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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 12.05.2004 - 21:48 | |
unsterblich
ich fühle das ich bald sterbe, doch angst habe ich keine, denn ich werde, hoffe ich nie vergessen werden. ich hoffe das ich durch meine taten immer in gedächtnissen und herzen verweile, das man sich an mich zurückerinnert und mich in ehren hält. ich hoffe es wird passieren, denn so kann ich sicher gehen, dass ich das werde, was ich immer wollte unsterblich sein.
Signatur sie hat geschrieh'n hast du es nicht gehört sie hat geweint hat es dich nicht gestört |
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 12.05.2004 - 21:49 | |
suche
jeden tag, jede nacht, bin ich auf der suche, auf der suche nach dir, doch bis jetzt war alles vergebens.
ich war schon an so vielen orten, habe so viel gesehen, doch gezeigt hast du dich mir nie aber du gabst mir hinweise.
doch eines abens blieb ich zuhause, ich schlief gerade ein, da setztest du dich neben mir auf´s bett und streichelste mein bleiches gesicht.
da wusste ich, das du gekommen warst, gekommen, um mich zu dir zu holen, um mich in das zu verwandeln, was du bist.
es tat nicht weh, denn ich habe mich schon, so lange danach gesehnt, jetzt ziehe ich nicht mehr allein umher, sondern mit dir, mit meinem geliebten.
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 12.05.2004 - 21:50 | |
entscheidung
ich sehe dich in meinen träumen, zwar nur umrisse, doch ich weiß das du da bist, du beobachtest mich.
jedes mal, wenn ich träume wirst du deutlicher, du hast keine angst mehr, du erlaubst, das ich dich sehe, das ich dich berühren darf.
du sprichst zu mir, flüsterst mir ins ohr, ich soll dich begleiten, doch wohin?
du führst mich zu einem ort, ich fürchte mich noch, du umarmst mich, nimmst mir die angst.
ich sehe ein großes tor, welches vollkommen in dunkelheit gehüllt ist, du bewegst dich darauf zu, drehst dich um und streckst mir die arme entgegen.
ich gehe dir entgegen, ich nehme deine hand, du küsst mich zärtlich, gemeinsam schreiten wir durch das tor.
plötzlich stehen wir in meinem zimmer, ich liege auf dem bett und schlafe, mein atem ist schwer und langsam, bis er zum stillstand kommt.
ich schaue dich an, du legst schützend deinen arm um mich, ich würde am liebsten weine, doch du streichelst mich sanft.
erst jetzt weiß ich, dass ich mich entscheiden musste, zwischen leben und sterben, ich hab mich für den tod entschieden, hab mich für Dich entschieden!
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 12.05.2004 - 21:51 | |
gefangen
du stehst vor mir, schaust zu mir herab, wie ich vor dir gefesselt auf dem boden liege, du lächelst mich an.
du hast mich zu oft schon verletzt, deshalb hab ich dich verlassen, du wolltest es nicht wahr haben, hast mich verfolgt.
ich hatte angst vor dir, dafür hast du gesorgt, ich sah dich sehr lange nicht, dachte es wer endlich vorbei.
doch eines abends, hast du mir aufgelauert, du hast mich entführt, damit mich niemand anders hat, als du.
du hast mich geschlagen, nun liege ich vor dir, kann mich nicht gegen dich wehren, ich bin dir ausgeliefert.
ich versuche mich zu befreien, doch du trittst mir mehrmals in den bauch, ich huste und spucke blut aus, du lächelst mich fröhlich an.
es gefällt dir, das du mich in deiner gewalt hast, ich sehe das du plötzlich ein messer in der hand hast, tränen rinnen mir über die wangen, der schmerz ist groß.
ich sehe wie du näher mit dem messer kommst, spüre wie du es an meine kehle hältst, der schmerz ist unerträglich geworden, mir wird schwarz vor augen, mein kopf knallt auf den boden auf.
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Blutengel Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 17.04.2004 Beiträge: 440 Nachricht senden | Erstellt am 13.05.2004 - 13:24 | |
Ziemlich schaurig deine Lyrik..... geht sehr nahe das Ganze
Leider kann man sich nie wirklich in die Lage eines anderen Menschen versetzen... Doch Worte sind ein gutes Mittel um vielleicht ansatzweise verstehen zu können....
Würd mich freuen mehr von davon zu lesen, auch wenn sie sehr traurig sind....
Signatur Im Menschsein fühl ich mich verloren,wünscht` ich wäre nie geboren – in diese graus`ge Welt hinein, mit blutig’ Hand und Heil`genschein. Ach welch` Leid hätt’ ich gespart,hätt mein Geist sich nie gepaart,mit dem schwächsten Fleisch auf Erden;wollt` doch lieber Vogel werden! Fliegen, grenzenlos und frei,egal wohin – ist einerlei |
Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 13.05.2004 - 16:23 | |
i fühle mich echt sehr geehrt durch deine worte! es werden schon sehr bald noch mehr lyriks von mir kommen!
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 14.05.2004 - 10:02 | |
letze fahrt?
die musik dröhnt in unseren ohren, wir küssen uns zärtlich und trinken unsere halbleeren gläser aus, bestellen schon kurz darauf zwei neue.
du ziehst mich auf die tanzfläche, wir sind angeheitert und glücklich, wir tanzen eng umschlungen zusammen, zu der lauten musik, welche den raum erfüllt.
wir trinken wider unsere gläser aus und gehen raus, weg von der musik, draußen ist es kühl, doch wir sind gleich beim wagen.
wir sitzen drinnen und küssen uns, du machst den motor an, damit es warm wird undfährst dann langsam los, es ist nacht und kein verkehr auf der straße.
du fährst schlängellinien und wir lachen und küssen uns, doch plötzlich reizt der wagen aus, ich sinke in deine arme, schaue dich an, und dann sehe ich nur noch den baum!
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 14.05.2004 - 10:02 | |
warum?
ich hab zuviel getrunken, das merke ich, mir ist duselig zu mute, ich halt mich an jemanden fest.
er fühlt sich gut an, ich schaue in seine augen, gebe ihn plötzlich einen kuss, er lächelt mich an und hält mich im arm.
mir ist noch etwas duselig, aber bei ihm ist es schön, er küsst mich zärtlich, ich lasse es geschehen, es fühlt sich gut an.
ich schaue zum ausgang und gehe los, seine hand gegriffen ziehe ich ihn mit, draußen ist es kalt, er wärmt mich und wir küssen uns.
es ist spät und ich muss gehen, doch er hält mich fest, lässt mich nicht los, lächelt mich an.
er will mehr als nur die küsse merke ich, ich schüttele seine hand ab und gehe schnell, er folgt mir und ich fange an zurennen, ich stolpere über einen stein und falle hin.
es schmerzt in den knien, in den handflächen, ich höre seine schritte, er steht vor mir, ich schließe meine augen.
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 14.05.2004 - 10:03 | |
jagd
draußen ist es dunkel und kühl, schreie hallen durch den wald, doch plötzlich verstummen sie, und eine unheimliche stille hälteinzug.
das knacken eines stockes durchbricht die stille, sie kommt aus dem wald, summt leise ein lied mit, welches sie grade hört.
unbeschwert geht sie auf die straße zu, der vollmond wirft einen silbernen schein darauf, sie schaut auf zum mond, lächelt, und ihre zähne blitzen in einem rötlichen ton auf.
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 14.05.2004 - 10:04 | |
ausweg
alles um sie ist grau und trist, sie will fliehen, weg von diesem ort, der ihr nichts geben kann, außer das gefühl der einsamkeit.
doch kann sie nicht weg, ihr fehlt die kraft, kraft die sie verloren hat, bei dem gedanken daran zu fliehen.
ihr bleiben nur zwei wege offen, der eine, ihr tristes leben weiter zu erhalten oder der andere, von ihm abschiedzu nehmen und sich einmal frei zu fühlen.
sie wird sich für den zweiten weg entscheiden, der sehr viel mut, kraft und willen erfordert, das angefangene auch zu beenden, um endlich erlöst zu sein.
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