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Oberchaotin ...



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...   Erstellt am 13.09.2007 - 12:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So wie es aussieht, werde ich Meinen Hof und damit die Tierschutzarbeit für Pferde wegen zwei Birken aufgeben müssen.

Der Grund: Ein "Baumschutzbeauftragter" hat mich angezeigt, da auf meinem Pachtgrundstück (Offenstall) mehrere alte Obstbäume und zwei Birken abgestorben sind. Daher soll ich jetzt 12 !!!! neue Laubbäume pflanzen. Dies sind selbstverständlich gegen die Pferde zu schützen.

Laut dem "Baumschutzbeauftragten zerstören Pferde grundsätzlich alle Bäume, auch bei guter Fütterung alleine durch das Beweiden des Grundstückes.

Fazit: Auch auf einem Privatgrundstück hat man keine Rechte, die Öffendlichkeit geht immer vor.

Wenn der Mann damit durchkommt, sieht leider so aus, muss ich aufgeben. Selbst die Gemeinde wird mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde von diesem Mann unter Druck gesetzt.

Im Moment weiß ich nicht mehr weiter. Schaut also bitte alle mal in Eure Bauschutzsatzungen, ob Euch das gleiche passieren kann.

Ehrlich gesagt, ich verstehe immer mehr die Menschen, die Deutschland verlassen, Das ist hier kein Leben mehr, nur noch eine Verwaltung des Lebens.

Regina





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Casimo 



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...   Erstellt am 13.09.2007 - 15:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Huhu!

Sind die noch normal? Standen die Bäume denn unter Naturschutz? Ansonsten hättest du sie sogar fällen dürfen.

Wir haben hier eine Weide vom Naturschutzbund gepachtet, auf der Steht ein großer Baum und ganz viele kleine junge Dinger. Wir haben darauf hingewiesen, das die Pferde die Fressen werden. Das war denen völlig egal.

Bin ich froh das ich hier nicht soviele Idioten habe.

Kopf hoch und kämpfe weiter.

Gruß

Nancy





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http://www.familie-luebcke.net für alle die, die mehr über uns wissen möchten!

mausi70 ...
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...   Erstellt am 13.09.2007 - 19:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also, ich glaube nicht, daß der damit so ohne weiteres damit durchkommt. Da würde ich auch ne Ansage machen, zb Bereitschaft, Bäume zu pflanzen, aber nicht in der Anzahl.

Gruß Manu





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Nie ohne meine Tiere!

Oberchaotin ...



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...   Erstellt am 13.09.2007 - 19:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leider macht mir mein Anwalt nicht viel Hoffnung. Zwar hat die Gemeinde angeboten, sich mit dem Anwalt und mir nächsten Mittwoch vor Ort zu treffen. Allerdings macht mir mein Anwalt nicht viel Hoffnung.

Sicher bin ich bereit, für die abgestorbenen Birken zwei neue Weiden zu pflanzen. Sie wachsen ja recht schnell. Sollte es aber bei den 12 Bäumen bleiben, muss ich aufgeben.

Erstens kann ich mir den Kauf der Bäume nicht leisten, auch besteht das Grundstück aus einem ehemaligen Trümmersammelplatz. Hier ist vor der Wende einfach der Abriss von Scheunen aufgeschüttet worden und diente als Traktorabstellplatz. Es gibt hier keinen Mutterboden und damit ist die Chance sehr gering, da Bäume überhaupt anwachsen.

Auch würde die Fläche an Anpflanzung von 12 Bäumen nicht mehr für alle Pferde reichen, da die Bäume ja auch noch so geschützt werden müssen, das die Pferde dort nicht ran kommen.

Am besten gefällt mir ja der Satz der Baumschutzvollmächtigen:
Entsprechend meiner Erfahrung im Bereich des Baumschutzes bilden Pferde als Weidetiere ein erhebliches Gefahrenpotensial für Gehölze in einer Koppel, in welcher die Tiere langfristig gehalten werden. Selbst bei guten Futterbedingungen verursachen Pferde durch ihren Verbiss an Zweigen, Ästen und der Rinde und durch Huftritte im Wurzelhalsbereich nach längerer Zeit Schäden, die zum absterben der Gehöze führen können. Die am Wurzelhals abgetretene Rinde bewirkt, dass alle Klimaerscheinungen unmittelbar auf das ungeschützte Holz einwirken können und sie begünstigen das Eindringen von Holzverstörenden Insekten und Pilzen. Dies ist jedem Lanswirt bekannt.

Wie groß ist nach dieser Aussage die Chance, das meine Pferde dort weiter stehen können ?????

Regina





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mausi70 ...
Moderator
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...   Erstellt am 13.09.2007 - 20:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Regina,

ich würd mit Deinem Anwalt den Termin wahr nehmen und persönlich nochmals all das, was Du hier gepostet hast, dem Herrn sachlich darstellen und darauf hinweisen, daß Du z.B. bereits wärst, 5 Bäume zu pflanzen.
Ich würde den Versuch zumindest angehehen.
So erreicht man manchmal mehr, als man zuerst annimmt.

Gruß Manu





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Nie ohne meine Tiere!

Nellyhexe 



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...   Erstellt am 13.09.2007 - 21:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Regina,
könnte man denn nicht die Bäume(auf keinen Fall diese hohe Anzahl von 12 Stück, wieviele waren es, die eingegangen sind?)außerhalb der Koppel pflanzen, dann könnten die Pferde sozusagen sie auch nicht zerstören und der Baummensch könnte doch zufriedener sein?
Vielleicht kannst du auch in einer Baumschule günstige junge oder auch etwas krumme Bäume für weniger Geld bekommen.
Da muß es doch eine Möglichkeit geben. Das kann doch nicht sein, das du deinen stall nur wegen ein paar Bäumen aufgeben sollst.





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viele Grüße Alice

im Avatar Sando vom Crioscha-Hof

Marietta ...
Administrator
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...   Erstellt am 14.09.2007 - 08:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


eine Unverschämtheit was dieser Beauftragte da fordert.
Aber, wenn der Boden so schlecht ist, möglicherweise als Trümmersammelplatz auch noch Schadstoffe im Boden hat, wie kann er dann ohne Bodenbrobe sagen, dass hier die Bäume nur durch Pferde zu Schaden kommen. Ist nicht vielmehr eine Neupflanzung aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse nicht schon - auch ohne Pferde - zum Scheitern verurteilt? Wenn die Qualität kaum für die Weide reicht, wie dann für Bäume?
Das würde ich bei der Besprechung alles zu Bedenken geben.
Vor allem sei selbstbewußt in diesem Gespräch, mach Dich nicht klein, dass tut dieser Baummensch auch nicht - die Leute vom Amt suchen oftmals den Weg des geringsten Widerstandes und wenn Du hilflos und kleinmütig wirkst, dann vermuten sie diesen geringsten Widerstand bei Dir.

Außerdem wie wäre es, wenn Du, spätestens nach einem negativen Gesprächsverlauf, einen Pressemenschen ansprichst oder anschreibst so nach dem Motto:

Gnadenhof vor dem Aus? Stadt und Baumschützer fordern auf den Gnadenhofweiden die Planzung von Bäumen und machen damit die Nutzung als Weide aufgrund der dann folgenden und angekündigten Auflagen unmöglich. Will man so den Gnadenhof vertreiben.

Erzähle Ihnen von den Amtstierarztbesuchen und dem Ergebnis und von den anderen Abfeindungen, auch von den immer mal wieder eingerissenen Zäunen.
Ich drücke Dir die Daumen, dass sich doch noch alles zum Guten wendet.
Alles Gute Marietta

[Dieser Beitrag wurde am 14.09.2007 - 08:08 von Marietta aktualisiert]





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Viele Grüße Marietta
http://www.amw-ranch.de

Veruschka 



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...   Erstellt am 14.09.2007 - 10:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Einmal abgesehen von dem falschen Begriff "Klimaerscheinungen" im Text des Baumschutzbeauftragten (kann mir übrigens nicht vorstellen, daß er sich "Bevollmächtigter" nennt) - es müßte nämlich Witterungseinflüsse heißen, der Klimabegriff wird durch die hysterisierte Politik geradezu zu Tode geritten - hat er leider in der Sache recht.

Ich sehe hier in der Bretagne, wie zu Tausenden Bäume jeder Art, auch Jahrhunderte alte Eichen durch Freilegen der Wurzeln z.B. durch Rinder (Trampeln) und durch Verbiß und Sich-Scheuern eingehen. Im Normalfall sind sie aber für Grundwasserspiegel, Rückhalten des Regenwassers, Verschattung (gegen Verdunstung) sehr, sehr wichtig.

In der Argumentation würde ich sehr korrekt, höflich und sachlich bleiben. Spart Kräfte, die man für anderes einsetzen kann.

Da Birken gerade auf Brach- und Ödflächen, Schottergrundstücken und Müllhalden gut und typischerweise wachsen, würde ich anbieten, außerhalb der Weide neue zu pflanzen. Da nicht jede überlebt, würde ich anbieten, 25 Stück zu pflanzen im Abstand von 5 m. Müßte so erfolgen, daß sie vom Zaun aus nicht zu erreichen sind.

Die Bäume würden wir (meine Frau und ich) Euch bezahlen.
Vielleicht kann man es mit einer Freiwilligen-Aktion/ kleine Kampagne/ verbinden. Denn bis nach Sachsen zum Pflanzen kann ich nicht kommen.
Ist das ein Angebot?

Man muß doch auch das Positive an dieser Baumschutz-Sache sehen, selbst wenn man mal persönlich betroffen ist.
Moritz




Oberchaotin ...



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...   Erstellt am 14.09.2007 - 14:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@ Moritz

Erstmal vielen lieben Dank für das Angebot.

Das Bäume sehr wichtig sind, ist mir klar. Gerade dehalb habe ich auf meinem eigenen Grundstück schon 1 Ahorn und 3 Weiden gepflanzt, anstelle von Blumenbeeten.

Das Problem ist leider, das wir außerhalb des Grundstückes nichts pflanzen können, da links am Grundstück der Parkplatz der Kleingartensparte sowie ein Teil der Kleingartensparte liegt. Im oberen Teil grenzt ein Nachbargrundstück mit einem nicht ganz einfachen Besitzer an. Unterhalb des Grundstückes und auf der linken Seite führt eine stark befahrene Straße vorbei.

Hoffe, man kann es auf dem Foto erkennen. Auf der linken Seite kann man noch die Birken erkennen. Das Foto ist zwei Jahre alt und da lebten die Birken noch.




LG Regina

[Dieser Beitrag wurde am 14.09.2007 - 14:49 von Oberchaotin aktualisiert]





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Veruschka 



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...   Erstellt am 14.09.2007 - 19:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dann zäumen wir das Ganze anders auf:

Einmal weiß ich nicht, ob Du links und rechts verwechselt hast.
Ich sehe rechts dicht am Gebäude Bäume (wahrscheinlich eine hohe Birke). Zunächst kann ich nur allen einen Rat geben: haltet Bäume von Häusern fern. Wer nicht genug Platz hat, verzichtet auf Bäume. Sehr schädlich für Dächer, Dachrinnen und, falls sie umstürzen, für Gebäude und Inhalt.
Ferner: muß man im Hinterkopf haben, daß es nicht einfach 100%ig nachzuweisen ist, woran ein Baum eingegangen ist.Beknabbert kann er auch nachher worden sein. Aber eine solche Argumentation hebt man sich auf.
Ich würde mich an Deiner Stelle als großer Baum-Fan outen, sagen, daß Du auch schon welche gepflanzt hast. Weiter sagen, daß Du mit einem deutschen Baumspezialisten in Frankreich geredet hast, der sehr großes Verständnis für sein Anliegen und Bewunderung für seine Arbeit hat.
Ob er nicht Interesse habe, ein schulisches Projekt zu begleiten, Kinder mit an die Wichtigkeit des Bäumepflanzens heranzuführen und solche (=Bäume) aus Sämlingen heranzuziehen und später zu pflanzen.
So weitest Du Dein Projekt zu einem Naturschutzprojekt aus, kannst Publicity im schulischen Bereich für Tierschutz machen.
Lehrer könnten begeistert sein.
Als Bäume böten sich an Platanen, sehr resistent gegen Beschädigungen und Abgase. Vielleicht kann er sich darum bemühen, daß außerhalb des Grundstücks (da, wo die Kurve einen breiteren Streifen hat) welche gepflanzt werden können. So hättet Ihr innerhalb nach einiger Zeit auch Schatten für die Pferde.
Platanen, gut gegossen, wachsen relativ schnell.
Er merkt, Du machst Dir Gedanken und bist auf seiner Seite. Du brauchst in Deinem Umfeld weniger Gegner, dafür aber Fürsprecher auf allen Ebenen.

Als Baumspezialisten, der Dir persönlich gewogen ist, gibst Du Dr. Ulrich Köppen in Frankreich an.
Er soll mal googeln. Sagst Du ihm, der eine sei der Storchen-Köppen von der Beringungsstation auf Rügen, den er ja sicher kenne, und einer der anderen (bei Google heißen mehrere so) sei eben der Cousin von diesem, heiße zufällig genauso, und sei von seinem Engagement (des Baumonkels) stark beeindruckt, weil er (der Typ in F.) in F. gegen Baumfrevel kämpfe.

Wir würden übrigens auch für etliche Platanen zahlen (kleiner Scherz am Rande: die Allee muß nicht nach mir benannt werden, sondern darf einfach Platanen-Allee heißen).
Was hältst Du davon? Ist einiges verwertbar, umsetzbar? MOritz




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