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Pemue 

Status: Offline Registriert seit: 07.09.2007 Beiträge: 108 Nachricht senden | Erstellt am 21.11.2007 - 16:23 |  |
Gern geschehen, frage mich wo die Nachrichten in den Medien kommen, das sollte eigentlich gestern los gehen... 
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Pemue 

Status: Offline Registriert seit: 07.09.2007 Beiträge: 108 Nachricht senden | Erstellt am 23.11.2007 - 11:09 |  |
Hallo Zusammen,
dieses Projekt läuft weiter, wer noch nicht hat und dennoch sich beteiligen möchte ... nur los
Denn ... Jetzt erst Recht ... Warum sehr hier
Bundesregierung wollte von 20.000 eingegangenen Kunstwerken aus Volkes Hand nichts wissen
November 22, 2007
PRESSEINFORMATION 21.11.2007 "Kunststimmen gegen Armut"
Berlin. 21.11.2007 / In der Regierungspressekonferenz vom 21. November 2007, konnte der Regierungssprecher und Leiter des Bundespresse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, keine Auskunft darüber geben, wo die 20.000 Kunstwerke der Initiative “Kunststimmen gegen Armut” gelagert werden. Die Beiträge der Künstler waren an die Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, im Deutschen Bundestag, adressiert. Regierungssprecher Wilhelm: “Mir ist von den Einsendungen nichts bekannt, ich bin auch nicht perfekt.”
Der Eingang der Kunstwerke und Textbeiträge wurde jedoch bereits am Montag, den 19. November vom Chef vom Dienst des Bundespresseamtes, Andreas Brücher, einem anderen Hauptstadtkorrespondenten gegenüber bestätigt. Der Journalist saß ebenfalls in der Konferenz und bekräftigte, wie der Mitschrift der Bundespressekonferenz vom 21.11.2007 zu entnehmen ist (Link: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg … enzen.html ) die Anfrage an die Bundesregierung. Er sagte: “Es ist wunderlich, dass Ihnen der Eingang von über 20.000 Kunstwerke in unterschiedlichsten Ausführungen der Initiative “Kunststimmen gegen Armut” nicht bekannt ist, zumal der Chef vom Dienst vom Bundespresseamt ihm genau dies aber bestätigt hat.”
Der Regierungssprecher blickte zu seinem Mitarbeiter, erteilte ihm das Wort: “Sagen Sie etwas dazu, wenn Sie etwas wissen, entweder gleich jetzt hier oder nach dieser Veranstaltung.” Brücher später zu den Journalisten: “Bislang sind mehr als 20.000 Kunstwerke unterschiedlicher Art und Qualität im Bundeskanzleramt eingegangen und gehen immer noch ein.” “Wir wollen noch ein paar Tage warten, der Vorgang ist noch nicht abgeschlossen”, sagte der CvD. “Wie üblich wird sich ein Mitarbeiterstab des Kanzleramtes um diese Angelegenheit kümmern.” Was mit den Werken geschieht, kann er noch nicht sagen, aber “unverlangt eingesandte Kunstwerke werden nicht öffentlich gezeigt.” Das Filmen der Lagerstätte und der Kunstgegenstände sei nicht gestattet, den Standort gab der CvD nicht preis, laut seiner E-Mail werden “die Kunstwerke derzeit sicher eingelagert.” Über ihren weiteren Verbleib sei noch nicht entschieden. “Selbstverständlich können wir nicht allen 20.000 Einsendern antworten”, heißt darin weiter. In den meisten Fällen handle es sich offenbar ohnehin nicht um persönliche Anschreiben, sondern um den offenen Brief der Initiative. “Individuell gefasste Schreiben erhalten selbstverständlich eine Antwort vom Bundeskanzleramt.”
Brücher telefonierte nachmittags mit der Redaktion vom Demokratie-Spiegel MedienModul und teilte mit:” Das Bundeskanzleramt ist keine Kunstgalerie”, da aber die Sache noch am Laufen ist, “fließen verschiedene Überlegungen nach der Verwendung ein.” Dazu gehörten die Gedanken an eine Versteigerung oder Auktion der Gegenstände zur finanziellen Unterstützung der Künstler genauso, wie das Finden eines Abnehmers oder eines Ausstellungsortes, - aber eben auch die Gedanken, dass keine weiteren Aktionen von Seiten der Regierung erfolgen. Im Moment sind die “Gegenstände nicht aufgereiht und nicht ausgepackt”, so Brücher. Er verglich die Aktion der “Kunststimmen gegen Armut” mit einer ähnlichen Aktion in der Vergangenheit, bei der “unverlangt 1.060 Hemden beim Kanzleramt eingingen.” Die wurden auch nicht ausgepackt. Der Mitarbeiter vom Bundespresseamt bestätigte, jederzeit über die Vorgänge zur Kunstaktion Auskunft zu geben, “dafür sitze ich ja hier.”
Offen bleibt in den Augen der Initiatoren von “Kunststimmen gegen Armut” die Frage, warum der Regierungssprecher vom Kunstwerkeeingang in nicht unerheblicher Anzahl nichts wusste. “20.000 Pakete mit Bildern, Skulpturen, Zeichnungen von professionellen Künstlerin wie auch “Handgemaltem” aus Kinderhand dürften eigentlich nicht zu übersehen gewesen zu sein”, erklärten die Initiatoren der Künstlerinitiative. Den Werksendungen lagen neben von der Initiative vorgeschlagene auch persönlich verfasste Begleitbriefe bei, in denen sich die Menschen zu den Themen “Hartz IV, fortschreitende Armut und Mindestlohn” äußerten. Möchte die Kanzlerin diese Themen unter den Tisch kehren? Die Initiatoren der Aktion “Kunststimmen gegen Armut” bleiben jedoch an diesen Themen dran. Dazu hatten sie der Kanzlerin auch einen offenen Brief “Vom Geben und Nehmen, oder warum wir unsere Gesellschaft neu definieren müssen” (http://www.kunststimmen-gegen-armut.de/brief.pdf) geschickt. Auch hierzu hat sich die Kanzlerin bisher noch nicht geäußert. Die Initiatoren fordern die Regierung auf, sich dem für die BürgerInnen brennendem Thema einer in ihren Augen schwindenden Sozialpolitik zu stellen. (Franziska Syller, MedienModul, Berlin)
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<eigenART> unregistriert
| Erstellt am 17.12.2007 - 00:09 |  |
Mit der jüngst ins Leben gerufenen Aktion KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT rufen Künstler aus ganz Deutschland auf, ein Zeichen gegen die fortschreitende Armut in Deutschland setzen.
Auf unterschiedlichste Werke zum Thema Armut, Hartz IV, daraus resultierenden Emotionen sowie zur Frage “Sind wir Deutschland?” durfte und darf sich die Kanzlerin seither freuen.
Die Aktion läuft unbefristet weiter.
Von mir hat die Kanzlerin einen hochwertigen Kunstdruck von "From the Centre (Aus der Mitte) erhalten.

Copyright Doris. B. Lambling
'Aus der Mitte' meint keineswegs eine politische sonden ein persönliche Position. Aus der Mitte heraus mit Klarsicht, Einsicht, Hellsicht, Weitsicht verantwortungsbewusstes Handeln bewirken. Aus der Mitte heraus für soziales Gleichgewicht eintreten.
Doris.B. Lambling
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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2173 Nachricht senden | Erstellt am 17.12.2007 - 00:11 |  |
Ist das ein faszinierendes Bild - ich bin über die Maßen beeindruckt.
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Pemue 

Status: Offline Registriert seit: 07.09.2007 Beiträge: 108 Nachricht senden | Erstellt am 22.12.2007 - 17:45 |  |
@eigenART sehr schöne Grafik, erst hat sich mir der sinn nicht ergeben, als ich auf deiner Page war wurde es mir klar und deine Gedanken dazu fand cih sehr schön LG Petra
[Dieser Beitrag wurde am 23.12.2007 - 11:38 von Pemue aktualisiert]
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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3915 Nachricht senden | Erstellt am 15.01.2008 - 21:54 |  |
Die Arche im Stadtteil Berlin-Hellersdorf. Bis zu 600 Kinder kommen täglich hierher, um nach der Schule ein warmes Essen zu sich zu nehmen und danach zu spielen. Manche Eltern geben sogar ihre Babys in der Arche ab. "Wir leisten alle Dinge, die im Regelfall die Eltern leisten würden. Oft sind die Eltern nicht in der Lage, das zu tun", sagt Wolfgang Büscher von der Arche.
Nun hat die Stadt Hellersdorf der Arche sämtliche Förderungen und Zuschüsse gestrichen, mit der Begründung:
Ur-Ton
" Die Arche beschmutze mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit über die Armut der Kinder, das Ansehen der Stadt"
Quelle: Frontal21 heutige Sendung ein Filmbeitrag
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7148834,00.html
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<Gast> unregistriert
| Erstellt am 16.01.2008 - 00:35 |  |
Hi Lisa,
ich werde diesen Beitrag an die Initiatoren weiterleiten,
vielen lieben Dank!
Es ist furchtbar und kaum zu glauben,
aber mitlerwiele schockt mich kaum noch etwas was sich die da oben so leisten...
Heute Abend Nachrichten gesehen?
Nokia will Ihre Firma in Deutschland schliessen und ca. 3000 Menschen entlassen. Dies aus reiner Profitgier. Der Profit ist in den letzten 3 Jahren um ca. 0.5 % zurück gegangen ( von 2,5 auf 2,0 - auf welcher Summe gesehen, Millionen ? )
Gute Nacht Zusammen
Petra
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WordPerfekt

Status: Offline Registriert seit: 09.03.2007 Beiträge: 687 Nachricht senden | Erstellt am 17.01.2008 - 11:15 |  |
schrieb
Hi Lisa,
Heute Abend Nachrichten gesehen?
Nokia will Ihre Firma in Deutschland schliessen und ca. 3000 Menschen entlassen. Dies aus reiner Profitgier. Der Profit ist in den letzten 3 Jahren um ca. 0.5 % zurück gegangen ( von 2,5 auf 2,0 - auf welcher Summe gesehen, Millionen ? )
Gute Nacht Zusammen
Petra
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Das Beispiel Nokia ist die Antwort auf unsere Globalisierung.
Rüttgers und Co haben doch gewusst, dass die Verträge auslaufen, das Nokia in Rumänien ein Werk eröffnen will, warum haben die Politiker nicht schon früher verhandelt.
Wenn ich meinen Pachtvertrag verlängern will,
mache ich das auch nicht erst, wenn er schon 6 Monate abgelaufen ist.
Signatur Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm;
er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.
Franscis Picabia |
Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3915 Nachricht senden | Erstellt am 25.01.2008 - 19:02 |  |
Wer die Kinderarmut mit Erfolg bekämpfen will,
hat nur eine Möglichkeit, er muss den Reichen von ihrem Überschuss nehmen.
Wer ist aber ab welchem Vermögen reich?
Und was ist mit den Reichen, die ihr Vermögen in eine Pseudostiftung fließen lassen, um es vor dem Fiskus zu schützen?
Wer noch vor Jahren wagte, auf die Armut in Deutschland hinzuweisen oder gar öffentliche Debatten über die Kinderarmut in Deutschland antrieb, der musste sich anhören, dass sie gar nicht wissen, wovon sie reden.
Armut gab es nur in den Entwicklungsländer.
Im reichen Deutschland trugen Kinder Markenwaren als Zeichen für den Wohlstand.
Zwischenzeitlich haben sich die Bilder von Elend und Not der Kinder in Deutschland, bei uns eingeprägt.
Kinderarmut wird das ganze Jahar öffentlich diskutiert und nicht nur auf die Vorweihnachtszeit beschränkt.
Bildungs- und Kulturarmut potenziert und zementiert die Armut noch.
Und dennoch sind es nicht die Wunderwaffen gegen Kinderarmut
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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3915 Nachricht senden | Erstellt am 01.02.2008 - 23:30 |  |
Monitor berichtet über Schüler der Fröbelschule, in Bochum, die in der Pause in den Laden gingen, um zu stehlen, weil sie Hunger hatten.
Der beherzte Rektor Christoph Graffweg, wollte Hilfe von der Stadt, damit die Schüler eine Mahlzeit bekommen. Die Hilfe wurde verweigert.
Verdrängt Kinderarmut in Deutschland - MonitorGeholfen hat ihm " die Tafel".
Seit dem die Kinder regelmäßig etwas zu essen bekommen, gibt es keinen Diebstahl mehr in dem Geschäft gegenüber der Schule.
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