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<sarah>
unregistriert

...   Erstellt am 24.10.2011 - 23:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo,
ich habe eine weiterbildung zur fachkraft für tiergestützte Therapie erfolgreich abgeschlossen und studiere lern- lehr- und trainingspsychologie sowie erziehungswissenschaften im nebenfach. somit kann ich mich aber trotzdem nicht tiergestützter therapeut nennen, denn ich bin ja kein therapeut. trotzdem habe ich mich selbständig gemacht, weise meine kunden darauf hin und sie akzeptieren das nachdem sie mich haben arbeiten sehen. das einzige was meinen kunden aufstößt ist dass ich kein zertifikat für den hund habe, der ihn direkt als Therapiebegleithund ausweist. ich habe mich mehrfach umgeschaut aber einheitliche ausbildungen gibt es da nicht. kann mir jemand eine empfehlen? oder mir einen tipp für andere prüfungen für den hund geben, mit denen ich meine kunden zumindest beruhigen würde?
vielen dank im voraus
lg sarah




<Therapiehof >
unregistriert

...   Erstellt am 02.11.2011 - 22:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was genau machst du denn bei deinen "Kunden"?Wer sind deine "Kunden"?
Das wäre erstmal wichtig zu wissen.




Michael 



...

Status: Offline
Registriert seit: 15.07.2010
Beiträge: 4
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...   Erstellt am 06.11.2011 - 15:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Sarah,

als Anfang ist es schon mal gut, wenn dein Hund die Begleithundeprüfung absolviert.In unserer Kita arbeitet eine Kollegin mit einem Hund und hat seine BH-Urkunde in Kopie an einer Info-Wand ausgehängt und die Eltern sind damit zufrieden ( wobei sie auch schon Infos in Form von Infoabenden bekommen haben ).

Gruss Michael




<Therapiehof >
unregistriert

...   Erstellt am 15.11.2011 - 11:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es ist aber ein riesengroßer Unterschied, ob der Hund eine Begleithundeprüfung hat oder ob er als Therapiebegleithund "vernümpftig" geprüft wurde.

Die Anforderungen beider Prüfungen weichen stark voneinander ab!
Ich, als Einrichtung würde nur eine best. Begleithundeprüfung nicht akzeptieren. Diese Prüfung bestehen viele Hunde, die wiederum für den therapeutischen Einsatz in dem Moment noch nicht einsatzfähig wären.




<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 15.11.2011 - 15:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
was ist vernünftig? Ich finde die Qualifikation des Menschen wichtiger.Und wer zertifiziert die Ausbildung am Hund?
Und so gering ist eine BH auch nicht.
Meine Kollegin und ich haben eine Vertrauensstellung bei Eltern, Träger und Teams die die Tier auch live erleben.Und wir haben einen qualifizierten Nachweis darüber wir wir tiergestützt mit den Tieren arbeiten.
Ich setze ja auch Lamas und Alpakas ein. Die habe ich auch selbst ausgebildet.
Entscheidend ist z.B. für mich die Zertifizierung durch ISAAT von Institutionen, die Menschen ausbilden, um tiergestützt zu arbeiten.
Während meiner Weiterbildung beim Institut für soziales Lernen mit Tieren, war die Tierausbildung auch ein Thema sowie die Auswahl der Tiere.
Ein Zertifikat mag für die eigene Kundschaft nützlich sein.Für zwingend notwendig halte ich es nicht.

Gruss Michael




<Therapiehof >
unregistriert

...   Erstellt am 22.12.2011 - 11:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@Michael: Eine "vernümpftige" Ausbildung zeichnet sich nicht darin ob Sie ISAAT anerkannt ist, sondern das der Trainer selber Psychologe, Pädagoge, Therapeut etc. ist, selber über eine soziale und medizinische Ausbildung verfügt. Nur so, kann er auch vernümpftig die Tiere ausbilden. Schwachsinnig ist zudem, das die Tiere in vielen Ausbildungsstätten alles können müssen, in jedem Bereich gut sein müssen. Das müssen meine nicht...Meine arbeiten in einem bestimmten Bereich (der eine nur in der Pädiatrie, der andere nur in der Neurologie und der dritte nur in der Geriatrie). Die Hunde haben es sich "selbst" ausgesucht, indem ich sie lesen konnte welcher Bereich auch ihnen Spaß und Freude bringt.

Und darüber das die Anbieter Quali mehr als wichtig ist, darüber brauchen wir ja nicht zu diskutieren

Ich bin die allerletzte die es toll findet, wenn "irgendjemand" auf die Menschen losziehen und Begriffe wie "Tiertherapie" verwenden.

Habe über diesen Begriff auch ausführlich einen Text auf meiner Homepage veröffentlicht. Kannst ja mal rein schauen.

www.Therapiehof-Werratal.de




<Michael 1>
unregistriert

...   Erstellt am 02.01.2012 - 09:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

im Prinzip verstehe ich schon was du sagen möchtest
Allerdings wenn ich sehe was Sarah an Qualifikatio-
nen aufzählt bzw. gerade dabei ist sich an Wissen anzueignen plus des Hinweises das die Kunden mit ihrer Arbeit zufrieden sind, frage ich mich was für diese Kunden so wichtig am Titel Therapiebegleithund ist...
ISAAT ist für mich deswegen wichtig, weil es Institute zertifiziert die qualifiziert Fachkräfte für die tiergestützte Arbeit weiterbilden.....die Grauzone der Anbieter ist gross.Darum reicht es nicht Pädagoge oder Therapeut zu sein, sondern es bedarf der Weiterbildung im Bereich der tiergestützten Arbeit, um als Pädagoge / Therapeut MIT Tieren arbeiten zu können und eben zu lernen wann setze ich welches Tier bei wem ein?
So vernünftig der Begriff Therapiebegleithund, -lama usw. ist, wer vergibt diesen Titel ? Und warum bedarf es einen Titel für das Tier, wenn sein Besitzer ( Pädagoge, Therapeut ) ausreichend qualifiziert ist?Denn diese Qualifikation befähigt ihn zur Auswahl und Ausbildung der Tiere mit denen er tiergestützt arbeitet.Es gibt ja Anbieter die Therapiebegleithunde bzw. -teams ausbilden, wer macht das mit Lamas / Alpakas und wie ist seine Qualifikation dafür? Ich kenne da nur www.aatla.de und die bilden die Fachkräfte aus nicht deren Tiere.Als Kenner der Neuweltkamelidenszene sind mir auch schon genug Züchter begegnet, die sogenannte Therapietiere verkaufen....
Und für den Lernprozess eines Tieres selbst spielt es keine Rolle, ob es z.B. gelassen auf Rollifahrer reagieren soll oder einen Parcours mit einem Klienten läuft oder, oder....letztendlich kommt es auf die Ausbildungsfähigkeiten seines Besitzers an.
Wenn ich deine persönlichen Qualifikationen auf deiner Homepage sehe, gehe ich auch als eventueller Kunde davon aus, das ich dir und deinen Tieren vertrauen kann in Hinblick auf die Seriösität deines Angebotes.Logischerweise müsste ich mir auch ein Bild vor Ort machenDas DEINE Tiere noch eine "offizielle" Ausbildung haben
macht natürlich Eindruck, aber ich kenne eben auch viele andere Kollegen ( die ich u.a. beim Institut für soziales Lernen mit Tieren in Wedemark kennengelernt habe), die sehr gut mit ihren nichtzertifizierten Tieren tiergestützte Therapie /
Pädagogik anbieten.

Gruss Michael




<Therapiehof >
unregistriert

...   Erstellt am 07.01.2012 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du hast schon recht, das wichtigste Augenmerk sollte auf die Quali des Anbieters gelegt werden!
Ein Tier ist dann ein Therapiebegleittier, welches aktiv in die Therapie/in dem Beruf/Fachbereich des Besitzers/Therapeuten eingesetzt wird.
Trotz allem spreche ich immer noch dagegen, das ein Tier nicht einfach ohne vorherige Ausbildung/Training eingesetzt werden sollte. Es ist ein Unterschied ein Tier auf dem Hundeplatz, auf der Weide ect. zu haben als in zB einem Seniorenheim wo es meistens sehr warm ist (kann nicht jedes Tier ab), wo es permanente Enge und Nähe gibt, viele sonderbare und unbekannte, stechende Gerüche....Könnte noch so vieles aufzählen...Das wichtigeste nicht zu vergessen: das Thema Zoonosen, Gefahren nicht nur für Patienten sondern auch für den Hund, Hygienemaßnahmen und und und.......

Ja, solche Züchter sollten eins auf die Nase bekommen die "Therapietiere" verkaufen, da wird mir auch ganz anders.

Fakt ist, solange nicht alle ihre Tiere seriös und qualifiziert einsetzen wird sich unser gutes Land noch lange weigern dies zu unterstützen durch KK etc.

Vielen Dank für dein Kompliment gegenüber meiner Arbeit! Es hängt, wie du dir denken kannst auch viel Arbeit und Training dran Hast du denn eine Homepage/Praxis? Was bist du von Beruf?

Liebe Grüße




<Therapiehof >
unregistriert

...   Erstellt am 07.01.2012 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


".....die Grauzone der Anbieter ist gross.Darum reicht es nicht Pädagoge oder Therapeut zu sein, sondern es bedarf der Weiterbildung im Bereich der tiergestützten Arbeit, um als Pädagoge / Therapeut MIT Tieren arbeiten...."

Nochmal dazu: Es ist mehr als wichtig, das die Ausbilder und Trainer selber im sozialen Bereich tätig sind, sonst können sie nicht wissen, auf was bei der Ausbildung wichtig und relevant ist!

Wenn ich manchmal im Internat Hundeschulen finde, die Servicehunde ausbilden.....Aber vom medizinischen/therapeutischen/pädagogischen Bereich keine Ahnung haben, frage ich mich doch einiges....




<Michael 1>
unregistriert

...   Erstellt am 19.02.2012 - 16:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo

und Entschuldigung für die verspätete Antwort.
Von Beruf bin ich staatlich anerkannter Erzieher.Zudem habe ich die Weiterbildung am Institut für soziales Lernen mit Tieren in Wedemark gemacht.Eine Homepage ist noch in Aufbau.
Meine Frau und ich setzen unsere Tiere ( Lamas, Alpakas, Hunde und Meerschweinchen ) in unseren Kitas ein oder es kommen Gruppen auf den Hof.

Gruss Michael




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