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Ginns ...
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...   Erstellt am 24.11.2006 - 20:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Evelina keuchte vor Schmerz. Sie hatte ihre Flügel schon lange nicht mehr benutzt... Und gleich auch noch einen ausgewachsenen Engel mit sich zu tragen... Aber sie konnte ihn ja schlecht fallen lassen. Immerhin hatte er ihr das Leben gerettet.

Sie schlug kräftiger mit den Flügeln. Ihre Schulterblätter brannten wie Feuer, über das Öl gekippt worden war. Aber es ging. sie musste es schaffen.

Ihre Hände krallten sich um seinen Oberkörper. Hölle, war dieser Kerl schwer... Langsam verloren ihre Hände den Halt um seinen Oberkörper, denn vor lauter Anstrengung wurden ihre Hände schon ganz schwitzig.

Fast hätte sie ihn losgelassen, doch Evelina krallte ihre Finger so tief in sein Wams, dass ihre Nägel zu brechen drohten.
Oh, nein, sie würde garantiert nicht loslassen... Nicht, nachdem er ihr das Leben gerettet hatte und sie tief in seiner Schuld stand.

Da waren schon die Berge! Sie wusste nicht, was ihr Retter dort wollte, aber es war offenkundig, dass er dort hatte landen wollen. Vielleicht waren sie ja auf der FLucht vor seinen Kumpanen, aber irgendwie hegte Evelina Zweifel daran.

Sie hatte den Engel nicht direkt kämpfen sehen, aber sie vermutete, dass er ziemlich stark war. Wieso also sollte er dann fliehen... Es sei den... der andere Typ, der Typ, der sie hatte umbringen wollen, war noch stärker. Aber sie würde den Engel einfach fragen, wenn er aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte. Zum Glück hatte sie gemerkt, dass der Engel es nicht mehr allzu lange aushalten würde... Zum Glück konnte sie sich aus seinem Griff befreien, als er abgestürzt war, denn er hatte sie fest auf seinen Rücken gehalten. Und zum Glück hatte Evelina ihren Retter noch rechtzeitig aufgefangen, bevor die Schwerkraft das Ihre gefordert hätte, nmlich ihren Retter mit gebrochenen Knochen auf dem Boden der Erde.

Evelina flog nun näher an das Gebirge heran. Es war höher als die Wolken und sah irgendwie bedrohlich aus. Keine Zweifel, hier würde sie bestimmt eine sichere Höhle finden und Kräuter, um die Wunden des Engels zu retten.

Denn mit ihrer Magie würde sie ihm kaum helfen können. Nicht umsonst nannte man sie einen Todesengel. Sie konnte nur sich selber heilen, Zauber nur für ihre Zwecke gebrauchen, aber niemals einem anderen helfen... Nun ja. Zumindest hätte sie ihre Zauber nur für sich gebrauchen können, wenn sie sie beherrschen würde. Doch soweit war sie noch lange nicht, oh, nein... Sie war ja nur ein kleines Todesengelchen in Ausbildung.

Evelina versuchte, nicht bruchzulanden, was auch klappte. Jedenfalls so halb. Jedenfalls landeten weder sie, noch ihr Retter im Dreck. Sie stolperte nur einige wenige Meter nach vorne, von der Wucht ihrer Landung dazu gezwungen.

Hasti, aber bedacht, so vorsichtig wie möglich zu sein, legte sie den Engel ab und setzte sich schnell neben ihn. Ihr Atem kam nur stoßweise. Beim Teufel, so sehr angestrengt hatte sie sich schon seit Langem nicht mehr... Doch sie durfte nicht ruhen, nicht einmal an eine kleine Pause denken.

Denn das ihr Retter schwer verletzt war, konnte sogar eine blinde alte Oma sehen. War hier in der Nähe eine Höhle?? Suchend schaute Evelina sich um und fand auch recht schnell eine.

Mühsam und mit letzter Kraft schliff (oder schleifte??) sie den Engel hinein und legte ihn wieder hin, bevor sie aufsprang und die Höhle verließ. Welche Heilkräuter suchte sie nochmal??

Einige Zeit später hatte Evelina auch das letzte Kraut gefunden und kehrte wieder in die Höhle zurück. Alles war fast so, wie sie es verlassen hatte. Atmete der Engel nicht ein wenig flacher??

Hektisch kniete sie sich neben ihn und begann, seinen Oberkörper von seiner Kleidung freizubekommen. Dann stampfte sie die Heilkräuter mit einem groben Stein zu einer Paste, welche sie ihm auf die Wunden strich.

Die sahen aber allesamt ziemlich schlimm aus...

NAch einer halben Ewigkeit, so schien es ihr, war sie fertig und hatte sogar einen Teil ihres Umhangs zerissen, um Verbände zu bekommen.

Erschöpft lehnte Evelina sich an die Höhlenwand und schloss ihre Augen. Bereits kurze Momente später befand sie sich im Lnad des Sandmännchens...




Minni ...
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...   Erstellt am 24.11.2006 - 21:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Überall herrschte finstere Dunkelheit. Lafal stand unter einem fahlen Licht, das direkt auf ihn hinabfiel. Verwirrt blickte er in die Schwärze. Wo war er bloß?
Plötzlich erschien ein Gesicht vor ihm und blickte ihn aus hasserfüllten Augen an.
"Verräter! Fort mit dir!", zischte es. Aus dem Nichts tauchte auf einmal ein Langschwert auf. Es war mit dunkelroten Dornen beschmückt und machte die schwarze Klinge noch gefährlicher. Reflexartig griff er nach seinem Messerblatt, doch fand nichts als Leere. Irritiert starrte er auf die Stelle, wo normalerweise sein Gürtel hing. Es war weg. Erst jetzt bemerkte er, dass seine Wunde verschwunden war. Die Wunde, die ihn so lange gequält hatte.
Ungläubig tastete seinen nackten Oberkörper ab, als die schwarze Klinge wieder auf ihn zustach. Problemlos wich er der Attacke aus und drehte sich um die eigene Achse.
Seine Umgebung veränderte sich. Ein mächtiger Baum erstreckte sich in den blauen Himmel. Er erkannte diesen Ort.
Seine letzte Erinnerung an das, was einmal war. Zärtlich strich er mit seiner rauen Hand über das morsche Holz. "Lafal!", rief eine vertraute Stimme. Freudig drehte er sich um und blickte in die blauen Augen seiner kleinen Schwester Evangel, die hastig auf ihn zurannte. Doch noch bevor er sie in seine Arme schließen konnte, wurde alles wieder schwarz um ihn.
"Du entscheidest, ob deine Schwester lebt oder stirbt!"
"Gib uns den Drachen!", hallte es von überall. Urplötzlich erschien wieder das scharze Dornenschwert. Ein wuchtiger Schlag traf ihn. Eine lange Wunde zog sich quer durch seinen Oberkörper. Hilflos sackte er zusammen und fiel in sein eigenes Blut.
"Diese Wunde ist unheilbar. Du wirst mit ihr bis ans Ende deines Lebens leben!"


Schweißgebadet schreckte Lafal auf. Schon wieder einer dieser Träume!, durchfuhr ihn der Gedanke.
Unvermittelt trat der Schmerz ein. Unwillkürlich hielt er sich die lange Wunde zu, die er schon seit drei Jahren trug. Unerwartet setzte ein starker Husten ein. Ihm wurde schwindelig vor lauter Keuchen. Er spürte wieder, wie seine Wunde aufplatzte und den Verband mit seinem restlichen Blut aufweichte. Er hörte eine Gestalt auf ihn zugehen und eine warme Hand die sich um ihn schlangen.............bis ihn wieder die Dunkelheit umgab.





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Ginns ...
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 09:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eisern hielt Evelina die Handgelenke des Engels umklammert. Warum musste er um sich schlagen?? Jetzt war die Wunde wieder aufgerissen... Und sie konnte nochmals alles verbinden.

Ein Seufzer entfuhr ihrer Kehle.
"Beruhige dich", wisperte sie leise und strich ihm beruhigend über das Gesicht. Sie hoffte jedenfalls, dass es eine beruhigende Wirkung hatte.

Nun, ob es eine beruhigende Wirkung hatte, wusste sie nicht, Fakt war, dass der Engel wieder in sich zusammen sank, anscheinend bewusstlos.

Evelina verschränkte die Arme. Was jetzt?? Gut, dumme Frage, sie musste alles wieder neu verbinden. Wieder wurde ein Teil ihres Umhangs abgerissen und für Verbände genutzt. Zum Glück hatte sie noch mehr Kräuter, so dass sie sich nicht jetzt nach draußen gehen musste. Diese wurde wieder zu einer nicht gerade angenehm aussehenden Paste zerrieben und auf die Wunden aufgetragen.

Nachdem Evelina fertig war und sich ihren nun nur noch bis zu den Oberschenkeln reichenden Umhang wieder angezogen hatte, überlegte sie sich, ob sie jetzt Feuerholz suchen gehen sollte. Es war angebracht, denn langsam schlich sich eine klirrende Kälte in die Höhle und sie verspürte keine große Lust, zu erfrieren. So stand sie auf und ging aus der Höhle darauf bedacht, sich nicht zu weit zu entfernen, es könnte ja sein, dass der Engel aufwachte, auch wenn es im Moment nicht danach aussah.

Ein kleines Problem hatte Evelina. Hier in den Bergen wuchsen nur ziemlich verkümmerte, kleine Bäumchen. Und die meisten davon waren nass. Auf das Schiksal und das ihr verborgene Glück fluchend, klaubte sie sich ein paar einigermaßen trockene Äste zusammen und ging wieder in die Höhle zurück.

Nichts hatte sich verändert. Der Engel war immer noch bewusstlos und rührte sich nicht, wofür Evelina dankbar war. Hätte er wieder seine Wunden aufgerissen, müsste sie ihn schon wieder neu verbinden und ihr Umhang würde dann nicht mehr wirklich gut vor Kälte schützen...

Ein wenig grummelnd und mit nicht gerade bester Laune ließ Evelina sich neben dem Engel nieder und schichtete das Holz aufeinander. Es müsste eigentlich fr die Nacht reichen...
Es dämmerte bereits.

Moment. Es dämmerte bereits?? Aber es war doch schon Nacht, als der Engel sie nierdergeschlagen hatte. Also... Hatte er sie wohl ziemlich lange getragen.

Ein wenig müde und hungrig, sie hatte schließlich seit einem Tag nichts mehr gegessen, schlug sie zwei Stein aneinander, in der hoffnung, ein kleiner Funke würde entstehen und das Holz entzünden. Und das Schiksal und das Glück meinten es ausnahmsweise gut mit ihr. Denn schön nach kürzester Zeit erfüllte das Knistern des Lagerfeuers die Höhle.

Regte sich da etwa der Engel? Schnell packte Evelina ihn wieder an den Handgelenken. Sie wollte kein Risiko eingehen... Aber hier war es eindeutig ein wenig zu kühl für sie. So zerrte sie den Engel ein wenig näher an das Feuer. Wie egoistisch von ihr, nicht gleich daran gedacht zu haben!




Minni ...
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 10:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Benommen öffnete Lafal die Augen. Ein dünner Lichtfaden strahlte ihm aufs Gesicht. Etwas taumelig richtete er sich auf und stützte sich an eine kühle Wand.
Eine Höhle? Wie...?

Vorsichtig hob er die Hand und hielt sich seine verletzte Brust an.
Ein neuer Verband?
Unbewusst blieben seine Blicke bei der kleinen Gestalt stehen, die sich in einer dunklen Ecke zusammengerollt hatte. Ein zerfetzter Umhang lag über ihren Schultern. War er nicht vom Himmel gestürzt? Wieso lebte er dann noch? Hat sie ihn vielleicht gerettet? Ein stechendes Brennen umspielte seine Brust.
Mit aller Gewalt riss er sich zusammen und blickte auf den Verband. Zitternd entfernte er den Verband unter bebenden Händen und spürte wie die kühle Luft an der Wunde nagte. Eine grüne Pampe kam zum Vorschein, die seinen ganzen Oberkörper bedeckte. Sie brannte fürchterlich auf seiner Haut und schien seine Wunde noch mehr zu entzünden.
Panisch raffte er sich hoch und torkelte zum Höhlenausgang.





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Ginns ...
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 20:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Evelina wurde wach, als jemand über sie stolperte. Sie gab einen Laut des Protests von sich und schlug ihre Augen auf.

Der Engel war aufgestanden und erreichte gerade den Ausgang, auf dem Weg war er wohl über sie gestolpert.

"Hey...", muffelte sie noch nicht richtig wach.

"Bleib liegen", nuschelte sie dann. "Sonst verheilt deine Wunde nie..." Müde rieb sich Evelina den Schlafsand aus ihren Augen und setzte sich auf. Das Feuer war fast heruntergebrannt... Wenn sie es weiterhin hübsch mollig und war haben wollte, müsste sie neues Feuerholz holen...

Aus den Augenwinkeln beobachtete Evelina, wie der Engel stolperte. Einen Augenschlag später war sie neben ihn und fing ihn auf. Er hatte sich seinen Verband abgelegt und versucht, sich ihre grüne Pampe vom Oberkörper zu wischen.

"Hey...", protestierte Evelina ein wenig beleidigt. Was erlaubte der sich eigentlich?? Dann sah auch sie, dass die Wunde unter der Paste nun noch roter aussah als zuvor. Hektisch stieß Evelina ein paar Flüche aus und rannte auf den Ausgang zu.

"Bleib bloß da", herrschte sie denn Engel an und rannte aus der Höhle, auf der Suche nach frischem Wasser. Wieso wirkte ihre Medizin nicht bei ihm?? War die Wunder viellecht verflucht?? Denn sonst halfen diese Kräuter immer...

So schnell wie möglich kehrte sie wieder zurück und kippte ihren nun wieder aufgefüllten Wasserschlauch, den sie immer bei sich am Gürtel trug, über seinen Oberkörper.




Minni ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 15:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wütend ergriff Lafal die Handgelenke des fremden Mädchens, das mit panischen Bewegungen eiskaltes Wasser auf ihn spritzte.
,,Was erlaubst du dir?", raunte er und blickte ihr starr in die Augen, die seinen Blicken auswichen. ,,Was glaubst du, was du da tust?"
Seine Stimme bebte kaum merklich.
Plötzlich begann es zu regnen. Die kühlen Wassertropfen waren wie ätzende Säure auf seiner Haut. Erschrocken ließ er ihre Handgelenke frei und sah zu, wie sie rückwärts auf den matschigen Boden fiel.





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Ginns ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 15:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Ich wollte dir helfen, du Trottel", sagte Evelina wütend und rappelte sich auf.
"Schließlich hast du mich gerettet."
Na super, es regnete. Und zwar so stark, dass ihre KLeidung schon völlig durchnässt wurde, da sie ihren regenundurchlässigen Umhang geopfert hatte.
"Was erlaubst du dir eigentlich, mich in den Matsch zu werfen!"




Minni ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 15:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sie versteht es nicht. Wie auch?, dachte Lafal verächtlich. Etwas schuldbewusst blickte er auf sie hinab, wie sie sich schützend an einen Baum stützte. Angewidert krempelte sie sich die matschigen Ärmel hoch und gab die Sicht auf ein sternenformiges Muttermal frei.
Lafals Augen weiteten sich. Weg war der Schmerz, den er vorher noch versucht hatte zu ignorieren.
Ist sie es?Evangel?





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Ginns ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 15:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Evelina bemerkte nicht die Blicke Lafals, sondern klopfte sich, so gut es ging, den Matsch von ihrer KLeidung.
NAch endlosen Flüchen blickte sie zu dem Engel auf.
"Kommst du wieder rein? Ich habe keine Lust, mich zu erkälten", murrte sie.
Ohne eine Antwort abzuwarten, ging sie wieder in die Höhle. Ihr war kalt, sie zitterte und ihre KLeidung konnte man gleich wegschmeißen.
Heute war definitiv nicht ihr Tag.




Minni ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 16:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Etwas irritiert schaute er ihr nach wie sie wieder in die Höhle marschierte.
Schlagartig kam er sich wie ein Narr vor. Ein Muttermal war kein Grund eine Person zu verdächtigen. Kopfschütteln blickte er in den Himmel und sah wie die Wolken alles Licht verdeckten. Die Umgebung verdunkelte sich und der stechende Schmerz kehrte mit der Dunkelheit zurück. Mit zitternden Händen holte er ein kleines, grünliches Fläschchen aus seinem Gürtel und rieb sich den Inhalt auf die entzündete Wunde. Er mied es jetzt wieder in die Höhle zu gehen, weil er wusste, was gleich geschehen würde.
Aber....
Schnell lief er in die Höhle und suchte nach dem Mädchen, das er auch fand. Sie lag wieder in dieser gekrümmten Haltung auf dem Boden und unterdrückte das Zittern. Willkürlich nahm er seinen Umhang von sich und legte ihn auf die kleine Gestalt.
Sie sieht ihr so ähnlich...., durchfuhr es ihn.
Plötzlich spürte er einen Druck in sich. Eilig lief er in den Regen und verschwand im Nebel.





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