zutreffen würde, denn es scheint ja nur ein Mundraub gewesen zu sein. Immerhin habe ich ihn quasi dazu eingeladen, indem ich kleine Körnchen ausgelegt hätte. Das leuchtete dem
Herrn ein und er drückte ein Gesetzeshüterauge zu.

Nun hoffe ich, dass Hansi seine Familie wieder findet. Halten wir ihm die Daumen............

©Helga Sievert-Rathjens





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Behandle Menschen immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest

Chrissi ...

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...   Erstellt am 21.04.2008 - 18:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Helga,

bei dem Hermann vorweg, kann das zwischen Dir und uns Allen ja nur Klasse werden.

Schön, dass es nun endlich geklappt hat.

Genau diese Geschichte hatte ich mir für uns gewünscht. Vielleicht, weil ich so ein süßes Tierchen auch draußen gefunden hatte. Nur, es musste hier mit ner Katze leben. Das war ja nun nicht so toll. Ging aber auch.
Werde Stefan mal bitten ob er die Bilder auf der Festplatte noch findet und einstellt. Gott war das Tierchen, nee nicht süß, hässlich! Aber für mich süß.

Auf Deine Geschichte gehe ich auch noch genauer ein. Nur heute habe ich nun wirklich keine Zeit mehr.
Guck Dich weiter hier um, dann wirst Du vielleicht auch den Unterschied zu e-stories sehen? War vor ein paar Jahren dort wirklich netter.

So, nun aber

liebe Grüße
Chrissi





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Ein Tag ohne Lachen, ist ein verlorener Tag!

Daggi ...

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...   Erstellt am 22.04.2008 - 09:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


liebe Helga,

auch ich begrüße dich ganz, ganz lich in unserem Boot! Ich hoffe, du wirst dich wohl bei uns fühlen... ach was, ich glaube, das wirst du, weil wir alle ganz liebi sind!

Also das war ja mal eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack! Ich grinse immer noch, wenn ich mir vorstelle, wie ihr - du und dein Kater – euch an der Balkontür die Nasen platt drückt und einer den anderen behindert. Dazu noch der Versuch, die Feuerwehr anzurufen, weil du n Vogel (im Futterhäuschen) hast und zum guten Schluss der Polizist, der wirklich gut drauf gewesen zu sein scheint. Ich liebe gut gelaunte Polizisten!!!

Mein Lieblingsabsatz:

„Er notiert weiter „Vogelfutterdieb auf Balkon gesichtet, Farbe gelb, normal klein, piept dreist, entzieht sich dem Zugriff von Kater Willi.“ Ich ergänze: „Frisur, Beatle.“ „Na, wenigstens kein Skin,“ meint er darauf. Ich klopfe mir derweil schon die Schenkel weich vor lauter Lachen. Ich solle aufhören zu lachen, sagt der Beamte am anderen Ende der Leitung, er hätte keine Scherze gemacht und schließlich sei er im Dienst. Das leuchtet mir ein und ich fange an zu quietschen vor unterdrücktem Lachen.
Er quietscht mittlerweile auch hörbar.........

Auch nach dreimaligem Lesen quietsche ich mit euch... könnte den immer wieder lesen!!!

Auf jeden Fall wäre deine Story echter Stoff für nen Comic! *soolach*

Möchte gern mehr davon lesen!!!!!!!

Liebe Grüße

Daggi





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Bilderelse ...

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...   Erstellt am 22.04.2008 - 12:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also, liebe Helga,

das ist auch eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Einfach köstlich! Ich musste stellenweise laut lachen, so gut hast Du es formuliert.
Die Story ist sowas von Klasse geschrieben, dass sie ganz sicher jedem gefällt. Liest sich locker und sehr witzig. Ich mag Tiergeschichten und bei Deiner lebendigen Ausdrucksweise kommen sie außerordentlich gut rüber. Sehr unterhaltend! Hab sie sehr gerne gelesen.


Liebe Grüße von Helga aus Wiesbaden, die übrigens auch Sehnsucht nach dem Meer verspürt, mal so am Rande gesagt.





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Erkennen wollen
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Zunächst im Selbstversuch!

Stefan ...
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...   Erstellt am 23.04.2008 - 00:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wirklich zum quietschen Deine Geschichte, Helga.

Helga schrieb
    ...die Feuerwehr, könne da gar nichts
    machen.


Komisch, bei uns kommen sie schon, wenn es darum geht, Katzen, Vögel, Schlangen, Hunde und andere Tiere zu retten. Es steht zumindest mal hin und wieder in der Zeitung. Allerdings stelle ich es mir auch sehr schwierig vor, einen Vogel zu fangen. Die können ja schlecht mir ihrer Leiter hinterher fliegen.

Jedenfalls kann ich es mir gut vorstellen, wie Du und Dein Kater hinter der Balkontür lauern. Kenn ich von mir nämlich auch. Bin dann aber nicht mit einem Fischernetz bewaffnet, sondern mit meiner Kamera.

Sobald ich die Kamera in der Hand habe, kommt allerdings meistens kein Vogel mehr. Die sind genauso Kamerascheu wie meine Frau.

Und hier die von ihr versprochenen Fotos:





Leider bekam er immer wieder Eiterbeulen auf dem Kopf. Chrissi hat sie ihm zwar ausgedrückt, nach Rücksprache mit dem Tierarzt, aber es wurde immer schlimmer. So das er dann doch eingeschläfert werden musste.

In der kurzen Zeit die Purzel bei uns war, hat er uns immer wieder mit seinen schönen Kanarienvogelliedern erfreut.


Mit den "kleinen Körnchen" musst Du übrigens aufpassen. Da kann doch mal ein großer Busch draus wachsen.

Hier gibt es die passende Geschichte dazu. War wirklich schön die Pflanze, ist auch super schnell gewachsen ohne besondere Pflege. Nur die Blühten waren ein bisschen sehr unscheinbar. Als Sichtschutz aber sehr zu empfehlen.

Liebe Grüße

Stefan





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Helga ...



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...   Erstellt am 23.04.2008 - 03:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen. So wie ich
es beschrieb, war es wirklich, auch die Polizisten.

Die Katze sieht wirklich sehr interessiert aus Stefan
und der kleine Vogel war wirklich sehr zu bedauern. Och,
wenn man so ein Tierchen so krank sieht, tut mir das
so unendlich leid. Es war wohl richtig aber sicher auch
schwer dss Tier einschläfern zu lassen.





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Stefan ...
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...   Erstellt am 23.04.2008 - 20:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Helga schrieb
    So wie ich
    es beschrieb, war es wirklich, auch die Polizisten.


Und da sagt noch Einer, Polizisten haben keinen Humor. Wenn ich mir den Polizisten so quietschend am Telefon vorstelle...

Sag mal, konnteste nicht schlafen letzte Nacht? Da sag jetzt noch Jemand, ich bin ein Nachtschwärmer.





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