Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Caiva 
Diebin




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...   Erstellt am 02.03.2006 - 08:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Caiva schlich die Straßen entlang, aber zum Glück war niemand mehr auf den Straßen. Die letzten Zecher waren nach Hause gegangen und aus den Häusern hörte man von Zeit zu Zeit lautes Schnarchen. Sie stand nun vor einem imposanten Haus, bog aber in eine enge Gasse, die zu einem der Eingänge für die Sklaven führte. Sie wusste, die Tür würde ein wenig offen stehen, so dass sie keine Probleme haben würde, in das Haus hinein zu kommen. Der alte Trick mit der bestochenen Sklavin klappte auch immer wieder.
Sie öffnete vorsichtig die Tür so weit, dass sie hindurchschlüpfen konnte, glücklicherweise schien sie geölt worden zu sein. Das Haus war dunkel, nirgends brannte mehr eine Lampe und so wartete sie einige Augenblicke, bis sie sich an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatte. Einige Schritte vor sich sah sie noch ein wenig Licht, das von dem Garten kommen musste. Sie schlich an einigen Zimmern vorbei; in einem lagen einige Menschen verstreut auf Strohliegen, das war wohl einer der Schlafzimmer für die Sklaven.
Es wurde heller und sie konnte ohne Probleme den Garten sehen, der von den Säulengängen umgeben war. Sie huschte im Schatten der Säulen dahin, doch plötzlich vernahmen ihre gespitzten Ohren so leise Schrittgeräusche, wie sie selber unvermeidlich verursachte...




Azrael
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...   Erstellt am 04.03.2006 - 15:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Es war eine stockfinstere Nacht gewesen. Azrael hatte diese prunkvolle Villa schon seit Tagen ausgekundschaftet, sich gemerkt, wer wann wo und wie ein- und auskehrte und wann Sklaven, sowie Herrschaften sich zur Nachtruhe begaben.

DAs einzige Problem waren die Wachen, welche Nachts patrollierten. Aber Azrael hatte sich genau ihren Zeitplan eingeprägt, wann wer in etwa wo langging und so schlüpfte er von hinten in ein Fenster und schlich durch die dunklen Räume.

Er war nur an einem Objekt interessiert. Einer alten ägyptischen Vase, welcher der Hausherr neulich ersteigert hatte. Und diese befand sich im Arbeitszimmer des Hausherren, denn Azrael hatte sich neulich unter einem geschäftlichen Vorwand mit dem Herr getroffen und kam so in den Genuß, in dessen Arbeitszimmer gebeten worden zu sein, wo er die Vase in einem Regal stehen sah.

Nun schlich er also durch die Raume, als er plötzlich ein Geräusch hörte, ähnlich seines Schleichens und sofort blieb er stehen, hielt fast den Atem an und lauschte in die Dunkelheit.




Caiva 
Diebin




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...   Erstellt am 07.03.2006 - 09:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mercurius sei gepriesen, zum Glück stand sie hinter einer Säule! Sie versuchte, das Geräusch zu lokalisieren, das anscheinend irgendwo von der anderen Seite des Gartens kam, als wäre gerade jemand leise in den Hof getreten. Wer könnte das sein? Wer schleicht denn nachts durch ein Haus? Diener, die was zu verbergen haben? Die Sprößlinge des Hausherrn, die doch noch verbotenerweise um diese Uhrzeit sich irgendwo herumgetrieben haben? Oder sollte es etwa....? Sie lugte vorsichtig hinter der Säule hervor und schaute sich um. War da ein Schemen? Sah aus wie ein Mann... Was sollte sie jetzt tun? Vorsichtig weiter huschen? Dann würde er sie sehen. Oder abwarten, was er tat? Das schien ihr die beste Idee zu sein. Sie verharrte also mucksmäuschenstill an ihrem Platz und hielt ihren Atem an. Ach, das ist albern, er hört das eh nich... Langsam und leise stieß sie die Luft wieder aus.




Azrael
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...   Erstellt am 07.03.2006 - 11:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Azrael verharrte regungslos und horchte weiter. Als die Unbekannte kurz hinter einer Säule hervorlugte, glaubte Azrael eine Bewegung zu sehen.
Wie gut das es dunkel war und er sich das Tuch um die Augen gebunden hatte, in der er sich kleine Sehschlitze geschnitten hatte. (Maske a la Zorro)

Wer schlich hier verflucht noch einmal herum? Eine Wache war es sicherlich nicht, denn die hätte eine Laterne dabei gehabt.

Azrael wagte es, zu der Bewegung hinter die Säule zu springen und versuchte die dunkle Gestalt am Arm zu packen ...




Caiva 
Diebin




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...   Erstellt am 07.03.2006 - 12:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Damit hatte sie ja nun nicht gerechnet, er griff sie einfach an, so eine Frechheit! Sie wich seinem packenden Griff aus und versuchts ihrerseits, ihn in die Kniekehlen oder das Schienbein zu treten, damit er zu Fall ging. Hoffentlich war der Aufprall nicht so laut, sollte es ihr tatsächlich gelingen....

[Dieser Beitrag wurde am 07.03.2006 - 12:45 von Caiva aktualisiert]




Azrael
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...   Erstellt am 07.03.2006 - 23:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Azrael wollte gar nicht angreifen, er wollte die Gestalt nur packen, als diese aber nach ihm trat und ihn beim Zurückspringen am Schienenbein traf, reichte es ihm und er stiess leise hervor:
»Hey, hey, ganz ruhig, ich tue dir ja nix. Wor können doch wohl reden?«




Caiva 
Diebin




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...   Erstellt am 17.03.2006 - 14:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sie hielt abrupt inne. "Reden?!", stieß sie gedämpft hervor. "Na du bist mir ja einer! Nach nix tun sah das nich aus! Wer bist du überhaupt, was hast du hier zu suchen?"
Sie schaute sich den anderen jetzt erstmal genauer an. Ein Mann in mittleren Jahren, das ließ sich jedenfalls aus seiner Stimme und den dunklen Haaren erkennen, aber von seinem Gesicht war nur die untere Partie, die mit einen Dreitagebart bedeckt war, und die Stirn zu sehen, da er eine Maske trug. Wie affig!, dachte sie sich, oder doch nützlich? Wenn ihn jemand fasste, würde man ihm die Maske abnehmen, und sonst war es so dunkel, dass man ihn auch ohne Maske nicht erkennen konnte. Naja, jedem das seine.
"Na?" Sie wartete auf seine Antwort, eine Augenbraue nach oben ziehend.




Azrael
unregistriert

...   Erstellt am 17.03.2006 - 16:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Azrael reckte leicht schelmisch sein Kinn in die Höhe und antwortete süffisant, jedoch flüsternd: »Nun, ich tue wohl das selbe wie ihr: Nachts durch ein fremdes Haus schleichen!«
Da die junge Frau ebenfalls hier im Dunklen rumschlich und nun bei seinem vermummten Anblick nicht Alarm schrie, ging er davon aus, daß er auf eine Kollegin getroffen war. Sie trug, wie er einen Beutel bei sich, der abr noch nicht gefüllt zu sein schien, ebenso wie er noch nicht das Objekt seiner Begierde gestohlen hatte.
»Und? Ist doch wirklich ein amüsanter Zufall, daß wir uns hier treffen ... findet ihr nicht?«




Caiva 
Diebin




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...   Erstellt am 24.03.2006 - 15:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Caiva musste nun leise lachen. Seine Maske mochte affig sein, aber er war ihr sympathisch. "Amüsant? Ja, durchaus und äußerst unwahrscheinlich noch dazu....was habt ihr denn für Pläne?", fragte sie in gespielt verschwörerischem Ton.
Sie schaute sich kurz um und horchte genauer hin, ob irgendjemand sie hörte, aber noch blieb alles ruhig.




Azrael
unregistriert

...   Erstellt am 24.03.2006 - 15:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Durch ihr Lachen spürte Azrael, daß der erste Schrecken verflogen war, auch bei ihm.
Und so lächelte er charmant, sofern man das in diesem Dämmerlicht erkennen konnte.

»Och ...« sagte er gespielt beiläufig. »Ich bin nur an einer Vase interessiert. Ihr könnt gerne den rest des Hauses ausräumen ... seht dort zum Beispiel ...« Er deutete auf ein.e grichische Stature, welche ein wenig mit Blattgold verziert war
.»Die sind sehr begehrt und sie wird sicherlich ein paar Goldstücke einbringen ...«




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...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


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