EiskalterEngel  Autor
   

Status: Offline Registriert seit: 20.01.2007 Beiträge: 203 Nachricht senden | Erstellt am 29.06.2007 - 22:41 |  |
Ist aus nem Deal enstanden
Für Melly
Mozart/Bach (PoV:Mozart)
„Eine Oktave höher.“, flüsterte er gegen meinen Nacken.
Meine Finger lagen noch auf den Klaviertasten und seine warme Hand streichelte meinen nackten Bauch.
„Wenn ich eine Oktave höher spiele, dann wird es schief.“
„Unsinn…“
Ich lasse weiter die Töne durch den kleinen Raum schallen, überlege mir, welche am besten zu dem Gefühl passt, welches ich gerade empfinde.
„Ich liebe deine Musik…“
„Ach, tust du das?“
Langsam drehe ich mich auf der Sitzbank herum, fühle seine Hände über meine Wange streicheln.
„Wenn du spielst, dann vergisst du alles um dich herum…“ Seine Lippen streifen meine Wange, meinen Hals, bleiben auf meiner Schulter liegen. „Dann bist du so schön.“
Mein Herz klopft wie verrückt, mein Atem geht unkontrolliert.
Doch bevor ich irgendwas sagen kann, küsst er mich auf den Mund. Ich will ihn an mich ziehen, ganz nahe bei mir spüren. Aber er löst sich wieder von mir, lächelt nur und zieht mir meine Perücke über den Kopf. „Spiel für mich…“
Wieder locke ich leise Töne aus dem Klavier, spüre ihn dicht hinter mir, wie er jeden Schritt beobachtet.
Habe sogar fast angst mich zu verspielen. Was ich sonst nie tue.
„Ich sag doch. Du kannst das sehr gut.“
„Ich will ein Lied spielen. Nur für dich.“
Ich drehe meinen Kopf leicht herum, sehe ihn lächeln. „Musst du nicht.“
„Ich will…“
Diesmal bin ich es, der ihn zu mir zieht. Seine Lippen fühlen sich weicher an, als all die der Frauen, die ich bisher traf.
Alles kommt mir hier vor wie ein Traum. Ein schöner Traum. Wie er mich anfasst, streichelt.
Seine Hand, die immer wieder meinen nackten Oberschenkel entlang streichelt und nun erstmals auf die Innenseite wandert.
Ich muss unweigerlich aufstöhnen, halte mich an ihm fest und merke, wie er die weiße Perücke auf den Boden fallen lässt.
„Das ist unsere Nacht.“, flüstert er leise in mein Ohr, zieht mich von der Sitzbank auf den Boden. Mit kleinen Küssen bedeckt er meinen Hals und ich kriege eine kribbelnde Gänsehaut.
„Nur eine Nacht?“, frage ich leise und halte sein Gesicht fest. Will ihn ansehen und mir jedes Detail seines Gesichtes merken.
„Nur eine Nacht… Und dann schreibst du ein Lied für mich… Ich werde es erkennen, ohne es vorher gehört zu haben.“
Das ist der letzte Satz, den er mir an diesem Abend sagt.
Ich weiß nichts über ihn. Nur, dass er gut küssen kann, mit mir geschlafen hat und Johann heißt.
Ich weiß auch, dass ich ihn nie wieder sehen werde. Nachdem ich alleine aufwache, ohne ein Anzeichen, dass er letzte Nacht da war. Ziehe ich mir meinen Morgenmantel über und setze mich an mein Klavier…
Nur ein paar Töne spiele ich und schreibe die ersten vier Noten auf.
Spiele weitere Tasten und zeichne eine neue Note. Es geht besser als ich dachte. Und schnell.
Am Abend habe ich bereits die Hälfte aufgeschrieben.
Nur ganz oben habe ich eine Zeile frei gelassen… Der Name des Liedes. Ich schließe meine Augen und denke nach.
Lasse meine Fingerspitzen über den Mund gleiten und versuche mich an die Weichheit seiner Lippen zu erinnern.
Letzte Nacht war die beste Meines Lebens. Und ich muss unweigerlich lächeln.
Nehme meine Feder zur Hand und schreibe den Titel mit schwarzer Tinte darüber.
Eine kleine Nachtmusik.
(ich wurde gezwungen das zu posten .____. )
Signatur
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balltreterin  Star-Autor
     

Status: Offline Registriert seit: 31.12.2006 Beiträge: 593 Nachricht senden | Erstellt am 30.06.2007 - 11:08 |  |
Sind nicht irgendwie alle Pairings hirnrissig?
AUAUAU!
Und wie nano sagen würde: Ist doch fiktiooooon.
Kind, es ist schön. Und schreib nicht immer diese "gezwungen"- Sache.
Wir lieben dich.
Liebe Grüße!
Signatur Es ist besser, für das, was man ist, gehasst als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden...
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