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CrazyBecca ...
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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


so des is zwar ned meine aber sie ist in diesem Forum auf ich weis ned welcher seite und ich finde die ja echt gut.
Hoffe es ist ok wenn ich diese hier poste.


Also die ist von der Lou (war Rangerover) vllt kennt sie ja auch nocheiner von euch war ne ganz nette.



AUSTAUSCHJAHR IN LONDON

1ster teil:
Da liegen sie. Die AFS-Papiere. In diesem Brief steht, ob ich nach England für ein Austausch Jahr kann oder nicht. Ich trau mich gar nicht sie zu öffnen. Was ist wenn es eine Absage ist, oder vielleicht würde auch gar nicht nach England gehen, sondern in irgend ein Land am Arsch der Welt... Sandra, meine große Schwester, meint nur:„Nun mach schon! Öffne dieses dumme Teil von Brief! Spann mich nicht auf die Folter, öffne ihn endlich.“ „Ja ja ich mach ja schon...“. Oh mein Gott, das grinsen in meinem Gesicht wurde immer größer und größer, beim Durchlesen des Briefes. Ich lies vor: „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass sie bla, bla, bla .... Wir können Ihnen mit hoffendlicher Zufriedenheit sagen, dass sie für ein ganzes Jahr als Austauschschüler nach England fahren können. Ihr Abreisetermin bla, bla ,bla...”
„Mum, Dad, Tom! Ich hab’s geschafft. Ich flieg für ein Jahr nach England.“ Meine Schwester umarmte mich sofort und sagte mir: „Herzlichen Glückwunsch Lou!“ Lou, so nennen mich alle, das ist die Abkürzung für Louisa.
Nach und nach kamen auch meine Eltern und mein älterer Bruder in die Küche. Alle freuten sich für mich, bis auf mein Bruder, denn lässt mich nur ungern gehen. Er ist ja nicht einmal davon begeistert, wenn ich mit anderen Jungs rummache... aber das ist nur Nebensache.
Ich hätte vor Freude heulen können, aber ich konnte mich gerade noch zurück halten. Ich griff zum Telefon und rief meine Freundin, Daniela, an, da sie sich auch für ein Austauschjahr in England beworben hatte.
„Hallo?“ „Hallo, Frau Mälitz. Ist Daniela da?“ „Ja, warte einen kleinen Augenblick.“

~ eine Minute später ~
„Hallo?“ „Ich hab’s geschafft, ich habs geschafft! Ich flieg nach England!“ „Das ist jetzt ein schlechter Witz, oder? Bitte Lou, sag mir das, das ein Witz ist!“ „Absolut nicht! Sag mir jetzt aber nicht, dass du es nicht geschaffen hast.“ „Muss ich aber leider, ich fliege dafür nach Australien. Allerdings, muss ich dazu noch sagen, dass es nur für ein halbes Jahr ist. Wenn du Blazin’ Squad triffst dann grüß sie von mir.“ „Nein, du fliegst nach Australien?! Das ist sooooo weit von England entfernt. Aber, falls ich die Jungs treffen sollte, grüß ich sie natürlich von dir. Wobei man bedenken muss, dass ich noch nie so viel Glück hatte, dass ich jemand “Besonderes“ treffe. Du musst mir aber dann auch versprechen, dass wenn du Abourigenies triffst, dass du sie von mir grüßt.“ Wir fingen beide an zu lachen. „ Ich versuch es“, meinte Danie nach ihrem Lachkrampf. „Hast du schon die Papiere, wo du hingehst?“ „Ähm, da hab ich noch gar nicht nachgeguckt... kleinen Moment. Wow, London. Damit hätt ich jetzt am wenigsten gerechnet. Und du?“ „Bowrerville, frage mich bloß nicht wo das liegt. Nach meinen Einschätzungen, hatte ich jetzt schon so viel Glück, das es wahrscheinlich irgendwo im Busch liegt.“ Wir lachten wieder.

~drei Wochen später~
Rrrrrr Rrrrrr Rrrrr. Och nö. Ich will noch nicht aufstehen. „Komm schon Louisa wach auf! Heute geht’s los nach England!“, sagte ich zu mir selbst. Mit verklebten Augen schaffte ich es gerade so aufzustehen. Sandra und Tom, meine älteren Geschwister, drückten mich noch ein Mal ganz fest, bevor sie zur Arbeit und zur Schule mussten. Sie konnten leider nicht mit zum Flughafen kommen. Dann wird der Abschied wenigstens nicht so schwer.
Nachdem die Beiden weg waren, machte ich mich fertig. Frühstückte und packte noch ein paar Sachen in meinen Koffer. Dann rief meine Mutter: „Hast du alle Sachen Lou, die Mitbringsel für deine Gastfamilie, deine Hosen, die Unterwäsche, die Socken...?“ „Ja Mama hab ich!“, rief ich genervt. Das fragte sie mich nämlich ständig seit gestern Mittag.
Wir fuhren los zum Flughafen, wo ich zum letzten mal für ein ganzes Jahr meine Freundin sah, sie fliegt erst zwei Tage später los.
Am Flughafen vielen wir uns in die Arme und wir beide fingen an zu weinen. Bis Danie sagte: „Hör auf zu weinen, man könnte nie glauben, dass du schon 17 bist.“. Dazu konnte ich nur sagen: „Dann hör du doch auf zu weinen, bei dir würde man dann auch nicht denken können, dass du schon fast 17 bist.“ Komischer weise, mussten wir schon wieder anfangen zu lachen. „Ich hab dir doch gesagt, dass du die Jungs von mir grüßen solltest, wenn du sie mal triffst, erinnerst du dich?“ „Ja na klar“ „ Grüß sie bitte nicht von mir, das wäre glaub ich etwas peinlich, immerhin bin ich nicht mehr 10... Gib ihnen lieber diesen Brief von mir, ich weiß das ist schlimmer als ein Gruß, aber was solls...“ ich musste schon wieder anfangen zu lachen. Bis mein Flug aufgerufen wurde, ich verabschiedete mich noch bei meinen Eltern, und ging dann auch schon los...


~im Flugzeug~
Ich hab nur gedacht, jetzt nicht wieder anfangen zu heulen, das wäre wohl ein bisschen peinlich...
Ich setzte mich neben ein Mädchen, dass ungefähr genauso alt ist wie ich. Sie fragte mich, ob es mir gut gehe, da ich so verheult im Gesicht aussah. Natürlich antwortete ich: „Nein, ich hab mich nur bei meiner besten Freundin und meinen Eltern verabschiedet, da ich für ein Jahr nach England fahre bzw. fliege. Und, wahrscheinlich auch ein bisschen, weil ich zum ersten Mal fliege.“ „Also, wenn man das so sieht, hätt ich mir das denken können, denn bei meinem ersten Flug sah ich, glaube ich, auch so aus. Ich heiße übrigens Jenny.“ Ich lächelte ein bisschen. „Ich bin Lou. Das ist die Abküzung für Louisa.“ Wir kamen immer mehr ins Gespräch... Bis die Saftschuppsen (die Stewardessen, wie mein Bruder sie immer nennt) die ganzen Rettungsteile erklärten, dabei bekam ich irgendwie immer mehr Angst, aber egal. Jenny meinte, dass ich, wenn wir in der Luft sind, nicht mehr soviel Angst haben werde. Was sich dann auch als wahr erstellte. Denn beim Start der Maschine, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten vor lachen. Ich kicherte einfach drauf los, warum wusste ich eigentlich nicht. Daher konnte ich Jenny auch nicht antworten, auf ihre Frage, warum ich denn lache. Nach ein paar Sekunden musste sie dann auch mit lachen. Die Leute hinter uns und vor uns fingen schon an zu meckern, aber das krazte uns kein bisschen, wir lachten einfach weiter.





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CrazyBecca ...
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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


~während des Fluges~
Jenny und ich hatten uns so gut unterhalten, dass ich herausfand, dass sie mit ihren Eltern vor ein paar Jahren nach England zog und sie in der selben Straße wohnte, wo mein Zuhause für ein Jahr sein wird. Außerdem war sie auch ein riesen großer Fan von Blazin’ Squad, wie ich. Sie meinte auch, dass die Tante, der Onkel und die beiden Cousinen von Ollie irgendwo in der Nähe von uns wohnten. Was mich natürlich auf total falsche gedanken brachte. Ich malte mir aus, wie es wohl sein würde, wenn ich die Jungs wirklich in England treffen würde. So ging das die ganze Zeit, sodass Jenny und ich, uns den Rest des Fluges nicht mehr unterhielten.

~10 min. vor der Landung~
Ich fragte Jenny noch nach ihrer Telefonnummer und ihrer genauen Adresse. Sie schrieb mir alles schnell auf, und dann landete auch schon die Maschiene in London/Stansted. Wir blieben die ganze Zeit noch zusammen, bis sie ihre Eltern sah. Jenny stellte mich noch ihren Eltern vor, da ich meine Familie noch nicht gesehen habe. Ich dachte mir, dass sie ein Schild oder so etwas hatten, da sie ja wussten, dass ich keine Fotos von ihnen habe, sie allerdings von mir.
Nach ungefähr 5 weiteren unendlichen Minuten. Konnte wir unseren Augen nicht trauen. Durch die Drehtür kam eine Familie durch, ein Mann um die 40, eine Frau, die ungefähr 36 war mit ihren beiden Töchtern im Schlepptau, und dann kam noch jemand hinterher, der absolut so wie Ollie aussah. Die beiden Mädchen hielten ein Plakat auf dem stand: WELCOME IN LONDON LOUISA!
Vor Verwunderung, drehte ich mich erst ein Mal um, ob da nicht jemand anderes gemeint sein könnte, denn ich hätte nie gedacht, dass das meine Familie sein könnte, aber sie kamen immer mehr auf mich zu.
Die Augen, von mir und Jenny wurden immer größer. Bis mich dann die Frau fragte: „Are you Louisa?“ Mir blieb die Stimme weg, erst nach ein paar Sekunden konnte ich antworten „Yes, I am.“ Damit war Jenny und mir klar, das ist meine Gastfamilie! Ich umarmte alle, zur Begrüßung. Zum Schluss stellte mir meine Gasmutter Ollie vor, sie sagte er sei ihr Neffe, dazu sagte sie dann noch, das er nur hier ist, weil er so ein großes Auto habe, wegen meinen Koffern. Ich umarmte ihn und dachte dabei: „Oh shit! So viel Glück auf ein Mal hatte ich noch nie! Ich habe einen der Blazer als Cousin. WOW!“
Jenny räusperte sich kurz und ich stellte sie meiner Gastfamilie vor. Wir verabschiedeten uns gegenseitig, und dann ging ich auch schon.

~auf dem Weg nach Hause~
Ich saß auf dem Beifahrersitz neben Ollie. Hinter mir meine beiden Gastschwestern, sie waren ungefähr 10 und 14. Sie fragten mich nach allem möglichen aus, nach Deutschland, meinen Hobbies, meiner Familie und so weiter. Es hat mir richtig Spaß gemacht mich mit ihnen zu unterhalten. Im Hintergrund war Musik zu hören, die UKCharts. Bei den letzten 3en, machte er erst mal etwas lauter. Plötzlich waren alle leise. Der Moderator kommentierte: „Platz 3 – Anastacia, Platz2 – Natasha Bedingfield. Und die neue Nummer 1 ist BLAZIN’ SQUAD mit HERE 4 ONE!!!“ (das ganze natürlich in englisch). Ollie griff sofort zu seinem Handy und fluchte ein Bisschen, als am anderen Ende ewig niemand ran geht. Dann endlich: „Hey Flava! Sind die anderen Jungs bei dir?... Dann mach mal den Lautsprecher an...“ „Hey Freek! Was gibt’s neues?“ „Habt ihr heute schon mal die UKCharts gehört?“ „Nein, bis jetzt noch nicht. Wieso, gibt’s was neues?“ „Kann mal wohl sagen, wir sind vor Anastacia und Natasha Bedingfield auf Platz 1 gelandet!“ Aus dem Handy von Ollie hörte man nur irgendwelches grölen, obwohl ich mir denken konnte wieso. Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen. Ollie unterhielt sich noch ein bisschen mit den Jungs, worum es ging, bekam ich allerdings nicht mit, da ich müde war.
Als er auflegte sagte er, dass wir noch einen kleinen Umweg machen müssen. Nach einigen Minuten Stille fragten mich meine “neuen“ Schwestern, was für Musik ich den so höre. Ich antwortete: „Eigentlich alles mögliche, aber am liebsten D-12, Papa Roach und Blaz...Jay-Z.“
Oh mein Gott fast hätt ich doch glatt Blazin’ Squad gesagt. Das wär peinlich geworden, wenn Ollie wüsste, dass ich Blazin’ Squad – Fan bin. Und als, ob ich’s hätte wissen müssen, fragte Ollie mich ob ich denn Blazin’ Squad kenne. Nur nichts falsches sagen, nur nichts falsches sagen! „Ja, ich hab schon so einige Songs gehört, is gar nicht so schlecht, die Musik.“ Puh, da hab ich gerade noch so die Kurve gekriegt.
Den Rest der Fahrt haben wir uns nicht mehr unterhalten, bis wir dann bei einem abgelegenem Haus angelangt sind. Es sah aus wie irgendetwas wichtiges. Als, wir dann in dem Gebäude waren, stellte es sich wirklich für wichtig raus. Wir gingen in den dritten Stock durch eine Tür und hinter Tür war kaum zu glauben Blazin’ Squad. Dieses mal musste ich mich wirklich mit dem Grinsen zurückhalten. Ollie stellte mich allen vor. Und sie sahen in echt noch besser aus als im Fernseher und auf Postern. Ich war total schüchtern, aber ich dachte dieses mal musste ich mich einfach zusammenreißen. Kaum haben sich meine beiden Geschwister es auf den Schößen der Jungs bequem gemacht, meinte der Manager, dass er gleich wieder gehen kann, der PC sei abgestürzt, sodass er Ollie nicht das geben konnten, was er brauchte. Da erinnerten sich meine Schwestern an das Gespräch im Auto, dass eines meiner Hobbies PCs auseinander nehmen und wieder zusammen setzen sei. Sie sprachen es natürlich an, der Manager fragte mich ob das denn stimmte und ich bejahte das ganze dummer weise auch noch, sodass er mich fragte, ob ich nicht gucken könnte was damit nicht stimme. Zu mir selber meinte ich nur: „ Super Lou, das hast du wieder toll gemacht! Verdammt wie kann man nur so blöd sein. Jetzt steh ich doch wie ein Loser da...!“
Der Manager zeigte mir den Computer und ich schaute mir einfach alles an, schaute ein mal hier, drehte dort und fertig. „Jetzt müsste er eigentlich wieder funktionieren, und das was drauf war, müsste immer noch drauf sein.“ Da er wieder funktionierte konnte ich wieder zu meiner Familie gehen. Dadurch das es relativ warm war, zog ich meinen Pullover aus. Auf meinem T-Shirt darunter stand: Türken können länger!
Da wollten natürlich alle wissen was es bedeutet. Ich wusste nich wie ich es sagen sollte, da ich ja wusste, dass Mus zum Teil Türke ist. Außerdem waren Lucy und Mary, meine beiden Schwestern, mit im Zimmer. Die ich erst mal rausschicken musste. Als sie draußen waren, erklärte ich es allen, natürlich schauten sofort alle auf Mus, der mich dann noch fragte, ob ich ihn damit meine. Meine Antwort war natürlich super scheinheilig: „Keine Ahnung, wenn du Türkisch bist..., vielleicht.“ Außerdem fragte Marcel mich noch: „Warum mussten die beiden Mädels raus?“ „Ist doch klar, sie sind zu jung für so was“, meinte ich lächelnd. Sam prustete plötzlich los, warum hat keiner so wirklich verstanden.
Wir haben uns alle noch gut unterhalten. Endlich wollten wir dann nach Hause, ich war so müde von dem Flug und dem restlichen hin und her. Die Jungs wollten dann auch nach Hause. Lucy und Mary wollten bei Mus, Sam und Stu mitfahren, weshalb mich mein Gastvater bat bei den Mädchen mitzufahren, damit sie den Jungs nicht zu sehr auf den Senkel gehen. Da ich mich vorher mit Sam so gut verstanden hatte, sagte ich doch glatt nicht nein.





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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


~auf dem Weg nach Hause~
Im Auto saß Mary dann vorne neben Mus und Stu fuhr. Demnach saßen Lucy Sam und ich hinten. Sam bestand darauf neben mir zu sitzen, da Lucy es liebte ihn abzukitzeln.
Sam und ich unterhielten uns, bis Lucy, die jüngere von den beiden Mädchen, langweilig wurde. Ich hab mir gedacht, ich sehe was, was du nicht siehst, wäre ein tolles Spiel. Was sich dann aber nach den ersten 4 Runden als langweilig herausstellte. Drei Minuten später sagte Mary irgendwas zu Lucy, was ich nicht verstand, da ich mich diesmal mit Stu unterhielt. Als Lucy dann anfing mich abzukitzeln, konnte ich mir dann schon denken, was Mary zu ihr sagte. Ich selber kitzelte Lucy ab. Worauf Sam grinsend meinte: „Ich sag ja neben einer von denen sollte man nicht sitzen.“ „Haha wie witzig...“, antwortete ich nur und fing an ihn abzukitzeln. Das ging die ganze Fahrt so weiter, bis wir dann glücklicher Weise ankamen, ich machte mir nämlich schon fast in die Hose vor lachen. Als wir gerade ausstiegen viel mir ein, dass ich den Jungs doch etwas von Danie geben sollte, wenn ich sie treffen sollte. „Hey, wartet doch noch mal kurz... In Deutschland, habe ich eine Freundin, die ein riesen Fan von euch ist. Sie hat mir etwas gegeben, was ich euch geben sollte, wenn ich euch einmal treffe, was ja jetzt auch der Fall ist.“, sagte ich einfach nur grinsend. Die Jungs haben das auch etwas lustig gefunden, glaub ich, zumindest sahen sie so aus. Ich überreichte den Brief an Ollie, der ihn grinsend wegsteckte.


~im Haus~
„Endlich!“, dachte ich nur. Meine Mutter zeigte mir mein Zimmer und natürlich das restliche Haus. Ich blieb erst mal für eine Stunde in meinem Zimmer, wo ich meine ganzen Sachen auspackte und etwas döste. Später am Abend ging ich noch in die Wohnstube, setzte mich zu meiner Familie und überreichte die Mitbringsel aus Deutschland, die ich für sie mitgebracht hatte. Ich fragte noch, ob ich nicht zu Hause und bei Danie anrufen durfte. „Ja, natürlich kannst du das machen... sie warten bestimmt schon sehnsüchtig auf einen Anruf.“, antworteten sie.
Also rief ich als erstes meine Eltern und meine Geschwister an. Das erste was mein Bruder fragte: „Hast du schon irgendwelche Jungs kenngelernt?“ Da ich wusste wie mein Bruder reagieren würde, wenn ich ja sagen würde, antwortete ich nur: „Nein, bis jetzt noch nicht, und ich werde mich auch zurückhalten, da ich ja weiß, dass den einen oder anderen zusammen schlagen würdest, wenn er mir etwas antun würde.“ So ging das Gespräch dann ungefähr eine halbe Stunde weiter... Danach rief ich Danie an:
„Hallo?“ „Hey Danie! Ich bins Lou.“, rief ich ins Telefon. „Lou! Oh mein Gott, du glaubst gar nicht was heute in der Schule passiert ist. Du kennst doch Markus aus der D-Klasse noch, oder? Er hat mich gefragt, ob ich nicht morgen mit im in Kino gehen würde... EIN TRAUM IST WAHR GEWORDEN!“ „Das ist ein Witz, oder? Der sieht aber auch gut aus. J Ich kann dir allerdings hiermit sagen, dass das nicht der einzige Traum ist, der wahr geworden ist. Ich habe, ob du’s glaubst nicht BS getroffen! Also, du weißt schon wen ich mit BS meine...“ „Ähm... nein weiß ich nicht, oder vielleicht doch... du meinst doch nicht etwa Blazin’ Squad?!“ „Doch die meine ich, ich kann halt nicht den ganzen Namen sagen, weil meine Familie neben mir sitzt, und das wäre schon ein bisschen peinlich, wenn sie den vollen Namen hören würden. Dann wüssten sie ja auch schon worum es sich handelt... Peinlich, peinlich. J“ „Blazin’ Squad, du weißt doch das ich dir das jetzt nicht glaube. Ich mein, dann müsstest du denen ja auch meinen Brief gegeben haben, und das wär einfach mehr als Peinlichkeit! Die lachen sich doch bestimmt gerade darüber kaputt...“ „Jep, das machen sie wohl gerade. Und ich muss dir sagen, dass der Neffe, also mein Cousin, Ollie ist. Er hat mich halt vom Flughafen mit meiner Gastfamilie abgeholt, weil er ein großes Auto hat, wegen meinem Gepäck....“ Ich erzählte superlange weiter und ließ kein bisschen aus.

Dieses Mal gibt es viel, dass heißt einfach zurück lehnen und lesen...
6ter teil:
~am nächsten Tag~
Ich hab gedacht, dass ich das alles nur geträumt habe, aber als durch irgendwelchen Lärm wach wurde, war mir klar, dass ich wirklich in London bin und Ollie als Cousin habe. Da ich wissen wollte, was da draußen auf dem Flur los war musste ich wohl oder übel aufstehen. Auf dem Flur waren Lucy und Mary zusehen, die von Tommy und Chris gejagt wurden. Blieben dann aber alle auf einem Schlag stehen, sodass sie zusammen knallten. Ich hab mich vor lachen nicht mehr einkriegen können. Die ganze Zeit hab ich gelacht, als ich mich dann wieder ein bekommen habe ging ich runter. Meine Eltern waren nicht zu Hause, da sie arbeiten mussten, deshalb waren auch die Jungs da, sie haben die ganze Zeit auf Mary und Lucy aufgepasst während ich schlief. Ich setzte mich in die Küche und da war dann halt Sam mit Ollie, die an irgendwas rümtüfftelten. „Guten Morgen! Auch schon wach? Frühstück gibt’s wenn Sam sich für die richtigen Zutaten entschieden hat.“ „Wie für die richtigen Zutaten? Was solls denn werden?“ Sam: „Eigentlich Pfannkuchen, weil die beiden jüngsten in diesem Haus das haben wollten. Aber irgendwie hab ich keine Peilung, was die Zutaten waren.“ „Oh man. So ist das, wenn Männer am Herd stehen. Lass mich mal ran. Also, wir brauchen Eier, Mehl, Milch, Zucker, Zitronensaft, Backpulver... und jetzt nur noch ’ne heiße Pfanne mit Öl.“ „Da siehst du’s Sam, was hab ich dir gesagt?!“ „Nu markier mal nicht den großen, immerhin hattest du selber keine Ahnung.“ „Aber ich hab dir gesagt, dass wir lieber ein Kochbuch suchen sollten.“ So ging das dann die ganze Zeit. Als Tommy und Chris mit den Mädchen in die Küche kamen, konnte ich mich nicht zurückhalten vor lachen. Chris und Tommy wurden immer röter im Gesicht. Und ich lachte bis mir jemand schließlich auf den Hintern haute. „Hey das tut weh! Das findest du jetzt wohl witzig, oder? Ich find’s nicht mal halb so toll.“ Trotzdem machte Lucy weiter und lachte dabei. „Wo habt ihr eigentlich den Rest gelassen?“ „Der ist in der Wohnstube und guckt ein Fußballspiel. Ich glaube Arsenal London gegen irgendein deutsches Team... keine Ahnung“ „Ihr kommt doch jetzt auch alleine mit mir klar, oder?“, meinte ich grinsend. „Sag bloß du stehst auf Fußball. So was hab ich noch nie gesehen, ein Mädchen, dass sich für Fußball interessiert, wow.“, sagt Chris.
In der Stube saßen dann Lee, Marcel, Mus, Jay, Stu und James, spannend auf den Fernseher guckend. Als ich ins Zimmer kam, fingen alle an zu grinsen, bis auf Lee. „Was geht denn jetzt ab?“ „Ach is nur so interessant, was ihr so über uns denkt.“, meinte James immer noch grinsend. „Wie, wer denkt was über wen?“, sagte ich verwirrt. „Deine Freundin Danie und du über uns, wir glauben zumindest das es da auch um dich geht. Wir haben zwar nicht alles verstanden, da das alles in 4 verschiedenen Sprachen ist, aber dadurch das Mus’ Mum aus Italien ist, wir alle in der Schule Französisch hatten, Chris kann Deutsch ein bisschen und ein Teil ist ja auch in Englisch konnten wir doch einiges verstehen. Immer noch war ich verwirrt, aber als Lee auch anfing zu grinsen und mit einem Zettel wedelte konnte ich mir schon denken, worum es ging. Danie musste mir einen falschen Brief gegeben haben. „Oh, oh! Das hat nichts gutes zu bedeuten, nicht das, das einer unserer schwärmerei Briefe ist.“
Nach einer kurzen Denkpause stürmte ich sofort auf Lee zu und versuchte im den Brief zu entwenden, was leider nicht auf anhieb klappte. Nach ungefähr drei Minuten “kämpfen“ hab ich es dann doch geschafft. Und was in dem Brief stand, hielt mir den Atem... Das waren alle unsere schwärmerein, die wir beide untereinander immer austauschten. Glücklicher weise, war heute Samstag, dass heißt, das Danie wach sein müsste. Ich griff zum Telefon, wählte die Nummer und nach ewigem Tuten, fing ich ein bisschen an zu fluchen, da am anderen Ende niemand ranging. Als Danies Stimme erklang rief ich nur: „ Sag mal bist du noch ganz Takko? Ich hab hier gerade den Brief von dir an die Jungs in der Hand. Weißt du eigentlich, dass das der Brief ist, den wir in verschiedenen Sprachen geschrieben haben? Die lachen sich grade einen, die hören gar nicht mehr auf zu grinsen. Das ist die reinste Demütigung.“ „Nu bleib mal ganz locker. Was ist denn jetzt genau passiert?“ Ich erklärte ihr alles und sie war total baff. „Woher, wenn ich mal fragen darf, weißt du dass die sich nicht mehr einkriegen vor lachen?“ „Weil die hier gerade in der Wohnstube sitzen und sich ein Fußballspiel reinziehen. Na ja zumindest 6 von ihnen. Die anderen vier sind in der Küche mit Lucy und Mary, meinen beiden Schwestern.“ Wir unterhielten uns weiter, ich ging allerdings in die Küche, da ich das Grinsen der Jungs nicht mehr ertragen konnte. Da wars dann aber auch nicht besser, da wollte der Rest nämlich wissen, was los sei. Ich zeigte den Brief und natürlich fingen auch sie an zu grinsen. Besonders Sam und Chris, denn über die beiden stand ja am meisten drin. Also, ging ich nach oben und telefonierte im meinem Zimmer noch weitere lange 10 Minuten mit Danie. Kurz nach dem ich aufgelegt hatte, klopfte es und Sam stand in der Tür. Ich hätte im Boden versinken können. Er selber musste natürlich wieder anfangen zu grinsen. Irgendwie konnte ich mir dann auch ein Grinsen nicht verkneifen. Er kam rein und setzte sich mit auf das Bett. Er fing an von dem Brief zu reden, dadurch wurde mein Gesicht irgendwie immer röter, fühlte ich. Ich hab versucht das ganze so zu erklären, als ob es nur ein riesen Versehen war, aber ich konnte merken, das er mir das nicht glaubte, was ich ihm auf den Tisch setzte. Wegen irgendetwas musste er dann loslachen: „Du weißt schon, dass ich dir das alles nicht glaube. Ich mein, dafür können wir dann doch ganz gut Französisch und diese ganzen Sprachen...“ „Du musst es mir ja nicht glauben, wenn du nicht willst.... Okay ja das was ich eben gesagt habe, war gelogen. Aber ihr habt doch nicht wirklich alles verstanden, was in dem Brief steht, oder?“ „Also, wenn du’s so wissen willst. Verstanden haben wir einen großen Teil, besonders den Teil über Chris und mich. Denn das war ja der englische Teil. Aber mach dir da mal keinen Kopf drum, so schlecht siehst du auch nicht aus.“ „Oh shit! Das is peinlich...“, sagte ich grinsend mit rotem Kopf. In Gedanken: „Hey Moment Mal, hat er gerade gesagt, dass ich auch nicht schlecht aussehe? Mag er mich etwa etwas mehr??? Hm, darüber sollte ich jetzt wohl nachdenken...“ Und er musste schon wieder lachen... Ich hätte immer mehr versinken können, was allerdings nicht gehen konnte, da ich ja schon völlig unter der Decke lag. Was ihm wiederum auffiel, sonst hätte er mich wahrscheinlich nicht vorgeholt. Als ich sein Gesicht sah, musste ich einfach mit lachen. Als mein Lachkrampf endlich vorüber war, sah ich ihm tief in die Augen und dachte nach, was gerade in den Köpfen der anderen wohl losging nach diesem Brief. „Sag mal Sam, was denken eigentlich die anderen darüber?“ „Die haben sich gestern nicht mehr eingekriegt vor grinsen. Immer wenn sie sich über dem gelaufen sind haben wir wieder angefangen zu lachen. Bis auf Lee, denn der war gestern irgendwie den ganzen Abend am Telefon, seiner Mutter geht es wohl nicht so gut, aber er hat ja inzwischen den Brief auch schon gelesen.“ „Na super, das wird ja immer besser.“, meinte ich schmollend. „Weißt du wer den Brief jetzt hat, ich würd mir den gerne noch mal angucken.“ „Oh nein, das kannst du aber ganz schnell vergessen, den Brief habe ich, und den bekommt keiner mehr in die Hände.“, sagte ich bitter. „Das wollen wir erst mal sehen“, meinte er grinsend. Er kam immer mehr auf mich zu, schaute dabei die ganze Zeit in meine Augen und ich dachte, was wird das jetzt?! Er war schon ziemlich nahe dran, dass was ich dachte, passierte allerdings nicht, denn er griff hinter meinen Rücken, und holte den Brief vor, grinste mich dumm an und lief weg. Ich konnte mich gerade noch mit dem Schreien zusammen reißen, lief im aber dann sofort hinterher. Unten angekommen, saßen alle schon am Küchentisch. Sie scheinen es nicht mitbekommen zu haben, dass Sam den Brief schon wieder hat. Ich setzte mich neben ihm und guckte ihn grimmig an....





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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


~beim Frühstück~
Die Jungs unterhielten sich am meisten über das Fußballspiel und fragten mich ab und zu wie FC Bayern-München denn so in Deutschland sei. Ich hatte mich allerdings die meiste Zeit mit Sam gestritten, da er den Brief nicht rausrücken wollte. Ich wusste allerdings, dass er in seiner Hose steckte.
„Was machen wir denn dann eigentlich zum Mittag? Ich mein, der Kühlschrank ist leer.“, fragte Tommy. „So lange es für mich vegetarisch ausfällt, ist es mir relativ egal.“, sagte ich. „Wieso vegetarisch? Sag bloß du ist kein Fleisch... Ich mein, wie kannst du ohne Fleisch leben? Das geht doch gar nicht.“, meinte Marcel dazu. „Doch das geht, ich mach das jetzt schon seit meinem 8ten Lebensjahr und inzwischen, bin ich schon fast 18 Jahre alt. Also, wie man sieht geht das.“ Jay: „Okay Leute Pizza Hut oder McDonalds?“ Einstimmig rufen alle: „Pizza Hut! Und davor können wir dir noch ein bisschen London zeigen, danach natürlich auch.“ „Okay, wenn ihr so denkt meinetwegen.“ Ollie: „Jetzt gehen sich alle Mädchen, die noch im Schlafanzug sind umziehen. Also Lee... ach nein, du bist ja schon umgezogen“ Alle fingen an zu lachen.
Während ich mich anzog, fiel mir ein was vor dem Frühstück passiert ist. Oh man ich hätt mich doch fast mit Sam geküsst. Ich bin ein richtiger Volltrottel. Hoffentlich, hat er den Brief schon vergessen, dann kann ich den ihm wenigstens aus der Hose nehmen...

Auf dem Weg nach draußen, achtete ich immer darauf, dass ich hinter Sam ging, und in einem günstigen Moment, konnte ich ihm den Brief aus der Hose ziehen, was er dann trotzdem mit bekam. Aber der Brief war in meinen Händen, das bedeutete, dass ich ihn zerreißen konnte, was ich dann auch tat. Und das mit großem Vergnügen. J
Im Auto sprach er dann erst mal kein Wort mehr mit mir, sah mich auch kein bisschen an. Wahrscheinlich ging ihm das gleiche durch den Kopf wie mir, wir hätten uns fast geküsst.

~in der Stadt~
Auch in der Stadt unterhielten wir uns eine ganze Weile nicht, bis er mich letztendlich zur Seite zog. Natürlich ging es um das Thema Brief und der Kuss der fast was geworden wäre... Das Gespräch ging sehr lange, um genau zu sein bis wir wieder zu Hause waren und selbst dort ging es noch lange so weiter. In meinem Zimmer war dann endlich ein Thema Wechsel. Ich war richtig happy, das es endlich nicht mehr um diese Themen ging. Wir haben uns weiter um alles mögliche unterhalten z.B.: Auf welche Schule ich denn dann gehen werde. Und mit erstaunen stellte ich dann fest, das er auf der selben Schule war. Wir gingen dann runter und die Jungs tüfftelten dann an einer Liste rum, worin stand, welche Lehrer die reinste Folter sind und welche ganz okay sind. Bis meine Eltern dann gegen um 6 nach Hause kamen. Dann gingen sie nämlich auch schon.



~3 Wochen später~
Inzwischen habe ich mich ganz gut eingelebt, ich komme mit allen ganz gut klar, habe viele Freunde in meiner Klasse gefunden. Das einzige Problem war, das ich alle Lehrer bekommen habe, die, die reinste Folter sind L.
Nur die Jungs habe ich seit meinem 2ten Tag in London nicht gesehen, was eigentlich auch ganz gut war. Ich hatte bestimmte Hausaufgaben bekommen, bei denen mein Vater meinte, dass wenn ich damit nicht klar komme Ollie fragen sollte, denn der kennt sich wohl gut damit aus. Ich fragte Mary nach der Handynummer von Ollie, und rief ihn dann auch gleich an.
Er meinte, das ich morgen doch bei ihm vorbeikommen solle, damit er mir weiterhelfen konnte.

~am nächsten Tag~
Nach der Schule fuhr ich mit der Bahn zu der Adresse, die Ollie mir gab. Es war ein abgelegenes Lager, da sie dort ihr neues Video drehten. Ich war total nervös, wie am ersten Tag, als ich die Jungs kennen gelernt habe... Warum wusste ich selber nicht.
Alle haben mich total lieb begrüßt. Nur Sam, der war etwas abwesend, als er mich sah. Vielleicht, hat er nicht damit gerechnet, dass ich so fröhlich vorbei schaute. Denn Ollie hatte ihnen anscheinend nichts von mir gesagt.
Während Ollie dann meine Hausaufgaben machte, weil er mir das nicht richtig erklären konnte, unterhielt ich mich mit den anderen Jungs. Lee und Jay (Flava) stellten mich ihren Schwestern vor, die auch dort waren. Ich unterhielt mich jedem, außer mit Sam, denn er schien so als ob er nichts von mir wissen wolle. Bevor ich ging, gab ich James (Kenzie) noch die Fotos aus Deutschland, die ich ihm sowieso schon längst geben wollte, und dann ging ich auch schon wieder.


~2 Monate später~
Ich Unterricht fing mein Handy an zu klingeln, glücklicher Weise, hörte meine Lehrerin es nicht. In der Pause schaute ich nach und voller Verwunderung, stellte ich fest, dass sie von Sam war:
Ich hol dich von der Schule ab, muss dich was fragen. Wann hast du Schluss? Sorry, dass ich dir die Message mitten im Unterricht schicke... XxX Sam

Ich antwortete ihm schnell. Am Ende der Schule, hielt ich dann nach Sam Ausschau, und konnte mir schon denken, wo er war. Es war auch nicht zu übersehen, da lauter Mädchen an einem Auto standen und lauter Autogramme wollten. Wir mussten anfangen zu lachen, als wir im Auto saßen.
Im Auto fragte Sam mich dann, ob ich nicht am 25. Dezember mit zum Weihnachtsessen kommen wolle. Ich sagte natürlich zu, weil ich mir dachte, dass er vielleicht doch nichts gegen mich hat. Außerdem, fragte er mich, ob ich nicht 2 weitere Mädchen mitbringen könnte, da Cris und Lee noch keine Verabredung hatten. „Für Lee könnte ich Jenny fragen, und wegen Chris musste ich mal sehen...“
Auf dem restlichen Weg unterhielten wir uns über Gott und die Welt, lachten über jeden Mist und hatten auch mal Schweigeminuten. Ich fragte ihn: „Warum hast du eigentlich nicht mit mir, die letzten male, gesprochen? Ich meine du hattest dich ja offensichtlich nicht einmal gefreut, dass ich öfters mal vorbeigeschaut habe.“


„Vielleicht, weil ich da noch etwas bestimmtes gefühlt hatte, was jetzt vorbei ist.“ „Aha, ja klar.“, meinte ich ungläubich. Dabei dachte ich: „Was zum Teufel hat er gefühlt?! Also jetzt hab ich den Durchblick völlig verloren.“

~eine Woche später (inzwischen ist der 24. Dezember)~
„Lou! Du hast Post!“, rief Mary nach oben. Ich eilte sofort nach unten, und dort lagen 3 Briefe für mich. Ich freute mich super, da ich seit Wochen keine Post bekam. Der 1ste war von Danie aus Deutschland.
Hey Schnegge,
Ich wünsch dir alles gute zu Weihnachten. Ich kann mir schon denken, dass du dich jetzt sicherlich fragst, warum dieser Brief aus Deutschland kommt und nicht aus Australien. Dazu kann ich dir nur sagen, dass ich schon nach den ersten 3 Monaten zurück musste, da Buschfeuer ausgetreten sei.
Dafür komme ich aber am 25. Dezember als dein Weihnachtsgeschenk vorbei...
Ich freute mich riesig und fragte meine Eltern, ob Danie nicht für ein paar Wochen hier wohnen durfte. Sie bejahten das ganze, und so war für mich schon Vorfreude auf morgen.
Der 2te Brief war von meinen Oldies, sie sagten, dass mein Weihnachtsgeschenk auch am 25. kommen sollte, was auch immer das zu bedeuten hatte. Ich hatte absolut keinen Reim darauf.
Der letzte Brief, war von AFS, sie wünschten mir nur schöne Weihnachten.
Dafür war mein Tag perfekt, wenn ich überlegt, dass ich morgen mit Sam ausging und Danie kam.
Da fiel mir ein, dass ich noch eine Begleitung für Chris brauchte. Da dachte ich sofort an Danie und schrieb Sam gleich ein Nachricht:

Hey Cutie! Hab ’ne Begleitung für Chris.
XxX Lou...





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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich rief dann noch ein Mal Jenny an, die auch schon total happy auf war, da sie sich riesig über Lee freute....



~25. Dezember~
Ich wachte relativ früh auf, weil ich mein Zimmer noch aufräumen wollte, bevor Danie zu mir kam. Als, legte ich los und war nach ungefähr einer dreiviertel Stunde fertig. Dadurch hatte ich noch Zeit Frühstück zu essen und mich an zu ziehen. Meine Eltern, Mary und Lucy schliefen noch. Also legte ich meine Geschenke für sie unter den Baum und schrieb einen Zettel, dass ich Danie abholen würde.
Am Flughafen angekommen, fragte ich bei der Information nach, wann und wo der Flieger aus Berlin landete. „In 5 min. am E4”, meinte die Frau freundlich. Ich bedankte mich höflich und wünschte ihr noch schöne Weihnachten.
Am E4 stürmten schon eine ganze Menge Leute heraus, und dann entdeckte ich sie. Wir fielen uns happy in die Arme. Ich fragte Danie natürlich sofort nach allem möglichen aus. Während der Fahrt nach Hause erfuhr ich dann, dass mein Bro eine neue Freundin hat.
Zu Hause angekommen liefen mir Lucy und Mary entgegen, und bedankten sich für die Geschenke. Ich stellte ihnen Danie vor und meine Eltern begrüßten sie freundlich. Danie und ich gingen dann auf mein Zimmer, kaum hatte sie ausgepackt, bekam ich auch schon eine SMS. Sie war von Jenny:

Hey Schnuckichen! Wollen wir noch shoppen gehen, vor unserem großen Abend?
XxX Jenny

Da fiel mir ein, dass ich noch Danie noch gar nichts vom Abend erzählt habe. „Danie, ich muss dir noch sagen, dass wir heute Abend ausgehen werden. Du hast auch eine Begleitung.“, strahlte ich sie an. „Wie, wo, was? Du hast für mich eine Verabredung klargemacht?“ „Na ja nicht wirklich... Ich wurde mehr gefragt, ob ich nicht jemanden kenne. Und fall jetzt bitte nicht aus den Latschen, den deine Verabredung heißt Chris, und ist in deiner Lieblingsband!“, rief ich. „Du verarschst mich doch jetzt!“ „Nein, absolut nicht, deswegen werden wir jetzt mit Jenny shoppen gehen.
Beim shoppen unterhielten wir uns dann über alles und jeden. Jenny: „Mit wem du denn eigentlich zum Essen, Lou?“ „Mit Sam,“, grinste ich sie an, „er hat mich gefragt, ob ich nicht mitkommen wolle. Da sagte ich natürlich nicht nein. Vielleicht wird das dann doch noch was mit uns. Hoffe ich zumindest.“ Ich grinste immer noch bis über beide Ohren
~am Abend~
Ich bekam gerade eine Nachricht von Sam, als wir dabei waren uns fertig zu stylen:
Hey Lou! Es könnte sein, dass wir ein bissle später kommen, alle viel zu lahmarschig. XxX Sam
„Die Jungs kommen ein bisschen später. Sam hat ’ne SMS geschrieben.“, sagte ich zu den anderen beiden. „Um so besser, dann brauch ich mich nicht so hetzen. Ich bin nämlich viel zu aufgeregt, immerhin hab ich mit einem der süßesten Kerle auf dieser Welt ein Date!“, schrie Danie vor Freude. Wir sahen einfach perfekt aus. Irgendwie musste ich dann an meinen Bro Tom denken, der es ja hasste, wenn ich mich für irgendwelche Jungs hübsch machte, oder Schuhe mit Absatz anzog, was ich absolut nicht verstand. (puh, geschafft, ganzschön langer satz g). Außerdem log ich ihn immer noch an, ich sagte immer wieder, dass ich keine Jungs kennen gelernt hatte, da ich wüsste, dass er sie wahrscheinlich zu Haifutter machen würde, wenn sie sich von mir trennen würden, auch wenn ich mich von ihnen trennen würde. Aber, dadurch, dass mein Bruder nicht hier war, machte ich mir auch keine Sorgen darum, wenn man es so sah, musste ich noch sagen, dass ich auch schon fast 18 war, also meine eigenen Entscheidungen machen konnte. Dann fiel mir ein, dass meine Eltern mir doch mein Geschenk zu heute schicken würden, also rannte ich schnell nach unten und fragte nach, doch mein Vater sagte, dass nur Mary heute Post bekommen hätte. Ich dachte mir nichts dabei, kann ja sein, dass sie es nur zu spät abgeschickt haben.
Als, die Jungs es dann doch endlich schafften uns abzuholen, stellte ich Chris Danie vor, wobei er sich wieder an den Brief erinnerte. Erst war es peinlich (gott ich glaube langsam, dass das mein Lieblingswort ist, sooft wie das hier vorkommt J), aber dann mussten wir einfach nur lachen. Lee und Jenny verstanden sich auch bestens, da sie sich schon öfters gesehen haben und so gut mit einander klar kamen. Als ich dann bemerkte, dass Stu statt Sam in der Tür stand, um mich abzuholen, erklärte Stu mir alles. Er ist mein bester Freund, ich kann mich mit ihm über absolut alles unterhalten. Stu: „Ähm, also...ich weiß nicht wie ich dir das erklären soll, aber Sam konnte sich schon denken, dass du das falsch versteht.“ Ab jetzt hatte ich völlig den Faden verloren. Ich blickte ihn fragend an, bis er endlich mit der Sprache heraus kam: „Also, Sam wollte nicht mit dir zum Essen gehen, er wollte, dass ich mit dir gehe, da ich auch noch eine Begleitung brauchte. Sam hat vor einigen Wochen Anna kennen gelernt. Demnach, wollte er halt, dass sie mit ihm zum Essen geht und nicht mit dir.“ Ich konnte erst kein Wort vor erstaunen und Wut herausbringen. Dann fing ich an zu lachen, weil ich dachte, dass sie mich nur verarschten. Aber als ich dann Sam mit einem anderen Mädchen knutschend im Auto sah, ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Ich war kurz davor zu heulen, konnte mich dann aber doch noch zusammen reißen, da ich den anderen nicht den Abend mit versauen wollte.
14ter Teil:
~im Auto~
Ich sprach die ganze Zeit kein Wort. Jenny und Danie trösteten mich (in Deutsch): „Mach dir nichts drauß, er ist halt ein Arschloch.“ Stu war glücklicher weise so schlau, dass Worte da nichts halfen, und ließ darum erst einmal in ruhe.
~im Restaurant~
Im Restaurant angekommen, waren auch schon die anderen da. Sie begrüßten mich wieder mit vielen Umarmungen, da ich sie alle lange nicht gesehen hatte. Ich setzte mich mit Jenny, Lee, Danie und Chris extra weit weg von Sam, da ich null Bock auf ihn im Moment hatte.
Nach kurzer Stille, konnte ich mich nicht mehr vor lachen halten. Ich erzählte den anderen: „Ich stell mir gerade vor, was wäre, wenn ich jetzt mit Sam hier wäre und mein Bruder durch die Tür kommen würde und mich mit ihm zusammen sehen würde. Er würde ihn wahrscheinlich zu Hackfleisch verarbeiten. Mich würde er zwar auch ein wenig zur Schnecke machen, da ich so aussehe, aber das würde mich nicht kratzen.“ Bei dem Gedanken mussten Danie und Jenny mit mir mitlachen. Wir haben uns den ganzen Abend über bestens verstanden. Ich sah öfters in die Richtung der Tür, da Sam dort mit seiner neuen Flamme rummachte. Als ich mal wieder in die Richtung sah, lief es mir kalt den Rücken runter und ich merkte, dass ich total blass wurde. Alle drehten sich fragend zur Tür um und Danie war die einzige, die verstand, was los war, denn sieh war die einzige, die wusste wie er aussah. Durch die Tür kam meine Schwester zusammen mit meinem Bruder. Da wusste ich auch, was meine Eltern mit “Weihnachtsgeschenk“ meinten. „Ich wusste doch, dass der Abend nicht besser werden konnte.“, flüsterte ich kleinlaut.
Ich hatte absolut keine Ahnung, was ich jetzt machen sollte, da ich wusste, dass mein Bruder mich wahrscheinlich killen würde, wenn er mich hier so sah, vor allen Dingen zusammen mit Stu. Nach absprechen mit den Danie entschied ich hinzugehen. Ich wollte gerade aufstehen, wobei mir auffiel, dass ich an Sam vorbei musste. Ich überlegte kurz, nahm mir eine Serviette, lieh mir einen Stift von Tommy aus und schrieb auf die Serviette: Du kannst mich mal. Du bist dumm. Du bist ein Arschloch.; in verschiedenen Sprachen.
Ich gab den Stift zurück, stand auf, nahm die Serviette und ging in die Richtung meines Bruders. Als ich bei Sam war schmiss ich ihm die Serviette vor die Nase. Er sah mich nur verdutzt an und las sich alles durch.
Meine Schwester fiel mir fröhlich in die Arme, man merkte, dass sie mich vermisst hatte. Doch bei dem Blick meines Bruders, lief es mir erneut eiskalt den Rücken herunter. Er sagte auch nur: „Du hast mich ja ganzschön am Teleofn immer angelogen. Das hätte ich nie von dir gedacht. Und wie ein Flittchen siehst du auch aus!“
„HALLO! Ich bin kein kleines Baby mehr, das auf ihren Bruder zu hören hat. Ich bin schon fast 18, Mister Supertoll!“, schrie ich ihn an. Daraufhin passierte alles nur noch in Zeitlupe.





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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein Bruder wischte mir eine mit voller Wucht. Daraufhin war der ganze Raum ruhig. „Das war selbst für dich zu viel!“, schrie ich ihn an. Er versuchte mich als “Entschuldigung“ zu umarmen. Ich löste mich schnell von ihm und rannte heulend raus.
Ich hatte keine Ahnung, wo ich jetzt hin sollte, weil mir 1000 Dinge durch den Kopf gingen. Also, rannte ich einfach los, ich rannte einfach, ohne zu wissen, wohin.

~im Restaurant~
Nachdem ich raus war ging Danie zu meinem Bruder und scheuerte ihm eine, dafür, dass er mich so demütigt hat. Sie rannte mir nach, doch als sie draußen war, war ich schon weg. Der Rest kam auch sofort rausgestürmt um mich zu suchen. Als Sam bei Danie, Chris, Jenny und Lee war, versuchte er ihnen klar zu machen: „Hier werdet ihr sie nicht finden!“ „Sag mal hast du noch alle Tassen im Schrank? Merkst du nicht wie sehr du Lou verletzt hast? Falls du es noch nicht mitbekommen hast, sie ist total in dich verknallt! Und dann kreuzt du hier mit irgend so einer Tussie auf. Sie hat die ganze Zeit gedacht, das du sie gefragt hast ob sie mit dir zum Essen geht und nicht mit Stu!“, fauchten Jenny und Danie ihn an. Als ob die beiden nichts gesagt hätten, ging Sam zum Auto. Von da an war völliges Durcheinander.
Am Auto angekommen, fuhr Sam zu Lou nach Hause. Dort fragte er dann Mary und Lucy, ob Lou schon wieder zu Hause sei. Sie konnten keine Antwort geben, da sie die ganze Zeit vor dem Fernseher saßen und ganz verträumt den Nussknacker guckten. „Musst du nachgucken, kann sein das sie nach oben gegangen ist...?!“
So schnell es ging rannte Sam nach oben und fand Lou zusammen gekrochen und weinend in einer Ecke.

17ter Teil:
~meine Sicht~
Während alle wahrscheinlich nach mir suchten, war ich schon längst zu Hause und weinte vor mir her. Nach ein paar Minuten kam Sam in mein Zimmer gestürzt und sah mich erleichtert an, wahrscheinlich dachte er, dass ich mir irgendwas antun würde.
Er kam auf mich zu und wollte mich tröstend in den Arm nehmen, worauf ich ihn weg stoßte und darauf deutete, dass er verschwinden sollte. Nachdem, was er heute abgezogen hatte, hatte ich ihm nichts mehr zu sagen. Kurz darauf kam Stu in mein Zimmer. Als ich ihn sah, konnte ich mich mit meinen Tränen besetzten Augen nicht mehr halten und brach zusammen.

18ter Teil:
~im Krankenhaus~ (in diesem Teil sehe ich meine Hingabe zum Dramatischen J)
Als ich wieder aufwachte, merkte ich, dass ich im Krankenhaus lag. Marcel, kam zu mir ans Bett und erzählte mir, dass ich zusammen gebrochen sei und mit dem Kopf aufgeschlagen bin. So langsam kam auch der Rest ans Bett. Glücklicher weise konnte ich feststellen, dass Sam fehlte.
Dann kam der Doktor rein sagte, dass ich voraussichtlich eine Woche da bleiben müsse, da ich eine Gehirnerschütterung hatte.
Ich unterhielt mich noch eine Weile, bis dann endlich alle gingen. In der Nacht konnte ich nicht schlafen, ich machte mir die ganze Zeit Gedanken über meinen Bruder, wie er so etwas nur machen konnte. Außerdem dachte ich auch über Sam nach und musste bei jedem Gedanken, der beiden anfangen zu weinen.

19ter Teil:
~am nächsten Tag~
Ich bekam alle halbe Stunde eine Nachricht von Sam, wie sehr es ihm doch Leid tat und solches Geschwafel. Wenn er mir keine Nachricht schrieb, versuchte er mich anzurufen, worauf ich ihn aber immer wegdrückte. So ging das noch 2 Tage. An meinem 4ten Krankenhaus Tag, kam Sam mich besuchen, mit was weiß ich wie vielen Blumen in seiner Hand. Es schien mir so, als ob er es begriffen hätte. Also ging ich ein Gespräch mit ihm ein, wobei ich ihn aber zur Schnecke machte.

20ter Teil:
Als ich wieder zu Hause war, kamen mich alle möglichen Leute besuchen, darunter auch meine Schwester, die immer noch da war, sie entschuldigte sich für meinen Bruder, da er so feige war und schon wieder nach Hause gefahren war. Ab und zu kamen auch die Jungs vorbei, mit Sam. Ich unterhielt mich aber nie mit ihm, da wir seit dem Gespräch im Krankenhaus gegenseitig sauer waren. Danie war immer noch in England, einerseits, da sie noch Ferien hatte und andererseits, da sie jetzt mit Chris zusammen war. Jenny und Lee haben sich auch zusammen getan, und es machte mich immer glücklich wenn ich sie sah.

~einige Tage später~
Es war der 31.12. Demnach Silvester. Tommy ließ bei sich eine Party steigen. Am Anfang wollte ich erst nicht dort hingehen, da ich wusste, dass Sam auch da sein würde. Aber dann fiel mir Danie ein, die sicherlich mit Chris da sein würde, und da Danie meine beste Freundin war, konnte ich einfach nicht wiederstehen, und ging doch hin.
Wir ließen es so richtig krachen, es machte super viel Spaß. Ungefähr eine viertel Stunde vor Mitternacht zog Sam mich zur Seite, da er mit mir sprechen wolle. Genervt fragte ich ihn: „Was willst du?!“ „Ich will mich endlich mit dir aussprechen, das neue Jahr soll nicht mit einem Streit weitergehen...“ „Ich habe dir nichts mehr zu sagen, im Krankenhaus bin ich alles losgeworden, was ich dir sagen wollte“, unterbrach ich ihn. „Ich bin aber nichts losgeworden! Deswegen will ich dir jetzt und hier sagen, dass es mir wirklich leid tut und DU mir mehr bedeutest, als du denkst!“ Wegen irgendetwas, was er sagte, stiegen mir immer mehr die Tränen in den Augen. Ich schämte mich langsam dafür, wie ich ihn behandelt habe. Heulend sagte ich ihm, wie sehr es mir leid tut, wie ich ihn behandelt habe. Er nahm mich in den Arm und tröstete mich. Zum ersten Mal nach langer Zeit, fühlte ich mich richtig wohl. Nachdem ich mich von meiner Heulattacke erholt hatte, setzten wir uns auf eine Couch und redeten. Ich musste ständig lachen, weil er mich immer wieder zum lachen brachte. Nach ungefähr 20 Minuten, fiel uns auf das es gerade um Mitternacht war. Grinsend gingen wir wieder zu den anderen, die sich gerade alle umarmten. Als ob nichts gewesen wäre, wünschten wir allen ein Happy New Year.
Den restlichen Abend waren Sam und ich nur noch Arm in Arm zu treffen. Jenny und Danie fragten mich ganz nervös, ob denn nun alles mit Sam geklärt wäre. Ich antwortete nur Happy: „Ja, und erst mal haben wir uns darauf geeinigt, dass mehr als Freundschaft nicht drinn sei.“ Die beiden umarmten mich und wünschten mir noch viel Glück mit ihm.
~eine Woche später am Flughafen~
„Oh man! Danie ich werd’ dich vermissen! Ein halbes Jahr muss ich jetzt noch ohne dich auskommen.“ „Mensch Mädel hör auf dir solche Sorgen zu machen. 6 Monate wirst du ja wohl auch ohne mich auskommen. Außerdem bist du nicht die einzige die trauern muss. Ich werd’ meinen Chris jetzt erst mal nicht mehr sehen.“ Damit ging sie zu Chris und küsste ihn noch einmal zum Abschied. Als ihr Flug aufgesagt wurde, drückte ich sie noch ein Mal. So langsam stiegen die Tränen in mir auf. Das lag wohl daran, dass ich sie zum zweiten Mal verließ. Jetzt musste ich hier noch weitere 6 Monate bleiben, ich wär so gern mit ihr zurück nach Deutschland gegangen, aber bei dem Gedanken dann meinen Bruder wieder sehen zu müssen, war ich schon etwas froh noch hier bleiben zu können. Sam sah das ich langsam anfing zu weinen und nahm mich in den Arm. Wir beide verstanden uns immer besser. In der letzten Woche, wenn Danie und Chris zusammen unterwegs waren und ich nichts zu tun hatte, ging ich mit Sam Eis essen, ins Kino oder wir unterhielten uns einfach nur.
Ich sah Danies Flieger noch länger hinterher und bekam eine zweite Heulattacke, bei der Chris dann ein kleines bisschen mit machte. Wir trösteten uns diesmal also gegenseitig.


~6 Wochen später~
In den letzten Wochen traf ich mich mit Sam immer öfter. Ich fühlte mich immer richtig wohl bei ihm, vor allen Dingen roch er immer soooooooo gut. So langsam empfand ich glaub richtig etwas für ihn, bei ihm allerdings schien es nicht so zu sein.
~in der Schule~
Mitten im Unterricht kam die Vertrauenslehrein rein und besprach etwas mit Mrs. Swords. Wir nutzten das natürlich aus und unterhielten uns alle. Jenny, die ja auch in meiner Klasse war, sprach mich auf Lee an, ob er mir auch so komisch vorkommen würde so wie ihr. „Nein, also mit mir geht er ganz normal um. Wieso fragst du?“ „Na ja, aber ich glaub er will nichts mehr von mir. Gestern Abend war ich noch bei ihm und er war so drauf, als ob er mir etwas verheimlicht. Ich hab keine Ahnung, was ich machen soll.“ „Sprech ihn drauf an. Das hilft immer, und wenn nicht, dann sag ihm das du es relativ scheiße von ihm findest.“ „Ich versuchs, aber ich hab angst, das er ne neue hat. Oder einfach mich nur langweilig findet, oder so etwas in der Art.“ „Ach mach dir da mal keine Sorgen, der hat manchmal so seine Tage (*g*).“ Dann wurden wir unterbrochen... Vertrauenslehrerin: „Guten Morgen! Heute bekommt ihr 3 neue Mitschülerinnen in eure Klasse. Kommt rein Mädchen.“ Und da kamen 3 nicht gerade begeisterten Mädchen in die Klasse, sie sahen eigentlich ganz nett aus und ich nahm mir vor sie in der Pause an zu sprechen. „Also, das sind Naddl, Sara und noch ein Mal Sara.“ Von den Jungs kamen mal wieder dumme Sprüche: „Och nö! Jetzt sind die Weiber wieder in der Überzahl! Da haben wir ja keine Chance mal irgendetwas nach unserem Geschmack zu machen.“ Jenny: „Halt deine dumme Fresse Dennis!“ „Mr. Drops, würden sie sich bitte wieder beruhigen?! Und Ms. Simps würden sie bitte diese Worte nicht in der Gegenwart von Lehrern benutzen?!
Also, wieder zurück zu den Mädchen, die drei sind gute Freundinnen, die, die Schule wechseln mussten, da ihre Eltern umgezogen sind...“ So ging das dann ungefähr noch eine halbe Stunde, bis glücklicher Weise die Glocke klingelte. Ich ging den drein lächelnd entgegen, da ich sie begrüßen wollte. „Ihr müsst euch keinen Kopf um die Jungs machen, so ähnlich war das auch, als ich vor einem halben Jahr in die Klasse kam. Ich bin übrigens Louisa, ihr könnt mich aber Lou nennen.“ „Wir konnten uns schon denken, dass das mit den Jungs passiert, die sind ja doch alle gleich. Ich bin Sara und das sind Naddl und die zweite Sara.“, sagte Sara freundlich zu mir. Wir unterhielten uns die ganze Pause über und ich zeigte ihnen zusammen mit Jenny noch die ganze Schule. Da Freitag war, fragte ich sie, ob sie noch etwas vor hatten. Sie sagten nein und ich schlug ihnen vor, ob sie nicht zu mir kommen wollten. Sie sagten zu und dann ging ich mit Jenny nach Hause.





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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


~später am Abend~
Die Tür klingelte und ich dachte mir das Jenny, Sara, Naddl und Sara vor der Tür standen, dabei waren es die Jungs, die laut meinen Eltern mal wieder auf Lucy und Mary aufpassen sollten, da sie nicht da waren. Na super dachte ich nur. Jenny kommt doch auch! Doch bevor ich Lee darauf ansprechen konnte, klingelte das Telefon. „Hallo?“ „Hey Lou! Ich bins Danie! Wie geht’s dir. Tut mir Leid, das ich mich so spät melde, aber ich hab mich einfach nicht getraut, mit dir zu sprechen.“ „Wieso hast du dich nicht getraut mit mir zu sprechen? Das versteh ich jetzt nicht.“ „Na ja, also ich weiß das du mich wahrscheinlich dafür hassen wirst, aber es geht da auch etwas um Chris... Also...okay....ähm...“ „Danie, du weißt das du mir alles sagen kannst...warte mal kurz, die Tür hat geklingelt. Ollie geh mal bitte an die Tür! Also, was gibt’s, erzähls mir einfach.“ „Okay, ich hab einen Jungen kennen gelernt, den du relativ gut kennst. Ich weiß das du ihn nicht so toll findest, aber ich finde ihn super toll, und wir sind jetzt zusammen.“ „Hallo! Fräulein, was ist mit Chris??? Ich dachte, das du mit ihm zusammen bist. Was soll ich ihm denn jetzt sagen? Oder weiß er es schon? Und wer ist denn überhaupt der Glücklich???“ „Also, bevor du völlig durchdrehst. Könntest du bitte Chris sagen, dass es mir wirklich leid tut, und das das mit uns beiden sowieso nicht gehalten hätte? Und zweites, ich glaube du wirst jetzt ausrasten, aber so ist es einfach. Der auserwählte ist...............“ „Ja, wer ist es?“ „Also, es ist dein....dein...Bruder!“ „WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS?????????????“ „Es tut mir Leid, aber er ist so süß und zärtlich und so nett...“ Ich hatte keine Ahnung, was ich dazu sagen sollte und legte den Hörer einfach auf, ohne noch ein Wort zusagen.
Ich ging wieder in die Küche, wo die Jungs sich schon mit Sara, Naddl, Sara und Jenny unterhielten. Sie hatten noch ein Mädchen mit gebracht, das ich vom sehen her kannte, ihr Name war Nikki. Sam: „Hey Shorty, was für einen Grund gibt es, dass du so eine Flappe ziehst?” „Das fragst du noch. Danie hat mich eben angerufen und Chris ich darf dir sagen, das sie nichts mehr von dir will, sie amüsiert sich jetzt lieber mit meinem Bruder. Mit meinem Bruder...“ Chris: „Also, ich muss schon sagen, deine Witze werden immer besser.“ „Chris, jetzt mal im Ernst, siehst du mich lachen?“ „Das war also kein Witz?!“ „Nein, über so was mach ich keine Witze.“ Nach ewigem Schweigen: „Ich dachte schon als dein Bruder dir eine gewischt hat, das er nicht ganz richtig im Kopf sei, aber jetzt hat der Kerl mir meine Freundin ausgespannt, jetzt denk ich nur das er ein Wixxer ist.“ „Da sind wir wohl der selben Meinung.“ Erstmal gab es eine Schweigeminute, bis mir dann auffiel, dass Jenny und Lee sich nicht einmal mehr anschauten. „Und was wenn ich mal fragen darf, ist eigentlich mit euch beiden los? Ihr kommt jetzt erst mal mit mir mit.“ Ich brachte die beiden in meine Zimmer, wo sie sich ausreden sollten. Nach ungefähr einer halben Stunde hörte ich nur eine Tür knallen und einen Lee, der verzweifelt Jenny hinterher ruft. Wir alle fragten uns was passiert sei, als Lee dann wieder in die Küche kam: „Mensch alter, wasn mit dir los?“., fragte Mus ihn, der gerade am flirten mit Naddl war. „Ich hab Schluss gemacht, da sie ständig hinter anderen Kerlen hinterher war, ich hatte einfach keinen Bock mehr darauf.“ Mir machte das irgendwie nichts aus, da Jenny und ich in letzter Zeit so wieso nicht so gut klarkamen.
Den restlichen Abend über redeten wir und guckten Filme. Mary und Lucy waren dabei, gingen dann aber ins Bett, da sie unsere Filme zu langweilig fanden. Alle bis auf Naddl und Mus waren am Film interessiert, denn die beiden haben schon längst mit dem Flirten aufgegeben und angefangen zu knutschen. Was ich ganz witzig fand, da Jay sie nach einigen Minuten rausschickte, denn so langsam wurden sie immer lauter... Chris und Lee taten mir schon leid. Obwohl ich wirklich sauer auf Danie war, erst waren wir beste Freunde und sie hatte auch etwas gegen meinen Bro und jetzt auf einmal, war sie mit ihm zusammen, und ich war absolut nicht mehr mit ihr befreundet. Na ja, dacht ich mir, so ist das Leben eben. Chris schaute den ganzen Abend traurig in der Welt herum und ich machte mir wirklich sorgen, da er sich so gut mit Danie verstand. Und um Lee war ich auch etwas besorgt, aber wenn ich mir so dachte, er hat aus einem guten Grund Schluss gemacht, also sollte ich mir da eigentlich keinen großen Kopf drum machen. Eigentlich hatte ich immer gedacht, das Jenny Schluss machen würde, da Lee ständig hübschen Mädchen begegnete. Und außerdem dachte ich immer das Jungs anderen Mädchen hinterher schwärmen würden und nicht Mädchen anderen Jungs, okay wir Mädchen haben immer unsere Schwächen, was Jungs betrifft, aber wir zeigen es doch nicht so öffentlich, vor den Jungs mit denen wir zusammen sind, oder? Also, sie mussten es schon stark gezeigt haben, wenn er nichts mehr von ihr wollte...
Nachdem der Film zu ende war, gingen ein paar nach Hause. Lee, Sara, Mus, Naddl, Chris, Sara, Jay, Nikki und Sam blieben bei mir. Sam und ich mussten uns zusammen reißen Naddl und Mus nicht zu verarschen, weil wir das schon etwas lustig fanden. Aber wir haben sie dann doch in Ruhe gelassen. Nachdem alle anfingen zu schlafen, unterhielt ich mich noch ein bisschen mit Sam und Nikki. Die meiste Zeit ging es da um Tom, meinen Bro, und Danie. Es tat richitig gut, mich mal wieder auszusprechen.
Als, Sam dann auch schlief unterhielt ich mich noch mit Nikki: „Woher kennst du die Jungs eigentlich?“ „Ich bin als Austauschschülerin in diese Familie gekommen, und Ollie ist halt so zu sagen mein Cousin.“ „Einen berühmten Cousin hätt ich auch gerne, aber wenn man’s so sieht reicht es auch aus einen Star zu kennen.“ „Jep, das kann mal wohl sagen, als meine Familie mich damals abgeholt hat, hab ich nur riesen Augen bekommen und ich glaub ich hab meinen Mund vor staunen nicht mehr zubekommen.“ „Das kann ich mir gut vorstellen. Läuft da eigentlich was zwischen dir und Sam?“ „Nein, ich wollte mal was von ihm, dann haben wir uns aber total verstritten, Silvester haben wir uns dann wieder einbekommen und jetzt sind wir nur super gute Freunde.“ „Als ich euch zum ersten Mal gesehen habe, da hab ich gedacht, dass ihr zusammen seid...“ „Tja, so ist das aber nicht.“ „Dann eben nicht. Ich würde voll durch drehen, wenn ich auch mit Jay so befreundet wär, wie du mit Sam, obwohl bei mir da noch mehr laufen könnte“, sagte sie mir grinsend. „Ihr beide habt euch so gut den ganzen Abend über verstanden, da kannst du mir vertrauen, dass das noch was wird.“, strahlte ich zurück.

~2 Wochen später~
„Sam, was wünschst du dir eigentlich zu deinem B’day?“ „Hm, mal überlegen. Ich wollte schon immer mal eine richtig große “Bling-Bling-Kette“. Ja, ich glaub das wünsch ich mir. Wieso fragst du?“ „Na, weil du in 3 Tagen Geburtstag hast.“ „Hey, stimmt du hast recht... *g*“ „Mal überlegen... Wenn ich dich mir so mit einer riesigen Kette um den Hals vorstelle, muss ich anfangen zu lachen.“, was ich dann auch tat. Er fand das nicht so toll, aber das war mir in dem Moment relativ egal, da es wirklich lustig war. „Hör auf zu lachen!........Bitte, du willst ja nicht aufhören, das bekommst du irgendwann zurück.“ „Oh, oh! Ich hör sofort auf, wer weiß was du anstellst...“ „Kommst du nachher mit zu Kenz? Der lässt ne kleine “Poolparty“ steigen.“ „Klar wieso nicht, wird bestimmt lustig. Ich muss jetzt erst mal nach hause, sonst killt mich meine Mutter wahrscheinlich, da ich ja gleich nach der Schule hierher bin und sie nicht angerufen habe.“ „Na dann geh mal. Tschüss Süße.“ „Bye Großer! Hollste mich nachher ab?“ „Yo, kann ich machen, bis denne.“ Er gab mir noch einen kleinen Kuss auf die Stirn und brachte mich raus.





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~später am Abend~
Gerade, als ich mir meinen neuen roten Bikini mit der gelben Blume anzog, klingelte es. Das ist bestimmt Sam dachte ich mir. Aus dem Fenster raus rief ich ihm zu, dass ich gleich komme. „Ja ja, lass dir ruhig Zeit.“ Also, zog ich mir noch schnell mein grünes Top und meine schwarze Hose an, verabschiedete mich bei meinen Eltern und bei den beiden Mädchen, und ging dann raus. Vor der Tür stand ein grinsender Sam. „Was grinst du so?“ „Ach nur so, mir ist mal aufgefallen, dass du genauso langsam bist, wie die anderen Mädchen.“ Ich steckte ihm die Zunge raus und sagte: „Na und? Du bist nicht viel besser.“ „Stimmt hast recht.“ Und wir lachten wieder.

~bei Kenz~
„Da seid ihr ja endlich, wir haben uns schon Sorgen gemacht.“, kam uns James mit einem gespielten beleidigt sein entgegen. Ich begrüßte ihn kurz mit einem Kuss auf seine rechte Wange und ging dann zu Sara, Naddl, Sara und Nikki. Naddl saß auf dem Schoß von Mus und machte mal wieder mit ihm rum. Was mich nicht wunderte, da sie sowieso gut zusammen passten. Nikki und Jay haben sich in den letzten 2 Wochen immer besser verstanden, sodass man sie knutschend im Pool vorfand. „Na Nikki, was hab ich dir gesagt?“, rief ich ihr grinsend zu. Sie grinste nur zurück. Jay: „Was wenn ich mal fragen darf, hat sie jetzt gemeint?“ Nikki: „Völlig egal, einfach nur eine Mädchensache. Musst du nicht verstehen.“
Die einzigen die noch nicht am Fummeln waren die beiden Saras, worüber ich auch froh war, denn das sollte ja keine Knutschparty werden. Sie unterhielten sich gerade mit Chris und Lee und ich muss sagen, die beiden schienen nicht mehr so deprimiert zu sein. Mit Jenny hatte ich auch kein Wort mehr zu erzählen, seit dem Abend. Sie war sichtlich sauer auf mich, wahrscheinlich, weil ich sie zusammen mit Lee in mein Zimmer gesperrt hatte. War mir eigentlich auch egal...
„Hey Leute! Wie geht’s?“ „Bestens und dir?“, strahlte Chris mich an. „Genauso gut wie dir. Wir scheinen beide über sie hinweg zu sein.“ „Jep so ist das, mit Sara geht’s mir auch besser, sie kann wenigstens richtig Englisch und ist auch viel süßer und netter. Und mal ganz im Vertrauen, sie kann auch super gut küssen!““, sagte er zu mir grinsend. Worauf Sara knall rot im Gesicht wurde, was Chris wiederum sah und ihr einen Kuss gab. „Wie, wo, was? Seid ihr beiden jetzt zusammen, oder wie? Sorry, aber ich bin ein NIXCHECKER, dass müsst ihr verstehen (*g*).“ „Jep, die beiden sind zusammen, und ich bin mit dem süßen Lee hier neben mir zusammen.“, strahlte Sara mich an „Wow, das ist ja was ganz neues. Aber es freut mich, das ihr euch so gut eingelebt habt.“, strahlte ich zurück. „Und wie ist das passiert?“ Chris: „Als wir die Mädels mal zufällig in der Stadt getroffen hatten, haben Krazy und ich sie auf nen Eisbecher eingeladen. Sie sagten nicht nein, und dadurch haben wir dann unsere Handynummern ausgetauscht. Wir trafen uns öfters und seit ner halben Woche haben wir die beiden an unserer Seite.“ „Und wieso habt ihr beiden mir in der Schule nichts gesagt?“ Melo – Sara: „Also, ich dachte mir, dass einer von den Jungs es dir schon gesagt hätte.“ Krazy – Sara: „Genau das selbe dachte ich mir auch.“ „Schade, das es aber nicht so war.“
„Hey Lou, komm mal her!“, rief Ollie zu mir. „Ich komm gleich wieder.“ Ollie gab mir etwas, was ich Lucy und Mary geben sollte. Kurz nachdem ich es weggelegt hatte, wurde ich auch schon von Tommy geschnappt und ins Wasser geschmissen. Na super, das Wasser war eiskalt. Dafür war ich aber so nett, und hielt mich beim Fall an ihm fest, so dass ich ihn mit reinzog. Als ich wieder draußen war, wurde ich auch gleich schon wieder reingeworfen, ohne das ich mitbekam von wem. Als ich wieder auftauchte, sagte Sam grinsend zu mir: „Das ist die Rache für vorhin!“ „Haha, ich lach mich tot!“, daraufhin stürmte ich raus aus dem Wasser und warf ihn samt Klamotten rein. Das nenn ich mal Spaß.
Den restlichen Abend über unterhielten wir uns noch über die restlichen 2 Wochen, was so passiert war, außerdem aßen wir noch soooooooooooooooooooooooooooooo viel, weil es so gut schmeckte.


~Sams B’day~
Ich kam etwas später, da ich noch eine Menge Hausis auf hatte. Mir schien es so, dass in England in den letzten Schultagen eine Menge Hausaufgaben aufgegeben werden. Das letzte, was ich zu tun hatte war Französisch. Da ich keine Ahnung davon hatte, dachte ich mir, dass Sara, Nikki, Sara und Naddl weiter helfen können, da sie ja auch bei Sam waren.
„Hey Großer! Ich wünsch dir alles gute zum Geburtstag, und noch weitere 19 tolle Jahre.“ „Danke, komm erst mal rein.“ Ich überreichte ihm mein Geschenk und als er sah, was es war musste er nur los lachen. Ich hatte ihm nämlich eine silberne Kette, mit einem riesen großen Anhänger aus Alufolie geschenkt. „Danke für die Kette, genau, dass was ich mir gewünscht hab.“ „Hehe, ich weiß.“, grinste ich ihn an. „Hey Sara, Naddl, Sara und Nikki! Na Mädels wie geht’s?“ „Gut und dir?“, fragte Nikki mich. „Ganz gut, ich muss euch jetzt mal kurz schocken. Ich hab nämlich mal wieder absolut keine Ahnung von den Französisch Hausis.“ Naddl: „Oh nein! Wir haben Französisch Hausis auf???“ Sara „Sag bloß du hast sie schon wieder vergessen! Mensch Mädel, was soll das noch mit dir werden? Mal gut, dass dein Kopf angewachsen ist, sonst würdest du den wahrscheinlich auch noch verlieren. Zeig mal her Lou!“ „Hier. Sara ist ja ganz gut darin, aber ich hab absolut keine Ahnung davon.“ „Mit den Hausis bin selbst ich nicht fertig geworden. Aber so ein bisschen, hab ich’s schon hinbekommen. Also, du musst..........“ Naddl: „Okay, ich hab das jetzt verstanden.“ „Jep ich auch zumindest den größten Teil.“ „Kann ich mir das bei dir schnell abschreiben? Sonst seh ich morgen schwarz für mich.“ „Klar kannste das machen.“ Während Naddl abschrieb, gingen die anderen zu ihren Schatzis. „Tschuldige, wenn ich das jetzt frage, aber warum bist du eigentlich nicht bei deinem Mus? Normalerweise, sieht man euch beide immer knutschend in einer Ecke, oder ist bei euch etwa das Feuer in der Leidenschaft schon erloschen?“ „Nein, bei uns ist alles in Ordnung, ich bin bloß ein bisschen sauer, weil er so einen dummen Spruch abgelassen hat... mehr nicht“ „Ach so, na dann. Es freut mich, das ihr alle so glücklich seit. Ich hab irgendwie nur Pech mit den Kerlen.“ „Wieso? Ich denk du bist mit Sam zusammen.“ „NEIN! Wie kommst du darauf? Ich meine okay, wir verstehen uns relativ gut, aber mehr ist da nicht.“ „Jenny hat da mal so eine Andeutung gemacht, das war damals, als wir unseren ersten Tag in der Schule hatten und wir an dem Abend zu dir gekommen sind. Ich glaube, da hast du gerade mit deiner Freundin aus Deutschland telefoniert.“ „Hä? Komisch, aber egal. Warum denken eigentlich alle, dass Sam und ich zusammen sind? Ich meine ihr seid jetzt schon so lange hier, da müsst ihr doch mitbekommen haben, das da zwischen uns beiden nichts ist.“ „Na ja ich hab mir einfach nur gedacht, dass ihr beiden nicht so gerne in der Öffentlichkeit rumknutscht. Und ich denke mir das die anderen das auch gedacht haben.“ „Alle, außer Nikki, denn sie weiß das. Wir haben uns nämlich mal ausführlich über Kerle unterhalten, ungefähr so, wie wir beide jetzt.“ „Aha, “ausführlich“ ja klar.“ „Na ja okay nicht ausführlich aber du weißt, was ich meine.“ „Nein, weiß ich nicht.“, sagte sie ironisch zu mir. Dafür steckte ich ihr die Zunge raus.
„Hey Mädels, was ist mit euch beiden, so ganz alleine? Wir wollen gleich ein bisschen Torte mampfen. Habt ihr keinen Hunger?“, rief Kenz zu uns. „Doch doch, wir kommen gleich.“, sagten Naddl und ich, wie aus einem Mund. Somit gingen wir zu den anderen. Der Abend war witzig, und die Torte suuuuuuuuuuuuuuper lecker (*g*). Die meiste Zeit unterhielt ich mich noch mit Naddl, bis dann Mus zu ihr kam, sie schnappte und sich mal wieder mit ihr in einer Ecke verkroch. Das letzte, was ich von Naddl sah, war ein breites grinsen in ihrem Gesicht. Ich freute mich so sehr für die beiden, sie passten wirklich gut zusammen.
Nachdem Naddl verschwunden war suchte ich zweifelnd einen neuen Gesprächspartner. Es schienen alle bis auf Ollie, Sam, Marcel und Stu besetzt zu sein, da der Rest entweder mit irgendwelchen Mädchen rummachte oder an den Decks von Tommy zuschaffen war. Also ging ich zu den Jungs. „Na, worüber geht’s in eurem Gespräch?“ „Glaub mir das willst du nicht wissen.“, sagte Marcel grinsend. „Doch wenn du so grinst, dann will ich das erst recht wissen.“, konterte ich. Ollie: „Für kleine Mädchen, wie dich ist das nichts.“ „Wer ist hier klein? Ich werde das schon überstehen.“ Stu: „Es geht hier um Jungsthemen, wie zum Beispiel...“ „...Britney Spears und Jennifer Lopez?“, beendete ich seinen Satz. Sam: „Hauptsächlich die beiden.“ „Aha, so ist das also wieder. Aber wieso Britney Spears?“ Ollie: „Sie sieht einfach nur geil aus.“ Ich fasste ihm an die Stirn und sagte witzelnd: „Oh ja, du bist eindeutig krank.“ „Wieso soll ich krank sein?“ „Na, weil diese Weib einfach nur dumm aussieht. Außerdem kann sie nicht singen. Einige Songs sind ja ganz in Ordnung, aber sie selbst ist einfach nur BÄH!“ Stu: „Welches Mädel findest du denn dann besser, oder sollte ich lieber fragen, welchen Kerl?“ „Frag mal lieber nach nem Mädel, denn für welchen Jungen ich mich interessiere, geht euch nichts an.“ Sam: „Da ist also jemand?! Wie heißt er, wie sieht er aus, ist er nett und kenne ich ihn???“ „Also, Christina Aguilera, sieht ja...“ „Stop! Nicht vom Thema ablenken.“ „Okay. Also, nur so viel: ES GEHT DICH NICHTS AN!“ „Ach Mädchen! Ich werde das schon herausfinden.“ „Das werden wir ja sehen. Also, zurück zum Thema. Christina Aguilera sieht relativ gut aus.“ Marcel: „Och nö! Als sie noch dirty war, da war sie wirklich gut, aber jetzt hat sie diesen Marilyn Monroe – Typ. Demnach ist sie absolut nicht mehr so toll.“ „Du findest sie nicht mehr dirty? Dann musst du dir mal das neue Video zusammen mit Nelly angucken. Da ist sie nämlich dirty.“ „Echt, muss ich mal gucken.“, antwortete er grinsend. Stu: „Oh man, das macht ja richtig spaß sich mit dir zu unterhalten. Die meisten Mädchen würde nur die Augen verdrehen, wenn’s um weibliche Stars geht, aber du machst da ja richtig mit.“ „Tja, so bin ich eben.“ Sam: „Okay, jetzt haben wir Britney Spears und Christina Aguilera durch. Wer ist die nächste?“ Ollie: „Wie wärs mit...Beyoncé Knowles? Was fällt dir zu ihr ein?“ „Hm mal überlegen... sie ist eigentlich relativ cool. Immerhin ist sie mit Jay-Z verlobt. Da wird man schon ein bisschen neidisch.“, grinste ich die Jungs an. Sam: „Okay, jetzt weiß ich wer der glückliche ist.“ „Nein, weißt du nicht. Das ist nur so eine kleine Schwärmerei. Ich mein, er sieht gar nicht so schlecht aus und ein guter Rapper ist er auch! So jetzt hab ich’s dir aber gezeigt“, sagte ich etwas sauer und steckte ihm dazu noch die Zunge raus.
So ging das dann eine ganze Weile weiter. Die Jungs sagten immer einen Star auf, und ich gab mein Kommentar dazu ab. Ab und zu gab es auch etwas zu lachen, da wir uns oft einer Meinung waren, und wenn nicht, dann gab es immer mal einen kleines Wortgefächt, manchmal auch unter den Jungs, wobei sie sich dann allerdings gegenseitig nieder rappten. Es war witzig die Jungs rappen zu hören, da ich oftmals kein einziges Wort verstand, weil sie einfach zu schnell waren. Sam war die meiste Zeit nicht bei der Sache, da er sich wahrscheinlich einen Kopf darum machte, wen ich denn so toll finde. Dabei war es gar kein Junge, denn seit meinem Freund in Deutschland und der Pleite mit Sam hatte ich erst mal keinen Bock auf Jungs. Also ich meine jetzt im Sinne von mehr als nur Freundschaft.
Ich übernachtete bei Sam. Die anderen Mädels blieben auch bei Sam, damit ich nicht so allein war. Denn von ihm zu Hause aus, war der Weg zur Schule nicht ganz so weit.





Signatur


Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!



Es gibt etwas gutes in der Welt
und dafür lohnt es sich zu kämpfen.


Lieb euch meine Mädels hoffe ihr vergisst mich nie, ich vergesse euch auch nie!

CrazyBecca ...
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...   Erstellt am 02.11.2006 - 11:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


~eine Woche später~
„Juhu! Endlich sind wir mit der Schule fertig!“, riefen Melo – Sara und Nikki. Krazy – Sara: „Seit euch mal nicht so sicher, immerhin werden unsere Zeugnisse erst am Wochenende ins Internet gestellt, sodass wir nicht wissen, ob wir sitzen bleiben oder nicht.“ Naddl: „Mach dir mal nicht ins Hemd, ich weiß, dass ich das geschafft habe, zwar nur grade so, weil ich ja nicht die beste in Franz bin, aber ich weiß, dass ich es geschafft habe.“ Ich: „Ich sollte mir sorgen machen, da ich dieses Jahr absolut schlecht in Franz war, aber ich bitte darum, dass ich das geschafft habe.“ „Wenn ich das in Franz schaffe, dann schaffst du das auch, oder nicht?“ „Oui, oui Chérie.“, sagte ich grinsend zu Naddl. Nikki: „Okay, Mädels und was machen wir als Abschlussfeier?“ Krazy – Sara: „Heute Abend haben die doch diesen Abschlussball, wollen wir nicht dahin gehen?“ Melo – Sara: „Ich hab ehrlich gesagt nicht wirklich Lust auf diesen Ball, da ich froh bin raus aus der Schule zu sein. Da muss ich nicht unbedingt gleich heute Abend wieder hin, das sieht ja dann so aus, als ob ich abhängig davon wär, und laut meinem T-Shirt ist das ja nicht so.“ Auf ihrem Shirt stand nämlich: 12 Jahre lang Stoff... auf der Rückseite: ...und immer noch nicht süchtig danach.
Ich war froh, dass ich meinen Abschluss in England machen durfte, denn in Deutschland, wäre ich wahrscheinlich durchgerasselt.
„Wie wärs mit ner kleinen eigenen Party, wir könnten uns ein paar Filme ausleihen und dann noch ne Pizza bestellen und dann ein bissel über die Lehrer ablästern und vielleicht auch ein bisschen über ein paar Mitschüler, ich will ja keinen Angucken“, sagte Naddl und starrte rüber zu Jenny. Über sie konnten wir gut reden, denn seit sie nicht mehr mit Lee zusammen war, hatte sie jede Woche einen Neuen an ihrer Lippe zu hängen. Krazy – Sara: „Das hört sich gar nicht so schlecht an, und wo machen wir das ganze dann?“ Ich: „Also, meine Oldies sind mal wieder nicht da, und für Mary und Lucy find ich auch noch jemanden, der auf sie aufpasst. Vielleicht, kann ich sie ja bei Ollie lassen, mal sehen.“ Nikki: „Okay, dann kommen wir heute alle zu dir und wenn du die beiden nicht los wirst, dann macht das auch nichts. Wann treffen wir uns?“ Naddl: „Wie wärs mit halb 7? Alle bringen ein paar Filme mit und bei dir, bestellen wir dann die Pizza.“ Alle: „Okay einverstanden, bis nachher dann.“ Und somit trennten uns unsere Wege. Ich war froh, dass niemand zu Hause war, als ich dort ankam, denn so konnte ich mich noch ein bisschen entspannen. Die letzten Tage waren Horror pur. Aber ich schien alles gut überstanden zu haben.
Nachdem ich ungefähr 2 Stunden geschlafen hatte, waren Lucy und Mary inzwischen schon zu Hause. „Na ihr süßen. Wie war der letzte Schultag vor den Sommerferien?“ Lucy: „Ätzend, ich hab Hausis über die Ferien aufbekommen.“ „Oh, armes Mädchen.“, tröstete ich sie. Mary: „Mein Tag war bestens. Immerhin muss ich jetzt meine dumme Mathelehrerin nie wiedersehen, da sie in den Ruhestand geht.“ „Mein Tag war auch prima, denn ich muss gar nicht mehr zur Schule.“, grinste ich, „Sagt mal ihr beiden, würde es euch etwas ausmachen, wenn ihr heute Abend zu Ollie gehen würdet?“ „Nö, wieso?“ „Weil ich mit ein paar Freundinnen ein paar Filme gucken wollte, als Abschlussfeier.“ „Och können wir nicht mit gucken?“ „Nein, denn wir wollen einen Abend ohne euch Mädchen, es ist immerhin eine Art Abschlussparty.“ „Okay, dann gehen wir eben zu Ollie. Weiß er eigentlich schon, dass er das Vergnügen mit uns hat?“ „Nein bis jetzt noch nicht, ich werde ihn jetzt gleich anrufen.“ Somit ging ich in wieder in mein Zimmer und suchte mein Handy raus.
„Hey Lou! Was gibt’s?“ “Hey Ollie, woher weißt du, dass ich dich anrufe?” „Ich hab dich in meinem Speicher.“ „Echt? Man das hätt ich mir eigentlich denken können. Na ja, also, ich wollte dich fragen, ob du nicht Mary und Lucy heute Abend zu dir nehmen könntest, meine Ellies sind nämlich nicht da, und ich wollte mit meinen Mädels ne kleine Privat – Abschlussparty machen. Und da stören die halt.“ „Sorry, aber ich glaub, dass das nichts wird. Ich arbeite zur Zeit mit den Jungs an nem neuen Song. Aber, vielleicht, können wir ja zu euch kommen, und dann wechseln wir uns halt ab mit der “Betreuung“.“ „Das wär eine Möglichkeit, aber sonst kennst du auch niemanden, der vielleicht auf die beiden aufpassen könnte, oder?“ „Nein, niemand, meine Eltern sind auch nicht da. Also, müssen die beiden wohl oder übel, bei euch bleiben. Ich kann ja dann mal mit den Jungs vorbei schauen.“ „Okay, trotzdem danke. Wir sehen uns ja dann vielleicht nachher.“ „Yo, bis dann. Tschüss“ Dann legte ich auf. Na toll, das wird was, erst hab ich die beiden Mädels noch mit bei uns und dann kommen auch noch die Jungs vorbei. Super, was hab ich da wieder gemacht, aber egal, dann müssen wir halt mehrere Pizzas bestellen.

~gegen halb 7~
„Ding Dong“, so klingelt die Tür. Ich rannte schnell nach unten und draußen vor der Türe standen fröhlich Nikki, Sara, Naddl und Sara. „Kommt rein. Ich muss euch leider sagen, dass ich es nicht geschafft habe die Mädchen los zu werden, da die Jungs zur Zeit an einem neuen Track arbeiten. Aber die Jungs kommen nachher mal vorbei und gucken, ob das Haus noch steht, und vielleicht kann ich Ollie noch überreden die beiden doch noch mit zu nehmen.“ „Halb so wild, aber tolle Nachricht, dass die Jungs noch mal vorbei kommen.“, grinste Naddl mich an. Krazy – Sara: „Du wirst dich so wieso nicht an Mus ranmachen können, da sie wie du gehört hast an einem Track arbeiten und dann keine Ablenkung gebrauchen können.“ „Ach aber, dein liebster Lee kann eine Ablenkung gebrauchen, oder was?“ „Ja, dafür gibt es mich ja auch.“, lachte Sara. Nikki: „Das heißt doch dann, dass wir doppelt so viel Pizza bestellen müssen, oder? Ich mein wenn die wollen können die futtern, wie die Wilden.“ Ich: „Jep, deshalb hab ich mir auch schon Gedanken gemacht, aber meine Eltern haben mir noch etwas Geld da gelassen, sodass es eigentlich reichen müsste. Was für Filme habt ihr jetzt eigentlich mit?“ Melo – Sara: „Also, da hätten wir: Fluch der Karibik, Honey, Streetstyle, School of Rock, the sixth sense, Sign, Scream 2 und Scary Movie 3. Und wenn du noch welche hast, dann gucken wir die natürlich auch.“ „Na ja, ich hätte da noch 50 erste Dates und Was Mädchen wollen. Und wenn wir dann noch nicht schlafen können wir noch Mona Lisas Läscheln gucken.“ Nikki: „Mädels ich glaube das wird ein langer Abend.“ „Dürfen wir bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte auch mit gucken???“, kam eine kleinlaute Mary um die Ecke. Krazy – Sara: „Bei den ersten Filmen dürft ihr bestimmt mit gucken, aber wenn die Jungs hier sind gucken wir vielleicht the sixth sense, Scream und Sign, und ich glaube, dass das zu gruselig für euch ist.“ „Wenn ihr beiden nicht nervt, dann dürft ihr auch bei the sixth sense, Scream und Sign mitgucken, einverstanden?!“, schlug ich den beiden vor. „In Ordnung.“, sagte Lucy.
Wir fingen an den ersten Film zu gucken, 50 erste Dates, ich musste immer wieder bei diesem Film lachen, obwohl ich den schon so oft gesehen hatte. Danach bestellten wir die Pizzas und guckten dann Honey, da Melo – Sara diesen Film liebte. Ich fand ihn auch ganz gut, aber auf Englisch war er etwas schwer zu verstehen. In der Mitte des Filmes klingelte es an der Tür. Ich drückte auf Pause, nahm mir mein Geld und ging zur Tür, da ich dachte, dass es der Pizzamann ist. Doch vor der Tür standen 10 fröhliche Jungs, die nur darauf warteten rein zu kommen. „Wow, so früh hab ich nicht mit euch gerechnet. Seit ihr fertig mit dem neuen Song?“ Chris: „Nein, bis jetzt noch nicht, aber wir haben uns gedacht, wenn wir was im Magen haben, dann können wir besser denken.“ „Tja, aber da muss ich euch enttäuschen, die Pizzas sind noch nicht da. Aber ihr werdet ja wohl mal warten können.“ Sam: „Wenn ich nicht gleich was in meinem Magen habe, dann sterbe ich vielleicht, ich glaube das reicht aus, um zu sagen das ich nicht mehr warten kann.“ Und dann klingelte auch schon die Türe, diesmal war es der Pizzamann.
„Na dann lasst es euch schmecken Jungs. Naddl, Mus! Ihr seid auch damit gemeint! Lee, Sara, Chris, Sara, Jay und Nikki, für euch gilt das gleiche!!!“ Nikki: „Oops, das war wohl ein bisschen zu viel Ablenkung.“, grinste sie. Stu: „Kann man wohl sagen.“
Beim Essen: „Ollie, könntest du bitte, bitte, bitte die Mädchen mitnehmen??? Das geht einfach nicht, bei den Filmen kommen immer wieder irgendwelche Fragen, zum Beispiel: „Kommen die jetzt zusammen? Stimmts die küssen sich gleich?“ Also, du verstehst schon was ich meine, oder etwa nicht?“ „Sorry Lou, aber ich kann die nicht mitnehmen, denn wenn sie euch stören, weiß ich, dass sie uns stören werden. Und außerdem glaub ich, das wir hier heute nicht mehr wegkommen, so wie die da schon wieder rummachen.“ „Menno.“, sagte ich beleidigt. Sam: „Wir bleiben aber hier und dann können wir uns ja abwechseln....mit den Fragen beantworten, denn ich würde sagen Freek, hat absolut recht. Wir werden nicht mal mehr an unserem Track weiterarbeiten können, also, gucken wir halt die Filme mit.“ „Na gut, aber wenn die nicht gleich aufhören rum zu machen, verschwinde ich.“, meinte ich etwas groggy, denn allen ging es prima mit ihren Jungs, nur ich hatte niemanden, bei dem ich mich einkuscheln konnte, mit dem rumknutschen konnte, bei dem ich übernachten konnte, wenn ich zu Hause Stress hatte, obwohl ich hatte ja eigentlich Sam, mit dem ich alles machen konnte, bis auf das rumknutschen...
Nachdem essen guckten wir weiter, und diesmal glücklicher Weise ohne Knutschattacken. Trotzdem kuschelten alle, ich allerdings auch mit Sam und wenn der grad was trinken holen war wechselte ich zu Stu. Aber die meiste Zeit war ich dann doch bei Sam. Ich legte meinen Kopf auf seinen Brustkorb, und irgendwann bei Scary Movie, musste ich wohl eingeschlafen sein, denn am nächsten Morgen lag ich zusammen mit Stu in meinem Bett. Er selber schlief noch ruhig und selig, ohne ihn auf zu wecken, versuchte ich auf zu stehen, was mir auch gelang. Nachdem ich eine Schritt gegangen war, kippte ich auch schon wieder um, denn ich stolperte über Sam. Er wachte auf und als er sah, wie ich da so lag musste er anfangen zu lachen. „Sch! Halt die Klappe, das ist nicht witzig, du weckst die anderen noch auf, und außerdem tut das ganz schön weh!“, meckerte ich ihn an. „Sorry, aber das sieht witzig aus, wie du da so liegst. Na los komm, ich helf dir hoch.“ „Danke. Kommste mit runter was frühstücken?“ „Jetzt bin ich schon wach, da kann ich auch gleich mit runterkommen.“
Beim Essen: „Eigentlich hab ich gestern, bei dir mit im Bett geschlafen, aber irgendwann in der Nacht hast du dein Bein in meine Rippen gehauen, das ich mit Reeps getauscht habe. Und jetzt hab ich hier nen blauen Fleck.“, er hob sein T-Shirt hoch und bei diesem Körper kam ich ein bisschen ins schwärmen und ich glaube ich wurde auch ein bisschen rot. Als ich den Fleck gesehen hatte, bekam ich riesige Augen, denn der Fleck war wirklich groß. „Oh shit! Sorry, das war aber nicht mit Absicht.“, sagte ich etwas verlegen und fasste dabei auf den Fleck. „Hey nicht anfassen, du hast ganzschön kalte Finger, außerdem tut der immer noch weh.“ „Oops, I did it again.”, lachte ich ihn an. „So witzig ist das gar nicht, denn das tut wirklich höllisch weh.“ „Sorry, zum 10.000ten mal. Aber wenn mans so sieht hab ich es ja gleich wieder zurück bekommen.“ „Wieso hast du das zurück bekommen?“ „Weil als ich vorhin gestürzt bin, voll auf dein Knie gefallen bin, und glaub, ich bekomm auch einen blauen Fleck, so wie sich das anfühlt.“ „Och, armes Mädchen, hat Auaweh.“ „Ja, aber der arme kleine Sam auch. Nicht weinen mein Süßer, wenn du verheiratet bist, ist alles wieder gut“, konterte ich mit einem breiten grinsen im Gesicht. „Wir werden ja sehen, wer hier gleich heult.“ „Was solln das heißen?“ „Ach das hab ich nur so gesagt.“ „Ja, ja, das hätt ich jetzt auch gesagt.“ „Okay, ich geb auf.“ „Hehe, ich hab gewonnen, ich hab gewonnen, ich hab gewonnen!“, rief ich durchs ganze Haus. „Wer auch immer da unten so laut rum schreit, sollte besser seine Klappe sonst komm ich runter und dann bekommt derjenige eine Menge ärger!“, kam es von Kenz. Daraufhin mussten Sam und ich wieder lachen, was wir allerdings leise taten, denn bei ihm weiß man nie...
Als dann endlich alle wach waren, überlegten wir, was wir denn heute machen könnten. Tommy: „Also, uns müsst ihr ausschließen, denn wenn wir nicht mit dem Track fertig werden, haben wir ein kleines bisschen Ärger am Hals, da wir den Plattenbossen schon vor längerer Zeit einen neuen Song versprochen hatten.“ Melo – Sara: „Na, dann hängt euch mal rein, aber nicht zu tief, damit mein Chris auch mal an was anderes denkt.“ Chris: „Ich werds versuchen, versprochen Süße.“ Daraufhin gingen die beiden in einen innigen, langen Kuss. Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen, denn die beiden waren wirklich süß.
Nachdem die Jungs sich von und verabschiedet hatten, rätselten wir noch darüber, was wir denn machen könnten. Wir entschieden uns dafür eine große Shoppingtour zu machen. Wir gingen in das wahrscheinlich größte Shoppingcenter, das es in London gab. Es war wirklich riesig. Zum Mittagessen gingen wir zu McDonalds, wo wir unsere Heißgeliebte Jenny wiederfanden, die mal wieder mit einem neuen rummachte, doch irgendwoher kannte ich ihn. „Sagt mal Mädels, kommt der Kerl, der an Jennys Lippen hängt, nicht auch irgendwoher bekannt vor?“ Krazy – Sara: „Ja, der sieht ein bisschen aus, wie der neue Sportlehrer der Jungs, von Nikkis Klasse.“ Nikki: „Der sieht nicht nur so aus, das ist er auch!“ Naddl: „Bäh! Widerlich, das Jenny so tief sinkt, hätt ich nie gedacht. Ich kenne sie zwar nicht so gut, aber das ist wirklich ganzschön übertrieben.“ Melo – Sara: „Kann mal wohl sagen. Igitt, wenn ich mir vorstelle, das sie seine Tochter sein könnte, boah das ist einfach nur pervers. Ich krieg richtig Gänsehaut.“ Krazy – Sara: „Wenn ich mir überlege, dass sie auch mit meinem Süße zusammen war, könnt ich im Boden versinken, das ist ja so deprimierend.“ Ich: „Mach dir nichts drauß, die haben so wieso so gut wie nie mit einander rumgemacht, da Lee wusste, dass sie nicht ganz treu war.“ „Ich werds versuchen.“, sagte sie etwas betrübt.
Den restlichen Tag, verbrachten wir bei Melo - Sara zu Hause, denn diesmal hatte sie sturmfreie Bude. Die Jungs kamen auch mal wieder vorbei und berichteten und stolz, dass sie den Song fertig geschrieben hatten. „Ooooooh!!! Dann lasst mal was hören.“, sagte Naddl voller Vorfreude. Mus: „Sorry Babe, aber niemand wird den vor der Tour zuhören bekommen.“ „Da nennst du mich noch Babe? Man hast du nerven.“, sagte sie grinsend und gab ihm einen Kuss. Krazy –