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derBunte 
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...   Erstellt am 22.10.2008 - 19:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bad Doberan - Eine Zugbegleiterin der Deutschen Bahn hat ein zwölfjähriges Mädchen wegen angeblichen Schwarzfahrens aus dem Zug geworfen.Trotz Protesten von Mitfahrern, die für das Mädchen bürgen wollten, und einbrechender Dunkelheit sei das Kind auf einem Bahnhof fünf Kilometer von zu Hause ausgesetzt worden, berichtet die "Ostseezeitung".

Das Mädchen war auf dem Weg von der Musikschule nach Hause, hatte ein schweres Cello dabei und Geldbörse + Fahrkarte zu Hause vergessen. Vor ein paar Wochen gab es in der Region ein Verbrechen welches bis heute noch nicht aufgeklärt ist.

Wenn Ihr mal einen Kumpel vermisen solltet, fragt mal bei der Bahn nach, eventuell war der Kumpel mit der Bahn unterweegs und die haben ihn ausgesetzt...

Es lebe die Reichsbahn!





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Pawel ...
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...   Erstellt am 22.10.2008 - 22:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Reichsbahn?
Ja, wo lebst du denn?




derBunte 
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...   Erstellt am 23.10.2008 - 12:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Unpünktliche Züge, demolierte Waggons, kalte Abteile, überteuerte Mitropa: all das steht für Reichsbahn, aber ausgesetzt haben die keine 12 jährigen Mädchen...





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Olaf ...
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...   Erstellt am 23.10.2008 - 16:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stimmt!!! Das selbe Problem hatten wir vor kurzem mit der MVB ( Straßenbahn ), da wurde ein minderjähriges Mädchen auch abends aus der Bahn geworfen. Scheiß auf den Fahrschein, davon wird weder die Bahn noch die MVB reicher. Ein bißchen Menschlichkeit wäre da viel besser.





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Der auf dem Tisch tanzte

hajo ...
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...   Erstellt am 28.10.2008 - 12:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und das war auch noch eine Frau, die das Mädchen rausgeschmissen hat. Wenn ich mir vorstelle, dass das eine Mutter sein könnte, dann wage ich nicht, mir vorszustellen wie die ihr Kind erzieht. Kein Wunder, dass unter Schülern Gewalt und Brutalität herrscht, wenn es solche Mütter(natürlich auch Väter) gibt.




Olaf ...
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...   Erstellt am 28.10.2008 - 13:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Laut Zeitung gibt es für das erwischen von Schwarzfahrern bei der Bahn Prämien für die Mitarbeiter. Das Unternehmen DB hat sich inzwischen bei dem Mädchen und den Eltern entschuldigt und eine Wiedergutmachung angeboten, wie nobel der Hobel!!!! Hoffentlich hauen sie die Mitarbeiterin raus!





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Der auf dem Tisch tanzte

Stephen33 ...
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...   Erstellt am 28.10.2008 - 21:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das mit dem Schwarzfahren hat zwei Seiten. Einerseits ist es ziemlich hart, jemanden so einfach, weil er keinen Fahrschein hat, auf die Strasse zu setzen, andererseit fahren sehr viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene heutzutage schwarz. Aus Spaß oder auch weil sie wirklich das Geld dazu nicht haben. Wo soll man den Unterschied machen. Der Mitarbeiter macht nur das, was seine Vorgesetzten vorgeben, Schwarzfahren zu unterbinden. Wenn er das nicht durchsetzt, verliert er seinen Job.

Viel besser wäre eine Sonderreglung, dass Personen, ob Jung oder Alt, die kein Geld dabei haben, um einen Fahrschein zu erwerben, sich beim Zugpersonal zu melden haben, und unter Angabe ihrer Personalien dann mitfahren dürfen, und das Fahrgeld nachträglich bezahlen müssen. So kann man die wirklichen Schwarzfahrer, die das nie machen würden, von den Vergesslichen unterscheiden.




Buschi ...
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...   Erstellt am 28.10.2008 - 22:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber Steffen, das Problem an der Sache ist (alles auf der Grundlage der Medieninfos), das die "Schwarzfahrerin" zum gegebenen Zeitpunkt 12 Jahre alt war und es eine DB Reglung gibt, das solche Personen dieses Alters so nicht abgewiesen dürfen (also rausgeworfen). Ein Schwerbehinderter hat sie als Begleitperson berufen und somit ist sie von der Beförderungsgebühr befreit! (habe ich in Rostock bei der Überfahrt mit der Fähre von Bramow mit meiner Tochter geltend machen können, wobei der Matrose das gleich so abrechnete).
Andere Mitreisende hatten ihre Bereitschaft erklärt, die Beförderungsgebühr für die Schühlerin zu übernehmen.
Trotzdem wurde sie von der Zugbegleiterin rausgeworfen.
Es gibt ja gewisse Reglungen zur Gültigkeit eines Beförderungstikets: aber es wurden von der Zugbegleiterin eklatante Fakten nicht erkannt und akzeptiert.
Es wurden 3 Dinge total ignoriert:

a)Die zur Begleitperson erklärte Person eines Schwerbehinderten!(die lag nach Aussage des mitreisenden Behinderten vor)
b)Dann die Solidarität von Fahrgästen zur Zahlung des Fahrpreises, was auf alle Fälle tauglich für eine Weiterfahrt für die betrefffende Person wäre.
c)Eine weitere Option wäre dann noch die Übergabe an die Polizei oder so.

Was die Zugbegleiterin da machte, ist leider definitv eine sehr grobe Verletzung ihrer Arbeitsdurchführung.

Was sie reritten hat weiß ich nicht, aber eine Abmahnung ist das Mindeste.

Das sie sich bei der Familie entschuldigt hat, finde ich in Ordnung.

Man soll sie nun nicht gleich entlassen, obwohl es ein wirklich sehr grober Fehler war.
Sie hatte in diesem Moment total versagt, zumal sie ja genügend Schlichtungsangebote bekommen hatte.
(Begleitperson eines Behinderten oder die Übernahme der Beförderungskosten)

Ich vermute aber auch ungenügende Weiterbildung, Druck, Streß usw. Das soll aber keine Entschuldigung zum Fall sein!!!
Dieses Geschehen muß entsprechend ausgewertet und entsprechende Maßnahmen zur Verhinderung solcher Fehlentscheidungen getroffen werden.

[Dieser Beitrag wurde am 29.10.2008 - 07:40 von Buschi aktualisiert]





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Stephen33 ...
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...   Erstellt am 29.10.2008 - 06:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Buschi, ich kenne die Regelung nicht, weiss aber das viele Jugendliche und auch Kinder schwarz fahren, da ich öfters mal die Bahn benutze. Teilweise werden da die Füße auf die Sitze gelegt, der Walkman auf volle Lautstärke gestellt, so dass man noch 5 Reihen weiter mithören kann und noch schlimmeres. Wenn dann mal eine ältere Person einsteigt, und sich hinsetzen will, wird sie frech angegrinst, aber nicht aufgestanden.

Wie schon erwähnt, ich bin für eine Sonderregelung, dass bei Geldmangel der Fahrgast trotzdem die Möglichkeit erhält, mitzufahren und das Geld nachträglich bezahlen kann. Er muß sich aber dazu sofort nach dem Betreten des Zuges beim Zugbegleiter melden.

Somit wäre beiden Seiten geholfen.




Buschi ...
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...   Erstellt am 29.10.2008 - 07:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Diese Sonderreglung gibt es. Wer sich umgehend beim Zugbegleiter meldet, bekommt einen Fahrschein. Entweder mit einer entsprechenden Erhöhung oder wenn der Bahnhof keine Fahrkartenausgabe hat(auch keine Automaten), dann für den normalen Tarif.

Und was Ruhestörer, Randalierer oder Schwarzfahrer betrifft, so gibt es heute die Möglichkeit über Funk (Telefon oder andere Technik) die Polizei anzufordern, die dann diese Personen übernimmt.

Ja, auch ich ärgere mich über solche Leute, die sich nicht in der Öffentlichkeit benehmen können und offensichtlich auch nicht wollen.

[Dieser Beitrag wurde am 29.10.2008 - 07:42 von Buschi aktualisiert]





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