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Ralf 
der mit dem Floh tanzt
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...   Erstellt am 23.09.2005 - 22:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Augen auf beim Welpenkauf

Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. warnt vor unseriösen Hundeverkäufern


Berlin/München, 23.09.2005. Der Entschluss ist schnell gefasst: Ein Hund
muss her und zwar möglichst ein Modehund. Seit Jahren stehen hoch im Kurs:
Golden Retriever oder Yorkshire-Terrier. Natürlich muss es auch ein Welpe
sein. Das nächste Tierheim ist zu weit und Welpen dieser Rassen gibt es dort
ohnehin nicht.

In der nächsten Tageszeitung wird man schnell fündig und fährt zum nächsten
Züchter. Dass dort nicht nur eine Hunderasse anzutreffen ist, sondern jede
Menge verschiedene Rassen, lässt die Alarmglocken noch immer nicht
schrillen. Dann endlich: braune Knopfaugen strahlen einen an und man ist
sich sicher, den treuen Vierbeiner fürs Leben gefunden zu haben. Dass die
Welpen ohne Mutter sind, dass es ziemlich schmuddelig zugeht, all das wird
übersehen. Rasch ist man handelseinig, zahlt eine Menge Geld und fährt
überglücklich nach Hause. Wenige Tage später muss der Welpe mit Verdacht auf
eine Infektionskrankheit oder Parasitenbefall in einer Tierarztpraxis
vorgestellt werden.

Spontan werden aber auch Hunde bei einem Halt an der Autoraststätte gekauft.
Aus dem Kofferraum eines anderen Autos schauen zuckersüße Welpen heraus.
Auch an den östlichen Grenzen Deutschlands blüht der Hundehandel. Dort
warten sie auf Decken sitzend, schauen herzerweichend. Für 250 € wechselt
das Tier den Besitzer, meist ohne Papiere oder wenn, dann mit falschen
Ausweisen. Häufig sind auch diese Welpen verwurmt, mangelernährt oder weisen
Deformationen auf. Die Mütter dieser Welpen „produzieren“ in Hundefabriken
ohne Ruhephasen den Nachwuchs. Taugen sie als Gebärmaschinen nichts mehr,
werden sie entsorgt.



„In den letzten Jahren wurde der unseriöse Welpenverkauf von vielen als
lukrative Einnahmequelle entdeckt“, konstatiert Judith Schmalzl vom
Deutschen Tierhilfswerk e.V. (DTHW) in München.

Das DTHW empfiehlt allen Tierfreunden, die nach einem Hund Ausschau halten,
erst dem örtlichen Tierheim einen Besuch abzustatten. Zahlreiche Vierbeiner
warten dort auf ein neues Zuhause.

Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. erklärt,
warum es auch für den Halter vorteilhaft sein kann, einen Hund aus dem
Tierheim aufzunehmen: „Tierheimhunde sind geimpft, kastriert und geshipt.
Jede Menge Tierarztkosten entfallen. Außerdem sind sie im Gegensatz zum
Welpen stubenrein und haben keine Flausen mehr im Kopf. Bei einem Welpen
weiß man nie genau, was aus ihm wird.“



Wer trotzdem nicht warten kann und unbedingt ein Welpen kaufen möchte,
sollte einige Hinweise beachten:

- Ein vertrauenswürdiger Züchter erkundigt
sich nach dem neuen Zuhause des Welpen und steht auch nach dem Kauf mit Rat
und Tat zur Seite. Ebenso wird er sich erkundigen, wie sich das Tier
entwickelt.

- Die Hündin wird nicht getrennt von den
Welpen gehalten, sondern steht mit ihnen in Kontakt.

- Der Züchter kann Auskunft über den
Deckrüden geben.

- Ebenfalls kümmert sich der Züchter um die
Sozialisation der Welpen, um deren Entwurmung und Impfung.

- Bei der Übernahme des Welpen wird eine
Fütterungsempfehlung von Seiten des Züchters gegeben.

Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-202 (
<mailto:judithschmalzl@tierhilfswerk.de> judithschmalzl@tierhilfswerk.de),

Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.:
089-35752-203, Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@tierhilfswerk.de).





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Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.

Zissi ...
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...   Erstellt am 23.09.2005 - 23:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


...allein der Begriff "Kauf" ist mir nach wie vor ein Dorn im Auge... Hundi soll doch schliesslich ein Familienmitglied werden, und das "kauft" man sich nicht einfach...
Schließlich geh ich auch nicht ins Krankenhaus und such mir auf der Säuglingsstation nen Hosenscheisser aus und - Visa Karte sei dank - gehe um ein bisschen Kohle ärmer und ein Gör reicher wieder raus?!?





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Für Geld kann man vieles kaufen, nur nicht das Schwanzwedeln eines Hundes!

Gina-67 ...
Methusalem
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...   Erstellt am 28.09.2005 - 13:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Manche "kaufen" sich wahrscheinlich noch nicht mal per VISA-Karte einen Hund, sondern manchmal drängt sich einem der Verdacht auf, daß man auch fürn Fläschen Bier o. ne Stange Zigaretten einen Hund "kaufen" kann......?!

Als ich am Abend des Tages der offenen Tür heim kam,
kam mir ein polnisches Pärchen aus der Nachbarschaft entgegen, mit einem kleinen wuseligen
Etwas auf dem Arm, was ich aus der Entfernung fast für ein Meerschweinchen gehalten habe..!

Aber habe die Leute angesprochen u. siehe da, es war ein VIER !!!! Wochen alter Pekinesenmix mit großen, braunen Knopfaugen!

Den hatten sie gerade bei einem BEKANNTEN abgeholt,
der einen Wurf junger Hunde hatte (wohl ein "UNFALL".

Diesen hatte er den beiden mit den Worten, "der
hat ja schon als einziger vom Wurf ein paar Zähne, den könnt ihr schon mal mitnehmen" - mitgegeben!

UNFASSBAR!

Das Pärchen erzählte mir, daß dies ihr erster Hund sei u. sie sich noch was FACHLITERATUR zulegen wollten!!!

Der kleine Hund tat mir leid u. ich habe ihnen gesagt, normalerweise sei der Hund doch noch viel zu
jung, u. müsse zurück zur Mutter u. den Geschwistern, müsse doch noch gesäugt werden u. Sozialverhalten lernen, sie sollten den doch zu
ihrem Bekannten besser nochmal zurückbringen u.
ihn erst Wochen später abholen!

Falls der Typ ihnen Schwierigkeiten machen würde, sollten sie sich an einen Tierarzt o. den Tierschutz wenden...!

Jaja, würden sie machen, wenns nicht klappt! Antworteten sie - jaja, wers glaubt!!!

OH GOTT!

Habe den kleinen Hund noch zweimal in den letzten
beiden Wochen gesehen, scheint sich
optisch ganz gut zu entwickeln...!

Hoffe, die bekommen den durch u. daß er sich nicht
zu einem verhaltensgestörten, "schwierigen" "Problemhund" entwickelt, der irgendwann, weil die Besitzer
überfordert sind, im Tierheim landet...!

Tja, muß man sich wirklich fragen, was besser ist,
den Hund von einem "Hobby- o. Hinterhofzüchter"
o. von einem verantwortungsvollen Züchter (hoffe,
es gibt die noch..??) zu "kaufen", wenn man schon keinen aus einem Tierheim holen möchte...!

Gruß
Regina





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