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Kiran 
Söldnerhauptmann (Mod)
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...   Erstellt am 18.02.2008 - 23:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Für Ruhm und Ehre, dass Gold so nebenbei!
Bitte einen Auftrag!




Galadriel
unregistriert

...   Erstellt am 19.02.2008 - 10:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Euer Auftraggeber er nennt sich selbst "der Schlangenfürst" will von euch das ihr eine Person von wichtigen Rang für ihn gefangennehmt. Und zwar einen Baumeister aus Gondor der neue Verteidigungsanlagen entwickelt, sollte ihm dies gelingen wird Minas Thirith noch schwerer einzunehmen sein.
Der Baumeister soll sich laut Angaben irgendwo hinter dem 4 Verteidigungswall befinden (Minas Thirith hat 7). Der Schlangenfürst will ihn aber lebend.

Auftrag: Nimm den Baumeister lebend gefangen

Truppen:
Söldner
Kiran
5 Kopfgeldjäger
Gondor
die ganze Stadt Minas Thirith

Viel Erfolg




Kiran 
Söldnerhauptmann (Mod)
...............

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...   Erstellt am 19.02.2008 - 23:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Kiran den Auftrag annahm wusste er noch nicht das Minas Thirith die wohl best geschützte Stadt in Mittelerde ist. Gleich nach dem er den Auftrag angenommen hatte schaute er in der Kneipe um sich ob er nicht noch ein paar Leute für diesen Auftrag begeistern konnte.
Da alle in der heruntergekommen Bruchbude nur Gauner oder Ausgestoßene waren war es nicht schwer nach ein paar Wortwechseln und einem guten Schnaps und Aussicht auf eine Belohung die anderen( fünf an der Zahl) für die Sache zu begeistern. Zu verlieren hatten sie ja nichts und Kiran selbst hatte sich noch nirgendwo niedergelassen um sein Lager zu errichten. Nach einer Mütze schlaf zog die kleine Gruppe anschließend nach Minas Thirith. Auf dem Weg dorthin wurde die Truppe von übermotivierten Banditen überfallen aber als die Wegelagerer den kalten Stahl der bereiten Waffen zu sehen bekamen verloren sie merkwürdiger weise die Lust sich zu prügeln. Kiran selbst hatte sich schon auf ein Gemetzel gefreut da seine Breitaxt schon leichten Rost von der Meeresüberfahrt ansetzte. So kamen sie zu essen und frisch gestärkt nahm die Gemeinschaft den Weg wieder auf. Als die sechs Kameraden die riesige Stadt in dem Berg zu sehen bekamen stockte ihnen fast der Atem. Leicht Verzweiflung machte sich unter ihnen breit da die meisten glaubten dort würde sich ihr Grab befinden. Nach einer kurzen Meinungsverschiedenheit bei der Kiran den Rost seiner Axt fast schon mit Blut und Knochen eines Teamkollegen bekämpfen wollte waren alle auf einmal wieder guter Ding(nach außen zu mindest). Eine gute Taktik gegen einen übermächtigen Feind ist die Geduld und der Erstschlag, dass hat Kiran schon von seinem Vater gelernt. Wie man diese Strategie gegen eine Stadt wendet ist eine andere Geschichte bei der Kiran wohl nicht aufgepasst hat. So mussten sie erst mal nachdenken wie sie es am besten anstellen und so etwas geht am besten bei einem frisch erlegten gebratenen Reh und etwas zu trinken. So saßen sie und überlegten wie sie es schaffen sollten. Nach stundenlangen grübeln und Kopfzerbrechen(auch vom Alkohol) und massig vielen Wahnsinnsideen schrie Kiran plötzlich auf:“ Ich hab’s“. Eifrig begann er mit dem erläutern des Planes…




Galadriel
unregistriert

...   Erstellt am 20.02.2008 - 09:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


gute Einleitung, gefällt mir, bin schon auf deinen plan gespannt

Doch mach doch bitte mehr absätze, denn dann ist das ganze leichter zu lesen, da man bei langen lesen, leicht den Faden verliert




Kiran 
Söldnerhauptmann (Mod)
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...   Erstellt am 21.02.2008 - 23:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nach dem der Plan erörtert war, jeder seinen Senf dazugegeben hatte, waren sie sich alle einig und jeder wusste was er morgen zu tun war. Am nächsten Tag, zeitig in der Früh zerstreute sich die kleine Gruppe in alle Himmelsrichtungen, auch in diese wo Minas Thirith lag. An diesen Tag waren sie alle sehr emsig, was am darauf folgenden Abend dann sah. Der eine kam mit einem Karren, der andere hatte bereits einen riesigen Haufen aus Obst und Feldfrüchten im „Camp“(erdiger Platz mit einem Lagerfeuer in der Mitte) angehäuft. Auffällig waren sechs große Kürbisse. Sie waren auch die ersten, die sich im „Camp“ wieder trafen.
Als schon das Lagerfeuer wieder brannte gesellte sich der nächste dazu, schwer keuchend mit einem Wildschwein auf dem Rücken. Er warf es auf den Boden, uns sagte dann zu den anderen:“ Nächstes mal, jagt wer anderer!“. Beide bekamen große Augen und das Wasser lief ihnen im Mund zusammen als sie das Schwein schon aufgespießt, über dem Feuer brutzeln sahen. Gesagt getan, eine knappe halbe Stunde war das Schwein schon am Spieß und erfreute sich am gar werden.
Da raschelte es im Buschwerk hinter ihnen und der nächste Kopfgeldjäger gesellte sich zu seinesgleichen. Kaum hatte er sich aus dem Buschwerk befreit zückte er einen Beutel. In hohen Bogen flog dann dieser durch die Luft und wurde von einem der „Griller“ gefangen. Dieser löste die Schnur welche den Beutel zusammenhielt. Augenblicke später kroch ihnen ein angenehmer Geruch in die Nase, der nur von den Gewürzen stammen konnte. Sie vermischten diese mit Wasser und bestrichen das Schwein. Als Kiran sich mit lehren Händen zu ihnen gesellt, kam auch gleich eine dumme Frage. Er antwortete nicht, stattdessen zog er eine kleine Ampulle mit einer wasserähnlichen Flüssigkeit heraus. Mit der zweiten Hand griff er in den Umhang, daraufhin kam eine große Flasche zum Vorschein.
Da löste sich der böse Blick der anderen, denn es war auch nichts anderes zu erwarten als Schnaps.Kiran setzte an und nahm einen Schluck, dann warf er die Flasche den anderen zu. Jetzt fehlte nur noch einer der eine knappe Stunde später eintraf. Die Sonne war bereits am untergehen, so konnte man den Inhalt des angefüllten Rucksackes kaum aus der ferne erkennen. Als er jedoch näher kam und den anderen dreckige Umhänge und Bettlergewand zuwarf, wurde klar, dass auch der letzte erfolgreich war.
Als dieser dann platz nahm, erzählte er von Minas Thirith, der „Stadt der Könige“. So konnten sie sich jetzt ein auch ein Bild von der Stadt machen. Kiran erläuterte die genaue Auswirkung des Giftes, es war ein starkes Schlafmittel. Anschließend wurde der Tagesverlauf der anderen Gruppenmitglieder erörtert, der gute Plan noch ausgefeilt und kräftig gegessen und getrunken. Als sie sich dann schlafen legten übernahm Kiran die erste Wache. Er saß am wärmend Lagerfeuer, starrte zum Himmel und dachte: Morgen ist der große Tag, morgen geht’s in die Stadt der Könige.

[Dieser Beitrag wurde am 21.02.2008 - 23:07 von Kiran aktualisiert]




Kiran 
Söldnerhauptmann (Mod)
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...   Erstellt am 25.02.2008 - 01:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Der Morgen graute und die Sonne zeigte ihr Gesicht über dem Horizont. Die ersten lauen Strahlen trockneten den Tau auf den Blättern. Kiran der in der Nacht abgelöst wurde, regte sich als erster aber nur um der Sonne nicht ins Gesicht schauen zu müssen. Er vollzog eine halbe Umdrehung in den Schatten und grunzte dann vergnügt weiter. Kurze Zeit später bekam er einen Tritt in den Rücken, wie ein Wirbelwind fuhr er auf, hatte eines seiner Schwerter in der einen Hand, in der anderen die Kehle des „Angreifers“. Als er seine fahlen Augen öffnete blickte er in ein vertrautes Gesicht. Dieses sah ebenfalls müde aus, die Augen hab offen und ein bisschen Sabber im Mundwinkel. Kiran löste seinen Griff und senkte das Schwert als er einen Kameraden wahrnahm. Dieser sagte leicht geschockt:“ Wir sind spät dran!“.
Kurze Zeit später war die Truppe abmarschbereit und nicht wieder zu erkennen. Ein jeder hatte sich die Lumpen angelegt, der Ochsenkarren war mit den Früchten beladen und die Waffen wurden in die bereits ausgehöhlten Kürbisse eingebetet. Als sie aufbrechen wollten, war aber einer zu wenig anwesend. Sie sahen sich um, keiner da. Da stellte einer fest:“ Wohl kalte Füße bekommen der Junge“! Als ein lautes „Nein“ ertönte, wandten sich alle um und der Abgängige stand vor ihnen. Er hatte mehrere Wurzeln in der Hand die bestialisch stanken. Als der Kopfgeldjäger sie in die Kürbisse oberhalb der Waffen packte, staunten alle nicht schlecht. Daraufhin meinte er, es sei wesentlich sicherer für die Truppe, wenn die Waffen nicht frei sichtbar sind und es niemand wagen würde den Kürbissinhalt zu durchwühlen. Das sahen alle ein. Als alle dann bereit waren, zog die Truppe wenn auch leicht stinkend nach Minas Thirith. Der Weg dorthin verlief sehr ruhig, bis auf den Zwischenfall das die Ochsen einmal nicht mehr wollten. Ohne Vorwarnung standen die dummen Viecher auf ein Mal. Nachdem ihnen ein Paar Karotten zum Opfer fielen, ging’s auf einmal weiter.
Als dann die riesigen Stadtmauern sich vor ihnen immer mehr erhoben war allen klar, dass es nicht mehr weit war. Dann sahen sie das gigantische Tor der Stadt, als die Truppe es durchqueren wollte wurden sie von einer Wache aufgehalten. Nach einem kurzen Gespräch und einer merkwürdig kleiner werdenden Beladung ging’s weiter in die Stadt. Mächtige Wände an beiden Seiten, übermäßig große Häuser aus Stein zeigten vom dem Glanz der Königstadt. Die Bande trieb die Ochsen bis in den dritten Verteidigungsring, dort suchten sie sich eine Nische für den Karren. Die Ochsen wurden ausgespannt und einer der sechs führte sie ein Stück weg von der Gruppe, wo er anschließend versuchte sie an den Mann zu bringen.
Der Verkauf lief besser als erwartet und alle setzten ein lächeln auf als der eine ohne Ochsen aber mit einem Bündel Gold zu den seinigen zurückkam. Kiran der sich nicht mit dem Verkauf beschäftigte nahm einen knackig roten Apfel und präparierte ihn ungesehen mit dem Schlafmittel. Dann deutete er seinen Kumpanen und entschwand in der Menge. Er hatte sich auf den Weg in den vierten Ring gemacht. Dort war der Menschenrummel wesentlich geringer und nach kurzer Zeit hatte er dort den Baumeister im Sichtfeld. Die Beschreibung des Kopfgeldjägers passte genau. Welcher auch hätte es denn auch sein können, er war der einzige mit buntem Leinenhemd, Strohhut, teuren Ohrringen und einem knall roten Gesicht vermutlich wegen der starken Sonne. Dieser stand vor einem Pult mit Zeichnungen, wo er hektisch umherfuhr. Die Arbeiter rund um ihn griffen sich an den Kopf, wahrscheinlich verlangte er krankes. Das war gar nicht so weit her geholt, denn der Truchsess von Minas Thirith war den Geschichten her auch nicht besser. So musst sich Kiran in geduld üben. Diese wurde eine knappe halbe Stunde später belohnt, da alle Arbeiter sichtlich verwirrt entschwanden. Er packt die Gelegenheit beim Schopf, ging schnurstracks auf den Bauherren zu und kniete vor ihm mit gesenkten Kopf und ausgestreckter Hand, in welcher sich der Apfel befand nieder. Daraufhin verließen leise Worte seinen Mund:“ Danke gnädiger Herr, dass Sie sich so bemühen unsere Stadt noch sicherer zu machen“! Ein wenig verschreckt wendete sich der Baumeister um. Den Mund halb offen, wollte er bereits nach der Wache rufen, als er jedoch den schmackhaften Apfel sah senkte sich seine Stimme. Er nahm ihn an sich, als sich der Apfels aus Kiran’s Hand bewegte spürte er Sekunden später einen Schmerzt in der Flanke, welcher nur auf den Fuß des Baumeisters zurückzuführen war. Kiran stand auf und bewegte sich simuliert humpelt davon. Die Arroganz des Baumeisters war in seiner Nähe fast zu spüren, deshalb hat er sich sicher auch mit dem Truchsess sehr gut vertragen. Aus der Ferne konnte Kiran dann noch beobachten wie der Baumeister den ganzen Apfel hinunterschlang, um sich dann wieder seiner Arbeit widmen zu können. Kurze Zeit später vernahm Kiran ein lautes hallendes Stöhnen und der Baumeister brach zusammen. Alle Leute rings um ihn versammelten sich. Mit fragendem Blick starrten sie ihn an. Nach ca. fünf Minuten war dann „Fachpersonal“ anwesend. Diese munkelten ein wenig und kamen dann zum Schluss, dass er einen Sonnenstich habe und sich in seinem Haus ausruhen solle. Die Wachen hoben den Baumeister aus und trugen ihn Heim. Kiran folgte in sicheren Abstand.
Als er dann wusste wo er die Beute in der Nacht abholen wird, begab er sich wieder zu seinen Kollegen. Inzwischen war das ganze Grünzeug bis auf die stinkenden Kürbisse verkauft. Das Erfahrene wurde ausgetauscht und anschließend zog sich die Truppe in eine Gasse zurück. Nun mussten sie sich in Geduld üben…




Kiran 
Söldnerhauptmann (Mod)
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...   Erstellt am 26.02.2008 - 00:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als die Sonne sich dann dem Mond ergeben hatte und alle Bewohner sich in ihren steinernen Häuser zu ruhe gelegt hatten, regte es sich plötzlich in der Gasse wo sich die Gruppe, von dem schweren Tag erholt hatte. Ein Gesicht blickte plötzlich um eine Mauerkante der Gasse. Die Augen huschten von einer Seite zur anderen, als sie sich dann sicher waren, dass keiner zu sehen war, entschwand der Kopf wieder. Kurz danach kamen sechs Bettler zum Vorschein. Der Mond war durch leichte Haufenwolken immer wieder nicht zu sehen und jedes mal wenn es dunkel wurde bewegte sich die Truppe an der Hauswand entlang. In der nächsten Gasse stellten sie dann fest, wenn sie so weiter machen würden, könnten sie gleich auf morgen warten und weiter gehen. Daraufhin ließen sie die Kürbisse in der Einbuchtung liegen. Jeder nahm geschwind aus seinem Gemüse eine handliche Waffe. Kiran begnügte sich mit einem der zwei Kurzschwerter, den Kopfgeldjägern blieb nicht viel anderes übrig und jeder griff zu einem Dolch. Einer packte einen Teil des Johanniskrautes in seine Tasche.
Vermummt machte sich die Gruppe wieder auf den Weg, dieses Mal aber auf offener Straße um nicht so aufzufallen. Als sie dann den Torbogen passierten waren sie überrascht als keine Wache anwesend war. „Nur zum Glück“ meinten manche. Der Zug sah schließlich von der Ferne sein Ziel. Es war auch nicht in der Nacht zum Verfehlen denn der Bauherr hatte wirklich ein paar Macken. Das Haus selbst zeigte von seinem Größenwahn und Selbstbewusstsein. Vergoldete Fensterrahmen, giftgrüne Vorhänge, eine riesige Eichentür und die untere Hälfte des Gebäudes war aus Marmor. Das einzig wirklich störende waren die zwei Wachen vor der Tür. Beide waren wie erwartet mit einem Speer und Schild ausgestattet. Nun trat der Plan in Kraft.
Zwei Kopfgeldjäger lösten sich von der Truppe und wirkten auf einmal sturz betrunken. Sie wankten direkt auf die Wachen. Als erstes war ein „Servus“ dann ein „HALT“ zu hören. Sie machten die Rolle sehr überzeugend und die Wachen wussten nicht wie sie reagieren sollen. Da tat der eine so als würde er umfallen, die zuerst harte Wache entdeckte ihr Menschlichkeit, lies Speer und Schild fallen und stützte den Schwachen. Mit auffordernden Worten regte er die zweite Wache an ihm zu helfen. Der zweite sträubte sich zuerst, als dieser sich dann besonn und daran dachte, dass die Betrunkenen, nüchtern sicher gewandte Krieger waren half auch er mit. Schließlich entscheidet jeder Mann bei einer Belagerung. Kiran und die verbliebenen beobachteten das Schauspiel. Als die Wachen sich dann nach dem Heim der „Betrunkenen“ erkundigen wollten, kam der Auftritt der restlichen Truppe. Ebenfalls leicht wankend bewegten sie sich auf die Wachen zu. Kiran ergriff das Wort und die Türsteher waren erleichtert, dass noch jemand reden konnte. Nach einem Kurzen Gespräch, ein paar Aussetzern, wie es sich für einen angeheiterten gehört erklärten sich die Wachen bereit sie nach Haus und in den Tod zu begleiten. Die „Herberge“ war ein frei gewähltes Gasthaus im äußersten Ring. Als sich Wachen bereiterklärten die Truppe dorthin zu bringen unterzeichneten die zwei ihr Todesurteil. Kaum war die Truppe auf dem Weg, stützten sich bei jeder Wache drei Leute ab. Jeweils einer links und rechts und einer hinten. Der Mond verdunkelte sich wieder. Kaum war die Position bei beiden eingenommen, ein kurzer Blick mit den anderen gewechselt, lagen die zwei Wachen schon mit bluteten Kehlen auf dem Boden und röchelten nur mehr. Ein jeder packte an und als der Mond wieder aufging war die Straße menschenfrei. In der Gasse von vorhin standen nun, Kiran, zwei „neue“ Wachen und noch drei Kopfjäger. Einer toten Wache wurde die Bettlerkleidung angelegt. Nachdem die Truppe den toten Wachen noch weitere Verletzungen zugefügt hatte, wurde deren Gesicht noch mit Schmutz verschmiert und schon sahen die Toten aus wie Bettler. Da die Gruppe schon viel Zeit verloren hatte gingen sie auf dem schnellsten Wege zum Zielort. Die Türe war nicht verschlossen. Die Zimmer des Hauses waren ebenso elegant eingerichtet. Teure sehr schöne Möbel standen überall und fast wollten sie schon ihren Auftrag vergessen und nur die Wertgegenstände mitgehen lassen. Als sie wider zur Besinnung kamen streiften sie durch das Haus auf der Suche nach dem Baumeister. Im oberen Geschoss wurden sie dann fündig.
Der Mann lag zugedeckt in seinem Bett und es war ihm sicher nicht bewusst wo er wieder aufwachen würde. Schnell war auch bei ihm die Bettlerkleidung angelegt. Als einziger wurde er auch noch mit dem Johanniskraut eingeschmiert. Wenn er jetzt so da lag sah er wie eine Leiche aus, der Geruch hatte auch eine Ähnlichkeit. Nun war es höchst Zeit sich zu verabschieden. Kiran schulterte ihn und ab ging’s durch die Mitte. Die Straßen entlang schaute der Zug nun folgend aus. Vorneweg erstmals eine Wache, dann ein Kopfjäger, Kiran mit dem Baumeister und zum Schluss wieder ein Kopfjäger und die Zweite Wache. Man hätte sie glatt mit einem Totenzug verwechseln können. Der Weg durch die Stadt verlief ohne Schwierigkeiten, die restlichen Waffen wurden geholt und bis auf die kleinen Teile, den Wachen anvertraut. Als sie dann zur Wache am Haupttor kamen ging der Kopfjäger der als Wache verkleidet war zu dem Torposten vor. Er erzählte im dass die „Leiche“ an Pest gestorben sei, und sie und ihre Angehörigen vor der Stadt vergraben gehören. Als die Torwache sich ein wenig stutzig verhielt erwähnte der Kopfjäger noch:“ Befehl von ganz oben“! Daraufhin ging das Tor auf und die Truppe verließ die Königsstadt.
Eine knappe Stunde später im „Camp“ ging dann die Feier los. Das restliche Schwein wurde gewärmt und anschließend verspeist. Sonderlich großen Hunger hatte keiner denn die Freude selbst diente ihnen als Essen. Am nächsten Morgen kaum als die Sonne aufging, waren sie schon unterwegs zum Übergabeort. Am Nachmittag endete die Transaktion Gold gegen schlafenden Baumeister, ein jeder bekam einen Batzen Gold in die Hände. Dann trennte sich die Gruppe und jeder ging seinen eigenen Weg.

[Dieser Beitrag wurde am 26.02.2008 - 00:08 von Kiran aktualisiert]




Galadriel
unregistriert

...   Erstellt am 26.02.2008 - 14:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sehr gut gemacht. gefällt mir auch sher gut.

Belohnung: 32.000 Gold





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