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jenny 

Status: Offline Registriert seit: 03.09.2005 Beiträge: 60 Nachricht senden | Erstellt am 15.11.2008 - 06:13 | |
Quelle RTL
Ich wag es einfach: Auswandern ins Land der Träume
Bloß weg hier
Sie wollen also weg. Deutschland verlassen. Ihr Glück im Ausland versuchen. Warum auch nicht? Wer auswandern will, sollte sich aber genau überlegen, ob er einfach nur aus Deutschland weg will oder ob er ein konkretes Ziel vor Augen hat und sein Leben dort verbringen will. Wirklich sinnvoll ist in der neuen Heimat in spe schon einige Zeit Urlaub gemacht zu haben, um Sprache, Kultur, Traditionen, die Menschen zu kennen und zu verstehen. In Deutschland sollte man schon über die Botschaft Kontakt aufnehmen und über die eigene Situation, die Erwartungen und Bedingungen sprechen. Ihr findet man erste Hilfe und Tipps. Gerade die sprachlichen Barrieren sollte niemand unterschätzen. Mehr als nur Grundkenntnisse sollte jeder Auswanderer schon besitzen.
Signatur ich lebe in gerne Uruguay |
jenny 

Status: Offline Registriert seit: 03.09.2005 Beiträge: 60 Nachricht senden | Erstellt am 15.11.2008 - 06:15 | |
Sie brauchen Geld. Da müssen wir uns nichts vormachen. Und zwar sollte es soviel sein, dass Sie mindestens vier Wochen ohne Arbeit in Ihrer neuen Heimat überleben können. Wie viel das ist? Etwa 1000 Euro im Monat als Notgroschen. Das ist allerdings schon ein sehr geschönter Zeitraum. Gerade wenn Sie noch keinen Job gefunden haben, sollten Sie besser bis zu einem halben Jahr rechnen. Sie haben schon einen Job. Glückwunsch. Dann vergessen Sie aber nicht, dass das Gehalt erst nach etwa vier Wochen auf Ihrem Konto landet.
Der Betrag für ein Rückkehrticket nach Deutschland sollte miteinberechnet werden, auch wenn das jetzt niemand hören will. Auch im Ausland ist es oft üblich für eine Mietwohnung oder ein Haus eine Kaution hinterlegen zu müssen. Das sind Extrakosten, die Sie nicht vergessen sollten.
Es gibt einiges neu zu beantragen, umzumelden, abzusegnen. Das alles kostet Geld: Neuer Ausweis, Gebühren beim Einwohnermeldeamt beispielsweise.
Im Zweifel kündigen Sie Ihre alte Stelle in Deutschland. Versuchen Sie nicht komplett alles abzubrechen und widerstehen Sie dem Verlangen Ihrem Chef endlich mal Ihre Meinung sagen zu können - denn vielleicht müssen Sie später fragen, ob Sie Ihren Job wieder haben können. Verlässt man den alten Betrieb eher mit einem weinendem Auge, schickt man ja gerne gerade am Anfang eine nette Karte aus der neuen Heimat und eine nette E-Mail.
Das Sicherheitsnetz
Ein weiterer Teil des Sicherheitsnetzes sind Kopien der wichtigsten persönlichen Papiere, die man getrennt einlagert, eventuell sogar in Deutschland (bei Eltern oder anderen Verwandten etwa). Das gestaltet die Wiederbeschaffung einfacher.
http://www.rtl.de/ratgeber/familie_9677 … t_id=16619
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jenny 

Status: Offline Registriert seit: 03.09.2005 Beiträge: 60 Nachricht senden | Erstellt am 15.11.2008 - 06:18 | |
Ist Ihr Personalausweis und Reisepass noch gültig?
Wichtige Unterlagen wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde oder Schwerbehindertenausweis in die Landessprache übersetzen und beglaubigen lassen. Informieren Sie sich beim jeweiligen Konsulat in welcher Form Urkunden und Zeugnisse vorliegen müssen.
Sie sollten möglichst vor Ihrem großen Umzug eine Wohnung gefunden haben. Natürlich geht das am Besten vor Ort. Also Urlaub einreichen und ab ins Traumland - Wohnung suchen.
Alle Verträge (Telefon, Fitnessstudio, Fernsehen, Strom, GEZ, Handy ...) rechtzeitig kündigen
Beim Einwohnermeldeamt abmelden.
Wohnung und Job kündigen
Nachsendeantrag fürs Ausland stellen.
Deutsche Versicherungen kündigen und fürs Ausland neu abschließen. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherer.
Ist Ihr Impfschutz noch gültig? Lassen Sie sich vom Arzt beraten und durchchecken. Brauchen Sie bestimmte Impfungen? Fragen Sie nach. Auch ein letzter Kontrolltermin bei Fachärzten wie Zahnarzt ist empfehlenswert.
Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, dann kümmern Sie sich um einen Vorrat.
Bringen Sie in Erfahrung welche Impfungen für Ihr Auswanderungsland empfohlen werden.
http://www.rtl.de/ratgeber/familie_9677 … t_id=16619
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difilous 

Status: Offline Registriert seit: 21.03.2006 Beiträge: 4157 Nachricht senden | Erstellt am 16.11.2008 - 04:13 | |
Jenny....
findest du die Tipps ok?
1000€ im Monat als Notgroschen...eh Notcent...komme ich auf den ABC-Inseln nicht aus aber in Paraguay wäre es möglich für ein angenehmes Leben. Abgesehen von der wagen Zeitberechnung der Überbrückung, gibt es einige Länder die Arbeitskräfte suchen und einstellen. Das ist aber dann kein Auswandern. Ich glaube wenn man in Deutschland kündigt stehen zig Arbeitswillige auf der Matte. Kann mir nicht vorstellen das eine Postkarte an den Chef eine unbestimmte Freistellung oder Sicherstellung gewährleistet.
Könnte eigentlich fast alles kritisieren.
Dieses Forum geht auf die Einwanderungsfragen gezielt ein. Es gibt Probleme. Aber wie schreibst du...du lebst gerne in Uy. Ich auch.
LG, Difi
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Ashnar

Status: Offline Registriert seit: 20.02.2006 Beiträge: 133 Nachricht senden | Erstellt am 16.11.2008 - 21:48 | |
tja, difi.
du könntest fast alles kritisieren.
ich find die tipps realistisch, auch das mit dem notgroschen von 1000 euro für das erste jahr, denn dort fallen jede menge kosten an, glaube sogar, dass es pro person gemeint ist.
nach dem ersten jahr hat man sich eingebürgert und sieht die sache mehr tranquilo.
aber wieder einmal sehen wir: zwei köpfe, drei meinungen.
dietrich
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difilous 

Status: Offline Registriert seit: 21.03.2006 Beiträge: 4157 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2008 - 02:49 | |
Dann müsste ja eine vierköpfige Familie 4000€ mtl. als Notgroschen kalkulieren. Wer hat das? Wohlbemerkt bei einer Einzelperson mit mtl. 1000€ Notgeld kommen zuzüglich Lebensunterhaltskosten und Nebenkosten hinzu, die du auf 1000€ pro Nase einschätzt.
Gehe mal davon aus, das es anders gemeint ist.
In diesem Schreiben geht man ganz allgemein auf Auswanderungen ein. Deshalb sollte man auch allgemein auf Risiken eingehen. Noch gibt es keine Einheit-Weltwährung.
Sieht nach Schreibtischtäter aus, die es bestimmt gut meinen aber schon Urlaub am Rhein als risikoreiches Abenteuer ansehen.
Wenn ich z.B. die Kündigung-Empfehlung vom Fitnessstudio lese...oder Abmeldung vom Einwohneramt...da kräuseln sich bei mir die Haare.
Also da wir hier in einem Insider Forum sind, können wir auch von hier berichten. Das ist zumindest Praxisbezogen.
LG, Difi
Signatur Wo immer du hingehst: der Himmel hat dieselbe Farbe. |
Ashnar

Status: Offline Registriert seit: 20.02.2006 Beiträge: 133 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2008 - 12:39 | |
"Also da wir hier in einem Insider Forum sind, können wir auch von hier berichten. Das ist zumindest Praxisbezogen."
stimmt, difi. und so wie ich es verstehe, ist jenny bereits nach uruguay ausgewandert und somit auch "insiderin".
jeder macht seine persönlichen erfahrungen und ich finde es nicht in ordnung, wenn du hier jemanden kritisierst, der offensichtlich andere erfahrungen als ihr gemacht hat.
ich finde die tipps okay, ich selbst habe zum beispiel tatsächlich die abmeldung bei meinem fitness-studio vergessen.
natürlich braucht man anfangs nicht 4000 euro bei einer 4 köpfigen familie, jedoch halte ich für die anfangszeit 1000 pro person bei einem paar für realitisch. aber auch da macht jeder seine eigenen erfahrungen.
das ist genau wie unsere unterschiedlichen ansichten zur besten reisezeit nach uruguay. da hast du geschrieben, dezember bis märz würdest du für okay halten, das wären die nach deiner meinung besten monate und wer in der zeit nach uruguay fliegt, ist sich über kosten für ein haus mit über 2000 dollar pro monat im klaren ( da wäre eben auch jede menge los und party, party ...) und kuckt sowieso nicht auf die mark.
1000 euro gesamtkosten im monat pro person hälst du jedoch für übertrieben hoch....
ich will da mal gar nicht gegenrechnen....
aber das ist natürlich nur meine meinung und ich bin sicher, egal wie lang dieser tread noch sein wird, du schreibst den letzten beitrag.
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ulderik 

Status: Offline Registriert seit: 04.11.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2008 - 16:18 | |
Hola Dietrich,
für mich siehst Du einfach alles richtig. Wer das normale Uruguay kennenlernen will, sollte ab 1. März das Land besuchen. Die Leute sind wieder normal, die Preise gehen runter, das Wetter ist immer noch schön und das Land zeigt sich mit seinem ureigenen Charme. Da kann man dann wirklich feststellen, ob man da leben will oder nicht. Die Sommermonate sind fantastisch, aber das Remmidemmi ist eben der Ausnahmezustand.
Deine finanzielle Kalkulation ist sicher auch
realistisch, wenn es dann weniger wird, umso besser.
Die Liste mit dem, was nicht vergessen werden sollte ist ein guter Anhaltspunkt, es gibt natürlich die ganz tollen Typen, die sowas nicht brauchen. Aber vielleicht sollten sie uns einfacher gestrickten Menschen zugestehen, daß wir nicht ganz so gut sind und manche Erinnerungsstütze brauchen.
Zu Deiner zuletzt geäusserten Befürchtung: Im Moment stehe ich hinten und bin in froher Erwartung des Kommentars zu dem dummen Zeug, das ich geäussert habe.
Liebe Grüße
ulderik
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miguel  Gründer und Betreiber des Forums
       

Status: Offline Registriert seit: 31.08.2005 Beiträge: 4683 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2008 - 00:53 | |
Bitte keine persoenlichen Angriffe
Signatur ich bin Uruguayaner und habe 15 Jahre in Deutschland gelebt. |
jenny 

Status: Offline Registriert seit: 03.09.2005 Beiträge: 60 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2008 - 02:10 | |
keinen Streit meinetwegen, ich habe die Ratschlaeg kopiert von RTL, das habe ich doch angegeben.
Ich habe es nicht ausgedacht
Signatur ich lebe in gerne Uruguay |