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CrazyBecca 
         

Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:42 |  |
~immer noch bei Sam~
Als ich wieder aufwachte, waren alle schon weg, da es ungefähr 10pm war. Ich ging nach unten zu Sam, der gerade noch ein bisschen Fern sah. Als er mich sah, stand er auf und nahm mich wieder in den Arm. Ich konnte mich diesmal ein bisschen mit dem Heulen zusammen reißen. Wir setzten uns auf die Couch. Er legte seinen Arm um meine Schulter und ich lehnte mich bei ihm an. Er krauelte meinen Rücken, da mich das beruhigte. So langsam kamen keine Tränen aus meinen Augen mehr, sodass ich erst einmal ganz normal mit ihm kuscheln konnte. Ich hob meinen Kopf etwas, damit ich ihm in die Augen sehen konnte. „Danke.“, sagte ich ihm.
Langsam senkte sich sein Kopf. Ich spürte seinen warmen Atmen immer mehr auf meinen Lippen und dann passierte es. Unsere Lippen trafen sich. Er hatte wirklich weiche Lippen. Am Anfang erwiderte ich den Kuss doch dann überkam es mich wieder mit einer Heulattacke und ich löste mich von ihm und rannte in die Küche. Dort setzte ich mich an den Tisch und heulte erst mal eine weitere Runde. Nach ungefähr 5 Minuten kam dann ein verdutzter Sam zu mir und umarmte mich mal wieder, ich erklärte ihm: „Sorry, wegen eben. Es liegt nicht an dir, du kannst sogar sehr gut küssen.“, sagte ich etwas verlegen. Er musste ein bisschen grinsen. „Das geht mir alles nur etwas zu schnell. Ich mein eigentlich sollte ich die ganze Zeit heulen, und nicht mit dir rumknutschen.“ „Du musst nicht die ganze Zeit heulen, okay dein Gran ist gestorben, da sollte man eigentlich trauern. Aber zu viel trauern ist auch keine Lösung, das Leben muss weiter gehen.“ „Ja, ich weiß, aber wenn ich weine, dann werd ich meine ganze Last los.“ „Na, dann wein mal weiter. Ich such dir ein T-Shirt und ne Boxershorts von mir raus.“ Ich musste ein bisschen lachen. Als er wieder kam, gab er mir die Sachen und ich ging ins Bad mich umziehen. Danach ging ich wieder zu ihm auf die Couch und sah mit ihm noch ein bisschen Fern und kuschelte mal wieder mit ihm.
Gegen 12pm gingen wir dann ins Bett. Ich schlief in seinem Bett und er auf der ausgezogenen Couch, die auch in seinem Zimmer stand.
Am nächsten Morgen wurde ich unsanft aus meinen Träumen gerissen. Busta, der Hund von Sam, war gerade dabei mich abzuschlabbern „Busta, komm her, du weckst Lou noch auf!“, kam es von unten. Ich rief zurück: „Zu spät, ist schon passiert!“ „Sorry, der Hund schreckt einfach vor nichts zurück.“ Ich stand auf und ging verschlafen nach unten. „Guten Morgen Großer.“ „Guten Morgen.“, kam es etwas genervt zurück. „Ist irgendwas passiert?“ „Kann man wohl sagen. Dieser verdammte Herd funktioniert nicht. Da lässt sich einfach nichts machen. Ich bin kurz vorm verzweifeln.“ Ich musste daraufhin etwas lachen. Er drehte sich zu mir um und sagte: „Hey, das ist nicht witzig, das ist anstrengend. Aber gleich kommt ja der Elektriker und dann ist alles wieder gut hoffe ich zumindest.“
Als ich ihn so vor mir sah musste ich mich an gestern Abend erinnern, was da zwischen uns beiden passiert war. Doch dann überkam es mich einfach. Ich ging auf ihn zu und küsste ihn, zu meinem Überraschen, erwiderte er den Kuss. Wir wurden immer leidenschaftlicher dabei. Als dann die Tür klingelte, schreckten wir etwas zusammen, denn wir waren so vertieft ineinander, dass wir nicht einmal mitbekamen, dass der Hund eine der Schüsseln mit dem Teig für die Pfannkuchen runterwarf und aufschlabberte. Wir lösten uns langsam und ungern voneinander. Sam ging zur Tür und ich zu Busta. Ich versuchte verzweifelnd ihm den Topf mit dem Teig zu entreißen, was mir auch klappte, worauf er dann allerdings wohl dachte, dass ich der Teig bin, denn plötzlich schlabberte er mich wieder ab.
Vor der Tür war der Elektriker, der sich den Herd anguckte und wieder in Schwung brachte. Nachdem der Mann gegangen war, half Sam mir hoch und küsste mich wieder. Langsam wurde ich schwach auf den Beinen, denn ich fühlte mich sau wohl dabei. Ich fiel etwas nach hinten, doch Sam hielt mich am Rücken fest und zog mich wieder zu sich. Nach ein paar Minuten wurden wir wieder gestört durch Nikki: „Hey, ihr solltet die Tür nicht auflassen, hier kann ja jeder rein kommen.“, sagte sie stark grinsend. Wir drehten uns mit roten Köpfen zu ihr um und lösten uns noch schnell von der Umarmung. „Keine Angst, ich halt meine Klappe.“ Sam: „Wo hast du Flava gelassen?“ „Der ist noch im Auto und phonet mit seinem Dad. Kannst ja raus zu ihm gehen.“ Was er dann auch tat. Nachdem er draußen war: „Na du, dir scheints ja auch schon besser zu gehen.“, grinste Nikki und umarmte mich. „Wie kommst du bloß darauf?“, fragte ich etwas scheinheilig. „Also, wenn ich das wüsste.“ Und wir fingen an zu lachen. „Wie war das mit der Freundschaft? Daraus scheint seit gestern Abend wohl mehr geworden zu sein.“ „Ja, ich weiß. Aber, er ist einfach der richtige. Mal im Vertrauen, er kann wirklich gut küssen“, grinste ich sie an. „Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen. Ich finds toll, dass ihr zusammen gefunden habt. Wenn ich ehrlich bin, haben wir alle untereinander schon gewettet, wann ihr denn endlich zusammen kommt. Und das Ganze, ohne ,dass ihr was mitbekommen habt.“ „Na, super und wer, wenn ich mal fragen darf hat jetzt gewonnen?“ „Naddl, Sara, Sara und ich.” „Und was ist mit den Jungs?“ „Die haben gesagt, dass ihr gar nicht zusammen kommt, so wie ihr euch bis jetzt angestellt habt.“ „Wow. Das ist irgendwie interessant, was ihr so über uns denkt.“ Kurz darauf kamen die Jungs wieder rein im Schlepptau hatten sie die anderen. Nikki machte mir mit ein paar Handzeichen klar, dass sie den anderen nichts erzählen würde. Es schien so, dass Sam Jay von uns noch nichts erzählt hatte, denn sonst hätte er mich entweder dumm angegrinst, oder darauf angesprochen.
Ich machte noch schnell eine neue Schüssel mit neuem Teig für die Pfannkuchen. Sam schmiss den Herd an und wir lächelten uns immer wieder an, wenn die anderen gerade nicht guckten. Wenn ich mal zu den anderen einen Blick rüber warf, fiel Nikki mir immer am meisten auf. Sie grinste mich immer wieder blöd an, sodass mein Kopf total rot wurde. Kenz: „Warum zum Teufel grinst du Lou ständig so blöd an?“ „Also, das ist so...“ „Halt bloß deine Klappe, wenn du ihm auch nur ein Wort erzählst kill ich dich!“, unterbrach ich sie. „Okay, ich halt meine Klappe.“, grinste sie schon wieder. Ich drehte mich wieder zum Herd um und half Sam bei den Pfannkuchen. In der Zeit flüsterte Nikki Kenz etwas ins Ohr, was ich allerdings nicht mitbekam. Das nächste was ich hörte kam von Kenz: „Son Mist! Jungs wir haben die Wette verloren! Sie sind doch zusammen.“ Ich bekam riesige Augen, drehte mich um und stürmte auf Nikki los. Sie selber stand schnell auf und flüchtete vor mir. Sie rannte nach draußen und ich hinterher. Wir rannten ein paar Runden ums Haus, um Flavas Auto, die Straße hoch und runter, im Haus um den Wohnzimmertisch und schließlich erwischte ich sie dann in der Küche, denn sie konnte vor lachen nicht mehr rennen. Ich kitzelte sie ab, bis ich dann doch aufgab, denn sie konnte gut zurück kitzeln. Als ich dann die Gesichter der anderen sah, drehte ich mich verlegen um und ging wieder zu Sam an den Herd. Eigentlich hätte ich mir denken können, was danach passierte. Er umarmte mich von hinten und gab mir einen Kuss auf die Wange, dadurch konnten die anderen sich ein grölen natürlich nicht unterdrücken. Ich wurde immer röter, denn das war wirklich super peinlich. Am Tisch saß ich dann auf Sams Schoß, da kein Stuhl mehr da war, außerdem war es ja jetzt auch egal, da alle von uns beiden Bescheid wussten.
Beim Frühstück beredeten wir, was wir denn heute machen wollen. Wir entschieden uns dafür ins Freibad zu gehen, da schönes Wetter war und wir sowieso dorthin wollten. Nach dem Essen fuhr ich mit meinen Mädels erst mal nach Hause, damit ich mich umziehen konnte und Mary und Lucy bescheid sagen das wir ins Freibad wollten, da ich ihnen ja versprochen hatte sie mit zu nehmen.
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Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!
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CrazyBecca 
         

Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:43 |  |
~zu Hause~
„Hey Mum, Dad, Mary, Lucy! Ich bin wieder da!“ Mum: „Hallo Lou! Wir wollen heute wieder ins Freibad, kommst du heute mit?“, rief sie mir zu, während sie von oben runter kam. „Oh, du hast ja deine Freundinnen mit gebracht.“ „Ja, ähm, du kennst sie ja schon. Also, ich wollte dir sagen, dass ich mit den Jungs und den Mädchen hier heute auch ins Freibad wollte. Und da hab ich mir gedacht, damit du und Dad heute mal ausspannen könnt, dass ich Mary und Lucy mit nehme.“ „Das wäre sehr nett von euch. Dann musst du mir nur noch sagen, wann ihr los wollt.“ „Ich wollte mich nur schnell umziehen und dann kommen Ollie und Sam uns holen.“ Bei dem Namen Sam, mussten die vier natürlich wieder anfangen zu grinsen. „Na, dann geh ich die beiden mal schnell wecken.“, damit ging sie wieder nach oben. „Ich könnt einen ganzschön nerven mit eurem grinsen.“, meckerte ich ein bisschen. Naddl: „Und es macht mir jedes Mal Spaß dich zu ärgern.“, grinste sie, worauf ich ihr die Zunge raus steckte. Krazy – Sara: „Jetzt fangt nicht an hie rum zu keifen. Beeil dich lieber mit umziehen.“ „Jaja, ich mach ja schon...“, ich rannte nach oben, suchte mir schnell meine Sachen raus, zog meinen Bikini an und ging wieder nach unten. In der Zeit in der ich in meinem Zimmer beschäftigt war, sind Lucy und Mary schon fertig aufgestanden und angezogen und die Jungs warteten auch schon im Flur auf uns. Als ich Sam sah musste ich mal wieder los grinsen. Allerdings ging es ihm nicht anders. „Ich bin gleich da! Gebt mir nur 20 Sekunden.“ Melo – Sara: „Beeil dich sonst kommen wir noch zu spät und starr nicht die ganze Zeit auf Sam.“ „Hör auf zu meckern, du starrst doch auch die ganze Zeit deinen Chris an.“ „Hm, stimmt hast recht. Okay du hast mich erwischt.“, grinste sie zurück. Nachdem ich dann endlich fertig war konnten wir los. Im Auto saß ich zwischen Melo – Sara und Krazy – Sara, was ein fataler Fehler war, denn die beiden zogen mich immer mit Sam auf. Ihm ging es aber auch nicht besser, denn er wurde ständig von Naddl und Nikki aufgefordert, ihnen zu sagen, wie das zwischen ihm und mir zu Stande kam. Er sagte allerdings nichts dazu. Ollie musste sich zusammen reißen, damit er nicht loslachte. Er schien es für witzig zu halten, das jetzt alle darüber Witze reisten.
Im Freibad war dann endlich Ruhe, denn die Mädels waren mal wieder mit ihren Jungs am schaffen. Okay, ich geb zu ich machte auch ein bisschen mit Sam rum. (*ganzschüchternguckt*) Aber er war wirklich super zärtlich und ich weiß ich wiederhol mich, aber seine Lippen sind so weich. Nach einiger Zeit knutschen, wurde Naddl von hinten gepackt und ins Wasser getragen. Als sie wieder auftauchte: „Boah! Welches Arsch war das????“ Der einzige, der in Frage kam war Marcel denn der konnte nicht mehr aufhören zu grinsen und natürlich Mary und Lucy auch nicht. „Na, warte, das bekommst du zurück!“ „Das sagen se alle, aber dann passiert ja doch nichts.“ „Ich halte, was ich verspreche.“ „Das werden wir ja sehen.“ Und sie dachte sich schon etwas aus. Nachdem sie es schaffte wieder aus dem Wasser zu kriechen, kam sie zu uns Mädels, denn die Jungs spielten jetzt Fußball. „Haste schon ne Idee, wie dus ihm heim zahlen kannst?“, fragte Nikki etwas besorgt. „Oh ja, und das wird schön gemein.“ Krazy – Sara: „Erzähl, erzähl, erzähl!“ „Nein, du kannst das Kunstwerk nachher bewundern.“ „Kunstwerk? Willst du ein Bild von ihm malen?“ „Nein, nicht von ihm.“, grinste sie nur.
Wir unterhielten uns über unsere Jungs, wobei wir so einige Geheimnisse erfuhren. Melo – Sara: „Chris ist immer so lieb zu mir. Und er kann wie ein Gott küssen.“ Krazy – Sara: „Ja, mein Schatz ist auch super gut im Küssen, und sein Körper ist einfach nur himmlisch. Ich mein, guckt euch doch mal die Jungs an, wenn die da so spielen, das ist doch einfach nur ein Bild für die Götter.“ Sie hatte recht, die Jungs sahen schon scharf aus. Nikki: „Jay ist auch total perfekt, er weiß wie man jemanden behandeln muss. Er ist ja sooooo verdammt süß und sein Mund, ich könnte dahin schmelzen. Wo, wir gerade dabei sind, Lou, wir wissen immer noch nicht, wie das mit dir und Sam zu Stande gekommen ist.“ „Ich kann nur sagen, seine Augen sind so schön und seine Lippen sind super softig.“ „Halt, das wollt ich jetzt gar nicht wissen.“ „Egal... Naddl, du bist dran.“, versuchte ich abzulenken. „Also, Mus weiß wie man ein Mädchen verwöhnt. Das war der wahrscheinlich beste Sex, den ich je hatte. Ooops, hab ich das gerade laut gesagt???“ Alle bekamen große Augen. Melo – Sara, Krazy - Sara und ich mussten los lachen. Nikki: „Was ist den jetzt so witzig? Haben die Jungs etwas gemacht, was wir nicht gesehen haben, oder was?“ „Einer von euch muss es erzählen. Ich muss noch weiterlachen.“ Während Melo – Sara und ich weiterlachten erklärte Krazy – Sara den beiden unter durchgehendem Lachanfall: „Nein, haben sie nicht. Wir haben uns eben nur gedacht, wenn Naddl jetzt noch sagt, dass Mus einen riesen Schwanz hat, dann läuft das hier ab, wie bei Sex and the City.“ Naddl: „Ihr habt doch auch nur Flausen im Kopf.“, meckerte sie ein bisschen musste dann aber doch mit lachen.
„Na, Mädels, darf man mitlachen?“ Wir drehten uns um und hinter uns standen die Jungs. Bei Mus mussten alle gleich wieder los lachen, außer Naddl, die nur knall rot wurde. „Das muss ich jetzt nicht verstehen, oder?“ Was Naddl danach zu Mus sagte, bekam ich nicht mit, denn Sam schnappte mich und ging mit mir ins Wasser. Es war eiskalt, da ich mich die ganze Zeit in der Sonne sonnte. Wir schwammen ein bisschen und ab und zu tauchten wir uns gegenseitig unters Wasser, oder er nahm mich hoch und schmiss mich wieder ins Wasser. Als, wir dann mal unter dem Steg waren, fingen wir wieder an rum zu machen. Wir wurden immer verrückter nach einander. Ich schlug meine Beine um seinen Körper und meine Arme um seinen Hals. Er versuchte mein Bikini – Oberteil zu öffnen, was zum Glück nicht funktionierte, denn so weit war ich dann doch noch nicht. Wir hörten erst auf, als wir irgendwelches Gelächter hörten. Als ich aufsah, konnte man die Köpfe von Mary und Lucy sehen, die auf dem Kopf waren, denn sie saßen auf dem Steg und guckten so darunter, also ihr wisst schon, was ich meine. Sie rannten schnell weg, und Sam und ich gingen wieder zu den anderen. Lucy und Mary standen mit dem Rücken zu uns und umschlungen sich selbst mit ihren Armen, sodass es aussah, dass sie mit jemanden knutschten. Wir traten beiden in den Hintern und sie verschwanden wieder im Wasser. Mir fiel auf das Rocky gerade schlief. „Ich geh mal kurz was regeln.“, flüsterte ich Sam ins Ohr und gab ihm einen Kuss. „Lucy, komm mal bitte kurz her.“ „Bitte nicht böse sein.“ „Nein, bin ich nicht, ich wollte nur fragen, ob du deine Body – Paint - Stifte mit hast.“ „Hab ich, wieso?“ „Dürfte ich mir die mal nehmen?“ „Ja, klar.“ „Ähm, weißt du auch, wie lange die Farbe hält?“ „Nach ungefähr 10 wäschen, müsste sie raus gehen.“ „Okay, danke.“, somit spring sie wieder zu Mary ins Wasser. Ich nahm mir die Stifte aus ihrer Tasche und ging zusammen mit Naddl zu Jay und Nikki. „Hey ihr beiden, dürfen wir mal stören?“ Jay: „Aber sicher doch. Was gibt’s denn?“ Naddl: „Du zeichnest doch Comics, oder?“ „Ja, wenn ich mal Zeit hab, dann mach ich das.“ „Kannst du auch Mangas zeichnen?“ „Ja, zumindest sieht es einem Manga ähnlich.“ „Könntest du dann vielleicht mal was für mich machen?“ „Kommt darauf an was.“ Jetzt setzten wir beiden uns. „Also, Naddl und ich wollen uns bei Rocky rächen, dafür das er sie ins Wasser geschmissen hat. Da dachte ich mir, jetzt wo er schläft, könnte man ihn ja bemalen. Und ich hab von Lucy die Body – Paint – Stifte, die nach 10 Wäschen rausgehen.“ „Und ihr wollt, dass ich ihn jetzt bemale, oder was?“ Naddl:„Ja, das wäre sehr nett von dir.“ „Okay, ich machs. Und was soll ich malen?“ Ich:„Also, wir haben da so an eine riesige, nackte Mangafigur gedacht, die über seinen ganzen Rücken geht.“, grinste ich. „Waaaas? Eine nackte Mangafigur. Boah, ihr habt ganzschön perverse Gedanken.“, sagte Nikki dazu. „Wieso, wir wissen doch nicht, wie das Bild später aussehen wird, wir haben da so unsere Vorstellung, aber was Jay nachher malt, wissen wir nicht. Also, solltest du lieber ihn anmeckern, denn er wird das Bild letztendlich malen.“ (naddl) „Jay, du wirst das doch nicht machen, oder?“ „Wieso nicht? Das wär doch eigentlich mal witzig.“ „Na, gut aber nicht das, das zu versaut wird.“ „Keine Angst Süße.“ Damit gab ich ihm die Stifte und wir gingen zu viert zu Rocky. Rocky lag zum Glück auf dem Bauch, so konnte wir das ganze in Ruhe auf seinen Rücken zeichnen.
Nachdem Flava vorsichtig schon den Kopf mit den Haaren gemacht hatte, kamen die anderen und fragten, was wir denn da machten. Nikki: „Jay malt ne nackte Mangafigur auf Rockys Rücken, als Rache für Naddl.“ Chris: „Hey coll (*g*). Ne nackte Mangafigur, es wird doch noch ne weibliche oder?“ Dabei merkte er nicht das seine Sara riesen Augen bekam. Jay: „Na, klar, was hat du denn gedacht?“ „Na, man weiß ja nie, was so alles in deinem Kopf abgeht.“ Darauf knuffte Sara ihm heftigste in die Seite. „Keine Angst Süße, du verlierst mich schon nicht wegen einer nackten Mangafigur.“ Seine Betonung lag auf –nackten Mangafigur-. „Na, das will ich auch hoffe.“, sagte sie schmollend, worauf Chris sie an sich ranzog und sie voller Leidenschaft küsste. Inzwischen war Jay mit dem Körper fertig, jetzt fehlten nur noch die Beine. Dann kamen Mary und Lucy, denn sie wollten wissen, was wir den malten. Doch bevor sie etwas sehen konnten, drehte Tommy sie wieder um und sagte ihnen, dass das nichts für kleine Mädchen sei und sie wieder ins Wasser schickte. Nach 5 weiteren ewig langen Minuten, war er dann auch mit den Beinen fertig. Das sah einfach nur geil aus. Stark grinsend mit vollem Gelächter gingen Sam und ich wieder zu den Handtüchern und der Rest ins Wasser zu Mary und Lucy.
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Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:44 |  |
~auf dem Weg zum Parkplatz~
Marcel: „Kann mir vielleicht mal jemand verraten, warum mich alle Leute so anstarren???“ Kenz: „Du hast Halluzinationen, dich guckt niemand an.“ „Na klar die Leute starren alle auf meinen Rücken, guck mal bitte nach, ob da irgendwas ist.“ Wir mussten uns alle zusammen reißen nicht zu lachen. Denn die Leute starrten ihn wirklich alle an. Die älteren Leute schüttelten immer wieder ihre Köpfe, oder hielten ihren kleinen Kindern die Augen zu. Wir mussten das zum Glück nicht machen, denn Lucy und Mary gingen vorne zusammen mit Ollie, der sie davon zurück hielt nach hinten zu gehen. „Mensch Alter, jetzt glaub mir doch, dass da nichts ist.“ „Bist du dir sicher?“ „Ja, so sicher kann man sich gar nicht sein.“ Die beiden diskutierten die ganze Zeit, darüber. Am Auto, schaute Marcel dann doch im Spiegel nach, ob er was auf dem Rücken hat. „Welche Sau war das????“ Naddl fragte ungläubig: „Was meinst du? Da ist doch nichts.“ „Hätt ich mir ja eigentlich denken können. Aber, so schlecht siehts eigentlich nicht aus.“ „Ich habs ja auch nicht gemalt, sondern Jay. Wenn ich das gemacht hätte, dann wers höchstens ne nackte Minny Mouse geworden, denn was anderes kann ich nicht malen...“. Es lachten mal wieder alle.
~während der Autofahrt~
Ich fuhr zusammen mit Melo – Sara, Chris, Marcel, Sam und Lucy in einem Auto. Marcel und ich stritten uns erst mal, wegen dem pic auf seinem Rücken. Sara und Chris machten wie immer rum, und Sam beschäftigte sich währenddessen mit Lucy. Als dann endlich Ruhe zwischen mir und Marcel war, machte er relativ sauer das Radio an, um sich etwas ab zu lenken. Ich fing an mit Sam rum zu knutschen, was mich auch von dem Streit ablenkte. Lucy war etwas verdutzt, dass ich und Sam zusammen waren, da sie von unserem ewigen Streiterein damals alles mitbekam, sie bekam zwar auch mit, dass wir uns wieder versöhnte, doch, dass wir zusammen waren wusste sie nicht, da es ja auch erst seit einem Tag so war. Chris und Sara wurden etwas lauter, um dies zu überhören, machte Rocky erst mal etwas lauter, worauf die beiden sich denken konnten, dass es wegen ihnen so war. Nach ein paar Songs hörten auch Sam und ich auf, denn es war doch ein bisschen zu viel, vor einem 10 jährigen Mädchen zu knutschen. Dann kam Natasha Bedingfield, mit “These Words“. Sara konnte sich mal wieder nicht zurück halten und sang lauthals mit:
Threw sum chords 2gether
The combination D-E-F
Is who I am, is what I do
No 1’s gonna let it down 4 u
Try 2 focus ma attention
But I feel so ADD
I need sum help, sum inspiration
But it’s not coming easily
Whoah oh
Trying 2 find da magic
Trying 2 writa a classic
Don’t u know? Don’t u know?
Don’t u know?
Waste-bin full of paper
Clever rhymes, c u later.
These words r my own
From the heart flow
I luv u, I luv u, I luv u
There’s no other way
2 better say
I luv u, I luv u, I luv u
Read sum Byron, Shelley and Keats
Recited it over
Hip Hop beat
I’m having trouble saying
What I mean.
With dead poets
And drum machines
I know I had some
Studio time booked
But I couldn’t find a killer-hook
Now u’ve gone and
Raised the bar right up
Nothing I write is ever good enough
These words r my own
From my heart flow
I luv u, I luv u, I luv u
There’s no other way
2 better say
I luv u, I luv u, I luv u
I’m getting of my stage
The curtains
Pull away
No “HyperBowl”
2 hide behind
my naked soul exposes
whoah, oh, oh, oh. Whoah oh.
Trying 2 find da magic
Trying 2 write a classic
Don’t u know? Don’t u know?
Don’t u know?
Waste-bin full of paper
Clever rhymes, c u later
These words r my own
From my heart flow
I luv u, I luv u, I luv u
There’s no other way
2 better say
I luv u, I luv u, I luv u
I luv u – is that o.k.?
Bei „I luv u.“, schaute sie immer in Chris Gesicht, man sah, dass er sie verstand, denn er strahlte sie die ganze Zeit an. Sie kann von Glück reden, dass ich ihre Stimme mag, sonst würde ich ihr wahrscheinlich eine reinhauen. (sry, Sara...). Nachdem das Lied zu Ende war, kamen wir bei mir zu Hause an. Ich sagte Lucy, dass ich noch mit zu Sam gehen würde, was sie doch bitte meinen Eltern ausrichten sollte.
In der restlichen Fahrt war Stille angesagt. Ich dachte darüber nach, warum ich denn jetzt auf einmal was für Sam empfand, ja okay ich schwärmte vorher schon die ganze Zeit von ihm, aber doch nicht so stark, das ich gleich mit ihm rummachen wollte. Ich machte mir die ganze Zeit Gedanken darüber. Vielleicht war er auch einfach nur eine Ablenkung für mich, da meine Gran gestorben war. Oder meine Gefühle spielten mal wieder Trampulien, sodass bei mir alles durch einander gerat. Ich bekam nicht einmal mit, dass wir schon bei Chris Haus waren. Erst als Sara mit ihrer Hand vor meinem Gesicht rumfuchtelte. „Hey du Tagträumer aufwachen!“ „Huch, ich war schon wieder weg mit den Gedanken. Sorry.“ „Hey Süße, das ist nicht mehr normal mit dir, du bist ja schon schlimmer als Chris.“ „Sorry, das war nicht mit Absicht, ich denk bloß über etwas bestimmtes nach.“ „Du weißt, dass wenn du Probleme hast, du immer zu uns kommen kannst.“ „Ja, ja ich weiß, aber es ist halb so wild.“ „Na dann. Machs gut, wir sehen uns bestimmt morgen.“ „Jup, denk schon.“ Sie gab mir noch ein Küsschen links und rechts und ging dann mit Chris zur Haustür. Das letzte, was man sehen konnte, war, dass Sara ihn mal wieder scharf auf sie machte, während er nervös versuchte die Türe zu öffnen. Was hinter der Haustür passierte, könnt ihre euch ja selber denken
Als wir bei Sam vor der Tür waren, ging er schon vor und ich entschuldigte mich noch mal bei Marcel. „Ist schon gut, Naddl war ja auch dran Schuld, genauso wie Flava, der wahrscheinlich morgen den meisten Ärger bekommt.“ „Na dann bis morgen oder so. Aber mach die beiden nicht ganz so fertig.“, verabschiedete ich mich bei ihm und ging zu Sam. Er war mal wieder dabei in seiner Tasche den Schlüssel zu suchen, der wahrscheinlich unter allen möglichen Sachen lag. Nach ewigem suchen hat er ihn doch noch gefunden. Ich ging ins Haus und wollte gleich nach oben ins Bad gehen, doch Sam hielt mich fest. „Halt!“ Ich drehte mich um und sah ihn mit einem fragenden Blick an. Er zog mich an sich, unsere Gesichter kamen uns gefährlich nah. Er sagte: „Meine Ellies sind nicht da, meine Brüder sind sowieso nie da und der Hund ist draußen. Das muss man ausnutzen.“ Ich bekam eine Gänsehaut, als ich seinen warmen Atem an meinem Gesicht spürte, sie verflog aber sofort wieder, da es angenehm war. „Nein! Denk nicht mal dran. Ich lass zwar vieles mit mir machen, aber jetzt schlaf ich noch nicht mit dir.“ Er fing an zu grinsen. „Hab ich jetzt irgendwas falsch verstanden, oder wieso grinst du schon wieder so?“ „Ne, ne. Ich grins immer.“ „Ich kenn dich inzwischen so lange, das ich weiß, dass du was in Schilde führst, wenn du so grinst. Also, hab ich das jetzt nicht falsch verstanden, oder was?“ „Du hast da was falsch verstanden. Ich will noch nich mit dir schlafen, ich lass dir so viel Zeit, wie du brauchst. Ich führ auch nichts im Schilde.“ „Das glaub ich dir jetzt irgendwie nicht.“ „Ist aber so, ich will dich jetzt nur mal für mich alleine haben.“ Ich blickte ihn wieder fragend an, da wir doch einen ganzen Tag schon miteinander verbracht hatten.
Er zog mich noch mehr an sich ran, sodass ich sein Herz pochen, fühlen konnte. Es war ein schönes Gefühl, weil ich mich richtig wohlfühlte bei ihm. Er gab mir einen kleinen Kuss, und ich musste grinsen. Er gab mir noch einen, aber länger als der davor. Ich löste mich von ihm und rannte nach oben. Er schmiss seinen Rucksack in die Ecke und kam hinterher. „Lou? Wo bist du?“ Ich musste mir das lachen verkneifen, denn er suchte verzweifelt in seinem Zimmer nach mir, dabei war ich doch im Bad, eingeschlossen.
Mein Bauch signalisierte mir schon wieder, das ich mir das ganze Glück nur einbilden würde. Aber ich war mir sicher, das ich mir nichts einbildete. Ich war in dem Bad von Sam und war seit heute total glücklich mit ihm, doch irgendetwas stimmte da einfach nicht. Ich ging wieder raus aus dem Bad und ging in sein Zimmer. Er suchte immer noch nach mir, das sah man daran, dass er sich gerade den Kopf kratzte. Ich ging auf ihn zu und umarmte ihn von hinten. „Musst du mich so erschrecken. Wo warst du?“ „Bloß im Bad.“ Er drehte sich um und da kam wieder dieses komische Gefühl. Er wollte mich wieder küssen, doch ich löste mich von ihm und setzte mich auf sein Bett. „Was is los Süße?” „Nichts.“, log ich. „Na, wenn du meinst.“ „Es ist wirklich nichts. Ich bin bloß ein bisschen müde.“ Er kam zu mir und schmiss sich aufs Bett. Er legte sich hin und ich musste lächeln, als ich seine Augen sah, ich mochte sie. Sie strahlten immer Fröhlichkeit und Glück aus. Ich liebte dieses leuchten. Es tat mir weh, wenn ich daran dachte, dass mein Bauch immer solche falschen Gefühle absendete. Auch jetzt tat es weh, wenn ich daran dachte, dass Sam vielleicht nur eine Ablenkung für den Tot meiner Oma war. Ich legte mich zu ihm, sodass mein Kopf auf seiner Brust lag. Er umarmte mich und ich hätte einschlafen können, weil ich mich plötzlich wieder wohl fühlte. Ich war mir sicher, das mein Bauch in letzter Zeit bloß ein bisschen zu viel Lachanfälle ertragen musste und deshalb so viel durcheinander brachte, diese Erklärung war zwar nicht sehr überzeugend, aber ich hatte erst mal etwas, woran ich mich klammern konnte.
Es war wirklich schön mit Sam, er war mein ein und alles jetzt. Ich hätte ihn am liebsten die ganze Zeit abgeknutscht. Er fing an zu schnarchen, ich fand das richtig süß. Er schlief und ich war wach. Na toll, von wegen, er will mich für sich alleine haben... Ich versuchte so aufzustehen, dass ich ihn nicht weckte. Zum Glück klappte das auch. Ich ging nach unten und setzte mich in die Wohnstube. Busta fing an zu bellen, also ließ ich ihn rein. Ich schmiss den Fernseher an und schaute ein bisschen fern. Nach einer Weile kamen die Ellies von Sam ins Haus. „Hallo, entschuldige, wenn ich frage, aber wer bist du?“, fragte seine Mutter verwunderlich. „Ich bin Louisa, eine Freundin von Sam. Wir waren heute im Freibad und danach bin ich halt noch mit hierher gekommen.“, antwortete ich. „Ach ja, ich erinnere mich. Und wo ist Sam schon wieder?“ „Ach, der hat sich hingelegt, er war müde.“ „Typisch mein Sohn, da hat er mal Damenbesuch, kümmert sich aber nicht um dich.“ Seine Eltern wussten noch nichts von uns beiden, was ich auch ganz gut fand, denn ich kannte seine Eltern noch nicht so lange, wie ich Sam kannte. Ich dachte mir, dass sie mich vielleicht als irgendeinen Groupie halten, der nur mit ihrem Sohn in die Kiste will. „Ich kann ihn ja wecken gehen.“ „Mach das und wenn er nicht aufstehen will, dann sag ihm schönen Gruß von seiner Mutter.“ „Mach ich.“ Ich ging wieder nach oben in Sams Zimmer. Der Kerl schlief immer noch. Es sah aber niedlich aus. Ich ging aufs Bett zu und setzte mich auf ihn drauf, gab ihm einen Kuss und er schlief weiter. Ich gab ihm noch einen und er schlief trotzdem weiter. Das ging die ganze Zeit so weiter. Ab und zu trommelte ich vorsichtig auf seinem Bauch, um zu überlegen, wie lange das noch dauern würde. Ich gab ihm wieder einen Kuss und diesmal erwiderte er ihn. Das bedeutete, dass er die ganze Zeit wach war. „So möchte ich öfters geweckt werden.“, grinste er mich an. „Gibs zu, du wurdest schon beim ersten wach, hast nur so getan, als ob du schläfst.“, erwiderte ich. „Ach Quatsch. So was würd ich doch nie machen. Obwohl, wenn ich weiß, dass so ein schönes und nettes Mädchen auf mir sitzt, dann muss ich zugeben, dass ich schon wach war.“ „Ich frag mich nur, wen du meinst.“ Ich gab ihm noch einen Kuss, der von Sekunde zu Sekunde immer besser wurde. Doch ich bekam wieder dieses Gefühl, wieso bekam ich es immer dann, wenn es mir gerade so gut ging?! Ich wollte nicht mehr dieses Gefühl, es war einfach nur beängstigend. Sam war einfach nur das schönste für mich, wir kannten uns schon so lange, fast ein Jahr. Okay, ich kannte ihn schon länger als er mich. Das lag aber nur an seiner Berühmtheit. Ich war damals schon immer voll verknallt in ihn, obwohl ich ihn ja nur vom sehen her kannte.
Ich versuchte mich von ihm zu lösen, allerdings hielt er mich fest, sodass ich nicht konnte. Nach ein paar Minuten gab ich auf und gab mich ihm einfach voller Hingabe hin. Es gefiel mir, er war so ehrgeizig, aber auch irgendwie völlig vorsichtig dabei.
Er setzte sich aufrecht hin, ich saß allerdings immer noch auf ihm. Langsam wanderten seine Küsse Richtung Hals. Seine Hände wanderten unter mein Shirt. Ich wollte nicht, dass dieses Gefühl von Wärme und Liebe verschwindet, doch plötzlich fiel es mir wieder ein: „Sam, bitte lass es.“ Er hörte einfach nicht auf. „Sam, ich meins ernst.“ Er machte immer noch weiter. „SAMUEL DAVID FOULKES! Lass es bitte sein!“ Er lies von mir ab und guckte mich komisch an. „Hör auf so zu gucken, deine Ellies sind hier.“, sagte ich etwas lachend und ging dabei von ihm runter. „Meine Eltern, bist du dir sicher?“ „Ja, sonst würd ich’s ja nich sagen.“ „Was zum Teufel machen die denn schon wieder hier?“ Er stand auf, nahm mich an seine Hand und rannte mit mir runter.
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und dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Lieb euch meine Mädels hoffe ihr vergisst mich nie, ich vergesse euch auch nie!
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CrazyBecca 
         

Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:44 |  |
„Mum, Dad, was macht ihr denn schon hier?“ „Deine kleine Cousine hat eine schwere Grippe bekommen, da wollten wir nicht mehr stören. Und sind einfach früher nach Hause gekommen.“, antwortete sein Dad. Sam sah plötzlich traurig im Gesicht aus. „Hättet ihr nicht Bescheid sagen können?“ „Wieso stören wir euch bei irgendetwas?“ Ich wurde rot im Gesicht. Ich knuffte Sam ein bisschen in die Seite und deutete auf die Tür. Er verstand es. „Ich geh mit Lou weg. Wartet nich auf mich.“ Er zog mich weiter zur Tür und nahm sich seine Jacke. Ich schnappte mir meine Tasche und wir beide verschwanden draußen. Es wurde schon etwas dunkel draußen. Wir beiden schlenderten Richtung mein Zuhause. Plötzlich zog Sam mich in einen kleinen Park. Ich war vorher noch nicht hier, das sah ich an dem künstlich angelegten See, der in der Mitte war. Ich hatte vorher noch nirgendwo so einen gesehen. Es sah wirklich traumhaft aus, doch was wollte Sam hier mit mir? „Sam, was wollen wir hier, mir ist kalt und ich will nach Hause?!“, meckerte ich etwas. „Sei ruhig und komm einfach weiter.“, konterte er. Jetzt wusste ich absolut nicht, was er vor hatte. Er zog mich immer weiter in den Park. Mir kam es so vor, dass er mit mir einfach aus Spaß den ganzen See lang gehen wolle. Irgendwann blieb er dann aber stehen und setzte sich auf eine Bank. „Alles in Ordnung Sam?“, fragte ich etwas besorgt. „Klar, wieso fragst du?“ „Na, weil es mich schon etwas wundert, dass du als erstes mit mir um den halben See rennst und dich dann einfach mal so auf eine Bank setzt.“ „Ach, mir war mal so.“ „Bist du dir sicher?“ „Ja, so sicher war ich mir noch nie und jetzt komm her.“ Ich ging zu ihm und setzte mich neben ihm auf die Bank. Ich überlegte, was er jetzt wohl vor hatte. „Sam, hör auf mich an zu lügen, ich weiß, dass du irgendwas hast.“ „Hab ich aber nicht.“ „Jetzt hör auf dich wie ein kleines Kind zu benehmen, und sag mir, was los ist.“ Er sagte kein Wort und starrte die ganze Zeit nur auf den Boden. Man, was zum Teufel hatte der Kerl denn auf einmal? Hatte ich etwas falsch gemacht? „Versprech mir, dass du niemals mit einem anderen Kerl ohne Kondom ins Bett hüpfst.“ Ich blickte ihn entgeistert an. „Wie bitte? Wie zum Teufel kommst du da jetzt drauf?“ „Meine Cousine hat doch ne Grippe.“ „Ja, und was hat das damit zu tun?“ „Sie ist nicht meine richtige Cousine. Meine Tante hatte einen kleinen Seitensprung, dabei ist die kleine entstanden, meine Tante wurde mit Aids infiziert und das wurde auf meine Cousine übertragen. Meine Tante ist vor 2 Jahren gestorben, und jede kleine Grippe kann zu etwas größerem als nur eine Grippe werden.“ Ich sah ihn unglaubwürdig an, während er immer noch auf den Boden starrte. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was ich jetzt sagen sollte, im trösten war ich eine absolute Niete. „Sam, ich......ich hab keine Ahnung, was ich dir jetzt sagen soll. Aber es tut mir wirklich leid, ich hab das nicht gewusst. Ich versprech dir, dass ich nie etwas unüberlegtes tun werde.“ Im liefen langsam einzelne Tränen übers Gesicht, ich hätte am liebsten mit geweint. Ich rutschte näher an ihn ran um ihn zu umarmen. Er machte keinen einzigen Mucks. Die Tränen liefen einfach nur einzeln ohne ein Geräusch übers Gesicht. Was sollte ich denn jetzt bloß machen. Ich streichelte ihm beruhigend über den Rücken. „Sam, bitte hör auf zu weinen. Ich weiß wirklich nicht, was ich jetzt machen soll.“ Er bekam sich wieder etwas ein. „Lass uns weiter gehen.“ „Sicher?“ „Ja.“ Er stand auf, also stand ich auch auf. Wir gingen den Weg, von dem wir gekommen waren wieder zurück. Die Stimmung war gedrückt. Ich überlegte die ganze Zeit was zu sagen, damit ich dieses verdammte Schweigen brechen konnte. Ich überlegte eindeutig zu lange, denn ich bekam nicht einmal mit, dass wir schon bei mir zu Hause angekommen waren. Ich öffnete die Tür und das einzige, was ich hervor brachte war: „Bleibst du noch, oder gehst du gleich wieder nach Hause?“ „Ich bleib noch.“ Wir gingen rein, das Licht war überall aus. In der Küche war ein Zettel, wo drauf stand:
Hallo Lou! Wir sind bei Oma und Opa, Mary und Lucy sind bei ein paar Freunden. Warte nicht auf uns, wir wollen danach auch noch zu Freunden, könnte also spät werden. Wenn du Hunger hast, dann guck doch in den Kühlschrank, da ist noch Nudelauflauf von heute Mittag. Bis Morgen dann, Mum.
„Niemand zu Hause. Die lassen mich hier ganz alleine mit dir.“ „Wenn die wüssten.“, grinste er mich an. „Wieder bessere Laune?“ „Wenn wir da weiter machen, wo wir vorhin aufgehört haben, dann ist es spitzen Laune.“ Ich blickte ihn fragend an. „Du weißt, was ich meine.“ „Tschuldigung, aber ich weiß es wirklich nicht.“ „Mensch, wo warst du die ganze Zeit schon wieder mit deinen Gedanken???“ „Nirgendwo und überall.“ „Na dann, erinner ich dich nachher noch mal dran, vielleicht fällts dir ja noch von alleine ein. Jetzt hab ich erst mal Hunger.“ „Da is noch Nudelauflauf von heute Mittag.“ „Hört sich lecker an.“ Ich ging zum Kühlschrank und da machte es plötzlich klick!
Ich knallte den Kühlschrank wieder zu, stürmte auf Sam zu, nahm ihn an die Hand und rannte mit ihm nach oben. Wir stürmten in mein Zimmer, knallten die Tür zu und fing an ihn zu küssen. „Whoa, whoa, whoa. Da scheint sich ja jemand an etwas zu erinnern.“, grinste er mich an. „Kann man wohl sagen.“, antwortete ich und küsste ihn wieder. Diesmal hatte ich kein blödes Gefühl, das mir sagte, dass ich aufhören solle. Diesmal gefiel es mir sogar richtig gut. Ich wollte nicht das er aufhörte bei mir zu sein. Ich wollte ihn die ganze Zeit bei mir, einfach nur bei mir. Er hob mich hoch und trug mich aufs Bett. Er legte sich auf mich und ich wäre am liebsten dahin geschmolzen. Er war hier, ich war hier, was wollte ich eigentlich mehr? Beim Küssen: „Lou?“ „Hm?“ „Ich liebe dich.“ Oh, oh! Das hätte er jetzt lieber nicht sagen sollen. Ich ließ los von ihm und riss meine Augen auf. Ich mochte ihn doch auch super doll. Er war auch für mich mein ein und alles, aber ich liebe dich, war dann doch schon etwas zu viel für mich. Ich überlegte, was ich jetzt machen sollte. Einfach nichts tun ist falsch, dass wusste ich. „Sam, also ähm.....ich hab dich auch ganz doll lieb, aber findest du nicht, dass ein “Ich liebe dich.“, etwas zu früh ist?“ „Nein, eigentlich nicht, weil ich dich jetzt schon seit fast einem Jahr kenne. Als ich dich das erste mal sah, dachte ich nur: Wow sieht die gut aus.“ Ich musste lächeln. Es war eine relativ gute Erklärung, allerdings wusste ich immer noch nicht, was ich jetzt sagen sollte. Es schien so, als ob er nur darauf wartete, dass ich das selbe sage. Aber, ich traute mich einfach nicht, es war einfach zu früh dafür. Klar ich kannte ihn schon super lange und so, aber ich konnte das einfach nicht. „Ich hab dich lieb.“, mehr konnte ich einfach nicht sagen und gab ihm noch einen Kuss. Er ließ von mir los und ließ sich beleidigt zur Seite fallen. „Wasn jetzt los?“ „Nix, hab nur irgendwie keinen Bock mehr.“ „Wenn das jetzt wegen dem ich liebe dich ist, dann hast du ne ganzschöne Klatsche.“, sagte ich beleidigt und stand auf. Er zog mich an der Hand zurück aufs Bett und gab mir einen Kuss auf den Nacken. Ich bekam eine Gänsehaut, die nach ein paar Sekunden gleich wieder verflog. Was war mit ihm bloß los? Er war schon seit heute Nachmittag bei ihm zu Hause in dieser Wechsellaune...
Ich drehte mich zu ihm um und küsste ihn auf den Mund. Seine linke Hand wanderte unter mein Shirt. Ich bekam schon wieder diese Gänsehaut. Jetzt wanderte auch seine rechte Hand unter das Shirt. Ich dachte nur: „Jetzt passiert es! Eigentlich wollte ich mir doch noch Zeit lassen. Ich will jetzt noch nicht mit ihm schlafen.“ Aber, wenn ich so überlegte, das war auch der Grund, warum mein letzter Freund mit mir Schluss gemacht hatte. Ich hatte bisher noch nie mit einem Jungen geschlafen, da ich zu viel Angst davor hatte. Ich wollte nicht, dass er mich auch nur deshalb verlassen würde.
Vorsichtig hob er mein Shirt, und wartete auf eine Reaktion. Ich wusste nicht, was ich jetzt machen sollte, nach kurzem Überlegen: „Tschuldigung, aber ich kann das nicht. Noch nicht jetzt.“ „Is schon gut. Ich hab ja gesagt, dass ich warte.“ Irgendwie hörte sich das so an, als ob er nur darauf wartete. War er etwa nur mit mir zusammen, um mit mir in die Kiste zu hüpfe, oder was? Nein, das glaube ich nicht. So ist er nicht drauf. Sonst würde er ja nicht warten.
Ich machte mir keine Gedanken mehr darüber und legte mich einfach neben ihn, unter die Decke. Mein Shirt hatte ich immer noch aus, also stand ich nach ein paar Sekunden wieder auf, holte ein paar Sachen aus meinem Schrank und ging ins Badezimmer, um mich umzuziehen. Als ich wieder raus kam, war Sam schon völlig ausgezogen (bis auf Boxershorts). Ich kam mal wieder ins Schwärmen. Ich ging zu ihm ins Bett und kuschelte mich mit meinem Rücken an seinen Bauch, er umarmte mich und wir versuchten zu schlafen.
Als ich bemerkte, dass Sam eingeschlafen war, stand ich auf und ging nach unten. Ich musste wieder an meine Grandma denken. Wieso ist sie gestorben, wieso so früh? Sie war für mich, wie eine zweite Mutter. Ich liebte sie sehr. Ich konnte es eigentlich noch gar nicht richtig realisieren, dass sie weg war. Ich hoffte jetzt noch, dass das nur ein dummer Traum war.
Ich setzte mich in die Küche und dachte nach, dabei liefen mir Tränen übers Gesicht. Dann, nach ungefähr einer halben Stunde ging die Haustür auf. Ich wischte mir die letzten Tränen aus dem Gesicht und ging in den Flur. Es waren meine Eltern, sie wussten, genauso wie Mary und Lucy noch nichts von dem Tot meiner Oma. Darüber war ich auch froh. „Hallo Lou, du bist ja immer noch wach.“, sagte meine Mutter etwas verwundert. „Ja, ich konnte noch nicht schlafen, was man von Sam nicht sagen kann, denn der schläft schon wieder wie ein Baby.“, grinste ich zurück. „Sam ist auch hier?“, fragte meine Mutter. „Jep, der hats sich in meinem Bett bequem gemacht.“ Als mein Vater weiter in die Küche ist: „Sag mal könnte es sein, dass du was mit Sam am Hut hast?“ „Kann man wohl sagen.“ „Der ist ja auch ganzschön oft hier. Und in welcher Beziehung läuft da was zwischen euch?“ „Na, in einer festen Phase, oder wie soll ich das jetzt erklären?!“ „Ich versteh schon, aber in meinem Haus werden keine Bettspielchen gemacht. Das könnt ihr bei ihm machen, du bist nicht meine richtige Tochter, also wird da nichts dergleichen gemacht, ist das klar?!“ Ich bekam riesige Augen. Wie kam sie bloß darauf? „Okay.“, stotterte ich vor mir hin.
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Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
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CrazyBecca 
         

Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:46 |  |
Ich ging zusammen mit meiner Mutter in die Küche, wo ich mich noch ein bisschen mit ihr und meinem Vater unterhielt. Irgendwann gegen halb 3 ging ich dann wieder nach oben zu Sam. Der Kerl sah ja soooooooo süß aus, wenn er schlief. Oh man. Ich hoffe nur, dass er mich nicht wegen dem kleinen Problem mit dem Sex verlässt. Er bedeutet mir wirklich viel. Wir sind zwar erst einen Tag zusammen, aber ich bin volle Kanne in ihn verknallt.
Ich wollte mich hinlegen, wobei mir auffiel, dass der Kerl die ganze Decke genommen hatte. Kein einzigen Zipfel hat er für mich übrig gelassen. Ich sprang aufs Bett, in der Hoffnung, das er davon wach wurde. Doch nichts dergleichen passierte. Er schlief weiter, bewegte sich nur kurz. Ich hüpfte auf dem Bett rum bis dann plötzlich ein „Mann! Kann man hier nicht mal in Ruhe schlafen?“ von ihm kam. Ich fing an zu lachen und ließ mich fallen. „Gib mal bitte n bisschen Decke ab. Mir ist sonst kalt im Bett.“, lachte ich ihn an. Er hob die Decke hoch und deutete darauf, dass ich drunter schlüpfen sollte. Das tat ich auch. Ich gab ihm einen Kuss und kuschelte mich an ihn. Er schlief sofort wieder ein, ich allerdings war noch ein paar Minuten hell wach.
~am nächsten Morgen~
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich alleine im Bett. Schade! Hatte ich das ganze etwa nur geträumt? Nein, das hatte ich nicht, denn neben mir lag ein Zettel:
Hey Süße!
Ich bin mit den Jungs im Studio. Unser Manager wollte noch irgendwas mit uns bereden. Komm bitte zu halb 2 zu Naddl. Tschuldigung, dass ich nichts gesagt habe, ich wollt dich nich wecken. Wir sehen uns dann nachher
Luv ya Sam xxx kizz
Ich fing an zu lächeln. Ich schaute auf meine Uhr und bekam riesige Augen. Schon um 1. Meine Fresse, so lange hab ich doch noch nie geschlafen. Ich stand auf und ging ins Bad. Da nahm ich dann erst mal eine Dusche und zog mich an. Ich ging nach unten, sagte meinen Eltern guten Morgen und fragte, ob sie mitbekommen hatten, wann Sam aus dem Haus war. „Ja, der ist gegen 11 wohin.“, antwortete mein Vater. „Macht es euch was aus, wenn ich zu einer Freundin gehe?“ „Wieso möchtest du denn schon wieder weg. Langsam glaub ich, dass wir nur ein Hotel für dich sind.“, sagte meine Mutter. „Tut mir ja Leid, aber ich möchte die letzten Wochen, die ich noch hier bin mit allen möglichen Leuten verbringen, die ich lieb habe. Morgen wollte ich den ganzen Tag zu Hause bei euch bleiben, wir könnten ja irgendwohin fahren.“, schlug ich vor. „Na gut, aber nicht, dass du morgen wieder absagst.“ „Tu ich nich, versprochen.“, sagte ich und ging zu Naddl.
„Da bist du ja, wir warten schon alle wie die verrückten auf dich. Besonders dein Lover.“, grinst Naddl. „Na das is ja toll, das ihr alle auf mich wartet.“, antwortete ich. „Jetzt komm erst mal rein.“ Ich ging rein, begrüßte Naddls Eltern und zusammen verschwanden wir in ihrem Zimmer. Da saßen dann alle in reih und glied. Ich ging auf Sam zu gab ihm einen Kuss und setze mich auf seinen Schoß. „Und was wollte euer Manager noch von euch?“, fragte ich. „Unser Manager? Was sollte der von uns gewollt haben?“, fragte Tommy entgeistert. „Na, ihr wart doch noch bei ihm, Sam hat mir doch ne Nachricht hinterlassen.“, antwortete ich entblößt. „Wir waren aber nicht bei dem. Wir waren den ganzen Tag zu Hause.“, meinte Marcel. „Dann hast du mich ja angelogen!“, drängte ich Sam auf. „Nein, nicht wirklich. Ich musste noch was erledigen und bevor du das weißt, muss ich dir ja irgendwas erzählen.“ „Und wo warst du dann?“ „Sag ich nicht, is ne Überraschung.“ „Das glaub ich dir nich wirklich.“ „Musst du auch nich, dann schnüffelst du mir wenigstens nich hinterher.“ „Ich schnüffel niemandem hinterher.“ „Hab ich ja auch gar nich gesagt. Ich meins bloß so.“ „Wie du meinst.“ Ich grübelte, wo er denn hätte gewesen sein können. „Und, wisst ihr schon, was wir heute machen wollen?“, fragte Kenz. „Mir ist es egal, was wir heute machen, aber morgen müsst ihr mich leider ausschließen.“, sagte ich etwas traurig. „Nein! Wieso das denn?“, fragt Krazy – Sara entsetzt. „Weil ich meiner Family versprochen hab morgen nur bei ihnen zu sein, weil meine Ma gesagt hat, dass ich da ein und aus gehe, als ob das nur ein Hotel für mich wäre. Und da will ich sie halt nicht noch mehr verärgern.“, sagte ich etwas beleidigt. „Das is ja blöd. Aber recht haben sie schon irgendwie. Ich mein die letzten Tage waren wir immer zusammen auf Achse.“, sagte Nikki. „Aber trotzdem will ich morgen eigentlich lieber mit euch verbringen, immerhin sind wir bald 2 Wochen voneinander getrennt. Danach haben wir dann nur noch 1 Woche, und wie schon ein mal gesagt, wird ich die erst mal mit dem Rest der Familie verbringen.“ „Na, dann sind wir halt alle bei Ollie, wenn du da bist.“, sagte Stu und guckte mich mit einem tröstenden Blick an. Ich schaute nur traurig zurück und konnte nichts sagen. Meine Leute werden mir super fehlen, wenn ich wieder in Germany bin. Was sollte ich da eigentlich? Ich kam mit fast keinem von dort noch klar. Danie hat sich mit meinem Bruder in eine Kiste gesetzt, mein Bro, war so und so ein Arsch und andere bedeutenden Freunde hatte ich so und so nicht in der Schule gehabt. Es gibt nur 4 Personen, für die ich wieder nach D-land gehen würde. Meine Eltern, meine Schwester und mein Opa. Mein Oma, musste ja vor kurzem sterben. Das schien in letzter Zeit in der Luft zu liegen, denn wenn ich so überlegte. Als ich in der Vorbereitung war, lernte ich ein Mädchen kennen, die schon oft die Familie wechseln musste. Bei der ersten Familie war es so, dass die dort die Großmutter gestorben war und in der zweiten Familie wars so, dass die Familie einfach Probleme hatte. Doch das härteste war, dass sich ihre Gastmutter, in der dritten Familie, das Leben nahm, weil sie ihren Mann mit einer anderen gesehen hatte.
„Du bist schon wieder nicht bei der Sache.“, flüsterte Sam mir ins Ohr. „Ich denk nach.“ „Und worüber, wenn ich fragen darf?“ „Über alles und jeden. Am meisten, wohl eher über meine Oma und über uns beide?“ „Uns beide? Was gibt’s da nach zu denken?“ „Ach, ich weiß nich, ich erzähls dir nachher.“ „Dann muss es ja ernst sein. Und was is mit deiner Oma?“ „Ich hab erst gestern Nacht, als du schon geschlafen hast, richtig mitbekommen, dass sie weg ist. Ich vermisse sie. Ich meine, ich konnte mich nich mal richtig von ihr verabschieden. Ich hab sie fast ein Jahr lang nicht gesehen, und dann stirbt sie einfach.“, flüsterte ich, wobei mir eine Träne, nach der anderen aus den Augen floss. „Hey, Süße, du schaffst das schon. Ich habs nach dem Tod meiner Tante auch geschafft, und dass mit der Hilfe von Freunden. Freek hats auch geschafft, als seine Ma gestorben is. Du schaffst das ich weiß das.“ Er wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und gab mir einen Kuss. Er hatte ja Recht, aber meine Oma war wie meine zweite Mutter für mich. Die Tränen flossen immer mehr aus mir. Plötzlich wurde ich angetippt, ich schaute nach oben und vor mir stand Krazy-Sara. Sie zog mich von Sams Schoß und nahm mich in den Arm. In so einer Situation musste ich einfach weinen. So viel und oft hatte ich wahrscheinlich nur als kleines Baby geweint. Ich überlegte, ob ich nicht schon früher nach Hause fahren sollte. Ich wollte wenigstens zur Beerdigung da sein. Aber ich konnte das den anderen nicht antun. Vor allen Dingen nicht Sam, er wäre wahrscheinlich dann genauso am Boden, wie ich jetzt war.
Nachdem ich mich wieder einbekommen hatte, lächelte ich wieder ein bisschen, weil ich daran dachte, wie gut ich es doch eigentlich hier habe. Alle waren super nett zu mir, niemand versuchte mir zu Schaden. Was wollte ich mehr? Alles was ich brauchte war HIER.
„Los Leute keine Müdigkeit vortäuschen, jetzt geht’s in den Park!“, sagte Melo – Sara. Sie nahm Chris an der Hand und zog ihn mit sich, er nahm wiederum Nikki an die Hand, sie nahm Flava und dann ging das so weit bis wir eine lange Kette bildeten und draußen vor der Tür standen.
Wir gingen in den Park machten es uns in dem Fußballgitter schön. Die Jungs spielten Fußball und ab und zu machte einer von uns Mädels mit. Ich war die ganze Zeit mit meinen Gedanken bei meiner Oma. Ich konnte immer noch nicht verstehen, warum gerade sie gehen musste. Ab und zu huschte eine Träne mein Gesicht herunter, die ich so schnell es ging weg wischte, damit es keiner mitbekam. Doch leider merkten es alle. Ich hoffe nur, dass ich morgen nicht an meine Oma denken muss, damit mich meine Ellies nicht fragen, was denn los sei. Ich hatte absolut keine Ahnung, wie ich ihnen das dann erklären sollte.
Mensch Lou! Jetzt hör auf zu jammern! Das Leben geht trotzdem noch weiter. Solange es nicht der Weltuntergang ist... Ich musste lächeln bei dem Gedanken.
Als Nikki fast ein Ball in die Fresse von Jay bekam musste ich lachen. Von da an strahlte ich die ganze Zeit, denn ich machte mir erst mal keinen Kopf mehr um meine Oma.
Einmal spielten wir alle Fußball, doch es war voll unfair. Denn wir spielten Boys vs. Gurlz. Voll unfair. Erstens waren wir weniger Mädels als Jungs, zweitens waren die Jungs viel besser und drittens sind sie viel stärker, sodass sie uns hoch heben konnten, wenn wir mal im Ballbesitz waren...
Ich ließ mir diesen Tag nicht nehmen und verbrachte ihn nur mit den anderen. Nachdem wir im Park waren gingen wir zu Stu nach Hause, wo sein kleiner Bro mit ein paar Kumpelz war, darunter auch Ministrider. Mus und Chris, die beiden sahen sich so verdammt ähnlich, man hätte echt denken können, dass sie Zwillinge sind.
Wir gingen in Stus Zimmer, nachdem wir uns bei seinen Eltern “angemeldet“ hatten. Es war nicht sehr groß, aber trotzdem schön und auf jeden Fall gemütlich. Es war immer total ordentlich (weil seine Mutter einen Putzfimmel hat). Ich schaute es mir nochmals an, obwohl ich dieses Zimmer schon in und auswendig kannte.
Sein Schrank war eigentlich das, was ich am witzigsten fand, immer wenn ich bei ihm war. Denn da drinne waren so dermaßen viele Schuhe, dass man ihn eigentlich schon für schuhsüchtig, wie ein Mädchen, abstempeln konnte. Und alles waren nur Trainers von Timberland und Adidas. Aber wenigstens hatte er nicht Klamotten von seinem Bruder drinn, so wie Chris von seiner Sis Rebecca. In einer kleinen Ecke standen seine verstaubten Decks, die er eigentlich nie benutzte. Er hat mir mal erzählt, dass er erst ein mal Dj auf der Party eines Freundes gewesen war. J
In einem Regal stand ein kleiner Troll, der schon etwas unheimlich aussah. Tommy hatte genauso Schiss davor wie ich, weil das Teil wirklich so aussah, als ob es einen immer anstarrte. Stu wusste das und grinste einfach nur, wenn er unsere Gesichter dann immer sah.
Auf einem kleinen Schränkchen standen einige Bilder, eines davon war relativ alt. Er und sein Bruder Steph waren darauf zu sehen. Die beiden sahen sich genauso ähnlich, wie Strider und sein kleiner Bro Chris. Da waren auch noch einige Bilder von Auftritten, von seiner restlichen Familie. Und dann war da noch eins von ihm zusammen mit mir, wo wir mal wieder am Lollie lutschen waren. Ich fand es gut, dass Stu so viele Chupa Chups lutschte, damit versuchte er wenigstens das rauchen ab zu gewöhnen. Zwar war manchmal immer noch der Drang nach den Kippen, aber nicht ganz so schlimm, wie davor. Dann lag da noch seine Digicam. Ich schnappte sie mir und ließ mich neben Melo-Sara auf dem Bett fallen. „Was hastn da?“, fragte Sara neugierig. „Stu’s Digicam, mal sehen, ob er mal wieder neue Pix geschossen hat.“, grinste ich. Ich grinste, weil ich wusste, dass er neue Bilder drauf hatte. Denn er hatte vor kurzem ein Mädchen kennen gelernt, als wir im Trap waren. Ich war mir nicht sicher, aber ich glaube ihr Name war Steffi. Er hatte sie die ganze Zeit “unauffällig“ angeguckt und natürlich auch ein paar Fotos von ihr gemacht.
Inzwischen hatte ich die Kamera angeschalten und durchsuchte die Bilder. Oh Mann! Dacht ich mir, wie kann man nur so verrückt nach einem Mädchen sein? Er hatte wirklich tausend Bilder von ihr gemacht, auf einigen waren natürlich noch andere Leute mit drauf, z.B. einer der Jungs oder so. Aber das letzte Bild
brachte mich zum Grinsen, den darauf war Stu ZUSAMMEN mit Steffi zu sehen. Und beide grinsten sich an, mit einem verträumten Blick. „Warum grinst ihr beiden so blöd?“, fragte Stu Sara und mich. „Ach nur so.“, grinste Sara immer noch. „Ihr glaubt doch nich wirklich, dass ich euch das jetzt glaube, also: Was habt ihr da entdeckt?“, fragte er inzwischen etwas verärgert. Ich konnte mich einfach nicht zurück halten und sagte vielleicht etwas zu laut: „Deine neue Flamme!“ Aber ich glaube das was Sara machte war schlimmer für Stu: „STU UND STEFFI! STU UND STEFFI! STU UND STEFFI! STU UND STEFFI!“, fing sie laut an zu singen und tänzelte dabei durchs Zimmer. Wir fingen an zu lachen, bis auf die anderen, die etwas dumm aus der Wäsche guckten, weil sie keine Ahnung davon hatten, worum es im Moment ging...
„Steffi, Steffi, Steffi? Mal überlegen, den Namen hab ich schon ma irgendwo gehört.“, fragte Ollie mehr sich, als die anderen. „Streng dein Hirn mal n bissel an, dann weißtes.“, flunkerte ich ihn an. „Denke, denke, denke...Grübel, grübel, grübel...Ich hab keine Ahnung.“, grinste er bloß etwas verlegen. „Ich weißes! Steffi is das Mädel ausm Trap, dass Reepa so geil fand.“, kam es von Flava aus dem Mund geschossen. „Wieso weißt du das und ich nicht?“, fragte Ollie. „Ganz einfach, ich merk mir die Gesichter und Namen von Mädels, die ich ganz gut finde.“, grinste er zurück. Nikki bekam ganz plötzlich riesige Augen. „Was, wenn ich mal fragen darf, hat das jetzt zu bedeuten?!“ „Keine Angst Süße, keine is besser, als du.“ „Na, da haste grade noch so die Kurve bekommen.“, guckte sie ihn etwas grimmig an. Aber nachdem er ihr einen zarten, aber leidenschaftlichen Kuss aufdrückte, gab sie sich “geschlagen“. Sie wurde schon immer total schwach, wenn er sie auch nur mit nem Hundeblick anguckte. Nikki konnte ihm einfach nicht böse sein.
„Gibs zu, du stehst auf sie?!“, fragte Krazy-Sara neugierig. „Rate mal.“, antwortete Stu nur abweisend. „YEEEEEAAAAAH! Mein kleiner Stu is verliebt!“, grinste ich und stürmte auf ihn zu, umarmte ihn und drückte ihm einen kleinen Schmatza auf seine linke Wange. „Hey, und was is mit mir?“, fragte Sam mich etwas traurig gespielt. „Ich glaub da wird jemand neidisch.“, grinste Stu mich an und schaute auslachend zu Sam. „Ach, der soll sich nich so haben, der wird noch genug von mir haben.“, fing ich an zu lachen und lies ihn dabei los und heftete mich ein paar Sekunden später an Sam ran. Als ich seine Hände und seinen Atem an meinem Körper spürte fingen lauter süße Teddybären in meinem Bauch an, vor lauter Freude, Purzelbäume zu machen. In seinen Augen konnte ich mich spiegeln sehen. Sie strahlten, als ob sie sich über irgendetwas super freuten. So sah er oft aus, wenn er über irgendwas abfeierte, oder wenn er es endlich geschafft hatte neue Lyriks fertig zu schreiben und sie dann den anderen vorstellte. – Die Freude an Musik, die Freude daran, dass er wieder etwas in seinem Leben hatte...
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CrazyBecca 
         

Status: Offline Registriert seit: 20.10.2006 Beiträge: 1223 Nachricht senden | Erstellt am 02.11.2006 - 11:46 |  |
Ich konnte einfach nicht anders und küsste ihn. „Hey geknutscht wird wo anders.“, fing Stu etwas an zu meckern. Im Moment war mir egal, was er sagte, ich wollte Sam einfach nur spüren, fühlen (is zwar das selbe, aber egal) und schmecken. J „Lass es Stu, die hören dich nich, die sind in ihrer eigenen Welt abgetaucht.“, lachte Krazy-Sara. „Wohin ich mit dir auch gerne verschwinden würde.“, grinste Lee sie an. „Hey, soll das jetzt ne Andeutung auf was bestimmtes ein?“, forschte sie nach. „Wie mans sieht.“, antwortete er. „Stu, tut mir ja leid, aber Lee und ich müssen nach Hause.“, kam sie ihm etwas schüchtern entgegen. Worauf er nur lachend den Kopf schüttelte. „Dann nimmt die beiden aber mit.“ „Wird gemacht.“, antwortete Sara und zog mich von Sam weg. „Nee, was solln das?!“, meckerte ich. Sie fing an zu lachen, worauf ich total rot wurde. „Na los kommt ihr beiden Turteltäubchen. Wir nehmen euch mit nach Hause.“, lachte nun auch Krazy.
Ich verabschiedete mich bei allen, gab Stu noch mal nen Schmatza auf seine Wange und sagte ihm: „Trau dich sie an zu rufen.“ „Hab ich schon.“ „Und? Was hat sie gesagt?“ „Wir treffen uns morgen Abend.“ „Geht doch.“ „Ja ja, ich weiß. Und jetzt verschwinde. Treibts nich zu wild.“ „Wir doch nicht. Bye.“, grinste ich und verschwand mit den anderen in der Tür.
Zu viert gingen wir dann im Dunkeln nach Hause. Bei der dritten Kreuzung trennten sich unsere Wege. Sara und Lee gingen turtelnd nach Saras Zuhause, Sam und ich gingen zu Sam, da seine Eltern mal wieder nicht da waren...
~bei Sara und Lee~
„Hör auf! Bitte lass das! Hiiiiiiiilfeeeee!!!“, schrie Sara vor lachen. Lee kitzelte sie bis ins letzte durch. „Warum sollte ich aufhören?“, fragte er grinsend nach. „Oh bitte Lee! Ich piss gleich ein.“, lachte sie. „Egal!“, lachte er und machte weiter. „Okay, du wolltest es ja nicht anders.“, grinste sie und ein paar Sekunden später saß sie auf ihm und kitzelte ihn durch. „Na du Flasche! Da guckste wa?!“, lachte sie immer noch. „Na gut. Ich geb auf.“, lächelte er sie an, sodass sie schwach wurde und sich neben ihm fallen ließ. Er legte seinen Arm um sie und sie kuschelte sich an seine Seite. „Du?“, fragte Sara. „Hm?“, kam Lee etwas verschlafen entgegen. „Ich will was machen, mir is langweilig.“, sagte sie, worauf sie nach oben in seine Augen guckte. Kaum hatte sie das gesagt, gabs schon nen innigen Kuss von ihm. Sara bekam immer mehr Lust darauf seine Lippen auf ihren zu spüren. Sie wollte nie dieses Gefühl von Liebe verlieren, dass er ihr bei jeder Berührung übermittelte. Nach jedem Kuss wurden diese Berührungen wilder, die beiden verloren sich in der Welt in der Sam und Lou vorher waren. Die Welt in der alles beim Besten war, wo niemand sie störte (bei dem, was sie gerade taten*fg*). Nach einigen Minuten wildem rumgeknutsche flogen die Klamotten von den beiden durch Saras Zimmer. Aus Geknutsche wurde mehr und immer mehr, bis zum Sex...
~bei Sam und mir~
Kurz nachdem wir bei ihm angekommen waren ließ ich mich müde auf seinem Bett fallen. Ich kuschelte mich in die Decke und wäre am liebsten sofort eingeschlafen, wenn da nicht das Problem wäre, dass ich später noch nach Hause gehen musste. Ich bekam nicht viel davon mit, was gerade um mich herum geschah, ich war einfach zu müde. Meine Augen wurden immer schwerer, langsam vielen sie zu, doch sie sprangen sofort wieder das Sam sich auf mich vielen ließ. „Danke, das hab ich gebraucht.“, sagte ich etwas grimmig. „Oh, wer is denn da müde?“, grinste er mich an, während er sich auf die andere Bettseite fallen ließ. Ich drehte mich zu ihm um und kuschelte mich an seine Seite. Er versuchte unter die Decke zu krabbeln, aber ich ließ ihn nicht, nahm ihm entweder die Decke weg, oder schubste ihn zur Seite. „Du bist gemein.“, kam es von ihm nach weiteren Versuchen, worauf er sich umdrehte und sich nicht mehr für die Decke interessierte. Ich krabbelte etwas näher an ihn ran und legte mein Kinn auf seine Schulter, meine Arme klammerte ich dabei unter seine. „Nich beleidigt sein.“, jammerte ich ihn an. „Krieg ich was von der Decke ab?“ „Nö.“ „Na dann, sieh zu, wie du nach Hause kommst.“ „Zu Fuß is doch klar.“ „Ein so süßes Mädel wie du sollte nich alleine durch die dunklen Straßen von London gehen. Wer weiß, was da passiert. Hier laufen viele Verrückte durch die Gegend.“ „Macht nichts, das bin ich von meiner Mutters Arbeit gewohnt. Die arbeitet nämlich in Uchte, das is son kleines Städtchen, indem es einige Anstalten für Geistesgestörte gibt.“ „Du spinnst. Über so was macht man sich nicht lustig.“ „1. Ich weiß, dass ich spinne und 2. Das sollte eigentlich kein Scherz sein.“ „Oh mann! Wie konnt ich mich bloß in dich verknallen?!“, fragte er mehr sich als mich, während er sich zu mir umdrehte. „Sollte das jetzt in die Richtung eines Komplimentes gehen?“ „Weiß ich selber nicht.“ Über das musste ich jetzt selber erst mal nachdenken. Ich mein, könnte es sein, dass er mir damit andeuten wollte, dass ich nur eine kleine Schwärmerei war? Etwas nachdenklich stand ich
auf und verschwand im Bad. Was hatte er damit nur gemeint? Ich meine, wenn er mich nur verarschte, dann würde ich mir das selber nie verzeihen. Ich mochte ihn doch, er war so süß und einfühlsam, ein richtiger Gentleman. Er brachte mich immer zum Lachen, konnte mich trösten, wenn’s mir schlecht ging und küssen konnte er noch besser.*fg* Vielleicht war dieses Gefühl, das ich immer im Bauch hatte schon eine kleine Vorwarnung, aber warum ging es mir dann so gut, als wir bei Stu waren? Ich hatte doch diese süßen Teddybären im Bauch, die sich auch für mich und mein Glück mit Sam freuten. „Lou, alles in Ordnung?“, klopfte Sam an der Tür. „Ähm, nicht wirklich.“, antwortete ich, weil mir etwas klar wurde. „Is was schlimmes passiert?“ „Nee, eher etwas gutes.“ „Wie darf ich das jetzt deuten?“ „Ach, ich bin bloß schwanger.“ Ewig kam keine Antwort, also öffnete ich die Tür und als ich sah, wie er da stand musste ich lachen. Diese Augen, es sah wirklich so aus, als ob sie gleich rausflogen. Ich fing an zu lachen, ich konnte einfach nicht anders. „Was los? Das find ich jetzt überhaupt nicht lustig. Ich mein, ich denk du hast noch nie.“ Ich lachte immer noch, er schien zu sterben, wenn er nicht sofort von mir erfahren würde, von wem, und wie das passieren konnte. „Du scheinst auch alles zu glauben.“ Ich legte meine Arme um seinen Hals und man konnte sehen, dass ihm ein Stein vom Herzen gefallen ist. Sein Puls schien vor einigen Sekunden noch gerast zu haben, sein Herz pochte wie wild. Ich gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange und hoffte auf eine Reaktion. Ich konnte fühlen, dass sein Herz langsam wieder auf normal umschaltete. Vorsichtig umfasste er meine Hüfte und drückte mich fest an sich. „Sam? Tut mir Leid, wenn ich dich erschrocken habe. Aber ich konnte mich einfach nicht zurück halten. Ich schocke gerne Leute.“ „Kann man wohl sagen. Ich habe
wirklich gedacht, dass du schwanger bist, weil du ständig Wechsellaune hattest.“ „Das muss doch aber nicht gleich heißen, dass ich schwanger bin.“ „Bei meiner Tante wars auch so, das müssen die Hormone bei euch Frauen sein.“ „Hey, reiß dich mal zusammen!“ „Ja, ’Tschuldigung. Und was war jetzt wirklich los?“ „Mir ist was klar geworden.“ „Muss ich dich erst ausquetschen um zu erfahren, was los ist?“ „Versuchs doch, aber ich glaub wenn du das machst, dauerts noch länger...“ „Ja, und jetzt sags halt!“ „Nee, ich will dich ärgern.“, grinste ich und löste mich wieder von ihm. Eigentlich wollte ich wieder in sein Zimmer gehen, doch leider hielt er mich fest und zog mich an sich ran. Ein Dauergrinsen machte sich auf meinem Gesicht breit. Er gab mir einen kleinen Kuss, dadurch musste ich immer mehr grinsen. Er schien immer ungeduldiger zu werden, was mich noch mehr freute. „Wenns sein muss quetsch ich dich doch noch aus.“ Ich konnte nicht antworten, einfach nur strahlen. Er fing an mich etwas zu kitzeln, worauf ich immer wieder ansetzen wollte ihm zu sagen, was ich für ihn wirklich fühlte, doch irgendwie fand ich nicht die richtigen Worte. Klar da gab es drei bestimmte, aber es war nicht der richtige Zeitpunkt ihm die jetzt einfach so ins Gesicht zu werfen. „Lass mich kurz überlegen, dann sag ich’s dir, versprochen.“ „Was gibt’s denn da noch zu überlegen?“ „Weiß ich nich wirklich.“ „Na, dann kannstes ja jetzt sagen.“ „Ein Kompromiss, du bringst mich jetzt nach Hause und dann erzähl ich’s dir unterwegs. Einverstanden?“ „Nur, wenn’s was gutes ist.“ „Sagen wir so, schlecht ist es nicht. Na gut, okay, ich geb zu es ist geil!“, fing ich an zu lachen. „Okay, jetzt will ich’s erst recht wissen. Also, hol deine Jacke, ich bring dich nach Hause.“ Ich fing an zu lachen und folgte ihm nach unten. Er schnappte sich seine Jacke und die Autoschlüssel, während ich meine Jacke noch suchte. „Hast du meine Jacke gesehen?“ „Jup, die liegt auf meinem Bett.“ „Damit kommst du aber früh raus. Ich bin gleich wieder da.“ Ich rannte so schnell ich konnte nach oben, auf den dunklen Flur, wodurch ich über einen Schuh stolperte. „Verdammt!“, fluchte ich leise. Das tat höllisch weh. Ich ging in sein Zimmer schnappte mir die Jacke, rannte wieder nach unten, zog sie mir an und verschwand dann nach draußen zu Sam, der schon kurz vor dem Auto stand. „Warte ma noch ne Sekunde.“, sagte ich, bevor er mir die Tür öffnen wollte. „Was denn jetzt noch, ich will wissen was los is, also einsteigen?!“ „Ich liebe dich.“ So jetzt ist es raus! Das hast du gut gemacht Lou, war doch gar nicht so schwer, lobte ich mich selber. Sam guckte mich an, als ob ich ein Geist wäre. Langsam machte sich ein Grinsen auf seinem Gesicht breit. Ich selber wusste jetzt nicht, ob er es ernst meinte, oder sich eher über mich lustig machte. „Einsteigen.“, kam es dann aus seinem Mund. Was?! Mehr hat er nicht zu sagen? Bin ich ihm etwas doch egal? Er drehte sich um öffnete die Tür und ging dann weiter zur Fahrerseite, machte die Tür auf und setzte sich rein. Immer noch etwas verdattert, auf seine Reaktion, ließ ich mich im Sitz seines Jeeps fallen. Kaum saß ich, wurde ich mit Küssen überhäuft. Er meinte es doch ernst mit mir. Ich hätte am liebsten diese drei Worte schon früher zu ihm gesagt, vielleicht hätte ich dann länger mehr von ihm gehabt. „Ich liebe dich.“, kam es jetzt auch von ihm. Ich strahlte, was anderes konnte ich auch nicht. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie ich die beiden Wochen, wo die 10 auf Tournee sind, aushalten sollte.
Sam ließ von mir ab und startete den Motor. Ich schaltete das Radio an. Es lief gerade Alicia Keys. Das Lied was kam, liebte ich. Ich hatte es schon oft gehört und die Strophen, passten gerade, zu diesem Moment. Ich fing leise an mit zu singen:
When I look into your eyes, than I realize, all I need is you in my life, all I need is you in my life. Couse I never felt this way about lovin’. No, never felt so good. Baby, never felt this way about lovin, it feels so good.
Sam war wirklich, dass was mich glücklich machte. Er war das einzige, was ich brauchte um zu Leben. Durch ihn habe ich gelernt, was liebe bedeutet...
Reepa hatte am nächsten Tag noch nen relativ guten Abend mit Steffi, die beiden kamen sogar noch am gleichen Tag zusammen. Als die Jungs auf Tour waren, habe ich Sam immer sehr vermisst, immerhin habe ich an dem Abend, vor der Abreise noch mit ihm geschlafen...ich hatte mich wirklich überwunden. Und es war sogar schön.*löl*Wir telefonierten jeden Tag miteinander, ich dachte immer an ihn und er auch an mich. Die andern Mädels vermissten ihr Jungs natürlich auch bis ins letzte. Als die Jungs dann nach 2 unendlich Wochen zurück kamen, verbrachte ich die letzte Woche nur mit ihnen, außer die Abende, denn da war ich immer bei der Familie, mich verabschieden und so. Außer den letzten Abend, da war ich mit Sam alleine. Wir ließen das letzte Jahr noch mal Revue passieren und machten uns aus, wie das mit uns beiden weiter geht, wenn ich wieder in Deutschland bin...
ENDE
Signatur

Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!
Es gibt etwas gutes in der Welt
und dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Lieb euch meine Mädels hoffe ihr vergisst mich nie, ich vergesse euch auch nie!
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