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bluesky 
Rubin
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...   Erstellt am 26.09.2010 - 16:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wow ihr seid ja alle in wahnsinnig kreativen Studiengängen. Bewundernswert!

Ich habe am Donnerstag ein Bewerbungsgespräch bei einer Buchhandlung. Es geht um eine Ausbildung dort. Seit ich mein praktikum dort absolviert habe, möchte ich das machen, obwohl man echt einen Hungerlohn verdient.
Meine Alternative ist Englisch studieren...





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Rosewood ...
Diamant
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...   Erstellt am 10.01.2011 - 18:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich weiß nicht so recht wo das hingehört, deswegen stopfe ich es einfach mal hier rein.

Ich muss am Freitag endlich das Thema für meine Facharbeit festlegen. Wer ein geisteswissenschaftliches Fach an der Uni belegt, kennt das Problem bestimmt und wird mir deswegen auch mitleidige Blicke zuwerfen.
Nun bin ich gerade in der Vorbereitung und merke dadurch auch wie viele verschiedene Themen sich angehäuft haben, die ich insgesamt alle toll finden und sofort bearbeiten möchte. Dennoch hab ich die Qual der Wahl, denn es kann nur ein Thema genommen werden und da mir mein Prof. da so ziemlich freie Wahl lässt, brauche ich Entscheidungshilfe.
Mir ist es dabei einfach nicht wichtig ob ihr von den Themen an sich Ahnung hat - Es ist nunmal Kunstgeschichte, das studiert ja nicht jeder. Aber ich freue mich jederzeit über andere Meinungen, einfach weil ich gerade viel zu sehr auf etwas verschränkt bin.

Die Themen sind noch nicht gänzlich ausformuliert, es sind nur grobe Skizzen, aber man kann sich ungefähr darunter was vorstellen.

1. Verschiedene Facetten der Frau in der Kunst
- Ausschnitt verschiedener Epochen
- Wichtige Rollen einer Frau auf Porträts
- Vergleich zwischen „Femme Fatale“ und „Femme Fragile“

2. Die Vergänglichkeit als Thema der Kunst
- Vanitas-Motive in verschiedenen Bilder
- Historischer Kontext so wie auch religiöse Ansichten in der damaligen Zeit

3. Kunst und Mythos
- Bilder die einen Augenblick eines ganzen Mythos festhalten
- Mögliche Bilder von verschiedenen Künstlern, die sich auf einen Mythos beziehen (Unterschiedliche Interpretation eines Mythos in der Kunst?)

Wenn euch was dazu einfällt, was mir helfen könnte mich vielleicht für ein Thema zu entscheiden, dann lasst es mich bitte ruhig wissen.





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Rosewood ...
Diamant
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...   Erstellt am 06.02.2011 - 18:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Momentan bin ich dabei meine To-Do Liste abzuarbeiten. Über das Semester hat sich nämlich viel angesammelt, das ich jetzt in den Ferien versuche zu bewerkstelligen. Eins der Punkte war eine genaue Beschreibung des Studiumfachs Kunstgeschichte - Romanistik und generell der Aufbau geisteswissenschaftlichen Unifächer. Ich kann nur von eigenen Erfahrungen sprechen, hoffe trotzdem das es alle Fragen beantwortet, die mir immer gerne gestellt werden

Hauptfach: Kunstgeschichte B.A
Nebenfach: Romanistik Französisch B.A
Universität: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Semester: 1. gerade abgeschlossen, 2. Semester beginnt im April
Art des Abschluss Nach 6. Semster, schreibt man eine Arbeit, die sich Bachelorarbeit nennt und aus einer wissenschaftliche, schriftlichen Arbeit besteht und höchstwahrscheinlich auch aus einer mündlichen Prüfung. Der Abschluss nennt sich dann Bachelor Of Arts und kann erweitert werden mit dem 1,5 jährigen Masterstudium Master Of Arts. Natürlich gibt es auch den Doctor - der schwebt mir aber noch nicht vor
Schlüsselqualifikation: Neben meinem Romanistikstudium das aus zwei romanischen Sprachen besteht, Französisch als Hauptsprache und Italienisch als Nebensprache, lerne ich Russisch. Man kann natürlich sich im Laufe des Studiums auch andere Schlüsselqualifikationen aneignen - bei Kunstgeschichte und generell geisteswissenschaftlichen Fächern wird nahe gelagt so viel an Sprachkenntnise zu erlernen, wie es einen möglich ist. Viele wundern sich immer wieso ich so viele Sprachen lerne - dabei muss ich erwähnen: Französisch und Italienisch spreche und schreibe ich fließend. Latein bereitet mir keine Mühe und ist Pflicht für Kunstgeschichte. Lediglich das Russisch ist mein Problemkind, das ich wirklich lernen muss um überhaupt nicht zurechtfinden zu können. Mein Tipp: Nimmt trotzdem so viele Sprachen mit wie ihr mein lernen zu können. Globalisierung usw. Kennt das ja!

Beschreibung Kunstgeschichte: Was macht man in Kunstgeschichte überhaupt? Das werde ich ständig gefragt. Müsste ich es in einem Satz erklären, fiele mir nur dieser ein: Das runterrattern von Kunstepochen. Dürfte ich jedoch etwas genauer in die Beschreibung gehen würde ich Kunstgeschichte als Fach bezeichnen, das sich mit den Kulissen hinter einem Bild beschäftigt.
Nehmen wir Manet als Beispiel. Französischer Impressionist aus der Belle Epoque. Natürlich beschäftigt man sich als Kunsthistoriker ach mit dem Bild an sich. Während des Studiums erlernt man Verfahren zur Analyse eines Bildes. Man sollte also schon einmal Spaß an das analysieren selbst haben. Findet man es in Deutsch doof, wird man es in Kunst hassen.
Hat man das Bild von Manet aber analysiert nach Farbe, Doktus, Stil, Kontraste, Sujet usw. und danach interpretiert, folgt die, wie mein Professor es nennt "Quellengrabung". Man sucht sich nun mit dem Bild im Hintergrund passende Quellen, die das Sujet im Bild selbst noch einmal bekräftigen und die eigene Analyse unterstützt. Oftmals stellt man als Kunsthistoriker eine Behauptung auf, die mit dieser Quelle argumentiert werden kann. Deswegen ist es wichtig gute Sprachkenntnise zu besitzen. Manet war ein französischer Maler. Seine ersten Kritiker waren Franzosen und in der Epoche Belle Epoque hat man nunmal meistens auch französisch gesprochen. Die Primärquellen sind daher meistens alle auf Französisch.
In Kunstgeschichte lernt man aber auch viele andere Dinge. Ein Kunsthistoriker ist meistens nach seinem Studium gar kein richtiger Kunsthistoriker. Wir alle sitzen nicht in einer Gallerie und warten darauf grausam uns über die Autonormalverbraucher her zu machen und sie zu quälen. Im Gegenteil. Ein Kunsthistoriker findet man oftmals dort wo man ihn nicht erwartet hat. Man kann Auktionär, Restaurator, Gutachter, Kunsthändler werden. Man kann in Bibliotheken, Verlägen, Museen und in Instituten arbeiten. In die Medienbranche zu kommen ist natürlich auch möglich, aber nur 10% schaffen diesen Sprung. Viele setzen sich einfach in Museen ab oder in Verlägen.

Beschreibung Romanistik: Am Anfang eines jeden Romanistikstudiums fragt man sich woher kommt die Sprache und woher kommt die romanische Sprache? Hat man diese Frage überwunden, kommt der grausame Teil: Vorlesungen über Linguistik, Grammatik, Dialekte, Akzente, Sprachräume usw. werden zum Alltag. Literatur, Quellen usw. gelten dabei später in der Sprache analysieren zu können.
Romanistik sollte man nur als Hauptfach studieren, wenn man Lehrer oder Übersetzer werden möchte. Ansonsten eignet es sich wirklich nur als Nebenfach um das Fundament für ein anderes geistenwissenschaftliches Fach zu bilden.

Atmosphäre: Ich kann natürlich jetzt nur von meinen Kommolitonen sprechen - aber es ist wirklich sehr angenehm mit ihnen alle zusammen. Man kommt mit einem sehr bunten Haufen zusammen von denen alle andere Qualitäten besitzen. Einer kann Französisch, dafür aber kein Spanisch, aber dafür ein anderer. Das macht im Tutorium das übersetzen von Quellen natürlich zu einer richtigen Gruppenarbeit und das gefällt mir an dem Studium besonders: Man bekommt ganz unterbewusst Teamwork vermittelt, das in Fächern wie Mathe einfach komplett ausbleibt, außer man weiß mal die Lösung nicht und fragt nach.
Kunstgeschichte ist ein Studium das 80% weiblich ist, dennoch gibt es kein Zickenkrieg (Außer jemand beleidigt Christian Schad, der wohl sexieste Maler überhaupt!). Män hält als Gruppe einfach fest zusammen und unterstützt sich auch.

Ich hoffe jetzt konnten sich alle ein Bild von meinem Studium machen und fragen nicht immer nach was ich damit mal anfangen möchte!





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