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sjoe 
gollum: "My preciiiiious"
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...   Erstellt am 03.12.2007 - 11:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und riss wenig später überrascht wieder die Augen, die er zuvor genüsslich geschlossen hatte, auf, weil er unsanft in der Matratze gelandet war.
Lars saß daneben und zog die Hand zurück, mit der er gegen die Innenseite von Tommys Ellebogen geschlagen und ihn so zum Umfallen gebracht hatte.
„Was….??“
Tine ließ ihren Blick irritiert zwischen den beiden hin und her wandern.
“Nicht schon wieder!” knurrte Lars und Tommy senkte ertappt den Blick.
Als Tine, die ja immer noch auf seinem Schoß saß, sich bewegte, wusste er auch wieder genau, warum.
Sie machte ihn einfach irre!
Und wenn sich an dieser ganzen Sachlage hier nicht verdammt schnell etwas änderte, dann…
Lars schien das zu ahnen, denn er zog Tine kurzerhand von seinem Kumpel herunter, allerdings ein wenig zu schwungvoll, so dass sie halb gegen ihn fiel.
Als er sie abfangen wollte, verrutschte dabei das ohnehin viel zu weite Shirt und er hatte plötzlich blanke Haut unter seinen Fingern.
Weich!!
Ohne darüber nachzudenken, ging seine Hand auf Wanderschaft, strich langsam die Seite hinauf, eine Spur von Gänsehaut hinterlassend.
Anscheinend erwischte er dabei einen ihrer Softspots, jedenfalls lehnte sie sich auf einmal gegen ihn und gab ein wohliges Seufzen von sich, worauf er schlucken musste.
Das klang einfach nach mehr, viel mehr!
Tommy dagegen hatte dieses Geräusch auch wieder auf den Plan gerufen und als er sah, was sein Kumpel da machte, rutschte er näher und ließ seine Hand ebenfalls unter ihr T-Shirt gleiten.
Zunächst bewegte er sie nur zaghaft, hatte Skrupel, aber es dauerte nicht lange, bis diese sich in Wohlgefallen auflösten.
Mit geschlossenen Augen erkundete er langsam den warmen weichen Körper, erfühlte jede kleine Unebenheit und die seinen Bewegungen folgende Gänsehaut ausführlichst.
Oh verdammt, diese Rundung!!!
Er zwang sich, ruhig weiterzustreicheln, auch wenn er inzwischen am liebsten sofort über sie hergefallen wäre.
Das war nicht drin, also genoss er eben das, was ging.
Dann stieß er jedoch mit Lars’ Hand zusammen.
Sofort zuckte er zurück.
Hilfe! Den anderen hatte er ja vollkommen ausgeblendet!
Am Blick seines Kumpels sah er sofort, dass es dem genauso ging und er zuckte ein wenig ratlos die Schultern.
Würde wohl nicht ausbleiben, wenn sie das hier weiter verfolgten.
„Was isn?“ Tine tauchte aus ihrer Genießertrance auf und verlagerte ihr Gewicht ein wenig, streckte das eine Bein aus, um es bequemer zu haben.
Dann öffnete sie die Augen.
Als erstes fiel ihr Blick auf Tommy, der seinen Arm unter ihrem Shirt… Und Lars auch.
„Oh!“ machte sie.
„Soll i… sollen wir aufhören?“ fragte Tommy heiser.
Sie überlegte kurz, dann schüttelte sie den Kopf. Dafür hatte es sich viel zu gut angefühlt, bisher!





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sjoe 
gollum: "My preciiiiious"
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...   Erstellt am 04.12.2007 - 13:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Tür wurde mit einem Ruck geöffnet und Toril schlug verwirrt die Augen auf.
Wo war er? Und wieso fühlte er sich so erschlagen?
„Was ist denn hier los?“ fragte eine ihm vollkommen unbekannte Stimme von der Tür her und er sah sich um.
Dabei stellte er fest, dass sein Nacken übel verkrampft war und er stöhnte auf.
Eine in weiss gekleidete Frau sah ihn irritiert an, was er direkt erwiderte.
„Das ist Toril, mein… Verlobter. Wir müssen eingeschlafen sein.“
Das war Anikki und mit einem Schlag fiel ihm alles wieder ein.
Der Unfall, das Krankenhaus, ihre Bitte zu bleiben, bis sie schlief…
Tja, er war dann wohl auch weggepennt.
Böse Falle!
Das würde ihm sein Rücken noch tagelang vorhalten, so wie sich das anfühlte. Nur gut, dass an diesem Wochenende kein Wettkampf war, sondern erst das darauf!
„Ah ja. Nun ja, wie dem auch sei, er müsste jetzt mal draußen warten.“
„Mhm.“ Toril stand auf, ein Ächzen unterdrückend.

Draußen im Gang sah er auf die Uhr.
Nach halb Sieben!
Wow, da hatte die Schwester Anikki wohl extra lang schlafen lassen.
Normal ging das doch schon um Sechs los, daran erinnerte er sich noch bestens von seinen eigenen Krankenhausaufenthalten.
Er gähnte.
Uni würde er heute sausen lassen, er hatte noch nicht allzu viele Fehltage und mitbekommen würde er heute sowieso nichts.
Rune oder irgendwer würde ihm sicher seine Aufzeichnungen geben, so dass er das nachholen konnte.
Nein, er würde sich, sobald die Schwester fertig war, von Anikki verabschieden, nach Hause in sein Bett verschwinden und erst noch eine Runde schlafen.
Und sich dann, wenn sein Rücken dadurch nicht besser wurde, mal in Leifs Hände begeben. Vorrausgesetzt natürlich, der hatte Zeit.
Am besten, er schickte ihm mal eine SMS, kurz bevor er ins Bett ging.
Moment – SMS! Da war doch irgendwas gewesen?
Oh, shit! Solveig!
Das hatte er ja total vergessen!
Hoffentlich hatte die überhaupt schlafen können, ohne die ausgebliebene Entwarnung.
Wobei, immerhin hatte sie ja Asbjørn, der sicherlich wusste, wie er zu ihrer Entspannung beitragen konnte!
Trotzdem ging er in den Vorraum, zog sein Handy hervor und tippte eine Info an seine beste Freundin.
Anschließend suchte er noch die Toilette auf.





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sjoe 
gollum: "My preciiiiious"
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...   Erstellt am 05.12.2007 - 13:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als er wieder zurückkam, öffnete sich auch gerade wieder die Tür und die Schwester kam heraus.
Sie lächelte ihm freundlich zu, bevor sie den Gang entlang ging.
Hatte er doch richtig getippt, sie war soweit durch und Anikki hatte länger schlafen dürfen.
Nett. Kein Vergleich zu dem Drachen.
Er ging wieder nach drinnen und Anikki sah ihm entgegen: „Hei. Alles in Ordnung?“
„Mh, verspannt, aber sonst ja. Und bei dir?“
„Geht. Der Kopf brummt noch etwas und die Rippen tun weh. Aber alle Werte sehen gut aus, ich denke, ich darf nachher gehen.“
„Oj, wirklich?“
„Ja, der Doc gestern Abend meinte, es sei nur zur Überwachung, die Nacht über.“
„Das wäre ja schön.“
„Mh ja. Allerdings verpasse ich auf jeden Fall meinen Flug.“
„In dem Zustand kannst du doch eh nicht…“
Sie lächelte: „Übertreib mal nicht. Es ist doch gar nichts weiter passiert und mir geht’s gut.“
„Verrätst du mir jetzt, wie das überhaupt geschehen ist?“
„Ich bin mit einem Radfahrer zusammengestoßen. Wir waren beide Schuld. Er hatte kein Licht und ich hab nicht wirklich gut geschaut.“
„Aua!“
„Ja, ich aber mehr als er. Der konnte sich noch halbwegs abfangen. Aber sag, würdest du für mich bei der Fluggesellschaft anrufen? Und auch in München?“
„Wenn du mir die Nummern gibst?“
„Die sind zu Hause in meinem Terminkalender im Adressbuch. Also, die von München. Heissen irgendwas mit J. SAS sollte sich ja auch sonst finden lassen.“
„Und was erhoffst du dir da? Also, von der Fluggesellschaft?“
„Mh, vielleicht krieg ich noch ein wenig Geld zurück? Wenn ich vorher Bescheid gebe und dann eine Krankmeldung nachreiche?“
„Keine Ahnung. Aber hast du keine Reiserücktritts-Versicherung?“
„Nein.“
Toril schüttelte den Kopf: „Solltest du aber!“
„Jaa, ich weiss. Wenn das mit München richtig läuft…“
Er schnaubte: „Und bis dahin hast du mehr Kohle durch sowas verloren, als die, die du jetzt sparst!“
„Ich war bisher noch nie so krank, dass ich nicht fliegen konnte.“
„Einmal ist immer das erste Mal.“
„Jaa, ist ja gut, ich kümmere mich drum, okay?“
„Ja. Soll ich dich dann nachher abholen?“ Er gähnte.
„Nein, lass. Ich musste meinem Vater versprechen, dass ich mit dem Taxi zu dir fahre. Er hat mir sogar exra Kohle dafür gegeben. Ausserdem siehst du aus, als ob du eine Runde Schlaf gebrauchen könntest.“
„Danke!“
Anikki lachte: „Bist du muffelig heute Morgen, Herr Fjeld?“
„Wärst du vielleicht auch, wenn dir alles wehtun würde, weil du in einer extrem bescheuerten Stellung geschlafen hast.“
„Vermutlich. Ich fürchte nur, ich kann dir momentan keine Massage anbieten…“
„Hätte ich auch gar nicht genommen, soweit käme es noch! Nein, wenn es später nicht besser ist, werde ich sehen, ob Leif Zeit hat.“
„Leif?“
„Aus meiner Mannschaft. Er spielt ab und an unseren Physio, weil wir momentan keinen haben.“
„Ah, okay. Ja, vielleicht eine gute Idee.“
„Mal sehen, vielleicht ist es ja auch besser, wenn ich einfach normal gelegen habe, eine Weile.“
„Ja, komm, dann probier das aus, ich versuche auch noch ein wenig zu schlafen, bis dann das Frühstück kommt.“
„Ist ja gut, ich geh ja schon!“
Er wollte sich trollen, aber sie schnappte seine Hand und zog ihn zu sich heran.
„Was denn? Ohne ‚tschüs’ sagen?“
Sie schüttelte gespielt empört den Kopf.
„Na, wenn du mich quasi rauswirfst…“
Anikki lachte und piekste ihn in den Bauch: „Hab ich von Pål gelernt! Du weißt doch, der war mal Türsteher!“
„Hahaha. Aber da geht übrigens vielleicht doch noch was. Zumindest hat er Kajsa gestern hier abgeholt.“
„Oj, wirklich? Na, das nenne ich ja mal Fortschritt.“
„Mhm. So, und jetzt gehe ich wirklich. Bis nachher dann.“
„Du bist zu Hause, ja?“
„Ja, Uni lass ich, hätte einfach keinen Sinn heute.“
„Gut. Dann bis nachher. Und schlaf noch gut.“
„Danke, du auch!“





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sjoe 
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...   Erstellt am 06.12.2007 - 13:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


sorry, dass die Teile momentan nur so kurz sind, aber ich komme nicht so recht zum Schreiben und will nicht den ganzen Vorsprung verpulvern. Ihr seid eh schon erschreckend herangekommen!


Solveig wunderte sich.
Asbjørn war das ganze Frühstück über merkwürdig unruhig gewesen. Hibbelig irgendwie.
Dabei hatte der Morgen doch wirklich gut begonnen.
Erst die positive Nachricht von Toril, dann war ihr diesmal gar nicht übel gewesen, sondern sie fühlte sich fit und sie hatten es gemütlich angehen lassen.
Aber jetzt? Erst hatte er den halben Kaffee verschüttet, weil er gegen seine Tasse gestoßen war, ihm war zweimal das Messer heruntergefallen und im Moment auch noch der Löffel.
„Ist alles in Ordnung mit dir, Asbjørn?“ wollte sie nun wissen.
„Ähm, ja. Wieso?“
„Ich weiss nicht. Du bist so nervös. Dabei schreibe ich doch nachher die Klausur. Oder steckt dich sowas an?“
„Mh, nein, eigentlich nicht.“
„Aber?“
„Nichts.“
„Ach komm! Du hast doch was!“
Er antwortete nicht, sondern widmete sich bemüht konzentriert seinem Brot.
Solveig intensivierte den Blick, mit dem sie ihn ansah, aber ohne Erfolg, er sah nicht auf.
Na gut, dann würden also stärkere Mittel notwendig sein!
Sie erhob sich und ging um den Tisch herum.
Legte ihm die Hände auf die Schultern, ließ sie langsam über den Nacken hoch zum Haaransatz wandern und wieder herunter, die Ohren dabei streifend.
Er rührte sich nicht.
Er wollte ein Kräftemessen? Bitte, konnte er haben!
Und sie war sich sicher, dass sie da gewinnen würde, früher oder später. Langsam streichelte sie weiter, erneut die Ohren nur kurz touchierend, dann aber schnell den Hals hinunter, bis zum Kragen seines T-Shirts.
Schob einen Finger darunter und zog damit auf der Haut den runden Stoffabschnitt nach.
Ah? Hatte er da gerade etwas tiefer Luft geholt? Sie grinste in sich hinein.
Das war doch schon mal ein sehr guter Anfang!
Die Bewegung nicht unterbrechend, schob sie die andere Hand langsam noch weiter hinunter, bis dahin, wo sich unter dem Stoff seine Brust abzeichnete.
Das brachte es mit sich, dass sie nun halb über ihm hing und mit der Wange sein Ohr streifte.
Und dann saß sie plötzlich in Nullkommanichts auf seinem Schoß und bevor sie dazu kam, sich zu fragen, wie sie eigentlich dorthin gekommen war, küsste er sie.





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sjoe 
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...   Erstellt am 07.12.2007 - 13:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als sie einige Zeit später doch mal wieder etwas Sauerstoff brauchten, schüttelte Asbjørn, nachdem er durchgeschnauft hatte, grinsend den Kopf: „Hast du sowas öfter?“
„Tja, wenn ich dich nicht anders zum Reagieren bekomme…“
Genau da fiel ihr auf, dass sie irgendwie auf einem komischen Huppel saß und im ersten Moment dachte sie: „Ups, na gut, da hab ich meine Reaktion!“
Aber dann ging ihr auf, dass das eine ziemlich merkwürdige Position für… ja… war und sich das auch irgendwie anders anfühlte.
„Hast du was in der Hosentasche oder so?“ fragte sie deshalb.
Sein Grinsen vertiefte sich: „Schau doch nach!“
Solveig kicherte und piekste ihn in die Seite.
„Jaja, das würde dir gefallen, hm?“
„Klar. Sonst würde ich es doch nicht sagen!“
Sie schob rasch die Hand unter sein Shirt und zwickte ihn.
„Hey!“ kam auch gleich der Protest, „Du bist ganz schön frech heute!“
„Tja, von wem ich das wohl habe?“
„Soll das etwa heissen…?“ Asbjørn schüttelte gespielt empört den Kopf.
Dann streckte er die Hand aus, strich ihr durch die Haare bis hinunter zum Nacken und verringerte mit leichtem Zug den Abstand zwischen ihnen wieder, bis sich ihre Nasenspitzen berührten.
Er stubste ihre leicht mit seiner an und als sie ihm daraufhin in die Augen sah, schlug ihr Herz einen Salto nach dem anderen.
Dieses wundervolle Moosgrün, einfach unglaublich, dass es so eine Farbe gab!
Und dass sie trotz allem diesen Kerl abbekommen hatte, das war einfach...
Ein glückliches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht und sie neigte den Kopf, so dass sie ihre Lippen auf seine legen konnte.
Sofort kam er ihr entgegen, verstärkte den Druck ein wenig und wanderte mit der Hand ihren Nacken entlang, was sie wohlig aufseufzen ließ.
Dadurch ermutigt, ließ er die andere unter ihrem T-Shirt verschwinden, aber Solveig quietschte und kicherte wenig später und hielt ihn fest.
„Tut mir leid, aber das hat bei mir vor Prüfungen keinen Sinn. Da bin ich selbst einfach schon so kribbelig, da kitzelt fast alles einfach irre.“
„Oj. Das kennst du schon, ja?“
„Allerdings. Und Toril auch. Ich hatte in der Zeit, wo wir zusammen waren, eine Prüfungsphase. War ziemlich bescheiden.“
„Du meinst, da kannst du dann gar nicht?“
„Wie denn, wenn mich fast alles kitzelt?“
„Mh, ja. Stimmt. Blöd. Aber nach der Klausur ist es dann wieder gut, ja?“
„Ja, keine Sorge!“ sie wuschelte ihm durch die Haare, „Du kommst schon nicht zu kurz.“
Sie rutschte ein wenig auf seinem Schoß herum, weil dieser ominöse Huppel unter ihrem rechen Bein immer noch leicht unbequem war.
„Was ist denn das nun?“ wollte sie dann wissen.
„Keine Ahnung, du hast ja immer noch nicht geschaut!“
„Darf ich es dann auch da wegtun, wenn ich geschaut habe? Das ist irgendwie im Weg.“ Asbjørn lachte.
„Ich glaube nicht, dass du es dann wieder zurücktun möchtest, nachdem du es gesehen hast!“
„Nicht?“
Nun war sie doch neugierig geworden, aber wenn sie darauf saß, würde sie nicht drankommen.
Also stand sie auf, aber er zog sie ein wenig hinüber, so dass sie sich auf seinem anderen Bein niederlassen konnte.
Dann streckte er das andere lang aus, so dass sie möglichst viel Spielraum in seiner Hosentasche hatte. Trotzdem war es nicht so ganz einfach, daran zu kommen.
Als sie es dann doch endlich mit ihren Fingerspitzen ertastete, war sie kein bischen schlauer.
Weich und doch kompakt, irgendwie.
„Geht das kaputt, wenn ich es rausziehe?“
„Nein.“
Gut. Also zog und zerrte sie. Als es nicht so recht voran gehen wollte, knurrte sie unwillig, was ihren Freund zum Lachen brachte.
„Haha. Was musstest du das auch da reinstopfen, hm?“
„Damit ich was zu lachen habe, siehst du doch!“ Sie knuffte ihn in die Seite: „Blödmann!“
„Heh, keine Beleidigungen, sonst muss ich das Etwas doch einbehalten.“
„Pah, vielleicht will ich es ja sowieso gar nicht!“
„Wir werden sehen.“
Nach einer ganzen Weile hatte sie es dann endlich geschafft und das was auch immer aus seiner Hosentasche herausbefördert.
Neugierig sah sie hin.
Weiss, nein beige. Mit dunkelbraunen Dingern, Beinen?
Um das Etwas genauer betrachten zu können, nahm sie es hoch.
Ah, eine Schnauze hatte es auch?
„Ein Schaf!“
„Nicht ganz. Mehr ein Schäfchen“, lächelte er.
„Ohhhh, für mich?“ fragte sie entzückt.
„Mhm.“
„Oj, das ist aber lieb von dir!“ freute Solveig sich.
„Es ist mir sozusagen in die Hände gesprungen und ich dachte, das könnte dich zur Klausur begleiten, wenn ich schon nicht mitkann.“
„Ja, das nehm ich mit! Danke!“
Sie schlang ihm die Arme um den Hals und küsste ihn.





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sjoe 
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...   Erstellt am 10.12.2007 - 13:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So. Alles fertig.
Blieb nur die Aufgabe, Emma wach zu bekommen.
Und das war, wie er wusste, nicht unbedingt einfach.
„Emma?“ Keine Reaktion.
Etwas lauter: „Emma, aufwachen!“ Nichts.
Sigurd fasste ihr an die Schulter, rüttelte etwas, aber sie zuckte nicht mal.
Unglaublich. Wie sie es jemals pünktlich in die Uni schaffte, war ihm ein Rätsel!
Vielleicht musste er Tine mal fragen, ob es irgendwelche geheimen Tricks gab.
Wie war das eigentlich gewesen, als er da bei ihr in Kringsjå auf der Isomatte geschlafen hatte? Einmal hatte Geir angerufen und sie war davon aufgewacht. Hm, das könnte er also mal versuchen.
Aber sonst? War er immer früher wach gewesen und sie war dann irgendwann aufgetaucht.
Also einfach warten, bis sie von selbst wach wurde? Er schaute auf die Uhr. Ein wenig Zeit war noch, zumal er sowieso vorhatte, sie zur Uni zu bringen.
Also gut, dann würde er sich aber auch wieder unter die Decke legen, so war es zu kühl. Fast schon automatisch rutschte er an seine Freundin heran. Mhh, die war schön warm.
Kuschlig ja sowieso.
Er durfte gar nicht darüber nachdenken, dass er sie die nächsten Tage nicht sehen würde.
Meine Güte, wo sollte das noch hinführen?
Er war nun mal Skispringer und damit viel unterwegs. Eigentlich ja auch daran gewöhnt, aber jetzt mit Emma… puh.
Bei Marit hatte ihn das zwar auch nicht gerade gefreut, natürlich nicht, während es bei Anette…
Man, musste er jetzt ausgerechnet an die denken?
Als ob der gestrige Abend da nicht schon blöd genug gewesen wäre.
Warum, verdammt, war ihm noch nie vorher aufgefallen, dass sie immer noch so auf ihn wirkte? Dann wäre er ja wenigstens vorgewarnt gewesen.
Aber gut, sie hatten sich länger nicht gesehen, davor auch immer nur kurz und sie hatte nie auch nur irgendwas in der gestrigen Richtung gesagt oder gemacht.
Naja, warum auch? Seine Ansage, als er es beendet hatte, war ja auch deutlich gewesen und Anette war jemand, der so etwas ernst nahm.
Wenn da nicht plötzlich ein total bescheuerter Skispringer zweideutige Einladungen aussprach, jedenfalls.
Das hatte sie ja einfach falsch verstehen MÜSSEN, wenn man die Vorgeschichte in Betracht zog.
Nochmals schüttelte er in Gedanken den Kopf über sich selbst.
Und beschloss, es hiermit gut sein zu lassen und die momentane Situation zu genießen.
Sigurd machte die Augen zu und vergrub sein Gesicht in Emmas Haaren. Er mochte den schwachen Geruch ihres Shampoos, aber die eine Strähne kitzelte ihn dann doch arg an der Nase und er schob sie ein wenig zur Seite.
Einer spontanen Eingebung folgend, behielt er die Hand gleich da und wuschelte damit vorsichtig in ihren Haaren herum.
Und siehe da, wenig später begann sie sich zu regen.
„Mh? Sigurd?“ fragte sie verschlafen.
„Wer sonst?“ lächelte er.
„Wieviel Uhr ist es?“
„Nach halb Neun.“
„Was?? Schon? Ich muss…“ sie machte Anstalten, sich aufzurichten.
„Mach langsam, saltkringle! Frühstück ist schon fertig und ich bring dich dann. Kein Grund also, um in Panik zu verfallen.“
Aufseufzend ließ sie sich wieder in die Kissen sinken.
Dann drehte sie den Kopf, so dass sie ihn anschauen konnte: „Du bist ein Frühaufsteher, oder?“
„Mh, ja, schon eher. Das kommt aber auch durchs Training und so. Wenn ich bis nach Lillehammer muss, fahre ich normal früher los, als ich das gestern getan habe. Oder auch bei Wettkämpfen. Da gehen wir ja vor dem Frühstück joggen. Aber auch wenn ich frei habe, länger als bis Acht schlafe ich eigentlich selten.“
„Na toll.“
Was denn? Ist das schlimm? Ich lese dann, gehe joggen, Brötchen holen oder so. Ich habe kein Problem damit, wenn du länger schläfst.“
„Wirklich nicht?“
„Nein. Warum sollte ich?“
Emma zuckte mit den Schultern: „Ist das nicht irgendwie blöd?“
„Bisher nicht. Und falls doch, weiss ich ja jetzt, wie ich dich wach bekommen kann“, grinste er und zupfte an einer Haarsträhne.
„Soso. Aber sag mal, riecht es hier irgendwie nach Kaffee?“
„Kann schon sein.“
Sie stützte sich auf die angewinkelten Arme und sah sich suchend um.
Als sie das vollbeladene Tablett entdeckte, machte sie große Augen: „Wow, was wird das denn?“
„Frühstück im Bett, saltkringle.“
„Aber… die Krümel und so?“
„Ich will das Bett später sowieso noch frisch beziehen, da kommt es jetzt wirklich nicht mehr drauf an.“
„Ah, ja dann…“
„Dann darf ich Ihnen servieren, Gnädigste?“
„Sie dürfen, James, Sie dürfen!“
„Aber nicht, dass du dir nachher einbildest ich sei Haakon!“
Emma sah ihn für eine Sekunde verwirrt an, dann war ihr klar, was er meinte und sie prustete los.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, boxte sie ihm gegen die Schulter: „Ich wusste doch, dass es ein Fehler war, dir davon zu erzählen! Hätte ich mir das nur vorher überlegt!“
Sigurd lachte: „Tja!“
Dann stand er auf, um das Tablett zu holen.





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...   Erstellt am 11.12.2007 - 13:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tine drehte sich um.
Sie musste mal ganz dringend wohin!
Sie richtete sich auf und ließ sich direkt wieder stöhnend zurücksinken.
Ihr Kopf! Scheisse, dröhnte der!
Irgendwo in ihrem Kulturbeutel befanden sich Kopfschmerztabletten.
Sie öffnete zögernd die Augen.
Wo war sie überhaupt? Und wo war ihr Zeug?
In dem Moment ging die Tür auf und Lars kam herein. Er hatte ein Glas in der Hand.
„Tablette?“ fragte er mitleidig grinsend, als er ihren Gesichtsausdruck sah.
„Oh ja!“
„Bitte!“ Er hielt ihr das Glas hin, dazu 2 kleine Pillen.
„Danke!“ Sie schluckte die Teile mit etwas Wasser und spülte noch einmal nach.
Zwar nicht so schlau, wenn man ohnehin auf Toilette musste, aber sie hasste dieses Gefühl, wenn etwas ungekaut den Hals hinunter rutschte.
Lars ließ sich auf der Bettkante nieder: „Ich hoffe, die helfen. Kann ich dir sonst noch was bringen?“
„Ein Klo.“
Lars lachte: „Ich fürchte, das wird etwas schwierig.“
„Ja, weiss ich. Aber ich schätze, mein Kopf und Aufstehen sind im Moment noch nicht kompatibel.“
„So dringend?“
„Eigentlich ja. Aber keine Angst, dein Bett bleibt trocken.“
„Sehr gnädig!“
„Bähhh!“ Uhh, keine gute Idee, das dröhnte verdammt.
Sie schloss gequält die Augen und fasste sich an die Stirn.
„Mhm, ich weiss, was du meinst.“
Tine schlug die Augen wieder auf und sah ihn irritiert an: „Ja?“
„Ja. Ich bin nur schon eine Weile wach und deshalb haben die Tabletten gewirkt. Aufstehen war auch nicht so nett.“
Dass das auch daran lag, dass er es generell bedauert hatte, von ihr weg zu müssen, verschwieg er lieber.
„Ah so.“
„Ja. Willst du vielleicht schon was essen?“
„Boah, nee. Danke. Lass mal. Jetzt noch nicht.“
„In Ordnung. Hast du gut geschlafen?“
„Wie ein Stein.“
„Das ist doch gut.“
Sie schwiegen eine Weile, dann sagte Tine: „Kopf hin oder her, ich muss jetzt wirklich mal…“
Lars erhob sich, um ihr den Weg frei zu machen.
Gleich darauf riss er jedoch die Augen auf.
Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie noch immer komplett nackt war.
Nicht, dass dieser Anblick vollkommen neu für ihn war, aber auch in relativ nüchternem Zustand war der immer noch ziemlich wow!
Ausserdem bewunderte er ihre Kaltschnäuzigkeit. Einfach aufzustehen und rauszumarschieren, als ob das die normalste Sache der Welt war.
Das hätte er an ihrer Stelle nicht gebracht!





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...   Erstellt am 12.12.2007 - 13:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So cool, wie Lars dachte, war Tine beiweitem nicht.
Aber erstens musste sie jetzt wirklich zu dringend, um sich noch lange mit irgendwelchen Klamotten aufhalten zu können und zweitens hatte sie innerhalb von Sekundenbruchteilen entschieden, dass es irgendwie albern war, jetzt verschämt zu sein. Nicht nach dieser Nacht!
Erleichtert schloss sie die Badezimmertür hinter sich.
Sie fühlte sich, als würde ihre Blase gleich explodieren!
Als ihr Blick wenig später unweigerlich wieder auf das Quietscheentchen fiel, musste sie grinsen. Jaja, von wegen böser Metal-Mann!

Als sie dann wieder in den Flur trat, stieß sie beinahe mit Tommy zusammen.
„Wah, Scheisse!“ Sie zuckte erschreckt zurück.
„Unnskyld! Ich wollte dich nicht erschrecken!“ Er hatte die Hand ausgestreckt, berührte sie aber nicht.
„Hast du aber! Boah, man, mein armes Herz!“ Sie atmete einmal tief ein und dann wieder aus, um sich zu beruhigen.
Wenigstens begann die Tablette bereits zu wirken, das Hämmern in ihrem Kopf schien ein wenig nachzulassen.
„Hast du deine Klamotten nicht mehr gefunden oder wie versteh ich das jetzt?“
Tine lachte: „Nee, eigentlich lauf ich zu Hause immer so rum, weißt du.“
„Ach? Kann ich dich mal besuchen?“
Sie boxte ihm gegen den Arm: „Lustmolch!“
„Was??“
„Kennst du nicht?“
„Nein. Was ist das?“
„Einer, der immer nur an das eine denkt…“
„Na entschuldige mal. An was würdest DU denn denken, wenn ein Kerl, den du mehr als nur gut leiden kannst, nackt vor dir stehen würde, hm?“
„Frühstück?“
„Wie? Du würdest den essen wollen? Zum Frühstück?“
„Nein. Gibt’s was?“
„Du meinst, jetzt und hier? Ja, klar. In der Küche.“
„Gut. Dann geh ich mich jetzt anziehen.“
„Kann ich mitkommen?“
„Tu, was du nicht lassen kannst!“
Im Schlafzimmer trafen sie auf Lars, der inzwischen die Vorhänge und das Fenster geöffnet hatte.
„Wah, bist du irre? Mach sofort das Fenster wieder zu!“
„Ist dir kalt?“ Lars grinste breit, tat aber, wie geheissen, „Ich hätte da so eine Idee…“
Tine lachte: „Hatten wir das nicht schon?“
Sie kniete sich zu ihrer Tasche, um frische Unterwäsche und T-Shirt hervorzuholen und zog alles eilig an.
Ihr war nämlich wirklich kalt.





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...   Erstellt am 13.12.2007 - 11:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Er wachte davon auf, dass es klingelte.
Nanu? Hatte Anikki keinen Schlüssel? Egal!
Toril sprang aus dem Bett und hastete zur Tür.
Sie sollte nicht länger warten müssen, als nötig.
Er fröstelte, im Treppenhaus war es deutlich kälter als in seiner Wohnung und er trug nur T-Shirt und Unterhose.
Als ein brauner Haarschopf langsam durch das Geländer sichtbar wurde, sah er verwundert drein. Das war definitiv nicht seine Mitbewohnerin!
„Imke! Das ist ja eine Überraschung! Was machst du denn hier??“
Seine Schwester lächelte und sagte dann leicht atemlos: „Naja, bevor ich babytechnisch die nächste Zeit gar nicht mehr nach Norwegen komme, dachte ich, ich schau noch mal vorbei.“
Automatisch fiel sein Blick auf ihren Bauch.
Meine Güte! Und sowas würde Solveig vielleicht auch…? Er schluckte.
Vorallem war das Ding auch bei der Begrüßung wenig später deutlich im Weg.
„Aber hattest du wen erwartet? Weil du gar nicht nachgefragt hast…“ wollte sie dann wissen.
„Mh, ich dachte, es sei Anikki.“
„Anikki? Grønning? Wollte die dich besuchen? Und dann empfängst du sie in Unterhose? Toril, Toril…“
„Nein, sie wohnt hier.“
„Wie?? Du bist Samboer und ich weiss gar nichts davon??“ Sie stemmte entrüstet die Hände in die Seiten und sah ihn tadelnd an.
„Ja, nein. Doch nicht so. Jedenfalls noch nicht“, rutschte es ihm heraus und Imke machte große Augen.
„Aha. Erzähl!“
„Jaja. Jetzt komm doch erst mal rein. Geh schon mal ins Wohnzimmer, ich zieh mir was an. Möchtest du was trinken?“
„Ja, aber das hole ich mir schon selbst. Ich bin ja schließlich nicht krank, sondern nur schwanger.“
„Aber bei mir zu Gast.“
„Und deine Schwester, also mach dich nicht verrückt, ich komme schon klar.“
Achselzuckend ging er ins Schlafzimmer und schlüpfte in Jeans und Pulli.





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sjoe 
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...   Erstellt am 14.12.2007 - 13:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als er ins Wohnzimmer kam, hatte Imke es sich bereits auf dem Sofa gemütlich gemacht.
„Ist Fredrik auch dabei?“
„Nein, der hat keinen Urlaub bekommen. Aber jetzt lenk nicht ab, du wolltest von Anikki erzählen.“
Lächelnd schüttelte er den Kopf: „Neugieriges Biest!“
Seine Schwester boxte ihm gegen den Arm: „Frecher Kerl. Auf jetzt!“
„Ach, sie hatte einfach ziemliches Tamtam zu Hause. Ihre Eltern haben sich letzten Sommer getrennt und ihr Vater hat jetzt eine Freundin, irgendsoein junges Ding, kaum älter als Kajsa. Das hat die beiden sehr mitgenommen und Anikki kam recht bald, nachdem ich es ihr angeboten hatte. Irgendwann nach Oberstdorf war das.“
„Mhm. Und was war das mit dem ‚noch nicht’?’“
„Dir entgeht auch gar nichts, wie?“
„Nicht bei so interessanten Dingen, nein“, gab sie grinsend zurück.
„Naja, irgendwann fing es ganz schön an zu knistern, zwischen uns. Ich wollte das nicht so wahr haben, weiss auch nicht genau, warum. Vielleicht wegen Emma, denn an Anikki liegt es eigentlich nicht. Ganz im Gegenteil.“
„Ach? Hat’s dich doch erwischt?“
„Mh, ja. So richtig aufgegangen ist mir das letzten Samstag.“
„Ja und? Was sagt sie dazu?“
„Nichts.“
„Wie, nichts?“
Er sah zu Boden.
„Sie weiss es noch gar nicht.“
„Was?? Wieso das denn?“
„Tja, gestern Abend ging einiges schief, sonst würde das heute vielleicht schon ganz anders aussehen.“
„Ach ja?“
„Ja. Eigentlich hatten wir ein Date, gestern Abend.“
„Aber?“
„Erst kam ihr was dazwischen und sie wollte nachkommen. Tja und da war dann ein Radfahrer im Weg.“
„Oj, aua.“
„Mhm. Sie durfte die Nacht im Krankenhaus verbringen.“
„Und du warst noch lange da? Hast du deswegen jetzt geschlafen?“
„Ja, genau.“
Imke nickte verstehend, dann kicherte sie plötzlich.
„Was ist?“
„Mein kleiner Bruder, der Samboer in spe!“ grinste sie und Toril schluckte. Wenn die wüsste, was er noch in spe war, würde sie sicher nicht mehr lachen.
„Jaja, reg dich ab. Erzähl mal lieber, wie es dir so geht. Im feindlichen Schweden“, fügte er mit Augenzwinkern noch an.
„Gut geht’s mir.“
Gleich darauf verzog sie jedoch das Gesicht.
„Jedenfalls, wenn deine Nichte mich nicht dauernd tritt!“
„Oj, ein Mädchen?“
„Ja. Willst du mal fühlen?“
„Äh…“
Aber seine Schwester fackelte nicht lange, sondern schnappte sich einfach seine Hand und platzierte diese auf ihrem Bauch. Gleich darauf bekam er einen Schubs.
„OJ!!!“
Er starrte in einer Mischung aus Begeisterung und Schock auf Imkes Bauch.
”Das war das Baby?“
„Ja, was denn sonst?“ lachte sie.
„Fühlt sich…“
Die Türglocke läutete.
„Anikki?“
„Mh, ich denke schon.“
„Ja, dann hopp!“





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